Ocean of Secrets

Name: Ocean of Secrets
Englischer Name: Ocean of Secrets
Originaltitel: Ocean of Secrets
Herausgebracht: USA: Tokyopop 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Sophie-chan
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt (3 geplant)
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Die 15-jährige Lia ist ein Waisenmädchen, das an der kanadischen Küste in einer Pflegefamilie lebt. An ihre richtigen Eltern kann sie sich nicht erinnern, nur an ihre Zeit in einem Kinderheim. Doch auch in der „neuen“ Familie kann sie sich nicht richtig einleben. Eines Tages macht sie mit ihrer Adoptivschwester einen Bootsausflug. Im Sturm geht Lia über Bord, kann aber von dem Geschwisterpaar Moria und Albert gerettet werden.

Schnell zeigt sich: Lias normales Leben ist vorbei. Denn ihre Retter besitzen magische Kräfte und ihr Schiff segelt nicht etwa auf dem Wasser, sondern im Himmel. Von den Menschen auf der Erde unbeachtet schweben im Himmel drei Königreiche, darunter Lyronaz, die Heimat von Moria und Albert. Zurück können die beiden jedoch nicht. Denn Albert ist zuhause eines Verbrechens angeklagt, das er nicht begangen hat. Mit knapper Not konnten er und seine Schwester vor zehn Jahren fliehen.

Und auch Lia muss an Bord des Schiffs bleiben. Denn Menschen ohne Magie können im Wolkenmeer nicht überleben. So kommt Lia unversehns zu einer neuen Familie, denn die Geschwister nehmen sie bei sich auf. Und einige Zeit scheint es wirklich so, als würden die Jugendlichen viel Spaß miteinander haben. Dann aber macht Moria einen schweren Fehler, der die Friedensstifter der drei Königreiche auf ihre Spur führt. Und Albert steht immer noch recht weit oben auf deren Fahndungsliste…

Eigene Meinung
„Ocean of Secrets“ ist die erste Mini-Serie der aus dem Iran stammenden Mangaka Sophie-chan. Nachdem der Stoff zunächst im Eigenverlag erschien, wurde Tokyopop in den USA darauf aufmerksam. Nun erscheint die auf drei Bände Reihe auch in deutscher Sprache. Sophie-chan entführt darin in eine fantastische Welt, die sie auf interessante Weise mit der uns bekannten verbindet. Das Ganze wird ausgestaltet mit sympathischen Charakteren mit Potenzial zur Weiterentwicklung.

Optisch merkt man dem Manga zwar nicht inhaltlich, aber optisch die Entstehung außerhalb Japans an. Die Hintergründe sind sehr spärlich gehalten und die Gesichter wirken häufig wie aus einschlägigen Manga-Zeichenkursen entsprungen. Der Vergleich liegt nahe, immerhin ist die Autorin in der Netzgemeinde vor allem bekannt durch die Zeichenkurse auf ihrem Youtube-Channel.

Nichtsdestotrotz ist „Ocean of Secrets“ ein beachtliches Erstlingswerk. Man darf auf die Fortsetzung gespannt sein. Ein zweiter Band ist bereits in den USA erschienen, ein dritter ist geplant.

© Rockita

Ocean of Secrets: © 2017  Sophie-chan Tokyopop

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Marry Grave

Name: Marry Grave
Englischer Name:
Originaltitel: Marry Grave
  Japan: Shogakukan 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Hidenori Yamaji
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 4,99 € (Band 1 bis 30.06.2019)
7,00 € (Band 1 ab 01.07.2019, Band 2-5)

Story
Seit über 40 Jahren bereist Riseman Sawyer die Länder und sucht an allen Orten nach Zutaten für ein ganz bestimmtes Rezept – das Rezept der Toten. A Ihm selbst sieht man die verstrichene Zeit kaum an, denn er hat die Wirkung des Totenrezeptes am eigenen Leib erfahren. Auferstanden von den Toten, ist er zu einem Unsterblichen Zauberer geworden, der sogar in der Lage ist, alle seine Körperteile zu regenerieren oder bei Verlust sogar gänzlich neu zu erzeugen.

Aber für seine Unsterblichkeit wurde ein hoher Preis bezahlt. Seine Ehefrau Rosalie hatte Sawyer wieder zum Leben erweckt, nachdem dieser im Krieg gefallen war. Jedoch bezahlte sie dafür mit ihrem eigenen Leben, als einer der Zutaten fürs Totenrezept.

Nun sucht Sawyer ebenfalls nach all den Zutaten und hofft, dass er als Zutat statt seines Lebens, seine Unsterblichkeit einsetzten kann, damit er am Ende wieder glücklich mit Rosalie vereint ist.

