110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss

Name: 110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss
Englischer Name:
Originaltitel: 110 Ban Wa Uketsukemasen!
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2012
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Kyo Kitazawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

StoryU_9173_1A_EMA_110_KEINE_NUMMER_UNTER_DIESEM_ANSCHLUSS.IND75
In „110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss“ geht es um den jungen Polizisten Kaito.

Dieser arbeitet zusammen mit dem strengen, gutaussehenden Himuro in einem kleinen Polizeiposten. Allerdings ist Kaito nicht mit Herzblut dabei, da er lieber so schnell es geht zu einem Kommissar befördert werden will. Deswegen gibt es auch immer wieder Streit mit Himuro, der seinen Beruf sehr ernst nimmt und Kaito schon aus der ein oder anderen brenzligen Situation retten musste.

Leider setzten sich die Streitereien der Beiden auch nach Feierabend noch fort. Dies ist dadurch bedingt, dass die beiden auch noch notgedrungen ein Zimmer im Polizeiwohnheim teilen müssen. Allerdings scheint da doch mehr zwischen den Beiden zu sein und nach einem eher impulsiven Kuss von Himuro ist Kaito verwirrter denn je. Als ihm dann auch noch ein weiterer Kollege zu verstehen gibt, dass er in ihn verliebt ist, nimmt das Gefühlschaos seinen Lauf.

Für wen wird sich Kaito entscheiden?

Eigene Meinung
Für zwischendurch ist der Manga ganz nett. Die Geschichte ist jetzt nicht herausragend, man kennt Ähnliche, teils auch Bessere.

Die Zeichnungen sind wirklich schön. Besonders Himuro ist ein Blickfang, wenn er mal wieder einen halbnackten Auftritt hat. Kaito dagegen ist eher der etwas femininere, emotionale Typ. Beide gefielen mir echt gut, besonders in Uniform. Die Nebencharaktere hatten nicht viel Raum sich zu entwickeln, sind einem aber dennoch sympathisch geworden.

Der Lesefluss ist gut, die Panels nicht zu überladen, was ich immer begrüße. Manche Mangaka haben leider die Angewohnheit noch in die kleinste Lücke Text zu quetschen.

Die Altersempfehlung ist im Grunde nur wegen zweier Szenen auf 16 gesetzt. Eine geht dabei eher in die Richtung sexueller Gewalt, daher sollte man abwägen in wie weit man damit umgehen kann.

Für Fans des Boys Love Genre lohnt sich ein Blick aber allemal. Besonders wenn man hübsche Kerle in Uniform mag.

110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss: © 2012 Kyo Kitazawa, Tokuma Shoten/ EMA

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Sternensammler

Name: Sternensammler
Englischer Name:
Originaltitel: Sternensammler
Herausgebracht: Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Anna Backhausen, Sophie Schönhammer
Hefte: 10 Hefte, wird fortgesetzt
Preis pro Heft: 8,00 €

StorySternensammler Heft 1
In „Sternensammler“ geht es um Fynn, der gerade von seiner Freundin Zoe verlassen wurde. Diese machte dabei auch gleich die Andeutung, dass er vermutlich nach etwas anderem als einem Mädchen suchen würde. Verunsichert von ihrer Andeutung und um seinem Laster des Rauchens zu frönen, zieht er sich zu seinem Lieblingsrauchplatz, auf einem Hügel, zurück. Prompt trifft er dort auf Niko, einen recht eigenwilligen Typen, der ihn von da an nicht mehr los lässt. Stimmt es vielleicht doch, dass er auf Jungs steht? Vielleicht auch auf Niko? Das wird sich wohl im Verlauf der Geschichte zeigen!

Sternensammler Heft 2Eigene Meinung
Die Geschichte an sich ist interessant und mal mehr aus dem Leben gegriffen.

Die Zeichnungen sind wirklich gut, voller Details. Die Panels sind nicht mit Text überladen, so dass man einen guten Lesefluss hat. Bei diesem Werk kann man sehen wie gut unsere einheimischen Mangaka schon geworden sind und wie viel Herzblut in ihrer Arbeit steckt.

Mehr kann man aber auch noch nicht wirklich zu „Sternensammler“ sagen, da Heft Eins nur das erste Kapitel der Geschichte beinhaltet und deshalb sehr kurz ist.

