Your Name. Visual Guide

Name: Your Name. Visual Guide
Englischer Name:
Originaltitel: Kimi no na ha. Visual Guide
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Makoto Shinkai
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 30,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
Der Visual Guide zu „Your Name.“ bietet alles was das Fanherz höher schlagen lässt, einschließlich einer Menge Skizzen und farbiger Illustrationen und Bilder.

Es gibt massig neue Informationen zu den Hintergründen, Interviews mit den Synchronsprechern der Hauptcharaktere, dem Regisseur, der für den Soundtrack Verantwortlichen und vielen Weiteren.

Zudem gibt es weitere Einblicke in die Schauplätze, die Charaktere und der Entstehung der Geschichte. Sei es nun in Bezug auf die literarischen Vorlage oder auch dem Zusatzroman „Your Name. Another Side: Earthbound“ (noch nicht in deutsch bei uns erschienen).

Dieser wurde ebenfalls, wie die Hauptgeschichte, zusätzlich in einem Manga umgesetzt und erscheint seit April 2019 bei EMA. Darin wird die Geschichte von „Your Name.“ noch eingehender beleuchtet, in dem die Geschichte aus der Sicht der Nebencharakter oder auch Takis erzählt wird.

Einzig der, doch mit 30 €, hohe Preis und die recht kleine Schrift schmälern die Freude über den Visual Guide.

Fans von „Your Name.“ werden sich da aber weniger dran stören, als jene, die sich gerade erst auf die wundervolle Geschichte eingelassen haben!

Your Name. Visual Guide: © 2016 Makoto Shinkai, Kadokawa/ EMA

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Your name. Another Side: Earthbound

Name: Your name. Another Side: Earthbound
Englischer Name: Your Name. Another Side: Earthbound
Originaltitel: Kimi no na ha. Another Side: Earthbound
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Manga: Jyunya Nakamura
Originalentwurf: Makoto Shinkai
Originalwerk: Arata Kanoh
Bände: 1 Band, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
„Your Name. Another Side. Earthbound“ gibt einen weiteren Einblick, in die wundervolle Geschichte von „Your Name“. Dabei stehen diesmal die Nebencharaktere der Geschichte, aber auch Takis Sicht der Dinge mehr im Vordergrund.

Taki tauscht immer mal wieder mit Mitsuha den Körper und muss sich erst einmal daran gewöhnen nun ein Mädchen zu sein. Dabei gibt er interessante Einblicke in sein Verständnis für Mitsuhas Leben und ihren Umgang mit ihren Freunden, Familie und Mitmenschen, die man so noch nicht kannte.

Zudem erfährt man in „Reiss es ab und bau es neu“ wie es Teshi mit dem Leben im Dorf geht. Man erfährt welche Träume er hat und wie hoffnungslos es erscheint, diese erreichen zu können. Dennoch findet er den Mut die Dinge vor Ort verbessern zu wollen, damit es allen zugute kommt!

Eigene Meinung
Mir hat „Your Name. Another Side: Earthbound“ sehr gut gefallen. Die Geschichte mal aus der Sicht der Anderen betrachten zu können, hat wirklich was an sich, zumal einige der Nebencharakter sowohl im Hauptmanga, als auch dem Anime doch ein wenig zu kurz gekommen sind.

Um so mehr freut es mich nun einen tieferen Einblick in Teshis Leben, aber auch Takis Sicht der Ereignisse zu bekommen. Ich bin daher schon sehr auf die Fortsetzung gespannt! Welche Charaktere werden wir dort treffen und welche neuen Hintergründe kennen lernen?

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll, besonders von der Umgebung bzw. der Natur her zieht einen die Geschichte sofort wieder in seinen Bann.

Der Manga ist nicht zu textlastig und die Altersempfehlung ab 12 Jahren passt auch weiterhin sehr gut.

Fans von „Your Name.“ sollten auf jeden Fall auch bei diesem Manga zu greifen, da man so noch tiefer in die Geschichte eintauchen kann. Neulinge sollten zuerst mit dem Roman oder dem darauf basierenden Manga beginnen.