Doch der Weg bis dahin scheint noch weit und gefährlich. Auf seiner Reise muss sich Sawyer vor menschenfressenden Orks verstecken, die alles und jeden auslöschen wollen. Und auf der Suche nach Feenstaub steht er einer sturen, abweisenden schwarzen Fee gegenüber, die alles andere als bereit ist, Sawyer zu helfen.
Zudem gerät er in den Tiefen des Waldes auf ein seltsames Mädchen, die mit ihrer Familie in einer Hütte im Wald lebt, als sei der Krieg zwischen Menschen und Orks nie ausgebrochen. Sawyer wittert sofort, dass hier etwas nicht stimmen kann.

Eigene Meinung
„Marry Grave“ ist ein typischer Shonen-Manga der alten Schule – Epische Kämpfe, eine Vielzahl an Fabelwesen, kraftvolle Zauber und ein skurriler, lustiger aber auch starker Hauptcharakter, der Son-Goku, Ruffy oder Yo Asakura Konkurrenz machen könnte. Riseman Sawyers Charakter ist oft kindlich und einfältig. Er nimmt den Ernst der Lage scheinbar häufig nicht wahr und verhält sich unpassend albern. Aber steht das Leben seiner Begleiter auf dem Spiel, zeigt er plötzlich eine entschlossene und weise Seite. 

Und auch der Zeichenstil von „Marry Grave“ ähnelt Serien, wie „Shaman King“ oder „One Piece“.
Die Linien der Bilder sind vergleichsweise dick. Die Schatten werden nur selten mit Rasterfolie erzeugt, sondern werden oft noch mit viel schwarz gezeichnet. Handlungsorte weisen hingegen viele Details auf. Man taucht sofort in die unterschiedlichen, mystischen Umgebungen ein. Dabei kommt die beklemmende Atmosphäre des dunklen Waldes genau so gut rüber, wie die staubige Einöde der zerstörten Städte oder die idyllische Natur der Feensiedlung. Lediglich die Kampfszenen wirken ab und an überfrachtet, sodass man ein paar Sekunden länger braucht, um sich zu orientieren und zu erkennen, was gerade passiert.

„Marry Grave“ ist eine nette Fantasyreise, mit Orks, Feen, Drachen und magischen Kräften. Durch den episodenhaften Aufbau der Geschichten bleibt die Handlung kurzweilig und abwechslungsreich.

Wer auch Serien, wie „Dragonball“, „Seven Deadly Sins“ oder „Shaman King“ mochte, der findet sich in der Welt von „Marry Grave“ sicher pudelwohl. Es sei an der Stelle aber dennoch darauf hingewiesen, dass „Marry Grave“ mit fünf Bänden abgebrochen wurde.

© Izumi Mikage

Marry Grave: © 2018 Hidenori Yamaji, Shogakukan/ EMA

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Mein Leben als Werwolf-Butler

Name: Mein Leben als Werwolf-Butler
Englischer Name:
Originaltitel: Jinro Shitsuji no Busso na Nikka
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Megumi Muraoka
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Nachdem es die Werwölfe geschafft haben, sich aus der Knechtschaft der Vampire zu befreien, leben die meisten von ihnen auf dem Land. Allerdings hegen so einige noch immer einen Groll gegenüber ihren damaligen Herren. So auch Phil! Dessen Vater ist verschollen, nachdem er sich vor 15 Jahren auf den Weg gemacht hatte einen Vampir zu töten, um die Ehre der Werwölfe wieder herzustellen.

Nun tut es Phil ihm gleich! Er zieht nach London, um dort den stärksten aller Vampire zu töten. Eric ist allerdings völlig anders, als er gedacht hat und entgeht auch noch ständig seinen Mordanschlägen. Je mehr er mit diesem Vampir und dessen kleinen, verrückten Bruder Rey zusammen ist, desto mehr rückt sein Plan immer mehr in den Hintergrund.

Vielmehr findet er immer mehr Gefallen an seinem Leben als Butler! Nur wird das bei seiner Werwolf-Familie sicher nicht gut ankommen? Wird Phil seinen Plan durchziehen oder am Ende doch ein Leben als Butler von Eric führen wollen? Und was ist eigentlich damals mit Phils Vaters passiert?

Eigene Meinung
Ich fand „Mein Leben als Werwolf-Butler“ richtig, richtig gut. Genau die richtige Portion Humor, aber auch Drama. Dazu echt tolle Charaktere, die einen in ihren Bann ziehen und von denen man gerne mehr erfahren möchte.

