Death Note Hörspiel: 02 Kollateralschaden

Name: Death Note: 02 Kollateralschaden
Englischer Name:
Originaltitel: Death Note: 02 Kollateralschaden
Herausgebracht: Deutschland: Bastei Lübbe 2018
Autor: Charakterdesign: Takeshi Obata
Original-Story: Tsugumi Ohba
Story: Jonathan Clements
Volumes: 12
UVP: 7,90 €
Synchronstudio: Studio STIL, Berlin
Laufzeit: 58 Minuten (10 Tracks)

Charaktere

Light Yagami – David Turba (Edward Elric in „Fullmetal Alchemist“, Chazz Princeton in „Yu-Gi-Oh! GX“)


Light Yagami ist ein Musterschüler wie er im Buche steht und doch hat er ein finsteres Geheimnis: Mit dem Death Note tötet er Verbrecher, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch nicht einmal vor Menschen, die sich einfach nur daneben benehmen oder gar vor Unschuldigen, die gegen „Kira“ ermitteln, macht er Halt…

 

 

 


Ryuk
– Marlin Wick (Whamon in „Digimon“, C19 und Kibito in „Dragon Ball Z Kai“)


Ein Todesgott, der sein Death Note aus Langeweile auf die Erde fallen ließ. Nur diejenigen, die es berühren, können ihn sehen und hören. Er hält Lights Ambitionen für eher fragwürdig und macht ziemlich schnell klar, dass er Lights Namen ins Death Note schreiben wird, sollte dieser irgendwann im Begriff sein, zu sterben. Hat eine Vorliebe für Äpfel.

 

 

 


L Lawliet
– Fabian Hollwitz (Mitsuhiko Tsuburaya in „Detektiv Conan“, Daisuke ‚Davis‘ Motomiya in „Digimon“)


Der mysteriöse Ermittler, dessen wahren Namen niemand kennt, sieht sich inzwischen gezwungen, direkten Kontakt zu Soichiro Yagamis Polizei-Einheit aufzunehmen und dieser sein Gesicht zu zeigen. Er will Kira stellen und kann die Gruppe der Verdächtigen mit erschreckender Geschwindigkeit immer stärker eingrenzen.

 

 

 

Weitere Charaktere

Soichiro Yagami – Thomas Schmuckert
Tota Matsuda – Mario Hassert
Watari – Lutz Mackensy
Yuri – Caroline Walch
Raye Penber – Andi Krösing
Naomi Misora – Vera Teltz
Sasaki – Reinhard Kuhnert
Kiichiro Osoreda – Felix Isenbügel

Story:
Light wird von jemandem observiert und muss sich etwas einfallen lassen, um sich des lästigen Verfolgers zu entledigen. Da er mit Hilfe des Death Notes in der Lage ist, Menschen vor ihrem Tod zu manipulieren, kreiert er ein Szenario, in dem sich sein Beschatter zwangsläufig selbst entlarvt: Light schreibt den Namen eines drogensüchtigen Verbrechers ins Death Note und bringt diesen so dazu, einen Bus zu überfallen und alle Passagiere, zu denen natürlich Light, ein Mädchen, welches er alibimäßig auf ein Date einlädt und Lights Verfolger gehören, als Geiseln zu nehmen. Light tut so, als plane er irgendeine waghalsige Aktion, um den Mann, der auf ihn angesetzt wurde, aus der Reserve zu locken. Dieser gibt sich Light als FBI-Agent Raye Penber zu erkennen, um ihn davon abzuhalten, sich in Gefahr zu begeben, woraufhin sich der Junkie ihnen wegen des Getuschels nähert. Dabei lässt Light eine Seite aus dem Death Note fallen, der Geiselnehmer hebt sie auf und wird somit dazu befähigt, Ryuk zu sehen. Panisch verballert er daraufhin sinnlos seine gesamte Munition, um den erschreckenden Todesgott zu erschießen, springt schließlich aus dem Bus und wird von einem Auto überfahren. Für die Außenwelt erweckt das seltsame Verhalten des Busentführers den Anschein, als habe er unter Drogeneinfluss halluziniert. Nun da Light Rayes Namen kennt, kann er ihn mühelos dazu bringen, ihm die Namen seiner 11 Kollegen zu beschaffen und durch das Death Note werden alle 12 FBI-Agenten auf einen Schlag ausgelöscht.

Rayes abruptes Ableben ruft seine Verlobte Naomi Misora auf den Plan, die selbst schon als FBI-Fahnderin mit L zusammengearbeitet hat (siehe „Another Note“) und der festen Überzeugung ist, dass Raye Kira zum Opfer gefallen sein muss. Wie es das Schicksal so will, läuft Naomi nichtsahnend genau diesem in die Arme: Bevor sie Kontakt zu L und der im Fall Kira ermittelnden Polizei-Einheit aufnehmen kann, wird sie von Light abgepasst und in ein Gespräch verwickelt. Bei der nächstbesten Gelegenheit schreibt er den Namen, mit dem sie sich ihm vorstellt, in sein Death Note, doch nichts geschieht! Als Ryuk dem verdutzten Light erklärt, dass es sich dabei lediglich um einen Decknamen handelt, muss sich der Musterschüler angesichts von Naomis überragendem Intellekt und ihren brillianten Schlussfolgerungen schnell etwas einfallen lassen, um ihren tatsächlichen Namen in Erfahrung zu bringen. Wird er es schaffen, bevor sie ihm auf die Schliche kommt? In der Zwischenzeit veranlasst L die vollständige Überwachung der Häuser einiger Polizisten – darunter Lights Zuhause…

Eigene Meinung:
Ich bin verliebt. Vera Teltz gibt eine richtig taffe Naomi Misora ab und es ist ein Genuss ihrer Stimme zuzuhören. Zum Glück tritt L im Laufe dieses Teils nun auch endlich persönlich in Erscheinung, sodass man seine elektronisch verzerrte Stimme nicht mehr lange ertragen muss, bei der es leider sehr schwer fällt, jedes einzelne Wort zu verstehen. Ansonsten wirkt L in den Hörspielen um einiges bissiger als im Original, da er Soichiros Polizei-Einheit gleich bei der ersten Begegnung beleidigt, Ryuk hingegen kommt wesentlich hilfsbereiter rüber. Obwohl er auch in den Hörspielen oft genug klarmacht, dass er Light nicht helfen wird, verrät er ihm hier nur allzu bereitwillig, dass Naomi Misora einen Decknamen benutzt, während Light im Original durch Ryuks höhnisches Gelächter von selbst darauf kommt. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Handlung jedoch nicht sonderlich von der des Animes. Die Hörspiele haben zwar einen ganz eigenen Soundtrack, der nicht ganz an den der TV-Serie heranreicht, aber dennoch sehr gut zur Atmosphäre von „Death Note“ passt.

