Sacrifice to the King of Beasts

Name: Sacrifice to the King of Beasts
Englischer Name: Sacrificial Princess and the King of Beasts
Originaltitel: Niehime to Kemono no Oh
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Yu Tomofuji
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Einst herrschte Krieg zwischen den Menschen und den tierähnlichen Dämonen. Es besteht zwar schon seit 100 Jahren Waffenstillstand, doch die Bedingung dafür ist, dass dem Dämonenkönig jedes Jahr ein Mensch geopfert werden muss. Dieses Jahr ist das junge Mädchen Saliphie an der Reihe. Sehr zum Erstaunen aller zeigt sie jedoch keinerlei Anzeichen von Angst vor dem namenlosen Dämonenkönig, da sie scheinbar über die Gabe verfügt, die Wahrheit hinter jeder Fassade zu sehen und aufzudecken. Sie erzählt dem König, dass es für sie keinen Ort mehr gibt, an den sie zurückkehren kann, da ihre Eltern sie nur adoptiert haben, um nicht ihre leibliche Tochter opfern zu müssen. Die kalten Augen ihrer Stiefeltern fürchtet Saliphie viel mehr als die Augen des Königs, in denen sie eher eine verborgene Herzenswärme sieht. In der Nacht, in der sie geopfert werden soll, findet sie heraus, dass der König in Wirklichkeit zur Hälfte Mensch ist und sich in jeder sogenannten „Nacht der Offenbarung“ in einen Menschen verwandelt! Natürlich weiß kein einziger seiner Untertanen davon und er hat bisher jedes einzelne Menschenopfer heimlich laufen lassen. Damit trotzdem alle glauben, dass er sie gefressen hat, fügt er sich selbst Verletzungen zu, bis alles in Blut getränkt ist. Doch Saliphie möchte lieber von ihm gefressen werden, als zu fliehen…

Am nächsten Tag eröffnet der König seinen Untertanen, dass ausgerechnet das Menschenopfer Saliphie seine Braut und somit die Königin werden soll! Natürlich machen sich die beiden damit im gesamten Königreich, welches ohnehin voller Revolutionäre und Rebellen ist, jede Menge Feinde. Liebevoll tauft Saliphie ihren neuen Verlobten daraufhin auf den Namen „Leonheart“, was „mutiges Herz“ bedeutet. Um eine würdige Königin zu werden, muss sie natürlich viel über das Dämonenreich lernen und bittet Leonheart deshalb darum, mit ihr gemeinsam einen Ausflug in die Hauptstadt zu machen. Dafür verkleidet sich Saliphie als Dämonin und Leonheart verschleiert sich mit einer Art Burka, um nicht erkannt zu werden. Tatsächlich haben die beiden anfangs auch eine Menge Spaß, bis Saliphie auffliegt und erkennen muss, dass die Dämonen genauso viel Angst vor den Menschen haben, wie umgekehrt. Die beiden können zwar entkommen, stehen allerdings schon bald der nächsten Herausforderung gegenüber: Saliphie wird durch den giftigen Dunst, der das Dämonenreich umhüllt, schwer krank und muss zurück zu den Menschen, um sich behandeln zu lassen. Als sie bereits glaubt, dass Leonheart sie zurückgelassen hat, holt er sie doch noch ab und steckt ihr einen Ring aus Ambrosia an, der den Dunst neutralisiert und ihr so ermöglicht, weiterhin an seiner Seite zu bleiben. Um den Dämonenadel zu beschwichtigen, lädt Premierminister Anubis die Prinzessinnen des Reichs dazu ein, dem König einen Besuch abzustatten. Wenn er schon keine von ihnen zur Frau nimmt, soll er doch zumindest die eine oder andere zu seiner Mätresse machen. Selbst Saliphie ist im ersten Moment dafür, was Leonheart stinkwütend macht. Als Saliphie jedoch mitbekommt, wie eine der Prinzessinnen versucht, Leonheart zu verführen, geht sie dazwischen und rennt mit gebrochenem Herzen davon…

