Requiem of the Rose King

Name: Requiem of the Rose King
Englischer Name:
Originaltitel: Bara-ô no sôretsu
Herausgebracht: Japan: Tohan Corporation 2014
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Aya Kanno
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 9,99 €

Story
Im 15. Jahrhundert führen die Herzogshäuser York und Lancaster in den „Rosenkriegen“ einen erbitterten Kampf um den englischen Thron. Das Haus York („Weiße Rose“) bestreitet darin die Legitimität des amtierenden Königs Henry VI. aus dem Hause Lancaster („Rote Rose“).

Richard ist der dritte Sohn des Herzogs von York. Gerne würde er wie sein ältester Bruder an der Seite des Vaters ins Feld ziehen, um die Krone zu erobern. Doch Richard ist nicht nur jung, sondern auch intersexuell und damit von Geburt an missgestaltet, weswegen er zu seinem Frust immer wieder zurückstecken muss. Einige bezeichnen ihn als „Kind des Teufels“ und Unglücksbringer. Darüber hinaus plagen ihn Visionen einer jungen Frau namens Jeanne, die eigentlich schon vor langer Zeit auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Die Lage ändert sich, als Richard, zusammen mit seiner Mutter und einem seiner Brüder vom Sohn des Königs gefangengenommen wird. Zwar gelingt es ihm unbemerkt durch einen Geheimgang nach draußen zu gelangen, doch seiner Familie bleibt dieser Weg versperrt. Auf der Suche nach Hilfe begegnet Richard einem Mann namens Henry, der sich als Schäfer ausgibt. In Henry findet Richard erstmals jemanden, der ihn nicht nur vorbehaltlos in seiner Andersheit akzeptiert, sondern ihm auch Seelenverwandter wird. Wer ist jener „Henry“ wirklich? Wird es Richards Familie gelingen, den Thron für sich zu erkämpfen? Und was wird die Rolle von Richard selbst sein?

Eigene Meinung
William Shakespeares Dramen „Henry VI.“ und „Richard III.“ zählen bis heute zu seinen beliebtesten Werken und waren auch noch Jahrhunderte später maßgeblich für das Image der Titelpersonen in der Öffentlichkeit. Schon der alte Meister hatte gemerkt, dass die englischen Rosenkriege des 15. Jahrhunderts alles bieten, was eine Story braucht, um erfolgreich als Unterhaltungsmedium aufbereitet zu werden. Die Faszination des Stoffs ist bis heute ungebrochen, daher wundert es nicht, dass auch der Manga-Markt zunehmend die In Japan weniger bekannten Werke Shakespeares für sich entdeckt. Heraus kommt ein düsteres Fantasy-Epos, das vom Stil etwas an die früheren Werke von Kaori Yuki erinnert, mit Shakespeares Werken aber zu tun hat. Historische Genauigkeit darf man ebenfalls nicht erwarten, man vermisst sie aber auch nicht bzw. braucht auch keine Hintergrundinformationen, da sich der Spannungsbogen auch so erhält.

Die surreal anmutenden Bildkompositionen mit überwiegend spärlichen Hintergründen, aber umso mehr Licht- und Schattenspielereien erzeugen eine melancholisch-trübe Grundstimmung, an der Shakespeare sich erfreut hätte und die auch die Fans dieser Art von Manga optisch bestens bedient. Die Rollen sind klassisch verteilt: Der schwarzhaarige Außenseiter Richard, der seine Familie mit allen Mitteln an die Macht bringen will auf der einen und sein liebevoller Vater, die treuen Brüder und der fromme Henry, alle blond, auf der hellen Seite. Die Intersexualität Richards ist eine interessante Interpretation der immer wieder betonten Missgestaltung des Herzogssohns. Es wird spannend, wie die begonnenen Handlungsstränge noch miteinander verwoben werden.

© Rockita

Requiem of the Rose King: © 2014  Aya Kanno  Tohan Corp. / Carlsen

 

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Korosensei Quest!

Name: Korosensei Quest!
Englischer Name: Koro Sensei Quest!
Originaltitel: Koro-sensei Q!
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: Kizuku Watanabe
Original-Story: Yusei Matsui
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 5,99 €

Story
Unfassbar, was der Klasse 9E der Kunugigaoka-Zauberschule widerfährt: Eines Tages steht der Teufel persönlich vor der Tür und verlangt, die Klasse unterrichten zu dürfen. Im Gegenzug sollen die Schüler versuchen ihn zu vernichten. Klingt nach einem Deal, gäbe es nicht das Problem, dass die 9E eine Ansammlung von unbeholfenen und ungeschickten Nachwuchshelden ist. Zaubersprüche entfalten nicht die gewünschte Wirkung, aufgrund ihres niedrigen Levels haben sie nur einfachste Waffen und noch dazu machen ihnen Bugs das Leben schwer. Dementsprechend werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Kameraden im Rest der Schule gemieden oder sogar gemobbt.

