Video Girl Ai

Name: Video Girl Ai
Englischer Name: Video Girl Ai
Originaltitel: Video Girl Ai
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1990
Deutschland: Carlsen 2001
Mangaka: Masakazu Katsura
Bände: 15 Bände
Preis pro Band: 12,00 DM / 6,00 €

Video Girl Ai Band 1Story
Yota ist unsterblich in seine Klassenkameradin Moemi verliebt. Er träumt sogar von ihr, wobei er aber nur seinen Videorekorder herunterschmeißt. Leider ist er viel zu schüchtern um es ihr zu sagen. Außerdem gilt er als „Mädchenschreck“. Und als er endlich mit Moemi alleine ist, gesteht sie ihm, dass sie in Takashi, Yotas besten Freund, verliebt ist. Dieser ist ein absoluter Mädchenschwarm. Moemi ist davon überzeugt, dass diese Liebe einseitig ist, aber Yota, der sie nicht so traurig sehen möchte, spricht ihr Mut zu. Da stößt Takashi hinzu und sagt Moemi klipp und klar, dass er nichts von ihr will. Moemi tut so als wäre alles in Ordnung und verschwindet. Yota weiß aber, dass sie darunter leidet. Er kann dieses Gefühl nachempfinden, schließlich fühlt er sich kein Stück besser. Und so macht er sich auf den Heimweg, bis ihn seine Füße plötzlich vor eine unbekannte Videothek mit dem Namen „Gokuraku“ tragen. Aus Neugierde geht er hinein und sieht sich um. Da fällt ihm ein bestimmtes Video ins Auge. Auf dem Cover ist ein niedliches 16 jähriges Mädchen zu sehen. Ihr Name ist Ai Amano. Und dann steht da noch: „Ich tröste dich“. Da taucht der Besitzer der Videothek hinter ihm auf und erklärt ihm, dass diese Videothek nur Menschen mit reinem Herzen erscheint. Da Yota von dem Video mit Ai Amano fasziniert ist, nimmt er es mit.

Zu Hause sieht er sich das Video an. Doch plötzlich kommt Ai aus dem Bildschirm heraus. Aber da der Videorekorter am Morgen abgestürzt war, lief nicht alles so wie geplant. Ai stürzte hinter Yota auf sein Bett und war erst mal bewusstlos. Außerdem schrumpften ihre Brüste. Und kaum war sie wieder wach, schrie sie Yota an, da er sie auf einem so defekten Gerät abgespielt hatte. Aber sie beruhigt sich auch recht schnell wieder. Yota versteht noch immer nicht was passiert ist. Ai erklärt, dass sie ein Video Girl ist und, dass diese dazu da sind, Männer zu trösten. Sie fängt damit an, dass sie Yota durch Scherze versucht zum Lachen zu bringen. Danach kocht sie sogar für ihn, oder versucht es zumindest.

Als Yota auf die Idee kommt verschiedene Knöpfe am Videorekorder zu drücken beklebt Ai diesen mit Klebeband und erklärt, dass er für die nächsten drei Monate nicht angefasst werden darf. So lange ist Ais Abspielzeit und diese wird durch zum Beispiel vor spulen verkürzt.

Video Girl Ai Band 2Ai macht es sich von da an zur Aufgabe aus Yota einen Männerschwarm zu machen und ihn mit Moemi zusammen zu bringen. Deshalb begleitet sie ihn auch in die Schule, wo er sie als seine kleine Schwester vorstellt. Aber damit hat sich das Ganze noch lange nicht geklärt. Denn Moemi spricht ihn zwar an, aber nur, um ihm zu erzählen, dass sie auf seinen Rat hören und nicht so schnell aufgeben, wird. Sie wird alles versuche, dass sich Takashi in sie verliebt. Und zum allen Überfluss verspricht Yota ihr dann auch noch ihr dabei zu helfen.

Dadurch, dass Moemi immer wieder Trost bei Yota sucht, entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft. Aber ist das leichter für Yota zu ertragen? Und dann schafft es Moemi unter Yotas Anleitung auch noch, dass Takashi mit ihr zusammen kommt. Yota ist am Boden zerstört, aber zeigt dies nicht. Er fängt an, ein Bilderbuch zu zeichnen, mit dem er an einem Wettbewerb teilnehmen möchte. Sein Ziel ist es, die Leute zum Träumen zu bringen. Aber was ist mit Moemi und Takashi. Ist bei ihnen jetzt alles okay?

Und so geht es erst richtig los mit den Verwirrungen bei dem jeder das Glück der anderen über sein eigenes stellen möchte. Aber wird dadurch überhaupt einer wirklich glücklich? Sowohl Vertrauen, als auch Freundschaft werden auf harte Proben gestellt.

Eigene Meinung
Ich finde „Video Girl AI“, ist eine sehr erfinderische Story, da die Idee etwas Neues ist. Außerdem ist es schön zu lesen, wie sich die Beziehung zwischen Ai und Yota entwickelt. Zusätzlich hat der Manga viele Wendungen mit denen man teilweise überhaupt nicht rechnet. Es sind sowohl Humor, als auch trauriger Ernst vereint, eine gute Mischung.

