Napping Princess

Name: Napping Princess
Englischer Name: Napping Princess
Originaltitel: Hirune Hime: Shiranai Watashi no Monogatari
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Story: Kamiyama Kenji
Zeichnungen: Ichika Hana
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Kokono ist ein fleißiges und zielstrebiges Mädchen. Seitdem sie und ihr Vater allein sind, versucht sie ihn nach allen Kräften zu unterstützen. Doch das Geld reicht dennoch hinten und vorne nicht. Zudem besitzt Kokonos Vater dasselbe gute Herz, wie sie und verschenkt seine Leistungen als Kfz-Mechaniker meist gegen Lebensmittel oder kleine Spenden.

Als wäre das Leben für Kokono nicht schon schwer genug, kämpft sie auch noch gegen krankhafte Müdigkeitsanfälle. Ob in der Schule oder beim Schuhe ausziehen im Flur, Kokono wird immer wieder von einer plötzlichen, unbändigen Schläfrigkeit übermannt.

Seltsamerweise träumt Kokono immer vom gleichen, fernen Königreich namens Heartland. Dort ist sie Ancien, die Tochter des Königs, und kann mithilfe ihres magischen Tablets Dinge, wie ihren geliebten Teddy Joy, zum Leben erwecken. Früher war Magie im Königreich von Heartland sehr angesehen und verbreitet, bis diese eines dunklen Tages missbraucht wurde, um aggressive Monster zu erschaffen.
Seitdem wird Heartland immer wieder von diesen Kreaturen angegriffen. Die Maschinen des Königs sind gegen diese Monster nahezu wehrlos. Ein Gegenangriff scheint aussichtslos. Nur Ancient kann den Monstern mit ihrer Magie Einhalt gebieten. Bei Ihrer Rettungsaktion trifft sie auf den Motorradfahrer Peach, der ihrem Vater aus der realen Welt zum Verwechseln ähnlichsieht.

Als Kokono wieder aufwacht und sich wieder in der Realität befindet, wird ihr Vater plötzlich von der Polizei festgenommen. Doch einen von den angeblichen Polizisten kommt ihr bekannt vor. Hat sie ihn nicht schon mal in ihrem Traum gesehen? Kokono überkommt ein ungutes Gefühl. Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu.

Eigene Meinung
„Napping Princess“ ist durchaus eine außergewöhnliche Geschichte. Wenn man so möchte, sind es zwei Handlungsstränge in einer Serie – die Realität und die Traumwelt.

Der Hauptteil des ersten Bandes spielt im Königreich von Heartland. Es wird viel Zeit dazu verwendet, die befremdlichen Verhältnisse in Heartland zu beschreiben. Dabei bleibt die Traumwelt dennoch überraschend realitätsnah. Bei der Kurzbeschreibung der Serie hätte man durchaus mit einer Fantasiewelt gerechnet, in der sich Drachen, Dämonen und Feen tummeln.

Auch wenn im ersten Band bereits vereinzelt Übereinstimmungen zwischen der realen Welt von Kokono und Ancients Traumreich zu erkennen sind, ist noch nicht ganz klar, wie die beiden wirklich zusammenhängen und welche Botschaft hinter den Geschehnissen in Heartland steckt.

Ich persönlich fand den Einstieg in „Napping Princess“ etwas holprig. Die Geschichte beginnt in Heartland und passte daher nicht mit der Inhaltsangabe des Manga überein. Daher fragte ich mich die ersten fünf Minuten, ob ich mich eventuell im Manga geirrt hätte.

„Napping Princess“ macht aus seiner Geschichte noch ein großes Geheimnis. Der erste Band der Serie wirkt eher wie ein langer Prolog. Doch gegen Ende gibt es die ersten „Aha-Momente“ für den Leser, sodass das Interesse geweckt wird, dran zu bleiben. Zumindest Potenzial zu einer aufregenden Serie zeigt „Napping Princess“ im esten Band auf jedenfall. Bleibt abzuwarten, ob die Serie dieser Erwartung gerecht werden kann.

© Izumi Mikage

Napping Princess: © 2017 Kamiyama Kenji/ Ichika Hana, Kadokawa/ EMA

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I am a Hero in Ibaraki

Name: I am a Hero in Ibaraki
Englischer Name:
Originaltitel: I am a Hero in Ibaraki
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Manga: Kazuya Fujisawa
Original Concept und Supervision: Kengo Hanazawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 8,99 €

Story
Nach dem Tod seiner Eltern war das Leben von Yugo nicht gerade rosig. Seine Verwandten behandelten ihn nicht besser als einen Hund, seine ehemaligen Freunde mobben ihn. Kein Wunder also, dass sein einzig wahrer Freund ein Schäferhund namens Iggy ist.

