Card Captor Sakura Clear Card Arc

Name: Card Captor Sakura Clear Card Arc
Englischer Name: Cardcaptor Sakura: Clear Card
Originaltitel: Card Captor Sakura: Clear Card-hen
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: CLAMP
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Knapp ein Jahr ist vergangen nach den Geschehnissen der 12-teiligen „Card Captor Sakura“-Serie. Shaolan ist in Hongkong und Sakura scheint ihr Leben zu leben. Seit wenigen Tagen geht sie in die Mittelschule.

Ganz überraschend kehrt Shaolan aus Hongkong zurück und wird nun die gleiche Schule besuchen wie Sakura, jedoch eine andere Klasse. Doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachts hat Sakura einen seltsamen Traum von einer unbekannten Person. Außerdem sind ihre Sakura Cards im Traum plötzlich durchsichtig. Als sie aufwacht, rennt sie zu ihrem Buch und muss feststellen, dass ihre Karten wirklich alle durchsichtig sind und keine Magie mehr besitzen.

Kero-chan, Yue, Tomoyo und Shaolan wissen leider auch keinen Rat und Eriol, der mittlerweile wieder in England lebt, antwortet nicht. Doch in der nächsten Nacht träumt Sakura erneut und ihr Schlüssel verändert sich. Als sie diesmal aufwacht leuchtet der Schlüssel und sie sieht einen riesigen Drachen am Himmel. Was hat das alles zu bedeuten?

Eigene Meinung
„Card Captor Sakura Clear Card Arc“ schließt sich nahtlos an die Geschehnisse der alten „Card Captor Sakura“-Serie an. Man merkt weder zeichnerisch noch im Erzählstil nennenswerte Unterschiede und das nach 15 Jahren Pause!

Der „Clear Card Arc“ lässt dem Leser Zeit wieder in das alte „Card Captor Sakura“-Universum rein zukommen. Schließlich haben uns Sakura und Shaolan in „Tsubasa Reservoir Chronicle“ die letzten Jahre stets begleitet, doch war diese Welt eine völlig andere. „Card Captor Sakura“ ist eher eine Serie für jüngere Leser. Zwar kommt es auch zu kämpfen, doch diese sind eher harmlos.

Um den „Clear Card Arc“ richtig genießen zu können, setzt es das Vorwissen der Hauptserie voraus. Leser, die schon die alte Serie mochten, können wir bedenkenlos zugreifen.

Card Captor Sakura Clear Card Arc: © 2016 CLAMP, Kodansha / EMA

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Die Walkinder

Name: Die Walkinder
Englischer Name:
Originaltitel: Kujira no kora wa Sajyo ni utau
Herausgebracht: Japan: Akita 2013
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Abi Umeda
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nichts als Sand um einen herum. Die ganze Welt scheint nur aus diesem zu bestehen.

Auf einer Insel namens Schlammwal, welche auf dem Sand treibt, lebt der junge Chakuro. Er ist Chronist der Insel, sein wird Leben sich bald grundlegend ändern .

Auf dem Schlammwal leben makierte (magisch begabte Menschen) und unmarkierte (normale Menschen) zusammen. Leider leben die „Saimia“ Nutzer nur ein kurzes Leben, da ihre Kräfte durch ihre Gefühle genährt werden und dies ihre Körper schneller auslaugt. Die Unmarkierten leben dagegen ein normales Leben, weswegen sie auch den Schlammwal anführen.

Nur scheint der Rat etwas zu verbergen, das erst zu Tage tritt, als Chakuro mit ein paar anderen eine Insel aufsucht, die in ihrer Nähe aufgetaucht ist. Dort finden sie ein junges Mädchen, dem Tode nahe und die einzige Überlebende der Insel. Sie nehmen sie mit, doch nun droht Gefahr, denn da draußen gibt es doch noch weiteres Leben und diese Leute wollen ihren Tod!

Nur warum? Und warum hat der Rat so lange geschwiegen? Was ist das für ein Krieg in den sie nun hineingezogen werden, um die Menschen verlieren, die sie lieben und mit denen sie aufgewachsen sind?

Eigene Meinung
„Die Walkinder“ ist ein wirklich toller Manga. Er schürt die Neugier und man leidet mit den Charakteren richtig mit.

Diese versuchen ihre Gefühle zu unterdrücken, damit sie laut dem Rat nicht die nächsten sind, die sterben. Was genau dahinter steckt, hat man ihnen aber nie gesagt. So geraten sie nun in einen Krieg von denen sie nichts wussten, da es immer hieß es gäbe dort draußen auf den Sanddünen kein weiteres menschliches Leben.

