Becoming a Girl one day

Name: Becoming a Girl one day
Englischer Name:
Originaltitel: Kanojo Ni Naruhi
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2013
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Akane Ogura
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 5,99 €

Becoming a Girl one Day Band 1Story
In „Becoming a Girl one day“ wechselt Mamiya überraschend sein Geschlecht von Junge zu Mädchen. Dies ist in dessen Welt etwas normales, wenn es einen Überschuss an Männern in der Gesellschaft gibt. Allerdings stellt ihn dies vor ungeahnte Herausforderungen, insbesondere im Umgang mit seinem besten Freund Miyoshi. Dieser war stets Mamiyas Rivale und nun müssen die Beiden damit umgehen, dass es nicht mehr so sein kann, wie früher. Zudem kommen nun Gefühle ins Spiel. Doch kann man sich wirklich in seinen ehemaligen, besten Freund verlieben? Kann Miyoshi, um überhaupt mit Mamiya zusammen zu sein, seine Mädchenallergie überwinden? Oder sind diese Fragen am Ende egal, da Mamiya zusammenbricht und eventuell wieder zu einem Jungen wird?

Eigene Meinung
Die Geschichte ist mal was gänzlich anderes, kommt ein Geschlechtertausch doch nicht allzu häufig in Manga vor. Bisher mein ich ist mir das erst einmal bei „The Day of Revolution“ untergekommen, wobei ich aber sagen muss, das mir „Becoming a Girl on day“ besser gefällt.

Es ist erfrischend mitzuerleben,  vor welche Probleme Mamiya, der zuvor ja ein Junge war, gestellt wird. Insbesondere, da er vom Kopf her immer noch mehr ein Junge ist und nicht viel anders als zuvor auch. Aber auch Miyoshis Gefühlschaos kommt gut rüber, da sein Freund nun ein Mädchen ist, mit denen er sonst so gar nichts anzufangen weiß. Auf jeden Fall bleibt es spannend, denn die Geschichte der beiden wird ja noch in den noch folgenden Bänden fortgesetzt.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und voller liebevoller Details. Trotzdem des Geschlechterwechselns von Mamyia, erkennt man ihn in der weiblichen Version immer noch wieder. Zudem fand ich es süß, dass die Mangaka auch ein Bild von einem weiblichen Miyoshi in eine der Randbemerkungen mit eingebracht hat.

Es gibt auch einige erotische Anspielungen und auch mal ein wenig nackte Haut, ohne aber gleich ins Explizite abzurutschen. Die Panels sind nicht überladen und machen das Lesen sehr angenehm. Eine Altersempfehlung wurde nicht gemacht, ist aber auch nicht nötig, da es eben nie zu explizit wird.

Der Manga ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man außergewöhnliche Geschichten und einen Hauch Boys Love mag.

Becoming a Girl one Day: © 2013 Akane Ogura, Hakusensha/Carlsen

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Kuroneko – Fang mich!

Name: Kuroneko – Fang mich!
Englischer Name:
Originaltitel: Kuroneko Kareshi no Aishikata
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2014
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Aya Sakyo
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Kuroneko - Fang mich Band 1Story
In „Kuroneko – Fang mich!“ geht es, wie schon in einigen Bänden von „Kuroneko“, erneut um Hauskatze Shingo und Leopard Kagami. Dieses Mal möchte der junge Schauspieler mit seinem Kätzchen zusammen ziehen. Allerdings sträubt sich Shingo zuerst, da er befürchtet, dass ihre Beziehung sich verändern und weniger intensiv werden könnte. Als die Beiden dann nach einiger Überzeugungsarbeit doch zusammen ziehen, steht schon das nächste Problem in Gestalt von Kagamis Bruder im Raum.

Eigene Meinung
Wie immer geht es hoch erotisch und sehr, sehr explizit zu und das auch wieder in manch recht kreativer Stellung. Daher wäre für mich die Altersempfehlung eher bei 18 Jahren anzusetzen, als denn bei 16 Jahren.

Ein wenig Handlung gibt es zwar auch, aber das Hauptaugenmerk sind klar die Sexszenen. Die Zeichnungen sind gewohnt gut, die Panels nicht zu überladen und der Lesefluss daher für meinen Geschmack sehr angenehm.