© Nekolein

Video Girl AI: © 1989 Masakuza Katsura, Shueisha / Carlsen

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Vampire Master

Name: Vampire Master (ab 16 Jahren)
Dark Crimson (ab 18 Jahren)
Englischer Name:
Originaltitel: Dark Crimson
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2000
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Satoshi Urushihara / Mie Takase
Bände: 3 Bände, nicht abgeschlossen
Preis pro Band: 10,25 €

Vampire Master Band 1Story
Vampire Master spielt in einer fiktiven Welt. Die Menschen, dort auch Crimsons genannt, leben in ständiger Unterdrückung durch die Clients, Dämonen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die aus ihrer eigenen Welt gekommen sind, um die Erde zu beherrschen, mit allem was damit zusammenhängt. Dies würde erst durch die Öffnung des Tores zur Menschenwelt möglich, nachdem der letzte Dämonenkönig starb. Doch nicht alle Menschen wissen von der Gefahr…

Der 13-jährige Shion lebt zusammen mit seiner noch sehr jungen Mutter in einem Dörfchen auf dem Land. Seine beste Freundin ist die vier Jahre ältere Rain, die bei ihrem Onkel, dem Pfarrer des Dorfes lebt. Shions Mutter wünscht sich, dass Rain bald Shions Braut wird und ein Teil der Familie. Als Rain und Shion eines Tages zusammen von der Schule nach Hause gehen, finden sie im Wald ein für die Jahreszeit sehr leicht bekleidetes, bewusstloses Mädchen. Sie nehmen es mit nach Hause, damit sie sich ausruhen kann. Während Shion auf das Mädchen aufpasst, vertraut seine Mutter Rain das Geheimnis von Shions Vater an, der ein Client war. Somit ist Shion als Sohn eines Dämons und eines Menschen ein Vampir. Doch Rain liebt ihn so sehr, dass ihr es egal ist. Während Shions Mutter einkaufen geht, wollen Shion und Rain „den letzten Schritt tun“ um für immer verbunden zu sein. Dabei werden sie von Artemis, dem Mädchen aus dem Wald, gestört. Es stellt sich heraus, dass sie ein Client ist, die gekommen ist, um Shion, den Sohn des letzten Dämonenkönigs Beelzebub, zu töten. Bevor sie die Gelegenheit dazu hat, verliert durch Shions Nähe, die Gehirnwäsche, die ihr vom neuen Dämonenkönig verpasst wurde, ihre Wirkung und sie erinnert sich, dass sie ebenfalls eine Tochter Beelzebubs ist. Gerade rechtzeitig kommt Shions Mutter heim, die Artemis, ohne zu wissen wer sie ist, zum Kampf herausfordert.

Shion versucht währenddessen Rain zu retten, die von Artemis tödlich verletzt wurde. Doch das kann er nur, indem er sie zu seiner Braut macht und ihr Blut nimmt.

Vampire Master Band 2Artemis hat große Probleme, sich gegen Shions Mutter zu verteidigen. Nicht nur, dass sie zu schwach ist, sie erinnert sich auch immer mehr an die Worte ihrer Mutter Lilith, der besten Freundin von Shions Mutter Maria. Maria erkennt, dass sie Liliths Tochter ist und nimmt sie in den Arm. Das wiederum erregt das Aufsehen Michaels, eines Clients, der sich, als Dichter getarnt, in das Dorf eingeschlichen hatte. Er befiehlt Artemis, Maria zu töten, da sie das aber nicht will, nimmt „er“ die Sache selbst in die Hand.

Er tötet Maria sowie alle Menschen in der Nähe und legt das Dorf in Schutt und Asche. Erst Shion und Rain gelingt es, nach einem harten Kampf, das Dämonenbiest zu besiegen, dass er erschaffen hat.

Von diesem Tag an ziehen Shion und Rain gemeinsam umher um die Menschheit vor den Übergriffen der Clients zu beschützen…

Eigene Meinung
„Vampire Master“ (im jap. Original „Dark Crimson“) ist das neuste Werk des „Herrn der Brüste“ Satoshi Urushihara. Story und Artwork zeugen von gewohnter Eleganz. Neue Aspekte der Saga um Vampire werden hier aufgeworfen, die Erotik kommt nicht zu kurz (daher auch die treffenden Kapitel- Namen : „1. Nacht“, „2. Nacht“, usw.).

In diesem Manga gibt es mehr nackte Haut zu sehen, als man bräuchte um einen Mönch geil zu machen. Die Altersbeschränkungen (ab 16 Jahren & ab 18 Jahren) sind durchaus verständlich, nicht aber die Zensur der ersteren Version. In der zensierten Version wurden einfach 10 Seiten durch eine schwarze mit dem VM-Logo ersetzt. Ich habe den unzensierten Band nicht gelesen, aber ich denke nicht, dass diese Szenen so schrecklich sind, dass 16-jährigen sie weniger gut bekommen sollen, als 18-jährigen…

Wenn man den Rest gelesen hat, ist man auf ziemlich alles vorbereitet.
Für Fans von Vampiren, Dämonen, viel Tod und noch mehr Blut, die sich nicht durch Nacktszenen abschrecken lassen, ist dieser Manga empfehlenswert.

© Rockita

Vampire Master: © 2000 Satoshi Urushihara, Kodansha / Planet Manga

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Triage X

Name: Triage X
Englischer Name: Triage X
Originaltitel: Triage X
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2009
Deutschland: Carlsen 2011
Mangaka: Shouji Sato
Bände: 18 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 € (Band 1-5)
7,95 € (ab Band 6)

Triage X Band 1Story
„Triage“, ein Begriff, der vom französischen Werk „trier“ (sortieren) stammt. Bei der Triage handelt es sich um die Sichtung einer großen Zahl von Kranken bzw. Verletzten, etwa im Falle eines Unglücks oder einer Epidemie. Die Ärzte treffen über jene Sichtung die Entscheidung, welche Patienten zuerst behandelt werden müssen, aber auch, bei welchen eine Behandlung keinen Sinn (mehr) macht oder unter gegebenen Umständen nicht möglich ist. – Eine ultimative Entscheidung über Leben und Tod mit unendlichen Möglichkeiten!

Der Oberschüler Arashi Mikami und seine Kollegin Mikoto Kiba sind Attentäter im Dienste der Geheimorganisation „Black Label“, die von dem mysteriösen Doktor Masamune Mochizuki geleitet wird. Werden Mörder, Mafia-Bosse oder sonstige Gangster von der Justiz aufgrund ihrer Machtfülle nicht belangt, kommt „Black Label“ ins Spiel. Wem keine Chance auf eine Wesensänderung beigemessen wird, der erhält von Doktor Mochizuki die Schwarze Karte – das Zeichen bei einer Triage, dass der Arzt den Patienten aufgibt – und wird von den Mitgliedern der Organisation getötet.