Doch dies ist nicht so! Plötzlich werden sie angegriffen und viele Sterben. Wer wird überleben? Und wenn wie und wo? Was ist das für ein Krieg und warum sollen sie Verbrecher sein? All diese Fragen bringen einen garantiert dazu sich die weiteren Bände zu kaufen. Auch wenn der Manga ab und an doch recht textlastig sein kann.

Die Zeichnungen sind Geschmackssache. Meiner Ansicht nach sind sie ein wenig grober und nicht so fließend wie bei manch anderen Manga, aber dennoch voller Detrailreichtum.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. Für mich hätte diese besser bei 14 Jahren liegen können, da die Geschichte doch ganz schön an die Nieren geht und auch einige gewalttätige Szenen vorkommen, die für jüngere Leser einfach noch nichts sind.

„Die Walkinder“ gibt es zudem auch schon als Animeserie, welche in Deutschland bei Netflix abgerufen werden kann.

Fans von wirklich interessanten Fantasygeschichten, die der Geschichte gern Raum zum entfalten geben sollten sich „Die Walkinder“ unbedingt kaufen! Man macht damit garantiert keinen Fehler!

Die Walkinder: © 2013 Abi Umeda, Akita/ Carlsen

 

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Splatoon

Name: Splatoon
Englischer Name:
Originaltitel: Splatoon
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Sankichi Hinodeya
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Wer das größte Gebiet in Inkopolis mit seiner Farbe einfärbt,  gewinnt. Team Blau will natürlich den Sieg davontragen, allerdings sind deren Teammitglieder Google, Headphone, Knitcap und Brillo eher von einem unteren Spielrang. Dies ist auch der Grund, warum keiner glauben mag, dass sie den CoroCoro-Cup gewinnen könnten. Allerdings schlagen die Inklinge – Tintenfische, welche humanoiden ähnliche Form annehmen können – dann in Runde 1 schon Rider, der ein S+ rang hat, und die Siegesserie setzt sich fort!

Wird ihnen das Glück erhalten bleiben oder werden sie am Ende doch noch verlieren?

Eigene Meinung
„Splatoon“ ist höchstens was für Fans des Spiels! Der Manga basiert nämlich auf dem gleichnamigen Third-Person-Shooter von Nintendo. Welchen dieser für die Wii-U entwickelt hat.

Im Grunde geht es nur darum dass man als Team ein Areal schneller als das andere Team mit seiner Farbe einfärbt. Wer mehr gefärbt hat, gewinnt!

Daher gibt es auch im Manga kaum eine Handlung. Team Blau tritt wieder und wieder gegen ein anderes Team an, das stärker als sie ist, gewinnen dann aber. Meist weil sie mehr Spaß am Spiel haben, sich aufeinander verlassen oder einfach impulsiver sind. Nur kommt dabei keine Spannung auf. Man ahnt, dass sie immer gewinnen und zudem sind die Figuren, insbesondere Google, einfach zu gewollt lustig gestaltet.

Die Zeichnungen sind ebenfalls Geschmackssache und in den Panels passiert einfach zu viel, so dass man einfach überfordert ist dem allem wirklich folgen zu wollen.

Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren, da die Action nicht zu brutal ausfällt und es im Grunde nur ums einfärben geht, ist dies Ok.

Meiner Meinung nach hätte man sich diesen Manga allerdings auch sparen können, da das Spiel an sich schon ausreichend wäre.

Fans des Spiels könnten einen Blick riskieren, aber ein Muss ist der Manga definitiv nicht!

Splatoon: © 2016 Sankichi Hinodeya, Shogakukan/ Carlsen

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The Tale of the Wedding Rings

Name: The Tale of the Wedding Rings
Englischer Name:
Originaltitel: Kekkon Yubiwa Monogatari
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Maybe
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Sato liebt Hime! Seit sie damals als junges Mädchen zusammen mit ihrem Großvater auf einmal vor ihm stand – gehüllt in Licht. Seither sind die Beiden beste Freunde. Allerdings wurden seine Gefühle immer mehr durch Liebe ersetzt, nur traut er sich nicht es ihr zu sagen. Nun ist es fast zu spät, denn Hime muss fort.

Doch Sato kann sie nicht einfach so gehen lassen, folgt ihr und geht letztendlich auch durch das Licht. Er erwacht in einer fremden Welt, in der Hime eine Prinzessin ist und just in dem Moment vermählt werden soll.

Er begehrt dagegen auf und ehe er sich versieht hat Hime ihn als ihren Gemahl erwählt und ihn damit zum Ringkönig gemacht, der nun die Welt retten und die Dämonen des Abyssus besiegen soll! Dafür braucht er allerdings noch vier weitere Eheringe. Was bedeutet er bekommt noch vier weitere Ehefrauen!

