moving forward

Name: moving forward
Englischer Name:
Originaltitel: Aruitou
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2011
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Nagamu Nanaji
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1), 7,00 € (ab Band 2)

Story:
Die 15-jährige Kuko hat früh ihre Mutter verloren und ist stets sehr darum bemüht, stark, fröhlich und mutig zu wirken, obwohl sie eigentlich schwach, traurig und ängstlich ist. Ihr Alltag besteht darin, Katzen, Tauben und andere Tiere aufzuspüren und Fotos aus deren Perspektive zu machen, die sie dann auf ihrem Blog postet. Dementsprechend klettert sie oft auf Bäumen herum und verletzt sich dabei. Außerdem hilft sie, wo sie nur kann, den Schwachen, wie z. B. alten Männern und schwangeren Frauen. Kein Wunder also, dass sie das Interesse von gleich drei jungen Männern erregt. Oberschüler Kiyo ist ihr Sandkastenfreund und liebt es, sie lachen zu sehen, Kunststudent Ota hingegen fordert sie immer wieder dazu auf, mit dem Lachen aufzuhören, weil er merkt, dass sie irgendetwas bedrückt und dann wäre da noch der geheimnisvolle Saxophonspieler, der neu in Kobe ist und Kuko geradeheraus sagt, dass er ihre geliebte Stadt hasst und nur dort weg will. Als leidenschaftlicher Fan von Shojo-Mangas schätzt Kukos Freundin Ibu die Lage so ein, dass Kiyo absolut keine Chance bei ihr hat, Kuko bei Ota abblitzen und mit dem Saxophonisten zusammenkommen wird. Allerdings bringt letzterer das dauergrinsende Mädchen doch bei jeder Begegnung total auf die Palme! Und davon abgesehen, telefoniert er ständig mit jemandem und könnte dementsprechend bereits vergeben sein.

Kiyo lädt Kuko zu seinem Schulfest ein und verteidigt sie vor den Oberschülerinnen, die allesamt auf ihn fliegen und denen es natürlich überhaupt nicht in den Kram passt, dass sich Kiyo mit Mittelschülerinnen abgibt. Ota schenkt ihr ein Bild, das er für die immer näher rückende Ausstellung gemalt hat, nachdem sie es gedankenlos als „schön“ abtut. Ausgerechnet Kukos Blog beendet Otas kreative Blockade und schenkt ihm neue Inspiration. Doch während er Kuko vollkommen zu durchschauen scheint, hat sie absolut keinen blassen Schimmer, was in dem Künstler vor sich geht. Aber was hat Kuko denn nun so Belastendes auf dem Herzen, dass sie sich offenbar niemandem anvertrauen kann und ist ihr Lächeln echt oder fake?

Eigene Meinung:
Dieser Manga ist der Alptraum jedes Reviewers. Denn Nagamu Nanaji kommt einfach nicht aus dem Ei. Sie schafft es im gesamten ersten Band nicht, endlich auf den Punkt zu kommen und die Bombe platzen zu lassen, was denn nun eigentlich das Problem der Protagonistin ist. Folglich überrascht es mich nicht, dass Carlsen Band 1 sicherheitshalber zum Kennenlernpreis von 5 € veröffentlicht hat und Band 2 wohl mit einem Extra ausstatten wird. In meiner völligen Ratlosigkeit, wie ich diesen Manga nun eigentlich bewerten soll, habe ich mir Rezensionen von Leuten durchgelesen, die ihn bereits komplett gelesen haben und keine davon wirkte sonderlich zufrieden. Nun muss ich einräumen, dass ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe dieses Titels gehöre, jedoch neugierig war, nachdem Nagamu Nanaji verkündet hat, mit „moving forward“ etwas Ernsteres, Realistischeres schaffen zu wollen, das sich von herkömmlichen Shojo-Mangas abhebt. Nur leider merkt man davon im ersten Band noch nicht viel. So scheinen sich sämtliche Gedankengänge der 15-jährigen aus den Aussagen ihrer drei „Verehrer“ zu ergeben und überhaupt verstehe ich nicht so ganz, wieso es die Story erfordert, dass Kuko von gleich drei Typen umschwirrt wird. Ihr Leitmotiv zu jeder Zeit stark, fröhlich und mutig herüberkommen zu wollen, erinnert zudem sehr an Marron Kusakabe aus „Kamikaze Kaito Jeanne“. Auch die Zeichnungen sind absolut Shojo-typisch und eher Mittelmaß. Positiv hervorzuheben, sind allerdings die sehr detaillierten Hintergründe und Tierdarstellungen. Lediglich Ibus Einwürfe, wie die Geschichte verlaufen würde, wäre sie eine typische Shojo-Romanze, lassen hoffen, dass „moving forward“ wenigstens mit der ein oder anderen Konvention des Genres brechen wird.

