Carlsen Winterprogramm 2019/2020

Carlsen haben versehentlich ihr Programmheft für das Winterprogramm 2019/2020 veröffentlicht. Dadurch können wir euch bereits heute das Programm vorstellen:

Action:

  • Dragon Ball Massiv von Akira Toriyama – 14 Bände (3 in 1 Bände) ab Oktober – Band 1 für 5,00 €, ab Band 2 10,00 €
  • Super Dragon Ball Heroes von Yoshitaka Nagayama – 2+ Bände ab März 2020 für je 7,00 €
  • Fairy Tail – 100 Years Quest von Hiro Mashima, Atsuo Ueda – 1+ Bände ab Februar 2020 für je 7,00 €
  • The Art of Splatoon von Sankichi Hinodeya – Artbook im November für 39,99 €

Mystery:

  • Fairy Tale Battle Royale von Soraho Ina – 3+ Bände ab Februar 2020 für je 7,00 €
  • Pone – Posuka Demizu Artbook von Posuka Demizu – Artbook im Oktober für 20,00 €
  • H.P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All von Tanabe Gou – Einzelband im März 2020 für 12,00 €

Fantasy/Science-Fiction:

  • I am Sherlock von Kotaro TAKATA, Naomichi Io – 4 Bände ab November für je 7,00 €
  • Shikigami von Yasaiko Midorihana – Einzelband im Februar 2020 für 10,00 €
  • Magus of the Library von Mitsu Izumi – 2+ Bände ab Oktober für je 12,00 €
  • Overlord: Official Comic à La Carte Anthology von Kugane Maruyama, diverse – 3+ Bände ab Dezember für je 7,00 €
  • Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: X XI XII XIII XIV – letzter Band im Februar 2020 für 39,99 €

Comedy:

  • Yakuza goes Hausmann von Kousuke Oono – 2+ Bände ab Dezember für je 7,50 €
  • Rental Girlfriend von Reiji Miyajima – 8+ Bände ab Februar für je 7,00 €

Romance:

  • Moving Forward von Nagamu Nanaji – 11 Bände ab Dezember, Band 1 für 5,00 €, ab Band 2 7,00 €
  • Jumping von Asahi Tsutsui – 4 Bände ab März für 7,00 €
  • The Golden Sheep von Kaori Ozaki – 2+ Bände ab Dezember für je 8,00 €

Boys-Love:

  • Depth of Field von Enjo – 2 Bände ab März für je 8,00 €
  • Liquor & Cigarette von Ranmaru Zariya – Einzelband im Dezember für 8,00 €

Special:

  • Aufzeichnungen eines einsamen Aliens von Kabi Nagata – 2 Bände ab November für je 18,00 €

Quelle: Programm Vorschau

||||| Like It 9 Find ich gut! |||||

Neue Manga im Winter

Die neuste Ausgabe der AnimaniA gibt drei neue Manga-Lizenzen für das Winterprogramm bekannt:

Carlsen:

  • Fairy Tail: 100 Years Quest von Atsuo Ueda und Hiro Mashima – 2+ Bände ab Februar

EMA:

  • Kiss of the Fox (OT: „Koyoi, kimi to kiss no chigiri o“) von Saki Aikawa – 3 Bände

Panini Manga:

