Yona – Prinzessin der Morgendämmerung

Name: Yona – Prinzessin der Morgendämmerung
Englischer Name: Yona of the Dawn
Originaltitel: Akatsuki no Yona
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2010
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Mizuho Kusanagi
Bände: 25 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 4,95 € (Band 1+2 bis 14.10.2017)
6,50 € (Band 1+2 ab 15.10.2017 / ab Band 3)

Story
Der 16. Geburtstag der Prinzessin Yona steht bevor. In 5 Tagen soll die große Feier steigen. Alle sind mit den Vorbereitungen beschäftigt und entsprechend aufgeregt. Auch Yona ist angespannt, denn auf einen Gast freut sie sich besonders – auf ihren Cousin und Kindheitsfreund Su-Won. Nach dem Tod ihrer Mutter fand Yona Trost an Yu-Wons Schulter. Er gab ihre Geborgenheit und Schutz, um ihre Gefühle zu zeigen. Seitdem ist Yona unsterblich in ihn verliebt. Damals waren beide noch Kinder. Heute jedoch wünscht sich Yona nichts sehnlicher, als Yu-Won ihre Liebe zu gestehen und ihn zu ihrem Mann zu nehmen.

Auch Yonas Leibwächter Hak versucht Yona zu unterstützen. Auch wenn er oft ein lockeres Mundwerk hat und Yona nicht immer ernst nimmt, wünscht er sich für Yona und Yu-Won eine gemeinsame Zukunft.

Als Yona ihren Wunsch jedoch gegenüber ihrem Vater, König Il, äußert, lehnt er diesen sofort ab. Er hat bereits andere Vorstellungen und sieht Yu-Won nicht als geeigneten Thronfolger und somit nicht als zukünftigen König.

Yona ist wütend und enttäuscht. Sie kann diesen vorschnellen Entschluss ihres Vaters nicht verstehen. Und als Yona am Abend Yu-Won in den Gängen des Könighauses antrifft, scheint auch Yu-Won Gefühle für Yona zu hegen.

All das sind genug Gründe, um noch einmal das Gespräch mit ihrem Vater zu suchen.

Am Tag ihres 16. Geburtstages herrscht entspannte und fröhliche Stimmung. Nach der Feierlichkeit nutzt Yona daher die Chance und sucht am Abend ihren Vater auf, um ihn von der Vermählung mit Yu-Won zu überzeugen.

Doch bereits auf dem Weg zum Thronsaal fällt Yona auf, dass etwas nicht stimmt. Die Gänge sind leer. Von Leibwächtern und Wachen ist weit und breit nichts zu sehen. Als Yona dann die Tür zum König öffnet, kann sie nicht glauben, was sie sieht. Vor ihr steht Yu-Won, der mit einem Schwert die Brust ihres Vaters durchbohrt. Und auch Yonas Leben steht nun auf dem Spiel. Was ist mit Yu-Won passiert und kann Yona entkommen, um ihr Leben zu retten?

Eigene Meinung
Mit der Veröffentlichung von „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ kam Tokyopop den Wünschen der Leser nach, deren Ruf nach dieser Serie groß war. Auch das Anime zu „Yona“ wurde hierzulande schon veröffentlich, sodass die Fangemeinde immer mehr Zuwachs erhält.

„Yona“ entführt die Leser in eine altertümliche Zeit. Aufgrund der Namen könnte man vermuten, dass sich der Handlungsort Koka eher im chinesischen Raum, als im japanischen befindet. Handlung, Charaktere und Zeichnungen erinnern jedoch stark an „Fushigi Yuugi“ von Yuu Watase.

Die Hauptperson Yona ist ein hübsches, etwas kindliches und labiles Mädchen. Ihr gegenüber stehen der freche Leibwächter Hak und der liebliche Schönling Yu-Won. Die Fassade täuscht jedoch, denn Yu-Won ist nicht so unschuldig und führsorglich, wie es den Anscheint macht.

Band 1 konzentriert sich vor allem auf die Darstellung der Beziehungen. Oft gibt es Rückblicke in die Kindheit der Charaktere. Der Leser erhält damit einen guten Einblick vom starken Band, dass Yona, Yu-Won und Hak miteinander verbindet. Daher bleibt es durchaus spannend, zu erfahren, was Yu-Won durchmachen musste, um zu einer solch grausamen Tat fähig sein zu können.

Zeichnerisch investiert „Yona“ viel Energie, den Leser in diese fremde Welt zu entführen. Kleidungen und Gebäude werden mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Die Charaktere hingegen wirken etwas „old-school“ und erinnern an damalige Shojo-Manga der 90er Jahre. Vor allem die Haare weisen wenige Highlights auf und hätten etwas spektakulärerer sein dürfen. Insbesondere bei Zeichnungen von Hak ist die Einfachheit oft auffällig.

Das Manga nimmt vor allem zum Ende hin an Fahrt auf. Auch wenn die Charaktere und die Handlung zunächst stereotyp wirkt, sollte man die Serie nicht zu schnell abschreiben. Die vielen Fans können sich nicht irren, sodass ich mir sicher bin, das die Serie noch einige Überraschungen beinhalten dürfte.

© Izumi Mikage

Yona – Prinzessin der Morgendämmerung: © 2010 Mizuho Kusanagi, Hakusensha/ Tokyopop

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