Your name. Another Side: Earthbound: © 2018 Makoto Shinkai, Arata Kanoh, Jyunya Nakamura, Kadokawa/ EMA

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Tokyo Girls: Was wäre wenn…?

Name: Tokyo Girls: Was wäre wenn…?
Englischer Name: Tokyo Tarareba Girls
Originaltitel: Tokyo Tarareba Musume
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Akiko Higashimura
Bände: 9 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Rinko ist 33 Jahre alt und steckt mitten in einer Lebenskrise. Sie hat immer noch keinen Mann, geschweige denn Kinder, und erlebt momentan am eigenen Leib, dass der Zahn der Zeit an ihr nagt.

Als sie von ihrem Arbeitskollegen Tetsuro, dem sie vor Jahren aufgrund von Nichtigkeiten einen Korb gegeben hatte, zu einem Treffen zu zweit eingeladen wird, wittert Riko erneut ein Liebesgeständnis. Sie kauft sich ein neues, überteuertes Kleid, mit großzügigem Dekolletee, putzt sich heraus und malt sich bereits eine traumhafte Beziehung aus. Doch das Date platzt in dem Moment, wie sich herausstellt, dass Tetsuro nur um Rat fragen möchte, um Reikos deutlich jüngeren Kollegin zu umwerben.

Doch die Krönung folgt, als Reiko ein paar Tage später erfährt, dass sie als Redakteurin ihrer WEB-Serie abgezogen und durch eine hübsche, junge Frau, die frisch von der Uni kommt und mit ihrem Vorgesetzten schläft, ersetzt wird.

Reikos Welt liegt in Trümmern. Nur ihre beiden Freundinnen, Kaori und Koyuki, leisten ihr in der schweren Zeit Gesellschaft. Nahezu jeden Abend betrinken sich die drei in der Kneipe von Koyukis Familie und beschweren sich lautstark über ihre Situation. Auch Kaori und Koyuki sind Mitte Dreißig und noch single. Sie malen sich ein Leben aus, das so viel besser hätte sein können, wenn es doch alles nur anders gelaufen wäre. Wären sie doch nur jünger, würden mehr Sport machen oder hübscher aussehen. Als Lösung aus dieser Misere beschließen sie, zu den olympischen Spielen in sechs Jahren in einer Beziehung zu sein!
Dabei fallen sie einem Kunden auf, der sich plötzlich einmischt. Er äußert sich direkt und unverschämt, dass sie lieber mal Taten sprechen lassen sollten, als sich selbst nur zu bemitleiden. Das stößt vor allem Rinko mächtig auf. Was bildet sich dieser Schönling nur ein?

Eigene Meinung
„Tokyo Girls“ ist ein ungewöhnliches Manga. Es spiegelt den Alltag einer deprimierten Japanerin wieder, die sich ihrer Sterblichkeit bewusst wird. Die Richtung, in die sich der Stil dieses Manga bewegt, ähnelt damit am ehesten Werken von Inio Asano. Dabei versucht „Tokyo Girls“ die ernste Handlung immer wieder mit komödiantischen Einlagen aufzulocken. Beispielsweise spricht Reiko, wenn sie betrunken ist, immer mit ihrem lebendig geworden Essen, die ihre Ratgeber sind. 

„Tokyo Girls“ lässt auf eine unterhaltsame Weise erkennen, welche gesellschaftlichen Probleme in Japan immer noch vorhanden sind. Ehemann und Kinder sind in Japan das oberste Ziel einer Frau. Wer bereits Mitte 30 ist, der wird kritisiert und von der Gesellschaft mit Verachtung bestraft, wenn er diese Ziele noch nicht erreicht hat.

Am Ende des ersten Bandes erzählt die Übersetzerin von „Tokyo Girl“, die in Japan lebt, von ihren Erfahrungen und reflektiert die Probleme der Hauptperson Reiko auf die japanische, wie auch deutsche Gesellschaft. Es lohnt sich also, das Manga nach der eigentlichen Handlung nicht aus der Hand zu legen. 

Zeichnerisch ist „Tokyo Girl“ eher simpel gehalten. Vor allem die Personen weisen keine relevanten. optischen Besonderheiten auf.
Zumeist versucht Mangaka Akiko Higashimura jedoch die Umgebung und Personen realistisch darzustellen. Vor allem die Orte und Räumlichkeiten weisen viele Details auf. 