Eric ist nun so gar kein typischer Vampir. Er strebt nach Geld, um sich seine Träume zu erfüllen und die sind mit unter doch recht banal. Dagegen ist Rey einfach nur knuffig, aber auch ziemlich verschlagen, aber das macht seinen Charme eben aus. Phil dagegen tut einem schon leid, weil er seinem Ziel einfach nicht näher kommt und dabei oft auch noch selbst verletzt wird! Zudem scheint er das Leben, welches er nun als Butler des Vampirs führt, auch noch immer mehr zu mögen!

Es wird sich wohl im zweiten, abschließenden Band zeigen, welchen Weg Phil wählen wird. Interessant bleibt es auf jeden Fall und ich hoffe auch, dass man noch erfährt was mit Phils Vater damals geschehen ist. Arbeitet der gar auch als Butler für einen Vampir oder ist ihm was schlimmes zugestoßen? Man wird es hoffentlich erfahren.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll. Man sieht den Zeichnungen an, dass viel Wert auf Details gelegt wurde, aber auch in die Darstellung der Charaktere.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und passt sehr gut. Es geht zwar ab und an etwas hoch her, wenn es um die Mordanschläge geht, aber nicht übermäßig brutal oder blutig. Zudem liegt der Fokus auch wesentlich mehr auf dem Humoranteil der Geschichte.

Fans von wirklich witzigen und interessanten Manga, sollten sich „Mein Leben als Werwolf-Butler“ unbedingt kaufen!

Mein Leben als Werwolf-Butler: © 2017 Megumi Muraoka, Shogakukan/ KAZÉ

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Akashic Records of the Bastard Magic Instructor

Name: Akashic Records of the Bastard Magic Instructor
Englischer Name: Akashic Records of Bastard Magic Instructor
Originaltitel: Roku de nashi majutsu koushi to kinki kyouten
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Charakterdesign: Kurone Mishima
Original-Story: Taro Hitsuji
Zeichnungen: Aosa Tsunemi
Bände: 10 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Glenn Radars lässt sich bereits seit einem Jahr von Celica Alphonia, der besten Magierin der kaiserlichen Magieakademie Alzanos, aushalten. Als Herr Huey, einer der Lehrer, urplötzlich spurlos verschwindet, zwingt sie den faulen Glenn dazu, für einen Monat als Aushilfslehrer einzuspringen, wovon dieser natürlich alles andere als begeistert ist. Seinen Schülern gegenüber macht er keinen Hehl daraus, dass er absolut keine Lust hat, sie zu unterrichten: Er kommt viel zu spät, schreibt bloß „Stillarbeit“ an die Tafel und legt sich dann schlafen. Außerdem beantwortet er keine Fragen und sieht den Mädchen beim Umziehen zu. Kein Wunder also, dass Sistine Fibel, eine seiner Schülerinnen, die als Lehrerschreck berüchtigt ist, die Nerven verliert und ihn zu einem Magierduell herausfordert. Es darf nur der Grundlagen-Zauber „Shock Bolt“ eingesetzt werden und sollte Glenn gewinnen, darf Sistine ihm keine Moralpredigten mehr halten. Sollte jedoch Sistine gewinnen, verpflichtet sich Glenn, seinen Job endlich ernstzunehmen und seinen Unterricht künftig ansprechend zu gestalten. Da nur Sistine die Kurzform des vereinbarten Zaubers beherrscht, gewinnt sie haushoch, doch Glenn macht trotzdem einfach weiter wie bisher. Schließlich streiten die beiden sogar darüber, welchen Stellenwert die Zauberei überhaupt hat. Während Sistine in der Magie die Möglichkeit sieht, den Dingen auf den Grund zu gehen, wie z. B. dem Fliegenden Schloss Melgarius, verabscheut Glenn sie als Kriegswaffe zum effizienten Töten von Menschen. Mit dieser Einstellung bringt er Sistine zum Weinen, die ihrem Großvater nacheifert, der ein berühmter Magier war.

