Ai Yazawa veröffentlicht Zeichnungen in „Street Tradition: Men’s Fashion is Learning from the Past“

2009 hat die Mangaka Ai Yazawa ihre Erfolgsserie „NANA“ aufgrund einer schweren Krankheit auf Eis gelegt. Seitdem ist es ruhig geworden um die Mangaka. In den letzten Jahren hat sie beispielsweise 2013 ein Kapitel zu „Junko’s Room“ veröffentlicht. 2015 gab es neue Bilder in einem „NANA“-Kalender und 2016 zeichnete sie einen Mini-Manga mit Charakteren aus „Gokinjo Monogatari“ und  „Tenshi nanka ja nai“.

2018 wird es auch wieder neue Illustrationen der Zeichnerin geben. So veröffentlicht sie 31 Illustrationen in Seijiro Satos historischem Buch „Street Tradition: Men’s Fashion is Learning from the Past“. Das Buch erzählt die Geschichte der Herren Street Fashion, die aus der deutschen Swingjugend aus den 1930er Jahren und amerikanischen Zootsuits entstanden ist. Satos Buch behandelt die Entstehung des männlichen Streetstyle und wie sich die feineren Details im Laufe der Zeit entwickelten.

Quelle: ANN

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Neue Arbeiten von Ai Yazawa im Cookie-Magazin

NANA Band 21Die überdimensionierte Januar-Ausgabe des Cookie-Magazins von Shueisha, welche am 26. November erscheint, wird einige neue Arbeiten von Ai Yazawa enthalten. Die Ausgabe wartet mit einem Doppelcover mit Artworks von Ai Yazawa und Ryo Ikuemi auf.

Die Ausgabe enthält ein neues „Nana„-Kartenspiel und einen Mini-Manga mit Charakteren aus ihren Serien „Tenshi Nanka ja Nai“ und „Gokinjo Monogatari„. Außerdem wird der „Nana“-Charakter Yasushi Takagi ein Gastspiel im Mini-Manga haben.

Ai Yazawa ist 2009 erkrankt und pausiert seit dem mit ihrer Serie „Nana“. Seit 2013 veröffentlicht sie wieder neue Kurzkapitel zu „Junkos Room“.

Quelle: ANN

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Ai Yazawa plant Fortsetzung von „NANA“

NANA Band 21Die neuste Ausgabe des Frauen-Fashion-Magazins ROLA von Shinchosha präsentiert als Cover eine Illustration der Mangaka Ai Yazawa. In der Ausgabe selbst ist ein Interview abgedruckt. In diesem Interview verrät die Mangaka, dass sie derzeit den Abschluss der Serie „NANA“ plant. Fans der Serie können also endlich aufatmen. Aus gesundheitlichen Gründen pausiert „NANA“ bereits seit 2009.

Hierzulande erscheint die Serie bei EMA, welche von den Plänen einer Fortsetzung bereits informiert wurden. Wie es jedoch bei uns weitergehen wird, ist noch unklar. Schließlich sind derzeit etliche Bände nicht mehr lieferbar und der letzte Band erschien im Dezember 2009. Fans in Deutschland müssen sich auf jeden Fall noch etwas gedulden.

Quelle: EMA Forum

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Ai Yazawa veröffentlicht neuen „NANA“-Kalender

NANA Band 21Seit Ai Yazawa 2009 an einer schweren Krankheit erkrankte, ist es sehr still um die Mangaka geworden. 2010 kehrte sie zwar aus dem Krankenhaus zurück, doch die Zukunft um ihre Mangaserie „NANA“ ist weiterhin unklar. In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht die Mangaka seit 2013 kurze Kapitel zu „Junko’s Room“.

Nun können sich die Fans um einige Farbillustrationen von Ai Yazawa freuen! Der Januar-Ausgabe des Cookie-Magazins von Shueisha wird ein „NANA„-Kalender mit neuen Illustrationen der Mangaka beiliegen.

Quelle: ANN

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Princess Ai – Rumors from the Other Side

Name: Princess Ai – Rumors from the Other Side
Englischer Name: Princess Ai – Rumors from the Other Side
Originaltitel: Princess Ai – Rumors from the Other Side
Herausgebracht: USA: Tokyopop 2008
Deutschland: Tokyopop 2008
Mangaka: Charakter Design: Ai Yazawa
Idee: D.J.Milky / Courtney Love
Zeichnungen/Story: Amy Mebberson / Armand Villavert Jr. / Ashly Raiti / Brett Uher / Che Gilson / Chia-Chi Wang / Emma Vieceli / Erica Reis / Hans Steinbach / Hon Lam Chow / Irene Flores / Mara Aum / Mike Schwark / Mikyung Kim / Misaho Kujiradou / Pauro Izaki / Ron Kaulfersch / Sarah Winningham / Steve Buccellato / T Campbell
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Princess Ai - Rumors from the Other SideStory
Ai ist eine außerirdische Prinzessin von dem Planeten Ai-Land. Sie kam vor einiger Zeit auf die Erde und hatte ihr Gedächtnis verloren. Sie traf auf Kent, der ihr dabei half ihr Gedächtnis wieder zu finden und letztendlich verliebten sich beide ineinander. Während ihrer Suche nach ihrem Gedächtnis wurde Ai ein großer Rockstar. Noch bis heute hat sie jede menge Fans, aber auch Feinde oder Neider.

Damals verschwand Ai spurlos. Bis heute gibt es verschieden Geschichten und Gerüchte über Ai, ihre Freunde, ihr Karriere Aufstieg, ihr Liebesleben und auch jede menge Lügen.

