Mermaid Prince

Name: Mermaid Prince
Englischer Name:
Originaltitel: Ningyo Ouji
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2015
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Kaori Ozaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 8,00 €

Story
Die erste Geschichte handelt von Akari und Fumika, die beste Freundinnen sind und nahezu jede Minute miteinander verbringen. Oft träumen sie in der Bahn zur Schule davon, zusammen bis zur Endstation Ametsukigahara zu fahren und das Leben zu genießen. Doch bisher haben sich beide nie getraut, Taten folgen zu lassen.

Als jedoch Fumika eines Tages verkündet, mit Kaji aus der Parallelklasse zusammen zu sein, ändert sich für Akari alles. Ihre Freizeit verbringt Fumika nun immer mehr mit Kaji. Als Fumika nicht einmal mitbekommt, als Akari in der Bahn von einem Fremden angefasst wird, zerbricht für Akari eine Welt. Beide gehen seitdem getrennte Wege.

Die Jahre vergehen und Akari geht mittlerweile an die Oberschule. Eines Nachmittags im Buchladen sieht sie jedoch Kaji. Sie traut ihren Augen nicht, als er versucht ein Buch zu stehlen und natürlich prompt erwischt wird. Akari kann einfach nicht anders, als Kaji zu helfen. Sie schubst ein Regal um und sorgt für Ablenkung. Beide fliehen und setzen damit den ersten Schritt für eine richtungsweisende Zukunft.

In „Mermaid Prince“ sind Mugi und seine große Schwester vor Kurzem auf die kleine Insel gezogen. Eigentlich wollte er lieber in der Großstadt bleiben, aber als sich seine Schwester in Kotaro von der Insel verliebt und sich beide verloben, beschließt diese mit Mugi umzuziehen.
Zum Glück für Mugi trifft er auf seine Klassenkameradin Matori, die ihm seitdem eine gute Freundin ist.

Dennoch kann sich Mugi einfach nicht mit der Insel und dem Meer anfreunden. Gerne würde er im Meer tauchen gehen, um eines Tages eine Nixe zu treffen, aber durch sein Asthma ist ihm das verwehrt. Umso schlimmer für ihn, dass Kotaro ausgerechnet Tauchlehrer ist. Ein Grund mehr für Mugi, ihn zu verachten.

Doch als Kotaro eines Tages auf offenes Meer hinausgezogen und vermisst wird, bemerkt Mugi, wie sehr das Glück seiner Schwester mit diesem Mann zusammenhängt. Er beschließt, alles zu tun, um Kotaro zu retten. Mugi und Matori machen sich auf die Suche nach einer Nixe, denn wer eine Nixe sieht, kann sich von dieser einen Wunsch erfüllen lassen. Doch damit beginnt auch eine Reise, die mit vielen Gefahren verbunden ist.

Eigene Meinung
Endlich gibt es Nachschub von Kaoru Ozaki. Bereits „Our Summer Holiday“ hat viele Leser in seinen Bann gezogen. Und auch „Mermaid Prince“ schafft es, mit einer gefühlvollen und einfühlsamen Geschichte, zu begeistern.

Dabei ist „Mermaid Prince“ eine Sammlung von 3 Kurzgeschichten (zwei längeren und eine kurze). Überraschenderweise ist jedoch erst die letzte Shortstory die, die dem Band seinen Namen gab. Und auch wenn bereits die erste Handlung um Akari, Fumika und Kaji tiefgründig und berührend ist, überzeugt eben vor allem „Mermaid Prince“.

Vor allen die Bilder von Kaoru Ozaki machen ihre Serien zu etwas ganz Besonderen, denn diese transportieren die Geschichte von „Mermaid Prince“ so eindrucksvoll und fließend, wie ein Film.

 „Mermaid prince“ hat mich ebenso überzeugt wie „Our Summer Holiday“. Eine absolut empfehlenswerte, kurzweile Reise, die den Leser emotional packen und mitreißen wird.

© Izumi Mikage

Mermaid Prince: © 2015 Kaori Ozaki, Shinshokan/ Carlsen

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XX me! Couple Arc

Name: XX me! Couple Arc
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi ni xx shinasai! Couple-hen
  Japan: Kodansha 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Ema Toyama
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Yukina hat es endlich geschafft! Als erfolgreiche Autorin Yupina ist ihr Handyroman zurzeit in aller Munde. Sogar einen Auftritt im Fernsehen hatte sie schon.