Um diese zu finden machen sich Sato, Hime und ihre Verbündeten auf eine gefährliche Reise!

Wie wird es Hime gefallen nicht mehr die einzige Ehefrau zu sein? Wie werden die anderen Frauen sein, die es aufzuspüren gilt? Und kann Sato am Ende die Welt retten?

Eigene Meinung
Mir gefiel „The Tale of the Wedding Rings“ sehr gut, auch wenn mit weiblichen Attributen mal wieder nicht gespart wird. Dafür ist aber die Geschichte sehr spannend und interessant und man brennt drauf zu erfahren wie Satos andere Frauen sein werden. Und wie wird Hime damit umgehen? Allein, um dies zu erfahren, sollte man sich auch die weiteren Bände kaufen!

Einzig etwas schade fand ich, dass die Charaktere ruhig noch etwas einzigartiger hätten sein können. Leider sind sie da doch ein wenig zu klischeehaft vom Wesen und Aussehen her. Die Zeichnungen des Manga machen es zumindest etwas wieder gut. Die sind wirklich detailreich und gerade in den Actionszenen sehr dynamisch.

Die Panels sind dafür doch ein wenig textlastig, aber man sieht gern darüber hinweg, da man den Manga wegen dem wirklich guten Handlungsbogen und der Spannung, kaum aus der Hand legen mag.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist gut gewählt. Gerade die jungen Frauen werden doch mit deutlich weiblichen Attributen zur Schau gestellt, was nicht unbedingt was für jüngere Leser wäre.

Fans von guten Fantasygeschichten mögen, die ein wenig „Herr der Ringe“-Flair mit sich bringen, sollten bei „The Tale of the Wedding Rings“ unbedingt zu greifen!

The Tale of the Wedding Rings: © 2014 Maybe, SQUARE ENIX/ KAZÉ

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Record of Grancrest War

Name: Record of Grancrest War
Englischer Name:
Originaltitel: Grancrest Senki
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2016
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Charakter Design: Miyuu
Story: Ryo Mizuno
Zeichnungen: Makoto Yotsuba
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Ein Kontinent wird vom Chaos regiert, weil die Menschheit in zwei Lager gespalten ist: Fantasia-Union und Factory-Allianz. Außerdem bekämpfen sich die Lords, um Crests zu erhalten und dadurch mächtiger zu werden. Doch Hoffnung für die Menschen des Kontinents keimt auf, als die Erben der verfeindeten Lager heiraten wollen und dadurch ein Grancrest entstehen kann, welches für Frieden steht. Aber alles endet im Chaos, als auf der Hochzeit ein Dämonen-Lord erscheint und das Brautpaar und deren Eltern tötet.

Die Magierin Siluca ist bei dem Vorfall dabei, kann aber das Unglück nicht aufhalten. Sie hat gerade ihre Ausbildung an der Magie-Akademie beendet und erhält den Auftrag einen Pakt mit dem Lüstling Graf Constance zu schließen. Siluca will nicht, hat aber keine andere Wahl. Auf ihrer Reise wird sie von Irvin begleitet, der dem verstorbenen Großherzog Kreische diente.

Doch ihre Reise nimmt eine unerwartete Wandlung als sie von Soldaten angegriffen werden, die verhindern wollen, dass eine Magierin einen Pakt mit deren Feind schließt. Plötzlich taucht der Knappe Theo auf und hilft Siluca aus ihrer Lage. Theo hat ein Crest und stellt sich tapfer den Feinden entgegen und besiegt sie. Siluca beschließt daraufhin, dass sie nicht zu Graf Constance reisen wird und lieber Theo hilft. Theo will seine Heimat beschützen und muss, um diesen Plan zu verwirklichen, im Rang steigen und dem jetzigen Herrscher das Territorium abknöpfen.

Damit Theo im Rang steigt, ruft Siluca einen Dämon. Geradeso kann Theo ihn besiegen und den Chaoskern des Dämons absorbieren. Das Level seines Crest ist nun auf Ritter gestiegen und er hat somit die Möglichkeit einen Pakt mit einem Magier zu schließen. Welcher auch sofort geschlossen wird.

Währenddessen muss sich Lord Mest den Fragen seines Magiers stellen, der davon erfuhr, dass eine unabhängige Magierin von den Soldaten seines Lord überfallen wurde. Doch dann platzen plötzlich Siluca, Theo und Irvin in die Burg rein und fordern den Lord heraus. Werden sie es schaffen den Lord zu bezwingen? Werden sie das Gebiet dann vor ihren Feinden schützen können?

