Carlsen Winterprogramm 2019/2020

Carlsen haben versehentlich ihr Programmheft für das Winterprogramm 2019/2020 veröffentlicht. Dadurch können wir euch bereits heute das Programm vorstellen:

Action:

  • Dragon Ball Massiv von Akira Toriyama – 14 Bände (3 in 1 Bände) ab Oktober – Band 1 für 5,00 €, ab Band 2 10,00 €
  • Super Dragon Ball Heroes von Yoshitaka Nagayama – 2+ Bände ab März 2020 für je 7,00 €
  • Fairy Tail – 100 Years Quest von Hiro Mashima, Atsuo Ueda – 1+ Bände ab Februar 2020 für je 7,00 €
  • The Art of Splatoon von Sankichi Hinodeya – Artbook im November für 39,99 €

Mystery:

  • Fairy Tale Battle Royale von Soraho Ina – 3+ Bände ab Februar 2020 für je 7,00 €
  • Pone – Posuka Demizu Artbook von Posuka Demizu – Artbook im Oktober für 20,00 €
  • H.P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All von Tanabe Gou – Einzelband im März 2020 für 12,00 €

Fantasy/Science-Fiction:

  • I am Sherlock von Kotaro TAKATA, Naomichi Io – 4 Bände ab November für je 7,00 €
  • Shikigami von Yasaiko Midorihana – Einzelband im Februar 2020 für 10,00 €
  • Magus of the Library von Mitsu Izumi – 2+ Bände ab Oktober für je 12,00 €
  • Overlord: Official Comic à La Carte Anthology von Kugane Maruyama, diverse – 3+ Bände ab Dezember für je 7,00 €
  • Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: X XI XII XIII XIV – letzter Band im Februar 2020 für 39,99 €

Comedy:

  • Yakuza goes Hausmann von Kousuke Oono – 2+ Bände ab Dezember für je 7,50 €
  • Rental Girlfriend von Reiji Miyajima – 8+ Bände ab Februar für je 7,00 €

Romance:

  • Moving Forward von Nagamu Nanaji – 11 Bände ab Dezember, Band 1 für 5,00 €, ab Band 2 7,00 €
  • Jumping von Asahi Tsutsui – 4 Bände ab März für 7,00 €
  • The Golden Sheep von Kaori Ozaki – 2+ Bände ab Dezember für je 8,00 €

Boys-Love:

  • Depth of Field von Enjo – 2 Bände ab März für je 8,00 €
  • Liquor & Cigarette von Ranmaru Zariya – Einzelband im Dezember für 8,00 €

Special:

  • Aufzeichnungen eines einsamen Aliens von Kabi Nagata – 2 Bände ab November für je 18,00 €

Quelle: Programm Vorschau

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Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu

Name: Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu
Englischer Name: Dragon Ball: That Time I Got Reincarnated as Yamcha!
Originaltitel: Dragon Ball Gaiden: Tensei shitara Yamcha datta ken
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Original-Story: Akira Toriyama
Story & Zeichnungen: Dragongarow Lee
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,00 €

Story:
Beim Versuch einem Mädchen unter den Rock zu sehen, fällt ein „Dragon Ball“-begeisterter Highschool-Schüler eine Treppe hinunter und findet sich im Körper von Yamchu wieder! Einerseits ist es für ihn natürlich ein wahrgewordener Traum, im „Dragon Ball“-Universum wiedergeboren worden zu sein, aber andererseits ist er etwas enttäuscht darüber, ausgerechnet Yamchu zu sein. Warum nicht Son-Goku oder Vegeta? Doch da wird ihm klar, dass er als Yamchu ja mit der süßen Bulma zusammenkommt! Aber auch, dass ihn die Pflanzenmänner töten werden und Bulma kurz darauf Vegeta heiratet. Irgendwie muss sich dieses Schicksal doch abwenden lassen! Also beschließt der frischgebackene Yamchu nicht mit Bulma in die westliche Hauptstadt zu fliegen, sondern mit Son-Goku und Kuririn beim Herrn der Schildkröten zu trainieren.