  • Danzai no Dragnet von Suzuka Oda und Michiru Fushino – 2+ Bände

Quelle: AnimaniA

||||| Like It 11 Find ich gut! |||||

Little Witch Academia

Name: Little Witch Academia
Englischer Name: Little Witch Academia
Originaltitel: Little Witch Academia
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: TRIGGER / Yoh Yoshinari
Zeichnungen: Keisuke Sato
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Seit sie als kleines Mädchen eine Zaubershow von Shiny Chariot gesehen hat, wünscht sich Akko Kagari nichts sehnlicher als genauso eine Hexe zu werden wie sie. Chariot ist seither ihr großes Idol, sie trägt immer eine Chariot-Sammelkarte mit sich herum und möchte auf dieselbe Magieschule gehen wie sie: die Luna Nova. Allerdings gehört Akko keiner Hexenfamilie an, besitzt null magisches Talent und kann nicht einmal auf einem Besen fliegen! Letzteres soll ihr schon gleich zu Beginn fast zum Verhängnis werden, da man nicht etwa mit einem Bus zur Luna Nova gelangt, sondern nur auf einem Besen! Doch zum Glück versucht die gutmütige und hilfsbereite Lotte Jansson Akko auf ihrem Besen mitzunehmen. Da die unbegabte Japanerin jedoch in Salz eingelegte Pflaumen dabei hat und die Leyline, die den Besen auf magische Weise zur Luna Nova führen soll, kein Salz mag, stürzen sie ab, wobei sie auch noch die sarkastische Eigenbrötlerin Sucy Manbavaran mitreißen, die bereits bei ihrer ersten Begegnung mit Akko so genervt von ihr gewesen ist, dass sie ihren Mund kurzerhand in einen geschlossenen Reißverschluss verwandelt hat. Nach ihrer Bruchlandung findet sich das ungleiche Trio ausgerechnet im verbotenen Arctulus Wald wieder. Nur mit Mühe und Not entgehen sie den gefährlichen Ungeheuern, die dort leben, wobei Akko immerhin Chariots Zauberstab finden und damit alle pünktlich zur Eröffnungsfeier in die Luna Nova teleportieren kann.

Wie sich herausstellt, teilt sich Akko ausgerechnet mit Lotte und Sucy ein Zimmer. Den Schulalltag hat sie sich ganz anders vorgestellt und langweilt sich im Magie-Unterricht zu Tode. Mit dieser Einstellung und ihrer offenkundigen Verehrung gegenüber Chariot, die unter den Hexen kein hohes Ansehen genießt, zieht Akko schnell den Zorn der begnadeten Musterschülerin Diana Cavendish auf sich, die vorgibt, Chariot zu verachten. Um den Streit zu schlichten, treten sie in einem magischen Volleyball-Turnier gegeneinander an und obwohl Akko hoffnungslos unterliegt, ist Diana insgeheim von ihrem unerschütterlichen Siegeswillen beeindruckt und entschuldigt sich anschließend bei Chariots Foto. Immer wieder sorgt Akko mit ihren spontanen Einfällen für heilloses Chaos und mischt die traditionsbewusste Luna Nova mächtig auf. So setzt sie sich zum Beispiel fest in den Kopf, die Besitzerin des legendären Besens Ryuseimaru ausfindig zu machen und eine Überraschungsparty für Sucy zu schmeißen, die ihren Geburtstag gar nicht feiern möchte. Als Akko mit den anderen loszieht, um einen Giftpilz als Geburtstagsgeschenk zu pflücken, bringt sie damit alle in ernste Gefahr. Kaum eilt Sucy ihnen zu Hilfe, müssen sie hilflos mitansehen, wie ein Drache den magischen Stein entführt, ohne den die Hexen nicht zaubern können!

Eigene Meinung:
„Little Witch Academia“ erblickte 2013 als Anime-Kurzfilm das Licht der Welt, auf den schon bald ein zweiter, um einiges längerer Film sowie eine 25 Folgen umfassende Anime-Serie folgten, die allesamt auf Netflix gestreamt werden können. Bisher haben diese Animes auch schon drei verschiedene Manga-Adaptionen hervorgebracht, wobei die hier vorliegende von Keisuke Sato die jüngste ist und sich an der TV-Serie orientiert. Insbesondere die ersten beiden Kapitel sind mit der ersten Anime-Folge nahezu identisch. In den restlichen Kapiteln des ersten Bandes werden allerdings Elemente aus der Serie, wie eben der Besen Ryuseimaru und der Diebstahl des magischen Steins, genommen und in völlig neue Geschichten eingebettet. Leider sind diese Manga-Geschichten nicht halb so interessant und spannend wie die im Anime, weshalb ich mich gerade durch die hinteren Kapitel etwas durchquälen musste. Um beim Beispiel Ryuseimaru zu bleiben: Im Manga wird uns eine eher ermüdende Suche nach der Besitzerin des Besens präsentiert, während wir im Anime ein spektakuläres Besen-Wettrennen geboten bekommen, bei dem sich Akko an den eigenwilligen Ryuseimaru ankettet, um nicht abgeworfen zu werden. Auch die Suche nach einem Pilz für Sucy im Manga ist bei Weitem nicht so unterhaltsam wie die Folge, in der Akko ins Innere von Sucys Persönlichkeit eindringen muss, um ihre Freundin nach einem fehlgeschlagenen Experiment zu retten.

