Frankfurter Buchmesse 2017

Vom 10. bis 15. Oktober 2017 fand die 69. Frankfurter Buchmesse statt. Es gab etwa 4000 Veranstaltungen für die rund 280.000 Besucher. Damit sind die Besucherzahlen in diesem Jahr wieder etwas gestiegen.

Wir waren für euch am Sonntag vor Ort. Vormittags war das Wetter noch etwas trüb und nebelig, so dass viele Besucher den Aufenthalt in den Hallen bevorzugten. So wurde erst einmal Halle 3.0 erkundet. Wie in den vergangenen Jahren gab es dort für Manga-Fans leider nicht mehr viel zu finden. Einzig die Stände von Carlsen und EMA waren vorhanden und nach langem Suchen auch noch die Sammlerecke und ein Mangashop.

Neu in diesem Jahr war der Umzug des Cosplay Corners! Bisher war der Cosplay Corner im Congress Center untergebracht. Doch dort war immer sehr wenig Platz, so dass ein Umzug eine gute Entscheidung war. Der Cosplay Corner befindet sich seit diesem Jahr in Halle 1.1. Diese Halle liegt abseits der Anderen und wurde bisher von der Buchmesse nicht genutzt.

Wer jetzt jedoch hofft, dass der Cosplay Corner ähnlich umgesetzt wurde wie die Manga Comic Convention auf der Leipziger Messe, den müssen wir enttäuschen. Der Cosplay Corner bestand hauptsächlich aus Verkaufsständen zum Thema Cosplay und Merchandise. Außerdem gab es, wie gehabt, Stände zu den Conventions Cosday² und Wie.Mai.Kai. Carlsen hatten einen kleinen Stand direkt am Eingang der Halle, wo die Signierstunden ihrer beiden Zeichnerinnen stattfanden. Der einzige Verlagsstand in dieser Halle war von Pyramond. Außerdem gab es noch Stände von Christina Plakas Mangaschule, dem Nähmaschinenhersteller Elna und der Koneko.

Man hätte sehr viel mehr aus dieser Halle machen können. Die Hälfte der Halle stand leer und konnte von den Besuchern kaum genutzt werden. Schön wäre es für die Besucher gewesen, wenn man in diesem leerstehenden Abschnitt Sitzmöglichkeiten oder Kulissen für schöne Cosplayfotos gestellt hätte. So hatte man eher den Eindruck, dass die Messe noch ein wenig Geld verdienen wollte und so auf Teufel komm raus Verkaufsstand neben Verkaufsstand gesetzthat, ohne hier eine Auswahl zu treffen. Schließlich hat niemand etwas davon, wenn man an vielen Ständen die gleiche Ware vorfindet. Außerdem haben wir einfach auch den Schwerpunkt auf „das Buch“ in dieser Halle vermisst. Bücher gab es nur an zwei Ständen und dort fand man auch zufällig ein passendes Plakat „Sei ein Rebell – Lies ein Buch“, denn wegen Büchern geht man doch auf eine Buchmesse, oder?

Auf dem Weg von Halle 1.1 zum „Rest“ der Messe kam man an dem Pavillon des Gastlandes Frankreich vorbei. Der Pavillon wurde von Studenten gestaltet und sollte eine Bibliothek, ein Baugerüst und Beschilderung zugleich sein und an einem Ort die große Vielfalt der französischen Schaffenskraft widerspiegeln.

In Halle 4 waren erneut die asiatischen Verlage untergebracht. Hier konnte man Stände von Kodansha, Kadokawa und Shogakukan besuchen.

Die Ehrengäste zum Thema Manga konnte man in diesem Jahr an einer Hand abzählen. Nur Carlsen hatte zwei Zeichnerinnen vor Ort: Inga Steinmetz und Melanie Schober. Außerdem trafen wir auf Christina Plaka. Alle drei Zeichnerinnen haben vor Ort signiert.