Das 2. Hörspiel umfasst ungefähr die Anime-Folgen 3-7. Dieses Mal ist das Booklet Ryuk und seiner Hörspiel-Stimme Marlin Wick gewidmet. Wer die Geschichte um Light Yagami gerne noch einmal miterleben möchte oder aus irgendeinem Grund noch nie mit „Death Note“ in Berührung gekommen ist, sollte unbedingt zugreifen! Angesichts der riesigen Masse an Anime- und Manga-Hörspielen in Japan, die teilweise völlig neue Geschichten zu den jeweiligen Serien erzählen, ist es immens wichtig, dass die „Death Note“-Hörspiele in Deutschland ein großer Erfolg werden, damit sich Bastei Lübbe künftig vielleicht sogar mal an eine Übersetzung japanischer Anime-Hörspiele herantraut. Dies wäre eine enorme Bereicherung für den deutschen Anime- und Manga-Markt und würde eine klaffende Marktlücke schließen.

Death Note Hörspiel: 02 Kollateralschaden: © 2018 Jonathan Clements, Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Bastei Lübbe

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Death Note Hörspiel: 01 Mustererkennung

Name: Death Note: 01 Mustererkennung
Englischer Name:
Originaltitel: Death Note: 01 Mustererkennung
Herausgebracht: Deutschland: Bastei Lübbe 2018
Autor: Charakterdesign: Takeshi Obata
Original-Story: Tsugumi Ohba
Story: Jonathan Clements
Volumes: 12
UVP: 7,90 €
Synchronstudio: Studio STIL, Berlin
Laufzeit: 53 Minuten (9 Tracks)

Charaktere

Light Yagami – David Turba (Edward Elric in „Fullmetal Alchemist“, Chazz Princeton in „Yu-Gi-Oh! GX“)


Light Yagami ist ein Musterschüler wie er im Buche steht und doch hat er ein finsteres Geheimnis: Mit dem Death Note tötet er Verbrecher, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch nicht einmal vor Menschen, die sich einfach nur daneben benehmen oder gar vor Unschuldigen, die gegen „Kira“ ermitteln, macht er Halt…

 

 

 


Ryuk
– Marlin Wick (Whamon in „Digimon“, C19 und Kibito in „Dragon Ball Z Kai“)


Ein Todesgott, der sein Death Note aus Langeweile auf die Erde fallen ließ. Nur diejenigen, die es berühren, können ihn sehen und hören. Er hält Lights Ambitionen für eher fragwürdig und macht ziemlich schnell klar, dass er Lights Namen ins Death Note schreiben wird, sollte dieser irgendwann im Begriff sein, zu sterben. Hat eine Vorliebe für Äpfel.

 

 

 


L Lawliet
– Fabian Hollwitz (Mitsuhiko Tsuburaya in „Detektiv Conan“, Daisuke ‚Davis‘ Motomiya in „Digimon“)


Der mysteriöse Ermittler, dessen Gesicht und wahren Namen niemand kennt. Er stellt Kira eine Falle und kann die Gruppe der Verdächtigen mit erschreckender Geschwindigkeit immer stärker eingrenzen.

 

 

 

 

 

Weitere Charaktere

Soichiro Yagami – Thomas Schmuckert
Sachiko Yagami – Arianne Borbach
Tota Matsuda – Mario Hassert
Paula Virilio – Liane Rudolph
Yui – Sascha Nathan
Clemenceau – Urs Remond

Story:
Eine Geiselnahme. Die Polizei schleicht sich in das Gebäude, doch der Täter ist bereits tot! Immer mehr Verbrecher sterben urplötzlich an einem Herzinfarkt. Manche glauben an die Strafe Gottes, im Internet wird der Verantwortliche hingegen schon bald „Kira“ genannt, „Killer“. Niemand ahnt, dass hinter alledem in Wirklichkeit ausgerechnet der Polizeisohn und Musterschüler Light Yagami steckt. Dieser hat nämlich ein sogenanntes Death Note gefunden, das Notizbuch eines Todesgottes. Um damit jemanden umzubringen, muss man nur seinen Namen hineinschreiben, während man sein Gesicht vor Augen hat und kann sogar den Todeszeitpunkt und die Todesart bestimmen. Tut man dies nicht, stirbt die Person einfach an Herzversagen. Zunächst hat sich Light im Rotlichtviertel nach seinem ersten Opfer umgesehen. Als dort ein Mann eine Frau sexuell belästigt hat, hat Light dessen Namen aufgeschrieben und zugesehen, wie dieser kurz darauf überfahren worden ist. Somit wurde Light klar, dass das Death Note wirklich funktioniert und er machte sich daran, mit dieser Wunderwaffe Unmengen an Verbrechern zu töten.

Ryuk, der unheimliche Todesgott, dem das Death Note gehört hat, taucht eines Tages bei Light auf. Light darf das Notizbuch zwar behalten, aber sollte er es weggeben, wird er alles vergessen, was mit Ryuk und dem Death Note zu tun hat. Schon bald beginnt L, ein weltberühmter Ermittler, sich für den Fall Kira zu interessieren. Er erkennt, dass zwischen all den Herzinfarkten ein Muster besteht und ist überzeugt davon, dass irgendjemand dafür verantwortlich ist. Als er in einer Live-Übertragung Kira höchstpersönlich den Kampf ansagt und dabei sowohl seinen Namen als auch sein Gesicht offenbart, tötet Light ihn natürlich ohne zu zögern. Blöd nur, dass L noch lebt und Kira lediglich eine Falle gestellt hat. Denn der Mann, der sich im Fernsehen als L ausgegeben hat, war in Wirklichkeit bloß ein zum Tode verurteilter Verbrecher. Zu allem Überfluss erklärt der wahre L nun auch noch, dass diese TV-Sendung nur in Tokyo und Umgebung ausgestrahlt wird und somit klar ist, dass sich Kira dort aufhalten muss. Da sich die Morde anfangs alle am späten Nachmittag und in den Schulferien ereignet haben, glaubt L zudem bereits, dass es sich bei Kira um einen Schüler handeln muss und da, seitdem er der Polizei von diesem Verdacht berichtet hat, die Morde urplötzlich auch vormittags stattgefunden haben, vermutet L, dass Kira ein Freund oder Angehöriger von einem der Polizisten sein muss, die im Fall Kira ermitteln. Die Spur führt also von Lights Vater geradewegs zu ihm…

