SCM – Meine 23 Sklaven

Name: SCM – Meine 23 Sklaven
Englischer Name:
Originaltitel: Doreiku – Boku to 23nin no Dorei
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2012
Deutschland: Panini Manga 2015
Mangaka: Story: Shinichi Okada
Zeichnungen: Hiroto Oishi
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Aus einer unbekannten Quelle kam die SCM (Slave Control Method) auf den Schwarzmarkt. Dabei handelt es sich um ein Instrument, um andere zu versklaven. Die SCM wird dabei wie eine Zahnspange am Oberkiefer angelegt und beeinflusst das Gehirn. Zwischen SCM-Nutzern können Duelle stattfinden. Der Gewinner wird der Herr, der Verlierer der Sklave. Die Sklaven müssen alle Befehle ihres Herren gehorchen, jedoch mit einigen Einschränkungen. Die Sklaven können nur durch den Herrn wieder befreit werden. Außerdem können sie für 24 Stunden unter Nebenwirkungen die SCM entfernen.

Eia Arakawa ist 20 Jahre alt. Als Yuga Oota mit Eias Freundin Schluss macht, kommt es zur Aussprache. Yuga ist von Eias Instinkten beeindruckt und erzählt ihr daraufhin von der SCM. Eia hatte darüber bereits im Internet gelesen. Da sie von ihrem derzeitigen Leben gelangweilt ist, lässt sie sich darauf ein Yuga mit seinem SCM zu unterstützen. Yuga möchte sich nämlich mit anderen duellieren und natürlich siegen. Sollte es mal schief gehen, soll Eia seinen Herren herausfordern und besiegen. Doch diesem Plan zugestimmt zu haben, wird sie noch bereuen…

An einem anderen Ort entwickelt Lucie einen fiesen Plan. Sie hatte sich mit einem älteren Mann ab und an getroffen, den sie aus dem Internet kannte und wurde von ihm vergewaltigt. Doch dies war nicht die erste Vergewaltigung in ihrem Leben und sie will sich nun an ihren Peinigern rächen. Aus diesem Grund besorgt sie sich zwei SCMs. Mit einer gefälschten Anleitung legt sie den Mann rein und duelliert sich mit ihm ohne das er die Konsequenzen kennt…

Eigene Meinung
„SCM – Meine 23 Sklaven“ ist ein sehr realer und düsterer Manga. Es dreht sich bei der Serie um die tiefen Abgründe der Menschen. Jeder der Charaktere hat jemanden, den er bestrafen oder beherrschen möchte und dieser Wunsch ist so stark, dass die Konsequenz möglicherweise selbst als Sklave zu enden, ausgeschaltet wird. 

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Geschichte wird spannend und fesselnd erzählt.

Zwar könnte man bei dem Cover auf sexuelle Inhalte schließen, doch diese sind eher nebensächlich. Im ersten Band gibt es eine Vergewaltigung, die jedoch nicht detailliert dargestellt wird. Viel eher wird die Serie von Panini Manga ab 18 Jahren empfohlen, durch die wirklich düstere und krasse Geschichte. „SCM – Meine 23 Sklaven“ ist Lesern ab 18 Jahren zu empfehlen, die spannende und düstere Manga mögen. Vergleichen kann man diese Serie nur sehr schwer mit anderen im deutschsprachigen Raum!

SCM – Meine 23 Sklaven: © 2012 Hiroto Oishi, Shinichi Okada, Futabasha / Panini Manga

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