Ich empfehle den Manga Fans von eher nachdenklichen Shojo-Mangas, die vielleicht nicht unbedingt den Anspruch an das Werk haben, dass es das Rad neu erfindet.

© Ban_Mido

moving forward: © 2011 Nagamu Nanaji, Shueisha / Carlsen

 

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Manga News Nr. 814

Diese Woche gibt es keine neue Review.

 

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
Anonymous Noise 13
Attack on Titan 28
Black Butler 28
Black Lagoon 11
Dragon Ball Massiv 2
Edens Zero 4
Ein melancholischer Morgen 8
Korosensei Quest! 4
Machimaho – Magical Girl by Accident 4
Manga Love Story 73
Mob Psycho 100 13
My Hero Academia Smash!! 3
Overlord Official Comic A La Carte Anthology 1
Seven Deadly Sins 29
Takane & Hana 9
The Promised Neverland 11
The Royal Tutor 10
To the Abandoned Sacred Beasts 8
Wer bist DU zur blauen Stunde? 3

 

 

 

 

Japanische Manga-Charts
vom 9. bis 15. Dezember 2019 von Oricon
01. Attack on Titan #30
02. Keine Cheats für die Liebe #8
03. Five Star Monogatari #15
04. Young Bride*s Story #12
05. Kimetsu no Yaiba #1
06. Kimetsu no Yaiba #2
07. One-Punch Man #21
08. Kimetsu no Yaiba #3
09. My Hero Academia #25
10. Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt #13

Quelle: www.oricon.co.jp

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Magus of the Library

Name: Magus of the Library
Englischer Name: Magus of the Library
Originaltitel: Toshokan no Daimajutsushi
(Original-Vorlage: Kahuna des Windes)
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Zeichner: Mitsu Izumi
Autor: Sofie Shuim
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 12,00 €

Story
Der sechsjährige Shio Fuchs hat eine große Leidenschaft: Bücher. Wenn er die spannenden Welten der Abenteuerbücher eintaucht, fühlt er sich wie neu geboren. Doch dann scheint es plötzlich so, als wenn es vorbei sei mit dem Schmökern. Weil Shio aus dem Armenviertel stammt, wird ihm der Zutritt zur öffentlichen Bücherei in seinem Dorf verwehrt. Das trifft den Jungen umso härter, da er kein Geld hat, um sich selbst Bücher zu kaufen. Seit dem Tod ihrer Eltern rackert sich seine ältere Schwester ab und hält die Geschwister mit mehreren Jobs über Wasser. Sie ist es auch, die Shio den Schulbesuch finanziert. Denn zumindest einer aus der Familie soll mal etwas werden.

Obwohl Shio gerne lernt, ist der Schulbesuch für ihn eine Belastung. Als Mischlingskind wird er wegen seines fremdartigen Aussehens von seinen Mitschülern gehänselt. Freunde hat er keine. Lesen half ihm stets dabei sich davon abzulenken. Doch auch damit scheint es nun vorbei.

Eines Tages soll eine Begegnung Shios Leben verändern. Das Dorf erhält Besuch von vier Kahunas, magiebegabte Bibliothekare aus Ajtzak, der Stadt der Bücher. Kahunas kümmern sich um Bewahrung und Instandhaltung wertvoller Bücher. Sie unterstützen und inspizieren aber auch regionale Bibliotheken.
Shio ist fasziniert von den Neuankömmlingen, insbesondere von dem jugendlichen Bibliothekar Sedna. Zufällig lernen sich die beiden kennen. Als Sedna Shio auch noch ein Buch ausleiht, ist der Junge überglücklich.

Wäre da nicht der Leiter der Dorfbibliothek. Als der Shio mit einem Buch erwischt, glaubt er doch glatt, der Kleine hätte es gestohlen und knöpft es ihm ab.
Kann sich das Missverständnis klären und kann Sedna Shio helfen?