Diese Entscheidung über Leben und Tod trifft allein Doktor Mochizuki – seine Wahl wird nicht hinterfragt? Aber in Arashi regen sich Zweifel, ob dessen Prioritäten wirklich immer die richtigen sind.

Triage X Band 2Als Kind war der jetzige Oberschüler mit Mochizukis Sohn Ryu befreundet. Der Zufall wollte es, dass beide Jungen im Zuge eines Bombenanschlags schwerst verletzt wurden. Obwohl beide noch lebten, entschied sich Doktor Mochizuki dafür, Arashi zu retten, dem er die höhere Überlebenschance zurechnete. Die notwendigen Organe und Körperteile entnahm er dafür seinem Sohn.

Kann sich Arashi wirklich weiter auf „Black Label“ einlassen? Und wohin führen ihn die Entscheidungen des Doktors?

Eigene Meinung
„Triage X“ ist die aktuelle Serie des „Highschool of the Dead“-Zeichners Shouji Sato. Als hätte man es sich nicht denken können, besteht auch diese Geschichte im Schwerpunkt auf einer Anhäufung äußerst vorteilhaft gebauter, attraktiver Frauen mit exzessivem Einsatz und ausführlicher Präsentation ihrer holden Weiblichkeit in den verschiedensten Situationen. Das soll nicht heißen, dass es drum herum nicht noch eine Story geben würde. Es gibt sie, maßgeblich getragen vom männlichen (!) Protagonisten, einem von immerhin zwei männlichen Charakteren auf der „guten Seite“. Selbstjustiz, Entscheidungen in Notfallsituationen und die Grenzen der Gerichtsbarkeit sind die Themen, um die es am Rande geht. Im Zentrum steht aber die (Weiter-)Entwicklung Arashis zu einem vollwertigen Mitglied des „Black Label“ – und der Frage, ob er zum Erreichen dieses Ziels wie seine Kolleginnen darauf verzichten wird, die Entscheidungen der grauen Eminenz Doktor Mochizuki anzuzweifeln. Dies „Fälle“, zu denen er und seine (bereits angepasste) Partnerin Mikoto gerufen werden, dienen dem Charakter hinsichtlich seines Reifeprozesses und andererseits dem Zuschauer als Fan gepflegter Actionunterhaltung im Bruce Willis-Stil. Es wird viel und scharf geschossen, Einrichtung zertrümmert, Gebäude zerlegt, geflucht und nebenher noch die ein oder andere Geisel gerettet. Eigentlich überflüssig, dass die Damen der Organisation bei diesen Aktionen auch noch teils in aufreizenden Outfits rumlaufen, etwa Bikini oder – typisch japanisch – in Krankenschwesterntracht. Männliche Leser wird es freuen, dass die Brüste der weiblichen Charakteren beinahe ihre Blusen sprengen. Und Höscheneinblicke gibt es auch.

© Rockita

Traige X: © 2009 Shouji Sato, Kadokawa Shoten / Carlsen

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Tenchi Muyo!

Name: Tenchi Muyo!
Englischer Name: Tenchi Muyo!
Originaltitel: Tenchi Muyou! Ryououki
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1994
Deutschland: Carlsen 2001
Mangaka: Hitoshi Okuda
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 12,00 DM / 6,00 €

Tenchi Muyo! Band 1Story
Der High School Student Tenchi hat den Bann seiner Vorfahren aufgehoben und hatte so die Dämonen Ryoko nach 700 Jahren Schlaf erweckt. Vorher stahl er ein Schwert aus einem Schrein, dass ihm bei dem Zusammentreffen mit dem Dämon das Leben rettet.

Ryoko verschwindet plötzlich und überrascht Tenchi vor seiner Wohnung. Dort will sie ihm sein Schwert abnehmen. Kurz darauf taucht ein Raumschiff auf, dass auf der Jagd nach Ryoko ist. Die Befehlshaberin des Schiffs heißt Aeka-san und ist die Kronprinzessin des entfernten Planeten Jurai. Diese erzählt, dass sie auf der Suche nach ihrem vermissten Bruder Yosho sei. Ryoko wird in einen Bannkreis gesperrt und mit Tenchi auf das Schiff gebracht.

Tenchi Muyo! Band 2Am Ende hat Tenchi 3 neue Mitbewohnerinnen: Aeka-san, Ryoko und Sasami-chan. Aeka-san glaubt, dass Tenchi mit ihr verwandt ist und überlässt ihm das Schwert der Jurai, mit der Bitte, dass er sie beschützen soll. In den nächsten Wochen gab es dank Ryoko kaum einen ruhigen Tag.

Als sie eines Tages einen Ausflug zu den heißen Quellen machen, verliert Ryoko die Kontrolle über ein von ihr gerufenes Gespenst. Aus diesem Grund versucht sich Tenchi mal wieder als Lebensretter und rettet der Kommissarin Mihoshi-san von der GP (Galaxy Police) das Leben. Und dann tauchte noch eine Person auf, Kagato. Er reist im Weltraum herum auf der Suche nach der größten Energie des Universums. So erfährt Tenchi, dass sein Opa der verschollene Yosho sein soll und er so Nachfahre der königlichen Familie von Jurai ist. Sie können Kagato mithilfe von Yosho zurückschlagen. Jedoch nimmt er Ryoko als Geisel. Zusammen mit Aeka-san und Mihoshi-san macht Tenchi sich nun auf den Weg Ryoko zu befreien. Werden sie es schaffen?

Eigene Meinung
Der Einstieg in den Manga war für mich sehr seltsam. Ich hab bisher noch keinen Manga in der Hand gehabt, wo man alleine schon in Band 1 eine Zusammenfassung von 8 Seiten hatte über die Dinge die vorher geschahen. Wenn man diesen leichten Schock überwunden hat, wird der Manga nur noch besser. Der Manga ist recht lustig und sehr actiongeladen. Der Zeichenstil ist auch recht gut. Wem der Manga sehr gefallen hat, kann sich noch den Anime ansehen. Zum besseren Verständnis des Manga, wird die Kenntnis der ersten 6 OVA-Episoden vorausgesetzt, da der Manga daran anknüpft.

