Maiden Spirit Zakuro

Name: Maiden Spirit Zakuro
Englischer Name:
Originaltitel: Otome Youkai Zakuro
Herausgebracht: Japan: Gentosha 2008
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Lily Hoshino
Bände: 10 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Um Yokai und Menschen einander näher zu bringen wird das Yojin-Ministerium gegründet. Yokai und Soldaten der japanischen Armee sollen zusammen arbeiten, um den Frieden im Land zu wahren und Vorfällen, bei denen Yokai involviert sind, zu untersuchen.

Dazu werden drei Teams gebildet. Allerdings bekommt die junge Zakuro, zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Fuchsgeist, eine ziemliche Memme zugeteilt: Kei Agemaki! Er hat panische Angst vor Yokai und mehr als einmal muss Zakuro ihn retten. Doch mit der Zeit bilden sie ein recht gutes Team. Eine große Hilfe für Zakuro, die noch immer nach ihrer Mutter sucht.

Aber wird sie ihre Mutter jemals finden? Entspinnt sich vielleicht doch noch eine Romanze zwischen Zakuro und Kei? Oder wird er niemals gänzlich seine Angst vor Yokai los?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Maiden Spirit Zakuro“ gut. Zwar bietet die Geschichte nichts allzu Neues, aber sie ist gut gemacht und mit dem hohen Anteil an Humor bringt der Manga einen mehr als einmal zum Schmunzeln. Kei entspricht zwar dem gängigen Klischee vom hübschen, mutigen, blonden Kerl, aber dann zu sehen wie er zu einer richtigen Memme mutiert, hatte schon was an sich. Weiterhin gibt es noch andere Teams: Zum einen Susukihotaru und Riken. Riken ist ziemlich groß für einen Kerl und Susuikihotaru eher recht grazil, aber zwischen dem Leutnant und der Hanyo entspinnt sich doch recht schnell eine Romanze. Dagegen hat Ganryu gleich zwei hübsche Hanyo an seiner Seite, Bonbori und Hozuki. Die Beiden lieben es ihn zu verwöhnen und übertreiben es dabei doch das ein oder andere Mal ein wenig!

Gerade das man sich jetzt nicht nur auf Zakuro und Kei konzentriert, finde ich gut, denn so wachsen einem auch die anderen Charaktere an’s Herz und man möchte dann nur zu gern erfahren, wie es mit ihnen weiter geht.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und detailreich. Die Wesenszüge der Charaktere werden durch die Art und Weise wie sie gezeichnet wurden noch unterstrichen und bringen sie einem so noch näher.

Die Panele waren oft ein wenig textlastig, aber aufgrund der wirklich guten Geschichte sah man schon mal darüber hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt. Nicht alle Yokai sind nett und daher kommt es schon mal zu unappetitlichen Szenen, in denen es auch schon mal actionreicher zu geht. Ansonsten überwiegt aber bisher eindeutig der romantische bzw. humorvolle Teil der Geschichte.

Neben dem Manga gibt es zudem noch einen 13-teiligen Anime, der 2010 in Japan ausgestrahlt wurde.

Fans von guten Fantasygeschichten, mit einem ausgewogenen Anteil an Humor, Action und Romantik, sollten bei „Maiden Spirit Zakuro“ auf jeden Fall zugreifen!

Maiden Spirit Zakuro: © 2008 Lily Hoshino, Gentosha/ Tokyopop

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