Doch mit dem Wechsel in die Oberschule ergeben sich neue Schwierigkeiten. Es hat sich unter den Schülern herumgesprochen, dass Yukina ihr persönliches Umfeld im Handyroman verarbeitet. Aus diesem Grunde wird Yukina von ihren Mitschülern gemieden. Und auch Handyromane an sich sind in der Oberstufe nicht mehr so beliebt, wie in der Mittelstufe.
Zu allem Überfluss sind auch die Treffen mit Shigure zurzeit eher selten. Er ist an eine renommierte, private Schule gewechselt, die jegliche Beziehung zu einer Freundin untersagt. Seitdem gab es also auch keine „Missions“ mehr. Yukina spürt daher starke Entzugserscheinungen. Ihr Verlangen nach Shigure und seinen Zärtlichkeiten wächst jeden Tag mehr.

Natürlich gehen Yukinas Sehnsüchte auch an Hisame nicht unbemerkt vorbei. Er nutzt die Gelegenheit, um erneut Unruhe zu stiften. Eines Nachmittags präsentiert er Yukina Shigures Handy, welches er unbemerkt an sich genommen hat. Yukina traut ihren Augen nicht, denn darauf befinden sich heimliche Nachrichten zu einem anderen Mädchen. Was hat es damit auf sich? Verbringt Shigure seine Zeit mit einem anderen Mädchen?

Eigene Meinung
Fast drei Jahre nachdem Ema Toyamas Serie „xx me!“ ein Ende gefunden hat, geht es in einem Einzelband noch einmal weiter. Inhaltlich schließt „xx me! Couple Arc“ zeitnah nach dem Ende der Hauptserie an. Vorkenntnisse sollten daher auf jeden Fall vorhanden sein.

Dabei beinhaltet „xx me! Couple Arc“ keine inhaltlosen Site-Stories, nur um noch mal Geld aus dem Erfolg der Ursprungsserie zu ziehen, sondern den Fans von „xx me!“ wird tatsächlich ein echter Mehrwert und eine vollwertige Weiterführung der Handlung geboten. Es ist also interessant, zu sehen, was aus den Charakteren und Pärchen geworden ist.

Zeichnerisch bleibt Ema Toyama ihrem Stil treu. Die Autorin gibt jedoch an, dass es ihr schwergefallen ist, noch mal ihren alten Stil zu verwenden und zu versuchen, dass „xx me! Couple Arc“ optisch gleichbleibt.

Mir hat „xx me! Couple Arc“ sehr gut gefallen. Es war spannend, romantisch und überraschend zu gleich. Man bekommt direkt Lust, noch mal bei den Ursprüngen der Geschichte zu beginnen.

© Izumi Mikage

xx me! Couple Arc: © 2018 Ema Toyama, Kodansha / EMA

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Voll erwischt!

Name: Voll erwischt
Englischer Name: You got me, Sempai!
Originaltitel: Mairimashita, Senpai!
  Japan: Kodansha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Azusa Mase
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Als eines Tages auf Serinas Schreibtisch in der Schule der Text eines Lovesongs geschrieben steht, ist sie sofort verzaubert. Die tiefgründigen Worte berühren sie zutiefst, sodass sie unbedingt herausfinden muss, wer diese Nachricht hinterlassen hat. Und tatsächlich stammen die Worte von Mizukawa, einem Jungen, der eine Klassenstufe über Serina ist.
Doch Mizukawa kennenzulernen scheint schwerer als gedacht.

Weder im Computerraum, noch bei einer Einladung zum Karaoke gewinnt sie Mizukawas Interesse. Er bleibt abweisend und desinteressiert. Doch Serina lässt sich davon nicht entmutigen.

Als sie Mizukawa eine Auswahl an CDs mitbringt, die ihre persönlichen Lieblingslieder enthalten, scheint Serina ihn endlich auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Ihr Herz schlägt wie wild, als Mizukawa am Bahnhof steht, um sich für die CDs zu bedanken. Serina wird plötzlich klar, dass sie sich Hals über Kopf in Mizukawa verliebt hat. Sie kann sich diese Chance einfach nicht entgehen lassen und beichtet ihm ihre Gefühle. Serina möchte Mizukawas Freundin sein und bittet ihn um eine Beziehung. Und auch wenn beide nicht viel voneinander wissen, hofft Mizukawa, dass sich aus Zuneigung und Interesse die wahre Liebe entwickeln kann. Er willig einer Beziehung auf Probe ein.