Auch ist es nicht verwunderlich, dass sich Yugo nach Ausbruch der Seuche, welche die Menschen in Zombies verwandelt, nur auf seinen Hund verlässt. Aber so leicht lässt sich die Vergangenheit nicht abschütteln und so grausam diese schon war, so sieht die Zukunft noch weitaus schlimmer aus.

Können es die Beiden schaffen am Leben zu bleiben?

Eigene Meinung
„I am a Hero in Ibaraki“ ist ein weiteres Spin-off zur Mangareihe „I am a Hero“.

Der Band entsprach nicht wirklich meinen Erwartungen. Zwar war es mal etwas anderes ein Tier in die Geschichte eingebunden zu sehen, aber man fiebert am Ende doch mehr mit dem Hund mit, als mit Yugo. Dieser blieb leider recht blass! Doch auch der Rest der Personen, die vorkommen, hinterlassen keinen wirklichen Eindruck. Eigentlich sind sie nur dazu da, die Geschichte schnell voran zu treiben und dabei möglichst grausam um’s Leben zu kommen.

Mir gefiel daher von den bisherigen Spin-off „I am a Hero in Osaka“ am Besten, denn auch die Geschichte von „I am a Hero in Nagasaki“ war eher flach.

Was die Zeichnungen angeht kann man sich nicht beschweren. Die Zombies sind gewohnt eklig und grausig dargestellt. Gerade die Szenen in denen sie Menschen angreifen sind schon recht heftig, weswegen der Manga auch eine Altersempfehlung von 16 Jahren hat. Diese sollte auch unbedingt eingehalten werden.

Fans der „I am a Hero“-Reihe sollten bei dem Band dennoch zu greifen, um ihre Sammlung zu vervollständigen. Neulinge sollten lieber zuerst zur Hauptreihe greifen!

I am a Hero in Ibaraki: © 2017 Kazuya Fujisawa, Kengo Hanazawa, Shogakukan/ Carlsen

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Devil ★ Rock

Name: Devil ★ Rock
Englischer Name:
Originaltitel: Devi★Rock
Herausgebracht: Japan: Akita 2013
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Spica Aoki
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story:
Ayamo Haotone ist die Tochter des legendären Rockstars Taiga, der vor einem Jahr an Herzversagen verstorben ist. Ihr größter Wunsch ist es, in seine Fußstapfen zu treten, also tritt sie mit seiner Gitarre bewaffnet auf der Straße auf, wo sie auch prompt vom exzentrischen Produzenten Glen für die Rock’n’Roll-Band „Devil Drive“ rekrutiert wird. Deren Sänger Tite ist davon jedoch alles andere als begeistert. Mitten im Gespräch stürmt Ayamo los, um ein Mädchen davon abzuhalten, Selbstmord zu begehen, woraufhin sie von einem Junk angefallen wird. Glen offenbart ihr, dass er ein gutartiger Dämon ist, ein sogenannter Cleaner, der es nur auf die Schattenenergie der Menschen abgesehen hat, die durch negative Emotionen entsteht. Junks hingegen sind bösartige Wesen, die sich an schwache Menschen heften und nicht nur deren Schattenenergie sondern auch ihre Seelen fressen wollen. Um die Menschen von ihrer Schattenenergie zu befreien und Junks zu vernichten, bildet Glen talentierte Musiker zu sogenannten „Devil Rockern“ aus – denn das effektivste Mittel gegen negative Gefühle ist Rock’n’Roll! Mit ihrer Rock-Musik gelingt es Devil Drive fürs Erste das Mädchen mitsamt Junk zu vertreiben.

Wie sich herausstellt, ist Kanata, einer von Tites Band-Kollegen, im Kampf gegen die Junks umgekommen. Das von einem Junk befallene Mädchen ist ein großer Fan von Devil Drive, doch seit Kanatas Tod dringt Tites Gesang nicht mehr zu den Herzen des Publikums durch. Da springt Ayamo ins Getümmel und unterstützt die Band tatkräftig mit ihrem Gesang und Gitarrespiel. Das kraftvolle Duett von Tite und Ayamo kann das Mädchen retten und den Junk vernichten, womit sie sich als neues Bandmitglied bewährt hat. Nichtsdestotrotz behandelt Tite sie weiterhin wie eine Amateurin und auch in der Schule machen ihre Klassenkameradinnen Ayamo das Leben schwer. Nicht einmal vor der Gitarre ihres Vaters machen die Mobberinnen Halt, deren Anführerin ebenfalls von einem Junk besessen ist. Ausgerechnet der sonst so schroffe Tite muntert die am Boden zerstörte Ayamo wieder auf und Schlagzeuger Jonny repariert Taigas Gitarre. Als sie endlich das Growling beherrscht, stellt sie sich ihrer Mobberin mutig entgegen und eliminiert den Junk. Doch schon bald sorgt eine Hiobsbotschaft dafür, dass Tite selbst zum Opfer eines Junks wird: Er hat möglicherweise Kehlkopfkrebs und wird entweder daran sterben oder nie wieder singen können! Außerdem macht Ayamo Bekanntschaft mit ihrem Idol Andy Baxter aus Amerika, der sich ebenfalls als Devil Rocker entpuppt und ihr ernsthafte Avancen macht. Wird es ihm womöglich sogar gelingen, sie abzuwerben? 