Eigene Meinung:
Für diese 12-teilige Hörspielreihe hat man nicht bloß den Ton aus der deutschen Fassung des Animes genommen und Erklärungen einer Erzählstimme hinzugefügt, wie man es sonst von Anime-Hörspielen gewohnt ist. Stattdessen hat Jonathan Clements basierend auf den Ereignissen der ersten beiden Anime-Folgen ein eigenes Drehbuch in englischer Sprache verfasst, welches Bastei Lübbe ins Deutsche übersetzen und von einem ganz neuen Cast aus Synchronsprechern einsprechen ließ. Dementsprechend muss man sich als Fan der ersten Stunde aber auch erst einmal daran gewöhnen, dass Light und L hier andere Stimmen haben als im Anime und in den Live-Action-Filmen. Allerdings sind hier durchweg sehr bekannte Synchronsprecher am Werk, die diese Umgewöhnungsphase mit ihren sympathischen Stimmen ziemlich kurz ausfallen lassen. Auch die Aufmachung der CD weiß zu überzeugen. So ist das Logo auf dem Booklet mit Konturenlack versehen und darin werden Light und seine Hörspiel-Stimme David Turba vorgestellt. Außerdem bekommt man einen Überblick aller 12 Cover-Motive und darüber, welche „Death Note“-Anime- und Live Action-DVDs und -Blurays es bei Kazé zu kaufen gibt. Wenn man fleißig alle 12 Hörspiele sammelt, ergibt sich sogar ein Rückenbild!

Negativ aufgefallen ist mir eigentlich nur, dass gelegentlich die britischen Einflüsse Jonathan Clements‘ durchscheinen, der ansonsten ein charmantes Drehbuch mit Sinn für Humor vorlegt. So ist nicht etwa die Rede davon, dass Light auf die Universität gehen wird, sondern trotz des japanischen Settings spricht seine Mutter vom „College“. Außerdem erzählt ein Komödiant im Fernsehen, dass Kira ihn auch bestrafen müsse, da er als Student Gras geraucht habe. Sowas mag in westlichen Ländern vielleicht relativ normal sein, aber wer sich mit der japanischen Kultur etwas auskennt, weiß, dass kein Japaner jemals so non-chalant im Fernsehen zugeben würde, gekifft zu haben, da Japaner mit Drogen überhaupt keinen Spaß verstehen. Wer sich dort des Drogenmissbrauchs schuldig macht, braucht sich weder im Fernsehen noch in der Öffentlichkeit je wieder blicken zu lassen. Davon abgesehen, liefert Bastei Lübbe ein hochprofessionelles Produkt ab und macht „Death Note“ einem ganz neuen Publikum zugänglich, den Hörbuchhörern. Es wäre natürlich genial, wenn Leute, die zuvor nie mit Anime in Berührung gekommen sind, durch diese Hörspielreihe auf den Geschmack kommen und vielleicht auch bald Interesse am „Death Note“-Anime oder eben an Animes und Mangas generell entwickeln würden. Die alteingesessenen Fans können sich hingegen über diese neue Adaption des Stoffs freuen. Bleibt zu hoffen, dass die „Death Note“-Hörspiele ein Erfolg werden und Bastei Lübbe künftig weitere Anime-Projekte in Angriff nehmen wird.

Death Note Hörspiel: 01 Mustererkennung: © 2018 Jonathan Clements, Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Bastei Lübbe

 

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„Detektei Layton“-Anime bei KSM!

KSM Anime hat sich die Lizenz am Anime „Detektei Layton“ gesichert, der sich um die Charaktere des gleichnamigen Videospiels „LAYTON’S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“, das hierzulande 2017 von Level 5 für den Nintendo™ veröffentlicht wurde, dreht. Im Mittelpunkt steht Katrielle Layton, die Tochter des berüchtigten Professor Layton. Sie muss im Herzen von London so manch spannende, verzwickte Kriminalfälle lösen.

Der Anime feierte 2018 seine Premiere im japanischen Fernsehen bei Fuji TV. Aktuell flimmert Folge 39 über die dortigen Bildschirme. Somit sind noch einige aufregende Folgen zu sehen und knifflige Fälle zu lösen, bis auch die letzte der insgesamt 50 Folgen der ersten Staffel in Japan gezeigt wurde. Erst danach wird der Anime in Deutschland erscheinen.

Quelle: Facebook

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Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu

Name: Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu
Englischer Name: Dragon Ball: That Time I Got Reincarnated as Yamcha!
Originaltitel: Dragon Ball Gaiden: Tensei shitara Yamcha datta ken
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Original-Story: Akira Toriyama
Story & Zeichnungen: Dragongarow Lee
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,00 €

Story:
Beim Versuch einem Mädchen unter den Rock zu sehen, fällt ein „Dragon Ball“-begeisterter Highschool-Schüler eine Treppe hinunter und findet sich im Körper von Yamchu wieder! Einerseits ist es für ihn natürlich ein wahrgewordener Traum, im „Dragon Ball“-Universum wiedergeboren worden zu sein, aber andererseits ist er etwas enttäuscht darüber, ausgerechnet Yamchu zu sein. Warum nicht Son-Goku oder Vegeta? Doch da wird ihm klar, dass er als Yamchu ja mit der süßen Bulma zusammenkommt! Aber auch, dass ihn die Pflanzenmänner töten werden und Bulma kurz darauf Vegeta heiratet. Irgendwie muss sich dieses Schicksal doch abwenden lassen! Also beschließt der frischgebackene Yamchu nicht mit Bulma in die westliche Hauptstadt zu fliegen, sondern mit Son-Goku und Kuririn beim Herrn der Schildkröten zu trainieren.

Ein Jahr vor Vegetas und Nappas Ankunft auf der Erde fliegt Yamchu mit Piccolos Raumschiff nach Namek, um dort vom Dorfältesten sein volles Potenzial wecken zu lassen und mit Nail zu trainieren. Als Vegeta und Nappa schließlich einen Monat zu früh auf der Erde landen, muss sich Yamchu zwar von Polunga zurückbeamen lassen, aber durch das harte Training ist er nun so stark, dass er alle Pflanzenmänner und sogar Nappa im Alleingang töten kann, ohne dass auch nur einer seiner Kameraden sein Leben lassen muss. Mit vereinten Kräften gelingt es Son-Goku und Yamchu zwar auch Vegeta zu besiegen, allerdings verhindert Goku, dass Yamchu ihn ermordet. Wird der reinkarnierte Yamchu Bulma trotzdem noch zur Frau nehmen können? Des Weiteren spürt Gott dieselbe mysteriöse Energie, die Yamchu umgibt, auch noch bei einem anderen „Dragon Ball“-Charakter! Wer ist also der andere Wiedergeborene?

