Connichi 2016 – Teil 1

Freitag, 09.September 2016

Staubedingt haben wir leider den kompletten Freitag inkl. Eröffungsfeier verpasst, von daher hier die wichtigsten Programmpunkte aus dem offiziellen Connichi-Programm:

Als Ehrengäste waren in diesem Jahr eingeladen:

  • Fubito Endo & Kurumi Fujioka (Musiker)
  • U-Ya Asaoka (Sänger)
  • Boichi (Zeichner)
  • Akio Watanabe (Zeichner)
  • Takeshi Miyagawa (Figurenkünstler)
  • Hiroyuki Yamaga (Chef Studio GAINAX)
  • Yoshiyuki Sadamoto (Charakter-Designer)
  • Rooster Teeth (Synchronsprecher)
  • Lea Kalbhenn (Synchronsprecherin)
  • Tim Schwarzmeier (Synchronsprecher)
  • Franciska Friede (Synchronsprecherin)
  • Utsumi Ikko & Yuta Toshihiro (Taiko-Trommler)
  • Anna Backhausen & Sophie Schönhammer (Mangaka)
  • Nana Yaa (Zeichnerin)
  • Lenneth (Cosplayerin)
  • Enji Night (Cosplayerin)
  • TaeYeon (Cosplayerin)
  • Norihiro Hayashida (Produzent)
  • Kampfgruppe Kalas (Showact)
  • Kaneta Rena (Showact)
  • Samurai (Showact)

Wir haben versucht, die Ehrengäste noch einmal exklusiv für unseren Bericht zu fotografieren, jedoch haben sich nur die wenigsten darauf eingelassen bzw. einige waren aus unbekannten Gründen generell für die Connichi nicht verfügbar. Aber wir haben dafür als kleines Trostpflaster Fotos von Auftritten etc., auf denen sie zu sehen sind.

Ab 14.15 Uhr gab es in der Stadthalle Kassel schon volles Programm:

Showacts wie Sayuri (Newcomer mit Gesang auf Anime/Gaming/Disney) oder den beiden Taiko-Trommlern Utsumi Ikko & Yuota Toshihiro boten im Blauen Saal bzw. dem Festsaal die ersten Highlights, während parallel Workshops zum Anfertigen leckerer Bentos, eleganten japanischen Haarschmucks oder Cosplayfotografie stattfanden. Auch einige Panels mit u.a. dem Cosplayer Lenneth waren schon am Laufen.

Gegen 16.15 Uhr fand laut Plan die Eröffungsfeier statt, bei der die Orga neben der offiziellen Begrüßung allgemeine Informationen zur Con, zum Programm uvm. an die Besucher weitergab.

Ein weiteres Highlight des Abends war auch der deutsche Vorentscheid der European Cosplay Gathering, dessen Gewinner/innen stellvertretend für Deutschland zum Hauptentscheid nach Paris fahren dürfen.

Die Gewinner waren:

  • Gruppencosplay 3.Platz: Kassel 4nia Girls,  2.Platz: Imparty Club, 1.Platz: Dragon Age
  • Solocosplay: 3. Platz: Kaiti H., 2. Platz: Final Fantasy 14 Arsla, 1. Rumpelstilzchen

Das Abendprogramm gestaltete sich neben zahlreichen Contests zu Cosplay Videos, AMVs, Nudelschlürfen und Anime-/Mangawissen auch aus einem Lichterfest auf dem Matsurimarkt im Innenhof der Stadthalle, dass bei trockenem Wetter mit einem Feuerwerk abschloss.

Danach gab es für alle Nachtaktiven eine Connichi-Party in der Weinkirche, die laut einigen Besuchern bis in die frühen Morgenstunden ging.

Samstag, 10.09.2016

Der Con-Samstag begann schonmal 100 % besser als der Freitag: die Anfahrt mit Bus und Tram lief problemlos, sodass man pünktlich am Einlass der Stadthalle ankam.

Draußen staute sich eine große Besucherschlange vor den Tageskassen, was eigentlich ja kein Problem ist…nur ausgerechnet heute sollte der liebe Wettergott nicht mitspielen und den ganzen Tag mit einem ekligen Nieselregen nerven.

Kurz zum Aufbau der Connichi:

Im Außenbereich vor dem Haupteingang waren vereinzelte Ess- und Händlerstände aufgestellt.

Im Erdgeschoss waren direkt nach dem Einlass die Verlags- und Publisherstände, eine Gaming Zone mit zahlreichen Leihgaben von Nintendo, ein Bereich für Zeichner/Aussteller und der große Händlerbereich mit Zugang zum Innenhof.  Auf beiden Seite konnte man per Treppe in den ersten Stock gehen, wo die beiden großen Veranstaltungsräume „Blauer Saal“ und „Festsaal“ neben dem Gesellschaftsraum, dem GO-Spielzimmer und zahlreichen Workshop-/Panelräumen und weiteren Ständen von Händlern und Publishern zu finden waren. Auch hier gab es einen Zugang zum Innenhof, über den man das Matsurizelt mit traditionell asiatischen Ess- und Spielständen, ein Eventzelt mit Karaoke und den Zugang zum Stadtgarten findet.

