Origin

Name: Origin
Englischer Name: Origin
Originaltitel: Origin
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Boichi
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich vieles gewandelt in Japan. Seit der Inbetriebnahme der „Eurasia Railway“ hat sich deren Endstation Tokyo zu einer Hochburg krimineller Machenschaften entwickelt. Zahlreiche Schmuggler, Gangs und selbsternannte Yakuza kämpfen um die Vorherrschaft. Meist geht es bei den illegalen Geschäften um technische Errungenschaften. Denn Tokyo ist außerdem der Sitz der Robotikabteilung der AEE Group und damit Speerspitze und Keimzelle der Entwicklungen auf diesem Gebiet. Nahezu jeder Jugend-Wissenschaftler sehnt sich daher nach einem Job bei AEE.

Jin Tanaka hat es geschafft. Er fängt neu im Entwicklungsteam der AEE an. Doch er hat ein Geheimnis. In Wahrheit heißt Tanaka Origin und ist eigentlich gar kein Mensch, sondern selbst ein Roboter. Obgleich ein Prototyp, ist er äußerlich fast nicht von einem Menschen zu unterscheiden. Sein Schöpfer, ein Wissenschaftler aus Hokkaido, trug ihm vor seinem Tod auf, ein anständiges Leben zu führen. Diesem Versprechen fühlt sich Origin verpflichtet. Er will als „Mensch“ unter Menschen leben und diese vor Gefahren durch andere Roboter beschützen. Potenzielle Gefährder warten jedoch schon, in Gestalt von Origins acht Roboter-„Geschwistern“ vom selben Schöpfer. Die sind nicht nur mit modernster Waffentechnik ausgestattet, sondern auch noch völlig uninteressiert an Menschenleben. Und sie haben die Jagdsaison auf Origin eröffnet!

Eigene Meinung
Nach diversen Veröffentlichungen bei Tokyopop kommt erstmals eine Serie von Boichi bei EMA in deutscher Sprache auf den Markt – und eine bemerkenswerte noch dazu. „Origin“ ist Boichis bisher ernsthaftestes, sein reifstes Werk. Zwar greift er darin stellenweise auf altbewährte Muster und Motive aus früheren Serien zurück (Mafia, Sweeper etc.), doch der Fokus liegt diesmal auf dem hochaktuellen und vielschichtigen Gebiet der Robotik, bzw. auf technischen Möglichkeiten und ethischen Fragestellungen in diesem Zusammenhang. Das erscheint erstmal naturgemäß ein trockenes Thema, aber wer Boichi kennt, kann sich vorstellen, dass actionreiche Kämpfe mit kreativen Choreografien nicht lange auf sich warten lassen. Angereichert wird der Reigen mit köstlichem ernstem Humor und Situationskomik, die vor allen aus Origins fortwährenden Bemühungen menschlich sein zu wollen, entspringt. Der Roboter analysiert aufgrund von Beobachtungen genau, wertet Statistiken aus und entscheidet sich für eine ihm passend erscheinende Reaktion. Was fehlt, ist – o Wunder – der menschliche Instinkt. Trotz allem bleibt der Hauptcharakter letztlich stets Maschine. Gerade dieser Umstand, bzw. die Konsequenz dessen wurde in der Vergangenheit in diversen Filmen und Serien über künstliche Intelligenzen gerne vernachlässigt.

Auch sehr positiv: Fanservice dient hier dezent als gelegentliches schmückendes Beiwerk, nicht zum Selbstzweck.

© Rockita

Origin: © 2017  Boichi  Kodansha / EMA

 

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Begegnung mit Toki

Name: Begegnung mit Toki
Englischer Name:
Originaltitel: Sentaku no Toki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Kiri Gunchi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Mitsuhara hat Sommerferien und dennoch ist er mal wieder total in Eile. Wie ein Verrückter tritt er in die Pedale seines Fahrrads, um zu seiner Verabredung mit seinen Freunden zu kommen. Doch plötzlich blockiert etwas seine Reifen und er stürzt brutal über seinen Fahrradlenker auf die asphaltierte Straße. Irgendetwas muss mitten auf der Straße gelegen haben. Doch eher er die Person, die aus dem Nichts zu kommen scheint, erkennen kann, wird ihm schwarz vor Augen und er verliert das Bewusstsein.

Als Mitsuhara wieder zu sich kommt, befindet er sich in seinem eigenen Zimmer. Seine Verletzungen scheinen wie von Geisterhand verheilt zu sein. Dabei war er sich so sicher, dass sein Bein gebrochen war.