Um 13:30 Uhr fand dann im Saal Harmonie das Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft statt. Dieses Jahr hat man sich für das Motto „Pokémon“ entschieden, so dass als Einstieg ein kleine „Pokémon“-Darbietung geboten wurde. Danach stellten sich die langjährigen Moderatoren Matthias und Luigi vor. Von den 20 teilnehmenden Paaren mussten leider zwei aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Und dann begann auch schon die Show mit den ersten Teilnehmern:

Nr. Name Charaktere und Serie
2 Marianne K. und Mareike W. Fräulein Rottenmeier und Heidi aus „Heidi“
3 Dora V. und Gabor V. Glinda und Fiyero aus „Wicked Musical“
4 Martha H. und Janine B. Operator 21O und YoRHa No. 2 Type B aus „NieR:Automata“
6 Ashley v. d. L. und Eva H. Doll und Drocell Keinz aus „Black Butler“
7 Charlotte K. und Juliane P. Kinshiro Kusatsu und En Yufuin aus „Binan Koko Chikyu Boeibu Love (Cute High Earth Defense Club Love)“
8 Christina F. und Sabrina G. Madame Red und Ciel Phantomhive aus „Black Butler“
9 Vicky und Nessy Lana und Cia aus „Hyrule Warriors“
10 Michella M. und Annemarie M. Chizuru Yukimura und Toshizou Hijikata aus „Hakuouki Shinsengumi Kitan“
11 Marina F. und Denise K. Ryôga Hibiki und Ukyo Kuonji aus „Ranma 1/2“
12 Jana S. und Joana M. Jack Vessalius und Lottie Baskerville aus „Pandora Heart“
13 Nadine B. und Daniel B. Grougaloragran und Nox aus „Wakfu“
14 Vanessa B. und Alexa H. Sebastian Vael und Marian Hawke aus „Dragon Age II“
15 Maximilian H. und Rebecca M. Seine Majestät der Tod und Kaiserin Elisabeth von Österreich und Ungarn aus „Elisabeth Das Musical“
16 Fabian O. und Anika H. Jhin und Thresh aus „League of Legends“
17 Maria D. und Sharina K. Pazu und Sheeta aus „Das Schloss im Himmel“
18 Jana S. und Verena B. Yubaba und Haku aus „Chihiros Reise ins Zauberland“
19 Linda C. und Miriam S. Graf von Krolock und Sarah aus „Tanz der Vampire“
20 Jessica T. und Celiné J. Sapphire und Ruby aus „Steven Universe“

Nach nur 25 Minuten Pause ging es dann auch schon weiter. Alle Teilnehmer posten noch einmal kurz auf der Bühne, um dann auf der Bühne Platz zu nehmen und gespannt auf die Bekanntgabe der Sieger zu warten.

5. Platz: Michella M. und Annemarie M. als Chizuru Yukimura und Toshizou Hijikata aus „Hakouki Shinsengumi Kitan“

4. Platz: Nadine B. und Daniel B. als Grougaloragran und Nox aus „Wakfu“

3. Platz: Maria D. und Sharina K. als Pazu und Sheeta aus „Das Schloss im Himmel“

2. Platz: Deutsche Vizemeister 2017: Sabrina G. und Christina F. als Ciel und Madame Red auf „Black Butler“

1. Platz: Deutsche Cosplaymeister 2017: Linda C. und Miriam S. als Sarah und Graf von Krolock aus „Tanz der Vampire“

Nach dem DCM präsentierte sich Frankfurt im schönsten Sonnenschein und lud zum verweilen im Außenbereich ein. Damit endete die 69. Frankfurter Buchmesse.