Bereits jetzt tummelten sich zahlreiche Besucher und Cosplayer in den Gängen und Sälen, was die Suche nach einem freien Sitzplatz zu einem Spiel auf Zeit machte: wer zu spät kommt, muss leider draußen bleiben.

Den Blauen Saal eröffnete die Showgruppe Vapid Superior mit Ihrem Programm „Black Butler – Bizarre Bedtime Story“, dass sie hier zum letzten Mal aufgeführt haben.

Die Geschichte war durchsetzt mit zahlreichen humoristischen Einlagen, Drama und Tanzdarbietungen, was Vapid Superior über die letzten Jahre eine große Anhängerschaft beschert hatte, die sich hier nun tummelte.

Im Festsaal fand parallel der Connichi-Cosplay-Wettbewerb statt, der sehr gut besucht war. Zu gewinnen gab es neben Connichi-Tickets für 2017 auch Pakete mit Goodies der Sponsoren. Hauptpreis war eine Nähmaschine. Hier eine Übersicht der Gewinner:

Gruppencosplay: 3. Platz: Star Trek Beyond, 2. Platz: Game of Thrones, 1. Platz: Kingdom Hearts
Solocosplay:  3. Platz: Sindbad, 2. Platz: Small Lady Sailor Moon, 1. Platz: Link

Das Nachmittagsprogramm in den beiden großen Sälen war geprägt z.B. von Kabarett (Shinji Schneider), traditionell asiatischem Kulturprogramm (Taiko-Trommler, Action-Theater-Gruppe Kaneta Rena, Kabuki-Theatergruppe Samurai) oder Kleinkunst (Poetry Slam).

Im Blauen Saal trat die Band Ongaku no Kara auf, die trotz einer erkrankten Sängerin und einigen technischen Startschwierigkeiten ein ordentliches Programm ablieferten:

Die Setlist bestand aus bekannten Songs von Animes, Disney, Games uvm. Jeweils mit einem Video auf der Leinwand unterlegt wurde so der voll besetzte Saal ordentlich eingeheizt. Eine große Stärke der Band (neben dem Musizieren) ist die Kommunikation mit dem Publikum: Es wurden lustige und interessante Anekdoten aus dem Bandleben zum Besten gegeben, bei denen jeder zumindest mal kurz schmunzeln musste. Ongaku no Kara hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt und sind für jeden Conbesucher einen Blick wert.

Gerade bei diesen Publikumsmagneten offenbarte sich eine große Schwäche der Connichi: Platzmangel.

Insgesamt waren am Wochenende 27.000 Besucher auf der Connichi unterwegs, was man (auch gerade wegen des durchwachsenen Wetters) vor allem in den schmalen Gängen und viel zu schnell gefüllten Veranstaltungs- und Workshopräumen merkte. Wer sich nicht bereits 40-60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor einem der großen Säle einfand, hatte im Endeffekt kaum noch eine Chance auf einen Sitzplatz (Einzelpersonen noch eher als Kleingruppen ab 2 Personen). So konnte es vorkommen, dass man schon 15 Minuten vor Showbeginn vor verschlossenen Türen und sichtlich bemühten Orga-Menschen stand, die noch den ein oder anderen in den Saal zu stopfen versuchten.

Da der Besuchertrend der Connichi in den letzten Jahren stetig steigend war (2016 nochmal 1.000 Besucher mehr als 2015), sollte auf lange Sicht über einen Locationwechsel oder eine Umorganisation bzw. Entzerrung der Programmpunkte nachgedacht werden.

Auch die Orga war teilweise sichtlich überfordert: so wurden vor dem Abendprogramm alle Besucher aus dem Festsaal für einen ominösen Umbau des Konzertes von Fubito Endo gebeten, um dann draußen bis um 18:15 Uhr (18:00 Uhr war eigentlich Konzertbeginn) in einer ständig wechselnden Warteschlangenkonstellation und unter stetig steigendem Hitze- und Schweißpegel zu warten.

Doch das Warten hatte sich gelohnt:

Sänger Fubito Endo, bekannt aus Soundtracks zu Spielen wie bspw. „Final Fantasy“, gab sich die Ehre und bescherte den zahlreichen Besuchern ein wahres Feuerwerk an Gesangskunst. Begleitet wurde er hierbei von Kurumi Fujioka, Mitglied der Metal-Band Fate Gear, auf dem Piano.

Fubito Endo hatte sichtlich richtig Lust auf das Konzert und bot neben seinen erstklassigen Gesangseinlagen auch die ein oder andere interessante Anekdote aus seinem Leben.

Zu guter Letzt gab es mit „One Winged Angel“, dem Theme des Antagonisten Sephiroth aus „Final Fantasy 7“, noch einmal einen richtigen Gänsehautkracher.

Das Abendprogramm klang aus mit einem nicht immer jugendfreien AMV-Wettbewerb, einem FSK 18 Synchron-Workshop und einem Matsuri-Lichterfest im Innenhof (das Feuerwerk musste wahrscheinlich wegen des anhaltenden Regens ausfallen).

So ging ein ereignisreicher Con-Samstag zu Ende.