Story 1 (The last Song of Paradise von Erica Reis)
Shinji ist der Manager des “Club Cupid“ in dem Ai entdeckt wurde. Als Andenken an Ai hat Shinji in seinem Laden eine von Ais Federn ausgestellt. Er erzählt einer seiner neuen Stripperinnen, wie Ai zu ihren Flügeln kam. Allerdings ist das eher seine Version. In dieser bekam Ai durch eine Vogelkrankheit ihre Flügel.

Story 2 (A little L-Ai von Mikyung Kim)
In dieser Geschichte geht es um einen von Meggis Streichen Ai gegenüber. Nur das Meggi diesen Streich diesmal auch ausbaden muss. Meggi hat im Internet zwei kleine Bomben gekauft. Sie wirft gleich beide auf Ai. Das Ergebnis ist, dass beide schrumpfen und zu Kindern werden. Und was nun? Wie werden die beiden wieder erwachsen?

Story 3 (Weekly Weird News von Ashly Raiti & Irene Flores)
Hier geht es um eine Klatsch und Tratsch Zeitung, in der so einiges an Gerüchten veröffentlicht wird. Über Ai zum Beispiel wird geschrieben, dass sie schwanger von Takeshi ist. Und zwar ist sie gerade dabei ein Ei aus zu brüten, welches auf seiner Schale das gleiche Muster hat, wie die Tätowierung an Takeshis Oberarm. Na….wie viele Leute glauben so eine Geschichte?

Story 4 (All about Ai von T Campbell & Amy Mebberson)
Kennt ihr noch Mika? Sie war der Star im “Club Cupid“ bevor Ai auftauchte. Viele sind der Meinung, dass Ai ihren Erfolg ihrem Gesang und harter Arbeit zu verdanken hat. Mika sieht das jedoch ganz anders. Ihrer Ansicht nach hat Ai ihr den Erfolg zu verdanken. Eine nette Geschichte für die Presse hat sich Mika auch gleich zurecht gelegt. Es wird interessant….

Story 5 (Takeshi Rising von Armand Villavert Jr.)
Takeshi arbeitet bei der HTA (Hayabusa Talent Agency) und ist Hayabusas rechte Hand. Eine junge Reporterin hat da allerdings eine ganz andere Theorie. Sie ist der Meinung, dass Takeshi eigentlich den ganzen Laden schmeißt und Hayabusa um den Finger wickelt. In ihrer Theorie ist Takeshi der Drahtzieher in der Verschwörung Hayabusas gegen Ai. Takeshi hat Ai zwar nicht umgebracht, aber trotzdem ist die Reporterin der Meinung, dass Takeshi das alles geplant hatte und es als Hayabusas Plan verkauft hat. Man wird sehen.

Story 6 (Little House of the Furies von Ron Kaulfersch & Mike Schwark)
In dieser Story geht darum, wie Ais Assistent Yoshi, arbeitet. Eigentlich versucht er immer zu helfen und Ai zu schützen. Vor allem vor Gerüchten. Allerdings ist das manchmal komplizierter und anstrengender als man denkt. Jedes Mal wenn Ai keinen Bock auf ein Interview oder ein Fotoshooting hat, verdrückt sie sich einfach. Dann ist es Yoshis Job, den Leuten eine überzeugende Geschichte auf zutüschen. Und das ist meistens eine sehr lustige Angelegenheit.

Story 7 (Run, Hikaru, Run von Sarah Winningham & Emma Vieceli)
Erinnert ihr euch an die Scene in der Ai ein Interview im Radio gibt, Kent beim Radio anruft und mit Ai live spricht? Zu diesem Zeitpunkt war doch vor dem Radiosender eine Versammlung von den Zoroas Ai-Gegnern und den Pro-Ai-Propheten. In dem Manga “Princess Ai“ kam diese Situation nicht so richtig zur Geltung. Hier wird nochmal beschrieben, wie Hikaru sich mit beiden Seiten der Ai-Groupies auseinander gesetzt hat.

Story 8 (A Star is made von Che Gilson, Brett Uher & Mara Aum)
Dies ist eine sehr fantasievolle Geschichtsversion, wie Hayabusa Ai gerettet und berühmt gemacht hat. Sie ist ein wenig wie ein Märchen, eben weil sie sehr unglaubwürdig ist, wenn man den Manga zu “Princess Ai“ gelesen hat. Aber es ist doch interessant zu sehen, wie man aus einem fiesen, widerwärtigem Charakter, einen herzensguten Charakter machen kann.

Story 9 ( Zoroa the Martyr von Hans Steinbach)
Die Zoroas hassen Ai. Sie halten sie für die Brut Satans. Natürlich hat jede Glaubensgruppe auch einen Helden. Auch die Zoroas haben eine Legende über einen Märtyrer, der schon vor hunderten von Jahren für die Menschheit und gegen Ai gekämpft hat. Sie glauben das Ais Gesang nur Unheil bringt. Hier wird die Legende von Zoroa, der Erste der Zoroa Ai-Gegner erzählt.

Story 10 (The Legend of the Hawk-Ai von Steve Buccellato)
Daisuke ist der Bibliothekar der Shinjuku Bibliothek. Ihr kennt ihn sicher noch als Frauenheld, der alles gegeben hat um diverse Mädchen herum zu kriegen, aber trotzdem immer einen Korb bekommen hat. Nun…das hat sich bisher nicht geändert. Nur hat er eine neue Masche um die Mädchen an zu graben. Er erzählt einfach eine Actiongeschichte über Ai und ihn als Helden. Kent ist dabei natürlich nur Nebensache.