Der Manga bietet insofern einen Mehrwert zum Anime, dass wir nur hier etwas über Sucys familiäre Hintergründe und Lottes Großmutter erfahren. Carlsen veröffentlicht auch diese Miniserie mit Aquarellpapiereinband. Anscheinend hat der Verlag aktuell einen ziemlichen Narren an diesem Papier gefressen, obwohl es empfindlicher und anfälliger für Flecken ist. Ich würde euch empfehlen, euch zuerst den Anime anzusehen und erst wenn euch dieser gefallen hat, dem Manga eine Chance zu geben. Ansonsten empfehle ich diesen Manga vor allem Fans von „DoReMi“ und „My Hero Academia“. Denn seien wir mal ehrlich: Dass sich Kohei Horikoshi sowohl was den Zeichenstil als auch die Story und Charaktere anbelangt ordentlich bei „Little Witch Academia“ bedient hat, ist mehr als offensichtlich! Aber auch zwischen „Little Witch Academia“ und „DoReMi“ lassen sich viele Parallelen erkennen: So erinnert die untalentierte Akko an Doremi, die schüchterne Lotte mitsamt Brille an Emilie, Sucy hat mit ihrer frechen Art etwas von Sophie und die Überfliegerin Diana übernimmt eine ähnliche Rolle als Rivalin wie Nicole in der ersten Staffel, auch wenn Diana sehr viel verantwortungsbewusster und sympathischer ist. 

Little Witch Academia: © 2017 TRIGGER, Yoh Yoshinari, Keisuke Sato, Kadokawa / Carlsen

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||

„Attack on Titan – Before the Fall“ endet in Japan

Die April-Ausgabe des Monthly Shonen Sirius Magazins von Kodansha kündigte an, dass die Serie „Attack on Titan – Before the Fall“ von Ryo Suzuhaze und Satoshi Shiki in der nächsten Ausgabe am 26. März enden wird. Bereits im Juli 2018 begannen die Mangaka mit dem letzten Handlungsbogen.

Ryo Suzuhaze und Satoshi Shiki starteten die Serie im Monthly Shonen Sirius Magazin 2013. Kodansha veröffentlichte am 7. Dezember 2018 den 16. Band des Manga in Japan. Hierzulande erscheint die Serie bei Carlsen.

Quelle: ANN

||||| Like It 3 Find ich gut! |||||

„D.N.Angel“ erreicht Höhepunkt

Die April-Ausgabe des monatlichen Asuka-Magazins von Kadokawa enthüllte am Samstag, dass „D.N.Angel“ von Yukiru Sugisaki seinen Höhepunkt erreicht.

Die Ausgabe kündigt außerdem an, dass der Manga ab 2020 eine neue „Complete Edition“-Version erhalten wird. Die Gesamtausgabe umfasst insgesamt 10 Bände und enthält damit den Inhalt der 15 ursprünglichen Bände und die neueren Kapitel des Manga von der jüngsten Wiederaufnahme bis zum Ende. Jeder Band wird etwa 330 Seiten umfassen, über neue Cover verfügen und eine Größe von A5 haben.

Die Serie wird seit Mai 2018 wieder in der Asuka fortgesetzt. Kadokawa wird den 16. Band als Bonus-Anhang der Mai-Ausgabe am 23. März herausgebracht. Der 16. Band wird sonst keine reguläre gedruckte Veröffentlichung erhalten. Kadokawa veröffentlichte am 24. Januar eine E-Book-Version des Bandes.

Yukiru Sugisaka startete den Manga 1997. Die Serie pausierte zwischen 2005 und 2008, aber Sugisaka beendete die Geschichte nicht. Kadokawa veröffentlichte 2011 den 15. Band des Manga.

