Faint Hearts

Name: Faint Hearts
Englischer Name:
Originaltitel: Okubyou mono no koi
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Asami Takahashi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Es ist nicht gerade nett, wenn man seinem besten Freund seine Liebe gesteht und dann einfach verschwindet. Soma hat dies allerdings getan, da es für ihn kein Risiko zu geben schien. Daichi würde seine Liebe eh nicht erwidern und er selbst am nächsten Tag umziehen.

Allerdings sah Daichi dies vollkommen anders. Vier Jahre hat er nach seinem alten Schulfreund gesucht und zufällig treffen sie sich dann tatsächlich wieder. Sie sind sich schließlich noch Antworten schuldig.

Diese fallen ganz anders aus, als Soma es erwartet hat! Gibt es also doch eine Chance, dass seine Liebe erwidert wird und es für sie eine gemeinsame Zukunft gibt?

Eigene Meinung
„Faint Hearts“ ist ein guter Boys Love Manga für zwischendurch. Er ist nicht herausragend, aber es macht Spaß dabei zuzusehen, wie die Beiden nach vier Jahren wieder aufeinander treffen.

Daichi macht auch gleich klar, dass er es nicht zulassen wird, dass Soma einfach wieder aus seinem Leben verschwindet. Es tat ihm wirklich weh, seinen besten Freund zu verlieren und zu realisieren, das er selbst mehr für diesen gefühlt hat, als er annahm. Darum kämpft er, wenn auch oft etwas unbeholfen, um Soma, welcher es Daichi jedoch nicht gerade leicht macht.

Zeichnerisch ist der Manga gut und auch nicht zu textlastig, so dass man mit dem Lesen gut voran kam.

Mir selbst war der Zeichenstil allerdings ein wenig zu grob, aber da hat ja jeder einen anderen Geschmack. Die Sexszenen dagegen sind sehr dynamisch und explizit. Aus diesem Grund wird der Manga, sehr passend, erst ab 18 Jahren empfohlen.

Boys Love Fans sollten ruhig einen Blick riskieren, auch wenn der Manga kein Muss ist!

Faint Hearts: © 2017 Asami Takahashi, Shinshokan/ EMA

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EMA Herbstprogramm 2019/2020

EMA haben ihr Herbstprogramm 2019/2020 veröffentlicht:

Fantasy/Science-Fiction:

  • Delicious in Dungeon (OT: „Dungeon Meshi“) von Ryoko Kui – 7+ Bände
  • Mika’s Magic Market (OT: „Mahoutsukai no Insatsujo“) von Mochinchi, Yasuhiro Miyama – 2+ Bände

Romance:

  • The Anthem of the Heart (OT: „Kokoro ga Sakebitagatterun Da.“) von Chou Heiwa Busters, Makoto Akui – 4 Bände
  • Kiss of the Fox (OT: „Koyoi, Kimi to Kiss no Chigiri wo“) von Saki Aikawa – 3 Bände
  • Stupid Love Comedy (OT: „Rabukome no Baka“) von Shushushu Sakurai – 3 Bände
  • This Teacher is Mine! (OT: „Furuya-sensei wa An-chan no Mono“) von Yuuko Kasumi – 7+ Bände
  • your name. – Luxury Edition von Makoto Shinkai und Ranmaru Kotone

Mystery:

  • Detektiv Conan – Bourbon on the Rocks (OT: „Meitantei Konan – Toru Amuro Selection“) von Gosho Aoyama – Einzelband
  • Detektiv Conan – Creepy Cases von Gosho Aoyama – Einzelband

Boys-Love:

  • Hate me or Date me (OT: „Omoichigai ga Koi no Tane“) von Owaru – Einzelband
  • It Smells Like Lust (OT: „Nemuru Koumori“) von Banana Nangoku – Einzelband
  • Our House Love Trouble von Owaru – Einzelband
  • Outside Flower von Hiro Murasaki – Einzelband
  • Steal Your Kiss (OT: „Iimon Warumon“) von Papiko Yamada – Einzelband
  • The Vampire has a Death Wish (OT: „Shinitagari no Vampire“) von Hibari Momojiri – Einzelband
  • Therapy Game von Meguru Hinohara – 2 Bände

Quelle: EMA Newsletter

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„Pretty Guardian Sailor Moon – Eternal Edition“ verschiebt sich

EMA hat im neuen Newsletter darüber informiert, dass sich die ersten beiden Bände von Pretty Guardian Sailor Moon – Eternal Edition“ auf August verschieben werden.

