Utena – Revolutionary Girl

Name: Utena – Revolutionary Girl
Englischer Name: Utena
Originaltitel: Shôjo Kakumei Utena
Herausgebracht: Japan: Shogakukun 1996
Deutschland: Carlsen 2003
Mangaka: Chiho Saito / Kunihiko Ikuhara / Be-Papas
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

Utena - Revolutionary Girl Band 1„Ich werde ein Prinz, keine schwache Prinzessin die auf ihren Prinz auf seinem weißen Ross wartet. Ich werde nobel und stark und die die ich liebe selbst beschützen.“

Story
Das dachte sich die junge sechs jährige, verwaiste Utena Tenjo, kurz nachdem sie von ihrem unbekannten Prinzen gerettet wurde. Utena die verzweifelt, durch den Tod ihrer Eltern, den Lebenswillen verloren hat, irrt durch die Straßen und erleidet fast selbst einen schweren Unfall, vor dem sie ihre geheimnisvoller Retter beschützen kann. Eines verspricht er ihr. Irgendwann würden sie sich wieder sehen. Zum Abschied vertraut er ihr einen Ring an. Dies ist aber kein gewöhnlicher Ring, sondern ein Rosensiegelring der sie von nun an immer an ihr Versprechen erinnern soll.

Jahre vergehen und die nun 14 jährige hübsche Utena, die bei ihrer Tante wohnt, hält sich an ihren Vorsatz ein „Prinz“ zu werden. Auf ihrer Schule trägt das ungewöhnliche Mädchen statt der üblichen Mädchenuniform eine Jungenuniform, was sie sich auch von niemanden ausreden lässt. Nicht mal ihr bester Freund Kaido, der heimlich in sie verliebt ist, kann ihr die diese Idee auftreiben. Jedes Jahr bekommt sie einen Brief, der scheinbar von ihrem Prinz stammt, der eine Karte enthält. Durch Zufall erfährt sie woher das Schmuckstück, das ihr Retter ihr hinterlassen hat, stammt und so wechselt sie kurzerhand einfach die Schule.

Von da an geht sie auf das Nobelinternat Otori, das eigentlich recht normal scheint, oberflächlich jedenfalls. Den an diesem Internat gibt es einen ganz speziellen Duellisten-Bund, in dem man nur kommt wenn man den Rosensiegelring besitzt. Dieser Ring erlaubt es, andere Mitglieder herauszufordern und so in den Besitz der Rosenbraut zu kommen, die man automatisch mit den Sieg erhält. Hätte das Utena gewusst, hatte sie sich vielleicht nochmal überlegt gegen den äußerst arroganten aber auch populären Kendo-Champion Kyoichi Saionji zu kämpfen. Dieser hatte Utenas Freundin Wakabe schändlich bloßgestellt, als er einen Liebesbrief von ihr ans schwarze Brett hing. So steht Utena schon kurze Zeit später auf einem geheimnisvollen Duellierplatz und muss sich verteidigen.

Utena - Revolutionary Girl Band 2Überraschenderweise gewinnt Utena gegen den nun geschockten Saionji und gewinnt somit die Rosenbraut Anthy Himemiya. Die in ihrem sonstigen Leben als Mauerblümchen bezeichnete Anthy, ist die Rosenbraut die das „Schwert des Dios“ in sich birgt. Anthy die geheimnisvolle Kräfte besitzt, ist immer die Verlobte des jeweiligen Champions, jetzt also von Utena, die sich ungewollt immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss, schließlich wird nur der oder die Stärkste in der Lage sein die „Macht von Dios“ zu erlangen. Sie soll der Welt die Revolution bringen. Utena ist das alles am Anfang zu viel. Sie versteht die Welt nicht mehr und muss damit klar kommen das Anthy und ihr kleiner Hausaffe Chuchu, die mit ihre in ein neues abgelegenes Zimmer gezogen ist, nicht mehr von der Seite weicht.

Anthy, der das alles völlig gleichgültig ist und sich schon damit abgefunden hat als Besitz herumgereicht zu werden, beging mit Utena eine zarte Freundschaft. Utena hilft Anthy nicht mehr alles so gleichgültig zu sehen und eigenen Willen zu zeigen, was ihr sehr schwer fällt. Langsam kommt Utena auf die Spur ihres Prinzen, wird jedoch von dem äußerst charmanten Toga Kiriyo abgelenkt, der sich in sie verliebt hat. Als wäre es schon nicht schwierig genug ihn zu finden, taucht dann auch noch Anthy Bruder Akio Othori auf, der sich als stellvertretender Direktor erweist und auch etwas mit dem sagenumwobenen „Weltende“ zu tun scheinen hat.

Es geschehen noch viele Ereignisse, bis sich das Geheimnis endlich lüftet und Utena ihren Prinzen wiederfindet.

Eigene Meinung
Ich mag diesen Manga ganz besonders da die Geschichte doch mal etwas anders ist. Er hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn leider von Band zu Band etwas die Geschichte nachgelassen hat und ich am Ende nicht genau wusste, ob da vielleicht doch noch ein Band kommen könnte oder nicht. Die Geschichte ist sehr melancholisch und manchmal auch dramatisch, jedoch immer sehr gefühlvoll. Der Zeichenstil ist teilweise recht einfach gehalten und auch ab und zu sehr finster, durch den häufigen flächendeckenden Gebrauch von Rasterfolien.
Im Gesamtbild ist es ein gelungenes Werk und jedem Shojo-Fan zu empfehlen.

© fullmoonchanie

Utena – Revolutionary Girl: © 1996 Chiho Saito, Shogakukan / Carlsen

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