Eigene Meinung:
Die Grundprämisse dieses Shojo-Mangas erinnert natürlich sehr stark an „Die Schöne und das Biest“. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine eigenständige Geschichte, die weit mehr ist als eine bloße Nacherzählung des Märchens. Saliphie und Leonheart verlieben sich zwar rasant schnell ineinander, aber Yu Tomofuji versteht es meisterhaft dieser jungen Liebe Steine in den Weg zu legen, was für gute Unterhaltung sorgt. Dabei ist ihr Zeichenstil lobend hervorzuheben. Man kann einfach sehen, dass es ihr sehr viel Freude bereitet hat, die tierartigen Dämonen zu zeichnen. Bei all diesen Fantasy-Elementen wundert es mich, dass der Manga von Carlsen als Mystery-Titel vermarktet wird. Dabei ist er definitiv eher den Genres Romance und Fantasy zuzuordnen. Seltsamerweise ist Carlsen somit nicht der erste deutsche Verlag, der Fantasy mit Mystery verwechselt. Ob es sich dabei womöglich sogar um Kalkül handelt, um auch Leser anzusprechen, die normalerweise mit Romance und Fantasy nichts anfangen können? Riskant, aber bei mir hat es in dem Fall funktioniert.

Yu Tomofuji hat eine glaubhafte Welt kreiert voller interessanter Charaktere und Konflikte. Saliphie wirkt zwar manchmal etwas dumm, aber das ist sie ganz und gar nicht, da sie alles und jeden durchschauen kann. Auch Leonheart ist in Wirklichkeit ganz anders als er sich nach außen hin gibt. Der schroffe ewig wütende König ist nur eine Tarnung, um dem Volk Angst einzuflößen und somit einem Putsch vorzubeugen. Dabei ist er doch eigentlich ganz lieb und kuschlig. Ein großes Mysterium wirft der erste Band doch auf: Der vorherige König und seine Gemahlin waren beide Dämonen. Wie kommt es dann also, dass es sich bei Leonheart um einen Halbdämon handelt, der zur anderen Hälfte Mensch ist? Und warum haben ihm seine Eltern keinen Namen gegeben? Es bleibt also spannend. Denn vor den beiden Liebenden liegen zwei zutiefst verfeindete Völker, die es zu einen gilt – Menschen und Dämonen – und selbst unter den Dämonen hat der König natürlich viele Gegner und Feinde, deren Zahl immens in die Höhe geschossen sein dürfte, nachdem er seine Verlobung mit dem Menschenopfer bekanntgegeben hat.

Sacrifice to the King of Beasts: © 2016 Yu Tomofuji, Hakusensha / Carlsen

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Death Note: Another Note – Die BB-Mordserie von Los Angeles

Name: Death Note: Another Note – Die BB-Mordserie von Los Angeles
Englischer Name: Death Note: Another Note – The Los Angeles BB Murder Cases
Originaltitel: Death Note: Another Note – Los Angeles BB Renzoku Satsujin Jiken
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2006
Deutschland: Tokyopop 2008, 2015
Autor: Original-Story: Tsugumi Ohba
Story: Nisio Isin
Illustrator: Takeshi Obata
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 16,00 € (Hardcover)
9,95 € (Softcover)

Story:
Die hübsche FBI-Fahnderin Naomi Misora ist nach einem schwerwiegenden Fehler beurlaubt und spielt sogar mit dem Gedanken, ihren Job zu kündigen. Völlig überraschend holt sie ausgerechnet die Computerstimme des weltberühmten Meisterdetektivs L aus ihrem Tief und beauftragt sie mit geheimen Ermittlungen in einer Mordserie in Los Angeles, die bereits drei Opfer hervorgebracht hat. Eigentlich viel zu wenig, um ein Genie wie L auf den Plan zu rufen. Was steckt also wirklich hinter diesem Fall? Inwiefern ist er für L von persönlichem Belang? Naomi bleibt keine Zeit darüber nachzudenken, denn die Zeit drängt: Da an jedem Tatort Strohpuppen platziert wurden, deren Anzahl mit jedem Mord um eins abgenommen hat (4 am ersten Tatort, 3 am zweiten und 2 am dritten), ist es sehr wahrscheinlich, dass es noch einen vierten und letzten Mord geben wird, den Naomi mit allen Mitteln verhindern soll. Dabei tritt sie immer nur telefonisch mit L in Kontakt. Glaubt sie zumindest…