Wie gewohnt haben wir einige Bilder von den Besuchern geschossen:

Fazit:
Die Frankfurter Buchmesse bietet Anime- und Manga-Fans nicht wirklich viel. Bis auf drei deutschsprachige Zeichnerinnen, die man auch auf anderen Veranstaltungen regelmäßig trifft, gibt es nichts interessantes. Preise wie den Sondermann hat man schon vor Jahren abgeschafft und Verlage wie Tokyopop oder Panini lassen sich seit Jahren nicht mehr auf der Messe blicken. Einzig Carlsen und EMA, die an ihren Ständen auch Taschenbücher und „Nicht-Comics“ ausstellen, sind noch anzutreffen.

Für Cosplay-Fans wird dagegen mehr geboten. Im neuen Cosplay Corner gibt es zahlreiche Verkaufsstände. Jedoch wurde der Cosplay Corner eher lustlos aus dem Boden gestampft und kann uns nicht überzeugen. Das absolute Highlight ist natürlich das Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft. Gäbe es diese Finale auf der Buchmesse nicht, würden deutlich weniger Cosplayer die Buchmesse besuchen. Der Ablauf des Finales lief in diesem Jahr sehr reibungslos und das Warten bis zur Siegerehrung fiel erstaunlich kurz aus.

~ Kurz-Infos zur Messe ~
Veranstaltungsort: Messegelände der Stadt Frankfurt am Main
Tageskarte: 19 €
Schülertageskarte: 14 €

Termin: 10. – 15. Oktober 2017
Publikumstage: 14./15. Oktober

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Carlsen auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Carlsen_Manga_LogoCarlsen ist in diesem Jahr selbstverständlich wieder mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse (19. bis 23. Oktober) vertreten. Im Comic-Corner könnt ihr euch wieder Autogramme etlicher Mangaka wie Christina Plaka, Zofia Garden und Kamineo sichern.

Samstag, 22.10.2016
10:00 – 11:00 Uhr Kamineo
11:00 – 12:00 Uhr Christina Plaka
12:00 – 13:00 Uhr Zofia Garden
13:00 – 14:00 Uhr Haiko Hörnig und Marius Pawlitza
14:00 – 15:00 Uhr Kamineo
15:00 – 16:00 Uhr Christina Plaka
16:00 – 17:00 Uhr Zofia Garden

Sonntag, 23.10.2016
10:00 – 11:00 Uhr Christina Plaka
11:00 – 12:00 Uhr Kamineo
12:00 – 13:00 Uhr Haiko Hörnig und Marius Pawlitza
13:00 – 14:00 Uhr Christina Plaka
14:00 – 15.00 Uhr Kamineo

Quelle: Carlsen.de

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Cosday² 2016 – Teil 1

Der Cosday² fand vom 09. bis 10. Juli im NordWestZentrum in Frankfurt am Main statt. Das eigentliche Congelände befand sich im Titusforum, doch einige Teile des Außensgeländes waren wieder im überdachten Einkaufszentrum untergebracht. So gab es dort am Eingang die Künstlerallee und einen Stand von Nintendo, bei dem man einige Games ausprobieren konnte. In der unteren Etage des Einkaufszentrum befand sich die Bühne PublicStage. Hier fanden hauptsächlich Modenschauen und Auftritte von Solo-Gesangsacts und Tanzacts statt. Im hinteren Bereich gab es einen riesigen „Star Wars“-Stand vom Star Wars Fanclub. Dort fand auch die Signierstunde von Phoenix James statt.

Betrat man die „heiligen Hallen“ des Titus-Forums, sah man zuallererst den Händlerbereich. Dahinter befand sich auch der Manga Markt, bei dem man Künstler wie Nightmaker, Melanie Schober und Marika Peters treffen konnte. Links vom Eingang gab es den Karaoke Raum und das Game Center.

Das Untergeschoss war sehr übersichtlich. Neben zwei Händlerständen gab es nur den U-Stage zu sehen. Im U-Stage fand das Live-Zeichnen mit Martina Peters, Auftritte von Applewar
Pictures und einiges mehr statt.