Ein Jahr vor Vegetas und Nappas Ankunft auf der Erde fliegt Yamchu mit Piccolos Raumschiff nach Namek, um dort vom Dorfältesten sein volles Potenzial wecken zu lassen und mit Nail zu trainieren. Als Vegeta und Nappa schließlich einen Monat zu früh auf der Erde landen, muss sich Yamchu zwar von Polunga zurückbeamen lassen, aber durch das harte Training ist er nun so stark, dass er alle Pflanzenmänner und sogar Nappa im Alleingang töten kann, ohne dass auch nur einer seiner Kameraden sein Leben lassen muss. Mit vereinten Kräften gelingt es Son-Goku und Yamchu zwar auch Vegeta zu besiegen, allerdings verhindert Goku, dass Yamchu ihn ermordet. Wird der reinkarnierte Yamchu Bulma trotzdem noch zur Frau nehmen können? Des Weiteren spürt Gott dieselbe mysteriöse Energie, die Yamchu umgibt, auch noch bei einem anderen „Dragon Ball“-Charakter! Wer ist also der andere Wiedergeborene?

Eigene Meinung:
Yamchu gilt unter „Dragon Ball“-Fans als derartig nutzlos, dass es im Internet nur so vor über ihn spottenden Memes wimmelt. Also kamen ein paar kluge Köpfe bei Shueisha auf die Idee, den derzeitigen Isekai-Hype mit dem Versuch zu kombinieren, Yamchus Ehre wiederherzustellen. Für die zeichnerische Umsetzung wurde Dragongarow Lee engagiert und ich kann mir keine bessere Wahl vorstellen, natürlich mit Ausnahme von Akira Toriyama himself. Denn Lee versteht es meisterhaft Toriyamas Stil zu kopieren. Sobald sich der Protagonist in Yamchus Körper wiederfindet, könnte man echt meinen, Toriyama höchstpersönlich hätte die Seiten zu Papier gebracht. Aber in den Szenen, die in unserer Welt spielen, kommt auch Lees ganz eigener Stil zur Geltung, was einen schönen Kontrast bildet, der den Leser leicht zwischen beiden Welten unterscheiden lässt.

Selbst der Preis dieses Bandes trägt zu seinem Nostalgiefaktor bei, denn er kostet genauso wie die „Dragon Ball“-Bände seinerzeit nur 5 €. Dafür ist der Einzelband mit gerade einmal 140 Seiten aber auch etwas dünner als der Durchschnittsmanga. Jedenfalls finde ich es sehr löblich, dass Carlsen die Seitenanzahl bei der Preiskalkulation berücksichtigt, insbesondere wenn man bedenkt, dass andere Verlage ebenso dünne Bände im Hochformat veröffentlichen und dafür dann hemmungslos 10 € verlangen (z. B. „Another. Deadman Wonderland“ und „Keine Cheats für die Liebe“). Mein einziger Kritikpunkt liegt in der Inkonsistenz bei der Übersetzung. So wurde zwar versucht, die deutschen Bezeichnungen und Charakternamen aus dem Original-Manga beizubehalten, jedoch mit mäßigem Erfolg. So werden die Pflanzenmänner hier beispielsweise an manchen Stellen „Saibanman“ und Polunga „Porunga“ genannt. Aber das tut der Freude über das vorliegende witzige Gedankenspiel keinen Abbruch. Wer mit „Dragon Ball“ aufgewachsen ist, wird diesen Band lieben und sich genau wie ich von Shenlong bereits weitere „Dragon Ball Side Stories“ herbeiwünschen wollen.

Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu: © 2017 Akira Toriyama, Dragongarow Lee, Shueisha / Carlsen

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„Dragon Ball Super“-Kinofilm toppt die japanischen Kinocharts

©Toei Animation

Der neue „Dragon Ball Super“-Kinofilm „Dragon Ball Super: Broly“ erweist sich in Japan als Riesenerfolg.