Nun soll die Wende kommen, denn der Teufel, der flugs „Korosensei“ getauft wird, hat etwas bemerkt: Die Bugs, die die Schüler der 9E haben, können von diesen zum eigenen Vorteil genutzt werden können. Zunächst sind die Jung-Magier und Krieger skeptisch, dann aber entdecken sie, dass sie wirklich etwas bewegen können. Noch dazu sind der Unterricht mit Korosens und die vielen abenteuerlichen Klassenausflüge Gold wert.

Aber sind sie wirklich in der Lage, ihre Schwäche zu überwinden und Korosensei zu töten? Und außerdem: Handelt es sich beim Teufel wirklich um ein atomgelbes Tentakelmonster, das mit Mach 99999 durch die Lande rast?

Eigene Meinung
Kaum ist die Hauptserie „Assassination Classroom“ abgeschlossen, wurde in Japan schon mit dem nächsten Franchise der Serie um das Alien Koro-sensei begonnen. Wie inzwischen beim Shueisha-Verlag recht üblich, beauftragte man statt des Schöpfers der Original-Serie andere Mangaka mit der Umsetzung, in diesem Fall das Duo Kizuku Watanabe (Story) und Jo Aoto (Zeichnungen). Gerade der noch unbekannte Aoto macht dabei einen guten Job, bleibt nah an Yusei Matsuis Zeichenstil. Vor allem seine Darstellungen von Gesichtern bleiben im Gedächtnis.

Inhaltlich aber enttäuscht die Serie. Das fängt schon damit an, dass die Grundstruktur der Original-Serie 1:1 ins Fantasy-Genre übertragen wurde, was nicht selten hinkt. Die schlechteste Klasse einer Zauberschule – auf der aber auch Schwertkampf unterrichtet wird – soll den Teufel töten, während dieser die Schüler unterrichtet. Das ist aber alles andere als einfach, denn der Teufel Korosensei verfügt über unfassbare Fähigkeiten. Natürlich tauchen auch die bekannten Gesichter Karasuma (hier: Schwertmeister) und Irina (hier: heiße Hexe) auf.

Es findet sich zwar über die Kapitel hinweg immer mal wieder eine nette Fantasy-Rahmenstory, das kann Watanabe, der auch schon Grimms Manga adaptiert hat. Die Grundmuster bleiben aber dieselben wie bei „Assassination Classroom“, manche Gags erfahren zudem eine derartige Abnutzung, dass sie bereits am Ende des ersten Bandes nur noch schwer zu ertragen sind.

Das ganze aktuelle Konzept in Japan, erfolgreiche Serien bis aufs Blut auszureizen, ist dringend zu hinterfragen. Zumindest den ersten Band dieses Quasi-Spin-Offs werden sich die meisten Fans der Original-Serie nicht entgehen lassen, weil sie mehr von der Klasse 9e (im Original noch: 3-E) lesen wollen. Und ein eingefleischter Fan wird man auch sein müssen, um der Serie etwas abgewinnen zu können..

© Rockita

Korosensei Quest: © 2016 Yusei Matsui/Kizuku Watanabe/Jo Aoto  Shueisha / Carlsen

 

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In/Spectre

Name: In/Spectre
Englischer Name:
Originaltitel: Kyoko Suiri – Invented Inference
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Original: Kyo Shirodaira
Zeichnungen: Chashiba Katase
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Ein Bein und ein Auge hat die junge Kotoko verloren. Als Kind von Yokai entführt, stimmte sie deren Bitte zu ihre „Göttin der Weisheit“ zu werden, sie musste dafür aber einen hohen Preis zahlen.

Nun schlichtet sie zwischen den verschiedenen Wesen oder auch zwischen den Wesen und den Menschen. Mitunter auch mit Gewalt, wenn es sein muss.

Als sie den Studenten Kuro im Krankenhaus kennenlernt, ist es für sie Liebe auf den ersten Blick. Doch er erscheint etwas zu verbergen, denn selbst ihr Yokai Freunde sprechen von ihm als Monster. Aber was bedeutet das genau und wie führte dies dazu, dass seine Freundin sich von ihm trennte?