Bei der „Eternal Edition“ handelt es sich um eine hochwertigen Schmuckausgabe von „Sailor Moon“. Die Ausgabe erscheint als Hardcover im Großformat mit veredelten Gold-Glitzer-Cover. Neben neuen, bislang unveröffentlichten Covern beinhaltet diese Ausgabe alle jemals erschienenen Farbillustrationen und farbige Seiten. Außerdem gibt es zusätzlichen redaktionellen Inhalt und eine komplett überarbeitete Übersetzung.

Quelle: Newsletter

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Neue Manga im Winter

Die neuste Ausgabe der AnimaniA gibt drei neue Manga-Lizenzen für das Winterprogramm bekannt:

Carlsen:

  • Fairy Tail: 100 Years Quest von Atsuo Ueda und Hiro Mashima – 2+ Bände ab Februar

EMA:

  • Kiss of the Fox (OT: „Koyoi, kimi to kiss no chigiri o“) von Saki Aikawa – 3 Bände

Panini Manga:

  • Danzai no Dragnet von Suzuka Oda und Michiru Fushino – 2+ Bände

Quelle: AnimaniA

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Manga News Nr. 776

Diese Woche gibt es folgende neue Review:

Little Witch Academia

 

 

 

EMA hat die Neuheiten ausgeliefert:
Bungo Stray Dogs 10
Color of Happiness 4
Detektiv Conan – Double Face Edition
Kuroneko – Black Cat Artbook
Living with Matsunaga 1
Marry Grave 1
No Color Baby
Obsessed with a naked Monster 1 (auch als Special Edition)
Rainbow Days 16
re:member 15
Say „I love you“! 11
Taboo Tattoo 13
Tell me your Secrets! 4
To your Eternity 7
your name. Another Side: Earthbound 1
your name. Visual Guide – Gestern, heute und für immer

 

KAZÉs neue Bände sind nun erhältlich:
KAZE_LogoBlack Torch 1
(B)Romance 1
Der Wüstenharem 4
Die magische Konditorin Kosaki 4
Haikyu!! 11
Kinder des Fegefeuers 4
Love & Lies 4
Mein heißer Mitbewohner
Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft (Roman)
One-Punch Man 17
Scum’s Wish 7
Seraph of the End: Guren Ichinose – Catastrophe at Sixteen 5
The Tale of the Wedding Rings 5
Zwischen dir und mir 4

 

Japanische Manga-Charts
vom 18. bis 24. März 2019 von Oricon
01. Golden Kamui #17
02. Kaguya-sama wa kokurasetai ~ tensai tachi no ren’ai zunousen ~ #14
03. Jojolion #20
04. Uchû Kyôdai #35
05. One Piece #92
06. Kinô nani tabeta? #15
07. Komi-san wa komyusho desu. #12
08. Fruits Basket another #3
09. Hôzuki no Reitetsu #28
10. Chihayafuru #41

Quelle: www.oricon.co.jp

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Neue Manga im Winter bei EMA

EMA hat in der neuen Programmvorschau zwei neue Manga für das Winterprogramm 2019/2020 angekündigt:

  • Delicious in Dungeon (OT: „Dungeon meshi“) von Ryoko Kui – 7+ Bände
  • Stupid Love Comedy (OT: „Rabukome no baka“) von Shushushu Sakurai – 3 Bände

Quelle: MANGAzin

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The Huntress

Name: The Huntress
Englischer Name:
Originaltitel: Tantei no Tantei
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Story: Keisuke Matsuoka
Zeichnungen: Hiro Kiyohara
Bände: Japan: 2 Bände
Deutschland: 1 Doppelband
Preis pro Band: 20,00 €

Story
Kotoha Minemori ist jung, hübsch und eine Spätzünderin. Nach langem Suchen hat sie endlich eine Arbeitsstelle gefunden und dann auch noch eine in einer Detektivagentur. Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß, als sie erfährt, dass sie eigentlich nicht als Detektivin, sondern als attraktiver Blickfang im Vorzimmer eingestellt wurde. Erst als es sich zufällig ergibt, dass Minemori kurzfristig einen Platz im Firmenwohnheim braucht, ändert sich die Sachlage schlagartig und ihr Chef bringt sie kurzerhand in Wohnung und Abteilung der internen Ermittlerin Rena Sasaki unter.