Eigene Meinung
„Magus oft he Library“ basiert auf der Romanvorlage „Kahuna des Windes“ von Sofie Shuim. Es muss nicht weniger als eine Mammutaufgabe gewesen sein, die dichte Struktur der Handlung, das komplexe Figurengeflecht und Welt des Romans ins Manga-Format zu übertragen. Mangaka Mitsu Izumi hat sich dieser Aufgabe angenommen und liefert mit dem Ergebnis eine bemerkenswerte Leistung ab. Es ist lange her, dass ich einen derart bildgewaltigen Manga gelesen habe. Die Assistenten, die Izumi sicherlich beschäftigt, haben ganze Arbeit geleistet. Da weht sich jeder Grashalm einzeln im Wind, jede Münze und jeder Schmuckstein hat seine eigenen Applikationen, jeder Buchrücken in den Bibliotheken ist einzeln gestaltet und die Landschaften könnten aus Bildbänden entnommen sein. Das alles trägt dazu bei, dass die Handlung – die versucht, die Waage zwischen fantastischer und realistischer Darstellung zu wahren – eben jeden Spagat auch im Manga-Format schafft.

Die Story selbst ist eine Mischung aus Jungen-Abenteuer, Gesellschaftsdrama und fantastischem Coming-of-Age. Die Liebe fürs Detail zeigt sich verschiedentlich. Nun darf man auf die Fortsetzung gespannt sein.

Carlsen bringt die Serie in einem edlen, extra festen Klappenbroschur heraus. Nach der Lektüre, weiß man, warum.

© Rockita

Magus of the Library: © 2018  Mitsu Izumi / Sofie Shuin /   Kodansha / Carlsen

 

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Pone – Posuka Demizu Artbook

Name: Pone – Posuka Demizu Artbook
Englischer Name: The Art of Posuka Demizu
Originaltitel: Pone – Demizu Posuka Artbook
Herausgebracht: Japan: PIE International 2016
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Posuka Demizu
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 20,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
Als Carlsen dieses Artbook angekündigt hat, war ich doch ein wenig verblüfft. Ausgerechnet das Artbook der „The Promised Neverland“-Zeichnerin Posuka Demizu schafft es nach Deutschland? Ausgerechnet das Artbook der Frau, die vor allem für ihre krakeligen Zeichnungen berüchtigt ist? Doch schon beim Anblick des Covers musste ich unwillkürlich innehalten. In der Tat kann man ihre Linienführung nun wirklich nicht filigran nennen und im gesamten Artbook gibt es schon die ein oder andere Illustration, die mir zu skizzenhaft und unsauber wirkt, beinahe so als sei sie nie fertiggestellt worden. Doch diese Farben! Dieser unfassbar riesige Detailreichtum! Diese Originalität! Ich bin begeistert!

Nun ist mir auch vollkommen klar, warum Shueisha ausgerechnet Posuka Demizu als Zeichnerin für „The Promised Neverland“ ausgewählt hat! Denn nahezu jedes einzelne Bild von ihr erzeugt beim Betrachter gleichzeitig wohlig warme, ja fast schon heimelige, aber auch unheimliche und unbehagliche Gefühle. Diese Mischung passt natürlich hervorragend zu „The Promised Neverland“ und ist schließlich auch das Erfolgsrezept von US-Serien wie „Stranger Things“. Dennoch muss ich „The Promised Neverland“-Fans an dieser Stelle enttäuschen: Im gesamten Artbook befindet sich keine einzige Zeichnung zu besagter Manga-Reihe, da es in Japan gleichzeitig mit dem ersten Band veröffentlicht wurde. Der Fokus liegt also ganz klar auf ihren früheren Werken und je mehr man die dazu entstandenen Artworks bestaunt, desto mehr wünscht man sich ihr Deutschland-Release herbei. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass viele der Illustrationen gar nicht zu irgendwelchen Mangas gehören, sondern zu Videospielen, Light-Novels, Zeitschriften oder sonstigem. Genaueres geht leider nicht immer aus dem Artbook hervor. Jedes Gemälde hat zwar einen eigenen Titel, doch anders als bei anderen Artbooks hat sich Posuka Demizu nicht die Mühe gemacht, jedes einzelne im Anhang zu kommentieren. Das wäre bei der Vielzahl an Illustrationen (192 Seiten!) aber auch ein wahres Mammutprojekt geworden. Stattdessen lässt Posuka Demizu ihre Kunst für sich sprechen und es ist beeindruckend, wieviel diese zu erzählen weiß!

Das Buch ist zweisprachig: Alle Texte und Namen der Bilder liegen sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch vor. Zum Auftakt gibt es ein bedauerlicherweise extrem kurzes Interview mit der Mangaka und ganz hinten im Buch hat sie noch ein kleines Nachwort verfasst. Abgesehen von ein paar extrem rar gesäten Anmerkungen hat „Pone“ auch nicht mehr Text zu bieten. Das Artbook liegt leider nicht im Hochformat vor und kommt lediglich als Softcover-Ausgabe mit Umschlag daher. Wobei der Band dafür etwas breiter ist als gewöhnliche Carlsen-Publikationen.