Im Obergeschoss gab es viele Händler- und Fanstände. Außerdem gab es einen Bring & Buy und das Maid-Café. Die meiste Fläche wurde jedoch von der MainStage eingenommen, einem großen Bühnensaal in dem viele Showacts ihren Auftritt hatten. Mehr dazu auf der zweiten Seite.

Ehrengäste gab es auf dem Cosday² einige. So konnte man in der Künstlerallee im PublicStage am Samstag auf Christina Plaka (u.a. „GoForIt“, „Yonen Buzz“) treffen. Im MangaMarkt hatten Martina Peters, Melanie Schober und Nightmaker (die uns leider nicht für ein Foto zu Verfügung stand). Beim Star Wars Club konnte man sich ein Autogramm von dem US-Schauspieler Phoenix James ergattern. Tommy und Werner Krappweis stellen ihr Buch „Sportlerkind – Meine Jugend mit Seitenstechen“ vor.

Ein weiteres Highlight waren natürlich auch wieder die vielen Cosplayer, die vor Ort anzutreffen waren. Eine kleine Auswahl findet ihr hier:

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GoForIt!

Name: GoForIt!
Englischer Name:  –
Originaltitel: GoForIt!
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2015
Mangaka: Christina Plaka
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

GoForIt! Band 1Story
Die 17-jährige Nike aus einem Städtchen in Hessen ist eine begeisterte Volleyballspielerin. Sie spielt nicht nur selbst in der Frauenmannschaft des lokalen FC Sparta, sondern hilft nebenher auch noch bei den Jungen als Assistentin aus. Während es in ihrer eigenen Mannschaft bestens läuft, müssen die erfolgshungrigen Jungs auf ihren Kapitän verzichten, der für einige Monate in Hamburg leben wird. Und das ausgerechnet in der Vorbereitung zu der Saison, in der man(n) endlich den Aufstieg in die Hessenliga schaffen wollte!

Da eröffnet sich plötzlich ein Lichtblick. Jona Schneider, ein Austauschschüler aus Brasilien und exzellenter Volleyballspieler, kommt neu in Nikes Schulklasse. Von Anfang an ist Nike fasziniert von dem Neuen und versucht ihn für den FC Sparta zu begeistern. Jona reagiert zunächst abweisend – hatte er doch eigentlich mit dem Volleyball aufgehört – wird dann doch neugierig und schaut zum Training vorbei. Aber erst eine Begegnung mit Nikes talentiertem Bruder Benni stachelt Jonas Ehrgeiz soweit an, dass er auch tatsächlich der Mannschaft beitritt.

Trotz einiger Reibungspunkte klappt das Zusammenspiel noch besser, als Nike es gedacht hätte. Als ihr auch noch ihr Schwarm Victor Hoffnungen auf eine Beziehung macht und das erste Match der Saison ansteht, kann sie ihre Glücksgefühle kaum mehr verbergen. Doch dann geschieht der Schrecken eines jeden Sportlers. Im Trainingsmatch hat Nike einen Unfall, verletzt sich am Knie. Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss. Das bedeutet eine langwierige Reha. In dieser Situation biete Jona Nike seine Hilfe an. Doch dadurch sind Konflikte mit Victor und Nikes Bruder Benny vorprogrammiert…

GoForIt! Band 2Eigene Meinung
Christina Plaka, eine der deutschen Mangaka der ersten Stunde und einer der beständigsten, meldet sich mit einem sportlichen Shojo-Manga zurück – eine gewagte Kombination. Sport ist ein Genre, das es im Manga-Bereich schwer hat in Deutschland. Nicht zuletzt liegt das an anderen Trainingsumständen in Japan, die sich in den Manga widerspiegeln, aber auch daran, dass viele Protagonisten fast schon übernatürliche Fähigkeiten besitzen. In Shojo-Manga bietet Sport meist nur den Rahmen der Liebesgeschichte, ohne dass sich näher mit der Sportart auseinandergesetzt wird. Diese beiden Mankos geht Christina Plaka konsequent an und präsentiert mit „GoForIt!“ eine Serie, in der der Volleyballsport im Verein im Mittelpunkt steht. Das Beziehungsdrei- (oder eigentlich -viereck) aus den Hauptfiguren um die motivierte Nike ist dabei stets präsent, doch der Sport bildet die Grundlage für die Konstellation.