Hat Kotoko nun freie Bahn bei Kuro? Oder hängt er noch zu sehr an seiner alten Liebe? Auf jeden Fall drängt sie ihn mit ihr zusammen zu arbeiten, denn auch für sie als Göttin, ist ihr tun nicht immer ungefährlich! Wird sie dabei sein Herz erobern können? Und was passiert, wenn seine Ex wieder in ihr Leben tritt?

Eigene Meinung
„In/Spectre“ ist schon wirklich was außergewöhnliches, das man mögen muss.

Der Manga basiert auf einer Light Novel mit dem Titel „In/Spectre – Nanase die Stahlfrau“ von Kyo Shirodaira. Diese erschien 2011 in Japan. Der Manga kopiert allerdings nicht einfach die Handlung der Light Novel, vielmehr dehnt er die Geschichte aus und bringt eigene Nuancen mit ein.

Eine solche Geschichte, wie diese, kannte ich bisher nicht und es hat mich gefreut mal wieder positiv überrascht zu werden. Momentan gibt es ja nicht so viel wirkliches Neues! Einiges von dem was einem geboten wird, kennt man ja schon auf die ein oder andere Art.

Da hebt sich der Manga wirklich ab! Zumal Kotoko genau weiß was sie will und auch mit ihren Handicaps um zu gehen weiß und das sogar recht schlagkräftig. Auch finde ich es gut zu sehen, dass sich zwischen Kuro und Kotoko nicht sofort die große Liebe entspinnt. Vielmehr versucht er sie eher auf Abstand zu halten und es ist sie, die den Mann von sich und der Liebe, überzeugen muss. Das dann auch noch seine Ex wieder ins Spiel kommt ist ein guter Twist und trägt zur weiteren Spannung bei. Man brennt geradezu darauf zu erfahren, wie es mit dem „Monster“ und der „Göttin“ weitergeht.

Die Zeichnungen sind wirklich hervorragend. Besonders auf die Yokai und den Gruselfaktor wurde viel Wert gelegt und trägt daher sehr gut zur Stimmung des Manga bei, dabei wird es mitunter auch schon mal blutig.

Mit dem Lesen kam man sehr zügig voran, da man doch wissen wollte wie es mit der Geschichte weitergeht und was genau mit Kuro passiert ist. Die Panele sind dabei, ab und an, ein wenig textlastig, aber darüber sieht man bei dem wirklich interessanten und spannenden Manga gern mal hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahre und ist gut gewählt. Themen wie fehlenden Körperteile, Yokai und der hohe Grusel- und Actionanteil, sind in dem Alter gut zu verstehen und überfordern einen nicht.

Fans von wirklich interessanten Manga sollten bei „In/Spectre“ unbedingt zu greifen. Damit macht man ganz sicher keinen Fehler.

In/Spectre: © 2015 Kyo Shirodaira, Chashiba Katase, Kodansha/ Carlsen

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Chocolate Vampire

Name: Chocolate Vampire
Englischer Name:
Originaltitel: Chocolate Vampire
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Kyoko Kumagai
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Chiyo schloss als kleines Mädchen unbedarft mit ihrem Spielkameraden Setsu, einem Vampir, den Blutpakt. Allerdings änderte sich ihre Einstellung Vampiren gegenüber, als ihre Eltern brutal von Vampiren ermordet wurden.

Seitdem versucht sie den Blutpakt, welcher ihr allerdings auch Vorteile bringt, aufzulösen. Dies geht allerdings nur, wenn der Vampir dies tut. Nur denkt Setsu nicht daran seine Beute aufzugeben. Wobei da wohl zumindest von seiner Seite aus auch tiefere Gefühle mit im Spiel sind. Schließlich sieht er den Blutpakt auch als Chance Chiyo beschützen zu können.

Als die Beiden in eine blutige Verschwörung mit hineingezogen werden und auch Chiyos restliche Familie in Gefahr gerät, wird es dem jungen Mädchen zu viel. Sie verlangt die Auflösung des Paktes und Setsu gibt sie auf ihr Drängen frei! Doch damit verliert sie ihre durch den Pakt verliehenen Fähigkeiten und ist so leichte Beute für ihre durchtriebene Gegnerin!

Wird Setsu ihr zur Hilfe kommen? Oder muss sie diesmal als normaler Mensch gegen die Vampire bestehen? Zudem gibt es da auch noch einen weiteren Anwärter auf Chiyos Herz, kommt dieser nun statt Setsu zum Zug?

Eigene Meinung
„Chocolate Vampire“ ist ein wirklich interessanter Manga. Zwar gibt es öfters Manga in denen Vampire vorkommen, aber dieser hier hat seinen ganz eigenen Charme. Er hat Witz, Action und eine Prise Romantik und bedient nicht zu sehr die gängigen Klischees.