Eigene Meinung:
Yamchu gilt unter „Dragon Ball“-Fans als derartig nutzlos, dass es im Internet nur so vor über ihn spottenden Memes wimmelt. Also kamen ein paar kluge Köpfe bei Shueisha auf die Idee, den derzeitigen Isekai-Hype mit dem Versuch zu kombinieren, Yamchus Ehre wiederherzustellen. Für die zeichnerische Umsetzung wurde Dragongarow Lee engagiert und ich kann mir keine bessere Wahl vorstellen, natürlich mit Ausnahme von Akira Toriyama himself. Denn Lee versteht es meisterhaft Toriyamas Stil zu kopieren. Sobald sich der Protagonist in Yamchus Körper wiederfindet, könnte man echt meinen, Toriyama höchstpersönlich hätte die Seiten zu Papier gebracht. Aber in den Szenen, die in unserer Welt spielen, kommt auch Lees ganz eigener Stil zur Geltung, was einen schönen Kontrast bildet, der den Leser leicht zwischen beiden Welten unterscheiden lässt.

Selbst der Preis dieses Bandes trägt zu seinem Nostalgiefaktor bei, denn er kostet genauso wie die „Dragon Ball“-Bände seinerzeit nur 5 €. Dafür ist der Einzelband mit gerade einmal 140 Seiten aber auch etwas dünner als der Durchschnittsmanga. Jedenfalls finde ich es sehr löblich, dass Carlsen die Seitenanzahl bei der Preiskalkulation berücksichtigt, insbesondere wenn man bedenkt, dass andere Verlage ebenso dünne Bände im Hochformat veröffentlichen und dafür dann hemmungslos 10 € verlangen (z. B. „Another. Deadman Wonderland“ und „Keine Cheats für die Liebe“). Mein einziger Kritikpunkt liegt in der Inkonsistenz bei der Übersetzung. So wurde zwar versucht, die deutschen Bezeichnungen und Charakternamen aus dem Original-Manga beizubehalten, jedoch mit mäßigem Erfolg. So werden die Pflanzenmänner hier beispielsweise an manchen Stellen „Saibanman“ und Polunga „Porunga“ genannt. Aber das tut der Freude über das vorliegende witzige Gedankenspiel keinen Abbruch. Wer mit „Dragon Ball“ aufgewachsen ist, wird diesen Band lieben und sich genau wie ich von Shenlong bereits weitere „Dragon Ball Side Stories“ herbeiwünschen wollen.

Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu: © 2017 Akira Toriyama, Dragongarow Lee, Shueisha / Carlsen

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Rokka – Braves of the Six Flowers

Name: Rokka – Braves of the Six Flowers
Englischer Name: Rokka: Braves of the Six Flowers
Originaltitel: Rokka no yusha -Comic Edition-
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2012
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Charakterdesign: Miyagi
Original-Story: Ishio Yamagata
Zeichnungen: Kei Toru
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story:
Wenn der Dämonengott erwacht und droht, die Welt zu zerstören, gibt die Göttin des Schicksals sechs Helden die Kraft, gegen den Dämonengott zu kämpfen. Diese „Helden der sechs Blumen“ erhalten ein Mal auf ihren Körpern und brechen zum Land der heulenden Dämonen auf, um die Welt vor der Auferstehung des Dämonengottes zu retten. Zwei davon sind der sehr von sich überzeugte Adlet Myer, der beim Heiligen Turnier betrogen haben soll und Flamie Speeddraw, die mysteriöse Heilige des Schießpulvers, die Tiere mag, aber Menschen hasst. Adlet behauptet von sich selbst, der Stärkste Mann auf Erden zu sein und bekommt mit etwas erzwungener Hilfe von Flamie auch sogleich die Möglichkeit, dies in einem Kampf unter Beweis zu stellen. Denn in letzter Zeit wurden viele Heilige ermordet, die mögliche Anwärter gewesen sind, um Helden der sechs Blumen zu werden und der vermeintliche Täter versucht, Adlet zu töten. Das ungleiche Duo erledigt den Trittbrettfahrer mit Leichtigkeit, woraus Adlet schließt, dass der wahre Heldentöter jemand anders sein muss. Er erfährt, dass der König von Gwenbyer eine magische Barriere erschaffen lassen hat, die aktiviert werden soll, sobald alle sechs Helden das Land der heulenden Dämonen betreten haben, um die Kyoma (Dämonen, die ausgeschwärmt sind, um die Helden zu töten), die sich außerhalb befinden, an der Heimkehr zu hindern.

Als Adlet und Flamie auf Nachetanya und Goldov treffen, die ebenfalls auserwählt wurden, stellt sich heraus, dass ausgerechnet Flamie die Heldentöterin ist! Mit Mühe und Not kann Adlet die beiden zunächst davon abhalten, ihr deswegen etwas anzutun. Als Kyoma angreifen und den Tempel der Traumbarriere bombardieren, von dem aus die magische Barriere aktiviert werden muss, geht Adlet vor, um nach dem Rechten zu sehen. Mit verheerenden Folgen: Denn als er die Tür aufsprengt, muss er feststellen, dass die Barriere bereits aktiv ist, sodass alle sieben Helden in ihrer eigenen Barriere gefangen sind! Moment mal, alle sieben? Richtig, nach und nach finden sich im Tempel sieben Helden der sechs Blumen ein, die auch alle über das Mal verfügen. Dabei kann es doch nur sechs Auserwählte geben! Natürlich halten sofort alle Heldentöterin Flamie für eine Betrügerin, woraufhin sie den anderen offenbart, dass sie die Tochter eines Kyomas und eines Menschen ist und ursprünglich die Mission hatte, so viele starke Menschen wie möglich auszuschalten, um die Auferstehung des Dämonengottes zu ermöglichen. Aus irgendeinem Grund, den sie nicht nennen möchte, hat sie die Seiten gewechselt. Da Adlet die verschlossene Tür aufgesprengt hat, zuerst bei der Barriere gewesen ist und daraufhin ganz alleine in dem Raum mit der bereits aktivierten Barriere war (derjenige, der sie aktiviert hat, muss ja ebenfalls in ihr gefangen sein), schließen die anderen Helden daraus, dass er der Betrüger sein muss und wollen ihn töten. Schwer verletzt nimmt Adlet in einer Verzweiflungstat Flamie als Geisel und flieht mit ihr aus dem Tempel. Doch weit wird er dank der Barriere nicht kommen. Wer ist der wahre Betrüger und wie hat er es angestellt? Und können die Helden rechtzeitig der Barriere entkommen, bevor der Dämonengott erwacht?

