Perfect World

Name: Perfect World
Englischer Name:
Originaltitel: Perfect World
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Rie Aruga
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Die junge Tsugumi trifft während eines Geschäftsessens auf ihren alten Schulkameraden Itsuki. Allerdings hatte sie keine Ahnung davon, dass dieser seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt.

Zwar versucht ihr Verstand sie davon zu überzeugen, dass eine Beziehung mit Itsuki nie klappen könnte, aber ihr Herz lässt sich davon nicht beeindrucken. Langsam kommen sich die Beiden näher und Tsugumi erfährt wie schwer es für Itsuki als Rollstuhlfahrer oft ist und wie seine Beziehung zu seiner alten Schulliebe zerbrach.

Als es Itsuki dann auch noch gesundheitlich schlechter geht, wird Tsugumi erst so richtig klar, wie sehr sie sich schon verliebt hat.

Aber wird Itsuki ihnen eine Chance geben? Er selbst scheint nicht daran zu glauben eine glückliche Beziehung führen zu können. Daher vergräbt er sich in seine Arbeit als Architekt und tut damit seiner Gesundheit keinen Gefallen.

Wird Tsugumi dagegen wirklich mit seiner Behinderung, den Blicken der Leute und dem Gerede leben können?

Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die Beiden?

Eigene Meinung
Ich fand „Perfect World“ wirklich toll. Die Geschichte geht zu Herzen. Mit dem Thema Behinderung wird realitätsnah umgegangen, was ich sehr gut fand. Es wird nichts über dramatisiert, dagegen aber auch gezeigt, wie schwer es sein kann mit einer Behinderung zu leben. Gerade im Umgang der Menschen untereinander.

Gut fand ich auch den Zwiespalt den Tsugumi erlebt. Sie gibt sich nicht gleich ihren aufkeimenden Gefühlen hin. Vielmehr hat auch sie zuerst mit Vorurteilen zu kämpfen und versucht herauszufinden, ob sie sich wirklich eine Zukunft mit Istuki vorstellen kann.

Aber auch dieser hat mit dem Unfall, seiner alten Liebe und seinem jetzigen Leben im Rollstuhl zu kämpfen. Man kann nachvollziehen, dass er im Grunde allein bleiben will, da er glaubt eine Frau in seinem Leben nicht glücklich machen zu können. Daher stürzt er sich in seinen beruflichen Erfolg, verliert dabei aber auch an Lebensqualität.

Es wird sich zeigen, ob die Beiden am Ende wirklich ein Paar werden. Sie werden wohl noch viel durchmachen, aber das macht die Geschichte so real und spannend. Dies ist auch ein Grund weswegen man den Manga bis zum Ende kaum aus der Hand legen mag, auch wenn er doch ein wenig textlastig ist.

Die Zeichnungen sind zu dem wirklich toll, sehr detailreich und ausdrucksstark. Darum wird man auch gleich noch ein Stück mehr in die Geschichte mit hinein gezogen und leidet noch mehr mit den Beiden Hauptcharakteren mit.

Fans von wirklich guten Shojo Manga sollten bei „Perfect World“ unbedingt zugreifen! Man macht damit absolut keinen Fehler!

Perfect World: © 2015 Rie Aruga, Kodansha/ EMA

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