„GoForIt!“ bietet damit eine erfrischende, unkonventionelle Alternative zu importierten Manga, die auch optisch der Konkurrenz aus Fernost in nichts nachsteht.

© Rockita

GoForIt: © 2015  Christina Plaka  Carlsen

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Carlsen auf der Frankfurter Buchmesse 2015

carlsenmanga-logoCarlsen ist in diesem Jahr mit vier deutschen Mangaka auf der Frankfurter Buchmesse vertreten: Martina Peters („TEMPEST CURSE“, „LILIENTOD“), Inga Steinmetz („Alpha Girl„), Christina Plaka („KIMI HE„) und Melanie Schober („PERSONAL PARADISE„).

Hier die Termine der Signierstunden im Cosplay Corner im Überblick:

Samstag, 17. Oktober 2015
10.00 – 11.00 Uhr Martina Peters
11.00 – 12.00 Uhr Inga Steinmetz
12.00 – 13.00 Uhr Christina Plaka
13.00 – 14.00 Uhr Melanie Schober
14.00 – 15.00 Uhr Martina Peters
15.00 – 16.00 Uhr Inga Steinmetz
16.00 – 17.00 Uhr Christina Plaka
17.00 – 18.00 Uhr Melanie Schober

Sonntag, 18. Oktober 2015
11.00 – 12.30 Uhr Melanie Schober
12.30 – 14.00 Uhr Inga Steinmetz
14.00 – 15.30 Uhr Martina Peters
15.30 – 17.00 Uhr Christina Plaka

Quelle: Carlsen Newsletter

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AnimagiC 2015: deutschsprachige Ehrengäste

AnimagiC 2015Die AnimagiC findet in diesem Jahr vom 31. Juli bis 02. August in der Beethovenhalle in Bonn statt. Nun wurden auch die deutschen und österreichischen Ehrengäste von EMA, Tokyopop und Carlsen angekündigt:

Quelle: AnimagiC

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Yonen Buzz -United-

Name: Yonen Buzz -United-
Englischer Name:
Originaltitel: Yonen Buzz -United-
Herausgebracht: Deutschland: Tokyopop 2007
Mangaka: Christina Plaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 18,00 €

Yonen Buzz -United- Inhalt & Eigene Meinung
„Yonen Buzz United“ ist ein Sonderband mit vielen Illustrationen und zwei Shortstories.

In der ersten Geschichte verbringen die beiden Bands „Yonen Buzz“ und „The Deathwar Doctors“ einen freien Tag miteinander. „The Deathwar Doctors“ sind eine britische hardcore Punk Band aus Sheffield und bestehen aus den drei weiblichen Mitgliedern Theresa, Su und Sam. „Yonen Buzz“ bestehen nun aus vier Mitgliedern: Keigo, Jun, Atsushi und Ran. Am Abend spielen die beiden Bands nacheinander. Da sie sich nicht einigen können, wer als erstes spielt, wollen sie dies bei einem Volleyballmatch entscheiden. Ran möchte gerne auch mitspielen, doch die Jungs wollen es den drei Mädels zeigen.

In der zweiten Kurzgeschichte geht es ausschließlich um die „The Deathwar Doctors“. Man erhält einige Infos aus der Vorgeschichte der Band.

Am Ende des Bandes befindet sich ein drei Seiten langes Interview und ein Steckbrief von Christina Plaka. Die Fragen beziehen sich fast ausschließlich auf „Yonen Buzz“ und ihre Liebe zur Musik. Wirklich neues erfährt man leider nicht.