Weiter geht es in Teil 2 unseres Berichtes über die Connichi 2016.

Connichi 2016 – Teil 2

Sonntag, 11. September 2016

Das Wetter am Sonntag hatte sich zwar gegenüber Samstag zum Positiven geändert (es war trocken und teilweise sonnig), aber dafür kam ein viel nervigeres Problem auf:

Parallel zur Connichi fand am Sonntag der E.ON-Stadtmarathon in der Innenstadt Kassel statt, der den Öffentlichen Nahverkehr den halben Tag absolut verkomplizierte und teilweise zum Erliegen brachte. Viele Bus- und Tramlinien fuhren gar nicht, manche mit geändertem Zeit- und Halteplan. Auch die Straßensperrungen stellten ein großes Problem für alle Autofahrer dar, die sich über Schleichwege zur Stadthalle vorkämpfen mussten. Durch den zusätzlichen Ansturm von Besuchern in Kassel waren die Bahnen ständig überfüllt und die Fahrten zogen sich massiv in die Länge wie Kaugummi. Hier sollte die Orga der Connichi (die sicherlich nichts gegen diese „Großveranstaltung“ ausrichten konnte außer Abnicken) auf jeden Fall nochmal resümierend mit dem Marathonveranstalter sprechen, damit so eine absolut destruktive Veranstaltungskollision nicht mehr vorkommt.

Wenn man dann aber mal an der Stadthalle angekommen war, ging alles zum Glück seinen üblichen Lauf. Den Auftakt am Sonntag machte die Verleihung des Pochi-Award bei dem Preise an Verläge, Publisher und Autoren vergeben wurden, über die das Publikum per Online-Voting abstimmen konnte.

Hier die Gewinner der einzelnen Kategorien:

  • Animefilm: „Dragon Ball Z: Kampf der Götter“ (Universum Anime)
  • Animeserie: „No Game No Life“ (KSM)
  • Manga National: „Sternensammler“ von Anna Backhausen & Sophie Schönhammer (Tokyopop)
  • Manga International: „Hiyokoi“ von Moe Yukimaru (Tokyopop)
  • Videospiel: „Deponia Doomsday“ (Daedalic)
  • Ehrenpreis: Lars Erbstößer & Steffi Hölzer für Ihr Wirken in der Manga-/Animeszene

Die beiden Moderatoren waren sichtlich gut aufgelegt und brachten alles kurz, aber interessant auf den Punkt. Trotzdem wirkten sie sehr gehetzt wegen des anschließenden World Cosplay Summit Vorentscheides, was etwas schade für die motivierten Moderatoren war.

In einer kleinen Mittagspause haben wir auch das Speisen-/Getränkeangebot getestet. Leider sind es sehr wenige gastronomische Anlaufstellen, weshalb egal zu welcher Uhrzeit mit langen Warteschlangen zu rechnen ist. Das Angebot ist nicht sehr originell (meist Bratwurst + Pommes), hier wäre etwas mehr Abwechslung ganz passend, bspw. durch Foodtrucks mit asiatischen Speisen. Dafür könnte man bspw. an den Bubbletea-Ständen sparen. Auch die Preisleistung passt nicht immer für kleine Schülergeldbeutel (eine Schüssel Ramen im Matsuri schlägt mit 6,50 € zu Buche). Aber alles im allem war es durchweg sehr lecker und für den großen Hunger/Durst gab es auch einen kleinen Edeka um die Ecke. 😉

Doch ein weiteres Tageshighlight ließ nicht lange auf sich warten:

Der WCS 2017 Vorentscheid wurde eingeleitet durch einen fulminanten Trailer mit Zusammenschnitten der WCS-Endrunde 2016 in Japan. Danach kamen die beiden Vertreter des Vorjahres Team CupCat (Shiroku und Chiko), die einen tollen 4. Platz im Finale belegt hatten, auf die Bühne und führten Ihr Finalprogramm auf (Gänsehautmoment: Shirooooooo).

Danach übernahmen die beiden die Moderation des Vorentscheides und füllten die Umbaupausen mit kleinen Anekdoten zu ihrem WCS-Trip (unterlegt mit ansehnlichen Bildern).

Die teilnehmenden Teams wurden von einer Fachjury, die zum Großteil aus ehemaligen WCS-Teilnehmern bestand, beurteilt.

Das Gewinnerteam darf 2017 zum Finalentscheid nach Japan reisen, um sich dort gegen ca. 30 konkurriende Teams zu beweisen.

Hier die Gewinner des WCS Vorentscheides:

  • Team Germany: Kassel 4nia Girls
  • Runner-Up: Demonic Innocence
  • Kostümpreis: DogCookie
  • Sonderpreis: Daiphonia

Nach dem WCS-Vorentscheid gab es für viele ein sehr emotionales Wiedersehen:

Die Showgruppe Yume, bekannt für ihre aufwendig inszenierten Sailor Moon-Shows, hat sich bereit erklärt, eine allerletzte Show mit dem Titel „Chaos no Tan Pure“ auf der Connichi 2016 zu spielen. Hier wird Usagi kurz vor ihrem 20. Geburtstag mit einem mächtigen Gegenspieler, dem „Chaos“, konfrontiert und muss um ihre Freunde und ihre große Liebe Mamoru bangen.

