Iscel

Name: Iscel
Englischer Name:
Originaltitel: Iscel
Herausgebracht: Deutschland: Tokyopop 2006
Mangaka: Detta Zimmermann
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Iscel Band 1Story
Lalin wurde vor sechs Jahren aus einem Waisenhaus von dem Spielzeugmacher Goro aus der Hafenstadt Kaskata adoptiert. Doch die Welt befindet sich im Krieg und der Kampf rückt immer und immer näher. Dadurch laufen die Geschäfte des Spielzeugmachers sehr schlecht und er ist dem Alkohol verfallen.

Oft wird Lalin auf den Markt geschickt zum Einkaufen. An ihrem Geburtstag bekommt sie von einem Fischverkäufer eine Münze geschenkt. Ihr genauer Geburtstag ist zwar unbekannt, aber sie durfte sich einen Tag aussuchen. Lalin läuft zu einem Süßwarengeschäft und kauft sich drei Bonbons. Danach macht sie sich mit dem Einkaufskorb gefüllt mit Alkohol und einem Brot auf den Heimweg. Sie hat kein gutes Gefühl als sie durch das „Revier“ von einigen Straßenjungs läuft. Doch zu spät: Vier Jungs umzingeln sie und nehmen ihr als erstes die Bonbons weg. Sie fällt zu Boden und die Flaschen rollen langsam aus dem Korb.

In diesem Moment kommt der Fischverkäufer mit zwei Soldaten in die Gasse. Sie steht auf, nimmt den Korb und geht nach Hause. Zuhause angekommen wartet schon Goro auf sie. Er brüllt sie an, wo der Schnaps ist. Erst in diesem Moment fällt ihr auf, dass die Jungen ihr die Flaschen weggenommen haben müssen. Als er hört, dass sie Bonbons gekauft hat, rastet er aus. Er holt aus und schlägt kräftig zu. Lalin schubst ihn weg. Er fällt um und stirbt auf der Stelle.

Lalin ist nun ganz allein. Sie weiß nicht wo sie hin soll. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, wo das Waisenhaus war, aus dem sie kam. Ziellos läuft sie in der Stadt umher. Lalin hört, wie der Fischhändler sich mit seiner Frau darüber unterhält, dass die Soldaten Lalin wohl einsammeln werden. Sie hat Angst und rennt weg. Auf der Flucht trifft sie auf Leji, einen der Straßenjungs. Sie geht sofort auf ihn los, dass er für sie der Verantwortliche für Goros Tod ist. Als ein Soldat in ihre Nähe kommt rennt Lalin erneut davon. Leji wollte ihr noch anbieten, mit in ihr Versteck zu kommen, doch da war sie schon weg. Sie versteckt sich unter einer Brücke.

Iscel Band 2Wenig später wird sie dort von einem Soldaten gefunden und gezwungen mitzukommen. Sie soll an einen Händler verkauft werden. Im letzten Moment kommt ihr Leji zu Hilfe. Er schlägt einen Soldaten nieder und flieht mit Lalin und dem Rest der Bande zu ihrer Ruine. Dort angekommen wird Lalin in die Bande der „Wölfe“ aufgenommen.

Ein Jahr ist vergangen, als jemand auf der Suche nach Lalin ist. Er steht vor der alten Werkstatt des Spielzeugmachers. Eine Frau taucht hinter ihm auf, mit einigen Soldaten im Schlepptau. Ein heftiger Kampf unter Einsatz von Magie entbrennt. Im gleichen Moment rauben zwei Mitglieder der „Wolfsbande“ den Fischhändler aus. Sie werfen den anderen der Bande Fische zu, um sich aufteilen zu können. Auch Lalin fängt einen der Fische. Sie ist nicht schnell genug und wird fast von dem Händler gefasst.

In letzter Sekunde helfen ihr zwei aus der Bande. Mit dem Fisch in der Hand läuft sie weg und steuert genau auf die alte Werkstatt von Goro zu, wo die Soldaten und die Frau stehen. Aus Panik läuft sie in eine Sackgasse, in der der Fremde steht. Er hält ihr ein Messer an die Kehle damit sie ruhig ist. Doch sie wehrt sich und stößt den verletzten Fremden um. Letztendlich nimmt sie den Verletzten mit zu den Ruinen. Aber ob das so eine gute Idee war…?

Eigene Meinung
„Iscel“ ist die erste eigene Serie von Detta Zimmermann, einer der Zeichnerinnen des ersten Bandes des „Manga Fieber“. Das Genre ist Fantasy und Adventure. An der Story wurde fünf Jahre gearbeitet, wodurch sie sehr interessant und zugleich spannend ist. Der Zeichenstil ist gut, wenn auch nicht so detailliert wie bei Anike Hage. Insgesamt ein Manga der durchaus vorzeigbar ist.

Iscel: © 2006 Detta Zimmermann, Tokyopop

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