Eigene Meinung:
Ehrlich gesagt, hat mich der grobe und anatomisch fragwürdige Zeichenstil von Kei Toru zunächst abgeschreckt. Als ich jedoch erfahren habe, dass es sich bei diesem Manga um einen Fantasy-Krimi handelt, war ich sofort Feuer und Flamme. Mir gefällt das ungewöhnliche Konzept bisher sehr gut. Wir haben den klassischen Mord in einem verschlossenen Raum, nur dass sich an Stelle eines Mordes darin die Aktivierung einer magischen Barriere zugetragen hat und keiner weiß, wie sich diese wieder deaktivieren lässt. Dadurch befinden sich die Helden in einer ziemlich misslichen Lage und da sie einer zu viel sind und sich außer ihnen niemand sonst innerhalb der Barriere befindet, liegt klar auf der Hand, dass der Täter einer von ihnen sein muss. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie dieser Fall im weiteren Verlauf der Geschichte noch aufgeklärt wird.

Tatsächlich basiert dieser Manga auf einer Light-Novel-Reihe, was sicher den ein oder anderen abschrecken wird, da er in 4 Bänden abgeschlossen ist, obwohl die zugrunde liegende Light-Novel-Reihe noch fortgesetzt wird. Allerdings gehe ich stark davon aus, dass im Manga zumindest der erste von möglicherweise vielen Kriminalfällen gelöst wird. Als SHONEN ATTACK-Titel liegt dem ersten Band ein Sticker von dem Mal der Helden der sechs Blumen bei und es gibt zwei schöne Farbseiten zu Beginn. Wer Krimis mag und über den realistischen Proportionen spottenden Zeichenstil hinwegsehen kann, sollte auf jeden Fall zuschlagen!

Rokka – Braves of the Six Flowers: © 2012 Miyagi, Ishio Yamagata, Kei Toru, Shueisha / Tokyopop

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Akame ga KILL! ZERO

Name: Akame ga KILL! ZERO
Englischer Name: Akame ga KILL! ZERO
Originaltitel: Akame ga KILL! ZERO
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Takahiro
Zeichnungen: Kei Toru
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story:
Vor acht Jahren sind die Schwestern Akame und Kurome zusammen mit über hundert weiteren Kindern in einem gefährlichen Waldgebiet ausgesetzt worden. Die Überlebenden hat man in zwei Gruppen aufgeteilt und getrennt voneinander zu Killern ausgebildet, die das Kaiserreich beschützen sollen. Akame und Kurome haben zwar einander geholfen, den Survival-Test zu bestehen, allerdings soll Akame als eine der 7 besten von Gozuki trainiert werden, der die Kaiserwaffe Murasame besitzt, während Kurome als Teil der anderen Gruppe in der Kaiserstadt abgerichtet wird. Gozukis Schützlinge verbringen ihre Jugend ahnungslos in einem fingierten Dorf.

Acht Jahre später nennt Akame Gozuki „Vater“ und tötet gemeinsam mit ihren 6 Gefährten jeden, der gegen das Kaiserreich aufbegehrt. Kuromes Truppe wird indessen gedopt, um halbwegs das Niveau von Gozukis Elite erreichen zu können. Für ihre erste Mission werden die 7 besten mit Vasallenwaffen ausgestattet, die den Kaiserwaffen zwar weit unterlegen, aber dennoch deutlich stärker als herkömmliche Waffen sind. So erhält Akame das Schwert Kiri Ichimonji, welches Wunden schlägt, die nie mehr verheilen. Gozuki teilt jedem eine andere Zielperson zu und nutzt diesen Auftrag gleichzeitig als Bewährungsprobe. Denn jeder seiner Schützlinge bekommt einen Gegner, der ihm oder ihr nicht liegt. Akames Schwachpunkt ist seiner Einschätzung nach ihre Gutherzigkeit und dass sie ihm noch nicht blind vertraut. Darum soll Akame eine gute Freundin aus dem fingierten Dorf ermorden: Martha. Zunächst will Akame nicht wahrhaben, dass es sich ausgerechnet bei Martha um eine Rebellin handelt, doch ehe sie sich versieht, rammt ihr die enge Vertraute einen giftigen Dolch in den Rücken. Dennoch schafft es Akame sie zu eliminieren, nichtsahnend, dass Martha nur so gehandelt hat, weil sie ihr Leben an das Kaiserreich verkaufen musste, um ihre Familie zu retten. Alle 7 führen ihre erste Mission erfolgreich aus. Ganz anders verläuft allerdings Kuromes erster Einsatz. Eine ihrer Mitstreiterinnen kommt dabei um, eine andere wird schwer verletzt und infolgedessen eingeschläfert, da sie durch ihre Verletzungen ohnehin nicht mehr zu gebrauchen wäre.

Die Monate vergehen und die Top 7 um Akame erledigen einen Auftrag nach dem anderen mit Bravour. Allerdings bläut Gozuki ihnen ein, dass der Rebellenarmee so langsam bekannt sein dürfte, dass es eine Killer-Einheit des Kaiserreichs gibt. Möglicherweise sind Akame und ihre Kameraden also bald nicht mehr nur die Jäger, sondern auch die Gejagten…

Eigene Meinung:
„Akame ga KILL! ZERO“ ist das Prequel zu „Akame ga KILL!“ und handelt als solches von Akames und Kuromes Vergangenheit. Aber auch andere Charaktere aus der Hauptreihe kommen hier vor. So hat zum Beispiel Chelsea am Ende des ersten Bandes einen Cameo-Auftritt. Da Takahiro, der Storywriter von „Akame ga KILL!“, auch die Story für die Vorgeschichte geschrieben hat, bewegt sie sich auf ähnlich hohem Niveau. Tatsächlich ist „Akame ga KILL! ZERO“ sogar noch um einiges düsterer und noch besser durchdacht. So sind die Charaktere der 7 besten mitsamt ihren individuellen Stärken und Schwächen gut ausgearbeitet, was man insbesondere an den raffinierten Paarungen bei der ersten Mission erkennen kann. Man merkt, dass sich Takahiro durch seine Arbeit am Hauptmanga inzwischen als Autor weiterentwickelt hat. Ungewohnt sind hingegen natürlich die Zeichnungen, da sie von einem anderen Mangaka stammen.

Im Verlauf der Geschichte werden wir wohl endlich erfahren, wie es dazu gekommen ist, dass Akame dem Kaiserreich den Rücken gekehrt hat und zu Night Raid übergelaufen ist und natürlich wie sie zur Eigentümerin von Murasame geworden ist. Das Einzige, was mich an dem ersten Band gestört hat, ist, dass das erste Kapitel zeitlich eigentlich zwischen dem 5. und 6. einzuordnen ist. Deshalb würde ich jedem empfehlen mit dem 2. Kapitel anzufangen, da das erste Kapitel einen sonst bloß verwirrt. Dieser Manga wird vom Verlag erst ab 16 Jahren empfohlen und das ist angesichts der düsteren Thematik und drastischen Gewaltdarstellungen mehr als gerechtfertigt. Wer alt genug ist, sollte aber auf jeden Fall zugreifen! Auch für Neueinsteiger gut geeignet, da keine Vorkenntnisse benötigt werden.