Eigene Meinung
„Record of Grancrest“ stammt aus der Feder des „Record of Lodoss War“-Autors Ryo Mizuno und wurde in zehn Light-Novel-Bänden abgeschlossen. Makoto Yotsuba ist nur für die Umsetzung als Manga zuständig.

Zwar gibt es etliche Parallelen zu „Record of Lodoss War“, doch spielt die neue Serie nicht mehr auf dem Kontinent Alecrast, wie die bisherigen „Lodoss“-Serien. Auch gibt es in dieser Serie keine Elfen und Zwerge mehr, was einigen Charme schwinden lässt. Schließlich waren die Näckerein zwischen Deedlit und Ghim legendär.

Der erste Band stellt nur die ersten Hauptcharaktere vor. Doch leider bleiben sie sehr blass. Hintergründe werden nur wenige erzählt, so dass man mit den Figuren nicht richtig warm wird. Jedoch wird dies bestimmt in den Folgebänden noch nachgeholt.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Kampfszenen sind jedoch ungewöhnlich kurz dargestellt. Auch an Fanservice wurde gedacht, auch wenn es die Serie nun wirklich nicht gebraucht hätte. Extra kurze Röckchen und extrem große Oberweite wird dem einen oder anderen Leser bestimmt gefallen.

Rundum versucht „Record of Grancrest War“ in die großen Fußstapfen von „Record of Lodoss War“ zu treten. Ob die Serie dies schaffen wird, können wohl nur die Leser selbst entscheiden. Fans von Fantasy-Serien können jedoch einen Blick gerne riskieren.

Grancrest Senki: © 2016 Miyuu, Ryo Mizuno, Makoto Yotsuba, Kadokawa Shoten / Altraverse

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The Eccentric Family Vol. 1

Inhaltsangabe (Covertext)
In Kyoto leben, getarnt unter den Menschen, Tanuki und Tengu in einem fragilen Gleichgewicht. Die Domäne der Menschen ist die Stadt, die der Tengu ist der Himmel und die Tanuki bevölkern den Boden. Tanuki Yasaburo Shimogamo ist der dritte Sohn der Shimogamo-Tanuki-Familie. Sein Vater, Soichiro, war das Oberhaupt der Tanuki-Gemeinde, hochverehrt auch bei den Tengu. Als dieser eines Tages von Menschen, genauer gesagt von den Mitgliedern des Friday-Clubs, als Tanuki-Hotpot aufgegessen wurde, gerät das fragile Gleichgewicht aus den Fugen. Wer aber könnte in seine Fußstapfen treten?

Allgemeine Infos zur DVD/Blu-Ray

Hersteller/Label Universum Anime
25.05.2018
EAN-Code 4061229007108 (DVD), 4061229007115 (Blu-ray)
UVP € 28,99 (DVD), 32,99 (Blu-ray)
Genre Fantasy, Komödie, Drama
Sprache Deutsch, Japanisch; DD 2.0, DD 5.1 (DVD), DTS-HD 2.0, DTS-HD 5.1 MA (Blu-ray)
Untertitel Deutsch
Synchronstudio Neue Tonfilm München GmbH
Bildformat 1,78:1 (16:9 anamorph)
Laufzeit ca. 136 Min. (DVD), 142 Min. (Blu-ray)
FSK ab 12 Jahren
Verpackung Amaray
Bonus Japanische Original TV-Spots, Textless Ending, Textless Opening

Charaktere

Yasaburo Shimogamo – Tobias John von Freyend


Yasaburo ist die Hauptfigur der Serie. Er ist der dritte und jüngste Sohn der Shimogamo Familie. Vom Charakter her ist er der Sorgloseste unter seinen Geschwistern und hat das große Talent, sich in ziemliche Schwierigkeiten zu bringen.

 

 

Professor Akadama – Erich Ludwig


Akadama ist ein alter Tengu und der Lehrer der Shimogamo-Brüder. Seit er sich bei einem Unfall den Rücken verletzte und deshalb nicht mehr fliegen kann, verbringt seine Tage in Abgeschiedenheit und verlässt selten seine Wohnung. Die Brüder kontrollieren ihn von Zeit zu Zeit, kümmern sich um ihn, räumen seine unordentliche Wohnung auf und bringen ihm Vorräte und Alkohol.