Und die Person, die für all diese seltsamen Zwischenfälle verantwortlich ist, sitzt mit ihm in seinem Zimmer. Mitsuhara ist mit seinem Fahrrad auf das Raumschiff des Aliens Toki gestoßen, dass getarnt und dadurch unsichtbar war. Auch er ist der Grund für Mitsuharas plötzliche Genesung.
Toki stammt vom Planet Carmine und ist aus einem ganz bestimmten Grund auf der Erde: Toki soll die Geschlechterrollen von Männern und Frauen analysieren. Denn alle Lebewesen von Camine besitzen zunächst keine Geschlechtsmerkmale, sondern müssen sich mit Vollendung des 15. Lebensjahres fürs eins von beiden entscheiden.

Doch Toki ist nicht so der Analytiker. Ihm scheint beides recht zu sein. Und als er erkennt, dass Mitsuharas Freunde kein Interesse an ihm haben und ihn eher als fünftes Rad am Wagen sehen, macht Toki einen unerwarteten Vorschlag: Mitsuhara soll entscheiden, ob Toki zum Mann oder zu einer Frau werden soll. Braucht Mitsuhara um seine Einsamkeit zu überwinden eher einen Kumpel oder doch eher eine Partnerin für die Liebe?

Eigene Meinung
„Begegnung mit Toki“ besitzt eine ungewöhnliche und dadurch interessante Ausgangssituation. Dabei fragt man sich zwangsläufig selbst, was man selbst wählen würde: Einen Freund, der immer zu einem steht oder einen Partner fürs Leben?

Toki ähnelt optisch eher einer Frau, sodass man schnell auf eine Liebesbeziehung zwischen Toki und Mitsuhara spekuliert. Doch von Romantik ist bisher nicht viel zu spüren.

Grundsätzlich bietet diese innovative Geschichte viele spannende Gestaltungsmöglichkeiten. Doch leider driftet „Begegnung mit Toki“ ungefähr zur Hälfte des ersten Bandes etwas ab. Plötzlich erscheint ein etwas verschrobener Lehrer, der wiederum keinen großen Mehrwert für das Vorankommen der Handlung bringt. Die Story um den Lehrer wirkt in „Begegnung mit Toki“ eher wie ein Fremdkörper und hätte allein schon für eine eigenständige Geschichte gereicht.

Für mein Empfinden hätte „Begegnung mit Toki“ noch intensiver die typischen Merkmale sowie die Vor- und Nachteile der Geschlechterrollen behandeln können. Das spielen mit Stereotypen scheint für diese Serie eigentlich wie geschaffen zu sein. Hoffentlich wird auch noch das „Für-und-Wider“ der Entscheidung zwischen einem besten Freund und einer innigen Liebe behandelt. Das Fazit von Band 1 von „Begegnung mit Toki“ ist also eine erfrischende Handlung mit Luft nach oben.

© Izumi Mikage

Begegnung mit Toki: © 2017 Kiri Gunchi, Shueisha/ Altraverse

 

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Invisible Joe

Name: Invisible Joe
Englischer Name:
Originaltitel: Invisible Joe
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: Panini 2016
Mangaka: Autor: Muneyuki Kaneshiro
Zeichnungen: Sera Kesera
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Toru Joe ist eigentlich ein ganz normaler, unauffälliger Oberschüler. In der Schule fällt er höchstens durch gelegentliche Nickerchen auf. In Wahrheit arbeitet er aber des Nachts als Söldner im Auftrag seiner mysteriösen Klassenkameradin Mizuno. Dabei kommen ihm nicht nur seine Beweglichkeit und die antrainierten körperlichen Fähigkeiten zugute, sondern auch eine übernatürliche Fähigkeit: Leckt er eine bestimmte Sorte Lutscher, macht ihn das unsichtbar! Dank dessen kann er unerkannt als Killer und Dieb arbeiten.

Joe ist ein Psyker, ein Mensch dessen besondere Kraft immer dann erwacht, wenn er mit einem bestimmten Stoff in Berührung kommt. In Japan gibt es viele Menschen, die urplötzlich diese Gaben entwickeln. Viele von ihnen nutzen diese für verbrecherische Zwecke und haben sich im Untergrund einen Namen gemacht. Mizuno hat ein Geschäft daraus gemacht, genau diese kriminellen Psyker gegen Geld zu stoppen. Dafür nutzt sie eigene Psyker, wie Joe.