Posuka Demizu verwendet gerne herbstliche Farben mit viel Orange, malt aber auch leidenschaftlich gerne Szenen unter Wasser in tiefem Blau. Obwohl Carlsen den Band ausdrücklich „The Promised Neverland“-Fans empfiehlt, denke ich, dass diese eher nicht die Zielgruppe sind. Wer hingegen Halloween- und Steampunk-Motive mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Weitere vorherrschende und immer wiederkehrende Elemente sind Meerestiere, Engel und Teufel, Essen, ungewöhnliche Fahr- und Flugzeuge und seltsame kleine Wesen mit Kapuzen. „Pone“ entführt den Betrachter in unendlich viele verschiedene Fantasy-Welten, die sowohl beeindruckend als auch gefährlich anmuten. Ein absolutes Must-Have für Kunstliebhaber!

© Ban_Mido

Pone – Posuka Demizu Artbook: © 2016 Posuka Demizu, PIE International / Carlsen

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Uzumaki – Spiral into Horror

Name: Uzumaki – Spiral into Horror
Englischer Name: Uzumaki – Spiral into Horror
Originaltitel: Uzumaki
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1998, 2010
Deutschland: Carlsen 2013, 2019
Mangaka: Junji Ito
Bände: 3 Bände (alte Ausgabe)
Einzelband (Deluxe Edition)
Preis pro Band: 7,95 € (Band 1-2), 8,95 € (Band 3)
28,00 € (Deluxe Edition)

Story:
Kurouzu ist die Heimat von Highschool-Schülerin Kirie Goshima und ihrem festen Freund Shuichi Saito. Eines Tages sieht Kirie mit an, wie Shuichis Vater in einer Seitengasse wie weggetreten auf ein Schneckenhaus starrt. Als Shuichi ihr daraufhin erzählt, die Stadt sei verseucht von Spiralen und dass er mit Kirie fortgehen möchte, schenkt sie ihm wenig Beachtung. Doch schon bald taucht Shuichis Vater bei ihr Zuhause auf und ordert bei Kiries Vater, einem Töpfer, eine Spiralschale und schwärmt ihm wie besessen von spiralförmigen Gegenständen vor. Später berichtet Shuichi ihr vom gesamten Ausmaß der Obsession seines Vaters: Dieser sammle spiralförmige Dinge und solche mit Spiralmuster und seine Pupillen sollen wild herumwirbeln. Erst als Kirie es mit eigenen Augen sieht, beginnt sie so langsam Shuichis skurrilen Erzählungen Glauben zu schenken. Kurz darauf soll Kirie die fertige Spiralschale ausliefern, doch Herr Saito will sie nicht mehr, da er nun eine Spirale aus sich selbst heraus erzeugen könne. Zum Beweis streckt er seine abnormal lange Zunge heraus und rollt sie vor Kiries entsetzten Augen spiralförmig zusammen. Geschockt rennt sie davon. Ein paar Tage später finden Shuichi und seine Mutter die Leiche seines Vaters spiralförmig zusammengerollt in einem Zuber. Sogar als der Leichnam im Krematorium verbrannt wird, geht es nicht mit rechten Dingen zu: Der Rauch bildet eine Spirale, die den gesamten Himmel bedeckt und verschwindet schließlich im Libellenweiher – ein Vorgang, der sich bei allen künftigen Beisetzungen von Bewohnern Kurouzus wiederholen wird.