Doch Serina weiß eigentlich gar nichts über Beziehungen. Was tut man, wenn man ein Paar ist? Und wie sich herausstellt, verläuft auch ihr erstes Date alles andere als geplant. Eine außergewöhnliche Liebe beginnt…

Eigene Meinung
„Voll erwischt“ ist endlich mal wieder ein Shojo-Manga, dass es schafft, auch eingefleischte Shojo-Fans zu überzeugen. Die Liebe wird hier auf eine außergewöhnliche Weise dargestellt.

Die Geschichte von Mizukawa und Serina ist überdurchschnittlich einfühlsam. Die Serie ist von kleinen, ausgefallenen Gesten übersät, die „Voll erwischt“ zu etwas Besonderem machen.
Es ist derartig erfrischend, im überfüllten Markt von Shojo-Manga, noch mal etwas Neuartiges zu entdecken.

Der Zeichenstil ist sehr zart und sanft. Die Bilder wirken zunächst etwas einfach, aber schnell findet man Gefallen daran, denn die Zeichnungen passen perfekt zur gefühlvollen Handlung. Szenen, die voller Emotionen stecken, wirken hingegen sehr ausdrucksstark. Der Leser wird förmlich mitgerissen. Die einzelnen Gesten der Hauptcharaktere sind dadurch nicht übertrieben, sondern kommen durch die Zeichnungen perfekt zur Geltung.

Allen Fans romantischer Shojo-Manga, die genervt sind, immer wieder das gleiche zu Lesen, kann ich „Voll erwischt“ wärmstens empfehlen.

© Izumi Mikage

Voll erwischt!: © 2016 Azusa Mase, Kodansha/ KAZÉ

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Marry Grave

Name: Marry Grave
Englischer Name:
Originaltitel: Marry Grave
  Japan: Shogakukan 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Hidenori Yamaji
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 4,99 € (Band 1 bis 30.06.2019)
7,00 € (Band 1 ab 01.07.2019, Band 2-5)

Story
Seit über 40 Jahren bereist Riseman Sawyer die Länder und sucht an allen Orten nach Zutaten für ein ganz bestimmtes Rezept – das Rezept der Toten. A Ihm selbst sieht man die verstrichene Zeit kaum an, denn er hat die Wirkung des Totenrezeptes am eigenen Leib erfahren. Auferstanden von den Toten, ist er zu einem Unsterblichen Zauberer geworden, der sogar in der Lage ist, alle seine Körperteile zu regenerieren oder bei Verlust sogar gänzlich neu zu erzeugen.

Aber für seine Unsterblichkeit wurde ein hoher Preis bezahlt. Seine Ehefrau Rosalie hatte Sawyer wieder zum Leben erweckt, nachdem dieser im Krieg gefallen war. Jedoch bezahlte sie dafür mit ihrem eigenen Leben, als einer der Zutaten fürs Totenrezept.

Nun sucht Sawyer ebenfalls nach all den Zutaten und hofft, dass er als Zutat statt seines Lebens, seine Unsterblichkeit einsetzten kann, damit er am Ende wieder glücklich mit Rosalie vereint ist.

Doch der Weg bis dahin scheint noch weit und gefährlich. Auf seiner Reise muss sich Sawyer vor menschenfressenden Orks verstecken, die alles und jeden auslöschen wollen. Und auf der Suche nach Feenstaub steht er einer sturen, abweisenden schwarzen Fee gegenüber, die alles andere als bereit ist, Sawyer zu helfen.
Zudem gerät er in den Tiefen des Waldes auf ein seltsames Mädchen, die mit ihrer Familie in einer Hütte im Wald lebt, als sei der Krieg zwischen Menschen und Orks nie ausgebrochen. Sawyer wittert sofort, dass hier etwas nicht stimmen kann.

Eigene Meinung
„Marry Grave“ ist ein typischer Shonen-Manga der alten Schule – Epische Kämpfe, eine Vielzahl an Fabelwesen, kraftvolle Zauber und ein skurriler, lustiger aber auch starker Hauptcharakter, der Son-Goku, Ruffy oder Yo Asakura Konkurrenz machen könnte. Riseman Sawyers Charakter ist oft kindlich und einfältig. Er nimmt den Ernst der Lage scheinbar häufig nicht wahr und verhält sich unpassend albern. Aber steht das Leben seiner Begleiter auf dem Spiel, zeigt er plötzlich eine entschlossene und weise Seite. 