Der Film spielte an seinem Startwochenende knapp über 1 Mrd. Yen (ca. 7,8 Mio. Euro) ein. Toei erwartet, dass der Film mehr als 5 Mrd. Yen (ca. 39 Mio. Euro) einbringen wird.

Der Film spielt zeitlich nach der „Dragon Ball Super“-Animeserie und führt den aus dem achten und zehnten der alten Kinofilme bekannten „legendären Super Sayajin“ Brolly in den offiziellen Kanon ein.

„Dragon Ball“ Schöpfer Akira Toriyama schrieb das Drehbuch zum Film und entwarf die Charaktere. Tatsuya Nagamine („One Piece Z“) führte Regie.

Der „Dragon Ball Super“-Anime lief auf deutsch auf ProSieben Maxx und wurde von Kazé auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.

Quelle: ANN

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Drei Titel für das Winterprogramm bei Carlsen angekündigt

Carlsen hat diese Woche drei Titel für das Winterprogramm 2018/2019 angekündigt:

  • Battle Angel Alita – Last Order Perfect Edition von Yukito Kishiro – 12 Bände, je 300-430 Seiten
  • Dragon Ball Side Stories: Yamchu von Dragon Garow Lee und Akira Toriyama – Einzelband
  • Final Fantasy Memorial Ultimania von Sutajio Bento Sutatsufu – 3 Bände (Band 2 umfasst „Final Fantasy VII VIII IX“ und erscheint bereits im Herbst)

Quelle: Carlsen Forum

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Dragon Ball Super

Name: Dragon Ball Super
Englischer Name: Dragon Ball Super
Originaltitel: Dragon Ball Super
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Konzept & Story: Akira Toriyama
Manga: Toyotarou
Bände: 10 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 5,99 €
6,50 € (ab 01.02.2019)

Story
Nach dem Sieg über den Dämon Boo sind einige Monate vergangen. Goku, der stärkste Krieger der Welt, schlägt sich mit Feldarbeit herum, dabei würde er eigentlich viel lieber trainieren. Da kommt es ihm gerade recht, dass eines Tages Mr. Satan, inzwischen Schwiegervater von Gokus Sohn Gohan, mit einer großen Tasche Geld vor der Tür steht. Die vermeintliche Rettung der Erde hat ihn reich gemacht und das Geld möchte er nun mit den eigentlichen Helden teilen. Goku ist mehr als erfreut und macht sich sofort auf zum Planeten Meister Kaios, um dort sein Training wieder aufzunehmen.

Doch die Ruhe hält nicht lange. Beerus, der Gott der Zerstörung, taucht auf. Er sucht den legendären „Super Saiyajin-Gott“, der als einziger ihm im Kampf ebenbürtig sein soll. Zwar finden Goku und seine Freunde heraus, wie man die Verwandlung zum „Super Saiyajin-Gott“ vollziehen kann, doch für Beerus sind sie keine Gegner. Daraufhin beschließen Goku und Vegeta bei Whis, dem Meister von Beerus, zu trainieren, um stärker zu werden. So schaffen sie es sogar, die Stufe „Super-Saiyajin Blue“ zu erreichen, die noch über dem „Super Saiyajin-Gott“ steht.

Dann aber taucht Champa auf, der Gott der Zerstörung des benachbarten Universums. Er schlägt Beerus einen Wettstreit um die Dragon Balls vor. Wer ein Kampfturnier der jeweils fünf stärksten Krieger der Universen gewinnt, soll einem Wunsch vom Drachen des 7. Universums frei haben. Natürlich wollen Goku und Vegeta teilnehmen. Neben Piccolo und Boo stellt Beerus zudem den mysteriösen Monaka auf, den angeblich stärksten Krieger des Universums. Doch auch die Gegner sind nicht übel und so steht den Helden ein strammer Kampf bevor.