Zu dem ist Chiyo so gar nicht die holde Maid in Gefahr, sondern schlägt auch selbst gern zu und steht so für sich selbst ein. Setsu lässt sie gehen, wird aber sicher nicht lange von ihr lassen können, hat man so im Gefühl. Es bleibt also spannend, wie Chiyo nun als „normaler“ Mensch ihr Leben meistert und wer am Ende ihr Herz erobert.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und voller Details. Nur hätten die Charaktere gern ein wenig erwachsener wirken können, zumal sie alle so ungefähr in die 10. Klasse oder höher gehen. Dafür sehen sie allerdings eher aus, als wäre sie so um die 12 Jahre alt.

Mit dem Lesen ging es zügig voran. Der Manga war durchweg spannend und die Panele auch nie zu textlastig. Das Ende war leider ein Cliffhanger, aber gerade der macht einen echt neugierig auf den nächsten Band.

Die Altersempfehlung liegt bei 13 Jahre und ist gut gewählt. Hin und wieder geht es schon mal ein wenig blutiger zu.

Fans von interessanten Fantasymanga, die Romantik und Action mögen, sollten bei „Chocolate Vampire“ beherzt zu greifen!

Chocolate Vampire: © 2017 Kyoko Kumagai, Shogakukan/ Tokyopop

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Sengoku Vamp

Name: Sengoku Vamp
Englischer Name:
Originaltitel: Sengoku Vamp
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Sora Hoonoki
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Die junge Hisaki wird 450 Jahre in die Vergangenheit versetzt und landet mitten in der Sengoku-Zeit. Dort gerät sie in einen Strudel aus Verschwörungen, Gewalt und übernatürlichen Mächten, denn laut einer Wahrsagung, ist sie der Schlüssel zum Sieg!

Gleichzeitig sorgt sie versehentlich dafür, dass Oda Nobunaga, der einmal das Reich regieren soll, zu einem Vampir gemacht wird. Vielleicht sorgt sie damit auch erst dafür, dass die Geschichte so abläuft wie sie sie kennt? Nun kämpfen die zwei Seiten in dem jungen Nobunaga um Dominanz. Nur in einem sind diese zwei Seiten sich einig: sie lieben Hisaki und wollen sie beschützen. Sie und ihr köstliches Blut.

Doch auch die Gegenseite ist nicht untätig und so wird Hisakis Jungendfreund Hajime ebenfalls in die Vergangenheit gezogen!

Werden Hisaki und Nobunaga wirklich ein Paar? Zumal er ja schon verheiratet ist und sie nur seine Konkubine sein könnte? Oder kommt ihnen da Hajime oder ein anderer Mann noch in die Quere? Und wird die Geschichte sich wirklich so entwickeln wie sie soll, um die Zukunft, so wie Hisaki sie kennt, erstehen zu lassen?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Sengoku Vamp“ sehr gut. Es wird mit geschichtlichen Fakten und Fiktion gespielt und das in einem sehr spannenden und interessanten Rahmen. Dabei werden sowohl den Hauptfiguren, wie auch den Nebencharakteren genug Raum gegeben sich zu entwickeln, so dass der ein oder andere einem schon jetzt an’s Herz wächst.

Die Charaktere überzeugen zudem sowohl im Aussehen, als auch ihrem Wesen. Man bekommt glatt Lust sich geschichtlich weiterzubilden. Sich schlau zu machen, wie es damals wirklich zuging und wer die realen Personen hinter den Charakteren des Manga wirklich waren.

Gut finde ich auch, dass Hisaki Nobunaga nicht einfach so verfällt, sondern immer noch einen Weg zurück in ihre Zeit sucht. Daher wird es sicher interessant zu sehen sein, wie sich die Beziehung zwischen den Beiden weiterentwickeln wird. Zudem taucht auch ihr Jugendfreund wieder auf, was sicher noch zu einigen Verwicklungen führen wird, da er nun notgedrungen den Platz einer anderen wichtigen, geschichtlichen Figur übernimmt.

Die Zeichnungen sind wirklich hervorragend und voller Details. Besonders auf die Darstellung von Kleidung und Haar, aber auch den Hintergründen wurde viel Wert gelegt, was einen noch tiefer in die damalige Zeit eintauchen lässt.

Mit dem Lesen kam man zügig voran, da die Panele nie zu textlastig und der Manga durchweg spannend war.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und ist sehr gut gewählt, da es doch mitunter schon mal ein wenig brutal und blutig zu geht.

Fans von wirklich guten Fantasy-Geschichten, mit einer Prise Romantik und Geschichtskunde, sollten bei „Sengoku Vamp“ auf jeden Fall zugreifen!