Tokyo Tarareba Musume: © 2014 Akiko Higashimura, Kodansha / EMA

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Obsessed with a naked Monster

Name: Obsessed with a naked Monster
Englischer Name:
Originaltitel: Hadakeru Kaibutsu
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Ogeretsu Tanaka
Bände: 1 Band, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 8,00 €

Story
„Obsessed with a naked Monster“ führt die Geschichte von Shuna und Hayashida aus „Love Whispers in the Rusted Night“ und „The right way to write Love“ fort.

Die Beiden sind nun schon länger ein Paar, allerdings wird Shuna in ein andere Stadt versetzt. Dies bringt die Beziehung der Beiden mehr aus dem Gleichgewicht, als sie dachten. Gerade Shuna fällt es immer schwerer seinen Freund nicht nach dessen Vergangenheit zu fragen, da es ihm zusetzt, dass er immer noch ein Foto seines Ex an seiner Wand hat. Wer ist er und was genau ist damals vorgefallen!

Dass er Yumi, Hayashidas Ex, dann auch noch in seiner neuen Heimatstadt über den Weg läuft macht die Angelegenheit nicht besser!

Wird sich Hayashida Shuna endlich weiter öffnen? Wird er sich selbst endlich verzeihen können? Wird Shuna mit dessen Vergangenheit wirklich zurecht kommen? Was für Auswirkungen wird dies alles auf Yumi haben?

Eigene Meinung
„Obsessed with a naked Monster“ ist wie so gut wie jeder Ogeretsu Tanaka Manga und wieder einmal einfach nur toll.

Ich liebe ja die Mischung aus Drama und Romantik. Zumal die Geschichten auch immer realitätsnaher sind, als manch anderer Boys Love Manga. Außerdem war ich einfach nur glücklich, dass die Geschichte von Shuna und Hayashida fortgesetzt wurde. Ich mochte die Beiden ja schon in den Beiden anderen Bänden, in denen sie vorkamen, und bin nun mehr als gespannt zu erfahren wie es mit ihnen weitergeht und ich hoffe doch sehr auf ein endgültiges Happy-End!

Zeichnerisch ist der Manga wie gewohnt sehr gut und detailreich. Besonders die Charakterdarstellung und die expliziten Szenen sind gut umgesetzt.

Der Manga ist etwas textlastig, aber aufgrund der spannenden Geschichte sieht man gern darüber hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und passt sehr gut, da es doch sexuell hoch her geht und das Thema von häuslicher Gewalt wieder aufgegriffen wird.

Fans von Ogeretsu Tanaka, sollten sich auch „Obsessed with a naked Monster“ unbedingt kaufen! Leser, die ihre Manga noch nicht kennen, sollten zuerst mit den zuvor erschienenen Manga beginnen.

Obsessed with a naked Monster: © 2017 Ogeretsu Tanaka, Shinshokan/ EMA

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Detektiv Conan – Double Face Edition

Name: Detektiv Conan – Double Face Edition
Englischer Name:
Originaltitel: Meitantei Conan: Double Face Selection
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Gosho Aoyama
Bände: Einzelband (Sonderband)
Preis pro Band: 6,00 €

Detektiv Conan FBI SelectionInhalt & Eigene Meinung
Und schon ist er da, die neueste Edition zum „Detektiv Conan“-Universum. Dabei ist er eigentlich gar nicht neu, denn in Japan erschien die „Double Face Edition“ bereits 2015. Neben der ohnehin anfallenden Wartezeit zwischen japanischer und deutscher Veröffentlichung entschied sich aber EMA dazu zwischenzeitlich noch zwei eigene Editionen herauszugeben, wodurch die deutschen Fans immerhin vier Jahre warten mussten.