Benten – Farina Brock


Benten ist eine junge, schöne und menschliche Frau. Sie wurde als Kind von Professor Akadama entführt und als Tengu aufgezogen wurde,  indem er ihr mächtige magische Artefakte gab. Diese nutzt sie jedoch für ihre eigenen Motive. Nachdem sie das Erwachsenenalter erreichte, verließ sie ihn und treibt sich nun alleine herum. Obwohl sie zunächst herzlos erscheint, scheint sie insgeheim Gefühle für Yasaburo zu hegen…

Weitere Charaktere

Yaichiro – Tim Schwarzmaier
Yashiro – Dominic Pühringer
Yajiro – Paul Sedlmeir
Tosen – Christine Stichler
Kinkaku – Benedikt Gutjan
Ginkaku – Karim El Kammouchi
Meister Konkobu – Hans-Georg Panczak
Souichiro – Alexander Brem
Soun – Kai Taschner
Professor Yodogawa – Gerd Meyer
Ebisu – Gerhard Jilka
Daikoku – Philipp Rafferty
Bishamon – Mike Carl
Kaisei – Lea Kalbhenn
Heitaro – Stefan Lehnen
Jurojin – Jürgen Jung

Deutsche Bearbeitung
(Synchro & Untertitel)

Die deutsche Umsetzung der Serie stammt dieses Mal von der Neue Tonfilm München GmbH.

Der Hauptcast und die Nebenrollen wurden allesamt passend besetzt und die Synchronsprecher liefern in ihren jeweiligen Figuren eine glaubhafte Rolle ab.

Auch das Dialogbuch ist gut gelungen und genau wie die Serie sehr stimmig übersetzt worden.

Die Untertitel präsentieren sich in weißer Farbe samt schwarzer Umrahmung und überzeugen mit guter Lesbarkeit und passendem Timing.

Verpackung & Bonusmaterial

Die Verpackung besteht aus einer Amaray Hülle. Auf der Vorderseite ist ein Bild der Hauptfiguren, auf der Rückseite eine Inhaltsangabe, sowiese technische Details.

Als Bonusmaterial sind ein textloses Opening und Ending, Japanische Original-Trailer & TV-Spots zum Film, sowie Trailer zu weiteren Universum Anime Produkten vorhanden.

Menü

Nach einer Logoeinblendung von Universum Anime und den Verwertungsrechten gelangt man direkt ins Hauptmenü. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet und überzeugt durch eine einfache und schnelle Bedienung.

Technische Qualität
(Bild & Ton)

Das Bild liegt in anamorphen 16:9 vor und ist sehr gut geworden. Die Farben sind kräftig und scharf.

Der Ton ist in DTS-HD 2.0 und 5.1 abgemischt und tadellos.

Bewertung (kompakt)

Verpackung
80%
Menü
90%
Booklet / Goodies 00%
Bonusmaterial
60%
Synchronisation
90%
Untertitel
90%
Bildqualität
90%
Tonqualität
90%

Fazit

Mit „The Eccentric Family“ erscheint bei Universum Anime ein sehr gelungener Fantasy-Comedy-Anime, welcher seinen Namen alle Ehre macht.

Die Serie hebt sich stark durch ihre Charaktere und deren verrückte Eigenheiten hervor, immerhin leben hier Menschen und Fabelwesen Seite an Seite. Auch die teils sehr nachdenklich wirkenden Dialoge geben der Serie einen gewissen Reiz.

Schön gelungen sind ebenfalls die Animationen, auch die deutsche Umsetzung ist sehr gut, weshalb ich die Serie nur wärmstens empfehlen kann.

 

Die Urheberrechte für alle hier veröffentlichten Texte, Grafiken, Ton- und Videodokumente liegen, soweit nicht anders angegeben, bei uns. Davon ausgenommen sind alle Originalmaterialien, wie Screenshots, Covertexte usw., deren Urheberrecht natürlich bei den offiziellen Lizenzinhabern der Serie liegt.

The Eccentric Family: © Tomihiko Morimi, GENTOSHA / Uchoten-Kazoku Committee
© 2018 Universum Film GmbH

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Requiem of the Rose King

Name: Requiem of the Rose King
Englischer Name:
Originaltitel: Bara-ô no sôretsu
Herausgebracht: Japan: Tohan Corporation 2014
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Aya Kanno
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 9,99 €

Story
Im 15. Jahrhundert führen die Herzogshäuser York und Lancaster in den „Rosenkriegen“ einen erbitterten Kampf um den englischen Thron. Das Haus York („Weiße Rose“) bestreitet darin die Legitimität des amtierenden Königs Henry VI. aus dem Hause Lancaster („Rote Rose“).