Denn gleich als sie den ersten Tatort inspiziert, kommt unter dem Bett eine merkwürdige Gestalt namens Luee Ryuzaki hervor, die dunkle Augenringe und eine Vorliebe für extrem süße Speisen und Getränke hat. Der Mann stellt sich ihr als Detektiv vor, der von den Angehörigen der Mordopfer angeheuert wurde und zu Naomis Entsetzen ist er im Besitz des Kreuzworträtsels, das der Täter 9 Tage vor seinem ersten Mord ans Polizeihauptquartier geschickt hat und welches sich eigentlich in Ls Besitz befinden soll! Außerdem hat er jenes Rätsel trotz seines hohen Schwierigkeitsgrades ebenso wie L komplett gelöst und herausgefunden, dass das Ergebnis die Adresse des ersten Opfers ist. Obwohl Naomi Ryuzaki einfach nur widerlich und gruselig findet, rät L ihr, mit ihm gemeinsam zu ermitteln und tatsächlich liefert er ihr am laufenden Band entscheidende Hinweise, um die geheimen Botschaften des Mörders zu entschlüsseln. So finden sie an jedem Tatort Hinweise auf den jeweils nächsten Mord, bis sie schließlich den dritten Tatort erreichen. Können sie herausfinden, wo sich der vierte Mord ereignen wird und wer das Opfer sein wird? Und wird es ihnen gelingen, die Tat zu verhindern?

Eigene Meinung:
„Death Note: Another Note – Die BB-Mordserie von Los Angeles“ ist 2008 von Tokyopop als noble Hardcover-Ausgabe mit schwarzem Leineneinband, weißer Banderole und Metallaufdruck veröffentlicht worden. Sogar ein schwarzes Lesebändchen ist an dem Buch befestigt, sodass man kein Lesezeichen benötigt. Mittlerweile ist dieser erste „Death Note“-Roman allerdings auch als günstigere Softcover-Variante erhältlich. Inhaltlich braucht sich „Another Note“ absolut nicht hinter dem Manga zu verstecken. Es gelingt Nisio Isin meisterhaft die Raffinesse und den gelegentlich durchschimmernden Humor des Originals in diesen Roman einfließen zu lassen, der übrigens aus der Sicht von Mello geschrieben ist. Wie L z. B. Naomi aus heiterem Himmel fragt, ob Ryuzaki gut aussieht und diese völlig unverblümt antwortet, dass er in ihren Augen eine erbärmliche Missgeburt ist, die sich umbringen sollte, woraufhin zunächst betretenes Schweigen herrscht, ist einfach urkomisch. Auch sonst sind Naomi und Ryuzaki einfach ein herrlich ungleiches Paar.

In gewisser Weise stellt „Another Note“ ein Prequel des Mangas dar, da hier der Fall geschildert wird, an dem Naomi und L einst zusammen gearbeitet haben und der im Manga nur beiläufig von ihr erwähnt wird. Dennoch solltet ihr den Roman nur lesen, wenn ihr bereits mit der Originalgeschichte bestens vertraut seid, da doch einiges an Vorkenntnissen erforderlich ist, um mitzukommen und ihr sonst Gefahr lauft, euch im Hinblick auf die Hauptreihe zu spoilern.