Und auch der Zeichenstil von „Marry Grave“ ähnelt Serien, wie „Shaman King“ oder „One Piece“.
Die Linien der Bilder sind vergleichsweise dick. Die Schatten werden nur selten mit Rasterfolie erzeugt, sondern werden oft noch mit viel schwarz gezeichnet. Handlungsorte weisen hingegen viele Details auf. Man taucht sofort in die unterschiedlichen, mystischen Umgebungen ein. Dabei kommt die beklemmende Atmosphäre des dunklen Waldes genau so gut rüber, wie die staubige Einöde der zerstörten Städte oder die idyllische Natur der Feensiedlung. Lediglich die Kampfszenen wirken ab und an überfrachtet, sodass man ein paar Sekunden länger braucht, um sich zu orientieren und zu erkennen, was gerade passiert.

„Marry Grave“ ist eine nette Fantasyreise, mit Orks, Feen, Drachen und magischen Kräften. Durch den episodenhaften Aufbau der Geschichten bleibt die Handlung kurzweilig und abwechslungsreich.

Wer auch Serien, wie „Dragonball“, „Seven Deadly Sins“ oder „Shaman King“ mochte, der findet sich in der Welt von „Marry Grave“ sicher pudelwohl. Es sei an der Stelle aber dennoch darauf hingewiesen, dass „Marry Grave“ mit fünf Bänden abgebrochen wurde.

© Izumi Mikage

Marry Grave: © 2018 Hidenori Yamaji, Shogakukan/ EMA

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Tokyo Girls: Was wäre wenn…?

Name: Tokyo Girls: Was wäre wenn…?
Englischer Name: Tokyo Tarareba Girls
Originaltitel: Tokyo Tarareba Musume
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Akiko Higashimura
Bände: 9 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Rinko ist 33 Jahre alt und steckt mitten in einer Lebenskrise. Sie hat immer noch keinen Mann, geschweige denn Kinder, und erlebt momentan am eigenen Leib, dass der Zahn der Zeit an ihr nagt.

Als sie von ihrem Arbeitskollegen Tetsuro, dem sie vor Jahren aufgrund von Nichtigkeiten einen Korb gegeben hatte, zu einem Treffen zu zweit eingeladen wird, wittert Riko erneut ein Liebesgeständnis. Sie kauft sich ein neues, überteuertes Kleid, mit großzügigem Dekolletee, putzt sich heraus und malt sich bereits eine traumhafte Beziehung aus. Doch das Date platzt in dem Moment, wie sich herausstellt, dass Tetsuro nur um Rat fragen möchte, um Reikos deutlich jüngeren Kollegin zu umwerben.

Doch die Krönung folgt, als Reiko ein paar Tage später erfährt, dass sie als Redakteurin ihrer WEB-Serie abgezogen und durch eine hübsche, junge Frau, die frisch von der Uni kommt und mit ihrem Vorgesetzten schläft, ersetzt wird.

Reikos Welt liegt in Trümmern. Nur ihre beiden Freundinnen, Kaori und Koyuki, leisten ihr in der schweren Zeit Gesellschaft. Nahezu jeden Abend betrinken sich die drei in der Kneipe von Koyukis Familie und beschweren sich lautstark über ihre Situation. Auch Kaori und Koyuki sind Mitte Dreißig und noch single. Sie malen sich ein Leben aus, das so viel besser hätte sein können, wenn es doch alles nur anders gelaufen wäre. Wären sie doch nur jünger, würden mehr Sport machen oder hübscher aussehen. Als Lösung aus dieser Misere beschließen sie, zu den olympischen Spielen in sechs Jahren in einer Beziehung zu sein!
Dabei fallen sie einem Kunden auf, der sich plötzlich einmischt. Er äußert sich direkt und unverschämt, dass sie lieber mal Taten sprechen lassen sollten, als sich selbst nur zu bemitleiden. Das stößt vor allem Rinko mächtig auf. Was bildet sich dieser Schönling nur ein?

Eigene Meinung
„Tokyo Girls“ ist ein ungewöhnliches Manga. Es spiegelt den Alltag einer deprimierten Japanerin wieder, die sich ihrer Sterblichkeit bewusst wird. Die Richtung, in die sich der Stil dieses Manga bewegt, ähnelt damit am ehesten Werken von Inio Asano. Dabei versucht „Tokyo Girls“ die ernste Handlung immer wieder mit komödiantischen Einlagen aufzulocken. Beispielsweise spricht Reiko, wenn sie betrunken ist, immer mit ihrem lebendig geworden Essen, die ihre Ratgeber sind. 

„Tokyo Girls“ lässt auf eine unterhaltsame Weise erkennen, welche gesellschaftlichen Probleme in Japan immer noch vorhanden sind. Ehemann und Kinder sind in Japan das oberste Ziel einer Frau. Wer bereits Mitte 30 ist, der wird kritisiert und von der Gesellschaft mit Verachtung bestraft, wenn er diese Ziele noch nicht erreicht hat.