Rund um betrachtet ein schöner Sonderband für Fans von „Yonen Buzz“ und Christina Plaka.

Yonen Buzz -United-: © 2007 Christina Plaka, Tokyopop

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Yonen Buzz

Name: Yonen Buzz
Englischer Name: Yonen Buzz
Originaltitel: Yonen Buzz
Herausgebracht: Deutschland: Tokyopop 2004
USA: Tokyopop 2006
Mangaka: Christina Plaka
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Yonen Buzz Band 0Story
Zwei Jahre sind seit „Prussian Blue“ vergangen. Die Charaktere sind älter und reifer geworden und jeder geht ein wenig seine eigenen Wege. Sayuri hat mit einem Musikstudium angefangen und arbeitet nebenher, wodurch sie kaum noch Zeit für die Band und Jun hat. Die anderen drei: Jun, Keigo und Atsushi, üben hauptsächlich für die Band und jobben nebenher. Jun und Sayuri, die seit zwei Jahren ein Paar sind, sehen sich kaum noch und dies lastet auch sehr auf der Band.

Eines Tages taucht Chino Masanori auf, ein altes Bandmitglied und Juns Vater- und Mutterersatz. Keigo und Atsushi sind von seinem Erscheinen im Proberaum nicht sonderlich begeistert und machen sich aus dem Staub. Jun dagegen freut sich sehr und zeigt im voller Stolz seine neue Gitarre, den erst vor wenigen Tagen fertig gestellten Proberaum und seine neuen Songs. Am nächsten Freitag hat die Band einen Vorspieltermin bei einem Indieplattenlabel und alle freuen sich sehr darauf. Doch Jun hat Angst, dass sie keinen Vertrag bekommen, weil Sayuri schon lange bei keiner Probe mehr dabei war.

Wenig später schaut Jun mal wieder fern und sieht einen Report über „The Gab“, die momentan erfolgreichste Rockband in Japan. Jun schmeißt wütend die Fernbedienung weg, da er dieses kommerzielle Geklimper nicht ertragen kann. Dabei erinnert er sich an ein Gespräch mit Sayuri. Sayuri studiert um irgendwann von der Musik leben zu können, denn ihr Traum ist es, mit der Musik groß raus zu kommen und Menschen damit glücklich zu machen und dies sieht sie momentan bei „Prussian Blue“ nicht. Deprimiert schreit Jun seinen Unmut bei den Proben raus und trifft dadurch keinerlei Töne mehr. Seine Bandkollegen fragen natürlich sofort was mit ihm los ist und reden auf ihn ein. Doch Jun läuft wie ein verletztes Reh weg zu Masanoris Wohnung. Aber dieser ist nicht da und Jun setzt sich frustriert vor seine Tür.

Yonen Buzz Band 1Nach einer ganzen Weile, in der Jun nur gefroren hat, taucht Masanori endlich auf, allerdings in weiblicher Begleitung. Jun bekommt vor ihm kein Wort heraus und da Masanori keine Zeit hat machen sie ein Treffen für morgen aus. Am nächsten Tag spielt Keigo alleine im Proberaum am Schlagzeug. Vor dem Gebäude taucht ein junger Mann auf, der sehr interessiert nach dem Drummer schaut. Dieser betritt den Proberaum und beginnt mit Keigo ein Gespräch über seine Ziele als Musiker und ähnliches. Nach einer Weile kommt Keigo auf die Idee den unbekannten nach seinem Namen zu fragen und erfährt daher, dass er der Frontmann der Band „The Gab“ ist, Okamoto Hisoa. Okamoto ist immer noch sehr interessiert an Keigos Talent und lädt diesen zu einem Kaffee ein, um noch mehr zu erfahren.