Eigene Meinung
Lange haben die Fans auf Nachschub gewartet, nun werden sie mit „Dragon Ball Super“ bedient. Diese neue Serie, die zwar von Akira Toriyama erdacht, aber vom Zeichner Toyotarou umgesetzt wird, ist zeitlich zwischen der „Boo Saga“ und dem Epilog von „Dragon Ball Z“ angesiedelt. Neue, noch stärkere Gegner tauchen auf. Als die Erde dadurch in Gefahr gerät, machen sich Goku und seine Kameraden einmal mehr kampfbereit.

Wem das Szenario bekannt vorkommt, der hat natürlich Recht. Neu ist der Kreislauf um Training der Charaktere, neue (stärkere) Gegner und neue Fähigkeiten, um diese zu überwenden nicht. „Dragon Ball“ gilt nicht ohne Grund als Prototyp des klassischen Battle-Manga. Nichtsdestotrotz ist auch die Story von „Dragon Ball Super“ unterhaltsam. Das liegt nicht zuletzt an den sympathischen Charakteren. Da macht es auch nichts, dass teilweise bereits besiegte Charaktere oder anderweitig ausgeschiedene nochmals recycelt wurden, indem sie z.B. nun als „Pendant aus dem Nachbaruniversum“ auftreten. Im Gegenteil dürften die meisten das eher im positiven Sinn unter dem Nostalgiefaktor verbuchen.

Komplizierter wird es da schon eher, wenn man alle „Dragon Ball“-Franchises kennt. So ganz schlau wird man aus dem Durcheinander zwischen „Super“-Anime, „Super“-Manga“ sowie den beiden DBZ-Kinofilmen „Kampf der Götter“ und „Resurrection ‚F‘“ nicht. Denn die ersten Kapitel des neuen Manga wurden bereits inhaltlich weitgehend (aber nicht identisch) als Anime produziert.

Darüber hinaus ignoriert die Serie konsequent die Entwicklungen später angesiedelter Handlungsstränge. Beispielsweise der in „Dragon Ball GT“ eingeführte „Vierfache Super-Saiyajin“ wird als nicht existent angesehen. Stattdessen werden die neue Entwicklungsformen „Super Saiyajin Gott“ und „Super Saiyajin Blue“ eingeführt. Auch Kaioshin und Kibito – in „GT“ nach wie vor fusioniert – lassen sich in „Super“ wieder in zwei Personen aufteilen.

Es mag daran liegen, dass Akira Toriyama an der Entstehung von „GT“ nur am Rande beteiligt war, es erklärt aber nicht, warum in „Super“ bereits Gokus Enkelin Pan geboren ist, die aber im Epilog von „DBZ“, der zehn Jahre nach der Boo-Saga angesiedelt ist, erst fünf Jahre alt ist. Es gibt auch noch andere Beispiele, wie in dieser Serie Fakten aus „DBZ“ ignoriert werden.

Ansonsten wird der „Dragon Ball“-Fan auch mit dieser Serie wieder gut bedient.

© Rockita

Dragon Ball Super: © 2015  Akira Toriyama / Toyotarou  Shueisha / Carlsen

Collection

 

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Katsura & Toriyama Short Stories

Name: Katsura & Toriyama Short Stories
Englischer Name:  –
Originaltitel: Katsura Masakazu x Toriyama Akira kyosaku tanpenshu –KatsuraAkira-
Herausgebracht: Japan: Shuesiha 2014
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Szenario: Akira Toriyama
Zeichnungen: Masakazu Katsura
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Inhalt & Eigene Meinung
In dem Band „Katsura & Toriyama Short Stories“  finden sich mehrere Kurzgeschichten, die die beiden populären Mangaka Masakazu Katsura (z.B. „I“s“, „D*N*A“) und Akira Toriyama (u.a. „Dr. Slump“, „Dragon Ball“) gemeinsam ausgearbeitet haben. Die Zeichnungen übernahm letztlich Katsura alleine, wobei  das Charakterdesign auf eine gemeinsame Arbeit beider Mangaka zurückgeht.