Am Ende des ersten Bandes erzählt die Übersetzerin von „Tokyo Girl“, die in Japan lebt, von ihren Erfahrungen und reflektiert die Probleme der Hauptperson Reiko auf die japanische, wie auch deutsche Gesellschaft. Es lohnt sich also, das Manga nach der eigentlichen Handlung nicht aus der Hand zu legen. 

Zeichnerisch ist „Tokyo Girl“ eher simpel gehalten. Vor allem die Personen weisen keine relevanten. optischen Besonderheiten auf.
Zumeist versucht Mangaka Akiko Higashimura jedoch die Umgebung und Personen realistisch darzustellen. Vor allem die Orte und Räumlichkeiten weisen viele Details auf. 

Tokyo Tarareba Musume: © 2014 Akiko Higashimura, Kodansha / EMA

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Zwischen dir und mir

Name: Zwischen dir und mir
Englischer Name: The walls between us
Originaltitel: Watashi-tachi ni wa Kabe ga Aru
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2013
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Haru Tsukishima
Bände: 7 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Als Makoto sagte, sie hätte auch endlich gern einen festen Freund, hatte sie auf keinen Fall ihren Sandkastenfreund Reita gemeint. Dieser empfand das jedoch als willkommene Gelegenheit, Makoto auf offener Straße um eine Liebesbeziehung zu bitten.

Natürlich lehnt Makoto dieses Angebot ohne zu zögern ab. Auch wenn Reita von allen Mädchen der Schule angehimmelt wird, kennt sie seinen wahren Charakter. In ihren Augen ist Reita selbstverliebt und ungehobelt. Zudem kennt sie Reita schon seit ihrer Kindheit. Sie sieht in Reita eher einen Bruder, als einen potenziellen Partner.

Daher versucht Makoto auf einem Gruppendate einen passenden Freund zu finden. Doch der Junge, der sich zunächst so nett mit ihr unterhält, entpuppt sich als lästigen Lüstling. Er will Makoto auf der Toilette an die Wäsche. Ein Glück, dass im letzten Moment ausgerechnet Reita da ist, um den Lustmolch in die Flucht zu schlagen.

Zu blöd nur, dass am nächsten Tag in der Schule, alle nach Makotos Freund vom Gruppendate fragen. Makoto hatte sich so über dieses Date gefreut, dass sie allen verkündet hatte, nun einen Freund zu haben. Als sie jedoch droht, vor Scharm im Fußboden zu versinken, ergreift Reita seine Chance und stellt sich allen als Mokotos neuer Freund vor. Dabei ist es Makoto so wichtig, ihre Freundschaft zu Reita zu bewahren. Wir kann sie aus diesem Schlamassel nur wieder rauskommen?

Eigene Meinung
Mit „Zwischen dir und mir“ erscheint erneut ein Shojo-Manga für alle Fans von romantischen Geschichten über Liebesbeziehungen.

Auch wenn „Zwischen dir und mir“ reichlich schwer in Fahrt kommt und die Handlung zu Beginn noch etwas mühselig erscheint, gelingt es der Serie vor allem im späteren Verlauf des ersten Bandes immer wieder kleine, gefühlvolle Highlights einzubauen.

Natürlich erahnt der erfahrene Shojo-Manga-Leser, dass hinter der vehementen Ablehnung Makotos gegenüber einer Beziehung mit Reita, mehr stecken muss. Der tatsächliche Grund verleiht der Serie dann auch an Tiefe und wertet „Zwischen dir und mir“ noch mal deutlich auf.

Die Zeichnungen wirken zunächst eher simpel. Aber in gefühlvollen, sensiblen Momenten, kommen die leichten, feinen Bilder perfekt zur Geltung und verleihen der jeweiligen Szene den letzten Schliff.

„Zwischen dir und mir“ kann sein Potenzial vielleicht erst auf den zweiten Blick herausstellen, aber wer dran bleibt, wird sicher nicht enttäuscht.

© Izumi Mikage

Zwischen dir und mir: © 2013 Haru Tsukishima, Kodansha/ KAZÉ

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Napping Princess

Name: Napping Princess
Englischer Name: Napping Princess
Originaltitel: Hirune Hime: Shiranai Watashi no Monogatari
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Story: Kamiyama Kenji
Zeichnungen: Ichika Hana
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Kokono ist ein fleißiges und zielstrebiges Mädchen. Seitdem sie und ihr Vater allein sind, versucht sie ihn nach allen Kräften zu unterstützen. Doch das Geld reicht dennoch hinten und vorne nicht. Zudem besitzt Kokonos Vater dasselbe gute Herz, wie sie und verschenkt seine Leistungen als Kfz-Mechaniker meist gegen Lebensmittel oder kleine Spenden.