Shuichis Mutter dreht im Zuge der Ereignisse vollkommen durch und entwickelt eine Spiralphobie, die so weit geht, dass sie sich sogar ihre Fingerkuppen abschneidet und sich die Haare abrasieren lässt. Shuichi setzt alles daran, zu verhindern, dass seine Mutter von den Hörschnecken in ihren Innenohren erfährt, die ja ebenfalls die Form einer Spirale haben. Doch der Geist ihres Mannes sucht sie immer wieder heim, bis sie sich schließlich mit einer Schere in die Ohren sticht und stirbt. Natürlich wird auch ihre Asche zur Spirale und versinkt im Libellenweiher. Fortan töpfert Kiries Vater nur noch unbrauchbare Dinge mit Spiralmuster und versteht sich, ausgelöst durch Herrn Saitos Lobhudeleien, neuerdings in erster Linie als Künstler. Da fällt Kirie auf, dass man auf diesen zweifelhaften Kunstwerken die verzerrten Gesichter von Shuichis Eltern erkennen kann! Sie wurden aus Schlamm hergestellt, den ihr Vater aus dem Libellenweiher gefischt hat. Eines Nachts hört Kirie entsetzliche Schreie und sieht in den Brennofen: Darin wirbeln die Geister von Shuichis Eltern und anderen kürzlich Verstorbenen wild herum und stoßen schmerzverzerrte Hilfeschreie aus. Sie rufen Shuichis Namen, woraufhin dieser schließlich den Brennofen zerstört und dem Spuk somit vorerst ein Ende setzt. Immer wieder fallen Mitschüler von Kirie auf verschiedene Arten dem Fluch der Spirale zum Opfer, bis sie schließlich selbst betroffen ist. Ihre Haare beginnen von heute auf morgen wild zu wuchern und sich an den Spitzen spiralförmig zusammenzurollen. Alle Leute sind von Kiries neuer Haarpracht mit Eigenleben wie hypnotisiert, was eine Neiderin auf den Plan ruft, die sich dieselbe Frisur zurechtmacht, um genauso viel Aufmerksamkeit zu ernten. Doch das schnelle Haarwachstum fordert einen hohen Preis: Kirie droht ihre gesamte Lebensenergie zu verlieren! Können sie und Shuichi dem Fluch der Spirale noch rechtzeitig entkommen?

Eigene Meinung:
Junji Ito hat sich als Horror-Mangaka inzwischen weltweit einen Namen gemacht. Dennoch ist „Uzumaki“ nach wie vor sein einziges Werk, welches es nach Deutschland geschafft hat. Nun hat Carlsen der 3 Bände umfassenden Reihe eine fette 3in1 Deluxe Edition im Hochformat mit allen Farbseiten aus den Einzelbänden und Hardcover spendiert. Sowohl zeichnerisch als auch vom Storytelling her ist „Uzumaki“ eher westlich angehaucht. Die Zeichnungen sind nicht im typischen Manga-Stil gehalten, aber dennoch sehr schön anzusehen und die Handlung ist trotz erkennbarem roten Faden eher episodenhaft aufgebaut. Nahezu jedes Kapitel erzählt eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte über eines der mannigfaltigen mysteriösen Phänomene in Kurouzu. Dabei nimmt der Fluch der Spirale immer bizarrere Formen an: von Narben, die zur Spirale werden und Menschen vollkommen in sich aufsaugen bis hin zu Liebespaaren, deren Körper einander spiralförmig umschlingen, um als unzertrennliches Seeungeheuer durchzubrennen. Man muss schon ein gewisses Faible für das Absurde haben, um „Uzumaki“ genießen zu können. Die Vielfalt an schauderhaften Szenarien und originellen Ideen macht diesen Manga auf jeden Fall zu etwas ganz Besonderem.

Negativ fällt lediglich auf, dass die Kapitel durch ihre episodenhafte Beschaffenheit oft eher langweilig anfangen und erst zum Ende hin an Fahrt aufnehmen, einen dann aber oft richtig in ihren Bann ziehen und zu fesseln wissen. Dementsprechend ist das Leseerlebnis etwas durchwachsen. Man quält sich immer wieder abwechselnd ein paar Seiten lang durch, um dann wieder einige Seiten lang völlig gebannt der spannenden Handlung zu folgen und die alptraumhaften Illustrationen zu genießen. Eines Morgens hatte sich nach dem Lesen sogar meine Bettdecke spiralförmig um meinen Körper gewickelt! Also nehmt euch in Acht vor dem Fluch der Spirale! Dieser Manga ist nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet. 

© Ban_Mido

Uzumaki – Spiral into Horror: © 1998 Junji Ito, Shogakukan / Carlsen

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Manga News Nr. 810

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Maid-sama Marriage

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
Attack on Titan – Before the Fall 15
Dr. Stone 3
Dragon Ball Massiv 1
Final Fantasy – Lost Stranger 2
Food Wars – Shokugeki no Soma 23
Hitotsubana 2
IM – Great Priest Imhotep 6
Liquor & Cigarette
Der Mann meines Bruders 4
Monster Perfect Edition 2
Moving Forward 1
No Exit 13
One Piece 92
Please love me 3
Requiem of the Rose King 8
Sekaiichi Hatsukoi 11
Skip Beat! 43
The Case Study of Vanitas 6
The Golden Sheep 1
Vigilante – My Hero Academia Illegals 5
Yakuza goes Hausmann 1
Yamada-kun & the 7 Witches 27

 

 

