Beyond Evil

Name: Beyond Evil
Englischer Name: Beyond Evil
Originaltitel: Aku no Hide
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: KAZÉ 2017
Mangaka: Story: Miura
Zeichnungen: Ogino
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Auf einen Schlag ändert sich plötzlich das Leben des Highschool Schülers Gota Terajima. Mal wieder hat ihn sein Gerechtigkeitssinn allerlei Ärger beschert. Als ein paar Rüpel in der U-Bahn rauchen, kann Gota nicht anders, als diesen Rowdys eine Lektion zu erteilen. Der Schuss geht jedoch plötzlich nach hinten los, als einer der Jungs einen unachtsamen Moment von Gota ausnutzt und von hinten mit einer Brachstange ausholt. Gotas letztes Stündlein hat geschlagen, doch als er die Augen wieder öffnet, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. All das ist das Werk von Viktor – einem Dämon, der es auf der Suche nach einem Handlanger ist. Viktor bietet Gota an, sein Leben zu retten, wenn er im Gegenzug sein Gehilfe auf Abruf wird. Keine attraktive Wahl… Gota entscheidet sich als, in Viktors Dienst zu treten und dafür von dem Tod durch die Brechstange verschont zu bleiben.

Es vergeht nicht viel Zeit, als Gota den ersten Auftrag von Viktor erhält. Er soll einem Dämon das Handwerk legen, der Menschen durch Betrug um die Lebenszeit bringt. Da trifft es sich gut, dass Gotas Mitschüler Kenji zu diesem Zeitpunkt zum Opfer genau dieses Dämons wird. Kenji hat durch Spielautomaten eine hohe Summe an Schulden angehäuft. Der Dämon, in der Haut eines Kredithais, hat Kenji Geld gegen Lebenszeit „verkauft“. Nur beabsichtigt dieser Dämon nicht, Kenji eine Chance zu lassen, diese Schulden zurückzuzahlen. Alle 10 Tage fallen auf den geliehenen Betrag Zinsen von 50% an. In kürzester Zeit sind somit 62.000 Euro Schulden entstanden. Der letzte Ausweg ist ein Pokerduell mit dem Dämon, der natürlich auch hier nicht mit fairen Mitteln spielt. Doch dieser Dämon hat seine Rechnung nicht mit Kenji gemacht, der noch ein „Ass im Ärmel“ hat.

Eigene Meinung
Bei „Beyond Evil“ erwartet der Leser zunächst ein Manga wie „Darwins Game“ oder „Werewolf Game“ – also eine Geschichte, in der es darum geht, in einer Gruppe von Menschen als einziger zu überleben, auch wenn man dafür seine Mitstreiter töten muss. Aber tatsächlich geht „Beyond Evil“ in eine ganz andere Richtung. Fans der vorher genannten Serien dürften darüber enttäuscht sein, andere Leser wiederum dürften diese Tatsache erfrischend finden.

Das Geschäft der Dämonen wird in „Beyond Evil“ eher als Wirtschaftszweig gesehen. Die Dämonen geben verzweifelten Menschen Geld für ihre Lebenszeit und sie verkaufen diese Lebenszeit wiederum an Todgeweihte. Dabei vergleichen die Dämonen ihr Geschäft mit der Medizinindustrie, die gegen Bares auch das Leben von Menschen verlängern. Tatsächlich ist diese Betrachtungsweise erstaunlich logisch und der Vergleich angebracht.

Noch kann man den Dämon Viktor und seine Absichten nicht richtig verstehen. Wie er mit den anderen Dämonen in Zusammenhang steht, ist undurchsichtig. Bleibt also abzuwarten, wie sich die Geschichte entwickelt und ob die Aufträge an Gota für den Leser abwechslungsreich genug sind.

© Izumi Mikage

Beyond Evil: © 2014 Miura/ Ogino, Kodansha/ KAZÉ

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