Der Auftritt war absolut sensationell gespielt und gesungen, immer eine gesunde Mischung aus Humor, Drama und Action. Gerade Sängerin Yaten als Chaos und Desi als Usagi/Sailor Moon lieferten eine absolut überzeugende Vorstellung, die in einem finalen Zweikampf mündet, der seinesgleichen sucht. Man merkt Yume sichtlich an, dass sie auf jeden Fall richtig Lust auf diesen Auftritt hatten und nochmal alles an Herzblut rausholen wollten, was nicht schon vorher auf der Abschiedstour abgerufen worden war. Zum Abschluss gab es noch einige warme Worte und Danksagungen an die eigenen Mitglieder, wobei kein Auge trocken blieb. Der letzte Auftritt war definitiv gelungen und alle Besucher, die ihn noch erleben konnten, haben so eine tolle Erinnerung für schlechte Tage mit nach Hause genommen.

Der Sonntag neigte sich dem Ende zu und die Abschlussveranstaltung kam näher.

Hier kam leider noch ein negativer Aspekt ans Licht: die Einlasskontrollen auf dem Gelände.

Es ist ganz klar, dass bei 27.000 Besuchern die Zugänge zu Sälen, Workshop-Räumen und auch zwischen Stadthalle und Stadtgarten streng überwacht werden müssen, damit niemand ohne Ticket oder mit irgendwelchen gefährlichen Gegenständen o.ä. einfach so in die Stadthalle spaziert. Das wurde auch meistens sehr souverän vom Security-Service bzw. den Orga-Helfern umgesetzt.

Grenzwertig wird es jedoch, wenn Besucher, die noch zur Abschlussveranstaltung wollen, während diese schon 5 Minuten läuft, nicht mehr in die Stadthalle gelassen werden. Wenn der Saal voll ist, ist es klar, dass man aus logistischen Gründen nicht mehr in den Saal kommt, aber wenn man, ob wegen eines Toilettenbesuchs oder sonstigen Gründen nicht mehr auf das Gelände der Stadthalle gelassen wird, ist das etwas übereifrig. Peinlicher Höhepunkt der geschilderten Situation: Die Gewinner des ECG wurden von den Orga-Helfern vom Stadtgarten nicht mehr in die Stadthalle gelassen und konnten erst nach einer sehr umständlichen Kommunikationskette in den Festsaal, um ihren Preis entgegenzunehmen.
Hier einfach in Zukunft nicht mit 110% Übereifer an die Sache rangehen, 100% reichen auch aus. 😉

Zur Abschlussveranstaltung:

Eingeleitet wurde sie durch das Abspielen der AMV-Gewinner und Showeinlagen der Kabuki-Gruppe Samurai und Kampfshowgruppe Kaneta Rena.

Moderiert wurde der Abschluss durch die Connichi-Orga, die neben den Gewinnern der Cosplay-Wettbewerbe auch einige Personaländerungen im Orga-Team mitteilte.

Abschließend wurde noch eine Danksagung an alle Ehrengäste und natürlich die Helfer und Unterstützer der Connichi ausgesprochen, bevor die Connichi 2016 offiziell für beendet erklärt wurde.

Natürlich waren auch wieder zahlreiche Cosplayer auf der Connichi 2016 unterwegs.
Hier ein kleiner Auszug:

Fazit:

Die Connichi wird ihrem Ruf als eine der langlebigsten und größten Anime-/Manga-Conventions im deutschsprachigen Raum mehr als gerecht: tolle Orga, tolles Programm, tolle Location.

In Sachen Zukunftsplanung, was die Kapazität der Location, die Absprache mit anderen Veranstaltungen und andere kleine organisatorische Feinheiten wie Preis-Leistungsverhältnis bzw. Angebot bei Speisen/Getränken oder Einlasskontrollen angeht, sollte man jedoch etwas langfristiger denken, um allen Besuchern ein möglichst stressfreies und umso angenehmeres Con-Erlebnis bieten zu können.

Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder, denn die Connichi ist wirklich eines der Con-Highlights des Jahres 🙂

Infos zur Connichi 2016:

Wann: 09.-11. September 2016
Wo: Stadthalle Kassel
Wer: Animexx e.V.
Eintritt: 3-Tages-Karte 61 €, Tageskarte zwischen 29 € und 47 €