Akame ga KILL! ZERO: © 2014 Takahiro, Kei Toru, Square Enix / KAZÉ

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Machimaho – Magical Girl by Accident

Name: Machimaho – Magical Girl by Accident
Englischer Name: Machimaho – I Messed Up and Made the Wrong Person Into a Magical Girl!
Originaltitel: Machigatta ko wo mahoushoujo ni shiteshimatta
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Souryu
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story:
Myu gehört zu den Mika, den Schutzgottheiten des Universums. Da sie keinen festen Körper haben, begibt er sich in der Gestalt eines geflügelten Plüschtiers auf die Suche nach einem barmherzigen Mädchen, dem er seine Magie übertragen kann, damit es die Atasunmo bekämpft, teuflische Bestien, die sich von negativer Energie ernähren, indem sie Lebewesen, die eine solche verströmen, auffressen. Einer dieser Atasunmo ist Myu bereits dicht auf den Fersen, sodass ihm nichts anderes übrig bleibt, als seine Kräfte dem nächstbesten süßen Schulmädchen zu verleihen: Kayo Majiba. Diese fackelt nicht lange und nutzt ihre neu erworbenen übermenschlichen Fähigkeiten dazu, den Atasunmo totzuprügeln. Dabei hat sie sich noch nicht einmal in ein Magical-Girl verwandelt! Sehr zu Myus Entsetzen raucht Kayo leidenschaftlich gerne die Zigaretten ihres Vaters und verprügelt jeden, der sie auch nur anrempelt, wie zum Beispiel den ewigen Zwölftklässler Rei Masanido. Zumindest hat sie das gerade vor, als sie ihm in seiner Schule einen Besuch abstattet. Allerdings wütet dort bereits ein weiterer Atasunmo, weshalb sich Kayo zunächst verwandeln soll, wobei ihre Kleidung verschwindet und sie plötzlich nackt dasteht, was bei Rei und dem Atasunmo für gewaltige Erektionen sorgt. Nach Abschluss der Verwandlung macht sie kurzen Prozess mit dem Monstrum und um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden, entschuldigt sich Rei umgehend bei ihr. Er bietet sich ihr sogar als lebenslanger Sklave an und wird somit ihr Verbündeter.

Mit der Zeit wird Myu klar, dass Kayo einfach nur einsam ist, weil ihre Eltern immer im Ausland sind und dass sie auch ihre guten Seiten hat. Um ihre Freunde zu beschützen, würde sie alles tun. Bei einem Mika-Meeting erfährt Myu, dass die Erde inzwischen der einzige Planet ist, auf den sich die Atasunmo konzentrieren, da sie sich von Kayos negativer Aura angezogen fühlen. Deshalb beschließt Mya, eine weibliche Mika, Myu etwas unter die Arme zu greifen. Indessen wird die von allen bewunderte Musterschülerin Nako Shuusai von einem Atasunmo gefressen. Doch anscheinend hat die Kreatur zu viele Schüler mit positiver Energie verspeist, sodass es eine gewaltige Explosion gibt und sie sich in einen kleinen Troll und Nako in ein Magical-Girl verwandelt. Das kleine schwarze Wesen behauptet daraufhin einfach, dass Kayo das Monster beschworen hätte, das Nakos Klassenkameraden auf dem Gewissen hat, sodass es zu einem Kampf der Magical-Girls kommt. Wer wird gewinnen? Kayo oder Nako?

Eigene Meinung:
„Machimaho – Magical Girl by Accident“ ist eine Parodie auf das Magical-Girl-Genre und richtet sich an eine ältere männliche Leserschaft. So ist Kayo das krasse Gegenteil eines typischen süßen Magical-Girls mit großem Herzen: Sie umgibt eine derartig negative Aura, dass sie die Atasunmo magisch anzieht und es bereitet ihr Freude, diese mit bloßen Händen auseinanderzunehmen. Dabei nimmt sie es selbst mit welchen auf Level 99 locker auf, ohne sich zu verwandeln. Die Verwandlungen dauern ihr nämlich eh viel zu lange. Ihren Zauberstab benutzt sie höchstens um ihre Feinde damit aufzuschlitzen und selbst Myu bekommt Mitleid mit den Atasunmo, wenn sie von Kayo mal wieder beiläufig mit nur einem Schlag getötet werden. Doch Kayo bleibt keine eindimensionale Killermaschine. So scheint sie eine Schwäche für Rei zu haben und ist im Grunde genommen einfach nur ein vernachlässigtes Mädchen, das seine Eltern vermisst.

Auch diesem Manga hat Carlsen eine Klappenbroschur spendiert. Düstere Magical-Girls-Mangas sind inzwischen zu einem richtigen Trend geworden, wobei es „Machimaho“ schafft, sowohl düster als auch lustig zu sein. Ob die Grundprämisse „äußerst vulgäres und sadistisches Magical-Girl erschlägt riesige Ungeheuer mit bloßen Händen“ jedoch über mehrere Bände hinweg unterhalten kann, ohne monoton und repetitiv zu werden, ist fraglich. Wenn euch Sailor Jupiter und Salvia im Umgang mit Dämonen noch nicht blutrünstig genug waren, solltet ihr unbedingt zugreifen!