Zur gleichen Zeit wartet Jun auf Masanori. Nach einer Weile beginnt es zu regnen und Masanori taucht immer noch nicht auf… Deprimiert geht er irgendwann nach Hause und versucht ihn anzurufen, doch es geht nur seine Mailbox ran. Wenig später taucht Sayuri zu Hause auf und wundert sich schon, dass keiner da ist. Nach dem sie ihr Essen beendet hat schleppt sich Jun in die Küche und bricht in ihren Armen fast zusammen. In diesem Moment taucht Atsushi mit Masanori auf. Masanori bekommt sofort Schuldgefühle, da er ihn im Regen hat warten lassen und nimmt ihn unter Protest von Sayuri und Atsushi mit in seine Wohnung. Was bezweckt Masanori damit? Wie wird das Vorspiel am Freitag laufen, wenn Jun Fieber hat und was wird mit seiner Beziehung mit Sayuri?

Eigene Meinung
„Yonen Buzz“ ist die Fortsetzung des vor 1 ½ Jahren erschienen Manga „Prussian Blue“. Christina Plaka hat seit dem ihren Zeichenstil verändert und die Zeichnungen sind härter geworden und eher im amerikanischen Zeichenstil. Die Geschichte ist erwachsener geworden. „Prussian Blue“ erschien damals in der Daisuki und war eher für das jüngere Publikum gemacht. Doch „Yonen Buzz“ ist etwas für ältere Leser und inhaltlich auch sehr viel anspruchsvoller. Jeder dem schon „Prussian Blue“ gefallen hat, sollte unbedingt die Fortsetzung dazu lesen. Aber auch Leser die „Prussian Blue“ nicht gelesen haben sollten sich dieses Werk unbedingt mal genauer anschauen.

Yonen Buzz: © 2004 Christina Plaka, Tokyopop

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Prussian Blue

Name: Prussian Blue
Englischer Name:
Originaltitel: Prussian Blue
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2002
Mangaka: Christina Plaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,00 €

Prussian BlueStory
Jun Imai ist Sänger und Gitarrist der Band „Prussian Blue“. Seine Freunde, die zur Band gehören, haben das Mädchen Sayuri getroffen und wollen sie mit in die Band bringen. Sayuri zieht mit in die WG der Jungs, was vorher zu witzigen Momenten führt. Sie teilt sich mit Jun in Zukunft ein Zimmer, dieser ist jedoch nicht besonders begeistert.

Die erste Nacht verläuft turbulent und eher unangenehm für Sayuri. In drei Monaten wollen sie an einem Wettbewerb der Schulbands teilnehmen für den sie Tag und Nacht proben. Ihr größte Konkurrenz ist die Girl-Band „Orchidee“ und die Boyband „Cargo“. Als Sayuri von Albträumen geplagt wird, wegen ihrer Eltern, ist Jun sehr nett zu ihr und lässt sie mit in seinem Bett schlafen.

Der Konflikt zwischen Jun und Sayuri entsteht, als er von der Sängerin von „Orchidee“ geküsst wird und Sayuri es sieht. Die Harmonie zwischen den beiden ist gestört. Werden sie es schaffen bis zum Wettbewerb alle Probleme gelöst zu haben und wie geht es zwischen Jun und Sayuri weiter?

Eigene Meinung
Der Manga ist sehr witzig und humorvoll gestaltet. Die länglichen-spitzen Gesichter sind am Anfang noch etwas ungewohnt, aber es wird besser. Die Story ist realistisch und es gibt weder viel Fantasie noch Magie. „Prussian Blue“ wird unter dem Titel „Yonen Buzz“ bei Tokyopop fortgesetzt.