Bericht: Beckman
Fotos: Noyomiko

Leipziger Buchmesse 2013 – Teil 2

Shinji Schneider
Vor einem doch recht übersichtlichen Publikum trat, nach dem ECG-Wettbewerb, Shinji Schneider auf.
Er präsentierte seine bereits bekannte Show zum Thema Videospiele und traf damit wieder zielsicher die Lachmuskeln seiner Zuschauer. Da er ein sehr breites zeitliches Spektrum abklapperte, war auch für die „älteren“ im Publikum viel Bekanntes dabei. So wechselten sich Rufe wie „Ja, genau, das gab’s ja damals auch!“ mit „Hääh? Was’sn das fürn Kram?“ ab. Er spielt mit seiner Show sehr gekonnt mit dem allgegenwärtigen Gedanken „früher war doch alles besser“. Irgendwann dürfte wohl jeder mal an genau diesem Punkt in seiner Lebensgeschichte ankommen, wo man sich vor lauter 3D-Special-Effect-Overload-Scenes zurücksehnt nach den Spielen, deren Story einfach darin bestand möglichst nicht ins Wasser zu fallen. Leider konnte Shinji mit seiner Show „Extralife“ nicht mehr an den Mega-Erfolg der Connichi 2012 anknüpfen. Lag wohl auch daran, dass das Publikum, bedingt durch die recht stressige Messe-Umgebung, reichlich k.O. war.
Sein nächster Auftritt wird auf der Yukon am 20.04.13 in Solingen sein.

Siegerehrung European Cosplay Gathering
Nach Shinjis Auftritt dünnte das Publikum noch mehr aus, als es zur Ehrung der Sieger für das ECG kam. Es wurden in den Kategorien Solo und Gruppe jeweils zwei Sieger erkoren, wovon jeweils der erste Platz die Reise nach Paris antreten wird. Platz zwei gilt als Nachfolge-Kandidat, sollte Platz eins ausfallen. Na, vielleicht werden da bei den Zweitplatzierten jetzt schon die Klingen gewetzt? ^^

Solo:
Platz 1: Christina F. als Sancha d’Aragona aus „Cantarella“
Platz 2: Christina M. als Prinzessin Serenity aus „Sailor Moon“

Gruppe:
Platz 1: Sabrina G., Jennifer G. und Anna S. als Helios, Chibi-Usa und Königin Nehelenia aus „Sailor Moon“
Platz 2: Melinda N. Dorothea K. und Jonathan K. als Markl, Sophie Hatter und Hauro aus „Das wandelnde Schloss“

Sonntag
Tief durchatmen! Luft holen, denn am Sonntag war dies tatsächlich einmal möglich! Es war bedeutend weniger Betrieb auf dem Messegelände als am vorangegangenen Samstag. Eine freie Bewegung war sogar ansatzweise in Halle 2 möglich.

LBM-Cosplay
Vor einem recht gut gefüllten Saal präsentierte Martin den anstehenden Cosplay-Wettbewerb der Leipziger Buchmesse. Dieser Wettbewerb fand rein lokal, in altbewährter Form statt (also kein ECG, WCS, DCM, or whatever). Bevor es losging richtete der anwesende Kulturattaché der japanischen Botschaft in Berlin einige Worte an das Publikum. Passend zum Cosplay, hatte auch er sich in ein recht niedliches Drachen-Cosplay gehüllt, welches, so betonte er, keinesfalls wie ein Frosch aussehen sollte. Er berichtete, dass er vor sechs Jahren begeistert davon war, als er auf der Leipziger Buchmesse damals bemerkte, wie lebendig in Deutschland die Manga- und Cosplayszene ist. Jedoch fühlte er sich, nach eigener Aussage, damals in Jeans und Jacke eher fremd. Daher erschien er 2013 ebenfalls im Cos und fühlte sich sofort dazugehörig. Er hob hervor, dass sein Arbeitgeber, das japanische Außenministerium, hinter dem Cosplay steht und den Cosplay-Wettbewerb auf der Leipziger Buchmesse mit Präsenten für die Teilnehmer unterstützt. Er beendete seine Rede mit der Einladung an jeden, Japan zu besuchen um die Kultur und die Vielfalt des Landes selbst zu erfahren.

Die Jury, welche über Wohl und Wehe der Cosplayer zu entscheiden hatte, setzte sich aus vier „alt gedienten“ Cosplayern zusammen und einem, live-ausgewählten Zuschauer. Die Kostümbewertung der Jury erfolgte wieder direkt nach den Auftritten. Da dies aber recht flott abgearbeitet wurde, behinderte diese Vorgehensweise den Ablauf des Wettbewerbes nicht.

Es waren mit 21 Teilnehmern deutlich mehr Cosplayer zum Wettbewerb angetreten als beim ECG. Durch die größere Anzahl an Wettbewerbern gab es auch ein breiteres Spektrum was die abgelieferten Leistungen anbetraf. Von Playback-Auftritten über „Off-Stimmen“-gestützte Shows bis hin zu Live-Gesangseinlagen war einfach alles vertreten. Tragik, Komik, Kampf in bedächtig geruhsamer bis derart flinker Darstellungsweise, dass der Kamera-Auslöser kaum hinterherkam, wechselten sich ab.