Als wäre das Leben für Kokono nicht schon schwer genug, kämpft sie auch noch gegen krankhafte Müdigkeitsanfälle. Ob in der Schule oder beim Schuhe ausziehen im Flur, Kokono wird immer wieder von einer plötzlichen, unbändigen Schläfrigkeit übermannt.

Seltsamerweise träumt Kokono immer vom gleichen, fernen Königreich namens Heartland. Dort ist sie Ancien, die Tochter des Königs, und kann mithilfe ihres magischen Tablets Dinge, wie ihren geliebten Teddy Joy, zum Leben erwecken. Früher war Magie im Königreich von Heartland sehr angesehen und verbreitet, bis diese eines dunklen Tages missbraucht wurde, um aggressive Monster zu erschaffen.
Seitdem wird Heartland immer wieder von diesen Kreaturen angegriffen. Die Maschinen des Königs sind gegen diese Monster nahezu wehrlos. Ein Gegenangriff scheint aussichtslos. Nur Ancient kann den Monstern mit ihrer Magie Einhalt gebieten. Bei Ihrer Rettungsaktion trifft sie auf den Motorradfahrer Peach, der ihrem Vater aus der realen Welt zum Verwechseln ähnlichsieht.

Als Kokono wieder aufwacht und sich wieder in der Realität befindet, wird ihr Vater plötzlich von der Polizei festgenommen. Doch einen von den angeblichen Polizisten kommt ihr bekannt vor. Hat sie ihn nicht schon mal in ihrem Traum gesehen? Kokono überkommt ein ungutes Gefühl. Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu.

Eigene Meinung
„Napping Princess“ ist durchaus eine außergewöhnliche Geschichte. Wenn man so möchte, sind es zwei Handlungsstränge in einer Serie – die Realität und die Traumwelt.

Der Hauptteil des ersten Bandes spielt im Königreich von Heartland. Es wird viel Zeit dazu verwendet, die befremdlichen Verhältnisse in Heartland zu beschreiben. Dabei bleibt die Traumwelt dennoch überraschend realitätsnah. Bei der Kurzbeschreibung der Serie hätte man durchaus mit einer Fantasiewelt gerechnet, in der sich Drachen, Dämonen und Feen tummeln.

Auch wenn im ersten Band bereits vereinzelt Übereinstimmungen zwischen der realen Welt von Kokono und Ancients Traumreich zu erkennen sind, ist noch nicht ganz klar, wie die beiden wirklich zusammenhängen und welche Botschaft hinter den Geschehnissen in Heartland steckt.

Ich persönlich fand den Einstieg in „Napping Princess“ etwas holprig. Die Geschichte beginnt in Heartland und passte daher nicht mit der Inhaltsangabe des Manga überein. Daher fragte ich mich die ersten fünf Minuten, ob ich mich eventuell im Manga geirrt hätte.

„Napping Princess“ macht aus seiner Geschichte noch ein großes Geheimnis. Der erste Band der Serie wirkt eher wie ein langer Prolog. Doch gegen Ende gibt es die ersten „Aha-Momente“ für den Leser, sodass das Interesse geweckt wird, dran zu bleiben. Zumindest Potenzial zu einer aufregenden Serie zeigt „Napping Princess“ im esten Band auf jedenfall. Bleibt abzuwarten, ob die Serie dieser Erwartung gerecht werden kann.

© Izumi Mikage

Napping Princess: © 2017 Kamiyama Kenji/ Ichika Hana, Kadokawa/ EMA

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Crush on you

Name: Crush on you
Englischer Name:
Originaltitel: Doukyuusei ni Koi o Shita
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Rin Miasa
Bände: 7 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Mit dem Wechsel auf eine gemischte Highschool möchte die niedliche Sunao endlich ihre größte Angst überwinden – Sie möchte ungezwungen mit Jungs reden können. Doch das ist leichter gesagt als getan. Sobald sie von einem Klassenkameraden auch nur begrüßt wird, gerät sie in Panik, bringt keinen einzigen Ton mehr heraus und flüchtet.

Vor allem der Schwarm aller Mädchen, Izumi-kun, jagt ihr eine höllische Angst ein.