Prussian Blue: © 2002 Christian Plaka, Carlsen

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Kimi he – Worte an Dich

Name: Kimi he – Worte an Dich
Englischer Name:
Originaltitel: Kimi he – Worte an Dich
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2013
Mangaka: Christina Plaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,90 €

Kimi He - Worte an dichStory
Ein junges Mädchen aus Deutschland, das für einige Monate in Japan ist, begegnet in einer orthodoxen Kirche einem jungen Priester, der sie vom ersten Augenblick gefangen nimmt. Fortan besucht sie die Gottesdienste regelmäßig und zwischen den beiden baut sich auf eine leichte Freundschaft, die sich schon bald vertieft. Doch mehr als scheue Blicke und freundliche Gespräche entspinnen sich nicht zwischen ihnen, denn kaum dass ihre Gefühle den anderen erreichen, zieht sich der junge Mann zurück. Über mehrere Monate hinweg ist es ein Bangen und Hoffen, bis der 09. März 2011 und die Folgen alles für immer verändern …

Eigenen Meinung:
Mit „Kimi he – Worte an dich“ legt Christina Plaka ein ungewöhnliches und sehr persönliches Werk vor, das nicht mit ihren bisherigen Veröffentlichungen gemein hat, handelt es sich doch um eine autobiografische Graphic Novel. Es berichtet von ihren eigenen Erlebnissen in Japan, wenngleich sich diese nur auf die Begegnung und die kurzen Szenen mit dem Priester beschränken, den sie im Laufe ihres Aufenthaltes kennengelernt hat. Dementsprechend werden auch nur die Tage in der Kirche beleuchtet, alle anderen treten zugunsten der stillen Liebesgeschichte und der Gefühle, die die Zeichnerin vermitteln will, in den Hintergrund.

Da es sich bei „Kimi he“ um Christina Plakas Abschlussarbeit des Studiums an der Kyoto Seika Universität handelt, ist schnell klar, dass sie ihre eigene Geschichte umgesetzt hat und den Leser ein Stückchen an ihrer eigenen Erinnerung teilhaben lässt. Im Grunde passiert nicht viel, die Geschichte (wenn man sie denn so nennen will) hat weder einen direkten Anfang, noch ein wirkliches Ende, doch sie berührt den Leser schon nach wenigen Seiten, weil schnell klar wird, wie persönlich dieses Werk ist.

„Kimi he“ ist im Tagebuchstil aufgemacht und Christina Plaka verzichtet bewusst auf Panele und die üblichen Stilmittel eines Mangas. So kommen nie Dialoge vor, die Geschichte wird mit Hilfe der Gedanken des Mädchens und der skizzenhaften Bleistiftillustrationen transportiert. Letztere sind dennoch sehr detailliert und zeigen deutlich, wie sicher Christina Plaka das Medium beherrscht. Sowohl die Figuren, als auch die Hintergründe sind stimmig, wirkliche Stilfehler findet man nicht. Dadurch gelingt es ihr, die Leser auch ohne Text zu fesseln, da immer wieder etliche Passagen eingewoben sind, die vollkommen textfrei und dennoch gut verständlich sind. Gleichermaßen findet der Leser allerdings auch rein weiße Seiten, die nur mit wenigen Gedanken oder einer winzigen Illustration gefüllt sind und dennoch gut zum Gesamtbild passen.

Alles in allem ist „Kimi he – Worte an dich“ ein sehr stilles, kleines Meisterwerk, das eher in die Sparte Graphic Novel, als Manga fällt und dem Leser einen kurzen Einblick in die Gefühlswelt der Künstlerin gibt, ohne zuviel über sie preiszugeben. Es ist ein Werk, das sich im Grunde nur an eine Person richtet und daher auch nur von dieser vollständig verstanden werden kann, jedoch auch bei denjenigen, die diese Episode nicht miterlebt haben einen tiefen Eindruck hinterlässt. Mit ungewöhnlichen Mitteln und einer ganz eigenen Bildsprache lässt Christina Plaka den Leser an einer sehr persönlichen Episode ihres Lebens teilhaben und erschafft damit ein rundum eigenständiges und eindringliches Werk. Zu empfehlen.

© Koriko

Kimi he – Worte an Dich: © 2013 Christina Plaka, Carlsen

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