Sengoku Vamp: © 2016 Sora Hoonoki, Kodansha/ EMA

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Hybrid Child

Name: Hybrid Child
Englischer Name: Hybrid Child
Originaltitel: Hybrid Child
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2008
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Shungiku Nakamura
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
„Hybrid Child“ vereint mehrere kurze Geschichten über Liebe, Verlust und dem eigentlichen Sinn des Lebens in sich.

Dabei lernt man den jungen Kotaro und Hazuki kennen. Kotaro rettete Hazuki als kleiner Junge von einem Schrottplatz, wo man das „Hybrid Child“ einfach so entsorgt hatte. Hybrid Children sind künstliche Wesen, weder Mensch noch Maschine, die sich erst durch die Liebe und Fürsorge ihrer Besitzer weiterentwickeln und wachsen. Als Hazuki nun anfängt Fehlfunktionen zu haben wendet sich Kotaro an dessen Erschaffer Kuroda mit dem verzweifelten Wunsch einer Reparatur. Doch dieser macht ihm keine großen Hoffnungen. Dennoch ist Kotaro bereit alles zu tun, um Hazuki zu retten, denn ein Leben ohne ihn ist einfach unvorstellbar!

In einer weiteren Geschichte wundert sich Yuzu, ebenfalls ein Hybrid Child, warum er trotz der Fürsorge seines Besitzers nicht wächst. Was ist es, was ihn daran hindert? Warum ist sein Besitzer oft so traurig und sitzt ganz allein in einem Meer aus Blumen im Garten? Nach einem Tipp eines erwachsenen Hybrid Childs, verlangt er von Ichi mit ihm Liebe zu machen, damit er endlich wächst! Dieser geht darauf aber nicht ein und erst nach einem Anschlag auf das Leben seines Besitzers, bei dem dieser schwer verletzt wird, wird ihm klar, was ihm gefehlt hatte, um zu wachsen.

Der Rest des Bandes beschäftigt sich dann mit Kuroda und dessen tragischer Vergangenheit. Erst nach einem großen Verlust, der ihn tief prägte, begann er Hybrid Children herzustellen. Vermutlich um auf eine verdrehte Art das zurückzubekommen, was er einst auf tragische Weise verlor.

Eigene Meinung
„Hybrid Child“ ist ein wirklich toller Manga, voller Melancholie, einer Spur Witz aber auch reichlich Liebe! Mir gefällt das Zusammenspiel dieser Komponenten sehr gut. So gut, dass einem schon mal die Augen feucht wurden oder man einfach nur lächeln musste.

Nach dem Inhalt des Einzelbandes entstand in Japan auch ein Hörspiel sowie eine vierteilige OVA, die auch hier zu Lande unter Boys Love Fans sehr beliebt ist. Auch ich kenne sie natürlich und freute mich daher um so mehr, dass nun auch der Manga dazu bei uns auf Deutsch erschien ist.

Bisher hat mich aber auch noch kein Manga von Shungiku Nakamura enttäuscht. Sowohl „Junjo Romantica“ als auch „Sekaiichi Hatsukoi“ waren und sind wirklich tolle Manga von ihr, die auch ich im Regal stehen hab. Daher freue ich mich auch sehr über diesen Einzelband. Klar hätte man noch mehr aus der Geschichte um die Hybrid Children machen können, aber auch so war das Lesen ein Genuss.

Die Zeichnungen sind Geschmackssache, denn sie sind doch ein wenig kantiger und nicht so weich, wie bei anderen Manga des Genre. Zudem gleichen die Charaktere auch denen aus den anderen Werken der Mangaka. Man sieht darüber aber gern hinweg, denn die Geschichten sind einfach gut und spannend erzählt.

Mit dem Lesen kam man gut voran, ab und an waren die Panele zwar ein wenig textlastig, aber dies machte einem in diesem Fall nicht so viel aus.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist gut gewählt. Zwar geschieht im sexuellen Sinn nicht all zu viel und wenn auch nicht gerade explizit, aber man sollte schon eine gewisse Reife besitzen, um die ernsten Themen des Manga wirklich nachvollziehen zu können.

Fans von Shungiku Nakamura und ihren Werken sollten auch bei „Hybrid Child“ zugreifen! Aber auch Neulinge oder Boys Love Fans generell ist der Manga an’s Herz zu legen!