Hierzulande erscheint die Serie bei Carlsen.

||||| Like It 11 Find ich gut! |||||

Manga News Nr. 771

Diese Woche gibt es folgende neue Review:
Evening Twilight  

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
12 Jahre 9
Ab sofort Dämonenkönig!  20
Alice in Murderland 9
Attack on Titan – Character Guide
Fairy Tail 62
Hunter x Hunter 23+24 (Neuausgabe)
IM – Great Priest Imhotep 3
Kamisama Darling 6
Korosensei Quest! 3
Machimaho – Magical Girl by Accident 2
Manga-Zeichenstudio: Figuren & Hintergründe
Mob Psycho 100 9
Motokare Retry 5
Murciélago 9
Naruto Massiv 18
One Piece 89
Requiem of the Rose King 5
Sakura – I want to eat your pancreas 2
Seven Deadly Sins 24
Triage X 16
Yamada-kun & the 7 Witches 24

Nachdrucke
Assassination Classroom 11
Battle Angel Alita – Perfect Edition 1
Dragon Ball 3, 11, 19
Fairy Tail 4, 12, 18+19, 37, 54
Naruto 6, 37, 44, 53
One Piece 5, 35, 50, 53, 73, 75
Seven Deadly Sins 1, 13, 20
Soul Eater 4  

Panini Manga hat die folgenden neuen Bände veröffentlicht: Panini-Manga-logo Killing Morph 1
Pokémon – Die ersten Abenteuer 19
Pokémon: Sonne und Mond 1
Twin Star Exorcists: Onmyoji 11

 

Japanische Manga-Charts vom 4. bis 10. Februar 2019 von Oricon
01. MIX #14
02. 5-tôbun no Hanayome #8
03. My Hero Academia #22
04. Karakai no Takagi-san #10
05. Haikyu!! #36
06. Karakai (jôzu) no Takagi-san #4
07. Rurôni Kenshin – Hokkaido Arc #2
08. D.Gray-man #26
09. Kishuku gakkô no Juliet #12
10. Nobunaga Concerto #18

Quelle: www.oricon.co.jp

||||| Like It 8 Find ich gut! |||||

Sakura – I want to eat your pancreas

Name: Sakura – I want to eat your pancreas
Englischer Name: I want to eat your pancreas
Originaltitel: Kimi no Suizou wo Tabetai
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: Yoru Sumino
Zeichnungen: Izumi Kirihara
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Im Krankenhaus liest ein Mitschüler von Sakura Yamauchi zufällig ihr Tagebuch. Darin berichtet sie von einem Geheimnis, das sonst nur ihre Eltern kennen. Sakura wird sterben, denn sie hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Doch dass ihr Mitschüler nun ihr Geheimnis kennt, kommt Sakura nicht ungelegen. Endlich hat sie jemanden, dem sie von ihrer Krankheit erzählen und mit dem sie ihre letzten Monate auskosten kann. Bisher hatte sie immer Angst, ihren Freunden von ihrem baldigen Ableben zu erzählen, doch bei ihrem ruhigen Schulkollegen ist das anders. Er ist nicht sonderlich aufgeschlossen oder etabliert. Er hält sich meist aus allen Gesprächen zurück und ist daher der perfekte Kandidat um jemanden ein derartiges Geheimnis anzuvertrauen.

Seit diesem Tag trifft sich Sakura häufiger mit ihm. Sie gehen gemeinsam ins Restaurant oder unternehmen einen Kurzurlaub nach Hakata. Dabei ist Sakura stets lebensfroh und nimmt ihre eigene Krankheit oft nicht sonderlich ernst. Erst als ihr Mitschüler auf der Reise ihre Anhäufung von Tabletten sieht, wird auch er auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der sonst so ruhige und desinteressierte Mitschüler wird plötzlich sehr emotional. Liegt ihm doch mehr an Sakura, als zunächst gedacht?

Eigene Meinung
Eine Review zu “Sakura – I want to eat your pancreas” zu schreiben, fiel mir zunächst schwer. In dieser Serie passiert vermeintlich oft nichts, doch die wahre Handlung spielt sich zwischen den Zeilen ab. Ist Sakuras stets fröhliches Auftreten nur ein Selbstschutz, um sich nicht von der eigenen Angst vor dem Tod übermannen zu lassen? Ist der stille Mitschüler wirklich desinteressiert am Leben seiner Mitmenschen oder empfindet er doch etwas für Sakura?

Fest steht, dass sowohl Sakura als auch ihr Mitschüler als neuer Vertrauter bereits im Laufe des ersten Bandes eine deutliche Charakterentwicklung durchmachen.

Zunächst fällt das Lesen von “Sakura – I want to eat your pancreas“ etwas schwer, da sich die Geschichte scheinbar hinzieht. Es wird viel Zeit investiert, in die Gefühlswelt der Protagonisten einzutauchen. Der Leser ist erst einmal irritiert von Sakuras Fröhlichkeit und wartet auf den emotionalen Ausbruch. Erst gegen Ende des ersten Bandes nimmt die Handlung dann allmählich an Fahrt auf.

Ungewöhnlich, aber zugleich auch interessant, ist die Tatsache, dass der Name der männlichen Hauptperson zu keinem Zeitpunkt erwähnt wird. Er wird immer nur als „unscheinbare Mitschüler“ oder „eigenartiger Mitschüler“ bezeichnet. Ich bin gespannt, ob man im nächsten Band, welches zugleich der Abschluss der kurzen Serie ist, seinen Namen noch erfahren wird.
Apropos Name: Etwas verwirrt war ich auch vom Namen des Mangaka-Duos… Wie auf dem Cover zu lesen ist, sollen die Zeichnungen von Idumi Kirihara stammen, was doch ein sehr ungewöhnlicher Name für einen Japaner wäre. In anderen Quellen findet man den viel wahrscheinlicheren Namen „Izumi“. Auch bei Autor Yoru Sumino hat sich ein Fehler eingeschlichen, denn auf dem Cover wird im Gegensatz zur Carlsen-Homepage von „Somino“ gesprochen und nicht von „Sumino“. Hier muss irgendetwas deutlich schief gelaufen sein.

Der Zeichenstil von “Sakura – I want to eat your pancreas“ ist feinfühlig und simpel zugleich. Dennoch passt er wunderbar zur Serie. Gerade das Titelbild ist ein wahrer Eyecatcher.

“Sakura – I want to eat your pancreas“ ist ungewöhnlich und tiefgründig. Die Leser sollten daher dramatischen Geschichten gegenüber aufgeschlossen sein.

© Izumi Mikage

Sakura – I want to eat your pancreas: © 2016 Yoru Sumino/ Izumi Kirihara, Futabasha/ Carlsen

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||

Manga News Nr. 767

Diese Woche gibt es folgende neue Review:

Invisible Joe

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo Abe Sada 2
Anonymous Noise 9
Attack on Titan – Deluxe 2
Black Butler 26
Blue Flag 2
Cross Account 1
Die Walkinder 6
Dragon Ball SD 5
Dreamin‘ Sun 6
Fairy Girls 2
Food Wars – Shokugeki no Soma 18
Harvest: Fairy Tail Illustrations II
How To Draw Manga: Character Design – Tipps und Tricks
Hunter x Hunter 21+22 (Neuausgabe)
Der Mann meines Bruders 1
My Hero Academia 16
Naruto Massiv 17
Okitenemuru 8
Overlord 8
Sacrifice to the King of Beasts 3
Skip Beat! 41
Splatoon 4
The Promised Neverland 6
The Royal Tutor 7

Nachdrucke
Abe Sada 1
Attack on Titan 18+19
Attack on Titan – Before The Fall 2
Battle Angel Alita – Mars Chronicle 3
Black Butler 7+8, 22
Der Kartograph
Maid-sama 13, 17+18
My Hero Academia 5
Naruto Massiv 5
One Piece Blue Deep
Orange 3
Pandora Hearts 18
Vampire Knight – Memories 1
Vinland Saga 7

Japanische Manga-Charts vom 7. bis 13. Januar 2019 von Oricon
01. Kingdom #53
02. Seven Deadly Sins #35
03. Daiya no A Act II #15
04. Skip Beat! #43
05. Kaguya-sama wa kokurasetai – Tensai-tachi no ren’ai zunôsen #13
06. The Promised Neverland #12
07. Bakemonogatari #4
08. Hakumei to Mikochi #7
09. Kanojo, okarishimasu #8
10. Hokuhokusei ni kumo to ike #3

Quelle: www.oricon.co.jp

||||| Like It 10 Find ich gut! |||||

Moriarty the Patriot

Name: Moriarty the Patriot
Englischer Name:
Originaltitel: Yukoku no Moriarty
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: Ryosuke Takeuchi
Zeichnungen: Hikaru Miyoshi
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 9,99 €

Story
England in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die verwaisten Brüder William und Louis werden von der wohlhabenden Adelsfamilie Moriarty adoptiert. In der Tat scheint sich nach außen hin alles zum Guten zu wenden: Louis erhält eine lebensnotwendige Operation und der hochintelligente William macht sich schnell beliebt bei den Menschen in seiner Umgebung, da er jedermann mit guten Ratschlägen zur Seite steht. In Albert, dem erstgeboren Sohn des Grafen Moriarty, finden die beiden zudem einen liebevollen älteren Bruder.