Nach diesem Vorfall steht Glenn kurz davor, die Kündigung einzureichen, doch da beobachtet er seine Schülerin Lumia, die von Sistines Eltern adoptiert wurde, beim Zaubern üben und gibt ihr Hilfestellung. Sie erzählt ihm, dass sie einst von Magiern entführt und beinahe umgebracht wurde, woraufhin Glenn sich daran erinnert, dass er Lumia vor den Zauberern gerettet hat. Dabei ist ihr aufgefallen, dass er jedes Mal ein schmerzverzerrtes Gesicht gemacht hat, als er einen der Entführer töten musste. Ihr Ziel ist es daher zu verhindern, dass Magie missbraucht wird, damit ihr einstiger Retter nie mehr so ein trauriges Gesicht machen muss. Darüber hinaus will sie sich auch bei ihm bedanken, weil sie dazu damals gar keine Gelegenheit mehr gehabt hat. Lumias Worte motivieren Glenn dazu, sich bei Sistine zu entschuldigen und doch als Lehrer weiterzumachen. Auf anschauliche Weise lehrt er seine Schüler, warum es nicht unbedingt von Vorteil ist, seine Zaubersprüche abzukürzen und schnell spricht sich in der Schule herum, wie hervorragend sein Unterricht neuerdings ist, weshalb ihm sogar Schüler aus der Parallelklasse heimlich beiwohnen. Als alle Lehrer auf die Magiekonferenz in der Kaiserstadt fahren, soll nur Glenn ganz normal unterrichten, da seine Klasse durch Hueys Verschwinden mit dem Stoff hinterherhinkt. Diesen Umstand nutzen Terroristen für sich, um die Akademie zu infiltrieren und Lumia zu entführen. Doch da haben sie die Rechnung ohne Glenn gemacht! Wird er Lumia retten können? Und welches Geheimnis trägt sie in sich, dass alle hinter ihr her sind?

Eigene Meinung:
Was lange währt, wird endlich gut! „Akashic Records of the Bastard Magic Instructor“ sollte eigentlich schon letztes Jahr im Oktober erscheinen, Band 1 ließ dann aber doch noch fünf Monate auf sich warten. Als kleine Entschädigung liegen der Erstauflage der ersten beiden Bände ein Lesezeichen und ein Poster bei. Das Lesezeichen in Band 1 ist übrigens beidseitig bedruckt und zeigt auf der einen Seite Faulpelz Glenn und auf der anderen Sistine. Man kann sich mit beiden sehr gut identifizieren. Einerseits habe ich vollstes Verständnis für Glenns Drang zum Faulenzen, andererseits kann ich ein Lied davon singen, wie enttäuschend es ist, wenn man ein Fach gern hat, aber der Lehrer null Motivation mitbringt und lieber Klassenfahrten plant oder Wett-Armdrücken veranstaltet, statt endlich mal das zu tun, wofür er eigentlich bezahlt wird: unterrichten! Dementsprechend kann ich Sistines Unmut absolut nachempfinden und frage mich im Nachhinein, ob ich in meiner Schulzeit nicht auch mehr hätte auf den Putz hauen sollen, wie sie es in diesem Manga tut. Trotz des Fantasy-Settings haben wir also eine sehr realistische Ausgangssituation, die so bestimmt jeder kennt.

Der Manga basiert übrigens auf der gleichnamigen Light-Novel-Reihe von Taro Hitsuji und ich hoffe sehr, dass sie es auch bald nach Deutschland schafft. Denn die Story bietet einen ausgewogenen Mix aus Fantasy, Comedy, Mystery und einem Hauch Erotik. Wenn es um Glenns und Lumias Vergangenheit geht, kommt auch noch etwas Drama ins Spiel, was sicher in künftigen Bänden noch für sehr viel Spannung sorgen wird. Wobei ich persönlich hoffe, dass die Serie auch in den Folgebänden ihrer Linie treu bleibt und die Leser in erster Linie kurzweilig unterhält, denn die Reibereien zwischen Glenn und Sistine sind einfach urkomisch und auch sonst sorgt Glenn mit seiner wechselhaften Art für sehr viele Lacher. Absolute Empfehlung also für Fantasy-Fans, die gerne lachen, aber auch eine anspruchsvolle und tiefgründige Story brauchen, um glücklich zu sein. 

Akashic Records of the Bastard Magic Instructor: © 2015 Kurone Mishima, Taro Hitsuji, Aosa Tsunemi, Kadokawa / Tokyopop

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Your Name. Visual Guide

Name: Your Name. Visual Guide
Englischer Name:
Originaltitel: Kimi no na ha. Visual Guide
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Makoto Shinkai
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 30,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
Der Visual Guide zu „Your Name.“ bietet alles was das Fanherz höher schlagen lässt, einschließlich einer Menge Skizzen und farbiger Illustrationen und Bilder.

Es gibt massig neue Informationen zu den Hintergründen, Interviews mit den Synchronsprechern der Hauptcharaktere, dem Regisseur, der für den Soundtrack Verantwortlichen und vielen Weiteren.

Zudem gibt es weitere Einblicke in die Schauplätze, die Charaktere und der Entstehung der Geschichte. Sei es nun in Bezug auf die literarischen Vorlage oder auch dem Zusatzroman „Your Name. Another Side: Earthbound“ (noch nicht in deutsch bei uns erschienen).

