Fantasma

Name: Fantasma
Englischer Name:
Originaltitel: Fantasma
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2013
Deutschland: KAZÉ 2015
Mangaka: Yuji Kaku
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Vor fünfzehn Jahren wurde der Junge Nero als Baby von den Barbarellas – den weiblichen Angestellten eines Nachtclubs – aufgenommen. Die Frauen dieses Etablissement sind mittlerweile zu seiner Familie geworden und vor allem die Leiterin Barbarella ist für ihn wie eine Mutter. Zwar erzieht sie Nero mit strenger Hand aber Nero weiß, was er an ihr hat.

Dennoch plagt Nero der innige Wunsch, seine leiblichen Eltern zu finden. Er versucht jeden Cent zu sparen um das Geld für diese Reise zusammen zu bekommen und ist es noch so mühsam.

Neros Wunsch wird eines Tages jedoch bitterer Ernst. Aus dem Nichts wird Nero eines Abends von einem schwarzen Baseballschläger niedergestreckt. Als er den Schläger betrachtet, nimmt dieser plötzlich die Form eines rundlichen, kleinen Teufels an. Das Wesen nennt sich Fantasma Pucci und ist auf der Suche nach Nero gewesen, denn Nero ist nicht irgendein Waisenkind – er ist der verschollene Sohn des Patens Don Pasollini. Seit dem Tod des Paten vor über 15 Jahren sucht alle Welt nach seinem leiblichen Sohn um ihn zu töten und selber die Thronfolge anzunehmen.

Pucci will Nero daher zu seiner wirklichen Mutter bringen, damit er endlich seinen Platz als neuer König der Unterwelt einnehmen kann.

Doch wie sich herausstellt, konnte nicht nur Pucci das Versteck von Nero herausfinden. Er ist bei den Barbarellas nicht mehr sicher.

Eher Nero die Situation versteht, steht der Nachtclub in Flammen. Die Frauen des Clubs wurden von einer Gruppe düsterer Männer entführt. Als Nero sieht, wie übel seine Ziehmutter von den Männern zugrichtet wurde, durchfährt ihn ein unheimlicher Zorn. Voller Wut greift er nach Pucci, als plötzlich eine magische Kraft in Nero entfesselt wird. Nicht nur sein Aussehen hat sich verändert, er ist auch deutlich stärker. Mit aller Gewalt greift er die feindlichen Fremden an und schlägt sie wie Fliegen mit einem Schlag in die Flucht.

Nero ist klar, dass seine Familie nicht mehr sicher ist, wenn die ganze Unterwelt nach ihm sucht.

Der Abschied ist schwer, doch Nero entscheidet sich mit Pucci auf die Reise zu gehen und seine leibliche Mutter aufzusuchen.

Doch die Reise ist alles andere als leicht, denn bereits im nächsten Zug ist der Ärger schon im Anmarsch.

Eigene Meinung
„Fantasma“ ist wie eine Mischung aus „One Piece“ und „Blue Exorcist“. Tatsächlich findet man Ähnlichkeiten im Zeichenstil, wie auch in der Story. Der Junge Nero verfügt durch Pucci – ähnlich wie Ruffy durch die Teufelsfrucht oder wie Rin durch seine Teufelsgene. über übermenschliche Kräfte, die er gegen allerlei Feinde einsetzt. Nero ist dabei ebenso wie die beiden vorher genannten Figuren ein etwas tollpatschiger und trottliger Junge, der sein Herz aber am rechten Fleck trägt.

Der Zeichenstil ist dabei ebenso abwechslungs- und fassettenreich. Umgebungen und Szenen sind aufwendig inszeniert und bieten viele liebvolle Details. Dadurch gelingt es dem Leser leicht, in die Handlung einzutauchen.

Die Story spielt dabei gekonnt zwischen ernsten und humorvollen Handlungssträngen. Langweilig wird einem bis zur letzten Seite nicht.

Fans von fantasievollen Geschichten, die an „One Piece“ oder „Blue Exorcist“ erinnern, sollten sich also ruhig auch „Fantasma“ und den starken Nero angucken.

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