Richard ist der dritte Sohn des Herzogs von York. Gerne würde er wie sein ältester Bruder an der Seite des Vaters ins Feld ziehen, um die Krone zu erobern. Doch Richard ist nicht nur jung, sondern auch intersexuell und damit von Geburt an missgestaltet, weswegen er zu seinem Frust immer wieder zurückstecken muss. Einige bezeichnen ihn als „Kind des Teufels“ und Unglücksbringer. Darüber hinaus plagen ihn Visionen einer jungen Frau namens Jeanne, die eigentlich schon vor langer Zeit auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Die Lage ändert sich, als Richard, zusammen mit seiner Mutter und einem seiner Brüder vom Sohn des Königs gefangengenommen wird. Zwar gelingt es ihm unbemerkt durch einen Geheimgang nach draußen zu gelangen, doch seiner Familie bleibt dieser Weg versperrt. Auf der Suche nach Hilfe begegnet Richard einem Mann namens Henry, der sich als Schäfer ausgibt. In Henry findet Richard erstmals jemanden, der ihn nicht nur vorbehaltlos in seiner Andersheit akzeptiert, sondern ihm auch Seelenverwandter wird. Wer ist jener „Henry“ wirklich? Wird es Richards Familie gelingen, den Thron für sich zu erkämpfen? Und was wird die Rolle von Richard selbst sein?

Eigene Meinung
William Shakespeares Dramen „Henry VI.“ und „Richard III.“ zählen bis heute zu seinen beliebtesten Werken und waren auch noch Jahrhunderte später maßgeblich für das Image der Titelpersonen in der Öffentlichkeit. Schon der alte Meister hatte gemerkt, dass die englischen Rosenkriege des 15. Jahrhunderts alles bieten, was eine Story braucht, um erfolgreich als Unterhaltungsmedium aufbereitet zu werden. Die Faszination des Stoffs ist bis heute ungebrochen, daher wundert es nicht, dass auch der Manga-Markt zunehmend die In Japan weniger bekannten Werke Shakespeares für sich entdeckt. Heraus kommt ein düsteres Fantasy-Epos, das vom Stil etwas an die früheren Werke von Kaori Yuki erinnert, mit Shakespeares Werken aber zu tun hat. Historische Genauigkeit darf man ebenfalls nicht erwarten, man vermisst sie aber auch nicht bzw. braucht auch keine Hintergrundinformationen, da sich der Spannungsbogen auch so erhält.

Die surreal anmutenden Bildkompositionen mit überwiegend spärlichen Hintergründen, aber umso mehr Licht- und Schattenspielereien erzeugen eine melancholisch-trübe Grundstimmung, an der Shakespeare sich erfreut hätte und die auch die Fans dieser Art von Manga optisch bestens bedient. Die Rollen sind klassisch verteilt: Der schwarzhaarige Außenseiter Richard, der seine Familie mit allen Mitteln an die Macht bringen will auf der einen und sein liebevoller Vater, die treuen Brüder und der fromme Henry, alle blond, auf der hellen Seite. Die Intersexualität Richards ist eine interessante Interpretation der immer wieder betonten Missgestaltung des Herzogssohns. Es wird spannend, wie die begonnenen Handlungsstränge noch miteinander verwoben werden.

© Rockita

Requiem of the Rose King: © 2014  Aya Kanno  Tohan Corp. / Carlsen

 

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Korosensei Quest!

Name: Korosensei Quest!
Englischer Name: Koro Sensei Quest!
Originaltitel: Koro-sensei Q!
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: Kizuku Watanabe
Original-Story: Yusei Matsui
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 5,99 €

Story
Unfassbar, was der Klasse 9E der Kunugigaoka-Zauberschule widerfährt: Eines Tages steht der Teufel persönlich vor der Tür und verlangt, die Klasse unterrichten zu dürfen. Im Gegenzug sollen die Schüler versuchen ihn zu vernichten. Klingt nach einem Deal, gäbe es nicht das Problem, dass die 9E eine Ansammlung von unbeholfenen und ungeschickten Nachwuchshelden ist. Zaubersprüche entfalten nicht die gewünschte Wirkung, aufgrund ihres niedrigen Levels haben sie nur einfachste Waffen und noch dazu machen ihnen Bugs das Leben schwer. Dementsprechend werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Kameraden im Rest der Schule gemieden oder sogar gemobbt.

Nun soll die Wende kommen, denn der Teufel, der flugs „Korosensei“ getauft wird, hat etwas bemerkt: Die Bugs, die die Schüler der 9E haben, können von diesen zum eigenen Vorteil genutzt werden können. Zunächst sind die Jung-Magier und Krieger skeptisch, dann aber entdecken sie, dass sie wirklich etwas bewegen können. Noch dazu sind der Unterricht mit Korosens und die vielen abenteuerlichen Klassenausflüge Gold wert.

Aber sind sie wirklich in der Lage, ihre Schwäche zu überwinden und Korosensei zu töten? Und außerdem: Handelt es sich beim Teufel wirklich um ein atomgelbes Tentakelmonster, das mit Mach 99999 durch die Lande rast?