Doch als die Gruppen fürs baldige Schulfest ausgelost werden, wird Sunao ausgerechnet dem Fußballteam, zudem auch Izumi-kun gehört, zugeteilt. Dabei ist sie eine absolute Niete im Sport. Doch als beim Training alle Mitschüler gegen die Teilnahme von Sunao am Fußballspiel sind, hält ausgerechnet Izumi-kun zu ihr. Beide üben seitdem jeden Nachmittag fleißig, um Sunao die Kontrolle über den Ball beizubringen. Und tatsächlich gelingt Izumi-kun und Sunao beim Schulfest der entscheidende Doppelpass, den Sunao letztendlich in ein Tor verwandelt. Völlig überrascht von ihrer eigenen Entwicklung, packt Sunao die Euphorie und sie bittet Izumi-kun überstürzt, ihr Freund zu werden. So plötzlich wie Sunao das Geständnis über die Lippen bringt, verlässt sie ihr Mut auch wieder. Ohne Izumi-kuns Antwort abzuwarten, flieht sie aus dieser peinlichen Situation.

Für Sunao steht fest, die nächsten Tage jeglichen Kontakt zu Izumi-kun zu vermeiden. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihren Lehrer gemacht, der Izumi-kun gemeinsam mit ihr in den Eventausschuss für die kommende Schulexkursion steckt!

Eigene Meinung
„Crush on you“ ist ein niedliches, unkompliziertes Shojo-Manga.
Vor allem die Zeichnungen erfüllen alle Erwartungen an einen Shojo-Manga. Die Hauptcharaktere sind sehr hübsch anzusehen und vor allem die farbigen Illustrationen überzeugen.

Natürlich wird der erfahrene Leser von Shojo-Manga bei „Crush on you“ wenig überrascht sein. Serien, bei denen die schüchterne, weibliche Hauptperson Schwierigkeiten hat, mit Jungs zu reden und dennoch gerade ein Junge ihr hilft, die Angst zu überwinden, kennt man leider zu Genüge. Leider schafft es „Crush on you“ bei Konkurrenten wie „Miracle of Love“ oder „An deiner Seite“ nicht, sich zu behaupten. Es fehlt „Crush on you“ an einem Alleinstellungsmerkmal. Zumal Sunao mal wieder eine sehr tollpatschige, zurückhaltende und einfältige Hauptperson ist und das entspricht einfach nicht mehr dem heutigen Frauenbild.

Dennoch ist „Crush on you“ ein solides Manga, das durch Niedlichkeit zum Lesen verleitet. Wer also einfach nicht genug von zuckersüßen Manga bekommt, der wird sicher auch mit „Crush on you“ zufrieden sein.

© Izumi Mikage

Crush on you: © 2016 Rin Miasa, Kodansha / Tokyopop

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Nenene

Name: Nenene
Englischer Name: Ne Ne Ne
Originaltitel: Nen Ne No Ne
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Story: Shizuku Totono
Zeichnungen: Daisuke Hagiwara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Die 16-jährige Koyuki ist frisch verheiratet.
Doch das frisch vermählte Ehepaar fällt nicht nur aufgrund ihres hohen Altersunterschieds von 20 Jahren auf, sondern auch durch die Fuchsmaske, hinter der ihr Ehemann Shin sein Gesicht versteckt.

Noch nie hat Koyuki Shins Gesicht gesehen. Selbst bei der Hochzeit trug er diese Maske. Den Grund dafür kennt sie jedoch nicht. Ob es vielleicht mit seinen außergewöhnlichen Kräften zusammenhängt? Shin hat seit Kindesalter die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die für andere Augen verschlossen bleiben. Nach und nach ermöglicht er auch Koyuki, Wesen wie Feen oder Drachen zu erkennen, die mitten unter den Menschen im Verborgenen leben.

Aber Koyuki hat auch mit ganz irdischen Dingen genug Probleme. Durch ihr kindliches Aussehen wird sie von den Dorfbewohnern oft für Shins Haushaltshilfe gehalten. Zudem sind sich Koyuki und Shin seit der Hochzeit noch keinen Schritt nähergekommen. Zu gerne würde sie ihn küssen oder auch körperlich intim mit ihm werden. Ab und an nimmt Koyuki allen Mut zusammen und äußert ihm gegenüber ihre Wünsche, von denen sie aber vor lauter Verlegenheit schnell wieder Abstand nimmt. Nur alt zu gerne würde Shin ihr diese Wünsche erfüllen, doch obwohl er noch eine Jungfrau ist, ist er auch ein Gentleman, der bis zu Koyukis 21. Geburtstag warten möchte. Eine harte Bewährungsprobe für das junge Ehepaar.

