I am Sherlock

Name: I am Sherlock
Englischer Name:
Originaltitel: I am Sherlock
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Manga: Kotaro Takata
Szenario: Naomichi Io
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
John H. Watson, seines Zeichens Arzt, ist gerade aus dem Kriegseinsatz in Afghanistan zurück. Dort wurde er durch eine Schusswunde verletzt. Zurück in der Heimat lebt er perspektivlos in den Tag hinein und verdingt sich mit Online-Games. Dabei würde er eigentlich eine neue Bude brauchen. Sein Kumpel Stamford vermittelt ihm einen Bekannten, der einen Mitbewohner sucht.

Die erste Begegnung der beiden potenziellen WG-Bewohner läuft jedoch nicht so wie geplant. Denn es stellt sich heraus, dass Stamfords Bekannter Sherlock in Wahrheit ein Android ist. Das allein ist schon Grund genug für John, Sherlock abzusagen, denn es war ein Androide, der ihn in Afghanistan verletzte.

John will gehen, doch er kommt nicht weit. Scheinbar hat er einige Wertgegenstände mitgehen lassen. Der Polizist, der ihn zurückschleift, hat aber nur Interesse an einem seltsamen USB-Stick. Kein Wunder, denn auf dem Stick befindet sich der minutiöse Plan für einen Einbruch. Sherlock kann den falschen Polizisten enttarnen und gemeinsam mit John gelingt es ihm, den Möchtegern-Räuber festzunageln.

Das Erlebnis lässt John seine Meinung von Sherlock ändern. Und er riecht auch ein gutes Geschäft. Gemeinsam beschließen beide zusammenzuziehen und eine Detektei zu eröffnen. Und die ersten Fälle warten schon…

Eigene Meinung
Seit ein paar Jahren hat die Sitte Einzug gehalten, einen Hype gnadenlos auszuschlachten. Vermehrt waren es in der letzten Zeit literarische Stoffe, die sich eines Revivals erfreuten, und zu denen in der Folge zahlreiche (mehr oder weniger ernste) Franchises produziert wurden. „Alice im Wunderland“ beispielsweise. Ein anderer Held, der zwar immer beliebt war, aber im 21. Jahrhundert nochmal zu neuen Größen aufstieg, ist Sherlock Holmes. Ausgehend von der preisgekrönten BBC-Serie mit benedict Cumberbatch und zweier Kinofilme (Regie: Guy Ritchie), schoss der Meisterdetektiv aus der Feder von Arthur Conan Doyle auf der Beliebtheitsskala steil nach oben. Da lag es nahe, dass auch zahlreiche Manga-Adaptionen produziert wurden. Manche davon offenbarten interessante Blickwinkel, wie zuletzt „Moriarty the Patriot“, die bemüht war, sich an gewisse Spielregeln zu halten.

Das kann man bei der hier vorliegenden Adaption nicht wirklich behaupten. Denn der Titelcharakter Sherlock Holmes ist hier ein Android, sein Partner Watson ein Liebhaber von Fantasy-Online-Games. Wem diese Konstellation noch nicht abenteuerlich genug scheint, der wird von der Darstellung Mrs. Hudsons umgehauen, die auf ihrem Social Media-Channel freizügige Selfies von sich postet. Um es kurz zusammenzufassen: Abgesehen von den Namen und einigen wenigen Grunddaten hat diese Serie mit der Original-Vorlage herzlich wenig zu tun. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Anlehnung an Arthur Conan Doyle aus marketingtechnischen Gründen gesucht wurde. Die Kriminalfälle sind jedenfalls nicht überragend, ihre Lösung basiert vor allem auf den scheinbar unerschöpflichen Möglichkeiten des Androiden Sherlock. Da gibt es bessere Adaptionen…

© Rockita

I am Sherlock: © 2017  Kotaro Takata / Naomichi Io  Shogakukan / Carlsen

 

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Yakuza goes Hausmann

Name: Yakuza goes Hausmann
Englischer Name:
Originaltitel: Gokushufudô
Herausgebracht: Japan: Shinchosha 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Kousuke Oono
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Jahrelang machte „Immortal Tatsu“ die japanische Unterwelt unsicher. Ein Yakuza, wie er im Buche steht – mit Tätowierungen am ganzen Oberkörper, nach hinten gegelten Haaren und Sonnenbrille zu allen Tages- und Nachtzeiten. Gefürchtet von seinen Feinden, elementares Standbein seines eigenen Clans.

Doch als das ist Geschichte. Denn Tatsu hat geheiratet! Daraufhin beschloss er, ein anständiges Leben anzufangen. Und weil seine Angetraute Miku einen Vollzeit-Job als Designerin hat, schmeißt er den Haushalt – als Hausmann in Vollzeit.