Eigene Meinung
Kaum ist die Hauptserie „Assassination Classroom“ abgeschlossen, wurde in Japan schon mit dem nächsten Franchise der Serie um das Alien Koro-sensei begonnen. Wie inzwischen beim Shueisha-Verlag recht üblich, beauftragte man statt des Schöpfers der Original-Serie andere Mangaka mit der Umsetzung, in diesem Fall das Duo Kizuku Watanabe (Story) und Jo Aoto (Zeichnungen). Gerade der noch unbekannte Aoto macht dabei einen guten Job, bleibt nah an Yusei Matsuis Zeichenstil. Vor allem seine Darstellungen von Gesichtern bleiben im Gedächtnis.

Inhaltlich aber enttäuscht die Serie. Das fängt schon damit an, dass die Grundstruktur der Original-Serie 1:1 ins Fantasy-Genre übertragen wurde, was nicht selten hinkt. Die schlechteste Klasse einer Zauberschule – auf der aber auch Schwertkampf unterrichtet wird – soll den Teufel töten, während dieser die Schüler unterrichtet. Das ist aber alles andere als einfach, denn der Teufel Korosensei verfügt über unfassbare Fähigkeiten. Natürlich tauchen auch die bekannten Gesichter Karasuma (hier: Schwertmeister) und Irina (hier: heiße Hexe) auf.

Es findet sich zwar über die Kapitel hinweg immer mal wieder eine nette Fantasy-Rahmenstory, das kann Watanabe, der auch schon Grimms Manga adaptiert hat. Die Grundmuster bleiben aber dieselben wie bei „Assassination Classroom“, manche Gags erfahren zudem eine derartige Abnutzung, dass sie bereits am Ende des ersten Bandes nur noch schwer zu ertragen sind.

Das ganze aktuelle Konzept in Japan, erfolgreiche Serien bis aufs Blut auszureizen, ist dringend zu hinterfragen. Zumindest den ersten Band dieses Quasi-Spin-Offs werden sich die meisten Fans der Original-Serie nicht entgehen lassen, weil sie mehr von der Klasse 9e (im Original noch: 3-E) lesen wollen. Und ein eingefleischter Fan wird man auch sein müssen, um der Serie etwas abgewinnen zu können..

© Rockita

Korosensei Quest: © 2016 Yusei Matsui/Kizuku Watanabe/Jo Aoto  Shueisha / Carlsen

 

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In/Spectre

Name: In/Spectre
Englischer Name:
Originaltitel: Kyoko Suiri – Invented Inference
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Original: Kyo Shirodaira
Zeichnungen: Chashiba Katase
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Ein Bein und ein Auge hat die junge Kotoko verloren. Als Kind von Yokai entführt, stimmte sie deren Bitte zu ihre „Göttin der Weisheit“ zu werden, sie musste dafür aber einen hohen Preis zahlen.

Nun schlichtet sie zwischen den verschiedenen Wesen oder auch zwischen den Wesen und den Menschen. Mitunter auch mit Gewalt, wenn es sein muss.

Als sie den Studenten Kuro im Krankenhaus kennenlernt, ist es für sie Liebe auf den ersten Blick. Doch er erscheint etwas zu verbergen, denn selbst ihr Yokai Freunde sprechen von ihm als Monster. Aber was bedeutet das genau und wie führte dies dazu, dass seine Freundin sich von ihm trennte?

Hat Kotoko nun freie Bahn bei Kuro? Oder hängt er noch zu sehr an seiner alten Liebe? Auf jeden Fall drängt sie ihn mit ihr zusammen zu arbeiten, denn auch für sie als Göttin, ist ihr tun nicht immer ungefährlich! Wird sie dabei sein Herz erobern können? Und was passiert, wenn seine Ex wieder in ihr Leben tritt?

Eigene Meinung
„In/Spectre“ ist schon wirklich was außergewöhnliches, das man mögen muss.

Der Manga basiert auf einer Light Novel mit dem Titel „In/Spectre – Nanase die Stahlfrau“ von Kyo Shirodaira. Diese erschien 2011 in Japan. Der Manga kopiert allerdings nicht einfach die Handlung der Light Novel, vielmehr dehnt er die Geschichte aus und bringt eigene Nuancen mit ein.

Eine solche Geschichte, wie diese, kannte ich bisher nicht und es hat mich gefreut mal wieder positiv überrascht zu werden. Momentan gibt es ja nicht so viel wirkliches Neues! Einiges von dem was einem geboten wird, kennt man ja schon auf die ein oder andere Art.