Was mir allerdings aufstößt ist, dass es sich bei „Sternensammler“ eben nur um ein Heft mit einem Kapitel der Geschichte handelt. Insgesamt wird es 5 davon geben. Heft Eins ist wirklich schön und aufwendig gestaltet. Doch trotz der zusätzlichen Extras wie einer Postkarte, einem Stickerset und einer aus faltbaren Farbseite, finde ich den Preis mit 8 Euro doch recht hoch. Vermutlich wäre es da trotz der aufwendigen Aufmachung der Sonderausgabe besser, wenn man auf die, hoffentlich günstigere, Sammelbandveröffentlichung warten würde.

Sternensammler: © 2016 Anna Backhausen, Sophie Schönhammer, Tokyopop

Sammelbände

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Kiken Mania – Gefährliche Leidenschaft

Name: Kiken Mania – Gefährliche Leidenschaft
Englischer Name:
Originaltitel: Kiken Mania
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2013
Deutschland: Tokyopop 2015
Mangaka: Kana Nanajima
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

StoryKiken Mania - Gefährliche Leidenschaft Band 1
In „Kiken Mania – Gefährliche Leidenschaft“ sucht die junge Nono nach dem Mann für’s Leben. Dabei stellt sie sich aber nicht gerade gut an und tappt von einer katastrophalen Beziehung in die Nächste.

Zum Glück hat sie die streberhafte Yuika und den Aufreißer Kazuma an ihrer Seite. Die Beiden sind ihre besten Freunde. Nach jedem Reinfall helfen sie ihrer Freundin dabei, nicht den Mut zu verlieren, den Richtigen doch noch zu finden. Wobei sie aber auch recht deutlich werden können, wenn sie meinen, dass der Neue an Nonos Seite nicht der passende Mann für sie ist.

Das Kazuma im Lauf der Zeit auch ein Interesse an Nono entwickelt, ahnt diese nicht. Doch kann sie sicher sein, dass Kazuma es wirklich ernst mit ihr meint? Bisher hatte er eher den Ruf eines Playboys! Wird sie ihm genug Vertrauen können, um einer Beziehung eine Chance zu geben?

Kiken Mania - Gefährliche Leidenschaft Band 2Eigene Meinung
Ich fand die Geschichte ganz süß und auch witzig, mit einer winzigen Spur Drama.

Zwar sind die Charaktere wieder recht typisch, aber dafür ist die Geschichte recht erfrischend. Zumal Nono nicht direkt in die perfekte Beziehung stolpert. Stattdessen bekommt man erst mal ihre Reinfälle und ihre Unsicherheiten präsentiert.

Die Zeichnungen sind wirklich gut, kein Panel wirkt überladen, so dass man einen guten Lesefluss hat.

Auch die Geschichte entwickelt sich nicht zu schnell, sondern gibt den wichtigsten Charakteren Raum sich zu entwickeln. Gerade Kazumas direkte und auch indirekte Interessensbekundungen an Nono fand ich niedlich und gut eingebunden.

Wer einen interessanten und guten Shojo-Manga für zwischendurch sucht, sollte beherzt zu greifen. Die Geschichte ist in zwei Bänden abgeschlossen.

Kiken Mania: © 2013 Kana Nanajima, Shogakukan/ Tokyopop

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Prince of Sahara

Name: Prince of Sahara
Englischer Name:
Originaltitel: Prince of Sahara
Herausgebracht: Japan: Libre 2015
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Youka Nitta
Original Cover Design: Sayaka Hashimoto (Caro Design)
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

StoryPrince of Sahara
„Prince of Sahara“ ist ein Einzelband von Youka Nitta, in dem sie die Leser diesmal in den fernen Orient entführt.

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht das Porträt einer vermeintlich europäischen Frau. Dieses befand sich früher einmal im Besitz einer arabischen Königsfamilie. Allerdings entpuppt sich die Frau auf dem Bild in Wirklichkeit als junger Mann und die Geschichte des Porträts sich als tragische Liebesgeschichte. Diese erfährt der junge Henri – ein Nachfahre des Mannes auf dem Bild -, als dieses und auch er selbst von Prinz Quadir für 5 Millionen Euro ersteigert wird. Wie auch sein Vorfahre ist Henri den Launen der königlichen Familie unterworfen, was seinen Hass auf diese fremde Kultur nicht gerade mindert.