Story 11 (The Ai of the Beholder von Pauro Izaki mit Hon Lam Chow)
Die Beziehung zwischen Hikaru und Ai war von Anfang an sehr kompliziert und angespannt. Obwohl sie sich eigentlich mögen, vertreiben sie sich die meiste Zeit damit, sich zu streiten. Eine Sache haben sie jedoch gemeinsam. Sie sind beide in Kent verliebt. In dieser Story wird beschrieben wie sich Hikaru und Ai darüber streiten, wen Kent mehr liebt.

Story 12 (An Ai-Witness Account von Misaho Kujiradou mit Chia Chi Wang)
Ai ist wieder in ihrer Heimat Ai-Land. Als Nora merkt wie traurig Ai ist, spricht er sie an. Sie erzählt ihm, wie sie Kent auf der Erde kennen gelernt hat. Zur gleichen Zeit sind Hikaru und Kent auf Takeshis Geburtstagsparty. Takeshi zeigt die letzten unveröffentlichten Videos von Ai. Selbst Kent sieht diese zum ersten Mal. Und zur selben Zeit merken Ai und Kent, dass sie sich trotz so großer Ferne, doch sehr nahe sind.

Eigene Meinung
Wenn man “Princess Ai“ gelesen hat und die Story mochte, ist dieser Manga sehr interessant. Man darf allerdings nicht mit den Erwartungen einer Fortsetzung anfangen zu lesen. Interessant sind die unterschiedlichen Zeichenstile der verschiedenen Mangaka und auch die verschiedenen Einblicke in die Hintergründe der Story. Ebenso die Geschichten, Gerüchte und Darstellung der Charaktere. Auch die nebensächlichen Charaktere wie Hikaru oder Mika kommen noch mal zur Geltung. Im großen und ganzen ist dieser Manga eine Zusammenfassung vieler verschiedener Meinungen und Ansichten im Bezug auf Princess Ai und ihrer Geschichte. Und für Fans in jedem Fall unentbehrlich.

© AyaSan

Princess Ai – Rumors from the Other Side: © 2008 Misaho Kujiradou/Mikyung Kim, Tokyopop

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Princess Ai

Name: Princess Ai
Englischer Name: Princess Ai
Originaltitel: Princess Ai
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2004
USA: Tokyopop 2004
Deutschland: Tokyopop 2004
Mangaka: Charakter Design: Ai Yazawa
Idee: D.J. Milky / Courtney Love
Story: D.J. Milky / Misaho Kujiradou
Zeichnungen: Misaho Kujiradou
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 € (Taschenbuch)
15,00 € (Complete Edition)

Princess Ai Band 1Story
Wie fühlt man sich, wenn man sich in einer fremden Stadt, ohne jegliche Erinnerungen an sein Leben, wieder findet? Welchen Schritt macht man zuerst?

Ai wacht mit völlig zerfetzten Klamotten und einer herzförmigen kleinen Box in der Hand, in einer Seitengasse einer großen Stadt auf. Sie ist verwirrt und kann sich nur noch an ihren Namen erinnern. Aber wo kommt sie her? Wer ist sie? Ihre momentane Umgebung kommt ihr bekannt vor. Sie meint schon in Büchern darüber gelesen zu haben. Dieser Planet wird Erde genannt. Sie bindet ihre Herzbox an ihrem Gürtel fest und entschließt sich, sich ein wenig umzusehen. Vielleicht würde sie sich ja dann an etwas erinnern. Die nächste Straße wimmelt von Menschen. Dieses Gefühl unter Menschen zu weilen, kommt ihr bekannt vor. Trotzdem fühlt sie sich allein.

Dann wird sie von ein paar Männern angesprochen, die ihr Tokyo zeigen möchten. Also ist sie in Tokyo! Aber warum hat sie sich auf einen so weiten Weg gemacht? Eines weiß sie genau. Sie ist auf der Erde, um dort etwas Wichtiges zu finden. Aber was? Auf einmal reißt jemand an ihrem Gürtel und läuft mit ihrer Herzbox davon. Wütend läuft sie hinter ihm her. Dann sieht sie, wie jemand den Dieb zu Boden wirft. Ist das alles Teil ihres Schicksals? Ihr Helfer möchte die Herzbox aufheben, um sie ihr zurück zu geben, da gerät Ai in Panik. Sie schreit ihn an, dass er die Box nicht anfassen soll. Erschrocken zieht er seine Hand zurück. Ai merkt, dass er die Kraft der Box nicht erkennt und sieht ein, überreagiert zu haben. Er wollte ihr ja nur helfen. Dann fragt er sie, was denn so besonders an ihrer Box ist. Ai sagt ihm, dass sie das Gefühl hat, sie ist ihre einzige Möglichkeit nach Hause zu kommen. Auch wenn sie sich kaum an ihr zu Hause erinnern kann.

Er lächelt sie liebevoll an, denn er spürt, dass die Box nicht das einzig Besondere an ihr ist. Irgendwie kommt ihr der Typ bekannt vor. Er fragt sie, wo sie hin möchte. Vielleicht kann er sie ja ein Stück begleiten. Ai sieht, dass er ein Schild um den Hals hat. Da steht Shinjuku Universitätsbibliothek drauf. Dort möchte sie hin. Er teilt ihr mit, dass er dort arbeiten würde und sie dann ja zusammen hingehen können. In der Bibliothek angekommen, wird ihr Retter mit dem Namen Kent begrüßt. Der Typ am Empfang heißt Daisuke und möchte Ais Studentenausweis sehen, weil nur Studenten Zugang zur Bibliothek haben. Kent stellt Ai als neue internationale Studentin vor und sagt ihm, dass sie daher noch keinen Ausweis hat. Ai hat das Gefühl Kent vertrauen zu können. Sie spürt auf einmal so eine Wärme. So etwas hat sie bisher nur einmal gefühlt.