Eigene Meinung:
Endlich mal wieder ein Shojo-Manga mit Biss! Vom Verlag irrtümlich ins Mystery-Genre eingeordnet, passt „Devil ★ Rock“ meiner Meinung nach eher in die Genres Action und Drama. Ähnlich wie in „Mermaid Melody Pichi Pichi Pitch“ werden die Dämonen hier mit Liedern besiegt, allerdings in diesem Fall mit Rock statt Pop und trotz des niedlichen Zeichenstils behandelt der Manga überraschend ernste Themen. Sowohl Ayamo als auch Tite machen eine Menge durch: Beide trauern um geliebte Menschen und kämpfen hart dafür, sich stets als Musiker zu verbessern. Zu allem Überfluss wird Ayamo auch noch in ihrer Klasse gemobbt und Tites Leben und Karriere stehen aufgrund seines Gesundheitszustands auf dem Spiel. Dennoch wirkt der Manga nie zu deprimierend, da jedes Kapitel mit einem zur Situation passenden Song zu einem Happy-End gebracht wird. Schade hierbei ist natürlich, dass man sich höchstens anhand der Songtexte im Kopf selbst ausmalen kann, wie die Rock-Songs wohl klingen würden, weshalb man sich beim Lesen eine Anime-Adaption regelrecht herbeisehnt. Ob sich zwischen Ayamo und Tite noch eine Romanze entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Gelegentlich wirken die Seiten leider etwas überladen und storymäßig fallen hin und wieder kleinere Schönheitsfehler auf (warum z. B. gelingt es den Medien und Devil Drive sofort den Metallstangen-Attentäter ausfindig zu machen, aber nicht der Polizei?). Ansonsten bleibt Jonny, obwohl er zu Devil Drive gehört, zumindest im ersten Band noch recht farblos und rätselhaft, da er nie spricht oder sein Gesicht zeigt. Bleibt zu hoffen, dass sich das in den nächsten beiden Bänden noch ändern wird. Band 1 liegt übrigens eine limitierte ShoCo Card bei. Wer schon immer mal sehen wollte, was dabei herauskommt, wenn man „Mermaid Melody Pichi Pichi Pitch“, „Rock’n’Roll Kids“ und „Confidential Confessions“ in einen Topf wirft und kräftig umrührt, sollte sich diesen Manga auf keinen Fall entgehen lassen! Für Rock’n’Roll-Fans sowieso ein Muss! 

Devil ★ Rock: © 2013 Spica Aoki, Akita / Tokyopop

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B: The Beginning Vol. 1

Inhaltsangabe (Covertext)
Im Inselkönigreich Cremona treibt ein Serienmörder sein Unwesen und hinterlässt an den Orten des Geschehens stets eine mysteriöse Signatur: den Buchstaben „B“. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch der Täter ist der Polizei stets einen Schritt voraus. Das ändert sich, als der geniale Kommissar Keith Flick nach langer Abwesenheit in den Dienst zurückkehrt und sich in die Ermittlung einschaltet. Gemeinsam mit seinem Team der Royal Investigation Service (RIS) hat er nur ein Ziel – nämlich das Blutvergießen zu beenden. Doch bald offenbart sich, dass Flicks Vergangenheit eine Schlüsselrolle in dem verworrenen Kriminalfall zu spielen scheint …

 

Allgemeine Infos zur DVD/Blu-Ray

Hersteller/Label Universum Anime
08.03.2019
EAN-Code 4061229094214 (DVD),4061229094214 (Blu-ray)
UVP € 27,99 (DVD),€ 28,99 (Blu-ray)
Genre Action, Krimi
Sprache Deutsch, Japanisch; DD 5.1 (DVD),DTS-HD MA 5.1 (Blu-ray)
Untertitel Deutsch
Synchronstudio CSC-Studio, Hamburg
Bildformat 1,78:1 (16:9 anamorph)
Laufzeit ca. 95 Min. (DVD), 99 Min. (Blu-ray)
FSK ab 16 Jahren
Verpackung Softbox
Bonus Textless Ending, International Trailer,Trailershow

Charaktere

Koku – Daniel Kirchberger


Koku ist ein scheinbar gewöhnlicher Junge, welcher bei Lilys Familie lebt. Ruhig und bescheiden, verbringt er seine Tage mit dem Bau und der Reparatur von Geigen ohne das jemand ahnt, welch dunkles Geheimnis er mit sich trägt…

 

 

Keith Kazama Flick  – Sascha Draeger


Keith ist ein ziemlich exzentrischer Ermittler, der aufgrund eines Traumas aus dem aktiven Dienst schied und erst seit kurzem wieder für das RIS tätig ist. Wegen seiner unorthodoxen, aber brillanten analytischen Fähigkeiten, hat er von seinen Kollegen den Spitznamen „Genie“ bekommen.

