Ein verbotenes Spiel

Name: Ein verbotenes Spiel
Englischer Name:
Originaltitel: Sex Friends
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Ari Uehara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Toa hat mit der Liebe nichts am Hut. Stattdessen schläft er lieber mit so gut wie jedem, dem er über den Weg läuft, wenn auch nur einmal. Der Einzige, mit dem er es öfters treibt, ist Jiro, ein alter Studienkollege.

Nur sind sie in einer „Beziehung“ die gerade Jiro nicht gut tut. Er springt, wenn Toa ruft und tut Dinge, die er sonst wohl nicht tun würde, wie etwa mit einem anderen Mann schlafen, während sein „Freund“ zu sieht.

Und dennoch ist Jiro eifersüchtig, als Toa Interesse an seinen Kollegen zeigt und sogar mit ihnen in’s Bett steigt. Nur sobald er von Liebe und fester Beziehung anfangen würde, wäre Toa sofort weg und er würde ihn ganz verlieren!

Irgendwann muss sich aber auch Toa eingestehen, dass ihm Jiro mehr bedeutet, als er wahr haben wollte. Daher trennt er sich auch von ihm, um Jiro nicht weiter zu verletzten, doch die Anziehung scheint zu groß.

Werden sie wieder zusammen kommen? Kann es wirklich klappen oder fängt alles wieder von vorne an?

Eigene Meinung
An sich bietet „Ein verbotenes Spiel“ schon eine interessante Geschichte, aber der Manga ist einfach zu überfrachtet mit Text und Sex! Das hat es mir schwer gemacht den Manga auch zu Ende lesen zu wollen.

Die Charaktere bleiben sehr blass und das Hauptaugenmerk liegt zu sehr auf den sexuellen Eskapaden. Zwar sind diese wirklich hervorragend in Szene gesetzt und bieten auch schon mal was Neues in der Spielart, doch sie behindern auch die Entwicklung der Charaktere. Auch das „Happy-End“ kam für mich dann zu schnell, da hätte man der Geschichte mit einem weiteren Band besser noch mehr Raum geben sollen!

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und ist durch den hohen Sexanteil und der doch eher düsteren Geschichte gut gewählt.

Mir lag der Manga nicht wirklich, aber da muss sich jeder sein eigenes Bild machen! Ein Muss ist der Manga, meiner Meinung nach, nicht.

Ein verbotenes Spiel: © 2016 Ari Uehara, Takeshobo/ Tokyopop