Wer die anderen Teile der „Kuroneko“-Reihe schon hat oder eben auf Katzenmenschen und ziemlich erotische Szenen steht, der kann beherzt zugreifen. Der zweite Band zu „Kuroneko – Fang mich!“ ist ebenfalls schon im Handel erhältlich.

Kuroneko- Fang mich!: © 2014 Aya Sakyo, Shinshokan/EMA

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Sag mir bitte, was Liebe ist

Name: Sag mir bitte, was Liebe ist
Englischer Name:
Originaltitel: Nee Senpai, Oshieteyo
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2013
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Story: Naho Watarumi
Zeichnungen: Lalako Kojima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Sag mir bitte, was Liebe istStory
In „Sag mir bitte, was Liebe ist“ geht es um den jungen Hirano. Dieser zieht nach der erneuten Heirat seiner Mutter in das Wohnheim seiner neuen Schule. Dort trifft er auf Morioka, welcher sein Tutor sein soll, welcher diese Aufgabe aber zuerst strikt ablehnt. Hirano kommt ihm nach und nach aber näher und erkennt das Morioka im Grunde ein netter Kerl ist. Allerdings hat dieser mit einem etwas zurückliegenden Vorfall an der Schule zu kämpfen. Mit der Zeit kommen die beiden sich näher und Hirano merkt irgendwann, dass er sich in seinen Tutor verliebt hat. Ziemlich durcheinander und um Morioka nicht mit seiner Verliebtheit in Schwierigkeiten zu bringen, zieht er sich zurück. Doch wird ihm Morioka das durchgehen lassen oder erwidert dieser am Ende gar seine Gefühle?

Eigene Meinung
Die Geschichte von Hirano und Morioka lässt sich Zeit sich zu entwickeln. Gerade durch dieses eher ruhige Tempo kommt einem die Geschichte der Beiden realistischer vor. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll entworfen und lockern das Geschehen oft auf.

Der Zeichenstil ist ein wenig Geschmackssache, da er meiner Meinung nach ein wenig von der sonstigen Norm abweicht. Die Panels sind hin und wieder ein wenig mit Text überladen, aber im Grunde ist der Lesefluss wirklich angenehm.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 +. Allerdings können auch jüngere Leser den Manga ruhig in die Hand bekommen. Im Grunde gibt es nämlich nur eine etwas deutlichere Szene, welche aber ziemlich schnell beendet ist, ohne das man explizites zu sehen bekommt.

Für Fans von eher ruhigen Boys Love Geschichten, welche Raum haben sich zu entwickeln, ist der Manga sicher einen Blick wert.

Sag mir bitte, was Liebe ist: © 2013 Naho Watarumi/Lalako Kojima, Tokuma Shoten/Tokyopop

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Diener des Mondes

Name: Diener des Mondes
Englischer Name:
Originaltitel: Hoshi no Ame Tsuki no Geboku
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2014
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Yui Kikuta
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 € (Band 1)
7,95 € (Band 2)

StoryDiener des Mondes Band 1
In „Diener des Mondes“ will der junge Sozon eine Anstellung bei T.M. Job bekommen. Aus diesem Grund soll er in einem Wald einen Werwolf stellen und ihn für die Firma anwerben. Dies ist aber leichter gesagt als getan, denn dieser wehrt sich standhaft. Allerdings wird Virage, so der Name des Werwolfs, letztendlich doch von Sozon gefangen und gemeinsam fangen sie bei T.M. Job an.

Die Firma ist allerdings keine normale Firma, denn sie vermieten Monster an zahlende Kundschaft. Womit auch klar ist, dass auch Sozon und alle anderen in der Firma sehr speziell sind. Dies zeigt sich umso mehr, als Sozon und Louis in einem Fall eines Serienmörders ermitteln!

Doch was steckt hinter allem und was verbirgt Sozon? Warum ist sein Blut so anziehend und doch tödlich für Andere? Können er und Virage gemeinsam ihre Einsamkeit überwinden und wirklich Freunde sein?

Diener des Mondes Band 2Eigene Meinung
Der Manga ist wirklich spannend gemacht, so dass man wirklich gern wissen möchte, wie das alles endet. Allerdings ist es auch schon mal recht blutig und die recht düsteren Hintergründe der Geschichte sind nicht wirklich was für jüngere Leser, so dass die Altersempfehlung mit 15+ gut gewählt wurde.