 

Startnummer Namen Charaktere Serie
01 Elisa H., Julia G., Oliver G. und Daniela F. Deidara Edo Tensei, Itachi Edo Tensei, Kakuzu Edo Tensei und Hidans Kopf „Naruto Shippuden“
02 Alexandra K. und Keiju Makoto Kino und Ami Mizuno „Sailor Moon“
03 Jens J. Kamui Gakupo „Vocaloid“
04 Clarissa M. und Pauline M. Lucy und Chii „Elfen Lied“ und „Chobits“
05 Kim Aileen B. Eruka Frog „Soul Eater“
06 Tiffany M., Daniela W., Benjamin K., Amelie F. und Sebastian Sch. Temari, Gaara, Kankuro, Deidara und Tobi „Naruto“
07 Melanie B. Grinsekatze „Alice im Wunderland“
08 Laura D. und Anna K. Black Pit und Pit „Kid Icarus“
09 Julia M. und Susanne Tomoyo und Sakura „Tsubasa Reservoir Chronicle“
10 Diana E. Hydropi Gijinka „Pokémon“
11 Laura K., Karola V., Jenny J., Isabel H. Kakashi, Yamato, Kushina und Hinata „Naruto“
12 Irina N., Maria K., Natascha M. und Katrin W. Shijamaru Nara, Ino Yamanaka, Choji Akimichi und Neji Hyuuga „Naruto“
13 Tina H. und Ronny J. Crona und Statist „Soul Eater“
14 Johanna und Jana Sch. Tsukimitsu Ochi und Niou Masaharu „Shin Prince of Tennis“
15 Marianne, Marieka und Carina Anne Shirley, Diana Barry und Josie Pye „Anne mit den roten Haaren“
16 Antonia V., Lura, Katharina, Mariam, Janina Kai Hiwatari, Max Tate, Dranzer, Black Dranzer, Ray Kon „Beyblade“
17 Sue P. und Janine L. Konan und Itachi „Naruto Shippuden“
18 Anika Sch. Yuki Cross „Vampire Knight“
19 Denise und Angelika S. Nero und Dante „Devil my Cry 4“
20 Xenia v. G. und Luisa-Maria B. Anya Stroud und Anya Stroud „Gear of War“
21 Melanie N. und Kimberly M. Sakura und Naruto Sexy no Jutsu „Naruto“

Der Wettbewerb dauerte verhältnismäßig lange, so verschob sich auch die Siegerehrung um eine halbe Stunde nach hinten. Am Ende konnten dann fünf Sieger gekürt werden:

5. Diana E. als Hydropi Gijinka aus „Pokémon“
4. Marianne, Marieka und Carina als Anne Shirley, Diana Barry und Josie Pye aus „Anne mit den roten Haaren“
3. Laura K., Karola V., Jenny J., Isabel H. als Kakashi, Yamato, Kushina und Hinata aus „Naruto“
2. Johanna und Jana Sch. als Tsukimitsu Ochi und Niou Masaharu aus „Shin Prince of Tennis“
1. Laura D. und Anna K. als Black Pit und Pit aus „Kid Icarus“

Fazit
Die Leipziger Buchmesse eröffnet traditionell das PDex-Convention Jahr. In ihren gewaltigen Ausmaßen fordert die Messe jedoch wesentlich mehr Ausdauer vom Publikum ab, als es eine „normale“ Con tut. Man ist als Anime- und Manga Fan eben nicht unter sich, was jedoch keineswegs ein Problem darstellt. Wenn man mal etwas Luft zum Verschnaufen braucht, oder einfach etwas anderes sehen möchte, besucht man quasi „nebenan“ die Welt der „normalen“ Literatur. Angaffen und dumme Sprüche müssen Cosplayer auf der LBM glücklicherweise nur noch sehr selten ertragen.
Eine richtige Convention, wie etwa die Connichi, ist es aber trotzdem nicht. Dafür fehlt der „Fair“ einfach das „Flair“ 😉

Kurzinfo
Aus unserem Lexikon
Leipziger Buchmesse- März
Leipzig, Messegelände „Neue Messe“
Zweitgrößte deutsche Buchmesse mit internationalem Publikum. Comic/Manga/Anime-Szene ist durch die Verlage vertreten. Informationsstände. Austragungsort des deutschen Vorentscheid zum European Cosplay Gathering.

Anfahrt ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen. Leipzig liegt recht zentral in Deutschland und ist daher eine sehr gute Location (Autobahn A9, ICE, Flughafen).
Vom Hauptbahnhof mit Linie 16 bis direkt zur Endhaltestelle „Neue Messe“. Auf dem Weg liegt, drei Stationen vor der Messe, die Haltestelle „Wiederitzsch-Mitte“. Hier findet Ihr das preiswerte Hotel zur Messe. PummelDex Empfehlung!
http://www.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse 2013 – Teil 1

Besucherrekord. Dieses Wort ist in Leipzig beinahe schon zur Normalität geworden. 2013 tauchte es schon wieder in den Nachrichten auf und die Besucher der Messe dürfte dies nicht sonderlich gewundert haben. 168.000 Besucher waren insgesamt auf Deutschlands zweitgrößter Buchmesse und schaute sich an, was die, aus 43 Ländern stammenden, 2.069 Verlage auf 69.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu bieten hatten.
Leipzig ist die Buchmesse für den „Endanwender“, Publikumsorientierung pur.

An den Wochenendtagen spielte sogar meist die Sonne mit und strahlte hell über dem bitterkalten Messegelände. Bedingt durch Schnee und Eis gab es leider für die meist leicht bekleideten Cosplayer nicht die Option, sich längere Zeit im schönen Außenbereich aufzuhalten.