Der würde viel lieber er ein normales Schülerleben führen. Doch das ist nicht mehr möglich. Denn Mizuno, die selbst über eine besondere Fähigkeit verfügt, hat das Leben von Joes Mitschülerin und heimlicher Liebe Katase in der Hand. Weil Katase tötlich verwundet war, ging Joe, um sie zu retten, ein Abkommen mit Mizuno ein. Die hat sogleich die Vorzüge von Joes „Invisibilty“ erkannt und setzt ihn entsprechend ein. Wird es Joe jemals schaffen, aus dem Dilemma wieder rauszukommen?

Eigene Meinung
„Nichts ist wichtiger als ein normales Leben.“ Viele Jugendliche würden gerne ein Held sein oder wünschen sich zumindest besondere Fähigkeiten. „Invisible Joe“ dreht dieses Motiv herum und erzählt von einem Oberschüler, der eine solche Kraft hat und als talentierter Auftragskiller ein spannendes Nachtleben führt – aber eigentlich nur ein normales Leben führen möchte. Wer kann es Joe verdenken, wenn er eigentlich nur seine Flamme retten will, aber keine Rettung in Sicht ist.

Nicht alles macht Sinn oder wird erklärt in dieser dreibändigen Mini-Serie, vielmehr werden bewusst Lücken gelassen, die einen Hauch von Geheimnis erhalten sollen. So wird etwa nie erklärt, woher die Psyker-Fähigkeiten kommen, sodass potenziell jedem Menschen eine solche Gabe zukommen kann, sofern er nur zufällig mit dem passenden Stoff in Berührung kommt. Und welche Kombinationen das sind, ist schon kreativ gemacht. So bekommt beispielsweise ein Yakuza-Pate eine stählerne Haut, wenn er den Rauch bestimmter Zigaretten inhaliert. Das ist interessant und lässt sich gut lesen. Auch optisch überzeugt die Reihe mit ansprechenden naturalistischen Zeichnungen in klassischer Schuloptik.

Letztlich stehen aber leider nicht Logik oder Kontinuität im Mittelpunkt dieser Serie, sondern die actionreichen Kämpfe, die Joe überstehen muss. In jedem Band werden die Karten neu gemischt, gibt es neue Fähigkeiten und die Charakterprofile ändern sich. Das ist etwas schade, denn aus den Grundlagen des ersten Bandes hätte man mehr rausholen können. So wünscht man sich, im ersten Band stecken zu bleiben, der ist nämlich vor allem lesenswert.

© Rockita

Invisible Joe: © 2014  Muneyuki Kaneshiro / Sera Kesera  Kodansha / Panini Manga

 

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K – Countdown

Name: K – Countdown
Englischer Name:
Originaltitel: K – Countdown
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Original: GoRA – GoHands
Story: Rei Rairaku (GoRA)
Zeichnungen: Yui Kuroe
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Nach den Geschehnissen in „K – Missing Kings“ hat sich einiges bei den Clans geändert.

Anna ist nun der neue „Rote König“ und muss sich erst mal das Vertrauen und die Loyalität ihrer Leute sichern. Was allerdings nicht so leicht ist, wenn schon neue Gefahr droht und man sie aus ihrem Gebiet zu vertreiben versucht.

Derweil begeben sich der „Blaue König“, Fushimi und Awashima, auf Familienbesuch. Munaktas Bruder, der ebenfalls bei den Reparaturarbeiten am Mihashira-Tower mitarbeitet, hat sie dazu genötigt. Ein Interessanter Abend nimmt seinen Lauf, bevor die Pflicht wieder ruft.

Nebenbei suchen Kuro und Neko noch immer nach dem verschwundene, silbernen König Yashiro und geraten darüber in Streit, was zu einigen Verwicklungen führt. Derweil befindet sich Yashiro auf dem Luftschiff „Himmelsreich“. Er erholt sich dort von seinen Verletzungen und verabschiedet einen alten Freund, an den er sich mit einigem Wehmut erinnert.

Schnell holt sie alle allerdings die Realität ein. Was geschieht nun mit dem „Goldenen Clan“, nachdem dessen König tot ist? Was hat der „Grüne Clan“ nun vor? Und was für Auswirkungen wird der Riss im Damoklesschwert des „Blauen Königs“ noch haben?

Eigene Meinung
Fans der Manga-Reihe „K“ und dessen Animes, Novellen und Filme, sollten auf jeden Fall auch bei „K-Countdown“ zugreifen, um ihre Sammlung zu vergrößern.

Jene Leser die gerade mit dem Gedanken spielen sich der Reihe widmen zu wollen, sollten allerdings erst Mal mit „K – The First“ starten. Ansonsten kommt man nämlich nicht mehr mit, da in den weiteren Manga vorausgesetzt wird, das man die Charaktere kennt. „K – Countdown“ ist mit dem zweiten Band abgeschlossen und leitet so zum nächsten Teil der Geschichte über.