In Gedanken sieht sie einen Mann vor sich aber sie kann sein Gesicht nicht erkennen. Wer ist er? Kent scheint auch ein Teil ihres Puzzles zu sein. Zudem spürt sie, dass sich in den Büchern etwas für sie Wichtiges versteckt. Aber was? Sie muss es herausfinden und fragt Kent nach Büchern mit Bildern drin. Er führt sie in einen bestimmten Gang und Ai fängt an die Bücher durchzusehen. Kent hat sich wieder an die Arbeit gemacht. Etwas später wird sie durch eine Lautsprecheransage geweckt. Die Bibliothek würde in fünf Minuten schließen. Sie muss eingenickt sein. Etwas sagt ihr, dass wenn sie beim Weglaufen schon auf die Erde geflohen ist, sie bestimmt bereits verfolgt wird. Auch wenn Kent ihr geholfen hat, muss sie ihn von nun an in Frieden lassen, um ihn nicht in Gefahr zu bringen. Aber wo soll sie hin? Sie verlässt die Bibliothek und schlendert mit großem Hunger durch die Straßen. Sie sieht mehrere Stände und das Zahlungsmittel, womit die Menschen bezahlen. Aber wie kommt sie daran?

Princess Ai Band 2Sie entdeckt einen Straßenmusikanten und erinnert sich, dass Musik immer ein Teil von ihr war. Sie lässt sich von ihrem Gefühl leiten, geht zu dem Musiker und fängt an zu singen. Die Passanten sind von ihrer Stimme begeistert und werfen Geld in den Becher, der vor dem Musiker steht. Als das Lied vorbei ist, stellt der Musiker sich mit dem Namen Fa’an vor. Er möchte gerne irgendwann mal wieder mit ihr singen. Sie werden von einem Fremden unterbrochen. Er fragt Ai, ob sie gerade gesungen hat. Sie dreht sich zu Fa’an um und sieht, das er verschwunden ist. Der Fremde lädt Ai ein, im Club Cupid zu singen. Das ist ja eigentlich gar nicht so schlecht. So kann sie mit ihrer Musik Geld verdienen und hat auch Zeit nach Antworten zu suchen. Was ihr weniger zusagt, ist die Feststellung, dass die Mädchen dort zwar singen, dies aber mit einem Strip verbunden ist. Sie macht mit dem Manager des Clubs ab, dass sie singt ohne sich auszuziehen. Das erste Problem wäre also gelöst. Ai geht durch die Straßen, sie hat ja keine Übernachtungsmöglichkeit. Sie bemerkt, dass ihre Herzbox anfängt zu leuchten und hat dabei kein gutes Gefühl. Sie spürt Gefahr und läuft schnell weg.

Auf dem Tokyo Tower steht eine dunkle Gestalt. Sie sieht aus wie eine Dämonin und sie hat einen kleinen Drachen auf der Schulter. Mit einem gemeinen Lachen, gibt die Gestalt von sich, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie Ai gefunden hat.

Ai ist in ein Waldstück vor der Shinjuku Bibliothek geflüchtet. Als sie sieht, dass ihre Herzbox aufgehört hat zu leuchten, schläft sie ein. Sie wacht auf einer Couch auf und sieht einen etwas genervten und unausgeschlafenen Kent vor sich sitzen. Kent ist nach Feierabend über Ai gestolpert, die hinter einem Busch vor der Bibliothek geschlafen hat.

Weil er gemerkt hat, dass Ai keine Unterkunft hat, gibt er ihr einen Schlüssel für die Wohnung.
Das gefällt dem schwulen Mitbewohner Haruka überhaupt nicht. Er sprudelt nur so vor Eifersucht, als er Ai sieht. Natürlich fangen die beiden gleich an sich zu fetzen.

Abends im Club Cupid lernt sie Takeshi einen V.I.P. kennen. Er möchte Ai als Begleitung für den Abend. Der Manager stimmt zu, was Ai sehr ärgert. Schließlich besteht ihre Aufgabe nur aus singen, aber der Manager überredet sie dann doch. Es stellt sich raus, dass Takeshi für H.T.A. kurz für Hayabusa Talent Agency, arbeitet. Wenn man bei H.T.A. einen Vertrag bekommt, wird man ein großer Star. Als Takeshi Ai singen hört, möchte er sie unter Vertrag nehmen und aus ihr die neue Diva von Tokyo machen.

Wird Ai das Angebot annehmen? Wird sie herausfinden was geschehen ist? Was hat Kent mit der ganzen Sache zu tun? Und wer sind Ais Verfolger und was wollen sie von ihr?

Eigene Meinung
„Princess Ai“ ist ein sehr schön gezeichneter Manga. Die Story ist sehr unterhaltsam. Es ist im Grunde für jeden etwas dabei: Romantik, Humor, Drama, Fantasy, Action, Heavy Metall und Rock. Man rätselt die ganze Zeit mit Ai mit und das ist wirklich spannend. Interessant finde ich auch ihre Kleidung. Die ist sehr extravagant.