„Another Note“ kann als Kanon betrachtet werden und der Fall hat weit mehr mit dem Death Note oder viel mehr den Shinigamis zu tun, als man zu Beginn vermuten könnte, obwohl darin kein Death Note vorkommt. Störend sind lediglich die doch sehr befremdlichen Namen der Opfer („Backyard Bottomslash“ und „Bluesharp Babysplit“ u. a.) und dass Takeshi Obata keine Illustrationen von den Tatorten beigesteuert hat. Bis zum Schluss bleibt das Rätsel hinter der Mordserie undurchsichtig, um dann meisterhaft und überraschend aufgelöst zu werden. Auf dem Weg zur Aufklärung des Falls erwarten den Leser viele kleinere Rätsel, die zum Mitdenken und Knobeln einladen, was das Buch zu einem Leckerbissen für alle Krimi-Fans macht. Für „Death Note“-Fans sowieso ein Muss!

Death Note: Another Note – Die BB-Mordserie von Los Angeles: © 2006 Nisio Isin, Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Shueisha / Tokyopop

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KSM enthüllt ohne Ende neue Lizenzen

Wie jedes Jahr hat KSM pünktlich zur AnimagiC sämtliche neue Lizenzen enthüllt:

Wenig überraschend kommt die Bekanntmachung, dass natürlich auch Digimon Adventure tri. Chapter 6 – Our Future, der vorerst letzte Teil der Filmreihe, nächstes Jahr in die deutschen Kinos kommen und auf DVD und BD erscheinen wird.

Die ebenfalls 6 Filme umfassende Reihe Girls & Panzer – Das Finale schafft es zwar nicht auf die große Leinwand, dafür konnte sich KSM hier auf einen Schlag alle 6 Teile sichern.

6-teilige Filmfortsetzungen stehen bei KSM gerade offensichtlich hoch im Kurs, denn auch die 6 K Seven Stories-Filme werden uns im nächsten Jahr erwarten!

Des Weiteren hat sich der Publisher nach eigenen Angaben „nahezu alle Lizenzen zu Ghost in the Shell“ geschnappt. Den Anfang macht ein Re-Release des Films von 1995 und dessen nachbearbeiteter Version „Ghost in the Shell 2.0“. Beide Filme gibt es ab 18.10.2018 im limitierten FuturePak nur bei Anime Planet. Außerdem wartet „GitS 1995“ mit einem bisher noch nie veröffentlichten Making Of und einem Musikvideo von Saeko Higuchi als Bonusmaterial auf! Darüber hinaus darf man sich schon auf 2 unveröffentlichte OVAs erstmals in deutscher Sprache und ein OVA-Re-Release mit bisher unveröffentlichtem Bonusmaterial freuen!

Ein ganz besonderes Highlight ist zweifellos der Film Yu-Gi-Oh! Bonds Beyond Time, der in Deutschland quasi übersprungen wurde und in Japan anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Anime-Serie in 3D herauskam. Die Besonderheit dieses Films ist, dass hier die Protagonisten der Original-Serie und der Spinoffs „Yu-Gi-Oh! GX“ und „Yu-Gi-Oh! 5D’s“ – also Yugi, Jaden und Yusei – aufeinandertreffen! Außerdem wird es ein Re-Release des ersten Films „Pyramid of Light“ geben, möglicherweise in HD.

Der Film Trinity Seven: Eternity Library & Alchemic Girl wird Anfang 2019 erscheinen und handlungstechnisch an die Serie anknüpfen.

Nachschub gibt es auch bei OVERLORD. Hier hat sich KSM Staffel 2 und 3 gesichert und wird diese, über die nächsten 2 Jahre verteilt, veröffentlichen. Übrigens kann man sich aktuell die erste Folge von Staffel 1 auf dem YouTube-Kanal von KSM zu Gemüte führen.

Natürlich gibt es mit dem 13 Episoden umfassenden Katsugeki Touken Ranbu und der 12-teiligen Serie Lance N‘ Masques auch ein paar Anime-Neuzugänge.