Die Zeichnungen sind wirklich toll, sehr detailreich und auch die Panels sind nicht überladen und bieten einen guten Lesefluss. Die Geschichte an sich ist im Fantasybereich angesiedelt, allerdings hab ich öfters das Gefühl gehabt, dass auch leichte anleihen an Shonen-ai zu finden sind. Zumal gerade Sozon und Virage oder auch Luis und Kiri den Eindruck erwecken, dass da vielleicht auch mehr als Freundschaft laufen könnte.

Für Fans von Fantasygeschichten, die eher düster und teils auch blutig sind, ist der Manga auf jeden Fall zu empfehlen. Dieser ist auch in zwei Bänden abgeschlossen und damit sicher einen Blick wert.

Diener des Mondes: © 2014 Yui Kikuta, Ichijinsha/Tokyopop

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Kuroneko – Zeig’s mir!

Name: Kuroneko – Zeig’s mir!
Englischer Name:
Originaltitel: Nekoka Kareshi no ayashikata
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2012
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Aya Sakyo
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Kuroneko – Zeig’s mir!“ geht es diesmal um den Schüler Ryota. Dieser hat das Wandeln noch nicht ganz im Griff und wird allein schon durch Hundegebell oder Erregung zu einer Hauskatze. In diesem Zustand kommt ihm Natsume zur Hilfe, welcher sich später als neuer Schularzt an Ryotas Schule entpuppt.

Schnell kommt es dazu, das Natsume dafür sorgt, dass Ryota auch in Katzenform zeitig zur Schule kommt. Danach legt er aber auch gern im Krankenzimmer Hand an, um den jungen Katzenmenschen wieder zu menschlicher Gestalt zu verhelfen. Doch mit diesem Verhalten macht er alles nur noch komplizierter.

Ryota verliebt sich in Natsume, weiß damit aber nicht wirklich um zu gehen, zumal auch Natsumes Verhalten nicht immer leicht für ihn zu deuten ist. Außerdem hat er bald das Problem, aus einer Zwischenform, nicht mehr menschliche Gestalt annehmen zu können. Kann Natsume ihm dabei helfen? Und wird aus ihnen ein richtiges Paar oder wir aus Ryota ein Streuner?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Kuroneko – Zeig’s mir!“ sogar ein wenig besser, als die vorherigen Bände der Mangaka. Ryota ist einfach zu niedlich sowohl als Mensch oder Katze. Natsume dagegen ist ein wenig verschlossener, aber genau der Richtige für den jungen Schüler und so fiebert man bis zum Ende mit.

Die Story fängt gemächlich an, nimmt dann fahrt auf und besonders zum Ende hin kommen die von Aya Sakyo gewohnten, heißen Sexszenen wieder gehäuft vor. Dabei ist sie aber sehr geschmackvoll und innovativ. Dennoch ist aber die Altersempfehlung von 16 Jahren zu beachten, da jüngere Leser ganz sicher damit noch nicht zurecht kommen würden.

Die Qualität der Zeichnungen ist sehr hoch. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und ich mochte besonders Ryota in seiner Zwischenform sehr gern. Die Panels sind etwas mehr mit Text beladen, aber der Lesefluss war nicht zu sehr gestört.

Wer die anderen Manga von Aya Sakyo mochte, macht auch mit diesem Band nichts falsch und kann beherzt zugreifen!

Kuroneko – Zeigs’s mir!: © 2012 Aya Sakyo, Shinshokan/ EMA

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I hate the Dentist!

Name: I hate the Dentist!
Englischer Name:
Originaltitel: Haisha Nante Kiraida!
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2014
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Kyoka Aiba
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,99 €

StoryI hate the Dentist!
In „I hate the Dentist!“ geht es um den Studenten Moriya, der, seit einem Trauma in der Kindheit, Zahnärzte wie die Pest hasst und daher meidet. Allerdings bleibt ihm dann doch keine Wahl, als zum Zahnarzt zu gehen, als ihn schreckliche Zahnschmerzen plagen. Dabei landet er in der Praxis von Dr. Hara, einem jungen Zahnarzt, mit einen Fetisch für schöne Zähne.

Dieser befindet Moriyas Zähne gleich als perfekt und verspricht sie wieder hinzubekommen. Doch dann kommt noch alles schlimmer als befürchtet. Der junge Student wird durch Dr. Haras Finger, in seinem Mund, hochgradig erregt und der Arzt entwickelt eine Obsession für dessen Zähne. Aus der Obsession wird allerdings dann schon schnell echtes Interesse an Moriya und er beginnt ihm den Hof zu machen.