© AyaSan

Princess Ai: © 2004 Misaho Kujiradou, Shinshokan / Tokyopop

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Paradise Kiss

Name: Paradise Kiss
Englischer Name: Paradise Kiss
Originaltitel: Paradise Kiss
Herausgebracht: Japan: Shodensha 2000
Deutschland: Planet Manga 2003, 2007
Mangaka: Ai Yazawa
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 8,90 €
6,50 € (Neuauflage)

Paradise Kiss Band 1Story
Yukari Hayasaka ist im dritten Jahr an der Seiei-Oberschule und steht kurz vor ihren Prüfungen. Als sie eines Tages entnervt auf dem Heimweg ist, läuft ihr Arashi über den Weg, ein Schüler der Yazawa Kunstschule. Er hält sie sofort fest, denn er und seine Freunde brauchen dringend ein Model für die Modenschau zum Fest im November. Sie rennt weg, läuft aber Isabella in die Arme, welche auch mit zu der Gruppe gehört. Yukari ist nach dem Anblick von Isabella so geschockt, dass sie umkippt und erst im Atelier wieder zu sich kommt.

Yukari lernt dort noch die „kleine“ Miwako kennen, welche im Gegenteil zu den anderen sehr nett zu ihr ist. Yukari hat aber weder Zeit noch Lust, um der Gruppe zu helfen und verlässt Wut schnaubend das Atelier. Doch sie hat dort etwas wichtiges verloren, was sofort dem vierten der Gruppe in die Hände fällt, George.

Am nächsten Tag in der Schule fällt ihr schnell auf, dass sie ihren Schülerausweis verloren hat. Doch der Ausweis ist nicht das wichtigste, sondern eher das Foto ihres Angebeteten, Tokumori, welches sie in den Ausweis legte. Nach der Schule wird sie schon vor dem Schultor erwartet. George möchte sich ihr „vielleicht Model“ mal persönlich anschauen gehen und überrascht sie mit einer Rose in der Hand vor dem Tor. Er versucht sie ins Atelier zu locken, damit sie ihren Ausweis dort abholen kann. Und sie folgt ihm tatsächlich und steigt in sein Auto ein. Doch leider fahren sie nicht ins Atelier, sondern in die Kunstschule zu seinem Lehrer Herrn Kisaragi. George bittet Kisaragi, Yukari die Haare zu machen und sie bekommt den Haarschnitt eines Models.

Der erste Schritt ist gemacht, doch leider möchte Yukari immer noch nicht das Model der Gruppe werden. Als sie wieder ins Atelier kommt, möchte George sie mal in anderen Kleidern sehen als ihrer Schuluniform und so wird sie von Miwako ins Bad begleitet. Dabei erfährt sie einiges über die vier. Zum Beispiel haben sie ein Label gegründet mit dem Namen „Para-Kiss“. Nach dieser Unterhaltung versteht sie die vier besser und bekommt von George ihren Ausweis zurück und eine Bedenkzeit von 3 Tagen.

Paradise Kiss Band 2Von dieser Minute an kann sie keinen klaren Gedanken mehr fassen und muss immer an George denken. Als sie am Sonntag in der Bibliothek lernt, setzt sich George mit an den Tisch und lenkt sie noch mehr vom lernen ab. Er merkt dies jedoch und setzt sich daraufhin woanders hin. Nach einer ganzen Weile schaut sie sich um, auf der Suche nach George und entdeckt ihn unter einem Baum lesend und gesellt sich zu ihm. Nach und nach beginnt sie die vier zu bewundern, da sie ein Ziel gefunden haben und ihren eigenen Weg gehen. Zuhause angekommen erfährt sie jedoch von ihrem kleinen Bruder, dass dieses Treffen mit George kein Zufall war, sondern von ihm geplant.

Hat sich Yukari etwa in George verliebt? Wird sie das Model von Para-Kiss und wird die Modenshow ein Erfolg? Und was werden ihre Eltern sagen, wenn sie erfahren, dass sie ihren eigenen Weg geht?

Eigene Meinung
„Paradise Kiss“ könnte man schon direkt als Modemanga bezeichnen. In Japan erschien es in dem Modezeitschrift „Zipper“ und ist die Fortsetzung zu „Gokinjo Monogatari“, welches bald bei EMA erscheinen wird. Die Story ist aber auch gut zu verstehen ohne „Gokinjo Monogatari“ gelesen zu haben. Die Zeichnerin Ai Yazawa hat einen besonderen Zeichenstil, der an Modezeichnung erinnert. Das Zusammenspiel von der Story mit ihren wundervollen Bildern hat etwas bezauberndes und wird besonders den weiblichen Lesen gefallen.

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NANA 1st Illustrations

Name: NANA 1st Illustrations
Englischer Name:
Originaltitel: NANA 1st Illustrations
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2004
Deutschland: EMA 2006
Mangaka: Ai Yazawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 22,00 €

NANA 1st IllustrationsInhalt & Eigene Meinung
„NANA“ ist das bekannteste Werk von Ai Yazawa, eine der Bestseller-Mangakas von EMA. Am 7. März 1967 wurde die Zeichnerin in der Präfektur Hyogo geboren. Mit erst 13 Jahren nahm sie bei einem Wettbewerb des Shueisha-Verlags teil und gewann in ihrer Kategorie. 1985 debütierte sie mit ihrer ersten Kurzgeschichte in der Ribon mit dem Titel „Ano natsu“. Ein Jahr später erschien ihr erster Einzelband mit drei Kurzgeschichten „15 Nenme“. Sie entdeckte eine weitere Leidenschaft: die Mode. Daraufhin besuchte sie eine Schule für Modedesign in Osaka. Nach weniger großem Erfolg ging sie nach Tokyo und zeichnete weiter Manga.