Inhaltlich sind es Geschichten zu zwei Charakteren, die beleuchtet werden: Sachie-chan und Jiya, der Weltraumpolizist.

In „Sachie-chan Megapunch“ etwa sieht sich die Mittelschülerin Sachie Momochi unversehens mit ein paar Aliens konfrontiert, die sie als Leibwächterin anheuern, um ihr Dorf auf einem fremden Planeten vor Gefährdern zu beschützen. Zugute kommt Sachie dabei, dass sie aus einem alten Ninja-Clan stammt, dessen Oberhaupt ihr Vater, Momochi XX., ist. Aber ist das flippige Girlie der Aufgabe wirklich gewachsen?

In „Jiya“ trifft das ungleiche Paar Yukio Kyumonji und Kaede Beniya zufällig auf den Weltraumpolizisten Jiya, der ihnen das Leben rettet. Dann aber übernimmt Jiya die Kontrolle über Kyumonjis Körper. Begeistert, aber auch mitgerissen von den völlig neuen menschlichen Eindrücken. Ist er in dem Körper überhaupt noch in der Lage seinen Dienst zu tun? Und warum sind seine bisher stets korrekten Dateninformationen im Fall der Erde und der Menschen so offensichtlich falsch?

Ein neuer Short Stories-Band von Akira Toriyama, das wäre nichts Besonderes. Immerhin bringt Carlsen bereits seit einiger Zeit immer wieder Bände mit Kurzgeschichten des bekannten Alt-Meisters Toriyama heraus. Für den vorliegenden Band aber hat er sich zusammen getan mit seinem jüngeren Kollegen Masakazu Katsura. Und das ist schon eine kleine Sensation. Wie passt der durch Martial-Arts-Manga wie dem Klassiker „DragonBall“ unsterblich gewordene Toriyama mit Katsura zusammen, der (auch hierzulande) vor allem durch seine Love-Comedy-Serien mit attraktiven Ladies meist unbeholfenen männlichen Hauptcharakteren bekannt ist? Das Ergebnis zeigt, dass das sehr gut funktioniert, denn die Schnittmenge beider Zeichner ist der Science-Fiction-Bereich. Mit Aliens und Weltraumpolizisten kennen sich beide aus. Und so werden die Kurzgeschichten in dem gemeinsamen Band zum bunten Spektakel mit allerhand skurrilen Gestalten, hübschen Mädchen mit dezenten Höscheneinblicken, kraftstrotzenden Helden und allerhand futuristischer Technologie.

Tatsächlich lassen sich in dem Reigen die besonderen Merkmale beider Künstler deutlich erkennen, vermischen sich aber zu homogenen Geschichten. Da macht das Lesen Spaß!

© Rockita

Katsura & Toriyama Short Stories: © 2014  Masakazu Katsura / Akira Toriyama  Shueisha / Carlsen

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Carlsen Sommerprogramm 2017

carlsenmanga-logoCarlsen hat heute das Sommerprogramm 2017 angekündigt. Folgende Titel werden nächstes Jahr starten:

Action:

  • Dragon Ball Super von Akira Toriyama & Toyotarou – 1+ Bände für je 5,99 €
  • Naruto Shippuden: Fesseln – Animecomic für 12,95 € ab Mai
  • Boruto – Naruto Next Generation von Masashi Kishimoto und Ukyou Kodachi – 1+ Bände für 5,99 € ab Juni
  • Itachi Shinden von Takashi Yano – Novel für 7,99 € ab September
  • Fairy Tail Side Stories von von Hiro Mashima und Kyota Shibano – 3 Bände für je 6,99 € ab Juli
  • Personal Paradise – Brave Brother von Melanie Schober – 2 Bände (auch mit Schuber) für 6,99 € / 9,99 € ab August
  • I am a Hero in Osaka von Kengo Hanazawa & Yuki Honda – Einzelband für 8,99 € ab Juni
  • Q (KU) von Tatsuya Shihira – 4 Bände für je 7,99 € ab August
  • Burning Hell von Youn-In Wan & Yang Kyung-Il – Einzelband für 9,99 € ab September