Dieser wurde ebenfalls, wie die Hauptgeschichte, zusätzlich in einem Manga umgesetzt und erscheint seit April 2019 bei EMA. Darin wird die Geschichte von „Your Name.“ noch eingehender beleuchtet, in dem die Geschichte aus der Sicht der Nebencharakter oder auch Takis erzählt wird.

Einzig der, doch mit 30 €, hohe Preis und die recht kleine Schrift schmälern die Freude über den Visual Guide.

Fans von „Your Name.“ werden sich da aber weniger dran stören, als jene, die sich gerade erst auf die wundervolle Geschichte eingelassen haben!

Your Name. Visual Guide: © 2016 Makoto Shinkai, Kadokawa/ EMA

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Your name. Another Side: Earthbound

Name: Your name. Another Side: Earthbound
Englischer Name: Your Name. Another Side: Earthbound
Originaltitel: Kimi no na ha. Another Side: Earthbound
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Manga: Jyunya Nakamura
Originalentwurf: Makoto Shinkai
Originalwerk: Arata Kanoh
Bände: 1 Band, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
„Your Name. Another Side. Earthbound“ gibt einen weiteren Einblick, in die wundervolle Geschichte von „Your Name“. Dabei stehen diesmal die Nebencharaktere der Geschichte, aber auch Takis Sicht der Dinge mehr im Vordergrund.

Taki tauscht immer mal wieder mit Mitsuha den Körper und muss sich erst einmal daran gewöhnen nun ein Mädchen zu sein. Dabei gibt er interessante Einblicke in sein Verständnis für Mitsuhas Leben und ihren Umgang mit ihren Freunden, Familie und Mitmenschen, die man so noch nicht kannte.

Zudem erfährt man in „Reiss es ab und bau es neu“ wie es Teshi mit dem Leben im Dorf geht. Man erfährt welche Träume er hat und wie hoffnungslos es erscheint, diese erreichen zu können. Dennoch findet er den Mut die Dinge vor Ort verbessern zu wollen, damit es allen zugute kommt!

Eigene Meinung
Mir hat „Your Name. Another Side: Earthbound“ sehr gut gefallen. Die Geschichte mal aus der Sicht der Anderen betrachten zu können, hat wirklich was an sich, zumal einige der Nebencharakter sowohl im Hauptmanga, als auch dem Anime doch ein wenig zu kurz gekommen sind.

Um so mehr freut es mich nun einen tieferen Einblick in Teshis Leben, aber auch Takis Sicht der Ereignisse zu bekommen. Ich bin daher schon sehr auf die Fortsetzung gespannt! Welche Charaktere werden wir dort treffen und welche neuen Hintergründe kennen lernen?

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll, besonders von der Umgebung bzw. der Natur her zieht einen die Geschichte sofort wieder in seinen Bann.

Der Manga ist nicht zu textlastig und die Altersempfehlung ab 12 Jahren passt auch weiterhin sehr gut.

Fans von „Your Name.“ sollten auf jeden Fall auch bei diesem Manga zu greifen, da man so noch tiefer in die Geschichte eintauchen kann. Neulinge sollten zuerst mit dem Roman oder dem darauf basierenden Manga beginnen.

Your name. Another Side: Earthbound: © 2018 Makoto Shinkai, Arata Kanoh, Jyunya Nakamura, Kadokawa/ EMA

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Fairy Tail S

Name: Fairy Tail S
Englischer Name:
Originaltitel: Fairy Tail S
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Hiro Mashima
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
„Fairy Tail S“ enthält diverse Kurzgeschichten über unser Lieblinge aus „Fairy Tail“.

Sei es nun eine Selbstreflektion von Happy oder aber auch eingeforderte Wettschulden, die es in sich haben.

Dazu wird es in „Weihnachten der Feen“ auch noch ziemlich anzüglich, aber auch die weiteren Geschichten haben es in sich.

Eigene Meinung
„Fairy Tail S“ ist vermutlich wirklich nur was für Fans von „Fairy Tail“, da man schon wissen sollte was es mit den Charakteren auf sich hat und wieso sich sich verhalten, wie sie sich verhalten. Gerade in der Weihnachtsgeschichte geht es mir zu dem etwas zu frivol zu, wobei ich „Fairy Tail“ sonst eigentlich ganz gern mag. Mir war das aber eindeutig zu viel Fan-Service und nackte Haut. Ansonsten gab es aber wie immer viel zu lachen und reichlich Action!

Zeichnerisch ist der Manga wie immer gut, aber auch noch immer eine Geschmackssache. Die Kurzserie ist etwas textlastig, aber darüber kann man hinweg sehen.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. Meiner Meinung nach könnte diese aber höher liegen, da es wie schon erwähnt doch ziemlich frivol und nackt zu geht und das nicht wirklich was für jüngere Leser ist.