Hybrid Child: © 2008 Shungiku Nakamura, Kadokawa/ Carlsen

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Fairy Tail Ice Trail

Name: Fairy Tail Ice Trail
Englischer Name: Fairy Tail: Ice Trail
Originaltitel: Tale of Fairy Tail Ice Trail
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Originalstory: Hiro Mashima
Zeichnungen: Yusuke Shirato
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 9,99 €

Story
In „Ice Trail – Tale of Fairy Tail“ dreht sich alles um Gray Fullbuster und sein Leben vor seinem Beitritt in die Gilde „Fairy Tail“!

Der junge Eismagier macht sich auf auf eine Trainingsreise. Er will die Welt sehen und dabei stärker werden, in dem er mächtige Magier findet und sich mit diesen misst, um an Erfahrung und Macht zu gewinnen.

Auf dem Weg durch die Welt trifft er immer wieder auf Schwierigkeiten und andere Gilden, welche er meist schlagkräftig mit seiner Magie aus dem Weg räumen muss. Dabei tritt er unter anderem gegen Nez Booms an, den Gildenmeister von „Chrono Noise“, um die junge Nano aus dessen Händen zu befreien!

Danach verschlägt es ihn in das Magiergefängnis Black Vox, um dieses gegen die Gilde „Five Bridge Familia“ zu verteidigen, die ihren Gildenmeister befreien wollen. Dort trifft er auch auf Gildarts Clive, dem er sich für eine Weile anschließt, um ein junges Mädchen und dessen Schwester aus der Gewalt eines Verbrechers zu befreien.

Nach diesem Kampf trennen sich ihre Wege und Gray macht sich auf den Weg nach Magnolia, um sich die Gilde „Fairy Tail“ näher anzusehen und ihr gegebenfalls beizutreten. Auf dem Weg trifft er das erste Mal auf Pause Lightless und Doronbo, die ihn nachhaltig durch ihre gemeinsamen Abenteuer prägen werden!

Eigene Meinung
Mir hat „Ice Trail“ wirklich gut gefallen! Gray hat seinen ganz eigenen Charme und es war schön zu erfahren, wie er überhaupt zur Gilde „Fairy Tail“ gekommen ist. Er trifft dabei auf einige bekannte, aber auch unbekannte Gesichter, die alle liebevoll gestaltet wurden und den Manga um so interessanter machen. Dabei ist er Manga durchweg spannend, zumal er mit über 400 Seiten auch einen wirklich starken Umfang hat. Dadurch wird die Geschichte aber auch gleich abgeschlossen, was mir gefiel, da man so nicht auf weitere Bände zu warten hat. Ein bis zwei Dinge bleiben ein wenig offen, werden aber im Hauptmanga oder auch dem Anime noch aufgeklärt!

Die Zeichnungen sind vergleichbar mit denen von „Fairy Tail“, was man mögen muss, weil die ihren ganz eigenen Stil haben! Details, besonders in den Kämpfen, sind reichlich vorhanden und jeder Charakter wird durch sein Aussehen noch in seinem Wesen unterstrichen.

Mit dem Lesen kam man trotz des großen Umfangs gut voran. Ab und an waren die Panele ein wenig textlastig, aber darüber sah man gern hinweg, denn der Manga ist durchweg spannend und fesselt einen richtig!

Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren. Oft geht es doch recht brutal in den Kämpfen her, so das ich die Altersempfehlung schon eher bei 12 Jahren ansetzen würde.

Fans von „Fairy Tail“ sollten auf jeden Fall bei „Ice Trail“ zu greifen! Auch Neulinge, die den Hauptmanga noch nicht kennen, können gern einen Blick riskieren und sich erst dann diesem widmen!

Fairy Tail Ice Trail: © 2015 Hiro Mashima, Yusuke Shirato/ Kodansha/ Carlsen

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Die Tanuki-Prinzessin

Name: Die Tanuki-Prinzessin
Englischer Name:
Originaltitel: Hime-sama tanuki no koizanyou
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2014
Deutschland: KAZÉ 2017
Mangaka: Mayu Minase
Bände: 9 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
In dem kleinen verschlafenen Städtchen Komatsushima lebt der Junge Riku das Leben einen einfachen Highschoolschülers. Sein größtes Problem momentan ist die Wahl seiner zukünftigen Universität. So kurz vor dem Abschluss muss er sich entscheiden, ob er die Traditionsfärberei seiner Familie übernehmen soll oder ob er seiner großen Liebe folgen möchte. Seit seiner Kindheit ist er schon in die etwas einfältige aber liebevolle Momoka verliebt. Momokas Traum ist es jedoch, nach Kyoto zu gehen um zu studieren. Natürlich würde Riku nichts lieber tun, als mit ihr zu gehen und bei ihr zu bleiben, doch Rikus Eltern haben für ihn eine andere Zukunft geplant.