Ein zähes Ringen zwischen den Beiden geht los, denn so leicht lässt sich Moriya nicht rumkriegen. Wird aus ihnen am Ende noch ein Paar oder steht ihnen Dr. Haras Fetisch dabei im Weg?

Eigene Meinung
Ich fand es toll mal ein anderes Setting zu haben, denn Zahnärzte kamen bisher in Boys Love Manga ja kaum vor. Genauso wenig wie eher unbekannte Fetische. Die Geschichte ist auch nicht zu platt und es reizt einen schon zu erfahren wie es ausgeht. Der Witz kommt auch nicht zu kurz und ich mochte die Chemie zwischen den Charakteren.

Die Zeichnungen sind wirklich gut, sehr detailreich und besonders die Charaktere haben ihren eigenen Charme. Die Panels sind nicht zu überladen, der Lesefluss gut.

Der Manga wird im späteren Verlauf recht explizit in sexuellen Darstellungen, weswegen ich den Manga auf jeden Fall für Leser ab 16 empfehlen würde.

Für Fans von Boys Love Manga und etwas ausgefalleneren Geschichten ist dieser Manga sicher was und daher ganz klar als Kauf zu empfehlen.

I hate the Dentist!!: © 2014 Kyoka Aiba, Kadokawa/Carlsen

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Does Yuki go to Hell?

Name: Does Yuki go to Hell?
Englischer Name:
Originaltitel: Yuki Wa Jigoku Ni Ochirunoka
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2014
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Hiro Fujiwara
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Does Yuki Go to Hell Band 1Story
In „Does Yuki go to hell?“ erfährt die 15 jährige, eher unbedarfte Yuki, dass sie und ihre Kindheitsfreunde als Kinder des Schicksals geboren wurden. Diese werden alle hunderte Jahre geboren, um die Welt zu retten.

Vier von ihnen, darunter Akira, sind dazu auserkoren Yuki und Takaya zu beschützen, welche erst mit dem erreichen des 16. Lebensjahres vollständig erwachen werden. Um die Beiden beschützen zu können, wurden die anderen Vier ein Jahr von ihnen getrennt. In der Ferne durchliefen sie jeder für sich ein spezielles Training, um ihr Schicksal erfüllen zu können.

Als Yuki durch einen, von einem dunklen Schatten besessenen, Schulkameraden angegriffen wird, taucht Akira auf und rettet sie. Auch die anderen treffen nun einer nach einander ein, um ihr Schicksal zu erfüllen. Einzig Haruka ist noch nicht zurück, weswegen sich Takaya auf die Suche nach ihr machen will. Dies gefällt Yuki allerdings nicht, da sie in dem Jahr Gefühle für Takaya entwickelt zu haben scheint.

Doch hat sie überhaupt eine Chance gegen Haruka und wie steht es um Akiras Gefühle ihr gegenüber? Und was genau ist die eigentliche Aufgabe der Sechs? Warum sind Yuki und Takaya so wichtig? Welche Opfer werden sie bringen müssen? Und können sie trotz der Streitigkeiten und Eifersucht untereinander überhaupt ihre Aufgabe bewältigen, oder geht die Welt am Ende doch unter?

Does Yuki go to Hell Band 2Eigene Meinung
Die Geschichte ist insgesamt recht interessant, allerdings auch nicht unbedingt neu. Die Figuren sind recht typisch und bieten nicht wirklich neues. Von Comedy, Drama bis zu Action gibt es alles. Der Romantikteil kommt ein wenig kurz. Allerdings sind Andeutungen da, das es wohl zu einem Liebesdreieck zwischen Yuki, Takaya und Akira kommen könnte. Wie genau Haruka da noch mit drin hängen könnte ist noch unklar.

Die Zeichnungen sind gut, aber nicht ganz nach meinem Geschmack. Zumal mir diesmal alles ein wenig zu überladen ist. Meiner Ansicht nach wird man ein wenig erschlagen von dem hohen Erzähltempo und den mit Text oft überhäuften Panels. Dies führte bei mir dazu, dass ich es doch als schwer empfunden habe den Manga zu lesen, da der Lesefluss doch ziemlich zäh war.

