Alice auf Zehenspitzen

Name: Alice auf Zehenspitzen
Englischer Name:
Originaltitel: Tsumasaki dachi no Alice
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2018
Deutschland: Altraverse 2019
Mangaka: Mutsumi Yoshida
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Alice und Yutaro sind ein Herz und eine Seele. Beide sieht man ständig zusammen. Dabei könnte man meinen, dass Alice die große Schwester oder sogar Mutter von Yutaro wäre. Ständig bevormundet sie ihn und gibt ihm Anweisungen obwohl er gerade mal drei Jahre jünger ist als Alice. Für Yutaro ist das nicht nur peinlich, sondern auch zutiefst deprimierend, denn er ist bis über beide Ohren in Alice verliebt. Nur weiß sie davon natürlich nichts…

Und als eines Tages Yutaros Onkel Toma zur Familie zurückkehrt, bekommt er plötzlich Konkurrenz. Alice fühlt sich auf einmal wieder wie ein kleines Kind. Ständig hilft ihr Toma aus der Klemme. Als sie ihren Schlüssel vergisst, gewährt er ihr in seiner Bar Obhut und als ihr die Tasche zu schwer wird, trägt er ihre Einkäufe bis nach Haus. Toras Freigeist und spaßige Art das Leben zu genießen imponieren Alice, sodass ihr Herz in Toras Gegenwart höherschlägt.

Natürlich löst es in Alice Nervosität und gleichzeitig ein pures Glücksgefühl aus, als Tora sie um ein Date bittet. Am Tag des Treffens zieht Alice ihr bestes Kleid an und trägt sogar Makeup auf, um erwachsen zu wirken. Doch anders als erwartet, setzt Toma sie plötzlich an der Schule ab. Er bittet Alice darum, Yutaro bei seinem Basketballspiel anzufeuern. Die Enttäuschung ist selbstverständlich groß… Wie schafft sie es nun, Yutaro gegenüberzutreten?

Eigene Meinung
„Alice auf Zehenspitzen“ ist wie der Titel beschreibt eher still und leise. Die Geschichte entwickelt sich langsam. Auch die Handlung hat man bereits in ähnlicher Form mehrmals in anderen Werken gesehen. Dementsprechend bietet die Serie nicht viel Neues. Dennoch sollte man „Alice im Wunderland“ nicht gleich zur Seite legen. Denn immer wieder schaffe es die Serie, auch wieder einfühlsame und fesselnde Momente voller Romantik zu kreieren.

Dazu trägt vor allem der Zeichenstil bei. Dieser trifft absolut den Geschmack jedes Shojo-Fans: Funkelnde Augen, im Wind wehende Haare, niedliche Kleidung und emotionale Großaufnahmen. Hier bekommt der Leser unweigerlich eine Gänsehaut der Gefühle.

„Alice im Wunderland“ hat viele schöne Momente und hat sicherlich noch ganz viel Potenzial.

© Izumi Mikage

Alice auf Zehenspitzen: © 2018 Mutsumi Yoshida, Shueisha / Altraverse

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