Vampire Knight – Memories

Name: Vampire Knight – Memories
Englischer Name: Vampire Knight: Memories
Originaltitel: Vampire Knight Memories
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Matsuri Hino
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Am Ende der Hauptgeschichte von „Vampire Knight“ wird Kaname Kuran von Aido in einen Eissarg eingeschlossen. Tausend Jahre später erweckt nun Yuki Kaname aus seinem Schlaf in dem sie sich selbst opfert und er zum Menschen wird. „Vampire Knight – Memories“ erzählt die Geschichte was in diesen tausend Jahren passiert ist aus dem Blickwinkel von verschiedenen Personen.

Zwei Monate nachdem Kaname im Eis eingeschlossen wurde, erfährt Zero, dass Yuki von Kaname schwanger ist. Da die Schwangerschaft bei Vampiren zwischen zwei und fünf Jahren andauert und die werdende Mutter von ständigem Durst gequält wird, verlässt Yuki die Academy. Vier Jahre sind seit dem vergangen und Yuki taucht mit einem kleinen Bündel im Arm wieder bei ihren Freunden auf. Sie stellt allen ihre kleine Ai vor.

Danach ziehen einige friedliche Jahrzehnte ins Land. Ein Jahr nachdem Yukis Freundin Sayori Wakaba gestorben ist, beschließen Yuki und Zero eine feste Beziehung einzugehen. Ai bekommt einen kleinen Halbbruder namens Ren.

Ren und Ai treffen nach Yukis Tod nun erstmals auf Kaname. Dieser hat, weil er Mensch wurde, alle Erinnerungen verloren. Ren und Ai erzählen ihm was in den letzten Jahren passierte…

Eigene Meinung
Nachdem Matsuri Hino im Mai 2013 ihre Erfolgsserie „Vampire Knight“ nach 19 Bänden beendet hat, startete sie im Juni 2016 die Fortsetzung „Vampire Knight – Memories“. Um „Memories“ wirklich zu verstehen und die Zusammenhänge zwischen den Charakteren und die Rückblenden zu begreifen, setzt es das Wissen von „Vampire Knight“ voraus.

„Memories“ hat nicht wie die Hauptserie einen roten Erzählfaden. Viel mehr besteht „Memories“ aus einzelnen kurzen Geschichten in denen verschiedene Charaktere ihren Blickwinkel auf ein Geschehen erzählen. Anfangs steht Yukis Freundin Sayori stark im Mittelpunkt, die in „Vampire Knight“ eher ein Nebencharakter war. Außerdem erfährt man auch wie z.B. Seiren zu Kaname kam.

Zeichnerisch ist der Manga wieder detailverliebt umgesetzt und ist unverändert zu „Vampire Knight“. Der Erzählfluss ist angenehm.

Wer mit dem offenen Ende von „Vampire Knight“ noch etwas unglücklich war, erfährt nun in „Memories“ wie es weiter geht. Mit „Vampire Knight – Memories“ taucht man sofort wieder zurück in die alte Welt auf der Cross Academy mit Yuki und Zero. Jedoch ist der Manga anfangs leicht verwirrend, wenn man nicht mehr ganz so sattelfest im „Vampire Knight“-Universum steht. Bei „Memories“ handelt es sich um eine gelungene Fortsetzung jedoch ohne spannende Kämpfe. Der Manga ist allgemein ruhiger und erwachsener als die Hauptserie.

Vampire Knight Memories: © 2016 Matsuri Hino, Hankusensha / Carlsen

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