Fans von „Fairy Tail“ sollten auch bei diesem Manga zu greifen. Neulinge, sollten lieber zuerst den Hauptmanga lesen!

Fairy Tail S: © 2016 Hiro Mashima, Kodansha/ Carlsen

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Buchimaru Chaos

Name: Buchimaru Chaos
Englischer Name:
Originaltitel: Buchimaru Chaos
Herausgebracht: Japan: Hakusenha 2017
Deutschland: Altraverse 2019
Mangaka: Tsutomu Ohno
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Bevor die Menschen die Welt bevölkerten, lebten auf der Erde bereits Geisterwesen, sogenannte Nushi. Später verehrten die Menschen diese magischen Wesen, die ihre Wälder beschützen

Eines Tages jedoch die Kunoichi Byakuya aus, um einen Nushi zu töten und sich seine besondere Kraft anzueignen. Damit hintergeht sie nicht nur den Nushi ihres Waldes, sondern auch ihren Clan, die Karasu-Ninja. Pflichtgemäß wollen ihre ehemaligen Kameraden sie nun töten. Doch so einfach ist das nicht. Denn Byukuya ist nicht nur eine eiskalte und effektive Kämpferin, sondern sie hat auch Unterstützung ihres Genins Buchimaru. Der verfügt nicht nur über Kampfstärke, sondern auch eine ausgefeilte Nase… und er verehrt seine Meisterin. Ihr würde er bis in den Tod folgen.

Tatsächlich sieht es bald so aus, als wenn der schlimmste Fall eintreten würde. Bei dem Versuch, dem Nushi den arm, die Quelle seiner Kraft, abzuschlagen, geht einiges schief. Der frisch abgeschlagene Arm verbindet sich mit Buchimaru – bis Byakuya ihn gewaltsam aus dessen Körper reißt. Ihren ehemaligen Schüler lässt sie zum Sterben zurück.

In seiner Verzweiflung schließt Buchimaru einen Pakt mit dem Nushi Tadamuki, der seinen Arm zurück möchte. Gemeinsam wollen sie Byakuya finden – wenn auch aus verschiedenen Motiven.

Einfach gestaltet sich das Unterfangen nicht. Denn der junge Ninja und der kantuge Naturgeist sind kein gutes Gespann. Und da ist dann noch der Ninja-Verfolgungstrupp, der Jagd auf die Abtrünnigen macht. Mit dabei: Haizumi, die Buchimaru seit Kindertagen kennt und ihn heimlich liebt…

Eigene Meinung
Nicht wirklich sympathisch sind sie, die Charaktere, mit denen Tsutomu Ohno seine Serie „Buchimaru Chaos“ ausstattet. Ob treudoofer Schüler, unbarmherzige Meisterin oder naiv-verliebte Freundin – die Rollen sind ebenso klar verteilt, wie die Steoreotype in Stein gemeißelt scheinen. Es ist bezeichnend, dass noch der Nushi Tadamuki, der auf den ersten Seiten als dunkles Wesen beschrieben wird, tatsächlich die liebenswürdigste Figur ist, wie ein etwas düsterer Dschinni. Die Handlung, die um den blass bleibenden Titelcharakter gebastelt wurde, entspinnt sich nur langsam. Optisch hat man das Gefühl, dass aufreizende Posen in hautenger Kleidung eine wichtigere Rolle spielen, als die Kampfszenen, denn man sieht Byakuya um einiges häufiger in stehender Haltung, denn in Bewegung.

Immerhin: Eine hochwertige Druckqualität zeichnet die deutsche Ausgabe von Altraverse aus. Das hat allerdings seinen Preis: Der Band kostet mit sieben Euro genauso viel wie die anderen Serien des Labels im gleichen Format, hat aber nur 150 Seiten. Als das jetzige Altraverse-Team noch bei Tokyopop war, gab es damals in einem solchen Fall noch einen günstigeren Preis (wie etwa bei „Broken Blade“).

© Rockita

Buchimaru Chaos: © 2017  Tsutomu Phno  Hakusenha/Altraverse

 

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Nenene

Name: Nenene
Englischer Name: Ne Ne Ne
Originaltitel: Nen Ne No Ne
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Story: Shizuku Totono
Zeichnungen: Daisuke Hagiwara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Die 16-jährige Koyuki ist frisch verheiratet.
Doch das frisch vermählte Ehepaar fällt nicht nur aufgrund ihres hohen Altersunterschieds von 20 Jahren auf, sondern auch durch die Fuchsmaske, hinter der ihr Ehemann Shin sein Gesicht versteckt.