 


Lily Hoshina
– Saskia Bellahn


Lily ist ebenfalls eine Ermittlerin des RIS. Sie ist noch ziemlich jung, fröhlich und energisch, verfügt aber ebenfalls über sehr gute analytische Fähigkeiten. Sie wird schnell in die Geheimnisse um Keith und Killer B verwickelt.

Weitere Charaktere

Eric Toga – Mark Bremer
Boris Meyer – Wolf Frass
Kaela Yoshinaga – Daniela Reidies
Brian Brandon – Tim Kreuer
Mario Luis Zurita – Frank Logemann
Julian Crouse – Konstantin Graudus
Gilbert Ross – Christos Topoulos
John Henry Richard – Thomas Kröger
Quinn – Holger Umbreit
Izanami – Merete Brettschneider

Deutsche Bearbeitung
(Synchro & Untertitel)

„B: The Beginning“ wurde vom CSC-Studio in Hamburg, welche für Universum Anime schon „Death Parade“ und „The Eccentric Family“ bearbeitete, ins Deutsche umgesetzt.

Die Synchro ist gut gelungen und enthält einige Sprecher, welche schon z. B.  in „Naruto“  oder „Gundam Wing“ zu hören waren.

Die Untertitel präsentieren sich in weißer Farbe samt schwarzer Umrahmung und überzeugen mit guter Lesbarkeit und passendem Timing.

Verpackung & Bonusmaterial

Die Verpackung besteht aus einer Softbox. Auf der Vorderseite ist ein Bild der Hauptfiguren. Auf der Rückseite ist eine Inhaltsangabe, sowie technische Details.

Als Bonusmaterial gibt es leider nur ein textloses Ending, den internationalen Trailer der Serie, sowie Trailer zu weiteren Universum Anime Titeln.

Menü

Nach einer Logoeinblendung von Universum Anime und den Verwertungsrechten gelangt man direkt ins Hauptmenü. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet. Am unteren Rand gibt es die einzelnen Menüpunkte.

Technische Qualität
(Bild & Ton)

Das Bild liegt in anamorphen 16:9 vor und entspricht dem normalen Standard.
Der Ton ist auf beiden Spuren in Stereo und Surround abgemischt und tadellos.

Bewertung (kompakt)

Verpackung
80%
Menü
80%
Booklet / Goodies
Bonusmaterial
10%
Synchronisation
90%
Untertitel
90%
Bildqualität
90%
Tonqualität
90%

Fazit

Mit „B: The Beginning“ lässt sich am besten kurz mit folgenden Sätzen zu beschreiben:

„Was wäre, wenn jemand „Terror in Toyko“ mit „Tokyo Ghoul“ kombinieren würde?“

„Was, wenn jemand „Psycho Pass“ mit „Death Note“ kombiniert?“

Heraus kommt ein faszinierender Mystery Krimi, welcher viel Action bietet und die Spannung Schritt für Schritt aufbaut.

Animationstechnisch zeigen die alten Hasen von Production I.G. wieder mal was sie können und liefern atemberaubende Action-Sequenzen.

Abgerundet wird das ganze durch eine solide deutsche Bearbeitung.

100% Kaufempfehlung.

 

Die Urheberrechte für alle hier veröffentlichten Texte, Grafiken, Ton- und Videodokumente liegen, soweit nicht anders angegeben, bei uns. Davon ausgenommen sind alle Originalmaterialien, wie Screenshots, Covertexte usw., deren Urheberrecht natürlich bei den offiziellen Lizenzinhabern der Serie liegt.

B: The Beginning: © 2018 Kazuto Nagazakaw/ Production I.G.
© 2019 Universum Film GmbH

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Kinder des Fegefeuers

Name: Kinder des Fegefeuers
Englischer Name:
Originaltitel: Rengoki ni Warau
Herausgebracht: Japan: MAG Garden 2013
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Karakarakemuri
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Sakichi befindet sich auf einer geheimen Mission. Fürsten Hideyoshi persönlich hat ihm den Auftrag erteilt, die Totenkopf-Hozuki vom Kumo Schrein zu holen. Dies soll die einzige Waffe gegen das bevorstehende Unheil, die Erscheinung des Dämonen Orochi, sein. Das Problem dabei ist, dass Sakichi nicht mal weiß, wie dieses Artefakt aussieht. Zudem ist der Kumo Schrein verflucht. In ihm leben die Schrein-Zwillinge. Zwillinge gelten als Unheilbringer, insbesondere wenn sie auch noch unterschiedlichen Geschlechts sind.