Hinter dem verheißungsvollen Titel verbergen, grob gesagt, ausgewählte Fälle von Charakteren, die etwas zu verbergen haben. Diese finden sich im Inhaltsverzeichnis aufgelistet: Conan Edogawa, Kaito KID, Ai Haibara, Vermouth, Shuichi Akai, Rena Mizunashi und Toru Amuro. Schon die Übersicht ist allerdings nicht stringent geordnet, denn bei manchen Charakteren wurden deren Decknamen angegeben, bei anderen die Codenamen, bei manchen fehlen die (obwohl bekannten) Klarnamen. Das hätte wirklich sortiert werden können. Zumal in der deutschen Ausgabe ein Tippfehler unterlaufen ist („Shio Miyano“).

Dass eine klare Linie fehlt, wird auch inhaltlich deutlich. Denn es findet sich alles: (Arbeits-)Tarnidentität, Alter Ego oder auch einfach die mitschwingende Frage, auf welcher Seite ein bestimmter Charakter eigentlich wirklich steht.  

Etwas lieblos sind daher auch die Fälle ausgewählt: Beliebte Fälle, aber nicht unbedingt immer passende. Konkret handelt sich es sich um den „Mord in der ersten Reihe“, den Shinichi Kudo als maskierter Ritter löst (Ep. 205/206, hier nur Kap. 256/257, Band 26), den sich anschließenden Fall „Die letzte Fahrt des Chefs“ (Ep. 207/208, Kap. 258-260, Band 26), den Shinichi noch lösen kann, bevor er sich in Conan zurückverwandelt, den ersten Auftritt von Kaito KID in „Meisterdieb 1412“ (Ep. 78/79, Kap. 156-159, Bd. 16), und ein weiterer, bei dem der Phantomdieb mit den Detective Boys auftritt (Ep. 699/700 JZ, Kap. 815-817, Bd. 77). Es folgen der Rückblenden-Fall „Mord in New York“ (Ep. 308-310, Kap. 350-354, Bd. 34/35), das einzelne Kapitel 599 „Akais Vergangenheit“ (Bd. 58), der Fall um die Klingelstreiche bei Rena Mizunashi (Kap. 499/500, Bd. 48) sowie ein Fall, in dem Bourbon und Vermouth undercover agieren (Kap. 850-852, Bd. 80/81).

Was bei der Auswahl erschwerend auffällt: Es stehen wirklich nur die getarnten Personen im Vordergrund, nicht die eigentlichen Kriminalfälle. Anders ist es nicht zu erklären, dass mehrere Fälle nur teilweise abgedruckt wurden, also z.B. erst nach der eigentlichen Mordhandlung einsetzen. Oder der Klingelstreich-Fall, der nur aufgenommen wurde, weil Rena Mizunahsi auf den letzten beiden Seiten als Kir bekannt wird. Im Gegensatz zu früheren Editionen wird hier also mehr oder minder vorausgesetzt, dass der Lesende die Fälle kennt. Die Fans dagegen kommen mit immerhin beliebten Fällen auf ihre Kosten.

Dazwischen gibt es wieder Info-Seiten, diesmal mit echtem Mehrwert, da die wesentlichsten Informationen zu den betreffenden Charakteren kompakt zusammengefasst werden und das bis zum (damaligen) Stand der Serie, als etwa Band 80.

„Detektiv Conan“ ist ein echter Erfolgsgarant. Da wundert es nicht, dass die nächsten Sonderbände schon angekündigt sind.

© Rockita

Detektiv Conan – Double Face Edition: © 2015  Gosho Aoyama  Shogakukan/EMA

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„Waiting for Spring“ endet in Japan

Anashin kündigte bereits Ende April auf ihrem offiziellen Twitter-Account an, dass der 13. Band der Serie „Waiting for Spring“ der letzte Band sein wird. Der Band wird zusätzlich ein Bonuskapitel enthalten, welches nach Beendigung der Serie erscheinen soll. 

„Waiting for Spring“ erscheint seit 2014 im Dessert Magazin von Kodansha. In Japan erschien am 13. Juni der 12. Band der Serie. Hierzulande erscheint die Serie seit 2017 bei EMA.

Quelle: ANN

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No Color Baby

Name: No Color Baby
Englischer Name:
Originaltitel: No Color Baby
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Waku Okuda
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Für seine Umwelt ist Masahiro ein Typ, der von einem Mann zum anderen zieht und nur Sex im Kopf hat. Allerdings ist er im Grunde nicht wirklich so. Er hat aber Angst, dass man ihn als er selbst nicht mag, daher gibt er sich so, wie die Leute ihn meinen zu sehen.