Es ist allerdings verwunderlich, dass EMA die chronologische Reihenfolge der „K“-Reihe ignoriert. Chronologisch hätte erst einmal „Missing Kings“ veröffentlicht werden sollen und dann „K – Countdown“, da dieser daran anschließt und sicher nicht jeder den Animefilm gesehen hat.

Gut war der Manga aber wie immer. Es war amüsant ein wenig hinter die Kulissen zu sehen. Gerade Munakatas Familie hatte schon was an sich, da sie eben einfach so normal sind. Was besonders seine Untergebenen irritiert und Fushimi in Verzweiflung fallen ließ, da ihm dieser Besuch so was von unangenehm war. Aber auch Anna macht ihre Sache gut, obwohl sie noch so jung ist und gewinnt recht schnell die Herzen ihrer Leute, auch wenn es niemals wieder so sein wird, wie es unter dem vorherigen König war. Am witzigsten war dann aber der Teil mit Kuro und Neko, die sich ein ganz schönes Katz und Mausspiel geliefert haben und Neko auch nicht vor nackten Tatsachen zurückschreckte, um Kuro zu entkommen. Aber am Ende rauft man sich doch zusammen und hofft das es einen wichtigen Grund hat warum Yashiro noch nicht zu ihnen zurück gekehrt ist.

Zeichnerisch ist der Manga gut, aber wie beim Vorgänger auch kommen mir die Charaktere einfach wieder zu kindlich rüber, aber das ist eben Geschmackssache.

Der Manga ist für Leser ab 12 Jahren geeignet. Zwar kommt bisher noch nicht viel Action vor, dies kann sich aber im Folgeband noch ändern!

Fans von „K“ sollten auf jeden Fall bei „K – Countdown“ zugreifen! Solche die es noch werden wollen, ebenso!

K – Countdown: © Rei Reiraku, Yui Kuroe, GoRA – GoHands, Kodansha/ EMA

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Die magische Konditorin Kosaki

Name: Die magische Konditorin Kosaki
Englischer Name:
Originaltitel: Magical Pâtissière Kosaki-chan
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Naoshi Komi
Zeichnungen: Taishi Tsutsui
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Ein epochales Chaos steht kurz bevor, denn das Verhältnis des Manas, die Energiequelle allen Lebens, zwischen unserer Welt und der Zauberwelt ist gestört. Immer mehr Menschen werden aggressiv und begehen Straftaten, weil in ihnen das bösartige, dunkle Mana überhand nimmt.

Nur Menschen mit besonderen Kräften können dieses sensible Gleichgewicht wiederherstellen. Kosaki ist eine von ihnen. Eigentlich möchte sie einfach nur in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und irgendwann die Konditorei der Familie übernehmen. Gäbe es dabei nicht ein Problem – Kosaki kann einfach nicht backen. Dabei würde sie zu gerne, dass eines Tages der Schulsprecher Raku, den sie aus der Ferne anhimmelt, eines ihrer Kuchen probiert und es ihm schmeckt.

Doch nun rückt ihr Traum in weite Ferne. Denn als Kosaki mit ansehen muss, wie ihr geliebter Raku bei einem Raubüberfall in einer Bank als Geisel festgehalten wird, geht sie unüberlegt einen Deal mit dem gesandten der Zauberwelt namens Rurlin ein, um ihn zu retten.
Seitdem muss sie als Magical Girl dafür sorgen, dass das böse Mana verbannt und dem Drahtzieher hinter alle den Machenschaften, Dr. Maiko, das Handwerk gelegt wird.

Und zu allem Überfluss kommt auch noch hinzu, dass seit dem Banküberfall auch Raku Gefühle für Kosaki hegt, allerdings nur für ihre geheime Identität als Magical Girl.

Eigene Meinung
Bei der Serie „Die magische Konditorin Kosaki“ handelt es sich um ein Spin-off zur Mangaserie „Nisekoi“. Fans von „Nisekoi“ dürfen sich also auf ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren freuen, auch wenn sie nun in andere Rollen schlüpfen. Unter anderem trifft man in „Die magische Konditorin Kosaki“ auf Raku, Kosaki und Chitoge.

Lustig ist natürlich auch der Perspektivwechsel, denn dieses Mal wird die Geschichte aus Sicht von Kosaki erzählt, die unsterblich in Raku verliebt ist, und nicht umgekehrt. Vorkenntnisse über die Serie „Nisekoi“ sind übrigens nicht nötig, wenn man „Die magische Konditorin Kosaki“ lesen möchte.