Sakichi lässt diese Sache zunächst unbeeindruckt. Doch als er im Schrein ankommt wird er gleich beim ersten Kontaktversuch hinterrücks K.O. geschlagen. In der Taverne des Dorfs erfährt er mehr über die Schrein-Zwillinge Baren und Okuni. Die Dorfbewohner verachten die Zwillinge, die schon zu oft ihren Schabernack getrieben haben. Nachdem sie sich Mut angetrunken haben, wollen sie es ihnen heimzahlen und stürmen den Schrein. Als Sakichi erkennt, dass der Zorn der Dorfbewohner nur auf Vorurteilen und alten Legenden beruht, wechselt Sakichi jedoch die Seite und verteidigt die Zwillinge. Gemeinsam schlagen sie die Dorfbewohner in die Flucht.

Doch schnell wird klar, dass es nicht nur die Dorfbewohner auf Baren und Okuni abgesehen haben. Es kommt zu einem Angriff auf die Zwillingsschwester Okuni, die von einem Schuss Des Kunitomo-Clans getroffen wird. Und zu allem Überfluss haben sie die Totenkopf-Hozuki gestohlen. Sakichi beschließt, den Kunimoto-Clan aufzusuchen und die Totenkopf-Hozuki zum Kumo-Schrein zurückzubringen. Dabei wird Sakichi nach und nach klar werden, dass die Zwillinge nicht das zu sein scheinen, was sie vorgeben.   

Eigene Meinung
„Die Kinder des Fegefeuers“ entführt den Leser ins alte Japan. Es ist die Vorgeschichte von „Unterm Wolkenhimmel“. Dennoch sind keine Vorkenntnisse von Nöten. Ein direkter Zusammenhang der beiden Serien ist für den Leser auf den ersten Blick auch nicht erkennbar.

Zu Beginn der Handlung wird der Leser mitten ins Kriegsgeschehen geworfen. Dabei fällt es zunächst schwer, das Geschehen zu erfassen. Doch danach scheint es einen kurzen Zeitsprung zu geben und Hauptcharakter Sakichi rückt in den Mittelpunkt. Ab dort gewinnt die Geschichte an Struktur und es fällt deutlich leichter, der Handlung zu folgen.

Insbesondere die beiden Zwillinge zeichnen die Handlung von „Kinder des Fegefeuers“ aus. Beide scheinen durch unbegründete Vorurteile gemieden zu werden. Der Leser fühlt schnell Mitleid mit ihnen. Doch mit zunehmender Handlung erkennt man, dass noch andere Gründe dafürsprechen, den Zwillingen aus dem Weg zu gehen. Die beiden haben es nämlich faustdick hinter den Ohren und treiben gerne ihre Spielchen auf Kosten anderer.

Der Zeichenstil von „Kinder des Fegefeuers“ ist sehr schwarzlastig. Die großzügige Verarbeitung von Schatten und schwarzen Kontrasten verleiht der Serie eine gewisse Mystik und unterstreicht die Handlung passend. Vor allem die Kleidung und die Orte werden mit sehr vielen Details ausgestattet und spiegeln die damalige Zeit wider.

Wer „Unterm Wolkenhimmel“ bereits mochte, wird sicher auch „Kinder des Fegefeuers“ mögen. Fans von Samurai-Kämpfen und Geschichten des alten Japans kommen aber auch ohne Vorkenntnisse aus „Unterm Wolkenhimmel“ auf ihre Kosten.

© Izumi Mikage

Kinder des Fegefeuers: © 2013 Karakarakemuri, MAG Garden/KAZÉ

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Origin

Name: Origin
Englischer Name: Origin
Originaltitel: Origin
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Boichi
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich vieles gewandelt in Japan. Seit der Inbetriebnahme der „Eurasia Railway“ hat sich deren Endstation Tokyo zu einer Hochburg krimineller Machenschaften entwickelt. Zahlreiche Schmuggler, Gangs und selbsternannte Yakuza kämpfen um die Vorherrschaft. Meist geht es bei den illegalen Geschäften um technische Errungenschaften. Denn Tokyo ist außerdem der Sitz der Robotikabteilung der AEE Group und damit Speerspitze und Keimzelle der Entwicklungen auf diesem Gebiet. Nahezu jeder Jugend-Wissenschaftler sehnt sich daher nach einem Job bei AEE.