Eines Abends eskaliert die Situation, als Riku seinen Eltern verkündet, auch nach Kyoto gehen zu wollen. Rikus Eltern werden plötzlich bitter ernst. Der wahre Grund, dass Riku in Komatsushima bleiben. Voller Stolz präsentieren sie Riku seine zukünftige Braut – einen Hund?

Riku traut seinen Augen nicht. Drehen seine Eltern nun völlig durch? Doch Miyo ist scheinbar kein normaler Hund – sie ist ein Tanuki! Komatsushima ist bekannt für seine Legenden um Tanukis – göttliche Wesen in Tiergestalt, die über magische Kräfte verfügen, die diese nicht selten dafür nutzen, den Menschen Streiche zu spielen. Kein Wunder also, dass Miyo nicht nur sprechen kann, sondern auch die Gestalt eines wunderschönen Mädchens annehmen kann. All das hilft aber nur wenig, denn ihr Charakter entspricht dennoch eher dem eines Wildtieres.

Ab sofort soll Riku den Tanukis in Komatsushima, die vom Ausstreben bedroht sind, helfen. Wenn er den Tanukis 100 Mal das Leben gerettet hat, wird sich Rikus Schicksal erfüllen – Riku wird zum Anführer der Tanikus und Miyo seine Frau.

Natürlich nimmt sich Riku vor, die Hilfe einfach zu verweigen, doch ehe er sich versieht hat er schon 4 gute Taten auf den Zähler. Wie konnte das passieren?

Eigene Meinung
Mayu Minase ist in Deutschland vor allem für ihre Serie „Love Stories“ bekannt. Mit „Die Tanuki Prinzessin“ schlägt Minase nun einen deutlich fantasievolleren Weg ein.

Die Geschichte um die Tanukis ist nicht nur unterhaltsam und humorvoll, sondern auch spannend. Tatsächlich ist die Story kreativ und erfrischend, da es vergleichbare Geschichten im Manga bisher noch nicht gab. Riku ist eine sehr sympathische Hauptperson, mit der man ab der ersten Sekunde mitfühlt. Man wünscht sich die Erfüllung seiner Träume, da aber Miyo wie auch Momoka tolle Persönlichkeiten sind, kann man sich nicht gleich für eine Partei entscheiden.

Natürlich erhält „Die Tanuki Prinzessin“ einige Pluspunkte durch die aufwändigen und abwechslungsreichen Zeichnungen. Handlungen der Protagonisten wirken sehr dynamisch und fließend. Zudem sehen die Tanukis alle so süß und flauschig aus, dass man sie am liebsten knuddeln möchte.

„Die Tanuki Prinzessin“ kann ich wärmsten empfehlen – doch Vorsicht: Zuckerschock-Gefahr

© Izumi Mikage

Die Tanuki-Prinzessin: © 2014 Mayu Minase, Futabasha/ KAZÉ

 

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Twin Star Exorcists: Onmyoji

Name: Twin Star Exorcists: Onmyoji
Englischer Name: Twin Star Exorcists
Originaltitel: Sousei no Onmyouji
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Yoshiaki Sukeno
Bände: 13 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Rokuro Enmado ist zwölf Jahre als sich sein Leben vollkommen verändert. Bis zu jenem Tag wollte er der stärkste Onmyoji werden und alle Unreinen läutern. Doch als er und seine Kameraden in der Residenz Hiinatsuki von Unreinen angegriffen wurden und fast alle getötet wurden, möchte er mit diesem Kapitel abschließen. Doch so wirklich gelingt ihm dies nicht.

Zwei Jahre sind seit dem Vorfall vergangen. Rokuro zog in eine andere Residenz und versuchte sich andere Ziele zu setzen, doch hat er keine anderen Talente. Nachdem er zum wiederholten Male sein Zuhause verlassen hat, steht er auf einer Brücke und denkt nach. Plötzlich fällt ein Mädchen vom Himmel direkt in den Fluss. Rokuro überlegt nicht und springt einfach ins Wasser um sie zu retten. Doch das Mädchen rettet sich selbst, denn Rokuro kann nicht schwimmen… Es stellt sich heraus, dass sie Benio Adashino heißt und ein Onmyoji ist. Schnell kommt es zum Kampf gegen einige Unreine und Benio zeigt wie stark und schnell sie ist. Doch letztlich kommt sie in Bedrängnis und Rokuro rettet sie. So wirklich zugeben möchte dies die ehrgeizige Benio natürlich nicht.