1992 feierte sie mit dem Manga „Tenshi nanka janai“ ihren ersten großen Erfolg. Danach startete 1995 ihr Manga „Gokinjo Monogatari“, welcher 2005 auch hierzulande bei EMA erschien. Im Jahre 2000 begann sie ihre Arbeit an der Serie „NANA“, welche seit 2005 auch von EMA übersetzt wird. Gleichzeitig erschien „Paradise Kiss“ im Mode-Magazin „Zipper“ von Shodensha, welches bei Planet Manga 2003 erschien, die Fortsetzung von „Gokinjo Monogatari“. Seitdem arbeitet sie nur noch an „NANA“. 2003 erschien in Japan das Fanbook und 2004 ein Artbook. 2005 folgte ein Liveaction-Movie und 2006 der Anime zu „NANA“, beide mit großem Erfolg.

2006 bringt nun EMA auch das Artbook nach Deutschland. Schon der Schuber und das herrliche Cover verzaubern und laden ein zum Kaufen. Das Cover des Artbooks fällt in der Geschichte von „NANA“ etwa zwischen Band 10 und 11, kurz vor dem Debüt der „Black Stones“. Schlägt man das Buch auf, warten 104 prächtig bunte Seiten mit wunderschönen Zeichnungen von Ai Yazawa auf den Betrachter.

Die Bilder sind natürlich gut sortiert. So befinden sich im ersten Kapitel die Bilder von den Bandmitgliedern der „Black Stones“. Danach folgen schöne Bilder von Hachiko (Nana Komatsu), den diversen Pärchen, Nana (Ôsaki), Trapnest und Nana & Hachiko. Außerdem erwartet euch Junko’s Zimmer, was das genau ist, müsst ihr selbst herausfinden. Am Ende des Bandes befinden sich, wie in fast jedem Artbook, Kommentare der Zeichnerin und zu welchem Anlass die Bilder entstanden sind. Zudem gibt es noch zwei kleine Extras: Zwei wunderschöne große Sticker der „Black Stones“.

Kurz gesagt, ein Muss für jeden Fan von „NANA“ und Interessenten für Mode.

NANA 1st Illustrations: © 2004 Ai Yazawa, Shueisha / EMA

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NANA

Name: NANA
Englischer Name: NANA
Originaltitel: NANA
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1999
Deutschland: EMA 2005
Mangaka: Ai Yazawa
Bände: 21 Bände, nicht abgeschlossen
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1-18)
6,00 € (ab Band 19)

NANA Band 1Der erste Band von „NANA“ beinhaltet den Prolog und ist in zwei verschiedene Stories geteilt. Die Erste handelt von Nana Komatsu, die Zweite von Nana Osaki.

Story: Nana Komatsu
Es ist Sommer 1999 als Nana Osakis Freund nach Tokyo versetzt wird und er deshalb ihre Affäre beendet. 4 Monate später hat sie ihn immer noch nicht vergessen und weint sich noch immer ihre Augen bei ihrer besten Freundin Junko aus. Wodurch sie bemerkt, dass sie sich immer in ältere Jungs/junge Männer auf den ersten Blick verliebt hat. Dies möchte sie nun ändern und diesmal jemanden in ihrem Alter kennenlernen und sich danach in ihn verlieben.

Im nächsten Frühjahr gehen die beiden Freundinnen auf eine Kunstschule. Als sie zusammen in die neue Klasse kommen, fällt Nanas Augenmerk sofort auf einen hübschen Jungen, der auch sogleich zu Junko angelaufen kommt. Er heißt Shoji Endo und war mit Junko in der Mittelschule zusammen in einer Klasse. Nana kann sofort die Gelegenheit ergreifen einen guten Eindruck zu hinterlassen und lernt dadurch auch seinen besten Freund Kyosuke Takakura kennen. Nach der Schule gehen die beiden Mädchen in Junkos Wohnung und unterhalten sich. Wodurch Nana eine neue Erkenntnis gewinnt und beschließt mit den beiden Jungs befreundet zu sein.

In diesem Moment klingelt das Telefon und Shoji ist am Apparat. Wenige Minuten später kommt er mit Kyosuke und einem Beutel voll Alkohol und Snacks. Zusammen machen sie sich einen lustigen Abend und durch den Alkohol beginnt alles lustiger zu werden. Nana ist am Ende so betrunken, dass sie von all ihren Exfreunden sehr lustig spricht, bis auf den letzten, da beginnt sie plötzlich zu weinen und stößt Shoji von sich. Junko bringt sie daraufhin in ihr Bett damit sie sich beruhigt.

Kyosuke ist derweilen auf dem Sofa eingeschlafen und Shoji muss den letzten Zug nach Hause nehmen und verabschiedet sich deshalb. Doch Junko hat bemerkt, dass er sich in Nana verliebt hat und bittet ihn nicht aufzugeben.

NANA Band 2Am nächsten Morgen wacht Nana mit Kater auf. Schlaftrunken sieht sie wie Junko und Kyosuke rummachen, was sie nicht wirklich aus der Ruhe bringt. In der Schule begegnet ihr sofort Shoji der sofort nach ihrem Wohlbefinden fragt. In der Klasse hat sie das Talent sich in den Finger zu schneiden und Shoji verarztet sie rührend. Nach dem Korb von der misslungen Einladung ins Kino, folgt der Wunsch von Nana doch auf Partys zu gehen, um dort ihre neue Liebe zu finden. Dies demotiviert natürlich Shoji, doch er begleitet sie weiter und weicht nicht von ihrer Seite.

In den Ferien fahren sie zu viert ans Meer. Damit Junko und Kyosuke zusammen schlafen können, geht Nana von sich aus mit Shoji in ein Zimmer. Blauäugig wie sie ist, glaubt sie natürlich dass Shoji anders wäre wie andere Männer und nicht gewisse Bedürfnisse hätte. Aber um sie nicht weiter zu enttäuschen, reißt er sich zusammen. Junko findet das am nächsten Tag natürlich sehr amüsant und gibt ihm die Aufgabe auf sie aufzupassen sobald sie nach Tokyo geht.