Noch nie hat Koyuki Shins Gesicht gesehen. Selbst bei der Hochzeit trug er diese Maske. Den Grund dafür kennt sie jedoch nicht. Ob es vielleicht mit seinen außergewöhnlichen Kräften zusammenhängt? Shin hat seit Kindesalter die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die für andere Augen verschlossen bleiben. Nach und nach ermöglicht er auch Koyuki, Wesen wie Feen oder Drachen zu erkennen, die mitten unter den Menschen im Verborgenen leben.

Aber Koyuki hat auch mit ganz irdischen Dingen genug Probleme. Durch ihr kindliches Aussehen wird sie von den Dorfbewohnern oft für Shins Haushaltshilfe gehalten. Zudem sind sich Koyuki und Shin seit der Hochzeit noch keinen Schritt nähergekommen. Zu gerne würde sie ihn küssen oder auch körperlich intim mit ihm werden. Ab und an nimmt Koyuki allen Mut zusammen und äußert ihm gegenüber ihre Wünsche, von denen sie aber vor lauter Verlegenheit schnell wieder Abstand nimmt. Nur alt zu gerne würde Shin ihr diese Wünsche erfüllen, doch obwohl er noch eine Jungfrau ist, ist er auch ein Gentleman, der bis zu Koyukis 21. Geburtstag warten möchte. Eine harte Bewährungsprobe für das junge Ehepaar.

Eigene Meinung
„Nenene“ ist überraschenderweise ein Einzelband. Dabei zeigt die Handlung sehr viel Serienpotenzial. Die Beziehung von Koyuki und Shin ist fesselnd und interessant. Sie führen eine sehr zurückhaltende Ehe und trauen sich nur selten, ihre Gefühle zu zeigen. Schnell versinken sie in Scharm. Dabei wollen beide nichts mehr, als sich nahe zu sein.

Die Handlung selbst spielt im alten Japan. Ab und an lockern ein paar Fantasy-Elemente die Handlung noch etwas auf. Dabei wäre die Handlung auch ohne Drachen und Feen interessant. Sie haben nämlich auch keinen relevanten Einfluss auf den Verlauf der Geschichte.

Die Zeichnungen sind schön anzusehen. Die damalige Zeit wird durch Kleidung und Gebäude gut unterstrichen. Vor allem die Farbseiten können überzeugen. Die Gefühle der beiden Protagonisten kommen gut zur Geltung und sind glaubhaft.

Leider endet die Geschichte unüblich offen, sodass Lust auf eine weitere Episode bleibt. Schade, dass es das Einzelband nicht zur Serie geschafft hat.

© Izumi Mikage

Nenene: © 2017 Daisuke Hagiwara/Shizuku Totono, Square Enix/ EMA

 

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Little Witch Academia

Name: Little Witch Academia
Englischer Name: Little Witch Academia
Originaltitel: Little Witch Academia
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: TRIGGER / Yoh Yoshinari
Zeichnungen: Keisuke Sato
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Seit sie als kleines Mädchen eine Zaubershow von Shiny Chariot gesehen hat, wünscht sich Akko Kagari nichts sehnlicher als genauso eine Hexe zu werden wie sie. Chariot ist seither ihr großes Idol, sie trägt immer eine Chariot-Sammelkarte mit sich herum und möchte auf dieselbe Magieschule gehen wie sie: die Luna Nova. Allerdings gehört Akko keiner Hexenfamilie an, besitzt null magisches Talent und kann nicht einmal auf einem Besen fliegen! Letzteres soll ihr schon gleich zu Beginn fast zum Verhängnis werden, da man nicht etwa mit einem Bus zur Luna Nova gelangt, sondern nur auf einem Besen! Doch zum Glück versucht die gutmütige und hilfsbereite Lotte Jansson Akko auf ihrem Besen mitzunehmen. Da die unbegabte Japanerin jedoch in Salz eingelegte Pflaumen dabei hat und die Leyline, die den Besen auf magische Weise zur Luna Nova führen soll, kein Salz mag, stürzen sie ab, wobei sie auch noch die sarkastische Eigenbrötlerin Sucy Manbavaran mitreißen, die bereits bei ihrer ersten Begegnung mit Akko so genervt von ihr gewesen ist, dass sie ihren Mund kurzerhand in einen geschlossenen Reißverschluss verwandelt hat. Nach ihrer Bruchlandung findet sich das ungleiche Trio ausgerechnet im verbotenen Arctulus Wald wieder. Nur mit Mühe und Not entgehen sie den gefährlichen Ungeheuern, die dort leben, wobei Akko immerhin Chariots Zauberstab finden und damit alle pünktlich zur Eröffnungsfeier in die Luna Nova teleportieren kann.