Klar, dass dieses so grundsätzlich neue Leben einige Herausforderungen mit sich bringt. Denn Tatsu gibt sich zwar alle Mühe, doch sein allzu zwielichtiges Äußeres hält die Menschen um ihn herum auf Abstand. Nur die Polizei tritt an ihn heran, dafür umso öfter. Und dann ist da noch das Problem, dass ihn seine Vergangenheit immer wieder einzuholen droht. Denn sowohl Freunde wie auch Feinde aus seiner Zeit als „Professioneller“ können sich nur zu gut an „Immortal Tatsu“ erinnern…

Eigene Meinung
Ein Yakuza, also ein Mitglied der japanischen Mafia, der aussteigt, um Hausmann(!) zu werden? Allein diese Grundidee lässt schon aufhorchen. Eine ganze Reihe an witzigen oder auch spannenden Situation und auch an Konstellationen kommt einem in den Sinn.

Und tatsächlich lässt es Schmunzeln, wenn der Ex-Yakuza den Kauf einer Blu-ray durchzieht wie einen Drogendeal oder wenn er einer Plastikfigur, die aus Versehen kaputt ging, ein angemessenes Begräbnis zukommen lässt. Doch das bleiben leider nur Momentaufnahmen. Die Serie setzt auf schnelle Gags in kurzen Einzelepisoden, doch diese sind dann auch schnelllebig und bald wieder vergessen. Ein kontinuierlicher Charakteraufbau findet nicht statt. Zwar erfährt man hier und da am Rande etwas über „Immortal Tatsus“ früheres Leben, aber diese Bruchstücke bleiben auf den gängigsten Klischees stehen und dienen der Situationskomik, nicht dem Protagonisten. Noch rätselhafter, wobei ungleich interessanter, wäre sein Weg dorthin. Ob seine Ehefrau, eine resolute Karrierefrau daran Anteil hatte? Tatsächlich bleibt auch die Angetraute blass. Außer einem Faible für eine bestimmte TV-Serie und ihrem Namen bleibt sie eine Unbekannte und distanziert.

Der japanische Originaltitel „Gokushufudô“ setzt sich u.a. aus den Bestandteilen „Hausfrau“ (shufu) und „Weg“ (dô) zusammen. Dieses Wortspiel („Der Weg des Hausmanns“) und dessen Anlehnung an die Wege des Kriegers oder des Ninja ist weitaus treffender, als der der für die deutsche Ausgabe gewählte. Letzter klingt nur reißerischer, nicht aber die Atmosphäre des Manga.

Es ist zu schade, dass bei der Konstruktion der Reihe das Potenzial der Idee so wenig ausgeschöpft wurde.

© Rockita

Yakuza goes Hausmann: © 2018  Kousuke Oono  Shinchosha / Carlsen

 

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The Golden Sheep

Name: The Golden Sheep
Englischer Name: The Golden Sheep
Originaltitel: Kin no hitsuji
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Kaori Ozaki
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 8,00 €

Story:
Ein Selbstmordversuch und ein Mädchen, das unter Tränen seine geliebte E-Gitarre opfert, um einen Freund zu retten…

Tsugu Miikura kehrt nach 6 Jahren wieder in ihre alte Heimat zurück und freut sich schon sehr darauf, endlich mit ihren alten Kindheitsfreunden Sora, Yuushin und Asari wiedervereint zu sein. Ihr Wiedersehenstreffen verläuft auch sehr harmonisch und Tsugu ist erleichtert, doch der Schein trügt. Denn in den vergangenen 6 Jahren hat sich vieles verändert. Yuushins Vater, ein einst angesehener Politiker, ist der sexuellen Belästigung einer Minderjährigen beschuldigt worden und hat alles verloren. Von da an wurde Yuushin in der Schule gemobbt und obwohl sein Freund Sora in derselben Klasse war, hat er sich einfach nicht getraut, Yuushin beizustehen. Selbst als Yuushin gar nicht mehr zur Schule gekommen ist und Sora Monate später darum bat, ihn zum Boxtraining in der Nachbarstadt zu begleiten, ließ Hasenfuß Sora Yuushin abblitzen. Als die beiden überraschend auf dieselbe Oberschule gehen (jeder dachte, dass Yuushin auf eine Privatschule gehen würde) und wieder in dieselbe Klasse kommen, ist aus Yuushin ein ganz anderer Mensch geworden. Er rächt sich an Sora, indem er ihn nach der Schule immer wieder mit seiner Gang demütigt und ausraubt.

Asari fühlt sich zusehends von Tsugu, Yuushin und Sora ausgegrenzt und kommt überhaupt nicht damit klar, dass Tsugu so viel Zeit mit Yuushin verbringt, wo Asari ihr doch in ihren Briefen erzählt hat, dass sie in Yuushin verliebt ist, seit er sie in der Grundschule immer vor den anderen Kindern beschützt hat. Sie beschließt kurzerhand, Tsugu zu schneiden und spielt ihr einen fiesen Streich, um sie in der Klasse vollkommen zu isolieren. Die Lage spitzt sich zu, als Yuushin Soras Hund Kuro entführt und ihn dazu auffordert, von der Brücke zu springen, um Kuro zu retten. Zum Glück schreitet Tsugu ein, woraufhin Sora beschämt flüchtet. Als Yuushins Gang Kuro mit Steinen bewirft, springt sie dazwischen und rettet den Hund – völlig entsetzt über Yuushins Verhalten. Bald darauf beobachtet sie von der Brücke aus, wie Sora versucht, sich in einem Auto das Leben zu nehmen. In ihrer Verzweiflung zertrümmert sie die Frontscheibe mit ihrer E-Gitarre und kann das Schlimmste verhindern, woraufhin ihr Sora alles erzählt. Tsugu fasst daraufhin den Entschluss, mit ihm nach Tokyo durchzubrennen. Denn dort gibt es jemanden, der Tsugu sehr viel bedeutet und vielleicht sogar ihre Gitarre reparieren kann…

Eigene Meinung:
Kaori Ozaki ist ein wahres Mangaka-Ausnahmetalent! Das hat sie bereits mit „Our Summer Holiday“ und „Mermaid Prince“ unter Beweis gestellt. Nun folgt mit „The Golden Sheep“ endlich mal eine etwas längere Geschichte von ihr, die sich über drei Bände erstreckt. Genau wie ihre anderen Werke kommt auch dieses in einem besonders dicken matten Einband mit rauer Oberfläche daher. Außerdem hat Band 1 stolze 240 Seiten, was den Preis von 8 € absolut rechtfertigt. Was Kaori Ozakis Mangas auszeichnet, ist, dass man zu keiner Zeit absehen kann, wie die Geschichte weitergehen wird und dass sie es innerhalb von nur einem Band schafft, mehr unvorhergesehene Wendungen einzubauen, als manch anderer Mangaka in 20 Bänden! Jeder ihrer Mangas ist dabei eine emotionale Achterbahnfahrt, wobei das Tragische nie Überhand nimmt und es immer einen kleinen Helden gibt, der im richtigen Moment zur Tat schreitet. In diesem Manga übernimmt Tsugu diese Rolle. Kein Wunder also, dass sie Sora an seine Anime-Heldin Marilia erinnert. Tsugu ist eine wirklich starke und absolut liebenswürdige Heldin. Mit ihrer E-Gitarre und Affinität zu Rock ’n‘ Roll erinnert sie mich stark an Ayamo aus „Devil ★ Rock“. Darum absolute Kauf-Empfehlung an alle „Devil ★ Rock“-Fans und umgekehrt!

An diesem Meisterwerk selbst gibt es rein gar nichts auszusetzen. Mir stößt lediglich der 5-monatige Erscheinungsrhythmus sauer auf. Ich empfehle diesen Manga folglich uneingeschränkt jedem. Wer als Manga-Fan noch nichts von Kaori Ozaki gelesen hat, sollte diese Bildungslücke dringend schließen 😉

© Ban_Mido

The Golden Sheep: © 2018 Kaori Ozaki, Kodansha / Carlsen

 

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Liquor & Cigarette

Name: Liquor & Cigarette
Englischer Name:
Originaltitel: Liquor & Cigarette
Herausgebracht: Japan: Gentosha Comics 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Ranmaru Zariya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 8,00 €

Story
Camilos und Teos Geschäfte liegen sich – in dem kleinen Ort, in dem sie Leben – gleich gegenüber. Teo verkauft Spirituosen, sein Freund dagegen Tabakwaren.

Während Camilo Bi ist, scheint Teo Hetero zu sein. Zumindest nahm Letzterer dies bisher immer an, bis er sich dummerweise zum alljährlichen Trinkwettbewerb anmeldete. Um sich nicht zu blamieren, beschließt er mit seinem alten Sandkastenfreund das trinken zu üben. Dabei kommt ihm dieser näher als jemals zuvor.

Aus einem einfachen Kuss, während eines Rausches, entwickelt sich langsam aber sicher mehr, aber kann sich Teo wirklich für Camilo entscheiden?

Kann er sich ihm hingeben mit allen Konsequenzen, die dies für ihn haben könnte?

Eigene Meinung
„Liquor & Cigarette“ ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Weder herausragend noch wirklich schlecht. Die Charaktere sind interessant, aber die Geschichte ein wenig flach und sehr auf Sex bedacht, besonders zum Ende hin.

Zeichnerisch war der Manga dagegen wirklich schön, besonders das maritime Flair, in dem die Geschichte spielt, wurde sehr gut dargestellt. Nur erinnerten mich Teo und Camilo ein wenig zu sehr an die Protagonisten aus dem ebenfalls von Ranmaru Zariya veröffentlichten Manga „Coyote“. Die zeichnerische Darstellung der Charaktere hätte daher ein wenig individueller ausfallen können.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist passend gewählt, da es zum Ende hin gerade hoch her geht, was Sex angeht.

Vermutlich ist „Liqour & Cigarette“ nicht für jeden Boys Love Fan etwas, aber ein Blick lohnt sich alle mal!

Liquor & Cigarette: © 2018 Ranmaru Zariya,  Gentosha Comics/ Carlsen

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moving forward

Name: moving forward
Englischer Name:
Originaltitel: Aruitou
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2011
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Nagamu Nanaji
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1), 7,00 € (ab Band 2)

Story:
Die 15-jährige Kuko hat früh ihre Mutter verloren und ist stets sehr darum bemüht, stark, fröhlich und mutig zu wirken, obwohl sie eigentlich schwach, traurig und ängstlich ist. Ihr Alltag besteht darin, Katzen, Tauben und andere Tiere aufzuspüren und Fotos aus deren Perspektive zu machen, die sie dann auf ihrem Blog postet. Dementsprechend klettert sie oft auf Bäumen herum und verletzt sich dabei. Außerdem hilft sie, wo sie nur kann, den Schwachen, wie z. B. alten Männern und schwangeren Frauen. Kein Wunder also, dass sie das Interesse von gleich drei jungen Männern erregt. Oberschüler Kiyo ist ihr Sandkastenfreund und liebt es, sie lachen zu sehen, Kunststudent Ota hingegen fordert sie immer wieder dazu auf, mit dem Lachen aufzuhören, weil er merkt, dass sie irgendetwas bedrückt und dann wäre da noch der geheimnisvolle Saxophonspieler, der neu in Kobe ist und Kuko geradeheraus sagt, dass er ihre geliebte Stadt hasst und nur dort weg will. Als leidenschaftlicher Fan von Shojo-Mangas schätzt Kukos Freundin Ibu die Lage so ein, dass Kiyo absolut keine Chance bei ihr hat, Kuko bei Ota abblitzen und mit dem Saxophonisten zusammenkommen wird. Allerdings bringt letzterer das dauergrinsende Mädchen doch bei jeder Begegnung total auf die Palme! Und davon abgesehen, telefoniert er ständig mit jemandem und könnte dementsprechend bereits vergeben sein.

Kiyo lädt Kuko zu seinem Schulfest ein und verteidigt sie vor den Oberschülerinnen, die allesamt auf ihn fliegen und denen es natürlich überhaupt nicht in den Kram passt, dass sich Kiyo mit Mittelschülerinnen abgibt. Ota schenkt ihr ein Bild, das er für die immer näher rückende Ausstellung gemalt hat, nachdem sie es gedankenlos als „schön“ abtut. Ausgerechnet Kukos Blog beendet Otas kreative Blockade und schenkt ihm neue Inspiration. Doch während er Kuko vollkommen zu durchschauen scheint, hat sie absolut keinen blassen Schimmer, was in dem Künstler vor sich geht. Aber was hat Kuko denn nun so Belastendes auf dem Herzen, dass sie sich offenbar niemandem anvertrauen kann und ist ihr Lächeln echt oder fake?

Eigene Meinung:
Dieser Manga ist der Alptraum jedes Reviewers. Denn Nagamu Nanaji kommt einfach nicht aus dem Ei. Sie schafft es im gesamten ersten Band nicht, endlich auf den Punkt zu kommen und die Bombe platzen zu lassen, was denn nun eigentlich das Problem der Protagonistin ist. Folglich überrascht es mich nicht, dass Carlsen Band 1 sicherheitshalber zum Kennenlernpreis von 5 € veröffentlicht hat und Band 2 wohl mit einem Extra ausstatten wird. In meiner völligen Ratlosigkeit, wie ich diesen Manga nun eigentlich bewerten soll, habe ich mir Rezensionen von Leuten durchgelesen, die ihn bereits komplett gelesen haben und keine davon wirkte sonderlich zufrieden. Nun muss ich einräumen, dass ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe dieses Titels gehöre, jedoch neugierig war, nachdem Nagamu Nanaji verkündet hat, mit „moving forward“ etwas Ernsteres, Realistischeres schaffen zu wollen, das sich von herkömmlichen Shojo-Mangas abhebt. Nur leider merkt man davon im ersten Band noch nicht viel. So scheinen sich sämtliche Gedankengänge der 15-jährigen aus den Aussagen ihrer drei „Verehrer“ zu ergeben und überhaupt verstehe ich nicht so ganz, wieso es die Story erfordert, dass Kuko von gleich drei Typen umschwirrt wird. Ihr Leitmotiv zu jeder Zeit stark, fröhlich und mutig herüberkommen zu wollen, erinnert zudem sehr an Marron Kusakabe aus „Kamikaze Kaito Jeanne“. Auch die Zeichnungen sind absolut Shojo-typisch und eher Mittelmaß. Positiv hervorzuheben, sind allerdings die sehr detaillierten Hintergründe und Tierdarstellungen. Lediglich Ibus Einwürfe, wie die Geschichte verlaufen würde, wäre sie eine typische Shojo-Romanze, lassen hoffen, dass „moving forward“ wenigstens mit der ein oder anderen Konvention des Genres brechen wird.

Ich empfehle den Manga Fans von eher nachdenklichen Shojo-Mangas, die vielleicht nicht unbedingt den Anspruch an das Werk haben, dass es das Rad neu erfindet.

© Ban_Mido

moving forward: © 2011 Nagamu Nanaji, Shueisha / Carlsen

 

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Manga News Nr. 814

Diese Woche gibt es keine neue Review.

 

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
Anonymous Noise 13
Attack on Titan 28
Black Butler 28
Black Lagoon 11
Dragon Ball Massiv 2
Edens Zero 4
Ein melancholischer Morgen 8
Korosensei Quest! 4
Machimaho – Magical Girl by Accident 4
Manga Love Story 73
Mob Psycho 100 13
My Hero Academia Smash!! 3
Overlord Official Comic A La Carte Anthology 1
Seven Deadly Sins 29
Takane & Hana 9
The Promised Neverland 11
The Royal Tutor 10
To the Abandoned Sacred Beasts 8
Wer bist DU zur blauen Stunde? 3

 

 

 

 

Japanische Manga-Charts
vom 9. bis 15. Dezember 2019 von Oricon
01. Attack on Titan #30
02. Keine Cheats für die Liebe #8
03. Five Star Monogatari #15
04. Young Bride*s Story #12
05. Kimetsu no Yaiba #1
06. Kimetsu no Yaiba #2
07. One-Punch Man #21
08. Kimetsu no Yaiba #3
09. My Hero Academia #25
10. Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt #13

Quelle: www.oricon.co.jp

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Magus of the Library

Name: Magus of the Library
Englischer Name: Magus of the Library
Originaltitel: Toshokan no Daimajutsushi
(Original-Vorlage: Kahuna des Windes)
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Zeichner: Mitsu Izumi
Autor: Sofie Shuim
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 12,00 €

Story
Der sechsjährige Shio Fuchs hat eine große Leidenschaft: Bücher. Wenn er die spannenden Welten der Abenteuerbücher eintaucht, fühlt er sich wie neu geboren. Doch dann scheint es plötzlich so, als wenn es vorbei sei mit dem Schmökern. Weil Shio aus dem Armenviertel stammt, wird ihm der Zutritt zur öffentlichen Bücherei in seinem Dorf verwehrt. Das trifft den Jungen umso härter, da er kein Geld hat, um sich selbst Bücher zu kaufen. Seit dem Tod ihrer Eltern rackert sich seine ältere Schwester ab und hält die Geschwister mit mehreren Jobs über Wasser. Sie ist es auch, die Shio den Schulbesuch finanziert. Denn zumindest einer aus der Familie soll mal etwas werden.

Obwohl Shio gerne lernt, ist der Schulbesuch für ihn eine Belastung. Als Mischlingskind wird er wegen seines fremdartigen Aussehens von seinen Mitschülern gehänselt. Freunde hat er keine. Lesen half ihm stets dabei sich davon abzulenken. Doch auch damit scheint es nun vorbei.

Eines Tages soll eine Begegnung Shios Leben verändern. Das Dorf erhält Besuch von vier Kahunas, magiebegabte Bibliothekare aus Ajtzak, der Stadt der Bücher. Kahunas kümmern sich um Bewahrung und Instandhaltung wertvoller Bücher. Sie unterstützen und inspizieren aber auch regionale Bibliotheken.
Shio ist fasziniert von den Neuankömmlingen, insbesondere von dem jugendlichen Bibliothekar Sedna. Zufällig lernen sich die beiden kennen. Als Sedna Shio auch noch ein Buch ausleiht, ist der Junge überglücklich.

Wäre da nicht der Leiter der Dorfbibliothek. Als der Shio mit einem Buch erwischt, glaubt er doch glatt, der Kleine hätte es gestohlen und knöpft es ihm ab.
Kann sich das Missverständnis klären und kann Sedna Shio helfen?

Eigene Meinung
„Magus oft he Library“ basiert auf der Romanvorlage „Kahuna des Windes“ von Sofie Shuim. Es muss nicht weniger als eine Mammutaufgabe gewesen sein, die dichte Struktur der Handlung, das komplexe Figurengeflecht und Welt des Romans ins Manga-Format zu übertragen. Mangaka Mitsu Izumi hat sich dieser Aufgabe angenommen und liefert mit dem Ergebnis eine bemerkenswerte Leistung ab. Es ist lange her, dass ich einen derart bildgewaltigen Manga gelesen habe. Die Assistenten, die Izumi sicherlich beschäftigt, haben ganze Arbeit geleistet. Da weht sich jeder Grashalm einzeln im Wind, jede Münze und jeder Schmuckstein hat seine eigenen Applikationen, jeder Buchrücken in den Bibliotheken ist einzeln gestaltet und die Landschaften könnten aus Bildbänden entnommen sein. Das alles trägt dazu bei, dass die Handlung – die versucht, die Waage zwischen fantastischer und realistischer Darstellung zu wahren – eben jeden Spagat auch im Manga-Format schafft.

Die Story selbst ist eine Mischung aus Jungen-Abenteuer, Gesellschaftsdrama und fantastischem Coming-of-Age. Die Liebe fürs Detail zeigt sich verschiedentlich. Nun darf man auf die Fortsetzung gespannt sein.

Carlsen bringt die Serie in einem edlen, extra festen Klappenbroschur heraus. Nach der Lektüre, weiß man, warum.

© Rockita

Magus of the Library: © 2018  Mitsu Izumi / Sofie Shuin /   Kodansha / Carlsen

 

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Pone – Posuka Demizu Artbook

Name: Pone – Posuka Demizu Artbook
Englischer Name: The Art of Posuka Demizu
Originaltitel: Pone – Demizu Posuka Artbook
Herausgebracht: Japan: PIE International 2016
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Posuka Demizu
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 20,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
Als Carlsen dieses Artbook angekündigt hat, war ich doch ein wenig verblüfft. Ausgerechnet das Artbook der „The Promised Neverland“-Zeichnerin Posuka Demizu schafft es nach Deutschland? Ausgerechnet das Artbook der Frau, die vor allem für ihre krakeligen Zeichnungen berüchtigt ist? Doch schon beim Anblick des Covers musste ich unwillkürlich innehalten. In der Tat kann man ihre Linienführung nun wirklich nicht filigran nennen und im gesamten Artbook gibt es schon die ein oder andere Illustration, die mir zu skizzenhaft und unsauber wirkt, beinahe so als sei sie nie fertiggestellt worden. Doch diese Farben! Dieser unfassbar riesige Detailreichtum! Diese Originalität! Ich bin begeistert!

Nun ist mir auch vollkommen klar, warum Shueisha ausgerechnet Posuka Demizu als Zeichnerin für „The Promised Neverland“ ausgewählt hat! Denn nahezu jedes einzelne Bild von ihr erzeugt beim Betrachter gleichzeitig wohlig warme, ja fast schon heimelige, aber auch unheimliche und unbehagliche Gefühle. Diese Mischung passt natürlich hervorragend zu „The Promised Neverland“ und ist schließlich auch das Erfolgsrezept von US-Serien wie „Stranger Things“. Dennoch muss ich „The Promised Neverland“-Fans an dieser Stelle enttäuschen: Im gesamten Artbook befindet sich keine einzige Zeichnung zu besagter Manga-Reihe, da es in Japan gleichzeitig mit dem ersten Band veröffentlicht wurde. Der Fokus liegt also ganz klar auf ihren früheren Werken und je mehr man die dazu entstandenen Artworks bestaunt, desto mehr wünscht man sich ihr Deutschland-Release herbei. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass viele der Illustrationen gar nicht zu irgendwelchen Mangas gehören, sondern zu Videospielen, Light-Novels, Zeitschriften oder sonstigem. Genaueres geht leider nicht aus dem Artbook hervor. Jedes Gemälde hat zwar einen eigenen Titel, doch anders als bei anderen Artbooks hat sich Posuka Demizu nicht die Mühe gemacht, jedes einzelne im Anhang zu kommentieren. Das wäre bei der Vielzahl an Illustrationen (192 Seiten!) aber auch ein wahres Mammutprojekt geworden. Stattdessen lässt Posuka Demizu ihre Kunst für sich sprechen und es ist beeindruckend, wieviel diese zu erzählen weiß!

Das Buch ist zweisprachig: Alle Texte und Namen der Bilder liegen sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch vor. Zum Auftakt gibt es ein bedauerlicherweise extrem kurzes Interview mit der Mangaka und ganz hinten im Buch hat sie noch ein kleines Nachwort verfasst. Abgesehen von ein paar extrem rar gesäten Anmerkungen hat „Pone“ auch nicht mehr Text zu bieten. Das Artbook liegt leider nicht im Hochformat vor und kommt lediglich als Softcover-Ausgabe mit Umschlag daher. Wobei der Band dafür etwas breiter ist als gewöhnliche Carlsen-Publikationen.

Posuka Demizu verwendet gerne herbstliche Farben mit viel Orange, malt aber auch leidenschaftlich gerne Szenen unter Wasser in tiefem Blau. Obwohl Carlsen den Band ausdrücklich „The Promised Neverland“-Fans empfiehlt, denke ich, dass diese eher nicht die Zielgruppe sind. Wer hingegen Halloween- und Steampunk-Motive mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Weitere vorherrschende und immer wiederkehrende Elemente sind Meerestiere, Engel und Teufel, Essen, ungewöhnliche Fahr- und Flugzeuge und seltsame kleine Wesen mit Kapuzen. „Pone“ entführt den Betrachter in unendlich viele verschiedene Fantasy-Welten, die sowohl beeindruckend als auch gefährlich anmuten. Ein absolutes Must-Have für Kunstliebhaber!

© Ban_Mido

Pone – Posuka Demizu Artbook: © 2016 Posuka Demizu, PIE International / Carlsen

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Uzumaki – Spiral into Horror

Name: Uzumaki – Spiral into Horror
Englischer Name: Uzumaki – Spiral into Horror
Originaltitel: Uzumaki
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1998, 2010
Deutschland: Carlsen 2013, 2019
Mangaka: Junji Ito
Bände: 3 Bände (alte Ausgabe)
Einzelband (Deluxe Edition)
Preis pro Band: 7,95 € (Band 1-2), 8,95 € (Band 3)
28,00 € (Deluxe Edition)

Story:
Kurouzu ist die Heimat von Highschool-Schülerin Kirie Goshima und ihrem festen Freund Shuichi Saito. Eines Tages sieht Kirie mit an, wie Shuichis Vater in einer Seitengasse wie weggetreten auf ein Schneckenhaus starrt. Als Shuichi ihr daraufhin erzählt, die Stadt sei verseucht von Spiralen und dass er mit Kirie fortgehen möchte, schenkt sie ihm wenig Beachtung. Doch schon bald taucht Shuichis Vater bei ihr Zuhause auf und ordert bei Kiries Vater, einem Töpfer, eine Spiralschale und schwärmt ihm wie besessen von spiralförmigen Gegenständen vor. Später berichtet Shuichi ihr vom gesamten Ausmaß der Obsession seines Vaters: Dieser sammle spiralförmige Dinge und solche mit Spiralmuster und seine Pupillen sollen wild herumwirbeln. Erst als Kirie es mit eigenen Augen sieht, beginnt sie so langsam Shuichis skurrilen Erzählungen Glauben zu schenken. Kurz darauf soll Kirie die fertige Spiralschale ausliefern, doch Herr Saito will sie nicht mehr, da er nun eine Spirale aus sich selbst heraus erzeugen könne. Zum Beweis streckt er seine abnormal lange Zunge heraus und rollt sie vor Kiries entsetzten Augen spiralförmig zusammen. Geschockt rennt sie davon. Ein paar Tage später finden Shuichi und seine Mutter die Leiche seines Vaters spiralförmig zusammengerollt in einem Zuber. Sogar als der Leichnam im Krematorium verbrannt wird, geht es nicht mit rechten Dingen zu: Der Rauch bildet eine Spirale, die den gesamten Himmel bedeckt und verschwindet schließlich im Libellenweiher – ein Vorgang, der sich bei allen künftigen Beisetzungen von Bewohnern Kurouzus wiederholen wird.

Shuichis Mutter dreht im Zuge der Ereignisse vollkommen durch und entwickelt eine Spiralphobie, die so weit geht, dass sie sich sogar ihre Fingerkuppen abschneidet und sich die Haare abrasieren lässt. Shuichi setzt alles daran, zu verhindern, dass seine Mutter von den Hörschnecken in ihren Innenohren erfährt, die ja ebenfalls die Form einer Spirale haben. Doch der Geist ihres Mannes sucht sie immer wieder heim, bis sie sich schließlich mit einer Schere in die Ohren sticht und stirbt. Natürlich wird auch ihre Asche zur Spirale und versinkt im Libellenweiher. Fortan töpfert Kiries Vater nur noch unbrauchbare Dinge mit Spiralmuster und versteht sich, ausgelöst durch Herrn Saitos Lobhudeleien, neuerdings in erster Linie als Künstler. Da fällt Kirie auf, dass man auf diesen zweifelhaften Kunstwerken die verzerrten Gesichter von Shuichis Eltern erkennen kann! Sie wurden aus Schlamm hergestellt, den ihr Vater aus dem Libellenweiher gefischt hat. Eines Nachts hört Kirie entsetzliche Schreie und sieht in den Brennofen: Darin wirbeln die Geister von Shuichis Eltern und anderen kürzlich Verstorbenen wild herum und stoßen schmerzverzerrte Hilfeschreie aus. Sie rufen Shuichis Namen, woraufhin dieser schließlich den Brennofen zerstört und dem Spuk somit vorerst ein Ende setzt. Immer wieder fallen Mitschüler von Kirie auf verschiedene Arten dem Fluch der Spirale zum Opfer, bis sie schließlich selbst betroffen ist. Ihre Haare beginnen von heute auf morgen wild zu wuchern und sich an den Spitzen spiralförmig zusammenzurollen. Alle Leute sind von Kiries neuer Haarpracht mit Eigenleben wie hypnotisiert, was eine Neiderin auf den Plan ruft, die sich dieselbe Frisur zurechtmacht, um genauso viel Aufmerksamkeit zu ernten. Doch das schnelle Haarwachstum fordert einen hohen Preis: Kirie droht ihre gesamte Lebensenergie zu verlieren! Können sie und Shuichi dem Fluch der Spirale noch rechtzeitig entkommen?

Eigene Meinung:
Junji Ito hat sich als Horror-Mangaka inzwischen weltweit einen Namen gemacht. Dennoch ist „Uzumaki“ nach wie vor sein einziges Werk, welches es nach Deutschland geschafft hat. Nun hat Carlsen der 3 Bände umfassenden Reihe eine fette 3in1 Deluxe Edition im Hochformat mit allen Farbseiten aus den Einzelbänden und Hardcover spendiert. Sowohl zeichnerisch als auch vom Storytelling her ist „Uzumaki“ eher westlich angehaucht. Die Zeichnungen sind nicht im typischen Manga-Stil gehalten, aber dennoch sehr schön anzusehen und die Handlung ist trotz erkennbarem roten Faden eher episodenhaft aufgebaut. Nahezu jedes Kapitel erzählt eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte über eines der mannigfaltigen mysteriösen Phänomene in Kurouzu. Dabei nimmt der Fluch der Spirale immer bizarrere Formen an: von Narben, die zur Spirale werden und Menschen vollkommen in sich aufsaugen bis hin zu Liebespaaren, deren Körper einander spiralförmig umschlingen, um als unzertrennliches Seeungeheuer durchzubrennen. Man muss schon ein gewisses Faible für das Absurde haben, um „Uzumaki“ genießen zu können. Die Vielfalt an schauderhaften Szenarien und originellen Ideen macht diesen Manga auf jeden Fall zu etwas ganz Besonderem.

Negativ fällt lediglich auf, dass die Kapitel durch ihre episodenhafte Beschaffenheit oft eher langweilig anfangen und erst zum Ende hin an Fahrt aufnehmen, einen dann aber oft richtig in ihren Bann ziehen und zu fesseln wissen. Dementsprechend ist das Leseerlebnis etwas durchwachsen. Man quält sich immer wieder abwechselnd ein paar Seiten lang durch, um dann wieder einige Seiten lang völlig gebannt der spannenden Handlung zu folgen und die alptraumhaften Illustrationen zu genießen. Eines Morgens hatte sich nach dem Lesen sogar meine Bettdecke spiralförmig um meinen Körper gewickelt! Also nehmt euch in Acht vor dem Fluch der Spirale! Dieser Manga ist nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet. 

© Ban_Mido

Uzumaki – Spiral into Horror: © 1998 Junji Ito, Shogakukan / Carlsen

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Manga News Nr. 810

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Maid-sama Marriage

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
Attack on Titan – Before the Fall 15
Dr. Stone 3
Dragon Ball Massiv 1
Final Fantasy – Lost Stranger 2
Food Wars – Shokugeki no Soma 23
Hitotsubana 2
IM – Great Priest Imhotep 6
Liquor & Cigarette
Der Mann meines Bruders 4
Monster Perfect Edition 2
Moving Forward 1
No Exit 13
One Piece 92
Please love me 3
Requiem of the Rose King 8
Sekaiichi Hatsukoi 11
Skip Beat! 43
The Case Study of Vanitas 6
The Golden Sheep 1
Vigilante – My Hero Academia Illegals 5
Yakuza goes Hausmann 1
Yamada-kun & the 7 Witches 27

 

 

Japanische Manga-Charts
vom 11. bis 17. November 2019 von Oricon
01. The Quintessential Quintuplets #12
02. Seven Deadly Sins #39
03. The Heroic Legend of Arslan #12
04. The Quintessential Quintuplets Characterbook
05. Kimetsu no Yaiba #17
06. Karakai jôzu no (gen) Takagi-san #7
07. Haikyu!! #40
08. AJIN – Demi-Human #15
09. Kuss um Mitternacht #11
10. Kurosaki-kun no iinari ni nante naranai #15

Quelle: www.oricon.co.jp

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