Als Nana erfährt, dass sowohl Junko als auch Kyosuke im nächsten Jahr in Tokyo auf die Kunstakademie gehen, bricht für sie eine Welt ein. Als sie von Shoji erfährt, dass er sein Glück auch gerne in Tokyo versuchen möchte, ist sie den Tränen nahe. Durch ihn erfährt sie, dass es in Tokyo viele Kunstakademien gibt und sie vielleicht auch eine Chance hat. Doch sie schafft es auf keine der Akademien, genau wie Shoji. Dadurch bittet er sie, doch auf eine regionale zu gehen wodurch die beiden anfangen sich zu streiten und er sie einfach in der großen Stadt stehen lässt. Was wird passieren? Werden die beiden sich wieder zusammenraufen und vielleicht doch noch ein Paar oder ist dies das Ende der Freundschaft?

Story: Nana Osaki
Nana Osaki ist bei ihrer Großmutter aufgewachsen. Weil ihre Mutter eine Schlampe war, durfte sie selbst nie hübsche Mädchensachen tragen, weil dies ja die Männer anzieht. Als ihre Oma starb, kaufte sie sich zu Weihnachten ein knallrotes Kleid. Durch ihren Freund Nobu geht sie daraufhin auf ein Konzert und ist sofort von dem Gitarristen Ren fasziniert.

NANA Band 3Wenig später wollen Nobu, zwei Freunde und Ren eine neue Band gründen und suchen daher eine Sängerin, doch ihnen fällt niemand ein. In diesem Moment klingelt es an der Tür und Nana ist genau zur rechten Zeit am rechten Ort. Doch als sie Ren sieht, rennt sie weg um nicht in seinen Bann gezogen zu werden. Doch er läuft er hinterher und bittet sie, in ihrer Band zu singen. Das ist die Geburtsstunde von „Blast“.

Kurze Zeit später kommen Nana und Ren zusammen und kurze Zeit später zieht sie zu ihm. Blast wird immer bekannter und beliebter und besonders Nana bekommt viele Geschenke von den Mädchen. Doch dann kommt der Umbruch. Ren bekommt die Chance nach Tokyo zu gehen und dort mit seiner Musik Geld zu machen und stellt damit Nana vor die Entscheidung mitzukommen oder sich zu trennen. Was wird sie machen und was wird aus Blast?

Eigene Meinung
„NANA“ bedeutet übersetzt „7“ und ist eines der bekanntesten Werke von Ai Yazawa, wahrscheinlich auch das Bekannteste… In Japan bricht jeder neue Band die Verkaufsrekorde und auch bei uns wird der Manga wohl sehr beliebt. Der Zeichenstil ist detailliert und genial gezeichnet, wie man es von Ai Yazawa gewohnt ist. Die Stories und Charaktere sind wundervoll gestaltet und sind sehr realistisch. Ein Zusammenspiel beider Geschichten wird wohl sehr interessant, dies ist ab Band 2 auch der Fall. Besonders für das weibliche Leserschaft ist „NANA“ ein Muss in jedem Schrank, auch wenn sie pinke Farbe des ersten Bandes etwas abschreckend ist 😉

Seit Mitte 2009 pausiert die Serie im Cookie-Magazin von Shueisha wegen Krankheit der Mangaka. Seit 2009 erscheinen in großen Abständen kleine Episoden von „Junko no Bushitsu“ und Illustrationen (z.b. zum 15jährigen Jubiläum des Magazins im Jahr 2015). Ob „NANA“ jemals abgeschlossen wird, ist weiterhin unklar.

NANA: © 1999 Ai Yazawa, Shueisha / EMA

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Im letzten Viertel des Mondes

Name: Im letzten Viertel des Mondes
Englischer Name: Last Quarter
Originaltitel: Kagen no Tsuki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1998
Deutschland: EMA 2007
Mangaka: Ai Yazawa
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

Im letzten Viertel des Mondes Band 1Story
Eines Abends trifft die 17-jährige Mizuki Mochizuki auf einen jungen Mann der mit seiner Gitarre ein schönes Lied spielt. Sie bleibt stehen und spricht ihn an. Mitten in der Nacht läuft sie nach Hause, packt ein paar Kleidungsstücke in einen Koffer und nimmt ihr Erspartes mit. Sie hat nur wenig Zeit und möchte so schnell wie möglich weg. Ihre kleine Schwester Yui wird wach und trifft im Flur auf Mizuki. Auch ihre Mutter möchte Mizuki aufhalten zu gehen, doch das Mädchen ist fest entschlossen. Sie ruft ein Taxi und fährt nach Shibuya. Dort sitzt noch immer der junge Mann mit seiner Gitarre im Arm. Sie spricht ihn an. Er heißt Adam, ist 20 Jahre alt und stammt aus England. Adam nimmt sie mit in seine Wohnung, in einer alten Villa. Dort spielt er ein Lied mit dem Titel „Last Quarter“ für sie.