Tenchi Muyo!: © 1994 Hitoshi Okuda, Kadokawa Shoten / Carlsen

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Soul Eater

Name: Soul Eater
Englischer Name: Soul Eater
Originaltitel: Soul Eater
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2004
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Atsushi Ohkubo
Bände: 25 Bände + 1 Guide Book
Preis pro Band: 5,95 € (Band 1-24)
7,95 € (Band 25)
8,95 € (Guide Book)
6,50 € (Band 1-24 ab 01.02.2019)

Soul Eater Band 1Story
Maka, Black Star und Death the Kid sind Waffenmeister, die die „Shibusen“ (Shinigami-Fachschule für Waffenhandwerk) besuchen. Während sich die drei eigentlich in keiner Weise ähnlich sind, vereint sie doch der gemeinsame Traum, ihre eigene magische Waffe so weit zu trainieren, dass sie die neue Dämonensense des Shinigami werden kann. Um diesen Status zu erreichen, müssen diese besonderen Waffen, die zwischen ihrer eigentlichen und einer menschlichen Gestalt wechseln können, die Seelen von 99 Menschen sowie einer Hexe fressen, nachdem die Opfer von den Waffenmeistern besiegt wurden. Was simpel klingt, gestaltet sich für die Anfänger als Knochenarbeit, da sie alle drei unter einer fixen Idee leiden.

Die Musterschülerin Maka beispielsweise an einem derben Hass auf Männer, der aus einer angeblichen Affäre ihres Vaters mit den Damen des „Cabaret Clubs“ und der daraus folgenden Trennung ihrer Eltern herrührt. Aus diesem Grund ist sie willens, alles zu tun, um damit sie mit ihrer Sense „Soul Eater“ ihren Vater übertrifft. 99 menschliche Seelen hat das Dreamteam auch schnell zusammen, doch an der Hexe Blair beißen sich Maka und Soul Eater die Zähne aus. Als sie sich beim x-ten Versuch nach hartem Kampf endlich am Ziel sehen, müssen die beiden feststellen, dass sie von der Sexbombe Blair gelinkt wurden. Durch eine Fake-Seele wird das Konto des Pärchens komplett gelöscht und sie müssen wieder von vorne anfangen.

Luxusprobleme für Black Star und seine Kettensichel Tsubaki. Trotz fleißigen Probierens konnten die beiden bisher nicht eine einzige Seele für sich gewinnen. Obwohl Black Star sein Handwerk in- und auswendig kennt, scheitert der kleinwüchsige junge Waffenmeister regelmäßig an seiner eigenen Renommiersucht.

Auch Death the Kid, der Sohn des obersten Shinigamis, hat es nicht leicht. Oder vielmehr, sein magisches Pistolenschwesternpaar Liz und Patty hat es nicht leicht mit ihm. Sicherlich lastet hoher Erwartungsdruck auf dem zukünftigen Todesgott – dennoch ist Death Juniors Perfektionismus auf Dauer nicht leicht zu ertragen. Mehr als einmal… oder vielmehr fast immer gerät das Trio durch diese Marotte in brenzliche Situationen.

Schnell stellt der Shinigami den Unfähigen ein brisantes Ultimatum: Erfüllt einen Auftrag ohne Klagen oder fliegt von der Schule! Das kann ja heiter werden…

Soul Eater Band 2Eigene Meinung
„Soul Eater“ erzählt die Geschichte um drei junge Waffenmeisterlehrlinge, die neben ihren Opfern auch noch ihre eigenen Marotten zum Feind haben. Während der Großteil des ersten Bandes der Vorstellung der Protagonisten und der Einführung der anderen wichtigen Charaktere gewidmet ist, beginnt die eigentliche Story erst im letzten Kapitel mit dem Auftauchen eines machthungrigen Fieslings und dem Beginn eines neues Auftrags für die Freunde. Wobei man eigentlich als Leser vielmehr in eine Geschichte hineingeworfen wird, denn große Erklärungen („Warum braucht der Shinigami eigentlich so viele Waffenmeister bzw. eine neue Waffe?“ u.v.m.) werden eigentlich zu keinem Zeitpunkt geliefert. Eine tiefe Hintergrundstory ist bisher nicht zu erwarten.

Die Charaktere sind entweder kindlich oder streng auf die „wichtigen“ Rundungen fixiert designt. Abgesehen von den Macken, die fast alle namentlich genannten Charaktere haben, verfügen die Figuren aber über kaum Profil. Tatsächlich werden die meisten Frauen (Blair, Tsubaki, Patty & Liz) über ihre Brüste charakterisiert und wirken ansonsten recht farblos.
Darauf ist auch der Zeichenstil ausgerichtet, der an manchen Stellen durch wabbelnde Brüste eher an den Ecchi- als den Fantasy-Bereich erinnert. Zudem gibt es häufig großformatige Ganzkörperansichten und ganzseitige Schlachtzeichnungen.

Alles in Allem wird die Serie ihrem Ruf letztlich nicht gerecht. Auch in diesem Genre gibt es deutlich bessere Serien mit mehr Tiefgang. Abgesehen von der Idee mit den magischen Mensch-Waffen bietet diese Serie nichts wirklich Neues. Wer die Serie dennoch testen möchte, für den empfiehlt sich die Preisaktion von Carlsen. Bis März 2010 ist der erste Band für 2,95 € zu haben.