Jin Tanaka hat es geschafft. Er fängt neu im Entwicklungsteam der AEE an. Doch er hat ein Geheimnis. In Wahrheit heißt Tanaka Origin und ist eigentlich gar kein Mensch, sondern selbst ein Roboter. Obgleich ein Prototyp, ist er äußerlich fast nicht von einem Menschen zu unterscheiden. Sein Schöpfer, ein Wissenschaftler aus Hokkaido, trug ihm vor seinem Tod auf, ein anständiges Leben zu führen. Diesem Versprechen fühlt sich Origin verpflichtet. Er will als „Mensch“ unter Menschen leben und diese vor Gefahren durch andere Roboter beschützen. Potenzielle Gefährder warten jedoch schon, in Gestalt von Origins acht Roboter-„Geschwistern“ vom selben Schöpfer. Die sind nicht nur mit modernster Waffentechnik ausgestattet, sondern auch noch völlig uninteressiert an Menschenleben. Und sie haben die Jagdsaison auf Origin eröffnet!

Eigene Meinung
Nach diversen Veröffentlichungen bei Tokyopop kommt erstmals eine Serie von Boichi bei EMA in deutscher Sprache auf den Markt – und eine bemerkenswerte noch dazu. „Origin“ ist Boichis bisher ernsthaftestes, sein reifstes Werk. Zwar greift er darin stellenweise auf altbewährte Muster und Motive aus früheren Serien zurück (Mafia, Sweeper etc.), doch der Fokus liegt diesmal auf dem hochaktuellen und vielschichtigen Gebiet der Robotik, bzw. auf technischen Möglichkeiten und ethischen Fragestellungen in diesem Zusammenhang. Das erscheint erstmal naturgemäß ein trockenes Thema, aber wer Boichi kennt, kann sich vorstellen, dass actionreiche Kämpfe mit kreativen Choreografien nicht lange auf sich warten lassen. Angereichert wird der Reigen mit köstlichem ernstem Humor und Situationskomik, die vor allen aus Origins fortwährenden Bemühungen menschlich sein zu wollen, entspringt. Der Roboter analysiert aufgrund von Beobachtungen genau, wertet Statistiken aus und entscheidet sich für eine ihm passend erscheinende Reaktion. Was fehlt, ist – o Wunder – der menschliche Instinkt. Trotz allem bleibt der Hauptcharakter letztlich stets Maschine. Gerade dieser Umstand, bzw. die Konsequenz dessen wurde in der Vergangenheit in diversen Filmen und Serien über künstliche Intelligenzen gerne vernachlässigt.

Auch sehr positiv: Fanservice dient hier dezent als gelegentliches schmückendes Beiwerk, nicht zum Selbstzweck.

© Rockita

Origin: © 2017  Boichi  Kodansha / EMA

 

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Begegnung mit Toki

Name: Begegnung mit Toki
Englischer Name:
Originaltitel: Sentaku no Toki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Kiri Gunchi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Mitsuhara hat Sommerferien und dennoch ist er mal wieder total in Eile. Wie ein Verrückter tritt er in die Pedale seines Fahrrads, um zu seiner Verabredung mit seinen Freunden zu kommen. Doch plötzlich blockiert etwas seine Reifen und er stürzt brutal über seinen Fahrradlenker auf die asphaltierte Straße. Irgendetwas muss mitten auf der Straße gelegen haben. Doch eher er die Person, die aus dem Nichts zu kommen scheint, erkennen kann, wird ihm schwarz vor Augen und er verliert das Bewusstsein.

Als Mitsuhara wieder zu sich kommt, befindet er sich in seinem eigenen Zimmer. Seine Verletzungen scheinen wie von Geisterhand verheilt zu sein. Dabei war er sich so sicher, dass sein Bein gebrochen war.

Und die Person, die für all diese seltsamen Zwischenfälle verantwortlich ist, sitzt mit ihm in seinem Zimmer. Mitsuhara ist mit seinem Fahrrad auf das Raumschiff des Aliens Toki gestoßen, dass getarnt und dadurch unsichtbar war. Auch er ist der Grund für Mitsuharas plötzliche Genesung.
Toki stammt vom Planet Carmine und ist aus einem ganz bestimmten Grund auf der Erde: Toki soll die Geschlechterrollen von Männern und Frauen analysieren. Denn alle Lebewesen von Camine besitzen zunächst keine Geschlechtsmerkmale, sondern müssen sich mit Vollendung des 15. Lebensjahres fürs eins von beiden entscheiden.

Doch Toki ist nicht so der Analytiker. Ihm scheint beides recht zu sein. Und als er erkennt, dass Mitsuharas Freunde kein Interesse an ihm haben und ihn eher als fünftes Rad am Wagen sehen, macht Toki einen unerwarteten Vorschlag: Mitsuhara soll entscheiden, ob Toki zum Mann oder zu einer Frau werden soll. Braucht Mitsuhara um seine Einsamkeit zu überwinden eher einen Kumpel oder doch eher eine Partnerin für die Liebe?

Eigene Meinung
„Begegnung mit Toki“ besitzt eine ungewöhnliche und dadurch interessante Ausgangssituation. Dabei fragt man sich zwangsläufig selbst, was man selbst wählen würde: Einen Freund, der immer zu einem steht oder einen Partner fürs Leben?