Doch scheint Prinz Quadir anders zu sein, als dessen Bruder Haitham, welcher Henris Beleidigungen mit recht grausamer, körperlicher Züchtigung bestraft. Doch kann aus diesem ersten unglücklichen Zusammentreffen ein Band der Zuneigung zwischen dem Prinzen und Henri entstehen?

In einer Zusatzgeschichte geht es danach um einen jungen, englischen Adligen zur Meiji-Zeit in Japan. Dieser gerät im Freudenviertel an zwei junge Männer, Brüder, welche eine erotische Ausstellung betreiben. Kurz darauf entspinnt sich dann auch schon ein heißes, wenn auch kurzweiliges, Spiel zwischen den Dreien.

Eigene Meinung
Mir gefällt der Band an sich sehr gut, auch wenn die Geschichte mit Henri und Quadir ein wenig mehr ausgebaut werden können. Die Handlung liegt sehr auf der Vergangenheit, also der Geschichte hinter dem Porträt und lässt wenig Spielraum für die Entwicklung der anderen Charaktere.

Die Zeichnungen sind wirklich toll. Youka Nitta, hat wirklich großen Wert auf die Details gelegt. Zudem finde ich auch das Setting mit dem Orient sehr erfrischend, da dieses ja nicht gerade oft in Manga genutzt wird.

Was die Altersempfehlung von 16+ angeht, ist diese wirklich gerechtfertigt. Es geht ziemlich erotisch, oft auch sehr brutal zu, so dass jüngere Leser den Band lieber nicht in die Hände bekommen sollten.

Die Zusatzgeschichte hat meiner Meinung nach nicht gerade viel Handlung. In ihr geht es mehr um den Sex unter den Dreien, als um irgend etwas anderes.

Der Preis des Manga mit 5,95 € finde ich gut, da dieser weniger Seiten als sonstige Manga aufweist. Daher finde ich es von Tokyopop gut, dass dies auch in den Preis mit eingeflossen ist.

Wer Boys Love, Drama und mal ein erfrischendes Setting mag, der sollte ruhig bei diesem Manga zugreifen. Lohnen tut es sich bei dem Preis auf jeden Fall.

Prince of Sahara: © 2015 Youka Nitta, Libre Publishing/ Tokyopop

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Attack on Titan: Inside

Name: Attack on Titan: Inside
Englischer Name:
Originaltitel: Attack on Titan: Inside
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2013
Deutschland: Carlsen 2015
Mangaka: Hajime Isayama
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,90 €

InhaltAttack on Titan: Inside
„Attack on Titan: Inside“ ist ein offizielles Guidebook, also kein Manga im eigentlichen Sinne. Der Inhalt bezieht sich auf die ersten neun Mangabände und zu einem geringen Teil auch auf Band zehn.

Inhaltlich werden alle wichtigen Charaktere, Orte, Fraktionen, Titanen und etliches mehr ausführlich vorgestellt. Man erhält viele Hintergrundinfos, wird dabei aber auch vieler Spoiler ausgesetzt, wenn man die Mangabände nicht gelesen hat.

Abgerundet wird dieses Buch zudem von einem Interview mit Zeichner Hajime Isayama, einem Titanpedia, der Aussicht auf „Attack on Titan: Outside“, einer 16 seitigen Farbgalerie und Infos zum Anime, samt einem Einblick auf die Pläne von Regisseur Tetsuro Araki.

Eigene Meinung
Für Fans des Manga und Anime auf jedenfall ein Muss.

Es ist informativ, nur ein wenig überladen auf den Seiten. Es werden viele Hintergrundinfos sowie Szenen aus den Manga eingebaut, so das man schon leicht die Übersicht verlieren kann. Aber darüber sieht man als Fan sicher gerne hinweg.

Wer sich „Attack on Titan: Inside“ gönnt, sollte auch den September 2016 im Auge behalten, da dann „Attack on Titan: Outside“ erscheinen wird. Im zweiten offiziellen Guidebook wird Hajime Isayama uns aufklären, warum es die Titanen überhaupt gibt.

Attack on Titan: Inside © 2013 Hajime Isayama, Kodansha Ltd. / Carlsen

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Rental Hearts

Name: Rental Hearts
Englischer Name:
Originaltitel: Rental Hearts
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2014
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Sawaki Otonaka
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Nonoka kann Geister sehen. Allerdings ist es eine Gabe, die sie auch sehr einsam macht, zumal sie den Unterschied zwischen Lebenden und Toten nicht immer gleich wahrnimmt. Aus diesem Grund hält sie sich anderen Gegenüber auch eher zurück und gilt daher als wunderlich bei ihren Mitschülern. Doch dann kommen die beiden neuen Schüler Aki und Ko auf ihre Schule. Die Beiden wollen sich ihre Augen leihen, denn sie kämpfen gegen die Geister, können diese aber nicht sehen.