© Rockita

Soul Eater: © 2004 Atsushi Ohkubo, Square Enix / Carlsen

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Sokora Refugees

Name: Sokora Refugees
Englischer Name: Sokora Refugees
Originaltitel: Sokora Refugees
Herausgebracht: USA: Tokyopop 2005
Deutschland: Tokyopop 2006
Mangaka: Story: Segamu
Zeichnungen: Melissa DeJesus
Bände: 2 Bände, nicht abgeschlossen
Preis pro Band: 6,50 €

Sokora Refugees Band 1Story
Die High School-Schülerin Kana ist klein, tollpatschig, faul und – was ihr am meisten Kopfschmerzen bereitet – flach wie ein Brett, was ihr den Spitznamen „Plattmaus“ eingebracht hat.

Die Handlung beginnt an einem ganz normalen Morgen. Kana hat wieder einmal verschlafen und keine Hausaufgaben für den Unterricht, der als streng bekannten Ms. Takahashi, gemacht. Doch auch ihre Zimmergenossinnen, die sportliche und selbstbewusste Tamara und die intelligente und gutherzige Julie wollen bzw. können ihr nicht mehr helfen. Zum Glück für Kana hat die Lehrerin an diesem Morgen zunächst einmal wichtigere Dinge zu tun, als sich um die Hausaufgaben zu kümmern. Kana und ihre Freundinnen bekommen als neuen Schüler den Jungen Tien in die Klasse. Dieser erregt sogleich die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse, da er zum einen noch aussieht, als wäre er im Höchstfall ein Mittelschüler und zum anderen, wegen eines geheimnisvollen Leidens, ständig eine Mütze tragen muss.

Zur gleichen Zeit steckt die Elfenhexe Veila, in der Parallelwelt Sokora, ziemlich in der Klemme. Sie wurde von einer Horde Goblins gefangen genommen und gefesselt. Die Goblins haben sie „zum Fressen gern“. Bevor es zum erwarteten Ergebnis kommt, taucht der Goyle Griever auf, um Veila Informationen abzupressen und sie danach selbst zu essen. Da ihm aber die wehrlose Elfe nicht genug Herausforderung bietet, schneidet er sie los, verletzt sie schwer und gibt ihr etwas Vorsprung.

Gleichzeitig macht sich Tien in der Schule auf in die Mädchendusche. Dort errichtet der Junge, der in Wahrheit ebenfalls ein magiebegabter Elf ist, ein magisches Portal in einer Duschkabine, das nach Sokora führen soll. Sein Ziel ist es Kana, die er für eine verkleidetet Elfe hält, als Verstärkung nach Hause mitzunehmen. Nach dem Sportunterricht versteckt er sich in der Dusche und wartet auf die Mädchen. Sobald Kana in der Kabine steht, lässt er die Falle zuschnappen und zieht Kana mit sich durch das Portal nach Sokora. Dort landen die beiden mitten in einem Sumpf, was für Kana ein mindestens ebenso großer Schock ist, wie die Tatsache, dass sie nur einen Bademantel greifen konnte und sonst vollkommen nackt ist.

Sokora Refugees Band 2Verwirrt von den Ereignissen stürzt Kana los in den Wald und trifft dort die blutende Veila. Doch kaum hat sie die seltsame Schönheit richtig registriert, da löst sie sich auch schon in Luft auf und der Goyle tritt an ihre Stelle. Er will von ihr erfahren, wohin die Hexe verschwunden ist und ist auch gewaltbereit. Gerade noch rechtzeitig tauchen die selbsternannten „Widerstandskämpfer von Sokora“, bestehend aus Tien, seinem älteren Bruder Tristan und dessen anhänglicher Nymphen-Freundin Salome, auf, die Griever angreifen, sodass er von Kana ablässt. Der Kampf gegen den Goyle gestaltet sich allerdings als schwierig, da der sich einfach mal unverwundbar machen kann und daher Tristans Schwert und Pfeile sowie Salomes Krallen wertlos sind. Zudem ist Griever alles andere als so beschränkt, wie man es von einer goblinähnlichen Kreatur erwarten könnte.

Werden unsere Helden gewinnen können? Was wird aus Kana? Und wer ist Veila, die ihren Geist in Kanas Körper in Sicherheit gebracht hat?

Eigene Meinung
„Sokora Refugees“ ist eine gut gemacht Fantasy-Serie. Witz kommt ebenso häufig vor, wie spannende Elemente. Turbulente Verwicklungen und Missgeschicke in allen möglichen Lagen sorgen zusammen mit Tiens ständigen, bissigen Kommentaren und den wechselnden Welten und Ansichten zu einem gelungenen Lesespaß, nicht nur für Genre-Fans. Man sollte sich vom Zeichenstil nicht abschrecken lassen, die Serie verdient eine echte Chance. Man merkt auch, dass Segamu, der Texter der Serie ein echtes Talent im Fantasy-Bereich ist, den man im Auge behalten sollte.

© Rockita

Sokora Refugees: © 2005 Melissa DeJesus, Tokyopop

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Shadow Lady

Name: Shadow Lady
Englischer Name: Shadow Lady
Originaltitel: Shadow Lady
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1994
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Masakazu Katsura
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,00 €

Shadow Lady Band 1Story
Aimi Komori ist ein 17-jähriges Mädchen, das in der Großstadt Gray City lebt und in einem kleinen Café als Kellnerin arbeitet. Obwohl sie sehr hübsch und liebenswert ist, hatte sie noch nie eine richtige Beziehung, was in großem Maße mit ihrer übertriebenen Schüchternheit zusammenhängt.

Sobald es dunkel ist, verwandelt sie sich jedoch in ihr Alter Ego „Shadow Lady“, eine ebenso gewiefte wie aufreizende Meisterdiebin und stielt alles in der Stadt, was nicht niet- und nagelfest ist. Sobald sie sich im Superschurken-Dress befindet, ist ihre Schüchternheit wie weggeblasen und der Nervenkitzel bei ihren nächtlichen Touren ist für die Anreiz, jeden Abend aufs Neue loszuziehen.