Toki ähnelt optisch eher einer Frau, sodass man schnell auf eine Liebesbeziehung zwischen Toki und Mitsuhara spekuliert. Doch von Romantik ist bisher nicht viel zu spüren.

Grundsätzlich bietet diese innovative Geschichte viele spannende Gestaltungsmöglichkeiten. Doch leider driftet „Begegnung mit Toki“ ungefähr zur Hälfte des ersten Bandes etwas ab. Plötzlich erscheint ein etwas verschrobener Lehrer, der wiederum keinen großen Mehrwert für das Vorankommen der Handlung bringt. Die Story um den Lehrer wirkt in „Begegnung mit Toki“ eher wie ein Fremdkörper und hätte allein schon für eine eigenständige Geschichte gereicht.

Für mein Empfinden hätte „Begegnung mit Toki“ noch intensiver die typischen Merkmale sowie die Vor- und Nachteile der Geschlechterrollen behandeln können. Das spielen mit Stereotypen scheint für diese Serie eigentlich wie geschaffen zu sein. Hoffentlich wird auch noch das „Für-und-Wider“ der Entscheidung zwischen einem besten Freund und einer innigen Liebe behandelt. Das Fazit von Band 1 von „Begegnung mit Toki“ ist also eine erfrischende Handlung mit Luft nach oben.

© Izumi Mikage

Begegnung mit Toki: © 2017 Kiri Gunchi, Shueisha/ Altraverse

 

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Invisible Joe

Name: Invisible Joe
Englischer Name:
Originaltitel: Invisible Joe
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: Panini 2016
Mangaka: Autor: Muneyuki Kaneshiro
Zeichnungen: Sera Kesera
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Toru Joe ist eigentlich ein ganz normaler, unauffälliger Oberschüler. In der Schule fällt er höchstens durch gelegentliche Nickerchen auf. In Wahrheit arbeitet er aber des Nachts als Söldner im Auftrag seiner mysteriösen Klassenkameradin Mizuno. Dabei kommen ihm nicht nur seine Beweglichkeit und die antrainierten körperlichen Fähigkeiten zugute, sondern auch eine übernatürliche Fähigkeit: Leckt er eine bestimmte Sorte Lutscher, macht ihn das unsichtbar! Dank dessen kann er unerkannt als Killer und Dieb arbeiten.

Joe ist ein Psyker, ein Mensch dessen besondere Kraft immer dann erwacht, wenn er mit einem bestimmten Stoff in Berührung kommt. In Japan gibt es viele Menschen, die urplötzlich diese Gaben entwickeln. Viele von ihnen nutzen diese für verbrecherische Zwecke und haben sich im Untergrund einen Namen gemacht. Mizuno hat ein Geschäft daraus gemacht, genau diese kriminellen Psyker gegen Geld zu stoppen. Dafür nutzt sie eigene Psyker, wie Joe.

Der würde viel lieber er ein normales Schülerleben führen. Doch das ist nicht mehr möglich. Denn Mizuno, die selbst über eine besondere Fähigkeit verfügt, hat das Leben von Joes Mitschülerin und heimlicher Liebe Katase in der Hand. Weil Katase tötlich verwundet war, ging Joe, um sie zu retten, ein Abkommen mit Mizuno ein. Die hat sogleich die Vorzüge von Joes „Invisibilty“ erkannt und setzt ihn entsprechend ein. Wird es Joe jemals schaffen, aus dem Dilemma wieder rauszukommen?

Eigene Meinung
„Nichts ist wichtiger als ein normales Leben.“ Viele Jugendliche würden gerne ein Held sein oder wünschen sich zumindest besondere Fähigkeiten. „Invisible Joe“ dreht dieses Motiv herum und erzählt von einem Oberschüler, der eine solche Kraft hat und als talentierter Auftragskiller ein spannendes Nachtleben führt – aber eigentlich nur ein normales Leben führen möchte. Wer kann es Joe verdenken, wenn er eigentlich nur seine Flamme retten will, aber keine Rettung in Sicht ist.

Nicht alles macht Sinn oder wird erklärt in dieser dreibändigen Mini-Serie, vielmehr werden bewusst Lücken gelassen, die einen Hauch von Geheimnis erhalten sollen. So wird etwa nie erklärt, woher die Psyker-Fähigkeiten kommen, sodass potenziell jedem Menschen eine solche Gabe zukommen kann, sofern er nur zufällig mit dem passenden Stoff in Berührung kommt. Und welche Kombinationen das sind, ist schon kreativ gemacht. So bekommt beispielsweise ein Yakuza-Pate eine stählerne Haut, wenn er den Rauch bestimmter Zigaretten inhaliert. Das ist interessant und lässt sich gut lesen. Auch optisch überzeugt die Reihe mit ansprechenden naturalistischen Zeichnungen in klassischer Schuloptik.