Schnell wird klar, dass dieser Kampf ziemlich gefährlich und brutal ist. Besonders Aki ist nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht Nonoka in den Kampf mit hinein zu ziehen, während Ko sie eher zu beschützen versucht.

Die Beiden arbeiten für „Rental Hearts“, welche nun auch Nonoka aufgrund ihrer Fähigkeit unter Vertrag nehmen will. Die Firma hortet und vermietet Körperteile von außergewöhnlich Begabten, um die Geister in Schach zu halten. Auch Aki und Ko sind Mieter besonderer Körperteile, für die sie horrende Mietgebühren zu zahlen haben.

Wird sich Nonoka auf den Vertrag einlassen? Setzt sie damit ihr Leben auf’s Spiel? Und was steckt genau hinter den Geistern und Rental Hearts? All diese Fragen werden mit dem ersten Band aufgeworfen und in den kommenden Bänden aufgeklärt.

Eigene Meinung
Die drei Hauptcharaktere sind ziemlich stereotyp. Nonoko ist das typische schüchterne Mädchen, das von einer ungewollten Gabe gequält wird. Aki ist der aufbrausende Typ, der sie für seine Zwecke benutzen will und dabei sehr an Ko hängt. Ko dagegen ist der stille Typ, der einen ausgeprägten Beschützerinstinkt hat und immer erst an Aki und Nonoko denkt.

ImRental Hearts Band 2 ersten Band ist noch nicht wirklich etwas von einer Romanze zu spüren, was aber sicherlich noch kommen wird, da Manga wie „Rental Hearts“ früher oder später in diese Richtung laufen.

Aufgelockert wird diese gängige Geschichte durch ihre Nebencharaktere. So kommt es schon mal zu einem „SM – Stell dich ein“ zwischen der Chefin von Rental Hearts und ihrem Chefsekretär. Auch Midori, der Rentalcoordinator, ist eine Marke für sich. In einem Kleid und als Imitation der Chefin, zeigt er schon mal seine weibliche Seite und bringt ein klein wenig Witz mit hinein.

Ansonsten ist der Manga betont actionreich. Es geht ziemlich blutig und schnell zur Sache. Die Szenen sind gut gezeichnet, die Panels aber oft ein wenig mit Text überladen. Mich störte das im Lesefluss. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, aber mir gefielen die Nebencharaktere deutlich besser als die Hauptcharaktere.

Wer aber actionreiche Manga, mit hübschen Typen und einer mysteriösen Geschichte mag, sollte einen Blick riskieren und selbst sehen, ob die Reihe etwas für einen ist.

Rental Hearts: © 2014 Sawaki Otonaka, Kadokawa / Carlsen

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Love Rookies

Name: Love Rookies
Englischer Name:
Originaltitel: Bukiyou dakedo Daisukisa
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2014
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Papiko Yamada
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Love Rookies“ geht es um Iida und Torigoe und in einer Nebengeschichte um Murakami und Makoto.

Der Hauptteil des Manga dreht sich allerdings um Iida und Torigoe. Die Beiden arbeiten im Kulturfestkommitee ihrer Klasse zusammen und kommen sich so näher. Als es aber so scheint, als würde Iida sich noch immer für seine Ex interessieren, will Torigoe aussteigen. Iida kann dies nicht akzeptieren und stellt ihn zur Rede. Damit kommt eine holprige Liebesgeschichte, mit einigen Höhen und Tiefen, in Gang. Werden die Beiden sich am Ende bekommen? Wie klappt es mit dem ersten Sex?

In der Nebengeschichte geht es um Makoto und Murakami. Letzterer ist ein Freund von Torigoe, in den er lange verliebt war. Aus diesem Grund traute sich Makoto auch nie ihm seine Liebe zu gestehen. Dies ändert sich allerdings, als er erfährt, dass Torigoe nun vergeben ist. Doch erst nach einem Zwischenfall, weswegen Makotos Mutter im Krankenhaus landet, gesteht er ihm seine Liebe. Wie wird Murakami darauf reagieren? Erwidert er Makotos Gefühle oder hängt er noch zu sehr an Torigoe?