Dies ändert sich erst, als er auf Daichi trifft. Das erste Mal in seinem Leben verliebt er sich richtig! Aber gerade da macht sein kleiner Bruder, der ein wenig zu obsessiv ihm gegenüber ist, und sein „Noch-Lover“ Probleme!

Gibt es für seine neue Liebe eine Chance?

Eigene Meinung
„No Color Baby“ hat schon ernstere Grundtöne. Zwar wird gerade die Sache mit dem kleinen Bruder eher angeschnitten, als wirklich ernst ausgeführt, bringt aber dennoch Spannung in die Geschichte.

Generell setzt man bei diesem Manga eh auf Emotionen. Mashahiro hat kein leichtes Leben und auch nur wenig Selbstwertgefühl, aber dann kommt Daichi in sein Leben. Er verändert den jungen Mann und lässt ihn für sich und seine Liebe einstehen. Dieser Kampf mit sich selbst und dem was Masahiro wirklich will, ist es was den Manga so lesenswert macht und man gönnt den Beiden daher auch einfach ein Happy-End.

Zeichnerisch fand ich den Manga ebenfalls sehr gut. Viel Wert wurde auf die einzelnen Charaktere gelegt, auch wenn Einige ein wenig Stereotyp sind, so sind ein paar Andere, zumindest vom Aussehen her, mal ein wenig frischer dargestellt als sonst.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und aufgrund des Themas und den ziemlich expliziten Szenen gut gewählt.

Fans von Shonen-Ai Manga, die auch gern mal ein wenig ernster sein können, sollten bei „No Color Baby“ auf jeden Fall zu greifen!

No Color Baby: © 2017 Waku Okuda, Shinshokan/ EMA

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Living with Matsunaga

Name: Living with mit Matsunaga
Englischer Name: Living-Room Matsunaga-san
Originaltitel: Living no Matsunaga-san
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Keiko Iwashita
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Da ihre Mutter sich um ihre kranke Großmutter kümmern muss, zieht die junge Miko in eine Wohngemeinschaft ihres Onkels. Dort muss sie sich erstmal daran gewöhnen selbstständig zu sein und mit ihren neuen Mitbewohner aus zukommen.

Besonders Matsunaga fasziniert sie. Der junge Designer kann von einer Minute auf die andere in die Luft gehen, ist aber auch sehr fürsorglich ihr gegenüber. Nach und nach entwickelt sie daher Gefühle für den jungen Mann.

Wird er diese Gefühle erwidern, zumal er ein paar Jahre älter als sie ist?

Eigene Meinung
Mir gefiel „ Living with Matsunaga“ sehr gut. Allerdings könnte Miko in meinen Augen ein wenig selbstbewusster herüber kommen. Die Geschichte ist aber echt süß und etwas realistischer, als sonst in diesem Genre. Ich bin wirklich gespannt wie es mit den Beiden weitergehen wird.

Super fand ich auch, dass in dem Manga auch mal Wert auf die Nebencharaktere gelegt wird, so dass man wirklich gespannt ist auch mehr über diese herauszufinden.

Zeichnerisch ist der Manga auch wirklich toll. Sehr detailreich und die Charaktere an sich sind auch nicht so stereotypisch, was sich besonders auch in der Darstellung der Haare widerspiegelt.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und passt sehr gut, zumal es ein paar Schauwerte gibt, aber noch keine expliziteren Szenen. Wobei ich bezweifle, dass es darauf hinaus laufen wird, da die Geschichte dafür doch einfach zu nett herüber kommt.

Fans von wirklich guten Shojo Manga, sollten bei „Living with Matsunaga“ unbedingt zu greifen.

Living with Matsunaga: © 2017 Keiko Iwashita, Kodansha/ EMA

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Limit Honey

Name: Limit Honey
Englischer Name:
Originaltitel: Limit Honey
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Nanase
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Man sollte sich nicht betrinken, wer weiß wo man dann landet! Genau das ist Yoichi passiert! Betrunken landete er mit einer männlichen Hostess in einem Hotel und kann sich am nächsten Morgen an nichts erinnern. Allerdings wird er sich bei Hajime melden müssen, da dieser seinen Führerschein mitgenommen hat.