Die Handlung von „Die magische Konditorin Kosaki“ sollte man, ähnlich wie „Nisekoi“, auch dieses Mal nicht zu ernst nehmen. Die Serie setzt auf viel Humor und Slapstick. So muss Kosaki jedes Mal, wenn sie sich in ein Magical Girl verwandelt, allen Mut zusammennehmen, da sie dabei splitterfasernackt ist. Und auch sonst wird an Aufnahmen von Unterwäsche nicht gegeizt.
Zu guter Letzt hat auch „Die magische Konditorin Kosaki“ das gleiche Problem, wie alle Magical Girl-Serien: Die Tarnung der Charaktere kann noch so schlecht sein, niemand erkennt, wer in Wahrheit hinter den Magical Girls und Bösewichten steckt. Dabei ist sofort klar, dass hinter dem Fiesling Dr. Maiko, Kosakis Vertrauenslehrer Herr Maiko steckt.

Die Zeichnungen von „Die magische Konditorin Kosaki“ sind überraschenderweise nicht mehr von Naoshi Komi, sondern von Taishi Tsutsui. Dabei kommt grad die Schnelligkeit der Kampfszenen und die Dynamik gut zu Geltung. Zeichnerisch kann „Die magische Konditorin Kosaki“ wirklich punkten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass „Die magische Konditorin Kosaki“ eine einfache und niedliche Unterhaltung ist, die vor allem Fans von „Nisekoi“ erfreuen dürfte

© Izumi Mikage

Die magische Konditorin Kosaki: © 2015 Naoshi Komi/ Taushi Tsutsui, Shueisha/ KAZÈ

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Fairy Girls

Name: Fairy Girls
Englischer Name: Fairy Girls
Originaltitel: Fairy Girls
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Mangaka: BOKU
Originalstory: Hiro Mashima
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Bei der „Vorführung großer Magie“ dürfen natürlich auch die Magier der Fairy Tail Gilde nicht fehlen. Deshalb verweilen diese auch momentan in Crocus, der Hauptstadt Fiores. Nach dem Sieg bei dem Fest geht es dann für die Damen von Fairy Tail noch auf eine Sightseeing- bzw. Shoppingtour durch die Stadt. Doch wie so oft geraten sie mal wieder in Schwierigkeiten, als eine Doppelgänger Gilde Fairy Tail verunglimpft und dann auch noch eine Verschwörung planen, der sich Lucy, Elsa, Wendy und Jubia aber tapfer stellen. Dabei geht natürlich wieder einiges zu Bruch, aber das nimmt man in Kauf, wenn gar das Überleben des Königs auf dem Spiel steht!

Können die Vier den König retten oder sieht die Zukunft Fiores düster aus?

Eigene Meinung
„Fairy Girls“ ist ein witziger aber auch actionreicher Spin-off zu „Fairy Tail“.

Ich fand es toll, dass mal nur die Mädchen der Gilde einen Auftritt hatten und zeigen konnten was so alles in ihnen steckt und das man nicht immer männliche Unterstützung braucht, um ein ganzes Königreich zu retten. Dabei wurde das Augenmerk auf Lucy, Elsa, Wendy und Jubia gelegt und diese auch wirklich toll zur Geltung gebracht, da sie ganz ihren Charakteren in Fairy Tail entsprachen. Besonders Jubia bringt einen wegen ihrer Schwärmerei für Gray immer wieder zum schmunzeln.

Zeichnerisch ist der Manga eben ganz „Fairy Tail“. Die Mädchen sind toll getroffen, bieten einige Schauwerte, was für mich als Frau, ruhig etwas weniger hätte sein können. Ansonsten geht es eben sehr actionreich in den Kampfszenen zu, welche sehr dynamisch gezeichnet wurden und daher wirklich richtig gut zur Geltung kommen.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und passt perfekt. Die actionreiche Geschichte wird immer wieder mit viel Witz aufgelockert und ist auch nie zu brutal.

„Fairy Girls“ ist auf jeden Fall zu empfehlen, besonders für Fans von „Fairy Tail“ und all jenen die witzige Fantasygeschichten mit reichlich Action mögen!

Fairy Girls: © 2015 BOKU, Hiro Mashima, Kodansha/ Carlsen

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Graineliers

Name: Graineliers
Englischer Name: Graineliers
Originaltitel: Graineliers
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Rihito Takarai
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Nach einem tragischen Vorfall in der Vergangenheit verstecken sich Lucas und sein Vater in einem kleinen Dorf. Dennoch ist es sein größter Wunsch einmal ein Grainelier zu werden. Dies ist jemand der Experte für Pflanzensamen mit besonderen Kräften ist! Diesen Wunsch teilt er mit seinem besten Freund Abel, welcher schon bald zu einer wichtigen Stütze in seinem Leben wird, als die Vergangenheit seinen Vater in Form des Sicherheitsdienstes der Graineliers einholt. Lucas kann fliehen und schluckt zu dem noch einen Pflanzensamen, den sein Vater verbotener Weise gezüchtet hat.