Japanische Manga-Charts
vom 11. bis 17. November 2019 von Oricon
01. The Quintessential Quintuplets #12
02. Seven Deadly Sins #39
03. The Heroic Legend of Arslan #12
04. The Quintessential Quintuplets Characterbook
05. Kimetsu no Yaiba #17
06. Karakai jôzu no (gen) Takagi-san #7
07. Haikyu!! #40
08. AJIN – Demi-Human #15
09. Kuss um Mitternacht #11
10. Kurosaki-kun no iinari ni nante naranai #15

Quelle: www.oricon.co.jp

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Carlsen-Programm Frühjahr/Sommer 2020

Carlsen hat das neue Sommerprogramm 2020 veröffentlicht:

 

Action:
Samurai 8 von Masashi Kishimoto und Akira Okubo – 2+ Bände ab April
Fairy Tail – Happy’s Adventure (OT: Fairy Tail – Happy no daibôken) von Hiro Mashima und Kenshiro Sakamoto – Einzelband im Juni
The Heroic Legend of Arslan – Einsteigerset (Band 1+2 im Doppelpack) im April

Mystery:
Sherlock – Ein Skandal in Belgravia von Jay., Steven Moffat und Mark Gatiss – 2 Bände ab Juni
H.P.Lovecrafts – Berge des Wahnsinns von Gou Tanabe – 2 Bände ab August
The Promised Neverland: Band 13 wird auch als Limited Edition mit Booklet erscheinen

Fantasy:
The Snack World von sho.t – 2 Bände ab Juli

Comedy:
My Roommate is a Cat (OT: Dôkyonin wa hiza, tokidoki, atama no ue) von Tsunami Minatsuki / Asu Futatsuya – 5+ Bände ab Mai
Süße Katze Chi (OT: Kyô no koneko no Chi) von Konami Kanata / Kinoko Natsume – 4 Bände ab Juli (farbig)
Shiba – Ein Hund zum Verlieben von Mayumi Muroyama – Einzelband im August
The Royal Tutor – Doppelpack (Band 1+2)

Slice of Life:
Blue Giant Surpreme von Shinichi Ishizuka – 8+ Bände ab Mai
I had that same Dream again (OT: Mata, onaji yume wo mite ita) von Yoru Sumino und Idumi Kirihara – 3 Bände ab Juni
Arte von Kei Ohkubo – 11+ Bände ab Juni
Unsere Farben (OT: Bokura no shikisai) von Gengoroh Tagame – 2+ Bände ab September

Boy’s Love:
Alpha² von Kamineo – Erweiterte Gesamtausgabe – Einzelband im April

Special:
Manga Zeichenstudio – Charmante Charaktere von Hikaru Hayashi und Tsubura Kadomaru – Einzelband im Mai

Graphic Novel:
Das Buch des Windes (OT: Kaze no sho) von Kan Furuyama und Jiro Taniguchi – Einzelband im Mai

Quelle: Carlsen.de

||||| Like It 10 Find ich gut! |||||

Maid-Sama Marriage

Name: Maid-Sama Marriage
Englischer Name:
Originaltitel: Kaicho wa Maid Sama! Mariage
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2018
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Hiro Fujiwara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

Story
„Maid-sama Marriage“ ist nach Ende der eigentlichen Handlung von „Maid-sama“ ein kurzes Wiedersehen mit allen Charakteren.

In mehreren Kurzgeschichten kann der Leser noch ein mal in die Welt von „Maid-sama“ eintauchen.

In der ersten Geschichte sind Tora und Chiyo miteinander verlobt. Doch dabei handelt es sich um eine politische Beziehung. Auch wenn sich Chiyo anstrengt, eine gute Partnerin zu sein und Gefallen an Tora findet, scheint dieser auf Abstand zu gehen. Als Leiter des Igarashi-Konzerns ist er ständig unterwegs. So auch an Weihnachten. Doch dieses Mal lässt Chiyo es sich nicht nehmen, ihn zu begleiten. Jedoch scheint sich Tora bei diesem Geschäftsausflug mit einer anderen Frau zu treffen. Was hat es damit auch dich?

Natürlich gibt es aber auch ein Wiedersehen mit Usui und Misaki. Zusammen mit dem Team des Maid Latte feiern Sie das Setsubun-Fest und überraschen die Gäste mit ihrem Auftritt als Dämonen.
Zudem gibt es einen Einblick in die stärker werdende Beziehung der beiden. Endlich wollen sie eine gemeinsame Wohnung beziehen. Doch Tora als Markler macht ihnen das Leben nicht einfach, denn seine Vorstellungen decken sich nicht im Entferntesten mit Misakis Budget.

