Zur Hölle mit Enra

Name: Zur Hölle mit Enra
Englischer Name:
Originaltitel: Jigoku no Enra
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Corporation 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Chie Shinmada
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Komachi ist 16 Jahre alt und stammt aus einer berühmten Anwaltsfamilie. Natürlich steht für sie jetzt schon fest, dass sie einmal in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wird. Um ebenfalls eine Star-Anwältin zu werden, befolgt sie immer alle Regeln. Das gilt auch in der Schule. Dort ist sie als wandelndes Gesetzbuch gefürchtet, die unter den Schülern immer auf die Einhaltung von Recht und Ordnung achtet.

Daher fällt Komachi aus allen Wolken, als eines friedlichen Tages der sadistische und lüsterne Dämon Enra auftaucht und Komachi als Sünderin in die Hölle zerrt. Enra ist der 3. Sohn des Höllenfürsten und konkurriert mit seinen Geschwistern um die Thronfolge. Wer von der Liste aller zukünftigen Sünder die meisten Leute in die Hölle bringt, wird die Nachfolge des Teufels antreten. Und Komachis Name steht weit oben auf der Liste!

Die Hölle ist ein dunkler Ort, in dem es vor Würmern und Ungeziefer wimmelt, die Komachi am ganzen Körper herumkrabbeln. Irgendwas muss gründlich schief gelaufen sein, denn Komachi kann ja noch nicht mal lügen, ohne rot zu werden.

Sie fordert von Enra einen Beweis. Dieser zückt einen magischen Spiegel, der die Zukunft zeigen soll. Doch als er Komachis zukünftige Sünde abspielen möchte, bricht die Aufnahme einfach ab.
Für Komachi steht fest: hier muss ein Fehler vorliegen! Unter diesen Umständen wird sie keine Minute länger in der Hölle bleiben.

Sie macht mit Enra einen Deal: Sie wird Enra beweisen, dass sie keine Sünderin ist. Doch sollte sie dennoch eine Sünde begehen, dann fährt ihre Seele in tiefste und grausamste Höllenebene hinab. Doch das ist Komachi nicht genug: Sie will zudem auch beweisen, dass kein Mensch ein Sünder sein muss und sie in der Lage ist, die Visionen des Spiegels zu verhindern, bevor sie passieren.

Eigene Meinung
„Zur Hölle mit Enra“ basiert auf einem interessanten Konzept. Die Story um Enra und Komachi, in der es gilt, die Sünden zu verhindern, ist durchaus spannend, auch wenn der erste Band den Erwartungen noch hinterherhinkt.

Dass die Serie dabei episodisch vorgeht und nicht nur Komachis Sünde thematisiert wird, bringt Abwechslung in die Geschichte.

Der Zeichenstil von „Zur Hölle mit Enra“ ist sehr ansprechend und vielfältig. Insbesondere die Farbseiten sind ein Hingucker und verführen zum Lesen.

Die Shojo-Elemente sind gut herausgearbeitet und die Protagonisten attraktiv. Vor allem Enra wird den weiblichen Lesern gefallen, der ab und an mit erotischen Anspielungen etwas Fanservice bietet.

„Zur Hölle mit Enra“ ist in nur 4 Bänden abgeschlossen, was zu einem kurzweiligen Lesevergnügen führen dürfte.

© Izumi Mikage

Zur Hölle mit Enra: © 2015 Chie Shinmada, Kadokawa Corporation/ KAZÉ

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