Unterstützt von einem kleinen, fledermausähnlichen Wesen namens Demo, der tagsüber als ihr kleiner Bruder bei ihr zuhause wohnt und mit Hilfe ihres „Magic Eye Shadows“ ist keine Hürde zu hoch und keine Herausforderung zu groß für sie. Der „Magic Eye Shadow“ ist ein magisches Schminkset. Trägt sie von diesem Lidschatten auf, kann sie sich – je nach Farbe – in eine von sechs magischen Tiergestalten verwandeln und erhält dadurch auch deren Fähigkeiten. Beispielsweise ist die „Katze“ besonders gut geeignet, um lästige Alarmanlagen zu umgehen.

Shadow Ladys ständiger Gegenspieler ist der Polizeikommissar Dolly, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die diebische Sexbombe dingfest zu machen. Seine Erfolgsquote tendiert aber gegen Null, nicht zuletzt, da er sich immer wieder einwickeln lässt.

Eines Tages tritt der gut aussehende Polizist Bright Honda in Aimis Leben, der sie vor einer Bande Straßenräuber beschützt. Sie verliebt sich dadurch auf den ersten Blick in den charmanten und hilfsbereiten jungen Mann. Da sie aber zu schüchtern ist, um sich mit ihm zu unterhalten, nimmt sie Reißaus. Später muss sie auf unglaublich Weise erfahren, dass Bright vor kurzem in ihr Haus gezogen ist und nun eine Etage über ihr wohnt – indem er durch die Decke mitten in ihr Badezimmer fällt.

Shadow Lady Band 2Aimi erkennt, dass ihre große Liebe nicht mit ihrer nächtlichen Aktivität vereinbar ist und beschließt, ihr Doppelleben aufzugeben, um nur noch Aimi zu sein und Bright durch ihr wahres Ich für sich zu gewinnen. Das gestaltet sich aber als alles andere als einfach. Nicht nur, dass Aimis Schüchternheit einem normalen Gespräch mit dem Mann ihres Herzens im Weg ist, so steht Bright auch noch auf Shadow Lady und ist gewillt, alles zu tun, um die Meisterdiebin dingfest zu machen – um sie aus Liebe zu ihr auf den rechten Weg zurück zu führen. Zudem merkt Aimi schnell, wie wichtig ihr selbst ihr Alter Ego ist, da sie sich sonst nie so selbstbewusst und bestimmend geben kann. Wird es für Aimi und Bright ein Happy End geben?

Eigene Meinung
„Shadow Lady“ ist ein weiteres Werk aus der Feder von Masakazu Katsura, dem Autor von „DNA2“ und „Video Girl Ai“. Diesmal verbindet er seine Leidenschaft für „Batman“-Comics mit einer soft-erotischen Love-Comedy. Der Inhalt der Main-Story dürfte dabei recht bekannt sein: Mädchen verwandelt sich nachts in eine Meisterdiebin, ein Junge versucht, sie zu schnappen und eine Romanze bahnt sich an. Später kommt noch eine Rivalin dazu und der trottelige Polizei-Kommissar darf natürlich auch nicht fehlen.

Darüber hinaus bietet die Story neben einigem Fan-Service mehrere Running-Gags, die durch die extreme Schüchternheit der Hauptfigur oder das Pech ihres Geliebten ausgelöst werden. Beispielsweise landet Bright nach einem missglückten Einsatz meist in einem fremden Badezimmer, Schwimmbad oder Badehaus. Viel Neues wird dem Leser dagegen nicht geboten.
Die Zeichnungen sind dafür wirklich gelungen, der Band ist sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind zwar unverkennbar noch an den direkten Vorgänger „DNA2“ angelehnt und ähneln den früheren Charakteren aus der anderen Serie ziemlich, aber das ist nicht weiter ein Problem. Für Fans des Autors ist auch dieses Werk empfehlenswert.

© Rockita

Shadow Lady: © 1994 Masakazu Katsura, Shueisha / Carlsen

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Seraphic Feather

Name: Seraphic Feather
Englischer Name: Seraphic Feather
Originaltitel: Seraphic Feather
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1994
Deutschland: EMA 2000
Mangaka: Story: Yô Morimoto
Zeichnungen: Toshiya Takeda / Hiroyuki Utatane
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 11,95 DM / 6,10 € (Band 1-9)
8,50 € (Band 10-11)

Seraphic Feather Band 1Story
Sunao und Kei sind als Kinder gute Freunde. Doch eines Tages geht Kei mit ihrem Vater auf den Mond. Er arbeitet dort. So müssen sich die beiden Freunde trennen.

Jahre später, Sunao ist nicht mehr der kleine Junge von damals. Außerdem hat er besondere Kräfte, was heutzutage gar nicht mehr so ungewöhnlich ist. Fast alle Kinder die geboren werden haben besondere Gene in sich. Allerdings können nur 2% diese auch einsetzen. Sunao kann kleinere Dinge bewegen. Doch obwohl so viel Zeit vergangen ist gab es kein Wiedersehen mit Kei, denn vor einem Jahr gab es auf dem Mond eine Explosion. Dabei kam Kei ums Leben. Sunao konnte nur noch auf den Mond kommen und ihr Grab besuchen.

Währenddessen sind eine Frau und ein junges Mädchen auf dem Weg zum Mond. Die Frau wird „Fräulein M-Zak“ genannt. Das Mädchen verspricht auch, Fräulein M-Zak ihrem Bruder vorzustellen. Doch wer sind diese beiden und was sind ihre Ziele? Außerdem trägt dieses Mädchen den Namen Kei. Hat sie etwas mit dem Mädchen von damals zu tun?

Kaum, dass Sunao diese Kei entdeckt und ihre Ähnlichkeit mit seiner alten Freundin bemerkt, explodiert plötzlich eine Bombe. Doch Sunao kann sie schützen. Aber gleich darauf verschwindet er einfach wieder. Kei aber hat sich auf den ersten Blick in diesen, ihr unbekannten Jungen, verliebt.