Einen halben Monat später fährt sie mit dem Taxi. Das Radio läuft und plötzlich wird „Last Quarter“ von „Evil Eye“ gespielt. Mizuki erkennt es sofort und auch Adams Stimme. Ist Adam ein Profi-Musiker? Mizuki erzählt ihm mit einem Lächeln im Gesicht von ihrem Leben, besonders von dem traurigen Moment. Um sie zu beruhigen, spielt er wieder ihr Lieblingslied „Last Quarter“. Am nächsten Tag merkt sie, dass er Drogen nimmt und bittet ihn damit aufzuhören. Doch er sieht in ihr nur seine tote Freundin und bittet sie nicht zu sterben. Einige Tage später verschwindet er. Drei Tage und Nächte regnet es ununterbrochen. Doch dann, eines Abends, klingelt Mizukis Handy. Sie denkt erst, es wäre ihr Ex-Freund, da er immer zu dieser Uhrzeit angerufen hat, aber es ist Adam. Er sagt ihr, dass er gehen muss. Sie möchte ihn begleiten und sie verabreden sich für den nächsten Tag. Einige Stunden später steht sie mit ihrem ganzen Gepäck am vereinbarten Ort. Kurze Zeit später erscheint Adam auf der anderen Straßenseite. Sie sieht ihn und läuft auf ihn zu. Sie bemerkt nicht, wie ein Auto immer näher kommt und sie anfährt.

Als sie wieder zu sich kommt, sieht sie nur helles Licht. Sie sieht einen langen Zaun und dann taucht ein kleines Mädchen auf. Wohin sie wollte, weiß Mizuki nicht mehr. Sie scheint alle Erinnerungen verloren zu haben. Das kleine Mädchen weint, weil sie ihre Katze verloren hat. Mizuki hilft ihr bei der Suche und findet die Katze mit ihr gemeinsam. Das Mädchen lacht und verschwindet. Die Katze taucht plötzlich auf der anderen Seite des Zaunes wieder auf. Auch die Katze verschwindet wieder und Adam taucht auf. In der Haltung wie ihn Mizuki nur wenige Momente vorher, am Straßenrand, gesehen hatte. Sie weiß, dass er ihr viel bedeutet, aber sie kann sich nicht mehr an seinen Namen erinnern.

Im letzten Viertel des Mondes Band 2Hotaru Shiraishi geht in die fünfte Klasse und kam durch einen Autounfall ins Krankenhaus. Dort sieht sie im Fernsehen einen Auftritt von „Evil Eye“. Sie mag das Lied. Als sie wieder nach Hause kommt, nimmt sie sich vor, am nächsten Tag nach ihrer Katze Lulu zu suchen. Nachts träumt sie von Mizuki, von ihrem Treffen am Zaun und vom Auffinden ihrer Katze. In der Nähe eines alten, verlassenen Hauses sieht sie eine Katze die wie Lulu aussieht. Sie klettert durch den Zaun und betritt das Haus. Die Vorhänge sind zerrissen und die Möbel kaputt. Auf einmal hört sie Klaviermusik. Sie hat Angst, dass doch jemand im Haus ist. Doch dann erkennt sie das Lied, es ist „Last Quarter“, das Lied, dass sie so mehr mag. Sie folgt der Musik und sieht wie Mizuki am Klavier sitzt und spielt. Sie steht an der Tür und lauscht dem Lied.

In diesem Moment taucht die Katze wieder auf. Sofort erkennt Hotaru, dass es nicht ihre Lulu ist. Trotzdem streichelt sie die Katze und wird so von Mizuki entdeckt. Mizuki reagiert erschrocken. Sie erkennt, dass Hotaru das Mädchen aus ihrer Erinnerung am Zaun ist. Auch Hotaru erkennt sie sofort. Mizuki ist überglücklich, dass sie das kleine Mädchen noch einmal treffen kann. Sie erzählt, dass sie hier mit Adam der Katze alleine lebt. Hotaru fragt Mizuki nach ihrem Namen, doch sie kann sich außer an das Treffen mit Hotaru an nichts erinnern. Außerdem erzählt sie, dass sie das Haus nicht verlassen kann. Hotaru vermutet, dass sie das Haus nicht verlassen kann, weil das Tor abgeschlossen ist. Mizuki erschrickt und läuft aus dem Haus, da Adam sonst nicht in das Haus kann. Mizuki verschwindet vor Hotarus Augen und taucht in der Mitte des Hauses wieder auf.

Am nächsten Tag erzählt sie ihrer besten Freundin davon. Gemeinsam gehen sie zu dem Haus. Zufällig treffen sie dort auf zwei Jungen aus ihrer Klasse. Die drei Kinder glauben Hotaru nicht, doch sie betreten mit ihr das Haus. Mizuki empfängt dort die Kinder. Doch niemand außer Hotaru kann sie sehen. In diesem Augenblick beginnt Hotarus Mütze zu schweben, da Mizuki sie Hotaru aufsetzt. Die drei Kinder beginnen Hotaru zu glauben. Da sie Mizuki nicht hören können, kommunizieren sie über Hotaru. Sie wollen Mizuki, die sie Eva nennen, helfen, ihren Adam zu finden. Sie wollen, dass die Geist gewordene Mizuki endlich ihren Frieden findet. Werden sie es schaffen?

Eigene Meinung
„Im letzten Viertel des Mondes“ ist ein weiteres Werk der Shojo-Mangaka Ai Yazawa. Doch dieser Manga ist im Gegensatz zu den anderen in Deutschland erschienen Werken nicht kitschig. Es ist zwar eine Love-Story, doch sehr mysteriös und verwirrend. Die Geschichte des Geistes Mizuki ist sehr traurig und wird sehr gefühlvoll erzählt. Außerdem gibt es viele plötzliche Wendungen, die die Geschichte sehr spannend macht. Rundum ein Shojo-Manga ganz ohne rosa Wölkchen und lustigen Geschichten.

Kagen no Tsuki: © 1998 Ai Yazawa, Shueisha / EMA

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