Was wird nun aus ihm? Kann er noch ein Grainelier werden oder gerät er doch noch in die Fänge des Sicherheitsdienstes? Und wer oder was ist Chloe, das Mädchen dem Lucas mit einem Baum hilft, genau? Ein normaler Mensch ganz sicher nicht!

Eigene Meinung
„Graineliers“ hat schon was an sich, fesselt mich persönlich aber nicht wirklich. Vermutlich weil ich eh nicht viel mit Pflanzen am Hut hab. Einen grünen Daumen sucht man bei mir vergebenes!

Interessant ist die Geschichte dennoch, denn man ist schon gespannt was aus Lucas nun wird, da er den Samen geschluckt hat. Welche Fähigkeiten erwachen in ihm und was macht die Wandlung körperlich aus ihm? Wer ist Chloe und wird Abel wirklich treu an Lucas Seite stehen, auch wenn dies seinen eigenen Traum Grainelier zu werden zerstören könnte? All die Fragen werden sicher eine Menge Leser dazu bringen auch die weiteren Bände zu kaufen!

Zeichnerisch ist der Manga toll, besonders auf die Darstellung der Pflanzen wurde viel Wert gelegt. Dafür sind die Charaktere leider etwas stereotypisch geworden, aber darüber sieht man doch gern hinweg, da es einfach noch zu viele offene Fragen gibt, auf deren Beantwortung man brennt.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und ist auch passend gewählt, da jüngere Leser mit dem Thema des Manga noch nicht wirklich was anfangen können.

Fans von interessanten Fantasygeschichten sollten „Graineliers“ ruhig eine Chance geben! Einen Fehler macht man da ganz sicher nicht!

Graineliers: © 2014 Rihito Takarai, SQUARE ENIX/ EMA

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Chivalry of a Failed Knight

Name: Chivalry of a Failed Knight
Englischer Name:
Originaltitel: Rakudai kishi no cavalry
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZE 2018
Mangaka: Charakterdesign: Won
Originalwerk: Riku Misora
Zeichnungen: Megumu Soramichi
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Stella ist die zweite Prinzessin des kleinen europäischen Kaiserreichs Vermillion und nicht nur äußerst hübsch sondern auch sehr begabt! Sie kommt mit Rekordnoten an die Hagun-Akademie und erreicht sogar den Blazer-Rang A. Blazer haben die Fähigkeit ihre Seele in Form einer Waffe zu manifestieren und Magie einzusetzen. In Japan gibt es sieben Akademie die Blazer (Magieritter) ausbilden.

Ikki Kurogane ist ebenfalls Schüler an der Hagun-Akademie. Jedoch hat er den Rang F inne und muss nun die zehnte Klasse an der Akademie wiederholen, da ihm die nötigen Punkte für die Versetzung fehlen.

Zum Schuljahresbeginn bekommt Ikki eine Mitbewohnerin in sein Zimmer: Stella. Er weiß nichts davon, als er in sein Zimmer kommt und Stella halbnackt entdeckt. Der Schrecken ist groß, denn auch Stella wusste nichts von einem Mitbewohner. Bei der Direktorin wird schließlich alles aufgeklärt. Da Beide sich nicht einigen können, wer die Zimmerregeln festlegt, schlägt die Direktorin einen Trainingskampf vor. Der Gewinner des Kampfes soll die Zimmerregeln festlegen, doch Stella, welche siegessicher ist, setzt noch einen drauf: der Verlierer gehorcht lebenslang dem Gewinner!

Der Trainingskampf endet anders als Stella gedacht hat: sie verliert gegen Ikki. Sie erfährt von der Direktorin, dass er aus einer berühmten Familie stammt. Da Ikki dieser Familie den Rücken gekehrt hat, hat ein Teil der Familie ihren Einfluss an der Akademie genutzt und dafür gesorgt, dass er nicht bestehen wird. Die neue Direktorin hat dieses Abkommen aufgehoben, so dass Ikki nun eine Chance hat.