Quelle: Facebook

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„Pokémon Sonne & Mond“-Folge gebannt

Gestern Abend wäre in den USA die „Pokémon Sonne & Mond“-Folge 64 „Satoshi to Nagetsukesaru! Yūjō no Touchdown!!“ („Ash und Quartermak! Ein Touchdown der Freundschaft!!“) ausgestrahlt worden, in der sich Ash als Quartermak verkleidet und sich dafür sein Gesicht schwarz anmalen lässt. Disney XD hat die Episode folglich nicht ausgestrahlt, da sich Schwarze davon angegriffen fühlen könnten. Das ist übrigens nicht weit hergeholt, da die Proteste der schwarzen Frau Carole B. Weatherford einst dazu geführt haben, dass Rossana von schwarz zu lila umgefärbt werden musste und gleich vier Folgen außerhalb Japans gebannt wurden, in denen Rossana vorkommt, eine davon wurde in Amerika und Deutschland gar nicht erst ausgestrahlt.

Disney XD hat erst vor einigen Monaten das extrem erfolgreiche „Roseanne“-Serien-Revival abgesetzt, weil die Hauptdarstellerin Roseanne Barr die dunkelhäutige, ehemalige Beraterin von Barack Obama, Valerie Jarrett, mit einem Affen verglichen hat.

Da die deutsche Fassung des „Pokémon“-Animes auf der amerikanischen basiert, wurde die Folge auch hierzulande übersprungen und ist somit international gebannt. Sie wäre in Deutschland sonst am 28. Juli auf Nickelodeon gezeigt worden.

Quelle: Dogasu’s Backpack

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Erste Details zum neuen „Digimon“-Filmprojekt enthüllt!

©2015 Akiyoshi Hongo, Toei Animation

Auf dem „Digimon Kanshasai 2018 -Special Meeting in Odaiba-“-Event in Tokyo wurden am Sonntag erste Details zum nächsten Filmprojekt bekannt gegeben. Auch dieses Filmprojekt ist „Digimon Adventure“ gewidmet und darin werden Tai und Matt 22 Jahre alt sein!

Hiromi Seki, Toei Animations Original-Produzentin für die „Digimon“-Anime-Projekte, wird auch das neue Filmprojekt betreuen und Katsuyoshi Nakatsuru feiert sein Comeback als Character-Designer. Auch Kenji Watanabe, der in den bisherigen Filmen die Digimon designt hat, wird in besagter Funktion wieder dabei sein.

Quelle: Anime News Network

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Super Mario Adventures

Name: Super Mario Adventures
Englischer Name: Super Mario Adventures
Originaltitel: Super Mario Adventures Mario no Daiboken
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1993
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Kentaro Takekuma
Zeichnungen: Charlie Nozawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,00 €

Story:
Prinzessin Peach gibt am Abend eine Feier im Pilz-Königreich, weshalb Mario und Luigi bis dahin die Palastrohre reparieren sollen. Plötzlich sprießen überall weitere Rohre aus dem Boden empor und die Koopas fallen ein, allen voran natürlich ihr König Bowser, der Peach dazu erpresst, ihn zu heiraten, indem er androht, all ihre Untertanen in Stein zu verwandeln. Als er an Mario und einigen Toads ein Exempel statuiert, nimmt Peach wutentbrannt die Verfolgung auf. In der Zwischenzeit wird der zu Stein gewordene Mario eine Woche lang vom Massage-Minister des Pilz-Königreichs durchgeknetet, bis er wieder der Alte ist. Mario und Luigi entdecken kurz darauf ein seltsames Ei, aus dem der grüne Dino Yoshi schlüpft, vor dem sie zunächst Angst haben. Doch schnell erweist er sich als verlässlicher Kampfgefährte und das Trio macht sich auf zum Yoshi-Dorf. Dort lernen sie den freundlichen Floyd kennen, der scheinbar als Einziger die Yoshis versteht und den Brüdern erklärt, dass die Koopas Yoshi mit einem Zauber in dem Ei eingesperrt haben. Da überbringt Toad ihnen eine Hiobsbotschaft: Bowser hat Peach gefangengenommen!