Wie sich herausstellt, teilt sich Akko ausgerechnet mit Lotte und Sucy ein Zimmer. Den Schulalltag hat sie sich ganz anders vorgestellt und langweilt sich im Magie-Unterricht zu Tode. Mit dieser Einstellung und ihrer offenkundigen Verehrung gegenüber Chariot, die unter den Hexen kein hohes Ansehen genießt, zieht Akko schnell den Zorn der begnadeten Musterschülerin Diana Cavendish auf sich, die vorgibt, Chariot zu verachten. Um den Streit zu schlichten, treten sie in einem magischen Volleyball-Turnier gegeneinander an und obwohl Akko hoffnungslos unterliegt, ist Diana insgeheim von ihrem unerschütterlichen Siegeswillen beeindruckt und entschuldigt sich anschließend bei Chariots Foto. Immer wieder sorgt Akko mit ihren spontanen Einfällen für heilloses Chaos und mischt die traditionsbewusste Luna Nova mächtig auf. So setzt sie sich zum Beispiel fest in den Kopf, die Besitzerin des legendären Besens Ryuseimaru ausfindig zu machen und eine Überraschungsparty für Sucy zu schmeißen, die ihren Geburtstag gar nicht feiern möchte. Als Akko mit den anderen loszieht, um einen Giftpilz als Geburtstagsgeschenk zu pflücken, bringt sie damit alle in ernste Gefahr. Kaum eilt Sucy ihnen zu Hilfe, müssen sie hilflos mitansehen, wie ein Drache den magischen Stein entführt, ohne den die Hexen nicht zaubern können!

Eigene Meinung:
„Little Witch Academia“ erblickte 2013 als Anime-Kurzfilm das Licht der Welt, auf den schon bald ein zweiter, um einiges längerer Film sowie eine 25 Folgen umfassende Anime-Serie folgten, die allesamt auf Netflix gestreamt werden können. Bisher haben diese Animes auch schon drei verschiedene Manga-Adaptionen hervorgebracht, wobei die hier vorliegende von Keisuke Sato die jüngste ist und sich an der TV-Serie orientiert. Insbesondere die ersten beiden Kapitel sind mit der ersten Anime-Folge nahezu identisch. In den restlichen Kapiteln des ersten Bandes werden allerdings Elemente aus der Serie, wie eben der Besen Ryuseimaru und der Diebstahl des magischen Steins, genommen und in völlig neue Geschichten eingebettet. Leider sind diese Manga-Geschichten nicht halb so interessant und spannend wie die im Anime, weshalb ich mich gerade durch die hinteren Kapitel etwas durchquälen musste. Um beim Beispiel Ryuseimaru zu bleiben: Im Manga wird uns eine eher ermüdende Suche nach der Besitzerin des Besens präsentiert, während wir im Anime ein spektakuläres Besen-Wettrennen geboten bekommen, bei dem sich Akko an den eigenwilligen Ryuseimaru ankettet, um nicht abgeworfen zu werden. Auch die Suche nach einem Pilz für Sucy im Manga ist bei Weitem nicht so unterhaltsam wie die Folge, in der Akko ins Innere von Sucys Persönlichkeit eindringen muss, um ihre Freundin nach einem fehlgeschlagenen Experiment zu retten.

Der Manga bietet insofern einen Mehrwert zum Anime, dass wir nur hier etwas über Sucys familiäre Hintergründe und Lottes Großmutter erfahren. Carlsen veröffentlicht auch diese Miniserie mit Aquarellpapiereinband. Anscheinend hat der Verlag aktuell einen ziemlichen Narren an diesem Papier gefressen, obwohl es empfindlicher und anfälliger für Flecken ist. Ich würde euch empfehlen, euch zuerst den Anime anzusehen und erst wenn euch dieser gefallen hat, dem Manga eine Chance zu geben. Ansonsten empfehle ich diesen Manga vor allem Fans von „DoReMi“ und „My Hero Academia“. Denn seien wir mal ehrlich: Dass sich Kohei Horikoshi sowohl was den Zeichenstil als auch die Story und Charaktere anbelangt ordentlich bei „Little Witch Academia“ bedient hat, ist mehr als offensichtlich! Aber auch zwischen „Little Witch Academia“ und „DoReMi“ lassen sich viele Parallelen erkennen: So erinnert die untalentierte Akko an Doremi, die schüchterne Lotte mitsamt Brille an Emilie, Sucy hat mit ihrer frechen Art etwas von Sophie und die Überfliegerin Diana übernimmt eine ähnliche Rolle als Rivalin wie Nicole in der ersten Staffel, auch wenn Diana sehr viel verantwortungsbewusster und sympathischer ist. 

Little Witch Academia: © 2017 TRIGGER, