Fairy Tail Side Stories

Name: Fairy Tail Side Stories
Englischer Name:
Originaltitel: Fairy Tail Gaiden
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Kyouta Shibano
Hiro Mashima (Original-Story)
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
In der Magiergilde „Säbelzahn“ geht es üblicherweise sehr lebhaft zu. Bedingt durch ihr enormes Können, ihre Popularität, aber auch ihren Selbstgeltungsdrang sind ihre Mitglieder rund um die hitzköpfigen Sting immer zur Stelle, wenn es gilt, auf schlagkräftige Art und weis Schurken zu stellen.

Eines Tages aber gerät die Gilde selbst ins Visier von Gangstern. Eine dunkle Gilde namens Abyss Horn entführt Yukino, die Stellargeist-Magierin von „Säbelzahn“. Mit ihrer Hilfe wollen die Schwarzmagier ein antikes magisches Luftschiff reaktivieren, um es zum Kampf einzusetzen. Yukino verweigert jedoch die Kooperation. Als die Bösen schon handgreiflich werden, taucht in letzter Minute Sting, der Anführer von „Säbelzahn“ auf. Mutig stellt er sich der gesamten schwarzen Gilde in den Weg. Aber wird er das alleine schaffen?

Eigene Meinung
Schon seit einiger Zeit beschränkt sich Hiro Mashimas Manga „Fairy Tail“ nicht mehr nur auf die Hauptserie, die in diesem Jahr mit stolzen 63 Bänden ihren Abschluss fand. Zu dem Magier-Epos zählen inzwischen auch noch diverse Crossover, Kurzgeschichten und Spin-Offs, die von anderen Mangaka geschaffen wurden.

Zur letzteren Kategorie zählen die „Fairy Tail Side Stories“. Neben der umfangreichen vierbändigen Reihe „Blue Mistral“ mit Wendy als Protagonistin, folgen nun weitere Nebenhandlungen zu der Gilde „Säbelzahn“ (Band 1), zu Gajeel (Band 2) bzw. Laxus (Band 3), die zu einer „Serie“ zusammengefasst wurden, weil sie von denselben Zeichner stammen, obwohl sie inhaltlich unabhängig voneinander sind.

Man muss diese Reihe differenziert betrachten. Auf der einen Seite ist der „Säbelzahn“-Spin Off handwerklich gut gemacht, ganz nett zu lesen und für Fans der Gilde ein netter Bonus zur Hauptserie.

Auf der anderen Seite wird man mittlerweile das Gefühl nicht los, dass die Original-Story „Fairy Tail“ gewaltig verramscht wird. Spin Offs werden sozusagen outgesourct und an andere ZeichnerInnen weitergegeben (und zwar bestenfalls Fans, die aber professionell im Manga-Business sind), die diese im Sinne des ursprünglichen Schöpfers umsetzen sollen. Ziel ist es natürlich dem Kodansha-Verlag einen Nebenerwerb zu verschaffen. Für Hiro Mashima scheint es kein Problem zu sein und finanziell profitiert er sicherlich von den weiteren Veröffentlichungen.
Die berechtigte Frage ist aber auch, wann der Punkt erreicht ist, ab dem ein Pferd (oder eine Idee) nicht mehr weiter geritten werden kann, weil zu viele Reiter sich darauf stürzen. Zumal die Inhalte der Spin-Offs keine Relevanz für die Haupthandlung haben…

© Rockita

Fairy Tail Side Stories: © 2016  Kyouta Shibano  Kodansha / Carlsen

 

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