Peach zieht alle Register, um Bowser und den Koopalingen zu entkommen, doch gerade als sie der Freiheit entgegensegelt, schießt sich Mario versehentlich in Bowsers Turm und wird seine Geisel. Um den Koopa-König zu überlisten, tauschen Luigi und Peach ihre Klamotten und Luigi gibt sich für sie aus. Er gibt vor, den Koopalingen eine Pizza zu bestellen, doch in Wirklichkeit ruft er Toad an und Yoshi macht sich, als Pizza-Lieferant getarnt, auf den Weg. Seine Fracht ist jedoch keine Pizza sondern eine bis unter die Zähne mit Bomben bewaffnete Peach! Was als Bluff gedacht war, endet allerdings damit, dass der ganze Turm explodiert und Mario und die anderen durch die Wucht der Explosion hinauskatapultiert werden. Zum Glück sind alle unversehrt und müssen nur noch darauf warten, dass Toad ihnen ein Rettungs-Team schickt. Als es endlich eintrifft, sammelt es aber nur Peach ein, da es sich um eine Falle von Bowser handelt! So nehmen Mario, Luigi und Yoshi abermals die Verfolgung auf, um Prinzessin Peach aus den heiratswilligen Klauen Bowsers zu befreien.

Eigene Meinung:
Nachdem die Manga-Adaptionen der Nintendo-Hits „Pokémon“, „The Legend of Zelda“ und „Splatoon“ bereits Deutschland erobert haben, gönnt Kazé nun endlich auch dem zweifellos bekanntesten aller Nintendo-Charaktere sein wohl verdientes Comic-Debüt: „It’s-a me, Mario!“ Bunt, niedlich und mit viel Humor versetzt der vorliegende Einzelband jeden Fan, der alt genug ist, in die 90er zurück. Mein persönliches Highlight ist das Bonuskapitel „Mario vs. Wario“, welches auf einem meiner Lieblings-Gameboy-Spiele aus der Kindheit basiert: „Super Mario Land 2“. Die Hauptgeschichte hingegen basiert auf keinem bestimmten Videospiel. Wer eine tiefgründige und gehaltvolle Geschichte erwartet, wird hier enttäuscht. Man bekommt eben das Übliche geboten: Peach wird entführt und Mario muss sie retten. Außerdem passen die Dialoge nicht immer zu den Bildern. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, Kazé hätte den Band nicht aus dem Englischen sondern Japanischen übersetzen lassen. Aber kommen wir zu den positiven Aspekten, denn wer wollte nicht schon immer mal sehen, wie Dr. Mario Buu Huus Angst vor Menschen therapiert?

Euch war Peach in den Games immer schon viel zu passiv? Ihr fandet Bowser und Wario einfach nur fies? Ihr wüsstet gerne, was zuerst da war: das Ei oder Yoshi? Dann ist „Super Mario Adventures“ genau das Richtige für euch! In dem Comic ist Peach nämlich erfrischend off-character. Geradezu wild und ungestüm, wie man es eigentlich eher von Daisy erwarten würde, gelingt ihr im Alleingang die Flucht vor Bowser und sie droht sogar damit, alles in die Luft zu sprengen, sollte das tyrannische Reptil Mario nicht freilassen. Doch Kentaro Takekuma schafft es, dass man selbst für die Antagonisten Mitleid empfindet. So ist Bowser unglücklich in die Prinzessin verliebt und sucht doch bloß eine Mutter für seine Kinder und Wario ist zwar der nachtragendste Mensch des Universums, aber dennoch stellt man sich die Frage, wer hier wirklich der Böse ist – Wario oder Mario. Wer sich nach all den Jahrzehnten immer noch gerne „Die Super Mario Bros. Super Show!“ ansieht (die übrigens kürzlich von Pidax komplett auf DVD veröffentlicht wurde) und sich an seichter Unterhaltung erfreuen kann, ist hier goldrichtig! Nostalgie pur!

Super Mario Adventures: © 1993 Kentaro Takekuma, Charlie Nozawa, Shogakukan / KAZÉ

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„Sailor Moon Eternal Edition“ bald bei EMA!!!

EMA hat vor wenigen Stunden auf seiner Facebook-Seite eine Umfrage gestartet, ob sich die Fans die „Eternal Edition“ des „Sailor Moon“-Mangas von Naoko Takeuchi in einer DIN A4-Softcover- oder einer DIN A5-Hardcover-Ausgabe wünschen. Bei der Eternal Edition handelt es sich um eine edle Neuauflage in 10 Bänden mit neuen Cover-Motiven und sämtlichen Farbseiten, die seinerzeit in „Nakayoshi“ erschienen sind, also so ähnlich wie die Perfect Edition von „Kamikaze Kaito Jeanne“, die New Edition von „Card Captor Sakura“ und die Treasured Edition von „Kaito KID“.

Quelle: „Egmont Manga“ auf Facebook

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„Pokémon“ 4. Sonderfolge zur Mega-Entwicklung endlich auf Deutsch!

Zum XY-Story-Arc der „Pokémon“-Anime-TV-Serie wurden vier Sonderfolgen über die Abenteuer von Alain und Michaela produziert, die in Japan gelegentlich an Stelle einer regulären XY-Folge ausgestrahlt wurden. Nachdem die erste davon am 01.12.2014 auf ProSieben MAXX ausgestrahlt wurde, mussten sich die deutschen Fans sehr lange in Geduld üben. Erst seit April 2018 werden die drei restlichen Sonderfolgen nach und nach auf der „Pokémon TV“-App und der offiziellen „Pokémon“-Website gestreamt, aktuell kann man sich nun auch die 4. und letzte Sonderfolge „Mega-Entwicklung – Sonderfolge IV“ erstmalig in deutscher Synchronisation ansehen. Besser spät als nie.

Quelle: Pokémon TV

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Fire Punch

Name: Fire Punch
Englischer Name: Fire Punch
Originaltitel: Fire Punch
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Tatsuki Fujimoto
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story:
„Gesegnete“ sind Menschen mit besonderen Kräften. Eine besonders starke Gesegnete, die sogenannte „Eishexe“ soll die ganze Welt mit Schnee und Eis überzogen haben, was Hunger und Wahnsinn über die Menschheit gebracht hat. Agni und seine kleine Schwester Luna sind ebenfalls Gesegnete, allerdings mit regenerativen Fähigkeiten, die bei Agni sogar außergewöhnlich stark ausgeprägt sind. Nachdem böse Menschen ihre Eltern ermordet und sich ihr Haus unter den Nagel gerissen haben, können die Geschwister mit Hilfe ihrer Segen entkommen und in einem Dorf Unterschlupf finden, dass ausschließlich von alten Menschen bewohnt wird. Jeden Tag lässt sich Agni fortan von Luna mehrmals den Arm abhacken, der ja sofort nachwächst, damit die Dorfleute seine abgetrennten Arme essen können. Trotz dieser Widrigkeiten geht es den beiden dort einigermaßen gut, bis die Leute von Behemdorg auf der Bildfläche erscheinen! Als einer von ihnen, der Gesegnete Doma, herausbekommt, dass die Dorfleute Kannibalen sind, brennt er kurzerhand alles nieder. Sein Segen ermöglicht es ihm nämlich ein Feuer entstehen zu lassen, das niemals erlischt. Alle Dorfbewohner verbrennen, selbst Lunas Regenerationskräfte reichen nicht aus, um sie vor dem Flammentod zu bewahren. Agni hingegen ist von nun an dazu verdammt unter Höllenqualen zu brennen, ohne sterben zu können, da er sich unaufhörlich regeneriert. Das Einzige, was ihn noch am Leben hält, ist sein unbändiger Wille, sich an Doma zu rächen und so lernt er in den nächsten 8 Jahren trotz der Schmerzen und Flammen atmen und laufen zu können.