Negativ macht sich auch langsam die zwar architektonisch interessante, für derartige Menschenmengen aber langsam nicht mehr taugliche Bauart der Messe bemerkbar. Die gläsernen Verbindungstunnels mussten oftmals, wegen des zu hohen Menschenaufkommens, in Einbahnstraßen verwandelt werden.

In Halle 2 steppte wieder der Bär. Diesmal mit einer „löchrigen“ Abgrenzungsmauer, konnte man quasi „barrierefrei“ direkt in den bunten Comic-Bereich gelangen. Natürlich dauerte es auch hier, vor allem samstags, nicht sehr lange, bis man nur im Strom der Massen mit schwimmen konnte, man kennt das ja.
An Ausstellern waren vertreten Egmont Manga, Carlsen Manga, Tokyopop, Kazé, Butter & Cream, Anime House, Namco Bandai Games Europe und Comic Culture.

In Leipzig wurde diesmal im Punkte Stargäste richtig aufgefahren. Carlsen hatte den Zeichner Atsushi Ohkubo (u.a. „Soul Eater“) eingeladen. Tokyopop lud den Mangaka Tite Kubo (u.a. „Bleach“) auf die Messe ein und EMA hatte die Mangaka Ema Toyama (u.a. „xx me!“) vor Ort. Leider war das Fotografieren der Ehrengäste nicht erlaubt.

Am Sonntag war der Regisseur Keiichi Hara im Anime-Kino. Er beantwortete eine Stunde lang Fragen zu seiner Arbeit von u.a. „Shin-chan“ und „Summer Days with Coo“. Neben den japanischen Gästen waren auch wieder einige deutschsprachige Zeichner vor Ort: Fahr Sindram, Guido Neukamm, David Füleki, Marika Herzog, Diana Liesaus, Martin Geier und Christina Plaka.

Neben den Ehrengästen gab es auch wieder Hunderte Cosplayer, die die Buchmesse farblich auflockerten:

Dankenswerter Weise stellte die Leipziger Buchmesse auch in diesem Jahr wieder das Congresscenter „CCL“ für die Cosplay-Events zur Verfügung. Wie es der Moderator Martin treffend formuliert hat, gehört Cosplay einfach auf eine große Saalbühne. In der Vergangenheit haben wir ja bereits unangenehme Erfahrungen damit gemacht, wie bescheiden es doch ist, wenn mitten in einer Messehalle eine mickrige Bühne aufgebaut wird und darauf dann Cosplay stattfinden soll. Nein, das Publikum hat nicht nur Ansprüche an die darstellenden Cosplayer an sich, sondern auch an das „Drumherum“. Stimmt eines von beiden nicht, fehlt einfach das ganz besondere Erlebnis.

European Cosplay Gathering
Vorentscheid Deutschland
Noch bevor am Samstag offizieller Einlasstermin in den Saal war, wurden bereits Zutrittssperren verhängt. Der Saal war schon brechend voll und viele standen oder mussten auf dem Boden sitzen, was die Sicherheitskräfte natürlich nicht sonderlich gerne sahen. Der Einlass in den Saal war wohl etwas verfrüht.
Dann wurde es ernst für die Cosplayer, die sich vorgenommen hatten Deutschland beim ECG in Paris zu vertreten. Und Deutschland hat einiges zu verlieren, stellen wir doch immerhin im Solo-Cosplay die derzeitige Europa-Meisterin „Bell“. Sie berichtete vor Beginn des Wettbewerbes von ihren Erlebnissen in Paris und schwärmte von der professionellen und durch und durch netten Art, wie beim letzten Finale mit den Cosplayern umgegangen worden ist. Tolle Technik, tolle Show, super Versorgung der Cosplayer und eine Cosplay-Party-Bus-Tour durch Paris waren nur einige Merkmale, welche sie begeistert hervorgehoben hatte.
Die Moderation übernahm wieder Martin. Okay, die diesmalige „Klatsche“ für ihn kommt gleich jetzt: Es war wohl nicht sein Wochenende. Ein Publikum, welches nun mal schlichtweg keinen Bock hat auf künstliche Animation hatte… kann man eben nicht durch ebensolche begeistern. Interessant ist, dass er genau das sogar einmal gesagt hat. Es gibt also noch Hoffnung, „Selbsterkenntnis“ und so weiter… 😉 Aber: Größe beweist man, wenn man sich seinen ärgsten Ängsten stellt. Das hat Martin getan und „Luigi“ auf die Bühne geholt! Der neunmalkluge Klemptner, der Martin in der Vergangenheit mal aufs Heftigste „live“ die Meinung gesteckt hatte, sorgte für einige Lacher.