Shonen:

  • To the Abandoned Sacred Beasts von Maybe – 4+ Bände für je 6,99 € ab April
  • Overlord von Hugin Miyama und Kugane Maruyama – 5+ Bände für je 6,99 € ab Juli

Shojo:

  • Verliebt in Japan! von Inga Steinmetz – Einzelband für 14,00 € ab April
  • 12 Jahre von Nao Maita – 10+ Bände für 5,99 € ab August
  • Vampire Knight Memories von Matsuri Hino – 1+ Bände für je 6,99 € ab Juni
  • Is Dorothy in a bad Temper (OT: „Dorothy wa Gokigen Naname?“) von Sora Hoonoki – 3 Bände für je 6,99 € ab Mai
  • The Case Study of Vanitas (OT: „Vanitas no Shuki“) von Jun Mochizuki – 2+ Bände für je 7,99 € ab Juli

Boys-Love:

  • Mother’s Spirit von Enzo – Einzelband für 7,99 e ab August
  • zwei neue Projekte von Kyoko Aiba, Titel werden später angekündigt

Sonstiges:

  • Sherlock von Jay, Getiss & Moffat – für je 12,99 € ab April
  • Assassination Classroom Band 16 erscheint im Mai mit und ohne Sammelschuber oder Sammelschuber mit Band 9 bis 16
  • Fairy Tail Band 50 erscheint als normale Ausgabe oder als einmaliges Package mit 50-teiligen Postkarten-Set für 9,99 € im April
  • Personal Paradise von Melanie Schober – Neuausgabe mit neuen Covern ab August für je 6,99 €
  • Attack on Titan Coloring Book von Hajime Isayama – Artbook als Softcover für 9,99 € im April
  • Lady Snowblood von Koike & Kamimura – Neuausgabe mit neuem Coverdesign alle 3 Bände im Mai für 19,99 € (je Band 1+2)/ 16,99 € (Band 3) / 44,00 € (als Set Band 1-3)
  • Die letzte Reise der Schmetterlinge von Kan Takahama – Graphic Novel für 14,90 €
  • Venedig von Jiro Taniguchi – Einzelband mit Flexocover für 29,90 € ab April
  • Manga-Zeichenstudio: Emotionen und Mimik ausdrucksstark zeichnen von Hikaru Hayashi – Einzelband für 19,90 € im Juli

Quelle: Carlsen.de

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Shueisha veröffentlicht „MyJump“-Manga-App in Japan

Shonen JumpShueisha hat erst letzte Woche eine eigene Smartphone-App rausgebracht:

Mit der „MyJump“-App können Benutzer ihre Lieblingsmangas direkt auf dem Smartphone lesen und die aktuellsten Kapitel abrufen.

Dafür wurden zwei Modi eingeführt:

  • „Weekly MyJump“ erlaubt es dem Benutzer, wöchentlich die neuesten Mangakapitel direkt bei Erscheinung auf seinem Smartphone zu lesen
  • „MyJump Best“ ist als digitale Bücherei für die Lieblingsmangas gedacht, auf die man jederzeit zugreifen kann

Für „Weekly MyJump“ kann man ein monatliches Abonnement für 480 Yen (ca. 4,20 €) abschließen, mit dem man 10 Kapitel abrufen kann, für 840 Yen (ca. 7,45 €) bekommt man 20 Kapitel. Als Startangebot ist der erste Monat kostenlos.

Die digitale Mangabibliothek umfasst ca. 200 Titel, es wird auch täglich kostenfrei Kapitel zum Lesen geben.

Die App-Maskottchen Mai und Hanbott wurden übrigens von Akira Toriyama (Dragon Ball, Dr. Slump) entworfen.