Seraphic Feather Band 2Ebenfalls Zeitgleich ist im Weltraum ein gewisser Apep Heidemann. Seine Absichten sind noch nicht bekannt und auch nicht zu erkennen. Doch ein Sicherheitschef der hinter ihm her ist möchte Apep umbringen. Aber dieser weiß sich zu wehren. Was aber seltsam ist, als die Scheibe der Kubel, in der sie sich befinden, zerbricht und somit der Sauerstoff ausgeht, scheint dies Apep überhaupt nichts auszumachen. Und er kann auch ohne auch nur eine Bewegung die Scheibe wieder reparieren. Doch wer ist er und was für Kräfte sind das?

Sunao möchte so schnell wie möglich auf die Erde zurück. Aber weshalb hat er es so eilig?

Eigene Meinung:
„Seraphic Feather“ ist ein schöner Manga. Die Zeichnungen sind sehr detailverliebt, die Charaktere sind gut auseinander zu halten. Besonders auf die Frauen wurde sich konzentriert. Sie sind meist sehr gut bestückt und haben auch gerne knappe Kleidung an. Aber es ist nicht zu übertrieben, ich habe den Manga trotzdem gerne gelesen, er ist also auch etwas für weibliche Fans. Wer gerne etwas über den Weltraum liest, vorrangig aber eine schöne Liebesgeschichte mit vielen Rätsel und Verwirrungen mag, sollte in diesen Manga unbedingt mal rein blättern.

© Nekolein
Seraphic Feather: © 1994 Hiroyuki Utatane, Kodansha / EMA

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Schulmädchen-Report

Name: Schulmädchen-Report
Englischer Name:
Originaltitel: Otome no Teikoku
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2010
Deutschland: Planet Manga 2012
Mangaka: Kishi Torajiro
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band:: 7,95 € (Band 1-3)
8,99 € (ab Band 4)

Schulmädchen-Report Band 1Story:
Der Highschoolalltag in einer reinen Mädchenschule ist nicht immer leicht, insbesondere wenn die unterschiedlichsten Persönlichkeiten aufeinander treffen. Seien es die beiden Freundinnen Ayano und Miyoshi, die sich extrem nahe stehen und keinerlei Geheimnisse voreinander haben; die Klassenbeste ONoda, die sich eigentlich aufs Lernen konzentrieren will, jedoch immer wieder von den leicht schlüpfrigen Aktionen ihrer Mitschülerinnen abgelenkt wird oder die vollbusige Chie, die zu Beginn die unnahbare Ai nicht ausstehen kann, bis sie ihre Klassenkameradin näher kennenlernt – die Kurzepisoden drehen sich um die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Freundinnen. Dass es dabei durchaus auch erotischer zugehen kann, ist keinem der Mädchen unangenehm und so wird gemeinsam der weibliche Körper und die unterschiedlichen Reaktionen auf Berührungen erforscht. Dass sich die jeweiligen Pärchen näher kommen und es hin und wieder zu kleinen Eifersüchteleien kommt, ist vorprogrammiert und sorgt für die ein oder andere lustige Szene …

Eigene Meinung:
Mit „Schulmädchen Report“ legt Planet Manga einen weiteren Girls Love Manga des „Maka-Maka“ Erfinders Kishi Torajiro vor. Einmal mehr dreht sich alles um lesbische Liebe, dieses Mal jedoch nicht auf ein einzelnes Paar beschränkt, sondern auf viele unterschiedliche Charaktere und Pärchen. Die teilweise nur 3-4 Seiten umfassenden Einzelepisoden geben lediglich kurze Einblicke in die Welt der Highschool Schülerinnen und versorgen den Leser mit einigen schlüpfrigen Anblicken und Details, ohne zu die Grenze zur echten Erotik jemals zu überschreiten. So ist die Altersempfehlung „ab 16“ allemal gerechtfertigt, denn im Gegensatz zu „Maka-Maka“ geht Kishi Torajiro nie weiter als bis zur ersten Berührung oder bis zu einem leichten Kuss.

Schulmädchen-Report Band 2Wirkliche Handlung und Charakterentwicklung sucht man vergeblich, was an den lockeren und seichten Kurzepisoden liegt und vom Künstler auch nicht beabsichtigt sind. Kishi Torajiro will mit „Schulmädchen Report“ lediglich unterhalten und das Leben der weiblichen Teenager von heute zeigen und dabei vor allem den weiblichen Körper in allen erdenklichen Posen in den Mittelpunkt rücken. Hat er in „Maka-Maka“ ab einem gewissen Zeitpunkt auch einige dramatische Elemente eingebaut und die Charaktere an den Geschehnissen reifen lassen, ist diese Reihe leider nicht darauf ausgelegt mehr Tiefgang und Handlung zu entwickeln.

Kishi Torajiros Stil mutet eher frankobelgisch als japanisch an, was vorwiegend an den realistischen Zeichnungen liegt, obgleich er dieses Mal durchaus typische Mangaelemente (SDs etc.) verwendet. Zudem sind die Zeichnungen dieses Mal in schwarz/weiß gehalten und mit Rasterfolie versehen. Die Charaktere sind ebenfalls realistisch gehalten, so dass kein Mädchen dem anderen gleicht. Mal wirkt die eine ein wenig pummeliger, während die andere eine eher knabenhafte Statur hat, mal hat die andere eher wenig Oberweite, während ihre Freundin Probleme hat, sich vor anzüglichen Bemerkungen zu retten. Das macht das Lesen durchaus angenehm, da Kishi Torajiro die Charaktere nicht nach einer Gussform zeichnet, sondern für jede Figur andere körperliche Merkmale ausgewählt hat.

Da der Schwerpunkt des Mangas komplett auf den Mädchen und ihren Körpern liegt, sucht man Hintergründe vergeblich. Dafür bekommt der Leser ungewöhnliche Perspektiven und Einblicke auf die einzelnen Protagonisten.