Eigene Meinung
„Nenene“ ist überraschenderweise ein Einzelband. Dabei zeigt die Handlung sehr viel Serienpotenzial. Die Beziehung von Koyuki und Shin ist fesselnd und interessant. Sie führen eine sehr zurückhaltende Ehe und trauen sich nur selten, ihre Gefühle zu zeigen. Schnell versinken sie in Scharm. Dabei wollen beide nichts mehr, als sich nahe zu sein.

Die Handlung selbst spielt im alten Japan. Ab und an lockern ein paar Fantasy-Elemente die Handlung noch etwas auf. Dabei wäre die Handlung auch ohne Drachen und Feen interessant. Sie haben nämlich auch keinen relevanten Einfluss auf den Verlauf der Geschichte.

Die Zeichnungen sind schön anzusehen. Die damalige Zeit wird durch Kleidung und Gebäude gut unterstrichen. Vor allem die Farbseiten können überzeugen. Die Gefühle der beiden Protagonisten kommen gut zur Geltung und sind glaubhaft.

Leider endet die Geschichte unüblich offen, sodass Lust auf eine weitere Episode bleibt. Schade, dass es das Einzelband nicht zur Serie geschafft hat.

© Izumi Mikage

Nenene: © 2017 Daisuke Hagiwara/Shizuku Totono, Square Enix/ EMA

 

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24 Colors

Name: 24 Colors
Englischer Name:
Originaltitel: Hatsukoi no Palette
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2008
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Kozue Chiba
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Für Nanaka und ihre Freundin Meiko ist heut ein ganz besonderer Tag. Ab sofort gehen beide zusammen auf die Oberstufe. Eine Welt voller neuer Möglichkeiten. Endlich kann Nanaka ihre Leidenschaft zur Kunst frei ausüben. Ihr stetiger Begleiter ist ihr Zeichenblock.
Dennoch ist Nanaka verwundert, als sie auf dem Schulgelände einen Jungen sieht, der ebenfalls einen Zeichenblock mit sich trägt. Seine Kleidung ist verschmiert von all den Farben. Wie sich bei der Willkommensfeier herausstellt, handelt es sich bei dem Jungen um Chihaya Hajima. Er und sein Klassenkamerad Kento leiten die Kunst AG der Schule. Auf der Feier machen sie kräftig Werbung für ihren Club. Doch anstatt für die Kunst, begeistern sich alle Mädchen vor allem für die beiden gut aussehenden Jungs. Entsprechend lang ist die Schlange, die sich für die Kunst AG einschreiben möchte. Bei der Anzahl an Konkurrentinnen schwindet Nanakas Hoffnung, für die Kunst AG zugelassen zu werden. Doch zu ihrem Glück entscheiden sich Chihaya und Kento, ihre neuen Mitglieder anhand des Talentes im Zeichnen auszuwählen. Und hier können Nanaka und Meiko als einzige überzeuge.

Ab sofort besteht die Kunst AG aus vier Mitgliedern. Doch nicht nur die Kunst rückt in Nanakas Fokus. Auch Chihaya weckt ihr Interesse. Seine Leidenschaft für die Malerei und seine Art, seine Gefühle über die Bilder auszudrücken, imponieren ihr. Und auch Chihaya scheint eine Verbindung zu Nanaka zu spüren. Bei einem kleinen Fauxpas, bei dem er mit Farben auf Nanakas T-Shirt kleckert, rettet er die Situation, indem er darauf eine wunderschöne Blume kreiert.  

Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Doch ob sich beide diese Gefühle auch gestehen werden?

Eigene Meinung
Fans von Kozue Chiba dürften über die deutsche Ausgabe von „24 Colors“ vielleicht etwas überrascht sein. Denn hierbei handelt es sich um ein sehr frühes Werk von Kozue Chiba. Mehr als zehn Jahre liegen seit der Entstehung zurück. Die Charaktere sind lieblich, aber auch sehr einfach gezeichnet. Die Handlung ist einfühlsam, aber dennoch simpel. Die Bilder haben nicht viel Ähnlichkeit mit dem heutigen, perfektionierten Zeichenstil von Kozue Chiba. Die Gliedmaßen wirken sehr gedehnt und teilweise auch undefiniert. Die Haare sind oft zerstreut und wirr.

Dennoch ist es Interessant, Kozue Chibas Werdegang zu verfolgen und zu sehen, mit welchen Werken Kozue Chiba die Karriere als Mangaka begonnen hat.

© Izumi Mikage

24 Colors: © 2008 Kozue Chiba, Shogakukan/ Tokyopop

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