Eigene Meinung
Für Zwischendurch ist der Manga sehr gut geeignet. Es ist keine Geschichte die allzu lang im Gedächtnis bleibt, die aber dennoch Spaß macht. Das hin und her zwischen den Charakteren lässt einen schon mal schmunzeln. Außerdem machen die Unsicherheiten der Charaktere, gerade in Bezug auf Sex, den Manga auch nicht zu seicht.

Die detaillierten Zeichnungen sind sehr schön und geben so den handelnden Personen einen eigenen Charakter. Die Panels sind nicht zu überladen mit Text, so das man flüssig mit dem Lesen voran kommt.

Zudem ist die Altersempfehlung von 16 Jahren zutreffend, da es doch einige Szenen gibt, in denen es gut zur Sache geht. Dabei wird auch schon mal ein neuer Blickwinkel geboten, denn man sonst nicht unbedingt in anderen Manga zu sehen bekommt.

Love Rookies © 2014 Papiko Yamada, Houbunsha / EMA

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Warum bist du nur so heiss?

Name: Warum bist du nur so heiss?
Englischer Name:
Originaltitel: Nande Sonna Ni Kawaii No
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2013
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Killy Hachida
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story Warum bist du nur so heiss
In diesem Manga sind drei Geschichten vereint worden. Ryu und Hinatsus, Atori und Tsubames, sowie Masaomi und Mayas – welchen mal mehr und mal weniger Raum eingeräumt wurden!

Warum bist du nur so heiss?

Ryu, der Erbe eines namenhaften Gasthauses, ist heimlich in Hinatsu verliebt, dessen Familie als Diener bei ihnen arbeitet und der ebenfalls einmal unter ihm dienen wird. Allerdings hat er das Gefühl, dass Hinatsu in seinen älteren Bruder Tsubame verliebt ist und glaubt, daher nicht eine Chance bei Hinatsu zu haben. Aber ist dem wirklich so?

Wo ist das Küken hin?

Tsubame hadert mit seinem Schicksal, das Gasthaus seiner Familie zu übernehmen. Nach außen lässt er sich nichts anmerken. Doch dann taucht Atori auf und durchbricht nach und nach seine Schutzmauer und zeigt ihm einen neuen Weg für sein Leben auf. Wird er die Chance ergreifen?

Wie weit ist ein Kuss entfernt? / Wie lang dauert es bis zur Liebe?

Masaomi ist schon lange in den älteren Maya verliebt und sucht ständig seine Nähe. Nachdem er erfährt, das dieser von seinem Freund verlassen wurde, macht er ihm eine Liebeserklärung. Maya fühlt sich geschmeichelt! Aber wird er Masaomis Gefühle erwidern?

Eigene Meinung
Der Manga ist schön gezeichnet und hebt sich durch den Stil des Mangaka ein wenig von anderen Werken ab. Es ist alles meiner Meinung nach ein wenig weicher gezeichnet, als man es sonst von anderen Manga kennt und zeugt ansonsten auch von Detailreichtum.

Die Geschichten, die sie erzählt, sind nicht neu, aber gut umgesetzt und durchaus einen Blick wert. Mir persönlich allerdings sind die Panels, hin und wieder, ein wenig zu sehr mit Text überladen, was mich doch ein wenig störte. Zudem gibt es im Grunde nur eine etwas explizitere Stelle, weswegen der Manga ab 16 Jahren eingestuft wurde. Ansonsten wäre der Inhalt ab 12 Jahren einzustufen gewesen.

Warum bist du nur so heiss?: © 2013 Killy Hachida, Kadokawa Shoten / Carlsen

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Kuroneko – Verwöhn mich!

Name: Kuroneko – Verwöhn mich!
Englischer Name:
Originaltitel: Kuroneko Kareshi no amaekata
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2012
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Aya Sakyo
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Die Geschichte von Kagami und Shingo geht nun im zweiten Band der Kuroneko Reihe weiter.

Kagami und Shingo sind nun quasi ein Paar. Allerdings kämpfen beide mit ihren Gefühlen und der Definition eben dieser „Beziehung“. Ist es nur eine reine Sexbeziehung oder sind tiefe Gefühle im Spiel? Beide tanzen mehr oder minder umeinander herum und kriegen es einfach nicht hin, einander klar zu sagen, was sie von einander erwarten. Zudem bringt auch ein junger Fotograf Spannungen zwischen den Beiden auf, denn Kagami sieht es gar nicht gern, wenn sich jemand anderes seiner Katze, in welcher Form auch immer, nähert. Eifersucht kommt auf und damit folgenschwere Entscheidungen! Haben die beiden eine Chance oder werden sich ihre Wege trennen?