Yoichi hofft auf einen einfachen Austausch, doch es kommt anders als erwartet. Ehe er sich versieht datet er Hajime! Aber kann aus den so unterschiedlichen Männern wirklich ein Paar werden?

Dies müssen sich auch Kakei und Oji fragen!

Oji arbeitet ebenfalls als männliche Hostess und trifft so auf den Mangaka Kakei. Dieser ist für seinen Körperbau doch eher ein recht schüchterner Mann, der mit Menschen nicht viel an zu fangen weiß. Zu Recherchezwecken bucht er daher bei „Limit Honey“ einen Begleiter und ist gleich sehr angetan von Oji. Dieser auch von ihm, aber so einfach wird es für sie nicht ein Paar zu werden!

Eigene Meinung
„Limit Honey“ fand ich wirklich sehr gut. Wobei mir die zweite Geschichte mit Oji und Kakei am besten gefallen hat. Kakei ist einfach zu niedlich. So hochgewachsen und sozial doch so inkompetent, muss man ihn einfach lieben. Oji tut es auf jeden Fall, auch wenn es die Beiden zunächst nicht leicht haben eine gemeinsame Basis zu finden.

Auch die Geschichte mit Yoichi und Hajimi war interessant, aber der Funke sprang bei den Beiden nicht so bei mir über, wie bei dem anderen Paar. Aber da hat jeder eben seinen eigenen Geschmack!

Der Manga war ein wenig textlastig, aber darüber sah man bei den interessanten Geschichten gern drüber weg. Zeichnerisch war der Manga ebenfalls wirklich toll, wobei mir hier Kakei einfach am besten gefiel. Sexuell geht es ebenfalls zur Sache, aber immer geschmackvoll und nie zu explizit.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga sollten bei „Limit Honey“ zugreifen, damit macht man ganz sicher keinen Fehler!

Limit Honey: © 2018 Nanase, Shinshokan/ EMA

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Full Bloom

Name: Full Bloom
Englischer Name:
Originaltitel: Moriyamaryode Hanga ga saku
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Mariko Nekono
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Matsubara und Kariya sind Arbeitskollegen. Ersterer ist eher ein Einzelgänger, während Kariya eine Frohnatur zu sein scheint. Allerdings ist auch er tiefgründiger als man denkt und wegen seiner Vergangenheit auch ein wenig traumatisiert.

Nachdem Kariya, in das Wohnheim zieht, in dem auch Matsubara mit zwei weiteren Kollegen aus der Firma zusammen wohnt, kommt man sich näher. Aus Zuneigung wird Liebe! Aber Beide haben aus unterschiedlichen Gründen Angst davor ihre Gefühle zu zulassen.

Werden sie ihre Ängste überwinden und zueinander finden? Findet Kariya in Matusbara ein neues Zuhause oder trennen sich ihre Wege wieder?

Eigene Meinung
„Full Bloom“ ist mir ein wenig zu textlastig, auch wenn die Geschichte an sich gut war. Man kann mit beiden Hauptcharakteren mitfühlen und wünscht ihnen nur das Beste. Allerdings zieht sich die Geschichte ein wenig, hier hätte es für meinen Geschmack ein wenig schneller voran gehen können.

Zudem wäre es auch interessant gewesen noch etwas mehr über die beiden anderen Mitbewohner zu erfahren. Es wurde zwar kurz erwähnt, dass wohl der Eine in den Anderen verliebt ist, der Andere aber hetero ist. Danach verläuft die Andeutung auch schon wieder im Sande.

Zeichnerisch ist der Manga gut, besonders wenn es um Naturszenen und Blumen geht, wurde sehr detailreich gezeichnet. Sexuell geht es erst zum Ende hin rund, aber die Geschichte legt eh mehr Wert auf die emotionale Entwicklung der Charaktere.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist aufgrund der Themen des Manga und der sexuellen Komponente auch passend gewählt.

Fans von guten Boys Love Manga sollten ruhig einen Blick riskieren!

Full Bloom: © 2017 Mariko Nekono, Shinshokan/ EMA

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