Stellas Interesse an Ikki ist geweckt. Wie wird das Zusammenleben der Beiden funktionieren? Alles wird komplizierter als Ikkis kleine Schwester an der Schule auftaucht. Ikki steht plötzlich total im Mittelpunkt und Stella versucht ihn für sich zu gewinnen…

Eigene Meinung
Die Mangaserie „Chivalry of a Failed Knight“ beruht auf der gleichnamigen Lightnovelserie von Riku Misora und ist anders als die Novelserie bereits abgeschlossen. Zur Serie gibt es hierzulande sogar schon die Anime-Umsetzung bei KSM Anime.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Actionszenen sind sehr dynamisch und die Charaktere detailliert gezeichnet. Männliche Leser werden bei diesem Manga auch auf ihre Kosten kommen. Besonders Stellas enorme Oberweite wird gut zur Schau gestellt und manchmal auch in sehr wenig Stoff verpackt.

Die Geschichte wird spannend erzählt und man wird sehr schnell mit den beiden Hauptcharakteren warm. Geschickt wird am Anfang ihre Geschichte eingeflochten, so dass die Stella und Ikki einem sofort sehr sympathisch werden.

Rund um ist „Chivalry of a Failed Knight“ ein Manga, der den Leser sehr gut unterhalten kann.

Chivalry of a Failed Knight: © 2014 Megumu Soramichi, Riku Misora, Won, Square Enix / KAZÉ

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IM – Great Priest Imhotep

Name: IM – Great Priest Imhotep
Englischer Name: IM: The Great Priest Imhotep
Originaltitel: IM
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Makoto Morishita
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Vor 3.000 Jahre verschwand in der Geschichtsaufzeichnung der Hohepriester Imhotep auf einmal spurlos. Was niemand ahnen konnte war, dass dieser in der heutigen Zeit wieder auftaucht, um Magai zu fangen. Diese falschen Götter nisten sich in Menschen ein und verbreiten Chaos und Tod.

Bei diesem Unterfangen trifft der Hohepriester auf die Schülerin Hinome, die seit einigen Jahren von einem Magai besessen ist. Nachdem er sie von dessen Einfluss befreit hat, nistet er sich bei ihr und ihrem Vater ein und erklärt deren Haus zu seinem neuen Palast und sie zu seiner Helferin im Kampf gegen die Magai.

Zu allem Überfluss taucht dann auch noch ein Kind Anubis in Form eines katzengleichen Wesens auf, um ein Auge auf Imhotep zu haben. Dies artet aber in nur noch mehr Chaos aus, dabei haben sie sich schon genug Gefahren zu stellen. Darunter auch Imhoteps eigener Vergangenheit!

Eigene Meinung
Mir gefiel „IM – Great Priest Imhotep“ sehr gut. Zwar bedient der Manga einige Klischees des Genre, ist dabei aber auf seine eigene Art lustig und spannend, so dass man schon gern erfahren möchte, was es mit Imhotep eigentlich auf sich hat. Wobei dies auch das große Plus des Manga ist! Man bekommt zwar Informationen über seine Vorgeschichte, aber immer nur in kleinen Happen, so dass man wirklich auf jede neue Information darüber brennt. Diese Vergangenheit war nämlich alles andere als leicht und wohl auch ziemlich tragisch.

Zudem wird es interessant zu sehen sein, wie sich Hinome und der kleine Anbuis weiter in die Geschichte einbringen werden. Spannend bleibt es auf jeden Fall!

Zeichnerisch fand ich den Manga auch sehr gelungen. Es gibt immer wieder deutlich überzeichnete Szenen in den witzigen Momenten, was die Komik des Moments noch hervorhebt. Wogegen es in den actionreichen Szenen ziemlich zur Sache geht. Dabei wird aber auch besonders viel Wert auf die ägyptischen Details und die Darstellung der Magai gelegt, was bei dem Grundthema des Manga ja auch ein Muss ist.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt sehr gut, da es doch recht actionreich zu geht und es doch ein paar Szenen gibt, für die man schon eine gewisse Reife haben sollte, um sie gänzlich zu verstehen.

Fans von wirklich spannenden Geschichten, welche auch mit einigem Witz immer wieder aufgelockert werden, sollten bei „IM – Great Priest Imhotep“ unbedingt zu greifen!