Der Schein trügt: Von der Dienerschaft werden William und Louis nicht als Teil der Familie angesehen und zu den niedersten Arbeiten herangezogen. Die Gräfin und der leibliche zweite Sohn der Familie tun alles, um ihnen das Leben schwer zu machen. Schließlich schmieden sie sogar einen Komplott, um die unliebsamen Adoptivkinder loszuwerden.

Doch dazu soll es nicht kommen. Denn William hat längst die Machenschaften der Familie Moriarty durchschaut und sich einen eigenen Plan zurechtgelegt. In Albert, der sich im eigenen Heim selbst nicht mehr wohlfühlt, finden er und Louis einen Verbündeten, der bereit ist, mit ihnen ein neues Leben anzufangen – und dafür über Leichen zu gehen. Gemeinsam teilen sie die Vision einer gerechteren Gesellschaft, in der Vermögen und Macht gleichermaßen verteilt sind. So kommt es, dass nach einer schrecklichen Katastrophe drei Brüder die einzigen Überlebenden der Familie Moriarty bilden.

Jahre später ist William Professor für Mathematik am College von Durham. Im Geheimen gründen er und seine Brüder eine Gruppe Ritter der Gerechtigkeit im Untergrund, die ihre ehrgeizigen Ideale auf meist nicht legalem Wege durchzusetzen versucht…

Eigene Meinung
Mit der „Sherlock Holmes“-Welle, die durch die Spielfilme von Guy Ritchie und die preisgekrönte BBC-Serie ausgelöst wurde, begann man auch im Manga-Bereich die Story um den Meisterdetektiv und seinen Freund Dr. Watson in allen Facetten auszuschlachten. Die Serie „Moriarty the Patriot“ nimmt sich nun Holmes‘ großem Gegenspielers Moriarty an. Der spielte in der Krimireihe von Arthur Conan Doyle nur eine vergleichsweise kleine Rolle. Um die (dankbar) spärlichen Informationen, die dort zu finden waren, bastelt Ryosuke Takeuchi nun eine Hintergrundstory und erzählt das Gegeneinander zwischen dem größten Detektiv und dem größten Kriminellen ihrer Zeit nochmal aus der Perspektive des letztlich Unterlegenen. Takeuchi (u.a. Szenario zu „All You Need Is Kill“) hat Erfahrung in der Umsetzung von literarischen Vorlagen im Mangaformat. Auch in diesem Fall schafft er es die passende Atmosphäre zu schaffen und Handlungsbögen zu inszenieren, die den Vergleich mit anderen modernen Umsetzungen des Stoffs nicht scheuen müssen. Dabei bedient sich der Autor großzügig bei Mustern aus bisherigen Adaptionen. Sein Moriarty mag vom Charakter her an das Original angelehnt sein, erinnert aber insgesamt vom Vorgehen mehr an den „Consultant Criminal“ (gespielt von Andrew Scott), der den Charakter in der BBC-Serie populär gemacht hat. Da selbst die Bösen offenbar nicht ganz so böse sein sollen, bekommt er in diesem Manga noch hehre Motive zugeteilt. Ein unnötiges Unterfangen, um die Gründung einer wachsenden Bande zu erklären.

Der eigentliche Hingucker sind die feinen, detailverliebten Zeichnungen. Hintergründe, Statisten, alle sind von einer ungeheuren Komplexität. Da kann man auch mal außer Acht lassen, dass auch Zeichner Hikaru Miyoshi ebenfalls die jüngsten Franchises kennt: Sein Holmes (siehe Band 2) kann seine Ähnlichkeit mit Benedict Cumberbatchs Sherlock nicht leugnen.
Nicht nur Fans des Originals werden auch diese Serie lieben.

© Rockita

Moriarty the Patriot: © 2016  Ryosuke Takeuchi / Hikaru Miyoshi  Shueisha / Carlsen

 

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||
1 2 3 69