Derzeit gibt es die App nur für Android-Geräte, ein iOs-Release dürfte aber bald folgen.

Ob die App auch für den europäischen Raum verfügbar sein wird, ist bisher noch unbekannt.

Quelle: ANN

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Dragon Ball SD

Name: Dragon Ball SD
Englischer Name:
Originaltitel: Dragon Ball SD
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2012
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Original-Story: Akira Toriyama
Story & Zeichnungen: Naho Ohishi
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,95 €

Dragon Ball SD Band 1Story:
Tausende Kilometer von der Hauptstadt entfernt in den Bergen lebt der kleine Son-Goku. Nachdem sein Großvater in einer Vollmondnacht von ihm tot getrampelt wurde, wovon Goku natürlich nichts weiß, ist er ganz auf sich allein gestellt. Dazu kam es, weil Son-Goku kein normaler Mensch ist: Er hat einen Affenschwanz und wird bei Vollmond zu einem Wehraffen. Gokus größter Schatz ist der Dragon Ball mit den vier Sternen, der einst seinem Opa gehörte und genau auf den hat es das 16-jährige Stadtmädchen Bulma abgesehen. Sie ist ein Genie, was Technik anbelangt. Nachdem sie zwei Dragon Balls gefunden und herausgefunden hat, dass einem ein Wunsch erfüllt wird, wenn man alle sieben beisammen hat, hat sie einen Radar entwickelt, mit dem man die restlichen Kugeln aufspüren kann. So kommt es also, dass sich Bulma und Son-Goku begegnen. Als sie erkennt, wie stark der kleine Junge ist, beschließt sie, ihn mitzunehmen, damit sie auf der Reise einen Bodyguard hat. Sind alle Dragon Balls vereint, erscheint der göttliche Drache Shenlong, von dem sich Bulma einen süßen Freund wünschen will.

Das ungleiche Paar findet auf der abenteuerlichen Suche weitere Weggefährten: das Schwein Oolong und die schwebende Katze Pool, die sich in alles Mögliche verwandeln können und Wüstenräuber Yamchu, der sich vom Drachen wünschen will, dass seine Angst vor Mädchen verfliegt. Allerdings werden sie vom bösen Prinz Pilaw gefangen genommen, der ihnen die Dragon Balls abnimmt, um damit die Weltherrschaft an sich zu reißen. Als Pilaw gerade seinen Wunsch aussprechen will, gelingt es Oolong auszubüxen und ihm zuvorzukommen. Er wünscht sich: eine Mädchenunterhose… Der Drache erfüllt den Wunsch und verschwindet wieder, woraufhin die Kugeln in alle Himmelsrichtungen verstreut werden. Zur Strafe sperrt Pilaw Son-Goku und seine Freunde in einer Stahlzelle mit Glasdach ein, wo sie am nächsten Tag von der Wüstensonne gegrillt werden sollen. Doch alles kommt anders, als Son-Goku den Vollmond erblickt, sich in einen Wehraffen verwandelt und so die Zelle sprengt. Als alle befreit sind und sich Pilaw angesichts der Bestie geschlagen geben muss, schneidet Yamchu ihr den Schwanz ab, wodurch sie wieder zum kleinen und unschuldigen Son-Goku wird. Yamchu hat seine Angst vor Mädchen inzwischen auch ohne Dragon Balls überwunden und Bulma hat in Yamchu ihren süßen Freund gefunden. Gemeinsam kehren sie zurück in die Hauptstadt, während Son-Goku beschließt, beim Herrn der Schildkröten in die Lehre zu gehen, der einst auch seinen Großvater in der Kampfkunst unterrichtet hat.