Letztlich stehen aber leider nicht Logik oder Kontinuität im Mittelpunkt dieser Serie, sondern die actionreichen Kämpfe, die Joe überstehen muss. In jedem Band werden die Karten neu gemischt, gibt es neue Fähigkeiten und die Charakterprofile ändern sich. Das ist etwas schade, denn aus den Grundlagen des ersten Bandes hätte man mehr rausholen können. So wünscht man sich, im ersten Band stecken zu bleiben, der ist nämlich vor allem lesenswert.

© Rockita

Invisible Joe: © 2014  Muneyuki Kaneshiro / Sera Kesera  Kodansha / Panini Manga

 

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K – Countdown

Name: K – Countdown
Englischer Name:
Originaltitel: K – Countdown
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Original: GoRA – GoHands
Story: Rei Rairaku (GoRA)
Zeichnungen: Yui Kuroe
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Nach den Geschehnissen in „K – Missing Kings“ hat sich einiges bei den Clans geändert.

Anna ist nun der neue „Rote König“ und muss sich erst mal das Vertrauen und die Loyalität ihrer Leute sichern. Was allerdings nicht so leicht ist, wenn schon neue Gefahr droht und man sie aus ihrem Gebiet zu vertreiben versucht.

Derweil begeben sich der „Blaue König“, Fushimi und Awashima, auf Familienbesuch. Munaktas Bruder, der ebenfalls bei den Reparaturarbeiten am Mihashira-Tower mitarbeitet, hat sie dazu genötigt. Ein Interessanter Abend nimmt seinen Lauf, bevor die Pflicht wieder ruft.

Nebenbei suchen Kuro und Neko noch immer nach dem verschwundene, silbernen König Yashiro und geraten darüber in Streit, was zu einigen Verwicklungen führt. Derweil befindet sich Yashiro auf dem Luftschiff „Himmelsreich“. Er erholt sich dort von seinen Verletzungen und verabschiedet einen alten Freund, an den er sich mit einigem Wehmut erinnert.

Schnell holt sie alle allerdings die Realität ein. Was geschieht nun mit dem „Goldenen Clan“, nachdem dessen König tot ist? Was hat der „Grüne Clan“ nun vor? Und was für Auswirkungen wird der Riss im Damoklesschwert des „Blauen Königs“ noch haben?

Eigene Meinung
Fans der Manga-Reihe „K“ und dessen Animes, Novellen und Filme, sollten auf jeden Fall auch bei „K-Countdown“ zugreifen, um ihre Sammlung zu vergrößern.

Jene Leser die gerade mit dem Gedanken spielen sich der Reihe widmen zu wollen, sollten allerdings erst Mal mit „K – The First“ starten. Ansonsten kommt man nämlich nicht mehr mit, da in den weiteren Manga vorausgesetzt wird, das man die Charaktere kennt. „K – Countdown“ ist mit dem zweiten Band abgeschlossen und leitet so zum nächsten Teil der Geschichte über.

Es ist allerdings verwunderlich, dass EMA die chronologische Reihenfolge der „K“-Reihe ignoriert. Chronologisch hätte erst einmal „Missing Kings“ veröffentlicht werden sollen und dann „K – Countdown“, da dieser daran anschließt und sicher nicht jeder den Animefilm gesehen hat.

Gut war der Manga aber wie immer. Es war amüsant ein wenig hinter die Kulissen zu sehen. Gerade Munakatas Familie hatte schon was an sich, da sie eben einfach so normal sind. Was besonders seine Untergebenen irritiert und Fushimi in Verzweiflung fallen ließ, da ihm dieser Besuch so was von unangenehm war. Aber auch Anna macht ihre Sache gut, obwohl sie noch so jung ist und gewinnt recht schnell die Herzen ihrer Leute, auch wenn es niemals wieder so sein wird, wie es unter dem vorherigen König war. Am witzigsten war dann aber der Teil mit Kuro und Neko, die sich ein ganz schönes Katz und Mausspiel geliefert haben und Neko auch nicht vor nackten Tatsachen zurückschreckte, um Kuro zu entkommen. Aber am Ende rauft man sich doch zusammen und hofft das es einen wichtigen Grund hat warum Yashiro noch nicht zu ihnen zurück gekehrt ist.

Zeichnerisch ist der Manga gut, aber wie beim Vorgänger auch kommen mir die Charaktere einfach wieder zu kindlich rüber, aber das ist eben Geschmackssache.

Der Manga ist für Leser ab 12 Jahren geeignet. Zwar kommt bisher noch nicht viel Action vor, dies kann sich aber im Folgeband noch ändern!

Fans von „K“ sollten auf jeden Fall bei „K – Countdown“ zugreifen! Solche die es noch werden wollen, ebenso!

K – Countdown: © Rei Reiraku, Yui Kuroe, GoRA – GoHands, Kodansha/ EMA

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