Machimaho – Magical Girl by Accident: © 2017 Souryu, Square Enix / Carlsen

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Blue Flag

Name: Blue Flag
Englischer Name:
Originaltitel: Ao no flag
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Kaito
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story:
Im letzten Jahr der Highschool kommen der kleine Taichi Ichinose, der nur noch mit Losern abhängt und den Kopf hängen lässt, sein Grundschulfreund Thoma Mita, der das krasse Gegenteil von ihm ist – groß, sportlich und bei allen beliebt – sowie die tollpatschige, aber süße Futaba Kuze, die extrem schüchtern ist, in dieselbe Klasse. Taichi und Thoma haben sich seit damals leider völlig auseinandergelebt und während Thoma immer wieder den Kontakt zu ihm sucht, weiß Taichi inzwischen gar nicht mehr, wie er „Mister Perfect“ gegenübertreten soll. Obwohl Futaba und Taichi schon seit dem ersten Highschool-Jahr Klassenkameraden sind, hat er auch mit ihr nicht viel zu schaffen, da sie ihn an alles erinnert, was er an sich selbst nicht leiden kann. Seine Einstellung zu Futaba ändert sich jedoch schlagartig, als er durch einen Zufall herausfindet, dass sie in Thoma verliebt ist und alles dafür tun will, um diesem zu gefallen. Ihre Entschlossenheit geht sogar so weit, dass sie sich nur wegen einer unüberlegten Bemerkung Taichis die Haare kurz schneiden lässt, was diesen zutiefst schockiert. Gleichzeitig imponieren Futabas Bemühungen, sich zu verändern, Taichi und er entwickelt Gefühle für sie. Dabei hat er ihr doch angeboten, ihr dabei zu helfen, Thoma für sich zu gewinnen. Andererseits glaubt Taichi sowieso nicht, dass Futaba eine Chance bei Thoma hat, da Thoma ihm einst erzählt hat, dass er auf große Frauen mit langen schwarzen Haaren stehen würde. Taichi wartet also insgeheim nur darauf, dass Futaba von Thoma einen Korb bekommt, um die Gunst der Stunde zu ergreifen und sich selbst an sie ranzumachen.

Taichi übernimmt für Futaba sozusagen die Rolle eines Liebes-Coachs, trainiert mit ihr, damit sie nicht immer so stottern muss, wenn Thoma in der Nähe ist und arrangiert immer wieder Situationen, in denen Futaba Thoma näherkommen kann. So lädt er zum Beispiel sowohl Thoma als auch Futaba ins Kino ein und tut so, als würden sie Futaba rein zufällig begegnen. Damit das Ganze glaubhaft rüberkommt, hat Futaba auch noch ihre Schulfreundin Masumi im Schlepptau, die im Gegensatz zu ihr sehr groß ist und eher cool wirkt. Als Masumi und Taichi unter sich sind, entpuppt sie sich jedoch als ziemliche Kratzbürste und greift ihn an, weil sie glaubt, dass sein Liebes-Training nur dafür sorgt, dass Futaba und Thoma verletzt werden und Futaba womöglich das Lernen für die Uni-Aufnahmeprüfungen vernachlässigt. Indessen stellt sich heraus, dass Thoma denkt, Futaba sei in Taichi verliebt. Nach dem Kinobesuch schleift Thoma Taichi mit zu sich nach Hause, was diesem wieder vor Augen führt, dass Thoma mit seinem großen Bruder und dessen Freundin zusammenlebt, da ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Am nächsten Schultag entschuldigen sich Masumi und Futaba bei Taichi und Futaba offenbart ihm, dass sie ihn als Freund nicht mehr missen möchte. Während sich die beiden wieder versöhnen, führen Masumi und Thoma ein brisantes Gespräch unter vier Augen, bei dem sie schließlich die Bombe platzen lässt: Sie ist in Futaba verliebt und hat durchschaut, dass Thoma dieselben Gefühle für Taichi hat!

Eigene Meinung:
„Blue Flag“ ist seit „I“s“ nach langer Zeit endlich mal wieder ein vielversprechender Shonen-Manga aus dem Romance-Genre, bei dem man nicht befürchten muss, dass er sich in belanglosen Slapstick-Einlagen, Harems-Fantasien und Ecchi-Elementen verliert. Kaito erzählt die Geschichte mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und präsentiert den Lesern ein äußerst pikantes Liebesdreieck: Denn während solche Dreiecksbeziehungen fast immer darin bestehen, dass ein Junge auf zwei Mädchen steht und umgekehrt oder ein Mädchen von zwei Jungs umgarnt wird, gibt es in diesem Fall mit Thoma und Masumi auch zwei homosexuelle Charaktere. Taichi liebt Futaba, Futaba liebt Thoma und Thoma liebt Taichi, wodurch sich der Kreis schließt und jede Menge Herzschmerz und Liebeskummer vorprogrammiert sind, was sicherlich noch für viel Spannung sorgen wird und dafür, dass diese Reihe bestimmt nicht so schnell langweilig wird.

Neben Kaitos sehr individuellen Charakterdesigns ist außerdem noch Carlsens Cover-Gestaltung lobend hervorzuheben. Der Softcover-Einband besteht nämlich aus Aquarellpapier mit einer Klappenbroschur. Sehr nobel und einzigartig! Sauer aufgestoßen, sind mir lediglich Futabas Bestrebungen, sich selbst zu verbiegen, nur um jemand anderem zu gefallen und für meinen Geschmack könnten die Gesichter der Charaktere an einigen Stellen ruhig ausdrucksstärker und detailreicher gezeichnet sein. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf, wie sich die Geschichte noch entwickeln wird und empfehle sie ausnahmslos jedem, der dem Genre mal eine Chance geben oder zur Abwechslung mal eine ernsthafte Romance-Geschichte ohne Kitsch und erotische Einlagen lesen möchte.

Blue Flag: © 2017 Kaito, Shueisha / Carlsen

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Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt!

Name: Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt!
Englischer Name: That Time I Got Reincarnated as a Slime
Originaltitel: Tensei shitara slime datta ken
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Charakterdesign: Mitz Vah
Original-Story: Fuse
Zeichnungen: Taiki Kawakami
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story:
Als sein bester Freund Tamura auf offener Straße attackiert wird, geht Mikami dazwischen und opfert sich für ihn. Er wird abgestochen und während er stirbt, hört er plötzlich eine Stimme, die mit ihm redet, nichtsahnend, dass seine Antworten darüber bestimmen, mit welchen Skills er wiedergeboren wird und vor allem als was: Denn Mikamis Reinkarnation ist ausgerechnet ein Schleim in einer Fantasy-Welt! Die Stimme stellt sich ihm als Unique-Skill „Großer Weiser“ vor und nur er kann sie hören. Anfangs ist der kleine Schleim noch völlig blind, bis er schließlich auf den mächtigen Sturmdrachen Veldora stößt, der ihm den Skill „Magische Wahrnehmung“ beibringt, mit dem er endlich seine Umgebung sehen kann. Die beiden werden Freunde und Veldora erklärt ihm, dass er einst von einer Heldin mit dem Skill „Ewiger Kerker“ in der Höhle eingesperrt wurde, in der sich die beiden befinden. Als Zeichen der Freundschaft gibt Mikami Veldora den Beinamen Tempest und Veldora tauft Mikami auf den neuen Namen „Rimuru Tempest“. Da der Große Weise keine Möglichkeit kennt, den Skill Ewiger Kerker aufzuheben, benutzt Rimuru kurzerhand seinen Unique-Skill „Raubtier“, um Veldora zu verschlingen und so mit ihm aus der Höhle zu entkommen. Doch das plötzliche Verschwinden des Drachens bleibt nicht unbemerkt! Es sorgt auf der ganzen Welt für Aufsehen und große Besorgnis.