Aber trotzdem fragt man sich schon wie die Geschichte weitergeht. Es reizt einen zu erfahren was genau mit dem Erwachen von Yuki passieren wird, wer der eigentliche Feind ist und ob sich doch noch ein dramatisches Liebesdreieck entspinnen wird.

Daher ist der Manga auf jeden Fall für Fans von Fantasy- und Actionfans geeignet, welche auch nichts gegen einen Hauch Romantik und Drama haben.

Does Yuki go to Hell?: © 2012 Hiro Fujiwara, Hakusensha/ Carlsen

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Nach der Schule: Liebe

Name: Nach der Schule: Liebe
Englischer Name:
Originaltitel: Kaicho-Sama ga fiance de
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Kayoru
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

StoryNach der Schule - Liebe Band 1
In „Nach der Schule: Liebe“ wird Komachis Traum wahr, oder doch eher Albtraum? Komachi ist schon lange in den Schülerratspräsidenten Sakuya verliebt und kann es kaum fassen, als dieser sie zu seiner Verlobten macht. Doch nicht nur das, nein er zieht auch gleich noch mit ihr in eine eigene Wohnung.

Der sonst nach außen hin immer freundliche, junge Mann zeigt allerdings, kaum ist die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, sein wahres Gesicht. Er fällt über die unbedarfte Schülerin her. Diese wehrt sich erfolgreich und wird danach erst mal nur noch mit Küssen von ihm bedrängt. Aber warum stört sie das mit der Zeit? Sie mochte doch immer Sakuyas freundliche Seite und nicht dessen Dunkle, welche Frauen nur als Sexobjekt und Gebärmaschine anzusehen scheint.

Aber welche Seite zeigt nun den wirklichen Sakuya? Mag oder liebt er Komachi doch, oder ist das alles für ihn nur ein Spiel? Je widersprüchlicher Sakuya sich ihr gegenüber verhält, umso verwirrter wird Komachi und desto mehr sehnt sie sich nach mehr als nur seinen Küssen.

Eigene Meinung
Es geht schon nicht gerade jugendfrei in diesem Manga zu. Sakuya will ziemlich zügig mit Komachi bis zum Äußersten gehen, die aber erst mal standhaft ihre Jungfräulichkeit verteidigt. Allerdings fällt es ihr immer schwerer sich seinen Avancen zu erwehren.

Die Geschichte an sich ist nicht neu, aber es macht Spaß sie zu lesen, auch wenn Shojo sonst nicht so meine Richtung ist. Die Zeichnungen sind wirklich gut. Komachi ist wirklich sehr feminin und süß gezeichnet, Sakuya hätte ich mir ein wenig kerniger gewünscht, aber das kommt bei Shojo Manga ja eher weniger oft vor. Die Panels für meinen Geschmack sind hin und wieder doch ein wenig mit Text überladen, aber an sich war der Lesefluss gut.

Die Altersempfehlung mit 15+ passt, kommen nun doch einige ziemlich freizügige und recht deutliche Szenen in dem Manga vor.

Für Fans des Genre ist der Manga auf jeden Fall einen Blick wert. Die Geschichte ist interessant und weckt das Bedürfnis zu erfahren, ob aus den Beiden am Ende nun doch noch ein richtiges Paar wird. Dies wird sich dann in den kommenden Bänden wohl herausstellen, da „Nach der Schule: Liebe“ die erste längere Mangareihe von Kayoru ist, die bei uns veröffentlicht wird.

Nach der Schule: Liebe: © 2015 Kayoru, Shogakukan/ Tokyopop

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Grab der Schmetterlinge

Name: Grab der Schmetterlinge
Englischer Name:
Originaltitel: Hakoniwa Yugi
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Aya Tanaka
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

StoryGrab der Schmetterlinge Band 1
In „Grab der Schmetterlinge“ verschwindet der Grundschüler Manato nach einem Unterrichtsausflug im Wald spurlos. Seine Familie zieht daraufhin fort, doch sechs Jahre später kehrt seine Schwester Mari zurück. Noch immer quält sie die Frage nach dem was damals passiert ist!

Atsuma und die anderen, die damals mit Manato im Wald waren, bekommen ab dem Zeitpunkt von Maris Rückkehr unheimliche Nachrichten. Ist Mantato zurückgekehrt, um sich für das zu rächen, was damals im Wald passiert ist? Oder ist es gar Mari die Rache nehmen will?