IM – Great Priest Imhotep: © 2015 Makoto Morishita, SQUARE ENIX/ Carlsen

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Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu

Name: Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu
Englischer Name: Dragon Ball: That Time I Got Reincarnated as Yamcha!
Originaltitel: Dragon Ball Gaiden: Tensei shitara Yamcha datta ken
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Original-Story: Akira Toriyama
Story & Zeichnungen: Dragongarow Lee
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,00 €

Story:
Beim Versuch einem Mädchen unter den Rock zu sehen, fällt ein „Dragon Ball“-begeisterter Highschool-Schüler eine Treppe hinunter und findet sich im Körper von Yamchu wieder! Einerseits ist es für ihn natürlich ein wahrgewordener Traum, im „Dragon Ball“-Universum wiedergeboren worden zu sein, aber andererseits ist er etwas enttäuscht darüber, ausgerechnet Yamchu zu sein. Warum nicht Son-Goku oder Vegeta? Doch da wird ihm klar, dass er als Yamchu ja mit der süßen Bulma zusammenkommt! Aber auch, dass ihn die Pflanzenmänner töten werden und Bulma kurz darauf Vegeta heiratet. Irgendwie muss sich dieses Schicksal doch abwenden lassen! Also beschließt der frischgebackene Yamchu nicht mit Bulma in die westliche Hauptstadt zu fliegen, sondern mit Son-Goku und Kuririn beim Herrn der Schildkröten zu trainieren.

Ein Jahr vor Vegetas und Nappas Ankunft auf der Erde fliegt Yamchu mit Piccolos Raumschiff nach Namek, um dort vom Dorfältesten sein volles Potenzial wecken zu lassen und mit Nail zu trainieren. Als Vegeta und Nappa schließlich einen Monat zu früh auf der Erde landen, muss sich Yamchu zwar von Polunga zurückbeamen lassen, aber durch das harte Training ist er nun so stark, dass er alle Pflanzenmänner und sogar Nappa im Alleingang töten kann, ohne dass auch nur einer seiner Kameraden sein Leben lassen muss. Mit vereinten Kräften gelingt es Son-Goku und Yamchu zwar auch Vegeta zu besiegen, allerdings verhindert Goku, dass Yamchu ihn ermordet. Wird der reinkarnierte Yamchu Bulma trotzdem noch zur Frau nehmen können? Des Weiteren spürt Gott dieselbe mysteriöse Energie, die Yamchu umgibt, auch noch bei einem anderen „Dragon Ball“-Charakter! Wer ist also der andere Wiedergeborene?

Eigene Meinung:
Yamchu gilt unter „Dragon Ball“-Fans als derartig nutzlos, dass es im Internet nur so vor über ihn spottenden Memes wimmelt. Also kamen ein paar kluge Köpfe bei Shueisha auf die Idee, den derzeitigen Isekai-Hype mit dem Versuch zu kombinieren, Yamchus Ehre wiederherzustellen. Für die zeichnerische Umsetzung wurde Dragongarow Lee engagiert und ich kann mir keine bessere Wahl vorstellen, natürlich mit Ausnahme von Akira Toriyama himself. Denn Lee versteht es meisterhaft Toriyamas Stil zu kopieren. Sobald sich der Protagonist in Yamchus Körper wiederfindet, könnte man echt meinen, Toriyama höchstpersönlich hätte die Seiten zu Papier gebracht. Aber in den Szenen, die in unserer Welt spielen, kommt auch Lees ganz eigener Stil zur Geltung, was einen schönen Kontrast bildet, der den Leser leicht zwischen beiden Welten unterscheiden lässt.

Selbst der Preis dieses Bandes trägt zu seinem Nostalgiefaktor bei, denn er kostet genauso wie die „Dragon Ball“-Bände seinerzeit nur 5 €. Dafür ist der Einzelband mit gerade einmal 140 Seiten aber auch etwas dünner als der Durchschnittsmanga. Jedenfalls finde ich es sehr löblich, dass Carlsen die Seitenanzahl bei der Preiskalkulation berücksichtigt, insbesondere wenn man bedenkt, dass andere Verlage ebenso dünne Bände im Hochformat veröffentlichen und dafür dann hemmungslos 10 € verlangen (z. B. „Another. Deadman Wonderland“ und „Keine Cheats für die Liebe“). Mein einziger Kritikpunkt liegt in der Inkonsistenz bei der Übersetzung. So wurde zwar versucht, die deutschen Bezeichnungen und Charakternamen aus dem Original-Manga beizubehalten, jedoch mit mäßigem Erfolg. So werden die Pflanzenmänner hier beispielsweise an manchen Stellen „Saibanman“ und Polunga „Porunga“ genannt. Aber das tut der Freude über das vorliegende witzige Gedankenspiel keinen Abbruch. Wer mit „Dragon Ball“ aufgewachsen ist, wird diesen Band lieben und sich genau wie ich von Shenlong bereits weitere „Dragon Ball Side Stories“ herbeiwünschen wollen.

Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu: © 2017 Akira Toriyama, Dragongarow Lee, Shueisha / Carlsen

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