Schon bald wird Rimuru klar, dass er als Schleim über ganz außergewöhnliche und nützliche Fähigkeiten verfügt: Er kann sowohl die Gestalt als auch die Skills sämtlicher Wesen übernehmen, die er verschluckt. Außerdem ist er dazu in der Lage, in seinem Inneren äußerst wirksame Heiltränke und originalgetreue Kopien von zuvor aufgesaugten Gegenständen herzustellen. Mit den Skills, die er auf diese Weise mit der Zeit ansammeln kann, beendet er die Fehde zwischen den Goblins und den Wölfen und wird ihr neues Oberhaupt. Wie sich herausstellt, schenkt man anderen Wesen etwas von seiner eigenen Magie, wenn man ihnen einen Namen gibt, denn sobald Rimuru sämtliche Goblins getauft hat, verliert er vor Erschöpfung das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, sind sie alle viel größer und stärker. Selbst der Dorfälteste ist plötzlich wieder ein stattlicher junger Mann. Doch da niemand von ihnen über handwerkliches Know-How verfügt, ist es ihnen unmöglich ein Dorf aufzubauen, in dem sie alle gemeinsam leben können. Also zieht Rimuru los, um für diese Aufgabe einen Zwerg zu rekrutieren. Nachdem er dem Waffenschmied Kaijin in Dwargon, dem Zwergenkönigreich, dabei hilft, rechtzeitig 20 Langschwerter aus Magiestahl zu erschaffen, ist dieser so dankbar, dass er sich für Rimuru sogar mit Minister Bester anlegt. Allerdings führt diese Aktion dazu, dass sie in den Königspalast abgeführt werden…

Eigene Meinung:
Mangas, in denen sich der Held urplötzlich in einer RPG-artigen Fantasy-Welt wiederfindet, gibt es inzwischen zuhauf. Also hat sich in Japan ein neuer Trend breitgemacht: Geschichten, in denen sich der Protagonist in einer Fantasy-Welt wiederfindet, allerdings als etwas total Unvorteilhaftes wiedergeboren wurde. „Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt!“ ist zwar das erste Werk dieser Art, welches es nach Deutschland geschafft hat, in Japan gibt es allerdings noch sehr viel mehr davon und auch hierzulande legt MangaCult schon nächstes Jahr mit dem Manga „Ich bin eine Spinne, na und?“ nach. Was also in den Augen der deutschen Leserschaft zunächst wie die Innovation schlechthin wirken muss, ist eigentlich alles andere als originell. Bereits 1991 ist in Japan ein Videospiel mit dem Titel „Jerry Boy“ (bzw. „Jelly Boy“) erschienen, in dem der Protagonist in eine blaue Geleebohne verwandelt wird, die frappierende Ähnlichkeit mit Rimuru in diesem Manga hat.

Der vorliegende Manga basiert auf einer erfolgreichen Light-Novel-Reihe, was man daran merkt, dass der Anhang in Romanform als eine Art Tagebuch verfasst wurde. Als kleinen Bonus findet ihr nämlich hinten im Band die gesamte Story noch mal aus der Sicht von Veldora zusammengefasst, der sich ja leider nicht mehr zu Wort melden kann, seit er von Rimuru verschluckt wurde. Diese Idee gefällt mir sehr gut, da sie dem sympathischen Drachen ermöglicht, Selbstreflexion zu betreiben und Rimurus Handlungen zu bewerten. Lobend hervorheben muss man auch Taiki Kawakamis zeichnerische Interpretation des Stoffs, insbesondere zu Beginn, als Rimuru noch blind ist. Sicherlich war es eine ganz schöne Herausforderung Rimurus Gemütszustände darzustellen, wo er doch ein Schleim ist. Nichtsdestotrotz ist dieses Unterfangen absolut geglückt. Aber auch die beeindruckende Art, wie er Veldora, die Wölfe und all die anderen magischen Geschöpfe zu Papier bringt, ist ein wahrer Augenschmaus. Das große Manko an diesem Manga ist für mich allerdings die Story. Von der bereits angesprochenen mangelnden Originalität abgesehen, bekommt man als Leser leider das Gefühl, dass Rimuru alles in den Schoß fällt. Von Anfang an ist er trotz seiner mickrigen Gestalt völlig übermächtig und alles verläuft einfach viel zu reibungslos. So unterwerfen sich ihm die Wölfe, obwohl er ihren Rudelführer tötet und die Fehde zwischen den Goblins und den Wölfen ist einfach viel zu abrupt beigelegt. Vor dem Hintergrund, dass Rimuru nach der Schlacht tagelang bewusstlos war, hätte ich es realistischer gefunden, wenn es in der Zwischenzeit weitere Konflikte zwischen Goblins und Wölfen gegeben hätte. Rimuru hat zwar wirklich pfiffige Einfälle, aber dennoch mangelt es zumindest im ersten Band noch an Spannung und echten Herausforderungen für den kleinen tapferen Schleim.

Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt!: © 2015 Mitz Vah, Fuse, Taiki Kawakami, Kodansha / Altraverse

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„Pokémon – Der Film: Die Macht in uns“ auf Super RTL!!

Auf alle „Pokémon“-Fans wartet dieses Jahr ein ganz besonderes (Vor-)Weihnachtsgeschenk, denn am Sonntag, den 23. Dezember zeigt Super RTL von 08:00 Uhr – 09:35 Uhr den brandneuen 21. Film „Die Macht in uns“ zum ersten Mal im deutschen Fernsehen!! Wer nicht ganz so früh aufstehen möchte, kann sich den Film auch alternativ von 09:00 Uhr – 10:35 Uhr auf dem Sender TOGGO plus ansehen.

Quelle: TV Wunschliste

Übrigens ist es noch bis zum 30. November möglich, ein Pikachu mit Ashs Mütze auf eure Ausgabe von „Pokémon Ultrasonne & Ultramond“ herunterzuladen. Hier eine Übersicht der benötigten Passwörter:

Pikachu mit Ashs Kappe aus der Hoenn-Region: LETSGOPIKACHU06
Pikachu mit Ashs Kappe aus der Sinnoh-Region: LETSGOPIKACHU09
Pikachu mit Ashs Kappe aus der Einall-Region: 13LETSGOPIKACHU
Pikachu mit Ashs Kappe aus der Kalos-Region: LETS17GOPIKACHU
Pikachu mit Ashs Kappe aus der Alola-Region: LETSGO19PIKACHU

Quelle: https://www.pokemon.com/de/pokemon-news/schnapp-dir-pikachu-die-ashs-kappen-tragen/

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