Eigene Meinung
Wie schon im vorherigen Band gibt es auch in diesem Band wieder reichlich explizite Sexszenen, welche für meinen Geschmack schon manchmal hart an der 18er Altersempfehlung kratzten. Aber ich bewundere zumindest Ayas Kreativität. Es ist schon bewundernswert, wenn man in solchen Szenen mal vom altbekannten Schema abweicht und neue Stellungen bringt.

Ihre Charaktere haben mit sich und einander zu kämpfen und man ist gespannt, wie es mit ihnen weiter geht, was den Spannungsbogen erhält. Die Zeichnungen sind gewohnt gut und die Panels nicht zu sehr mit Text vollgeladen.

Es ist auf jeden Fall lohnenswert an der Reihe dran zu bleiben, wenn man es expliziter und das Thema Katzenmenschen und Boys Love mag.

Kuroneko – Verwöhn mich!: © 2012 Aya Sakyo, Shinshokan/ EMA

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Best Ending?

Name: Best Ending?
Englischer Name:
Originaltitel: Best Ending?
Herausgebracht: Japan: Core Magazine 2011
Deutschland: Tokyopop 2015
Mangaka: Junta Mio
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Best EndingStory
In diesem Manga gibt es drei Geschichten, die erzählt werden. Einmal die von Sakura und Jun, Izumi und Ryu und zuletzt noch Aoi und Takumi.

Best Ending?

Sakura ist ein Träumer, der nicht gerade einen Schlag bei den Frauen hat. Er versucht daher durch Dating Games, die sonst eher Mädchen spielen, an sich zu arbeiten. Dadurch zieht er auch das Interesse von Jun auf sich und ehe er sich versieht, ist er auch schon verliebt. Doch was für eine Beziehung haben die Beiden oder ist es überhaupt eine? Wie steht Jun dazu?

Swim ’n‘ Love

Izumi ist Schwimmlehrer und hilft in der Kinderschwimmlerngruppe aus. Was eine einmalige Sache sein sollte, wird bald zur Regelmäßigkeit. Zwar meint er, kein gutes Händchen für Kinder zu haben, aber er hat Hilfe von einem jungen Mann namens Ryu. Dieser verdreht ihm auch schon bald den Kopf. Doch der Alltag holt beide all zu bald ein und es ist gar nicht so einfach, Zeit füreinander zu finden. Hat ihr Liebe eine Chance?

Wenn die Liebe zu verschwinden droht

Aoi und Takumi sind schon länger ein Paar. Allerdings haben sie sich in der letzten Zeit kaum gesehen, da Takumi beruflich recht eingespannt ist. Als Takumi mal wieder ein Date platzen lässt, beschließt Aoi ihn zu überraschen und ihn bei der Arbeit abzuholen. Doch was er zu sehen bekommt, droht ihre Liebe zu beenden. Gibt es für die beiden noch eine gemeinsame Zukunft?

Eigene Meinung
Ich kannte bisher keinen ihrer Manga, muss ich zugeben, aber ich mag ihren Zeichenstil sehr. Er ist an den richtigen Stellen ein wenig feminin, aber sonst sehr ausdrucksstark. Das Charakterdesign ist gut getroffen. Besonders Sakura mag ich gern, wobei ich sonst eher auf die dunklen, komplizierten Typen stehe.

Der Manga ist stellenweise lustig, besonders „Swim ’n‘ Love“  lässt einen schon das ein oder andere Mal schmunzeln. Allerdings kommen auch ein paar Szenen im sexuellen Bereich vor – warum ich mich auch wundere, weshalb es keine Empfehlung ab 16 Jahre für den Manga gegeben hat.

Die Geschichten an sich sind nicht neu, man kennt sie in der ein oder anderen Variante sicher schon. Aber dennoch ist der Manga einen Blick wert. Ich werde mir sicher in nächster Zeit auch noch ihren ebenfalls schon erhältlichen Manga „Love Monster“ für meine Sammlung zulegen.

Best Ending: © 2011 Junta Mio, Core Magazine / Tokyopop

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