Ein wenig ernüchternd fällt leider das Fazit zu den dargebotenen Leistungen aus. Selbstverständlich gehört einiges dazu, sich in einem europaweiten Wettbewerb messen zu wollen. Jedoch konnte man alleine schon an der geringen Teilnehmerzahl erkennen, dass der ECG wohl nicht sonderlich hoch im Kurs steht. Die Tücken der Technik schlugen auch wieder ein paar Mal zu, vor allem stumme Mikros und rumpelnder Sound machten den Cosplayern zu schaffen. Ja, man soll nicht so viel meckern, gewiss, aber eines muss noch gesagt werden: In all‘ den Jahren, in denen es nun schon Cosplay auf der „großen Bühne“ gibt haben wir doch gelernt, dass man für Playback-Auftritte kein billiges zwo-Euro-fuffzich-Mikrophon verwenden darf. Es klingt grässlich.
So war das Leistungsgefälle der gezeigten Performances sehr steil und erfreulicherweise honorierte die Jury genau die Leistungsspitze, welche sich auch in der Tat als die brillanteste Darstellerin in die Herzen der Zuschauer gecosplayed hat!

 

Startnummer Namen Charaktere Serie
01 Christina M. Prinzessin Serenity „Sailor Moon“
02 Jessica Sch. und Maren H. Elda und Freya „Chobits“
03 Christina F. Sancha d’Aragona „Cantarella“
04 Regina H. und Martina K. Tomoyo und Sakura „Card Captor Sakura“
05 Katherine K. und Deianeira Chiaro und Chesare „Cantarella“
06 Sabrina G., Jennifer G. und Anna S. Helios, Chibi-Usa und Königin Nehelenia „Sailor Moon“
07 Jessica K. und Fanny L. Dead Master und Black Rock Shooter „Black Rock Shooter“
08 Miriam E. und Andreas St. Ciel Phantomhive und Sebastian Michaelis „Black Butler“
09 Franziska M. und Stephanie V. Elsea de Lute Irma und Hakua do Lot Herminium „The world god online knows“
10 Juliane P., Tanja B. und Juliane Sch. Mai, Ty Lee und Azula „Avatar – Der Herr der Elemente“
11 Ariane P. und Lisa M. Lady Oscar und Marie Antoinette „Lady Oscar“
12 Melinda N. Dorothea K. und Jonathan K. Markl, Sophie Hatter und Hauro „Das wandelnde Schloss“
13 Nadine J. Blue Rose „Tiger and Bunny“
14 Johanna und Jana Sch. The greedy Once-ler und The Once-ler „The Lorax“
15 Tina P. und Patricia R. Anarchy Panty und Anarchy Stocking „Panty & Stocking with Garterbelt“
16 Alice, Marie P. und Sabrina Sch. Yukiho Hagiwara, Haruka Amami und Miura Azusa „Idolm@aster2“

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Programm der Manga Comic Convention 2015

Manga-Comic-ConventionVom 12. bis 15. März 2015 findet auf dem Gelände der Leipziger Buchmesse die Manga-Comic-Convention statt. Halle 1 ist Manga, Comics, Games und Cosplay gewidmet, in Halle 2 lädt die Fantasy Leseinsel ein. Buchkunst und Grafik sind in Halle 3 zu finden, die Bereiche Graphic Novel sowie die Independent Leseinsel in Halle 5. Seit 2014 findet die Veranstaltung statt und konnte im Vorjahr schon 89.000 Besucher verzeichnen. 2015 präsentiert sich die Convention mit einem deutlich wachsenden Kreativbereich und rückt den klassischen Comic und Computer- und Videospiele noch stärker in den Fokus.

Zu sehen gibt es auch in diesem Jahr wieder viel. Ein Highlight ist in diesem Jahr die Sonderausstellung „Streifzüge – Wanderings“ mit Comics aus Israel. Es haben sich auch wieder viele Gäste angekündigt. So kommen Comic-Fans dieses Jahr richtig auf ihre Kosten. Die Kreativenköpfe Vicki und Bob Scott („Peanuts„) sind zu Gast, sowie der „Simpsons„-Zeichner Serban Cristescu, der „Die Schlümpfe„-Zeichner Miguel Díaz Vizoso und Barbara Canepa bekannt durch „W.I.T.C.H.“ und „Monster Allergy“. Im Mangabereich wurden vorab schon einige Hochkarätige Gäste angekündigt: Takeshi Obata (u.a. „Death Note“), Mayu Sakai (u.a. „Rockin’ Heaven“, „Momo – Little Devil“), Chaco Abeno (u.a. „Chrome Breaker“) und Tatsuya Ihara („How to Draw Manga – Manga-Figuren in dynamischen Posen“).

In Halle 1 wird es in diesem Jahr eine 50m² große Fan-Ausstellung zum Thema „Sailor Moon“ geben. Die Ausstellung entstand zum Jubiläum „20 Jahre Sailor Moon in Deutschland“.

Cosplay-Fans kommen beim deutschen Vorentscheid des European Cosplay Gathering auf ihre Kosten. Außerdem findet auch wieder der „Tales of Cosplay“-Wettbewerb statt. Zudem werden wieder etliche Workshops zum Thema Cosplay veranstaltet.

Ihr interessiert euch eher für Games? Kein Problem! Im Gamesroom könnt ihr aktuelle Games anspielen. Bandai Namco, Nintendo und Square Enix sind mit eigenen Ständen vor Ort und werden über ihre Neuheiten informieren. Es wird auch ein „Games-Contest“ veranstaltet.

Quelle: Pressemeldung