Gemeinsam mit dem glatzköpfigen Kuririn absolviert Son-Goku das äußerst harte Training des Herrn der Schildkröten, bis die beiden schließlich stark genug sind, um am Großen Turnier teilzunehmen, zu dem sich Kämpfer aus dem ganzen Land versammeln. Mit Leichtigkeit gewinnen sie einen Kampf nach dem anderen, doch der mysteriöse alte Jackie Chun, der so schnell ist, dass man ihm mit bloßem Auge kaum folgen kann und extrem stark noch dazu, könnte ihnen noch zum Verhängnis werden. Denn er ist Kuririns nächster Gegner. Hat Kuririn überhaupt eine Chance? Und wer ist Jackie Chun wirklich?

Eigene Meinung:
Ich bin mir beim Schreiben der Story-Zusammenfassung irgendwie blöd vorgekommen. Ich meine, hallo? Wir reden hier von „Dragon Ball“! Ich kann mir kaum vorstellen, dass es da draußen überhaupt Leute gibt, die die Geschichte des wohl weltweit berühmtesten Mangas von allen nicht kennen. Aber sollte es tatsächlich jemanden geben – so abwegig das auch erscheinen mag – der mit der Reihe nicht vertraut ist und „Dragon Ball SD“ als Einstieg in die Materie gebrauchen will, so rate ich ihm hiermit davon ab. „Dragon Ball SD“ ist zwar eine Nacherzählung des Original-Mangas im Sauseschritt (d. h. einige weniger relevante Storylines und Details werden weggelassen und das Erzähltempo deutlich angehoben), in Vollfarbe und mit süßen SD-Charakteren, aber dennoch richtet sich der Manga primär an die alt eingesessenen Fans, die mit „Dragon Ball“, „Dragon Ball Z“ und sogar anderen Werken Toriyamas, wie z. B. „Neko Majin“ bestens vertraut sind. Denn der Manga wimmelt nur so vor Anspielungen auf spätere Ereignisse in „Dragon Ball Z“. Zum Beispiel sieht man, wie Vegeta irgendwo im Weltall niesen muss, als Bulma von ihrem Traummann spricht. Oolong verwandelt sich nicht in einen Mann mit Schnurrbart, um die Mädchen zu beeindrucken, sondern in Zarbon und als er sich im Kampf gegen Yamchu in etwas verwandeln will, das Yamchu fertigmachen kann, wird er zu einem Pflanzenmann, woraufhin Yamchu fast schon reflexartig seine Sterbe-Pose einnimmt, in der er im Original-Manga bzw. in „Dragon Ball Z“ nach seiner Ermordung durch einen Pflanzenmann dalag. Wie ihr seht, gibt es also jede Menge Foreshadowing, was für Neueinsteiger recht problematisch ist, den alten Hasen jedoch umso mehr Freude bereitet.

Ich empfehle den Manga daher allen, die „Dragon Ball“ bereits kennen und mal ihr Gedächtnis auffrischen oder auch einfach nur was zum Lachen für zwischendurch haben möchten. Die Zeichnungen geben Akira Toriyamas Stil wunderbar wieder und wenn Naho Ohishi hier und da Szenen hinzufügt, die im Original gar nicht vorkommen, wird es erst so richtig witzig! „Dragon Ball SD“ hat meine Erwartungen übertroffen. Obwohl die Geschichte hier viel schneller erzählt wird, kam sie mir zu keinem Zeitpunkt gehetzt vor. Allein schon die alt bekannte Geschichte in Vollfarbe lesen zu können, ist ein Genuss, zu dem die ganzen neuen Elemente natürlich noch dazu kommen. Ich finde auch das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, wenn man bedenkt, wie teuer andere Mangas in Vollfarbe sind. Der Titel leitet sich ab von „Super Deformed“, was nicht nur auf die Figuren im Chibi-Look anspielt, sondern durchaus auch darauf bezogen werden kann, wie Naho Ohishi den Stoff neu interpretiert und dabei „deformiert“ – im positiven Sinne versteht sich. „Dragon Ball SD“ darf in keiner „Dragon Ball“-Sammlung fehlen!

Dragon Ball SD: © 2012 Akira Toriyama, Naho Ohishi, Shueisha / Carlsen

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