Im großen Finale können wir Misaki und Usui auf ihre Flitterwochen begleiten. Dabei kommt in Misaki der Wunsch auf, mit Usui eine Familie zu gründen. Doch wie steht Usui zu Kindern? Ist es für ihn vorstellbar, seine wilde Zeit aufzugeben und Verantwortung für ein Leben zu übernehmen?

Eigene Meinung
„Maid-sama Marriage“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die alle nach dem ursprünglichen Ende der Serie spielen.
Alle Charaktere sind älter und reifer geworden. Dabei stehen nicht nur Misaki und Usui im Mittelpunkt. Es gibt eine Geschichte, die sich um das beliebte „Idioten-Trio“ dreht, das jedoch Gefahr läuft auseinander zu brechen. Und auch eine Kurzgeschichte rund um Hiro Fujiwaras Nachfolgewerk „Does Yuki go to hell“ ist mit von der Partie.

Nichtsdestotrotz sind die wahren Highlights von „Maid-sama Marriage“ die beiden letzten Shortstorys um Usui und Misaki, denn beide bringen die Geschichte von „Maid-sama“ noch mal voran. Natürlich wünscht man den beiden endlich ein Happy End, wie im Märchen.

Wer Fans der eigentlichen Serie war, wird auch „Maid-sama Marriage“ gut finden. „Maid-Sama Marriage“ bietet einen kurzen Blick in Usuis und Misakis Zukunft und endlich erfahren wir, ob die beiden am Ende glücklich werden.

© Izumi Mikage

Maid-Sama Marriage: © 2018 Hiro Fujiwara, Hakusensha /Carlsen

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Manga News Nr. 806

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Der Hexer und ich
Dr. STONE

 

Carlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert: Carlsen_Manga_Logo
12 Jahre 11
Attack on Titan – Deluxe 5
Battle Angel Alita – Mars Chronicle 6
Bloom into you 5
Cross Account 4
Die Walkinder 9
Dragon Ball Super 7
Dreamin‘ Sun 9
Fairy Tail S 2
Hunter x Hunter 36
I am Sherlock 1
Murciélago 11
My Hero Academia 20
Sacrifice to the King of Beasts 6
Seven Deadly Sins 28
The Art of Splatoon
The Demon Prince 14
The Promised Neverland 10

Neuauflagen
Attack on Titan – No Regrets 1
Black Butler 19
Black Lagoon 1-8
Dragon Ball 4, 25, 34
Dragon Ball Super 1
Fairy Tail 2, 24, 51
Food Wars – Shokugeki no Soma 3, 8
How To Draw Manga – Manga-Figuren entwickeln
Hunter x Hunter 2, 9+10, 34
Junjo Romantica 2, 16
Killing Bites 2
Maid-sama 4
My Hero Academia 6-8, 11, 17+18
Naruto 10, 26, 31, 33
Neon Genesis Evangelion 12
One Piece 1, 4, 9, 23, 28, 77, 79
Sekaiichi Hatsukoi 5-7
Seven Deadly Sins 6
Skip Beat! 7, 21, 25, 37
Soul Eater 3, 10, 13, 17+18
Vinland Saga 2, 16-18

 

Japanische Manga-Charts
vom 14. bis 20. Oktober 2019 von Oricon
01. One Piece #94
02. Kimetsu no Yaiba #17
03. Daiya no A act II #19
04. The Promised Neverland #16
05. Major 2nd #17
06. Monogatari Series #7
07. Kami-tachi ni hirowa reta otoko #4
08. Noragami #21
09. Hajime no ippo #126
10. Spy X Family #2