Auf seinem Rachefeldzug rettet Agni den gesegneten Jungen Sun vor Behemdorg, der zwar ziemlich dumm und naiv ist, aber Elektrizität erzeugen kann, wenn auch nicht besonders gut. Für den Kleinen ist Agni ein Gott und er weicht diesem nicht mehr von der Seite, bis sie Judah begegnen, die wie Luna aussieht und ebenfalls über Regenerationsfähigkeiten verfügt, jedoch zu Behemdorg gehört. Judah hackt Agni den Kopf ab und hält ihn konstant unter Beschuss, damit sich Agni nicht regenerieren kann. Sun fällt somit abermals in die perversen Hände von Behemdorg und verliert bei einem Fluchtversuch beide Beine. Indem Agni eine feurige Gewehrkugel auf eine der Wachen spuckt, kann er sie in Brand stecken und seinen Körper zurückerlangen. Plötzlich steht ihm ausgerechnet sein von Reue geplagter Erzfeind Doma gegenüber, der Wiedergutmachung leisten möchte, aber nicht dazu bereit ist, dafür zu sterben. Unbeeindruckt geht Agni auf Doma los, unterliegt jedoch haushoch. Rettung naht allerdings ausgerechnet in Form der filmverrückten Togata, die einen Film über Agni drehen möchte…

Eigene Meinung:
Die Mangaka von „Tokyo Ghoul“ und „One-Punch Man“ empfehlen diesen Manga weiter und Kazé hat sich etwas ganz Besonderes für die Erstauflagen einfallen lassen: Jeder Band hat eine Klappbroschur, die von hinten um den gesamten Buchblock reicht und sich somit sehr gut als Lesezeichen eignet. Außerdem ist der Titel in die Covers eingeprägt und wer Band 2 im Müller kauft, erhält sogar noch eine epische Effektpostkarte dazu, die nur den in Müller-Filialen erhältlichen Exemplaren beiliegen wird. Also allein von der Optik und Ausstattung her macht der Manga schon ordentlich was her. Da das Werk vom Verlag erst ab 18 Jahren empfohlen wird, erscheinen alle Bände eingeschweißt. Dies auch völlig zurecht, denn ich habe zwar schon viele grenzwertige Mangas gelesen, doch „Fire Punch“ toppt sie alle! Gleich im ersten Band kommt die geballte Perversion Behemdorgs zum Vorschein. Sie vergewaltigen Frauen und Kinder, töten Menschen, für die sie keine Verwendung haben, bringen Kinder dazu Sex mit Tieren zu haben und ein Junge soll sogar den Urin eines Soldaten trinken, um nicht zu verdursten. Das Ganze wird noch garniert mit einer Prise Inzest, abgetrennten Gliedmaßen und einer vulgären Ausdrucksweise. Absolute Trigger-Warnung! Psychisch labile Menschen sollten einen hohen Bogen um diesen Manga machen!

Die meisten der oben genannten sexuellen Handlungen werden zwar nur angedeutet und frühzeitig verhindert, aber nichtsdestotrotz ist „Fire Punch“ harter Tobak. Dabei machen ein hoher Gewaltanteil und sexuelle Andeutungen allein natürlich noch keinen guten Manga aus. Eine gute Story und nachvollziehbare Charaktere sind viel wichtiger und mit beidem kann „Fire Punch“ leider bislang nicht dienen. Ganz im Gegenteil. Ich finde sogar, dass Sun und Togata dieses düstere Rache-Epos völlig ins Lächerliche ziehen und bisweilen unfassbar nervig sein können. Aber Agni und Togata haben auch ihre coolen Momente. Wer es richtig derb mag und wem „GANTZ“ viel zu harmlos war, der kann ruhig einen Blick riskieren.

Fire Punch: © 2016 Tatsuki Fujimoto, Shueisha / KAZÉ

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