Nicht ganz ohne Hintergedanken. Denn Sasaki mag eine berühmt-berüchtigte Erfolgsquote haben, aber sie ist auch bekannt für ihre brachialen Methoden – und dafür, absolut nicht teamfähig zu sein. Die umgängliche Minemori soll zu der einsamen Wölfin vordringen und sie positiv beeinflussen. Zunächst aber ist das Gegenteil der Fall: Eingeschüchtert durch die resolute Sasaki zweifelt Minemori vom ersten Tag an daran, dass die Agentur wirklich der richtige Ort für sie ist.

Doch auch für Sasaki ist der Umgang mit ihrer neuen Kollegin nicht einfach, denn Minemori ähnelt einer Person aus ihrer Vergangenheit und das reißt alte Wunden neu auf…

Eigene Meinung
Nach mehreren Jahren Abstinenz kommt endlich wieder ein Manga aus der Feder des hierzulande inzwischen wohlbekannten Zeichners Hiro Kiyohara (u.a. „Can you hear me?“, „Kizu“) in den deutschsprachigen Raum. Es ist hocherfreulich zu sehen, dass auch „The Huntress“ mit naturalistischen, qualitativ hochwertigen Zeichnungen daher kommt. Mehr noch: Kiyohara scheint diesmal auch fähige Assistenten im Boot zu haben: Die Hintergründe sprühen vor Detailfreude und bieten eine fast dokumentarische Kulisse für die wie üblich eher schlicht belassenen Charaktere. All das passt hervorragend zum seriösen Grundton des Manga und überzeugt.

Leider kann man das nicht unbedingt von der Story behaupten, die diesmal von dem Romanautor Keisuke Matsuoka stammt. Das liegt in geringerem Maße an der recht vorhersehbaren Handlung, sondern vor allem an der fragwürdigen Charakterentwicklung. Die titelgebende Protagonistin Sasaki, die in der ersten Hälfte noch als eine Art weiblicher Sherlock Holmes dargestellt wird, geht in späteren Kapitel arg naiv zu Werke.

Ihre neue Kollegin Minemori bleibt dagegen farblos und auf die Rolle des hübschen Sidekicks beschränkt. Ihr wird jegliche Entwicklung – in welche Richtung auch immer – verwehrt. Schade ist außerdem, dass anderen, eigentlich interessanten Charakteren kaum Raum gegeben wird, etwa dem taktierenden Chef, Herrn Suma, dem pragmatischen Kollege Kirishima oder dem Polizei-Inspektor Kubozuka, dem in der TV-Serie zum selben Stoff eine größere Rolle zukommt. In diesem Manga aber bleiben sie auf der Strecke. So wird die Handlung zunehmend zur One-Woman-Show, die in einem Showdown gegen den Erzfeind gipfelt…

Die deutsche Ausgabe kommt als Komplettedition im großformatigen Hardcover daher, hat aber keine Farbseiten oder Anhang, nur ein Nachwort der deutschen Redaktion. Während das Format nachvollziehbar ist, macht das Hardover vor allem am Preis von 20 Euro bemerkbar.

Noch ein Wort zur deutschen Ausgabe: Zwar mag es nachvollziehbar sein, dass der (auch nicht wirklich zündende) Originaltitel „Tantei no Tantei“ (dt. „Detektiv(in) der Detektive“) nicht einfach in Übersetzung genutzt wurde. Die Wahl des „deutschen“ Titels „The Huntress“ vermag aber auch nicht ganz zu überzeugen. Es gibt im amerikanischen DC-Universum eine Superheldin mit dem Namen. Zusammen mit dem eher martialischen Cover und dem nur spärlichen Covertext auf der Rückseite wird der geneigte Zufallskäufer im Laden auf eine falsche Fährte gelockt.

© Rockita

The Huntress: © 2017  Keisuke Matsuoka / Hiro Kiyohara  Kodansha / EMA

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Manga News Nr. 772

Diese Woche gibt es folgende neue Review:

Origin

 

 

 

EMA hat die Neuheiten ausgeliefert:
5 Seconds to Death 6
Arata Kangatari 24
Atelier of Witch Hat – Das Geheimnis der Hexen 4 (auch als Limited Edition)
Bestiarius 6
Card Captor Sakura – Clear Card Arc 5
Detektiv Conan 95
Faint Hearts
Infection 9
Kagerou Daze 11
Karneval 17
Kuroneko – Auf heissen Pfoten 1
Namaiki Zakari – Frech verliebt 9
Napping Princess 2
Nenene
Origin 3
Our Miracle 13
Perfect World 6
Prison School 22
Tanya the Evil 6
True Kisses 3  

 

KAZÉs neue Bände sind nun erhältlich:
KAZE_Logo Akame ga KILL! ZERO 3
Chivalry of a Failed Knight 3
Dimension W Einsteigerset
Die Monster Mädchen 14
Die Tanuki-Prinzessin 9
Fire Punch 6
Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon? 10
My Honey Boy 6
Teuflisches Verlangen 3
This Lonely Planet 9
Tokyo Ghoul:re 16
Toriko 43  

 

Japanische Manga-Charts
vom 18. bis 24. Februar 2019 von Oricon
01. 5-tôbun no Hanayome #8
02. Kindaichi – 37sai jikenbo #3
03. My Hero Academia #22
04. DAYS #31
05. Haikyu!! #36
06. Wokakushu #12
07. MIX #14
08. Be Blues – Ao ni nare #34
09. Karakai jôzu no Takagi-san #10
10. Nidome no jinsei o isekai de #6

Quelle: www.oricon.co.jp

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Origin

Name: Origin
Englischer Name: Origin
Originaltitel: Origin
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Boichi
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich vieles gewandelt in Japan. Seit der Inbetriebnahme der „Eurasia Railway“ hat sich deren Endstation Tokyo zu einer Hochburg krimineller Machenschaften entwickelt. Zahlreiche Schmuggler, Gangs und selbsternannte Yakuza kämpfen um die Vorherrschaft. Meist geht es bei den illegalen Geschäften um technische Errungenschaften. Denn Tokyo ist außerdem der Sitz der Robotikabteilung der AEE Group und damit Speerspitze und Keimzelle der Entwicklungen auf diesem Gebiet. Nahezu jeder Jugend-Wissenschaftler sehnt sich daher nach einem Job bei AEE.

Jin Tanaka hat es geschafft. Er fängt neu im Entwicklungsteam der AEE an. Doch er hat ein Geheimnis. In Wahrheit heißt Tanaka Origin und ist eigentlich gar kein Mensch, sondern selbst ein Roboter. Obgleich ein Prototyp, ist er äußerlich fast nicht von einem Menschen zu unterscheiden. Sein Schöpfer, ein Wissenschaftler aus Hokkaido, trug ihm vor seinem Tod auf, ein anständiges Leben zu führen. Diesem Versprechen fühlt sich Origin verpflichtet. Er will als „Mensch“ unter Menschen leben und diese vor Gefahren durch andere Roboter beschützen. Potenzielle Gefährder warten jedoch schon, in Gestalt von Origins acht Roboter-„Geschwistern“ vom selben Schöpfer. Die sind nicht nur mit modernster Waffentechnik ausgestattet, sondern auch noch völlig uninteressiert an Menschenleben. Und sie haben die Jagdsaison auf Origin eröffnet!

Eigene Meinung
Nach diversen Veröffentlichungen bei Tokyopop kommt erstmals eine Serie von Boichi bei EMA in deutscher Sprache auf den Markt – und eine bemerkenswerte noch dazu. „Origin“ ist Boichis bisher ernsthaftestes, sein reifstes Werk. Zwar greift er darin stellenweise auf altbewährte Muster und Motive aus früheren Serien zurück (Mafia, Sweeper etc.), doch der Fokus liegt diesmal auf dem hochaktuellen und vielschichtigen Gebiet der Robotik, bzw. auf technischen Möglichkeiten und ethischen Fragestellungen in diesem Zusammenhang. Das erscheint erstmal naturgemäß ein trockenes Thema, aber wer Boichi kennt, kann sich vorstellen, dass actionreiche Kämpfe mit kreativen Choreografien nicht lange auf sich warten lassen. Angereichert wird der Reigen mit köstlichem ernstem Humor und Situationskomik, die vor allen aus Origins fortwährenden Bemühungen menschlich sein zu wollen, entspringt. Der Roboter analysiert aufgrund von Beobachtungen genau, wertet Statistiken aus und entscheidet sich für eine ihm passend erscheinende Reaktion. Was fehlt, ist – o Wunder – der menschliche Instinkt. Trotz allem bleibt der Hauptcharakter letztlich stets Maschine. Gerade dieser Umstand, bzw. die Konsequenz dessen wurde in der Vergangenheit in diversen Filmen und Serien über künstliche Intelligenzen gerne vernachlässigt.

Auch sehr positiv: Fanservice dient hier dezent als gelegentliches schmückendes Beiwerk, nicht zum Selbstzweck.

© Rockita

Origin: © 2017  Boichi  Kodansha / EMA

 

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