Hot Pens

Name: Hot Pens
Englischer Name:
Originaltitel: Ore to Kanojo no Moe yo Pen
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2015
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Charakterdesign: Tsukako Akina
Original: Rin Murakami
Zeichnungen: Misaki Mori
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Sen möchte nichts mehr als endlich sein Debüt als Mangaka zu feiern.

Allerdings wurden bisher soweit alle seine Werke von den Verlagen abgelehnt. Zwar bekommt er für eine seiner unausgegorenen Geschichten einen Nachwuchspreis. Allerdings bringt ihn das nicht wirklich weiter.

Erst als er der Profi-Mangaka Matsuri als Assistent zur Seite gestellt wird, ändert sich etwas in seinem Leben. Er wird durch seine neue Chefin in das Genre „Moe“ eingeführt. Darin sind die Charaktere meist hübsche, junge Mädchen mit gewissen Attributen, die eine bestimmte Zielgruppe erreichen sollen. In Matsuris Fall sind es hübsche Mädchen, mit reichlich Vorbau. Sie selbst scheint ein absoluter Fan davon zu sein und zwingt, zu Studienzwecken, Sen dazu Datingspiele zu spielen. In diesen lassen sich verschiedene Moe Charaktere finden, so dass er ein besseres Gespür dafür bekommen soll was „Moe“ genau bedeutet.

Mit der Zeit erwärmt er sich wirklich für das Genre und die gemeinsame Arbeit geht leichter von der Hand. Zumal er wirklich viel von seiner Chefin lernen kann. Allerdings wird der Manga dann mangels Leser eingestellt. Doch man gibt den Beiden eine Chance ihre Stärken zu vereinen und einen gemeinsamen Manga zu entwickeln.

Wir dieser ein Hit? Und kommen die Beiden sich näher? Schließlich landete Sen schon mehr als einmal an Maturis üppigen Vorbau. Und was passiert, als Matsuris Ex-Assistentin wieder auftaucht und sich wieder einbringen will? Wird da jemand eifersüchtig?

Eigene Meinung
„Hot Pens“ ist von der Handlung her echt interessant. Der Manga ist die Adaption einer Light Novel, gleichen Titels, von Ren Murakami. Laut dem Autor selbst ist die Manga-Version sogar leichter zu verstehen, als die Light Novel.

Allerdings muss man die Aufmachung des Manga schon mögen, fällt dieser doch ebenfalls in die Kategorie „Moe“. Es werden bestimmte Mädchen Klischees, wie man sie auch aus Datingspielen kennt, bedient. Zudem gibt es reichlich üppige Brüsten zu sehen, wenn auch nicht so arg explizit. Außerdem sind die Charaktere für ihr Alter zu jung und niedlich dargestellt, zumindest für meinen Geschmack, allerdings passt es wiederum zum Thema des Manga. Da muss wohl jeder selbst sich eine Meinung bilden, ob der Manga was für einen wäre.

Ansonsten ist die Geschichte wirklich gut und man drückt den Beiden wirklich die Daumen, dass sie ihren Traum eines erfolgreichen Manga wahrmachen können. Dies wird sich dann wohl in dem nächsten und damit letzten Band zeigen!

Die Zeichnungen sind eher Geschmackssache. Aber ansonsten wirklich gelungen mit vielen Details.

Das Lesen brauchte ein wenig Zeit, da der Manga doch ein wenig textlastig war.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt. Zwar gibt es einiges an Schauwerten, allerdings ist nichts zu explizit. Aber man sollte schon eine gewisse Reife besitzen, um dem Thema wirklich folgen zu können.

Fans von außergewöhnlichen Geschichten sollten „Hot Pens“ ruhig eine Chance geben!

Hot Pens: © 2015 Rin Murakami, Misaki Mori, Tsukako Akina, Kadokawa/ Tokyopop

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