Da hebt sich der Manga wirklich ab! Zumal Kotoko genau weiß was sie will und auch mit ihren Handicaps um zu gehen weiß und das sogar recht schlagkräftig. Auch finde ich es gut zu sehen, dass sich zwischen Kuro und Kotoko nicht sofort die große Liebe entspinnt. Vielmehr versucht er sie eher auf Abstand zu halten und es ist sie, die den Mann von sich und der Liebe, überzeugen muss. Das dann auch noch seine Ex wieder ins Spiel kommt ist ein guter Twist und trägt zur weiteren Spannung bei. Man brennt geradezu darauf zu erfahren, wie es mit dem „Monster“ und der „Göttin“ weitergeht.

Die Zeichnungen sind wirklich hervorragend. Besonders auf die Yokai und den Gruselfaktor wurde viel Wert gelegt und trägt daher sehr gut zur Stimmung des Manga bei, dabei wird es mitunter auch schon mal blutig.

Mit dem Lesen kam man sehr zügig voran, da man doch wissen wollte wie es mit der Geschichte weitergeht und was genau mit Kuro passiert ist. Die Panele sind dabei, ab und an, ein wenig textlastig, aber darüber sieht man bei dem wirklich interessanten und spannenden Manga gern mal hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahre und ist gut gewählt. Themen wie fehlenden Körperteile, Yokai und der hohe Grusel- und Actionanteil, sind in dem Alter gut zu verstehen und überfordern einen nicht.

Fans von wirklich interessanten Manga sollten bei „In/Spectre“ unbedingt zu greifen. Damit macht man ganz sicher keinen Fehler.

In/Spectre: © 2015 Kyo Shirodaira, Chashiba Katase, Kodansha/ Carlsen

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Chocolate Vampire

Name: Chocolate Vampire
Englischer Name:
Originaltitel: Chocolate Vampire
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Kyoko Kumagai
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Chiyo schloss als kleines Mädchen unbedarft mit ihrem Spielkameraden Setsu, einem Vampir, den Blutpakt. Allerdings änderte sich ihre Einstellung Vampiren gegenüber, als ihre Eltern brutal von Vampiren ermordet wurden.

Seitdem versucht sie den Blutpakt, welcher ihr allerdings auch Vorteile bringt, aufzulösen. Dies geht allerdings nur, wenn der Vampir dies tut. Nur denkt Setsu nicht daran seine Beute aufzugeben. Wobei da wohl zumindest von seiner Seite aus auch tiefere Gefühle mit im Spiel sind. Schließlich sieht er den Blutpakt auch als Chance Chiyo beschützen zu können.

Als die Beiden in eine blutige Verschwörung mit hineingezogen werden und auch Chiyos restliche Familie in Gefahr gerät, wird es dem jungen Mädchen zu viel. Sie verlangt die Auflösung des Paktes und Setsu gibt sie auf ihr Drängen frei! Doch damit verliert sie ihre durch den Pakt verliehenen Fähigkeiten und ist so leichte Beute für ihre durchtriebene Gegnerin!

Wird Setsu ihr zur Hilfe kommen? Oder muss sie diesmal als normaler Mensch gegen die Vampire bestehen? Zudem gibt es da auch noch einen weiteren Anwärter auf Chiyos Herz, kommt dieser nun statt Setsu zum Zug?

Eigene Meinung
„Chocolate Vampire“ ist ein wirklich interessanter Manga. Zwar gibt es öfters Manga in denen Vampire vorkommen, aber dieser hier hat seinen ganz eigenen Charme. Er hat Witz, Action und eine Prise Romantik und bedient nicht zu sehr die gängigen Klischees.

Zu dem ist Chiyo so gar nicht die holde Maid in Gefahr, sondern schlägt auch selbst gern zu und steht so für sich selbst ein. Setsu lässt sie gehen, wird aber sicher nicht lange von ihr lassen können, hat man so im Gefühl. Es bleibt also spannend, wie Chiyo nun als „normaler“ Mensch ihr Leben meistert und wer am Ende ihr Herz erobert.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und voller Details. Nur hätten die Charaktere gern ein wenig erwachsener wirken können, zumal sie alle so ungefähr in die 10. Klasse oder höher gehen. Dafür sehen sie allerdings eher aus, als wäre sie so um die 12 Jahre alt.

Mit dem Lesen ging es zügig voran. Der Manga war durchweg spannend und die Panele auch nie zu textlastig. Das Ende war leider ein Cliffhanger, aber gerade der macht einen echt neugierig auf den nächsten Band.

Die Altersempfehlung liegt bei 13 Jahre und ist gut gewählt. Hin und wieder geht es schon mal ein wenig blutiger zu.

Fans von interessanten Fantasymanga, die Romantik und Action mögen, sollten bei „Chocolate Vampire“ beherzt zu greifen!

Chocolate Vampire: © 2017 Kyoko Kumagai, Shogakukan/ Tokyopop

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