Given

Name: Given
Englischer Name:
Originaltitel: Given
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2014
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Natsuki Kizu
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Eigentlich will Uenoyama nur etwas den Unterricht schwänzen und an seinem Lieblingsplatz eine Weile in der Sonne dösen, allerdings ist der Platz diesmal von Mafuyu besetzt. Dieser strahlt eine gewisse Trauer aus, während er da so mit seiner kaputten Gitarre sitzt. Im Grunde will Uenoyama gar nichts mit dem jungen Mann zu tun haben, aber am Ende repariert er dann doch dessen Gitarre und als er dann auch noch ein paar Akkorde spielt, möchte Mafuyu von diesem das Gitarre spielen lernen.

Zuerst weigert sich Uenoyama jedoch, kann dem Drängen des anderen dann aber auf Dauer doch nicht widerstehen und willigt ein. Als er dann auch noch mitbekommt wie gut dieser singen kann, will er ihn in seiner Band, auch wenn er da selbst in letzter Zeit recht unmotiviert war. Mafuyu lehnt allerdings erstmal ab!

Wird er dennoch in die Band kommen? Wird er das Lied singen, dass Uenoyama für ihn geschrieben hat? Und was ist in Mafuyus Vergangenheit passiert, dass er so wortkarg geworden ist? Er scheint jemanden verloren zu haben und dieser Verlust scheint noch immer schwer zu wiegen! Kann es so für die Beiden eine gemeinsame Zukunft geben?

Eigene Meinung
Mir hat „Given“ sehr gut gefallen! Der Geschichte wird Raum gegeben sich zu entwickeln. Ganz soviel ist daher von Boys Love noch nicht zu spüren. Viel mehr werden vorerst die Gefühle der einzelnen Charaktere eher unterschwellig mit eingebracht. Dies passt allerdings hervorragend zu der Geschichte und ist auch mit ein Grund, weswegen bisher keine Altersempfehlung vorliegt. Dies kann sich im Lauf der nächsten Bände allerdings noch ändern.

Mafuyu scheint seine erste Liebe verloren zu haben. War es Selbstmord, ein Unfall? Man wird es sicher erfahren, bisher werden nur Andeutungen gemacht. Diese Sache lässt ihn aber ziemlich zurückhaltend sein, fast sprachlos. Dagegen ist Uenoyama eher der Laute, der es aber dennoch irgendwie nicht hinbekommt so richtig zu sagen, was er zu sagen hat. Daher wird es sicher noch sehr spannend zu sehen, wie die beiden unterschiedlichen Charaktere dann sicher noch zusammen finden werden.

Überaus interessant und toll gestaltet sind aber auch die Nebencharaktere. Akihiko und Haruki, welche ebenfalls in der Band sind, sowie Uenoyamas Schwester. Es scheint so, als würde Haruki was für Akihiko empfinden, allerdings hängt Letzterer oft mit Uenoyamas Schwester herum. Es wird sicher auch hier spannend sein zu erfahren, wer am Ende das rennen um Akihiko macht!

Jeder Charakter wird zu dem durch die Art wie er gezeichnet wurde in seinem Wesen grandios unterstrichen. Dabei werden auch keine Boys Love Klischees bedient, sondern endlich mal frischer Wind reingebracht. Die Zeichnungen sind toll und voller Details, gerade dann, wenn es um die Musik- oder auch Sportszenen geht.

Man ist generell so in der Geschichte gefangen, dass einem das Durchlesen in einem Rutsch nicht gerade schwerfällt, obwohl der Manga ab und an doch etwas textlastig anmutet.

Fans von wirklich guten Boys Love Geschichten, die der Handlung auch gern mal Raum zur Entfaltung geben, sollten bei „Given“ unbedingt zugreifen!

Given: © 2014 Natsuki Kizu, Shinshokan/ EMA

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