Die Lage spitz sich zu, nachdem der Erste aus ihren Reihen auf brutale Art und Weise ums Leben kommt. Wer steckt hinter allem? Wird einer von ihnen diesen Albtraum überleben?

Eigene Meinung
Ich hatte bisher noch nicht wirklich was mit dieser Art Manga zu tun. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Geschichte gefesselt hat. Es geht ziemlich düster zu, jeder scheint Geheimnisse zu haben und man lechzt gerade zu nach jeder noch so kleinen Enthüllung die Aufschluss geben könnte, wer hinter allem steckt. Ein rachsüchtiger Geist? Ein Lebender? Wer begeht diese brutalen Taten?

Die Zeichnungen der Protagonisten sind recht kindlich gehalten, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Der Manga ist ein hartes Psychospiel mit reichlich Blut und recht heftigen Szenen. Daher sollte die Altersempfehlung von 16+ auch keinesfalls unterschritten werden, selbst ich hatte ein paar mal heftig zu schlucken.

Die Panels sind nicht überladen, der Lesefluss gut und man sieht dem Manga die Liebe zum Detail an.

Der Manga ist auf jeden Fall für ältere, gefestigte Leser zu empfehlen, welche Horror, Mystery und einen guten Spannungsbogen mit reichlich Blutvergießen mögen.

Grab der Schmetterlinge: © 2014 Aya Tanaka, Shueisha/ Tokyopop

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Full Moon Love Affair

Name: Full Moon Love Affair
Englischer Name:
Originaltitel: Love X Wanko
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2013
Deutschland: Tokyopop 2015
Mangaka: Hiraku Miura
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

StoryFull Moon Love Affair Band 1
In „Full Moon Love Affair“ hat Yuzuki seit jeher die Gabe, besonders gut mit Tieren umgehen zu können. Daher nimmt sie auch einen kleinen Hundewelpen auf, der aber kurz darauf verschwindet. Bei der Suche nach ihm trifft sie ihren neuen Nachbar Kuon, welcher ihr bei der Suche behilflich ist. Zum Dank lädt sie ihn zum Essen ein und die Beiden kommen sich näher.

Zeitgleich werden in der Stadt immer wieder Leute von einem riesigen Tier angegriffen. Diese Angriffe finden meist in Vollmondnächten statt. Als ihre Lehrerin angegriffen wird, sieht Yuzuki Kuon am Tatort. War er der Angreifer? Hat sie sich so sehr in dem jungen Mann getäuscht für den sie längst Gefühle entwickelt hat?

Kurz darauf gerät Yuzuki selbst in Gefahr und erfährt nach ihrer Rettung Unglaubliches. Aber ist es auch die ganze Wahrheit die sie erfährt oder verschweigt man ihr etwas Entscheidendes?

Full Moon Love Affair Band 2Eigene Meinung
„Full Moon Love Affair“ ist ein hoch erotischer Manga. Es wird nicht mit freizügigen Sexszenen gegeizt, weshalb die Altersempfehlung mit 16 + auch mehr als angebracht ist. Dabei sind diese Szenen aber nie geschmacklos.

Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und man schließt sie schnell ins Herz. Die Zeichnungen sind wirklich gut und sehr detailreich. Besonders die Tiere im Manga sind richtig gut gelungen, besonders niedlich ist allerdings Shiro, der kleine, weiße Hundewelpe. So ein süßes Wollknäuel hätte man glatt selbst gern.

Der Lesefluss ist gut, die Panels nicht zu überladen und die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo. Es kommen immer neue Fragen auf, die einen reizen, der Geschichte auch weiterhin zu folgen.

Im Verlauf des Bandes scheint noch ein zweiter, potentieller Liebeskandidat für Yuzuki ins Spiel zu kommen, welcher nicht minder mysteriös wie Kuon ist. Außerdem scheinen finstere Leute hinter Yuzuki her zu sein. Doch was das alles mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, ist noch nicht ersichtlich.

Wie man liest gibt es viel aufzudecken und wer auf Mysteryromanzen mit einer guten Portion Action und einer Spur Drama steht, sollte beherzt bei diesem Manga zugreifen.

Full Moon Love Affair: © 2013 Hiraku Miura, Takeshobo/ Tokyopop

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