Wie sich herausstellt ist Benio eine neue Kameradin in Rokuros jetziger Residenz. Den Grund dafür erfahren alle jedoch erst auf einer Versammlung der Vorstandsmitglieder der Onmyojis. Das Oberhaupt der Onmyojis erhielt die Weissagung, dass Benio und Rokuro die „Onmyoji Zwillingssterne“ sind und die stärksten Kämpfer des Clans. Aus ihrer Vereinigung soll der Miko geboren werden.

Wird Benio es schaffen aus Rokuro wieder einen fähigen Onmyoji zu machen? Werden sie tatsächlich heiraten und ein Kind bekommen, der der legändere Miko wird und die Unreinen besiegt? Und dann taucht da noch ein geheimer Gegenspieler auf…

Eigene Meinung
„Twin Star Exorcists“ ist hierzulande der erste Manga von Yoshiaki Sukeno. Zwischen 2016 und 2017 wurde bei Studio Pierrot sogar ein gleichnamiger 50-teiliger Anime produziert.

Die Zeichnungen im Manga sind sehr detailliert und die Kampfszenen sehr dynamisch. Die Geschichte hat einen guten Lesefluss. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wissen zu überzeugen. Yoshiaki Sukeno versteht es eine spannende Geschichte durch kleine Gags aufzulockern.

Rundum ist „Twin Star Exorcists: Onmyoji“ ein Manga den besonders actionliebende Leser in die Hand nehmen sollten.

Twin Star Exorcists: Onmyoji: © 2014 Yoshiaki Sukeno, Shueisha / Panini Manga

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Rock – The Clockwork World

Name: Rock – The Clockwork World
Englischer Name:
Originaltitel: Rock
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2012
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Hidekazu Gomi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
In Tick Tack ist es seit vier Jahren verboten Spielzeug herzustellen und die Stadt zu verlassen. Aber warum? Bisher lebte die Stadt davon und die Leute, die nun kein Spielzeug mehr herstellen dürfen, gehen langsam aber sicher daran zugrunde!

Dagegen will Rock etwas unternehmen. Er beschließt, den Uhrenturm zu zerstören und das Verbot aufzuheben! Allerdings gestaltet sich dies schwieriger als gedacht, denn der Bürgermeister und seine Leute verteidigen den Uhrenturm mit allen Mitteln. Dennoch schafft Rock es, mit seinem „geheimen“ Mitstreiter Furusawa, die gefangen gehaltene Tochter des Bürgermeisters zu befreien. Diese hat ein Teil eines Zahnrades, welches Rock dringend für sein Ziel benötigt.

Aber selbst nach diesen Ereignissen zieht Rock weiter los, um nun außerhalb der Stadt nach benötigten Bauteilen zu suchen. Dabei stößt er auf die junge Nana, welche noch eine wichtige Rolle in seiner Zukunft spielen wird, denn Rock ist nicht ganz das, was er zu sein scheint!

Eigene Meinung
„Rock the Clockwork World“ ist schon ein wenig abgehoben. Die Geschichte wird rasant erzählt. Manchmal schon ein wenig zu rasant, so dass man nicht gleich alle Zusammenhänge versteht. Da hätte man sich doch noch ein wenig mehr Zeit nehmen sollen, zumal die Charaktere dadurch bisher recht flach erscheinen. Einzig Rock und Nana haben da ein wenig mehr Hintergrund und liegen einem daher schon mehr am Herzen als der Rest. Man ist dennoch gespannt, wie die Geschichte weitergeht, denn Rock wird auf seiner Reise wohl noch so einigen Leuten begegnen. Am Ende wird er wohl auch auf Hacchi treffen, der ihn einst allein zurück ließ, um seinen doch recht größenwahnsinnigen Plan in die Tat um zusetzen. Gegen diesen stellt sich Rock allerdings, was ein Zusammentreffen der Beiden um so interessanter werden lässt.

Zeichnerisch ist der Manga zwar sehr detailreich, besonders was die mechanischen Komponenten angeht. Ansonsten ist es eher Geschmackssache, ob einem die Zeichnungen gefallen oder nicht. Sie erinnerten mich ein wenig an „Fairy Tail“!

Mit dem Lesen kam man zügig voran. Die Geschichte ist spannend und zudem nicht zu textlastig, zumal es einige Actioneinszenen gibt, wo ja nie viel gesprochen wird.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist gut gewählt. Zwar geht es actionreich zu, aber nie zu brutal.

Fans von wirklich interessanten und actionreichen Manga mit einer Prise Witz, sollten bei „Rock the Clockwork World“ auf jeden Fall zugreifen!

Rock – The clockwork world: © 2012 Hidekazu Gomi, Shogakukan/ Carlsen

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