Insgesamt ist „Schulmädchen Report“ ein Muss für Fans des Künstlers und diejenigen, die realistische Girls Love Mangas mögen, in denen es weder eine tiefgreifende Handlung noch ungewöhnliche Charaktere gibt. Der Schwerpunkt liegt rein auf alltäglichen Situationen und kurzen, teils erotischen Abenteuern, die allerdings niemals so explizit werden, dass Kishi Torajiros Werk den Stempel „ab 18“ bekäme. Da „Schulmädchen Report“ weder mit einer romantischen Shojo – Story, noch mit interessanten Charakteren punkten kann, sollten vor allem weibliche Girls Love Leser im Vorfeld einen Blick hinein werfen. Kishi Torajiro spricht vor allem erwachsene, männliche Leser an und in diesem Zusammenhang ist „Schulmädchen Report“ wahrscheinlich auch am ehesten dieser Zielgruppe zu empfehlen.

© Koriko

Schulmädchen-Report: © 2010 Kishi Torajiroato, Shueisha Inc./ Planet Manga

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The Sacred Blacksmith

Name: The Sacred Blacksmith
Englischer Name: The Sacred Blacksmith
Originaltitel: Seiken no Blacksmith
Herausgebracht: Japan: Media Factory 2009
Deutschland: EMA 2012
Mangaka: Kotaro Yamada
Romanvorlage: Isao Miura
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

The Sacred Blacksmith Band 1Story
Cecily Campbell ist der Spross einer Familie mit einer langen und traditionsreichen Ahnenreihe. Bereits seit Generationen stehen die Mitglieder der Familie als Ritter in den Diensten Garde des Reichs und beschützen die Bevölkerung vor den Übergriffen von Räubern und anderen gewalttätigen Übeltätern. Insbesondere, seit es den Menschen möglich ist, durch den Pakt mit einem Dämon übermenschliche Stärke zu erreichen, werden gute Schwertkämpfer an allen Ecken gebraucht.

Cecily, die von klein auf trainiert hat, kann als fähige Schwertkämpferin bezeichnet werden. Dumm nur, dass ihr Schwert beim obligatorischen Waffencheck vor dem Dienstantritt bei der Rittergarde durchfällt. Auch der Waffenschmied kann das Erbstück nicht mehr reparieren. Um der Familientradition zu entsprechen, beschließt die resolute Cecily jedoch, es trotzdem weiter zu verwenden.

Gleich bei ihrem ersten richtigen Kampf wird ihr dieser Leichtsinn zum Verhängnis: Den wuchtigen Angriffen eines Gauners ist ihr Arbeitsgerät nicht mehr gewachsen, es erliegt der Materialermüdung. Ohne Waffe blickt Cecily geradewegs dem Tod ins Auge, da wird sie in letzter Sekunde von einem gutaussehenden dunkelhaarigen Mann mit einem Katana gerettet. Die junge Kriegerin weiß nicht, von was sie mehr beeindruckt sein soll: von dem jungen Mann mit seiner makellosen Schwerttechnik oder von seiner Waffe, einem Schwert mit einer ungewöhnlich geformten Klinge, das von Kraft nur so strotzt.

Cecily ist sich sicher: So eine Waffe möchte sie auch haben. Umso besser, dass ihr Retter auch noch Schmied ist und das Schwert selbst hergestellt hat. Doch Luke, so sein Name, hat kein Interesse daran, wieder Waffenschmied zu werden. Zusammen mit seiner kleinen Assistentin Lisa stellt er nur noch Gebrauchsartikel her. Trotz aller Überzeugungsarbeit, die Cecily leistet, kann sie Luke nicht davon überzeugen, seine Meinung zu ändern. Aber immerhin schafft sie es sein Interesse zu wecken. Darum willigt er ein, Cecily und ihre Einheit auf deren nächsten Mission zu begleiten.

The Sacred Blacksmith Band 2Der vermeintlich einfache Auftrag entpuppt sich dann auch als wirklich harter Brocken, sodass es gut ist, dass ein geschickter Kämpfer wie Luke mit von der Partie ist, Die zu verhaftenden Räuber sind Bündnisse mit Dämonen eingegangen. Kein Mitglied der Rittergarde ist in der Lage sich gegen Dämonen zur Wehr zu setzten. Da offenbart Luke noch eine weitere, bisher geheime Kraft, über die er verfügt. Kann er mit seinem roten Katana die Feinde besiegen? Und wird Cecily doch noch zu einem von ihm geschmiedeten Schwert kommen?

Eigene Meinung
„The Sacred Blacksmith“ ist die Manga-Adaption der gleichnamigen Light Novel-Reihe von Isao Miura, die von Kotaro Hirano (u.a. „Etoile“) als Manga umgesetzt wurde. In der klassischen Fantasy-Handlung steht wie nicht selten eine Ritterin im Fokus. Ungewöhnlich ist dagegen die Besetzung ihres männlichen Gegenparts mit dem Schmied Luke, der zwar traditionell stärker als Cecily ist und über eine geheime Kraft verfügt, der aber vom Stand her eigentlich nicht mit der jungen Frau aus einem Rittergeschlecht konkurrieren kann. Die obligatorischen Dämonenangriffe kann der schweigsame Recke dennoch problemlos abwehren. Der Leser erhält außerdem einen kleinen Einblick in die Schwertschmiedekunst.

Zeichner Hirano, der mit „Etoile“ sehr detailgetreue Zeichnungen und gewaltige Kampfszenen präsentiert hat, empfiehlt sich mit dieser Serie weit weniger. Sicherlich ist der Stil hier eher dem Shonen-Bereich angeglichen – der Manga geht ja auch in die Richtung einer jüngeren Zielgruuppe – und die Zeichnungen, insbesondere das Charakterdesign sind auch absolut solide, jedoch wird man das Gefühl nicht los, dass dieses Werk schneller und aus kommerziellen Gründen produziert wurde.

Insgesamt bietet „The Sacred Blacksmith“ wenig Besonderes, die Story entwickelt sich langsam. Für Fans des Genres ist das ausreichend, für andere eher nicht. Zur Serie existiert auch eine Anime-Mini-Serie.

© Rockita

The Sacred Blacksmith: © 2009 Isao Miura / Kotaro Hirano, Media Factory / EMA

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