Quelle: www.oricon.co.jp

||||| Like It 11 Find ich gut! |||||

Dr. STONE

Name: Dr. STONE
Englischer Name: Dr. STONE
Originaltitel: Dr. STONE
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Story: Riichiro Inagaki
Zeichnungen: Boichi
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story:
Seit 5 Jahren ist der Highschool-Schüler Taiju nun schon heimlich in Yuzuriha verliebt. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er ihr endlich seine Liebe gestehen will, verwandelt eine mysteriöse Naturkatastrophe alle Lebewesen zu Stein. Während die meisten Menschen in einen tiefen Schlaf fallen, verhindert der Gedanke an Yuzuriha, dass Taiju das Bewusstsein verliert. Auch sein bester Freund, der Wissenschafts-Nerd Senku, bleibt bei vollem Bewusstsein und zählt bis zur Entsteinerung unaufhörlich die Sekunden. Dadurch wissen die beiden, dass ungefähr 3700 Jahre vergangen sind, als eines Tages endlich die Steinschicht von ihren Körpern abbröckelt – bei Senku sogar schon ein halbes Jahr früher als bei Taiju. Viele Steinstatuen, die einmal Menschen waren, sind leider inzwischen zerbrochen und wohl nicht mehr zu retten. Doch zum Glück ist Yuzuriha noch völlig intakt. Aus den Fledermausexkrementen in einer Höhle können sie Salpetersäure gewinnen und aus wilden Trauben stellen sie Alkohol her, den sie wiederum destillieren. Die Salpetersäure und das Ethanol vermischt Senku schließlich zu Nital, einem Ätzmittel. Und tatsächlich gelingt es ihm mit dem Nital einen Vogel zu entsteinern! Damit ist der erste große Schritt getan, die Zivilisation wiederherzustellen und für seine Mithilfe darf Taiju entscheiden, welcher Mensch zuerst wiederbelebt werden soll. Natürlich fällt seine Wahl auf Yuzuriha, doch bevor sie das Nital anwenden können, werden sie von Löwen angefallen! Kurzerhand erwecken sie also stattdessen Tsukasa Shishio, den stärksten Highschool-Schüler Japans, der sie daraufhin vor den Löwen rettet und sogar einen davon mit bloßen Händen erlegen kann!

Mit Tsukasa, der es selbst mit Löwen und Haien spielend aufnehmen kann, haben die beiden zwar nun einen mächtigen Beschützer an ihrer Seite, allerdings ergibt sich daraus ein noch viel größeres Problem: Der versierte Kämpfer fängt an, Steinstatuen von Erwachsenen zu zerstören, da die neue Welt seiner Meinung nach nur den jungen Leuten gehören soll. Er träumt von einer Utopie, in der die Menschen im Einklang mit der Natur leben, statt diese zu zerstören und für sich selbst zu beanspruchen. Allerdings hat sich Senku zum Ziel gesetzt, die gesamte Menschheit zu retten und sieht in Tsukasa einen Mörder, der gestoppt werden muss. Dazu baut er eine Armbrust, doch Tsukasa kann den Pfeil auffangen, obwohl er 200 km/h schnell auf ihn zugeflogen kommt! Senku und Taiju machen die Petrifikation Yuzurihas heimlich rückgängig, damit Tsukasa nicht hinter das Geheimnis des Nitals kommt. Als sich Taiju Tsukasa in den Weg stellt, droht dieser sogar damit, die frisch reanimierte Yuzuriha zu töten! Senku, Taiju und Yuzuriha bleibt nun nichts anderes mehr übrig, als sich auf die Suche nach Schießpulver zu begeben, um eine Schusswaffe herstellen zu können. Doch die Zeit rennt, denn Tsukasa ist ihnen dicht auf den Fersen…

Eigene Meinung:
„Death Note“, „The Promised Neverland“ und nun auch „Dr. STONE“ läuten eine ganz neue Ära für das weltweit bekannteste aller Manga-Magazine ein: Legte „Shonen Jump“ den Fokus bislang auf Battle-Mangas mit physischen Kämpfen, so ist nun die Stunde der Mind-Games angebrochen. In den drei oben genannten Titeln müssen sich die Protagonisten nämlich auf intellektueller Ebene mit ihren Widersachern messen und die bloße Körperkraft spielt für den Ausgang eines Duells längst keine tragende Rolle mehr. Der enorme Erfolg aller drei Titel beweist, dass das Konzept funktioniert und sogar genau das ist, was sich Manga-Fans schon lange herbeisehnen. In „Dr. STONE“ liegt der Themen-Schwerpunkt hierbei auf der Chemie und schon im ersten Band fließen ethische Konflikte mit ein, woraus eine chemische Reaktion entsteht, die beste Unterhaltung verspricht. Hinzu kommen Boichis überragende Zeichnungen, die an den Stil von Mangaka-Urgestein Masakazu Katsura angelehnt sind.

Nichtsdestotrotz bleibt dieser Manga dem „Shonen Jump“ treu und enthält typische Shonen-Elemente wie Freundschaft, Rivalität, Catch Phrases und nutzlose weibliche Protagonisten, die lediglich für etwas Fanservice zuständig sind. Wem das nicht allzu sauer aufstößt, der sollte unbedingt einen Blick riskieren. Chemie-Nerds und -Interessenten sowieso!

© Ban_Mido

Dr. STONE: © 2017 Riichiro Inagaki, Boichi, Shueisha / Carlsen

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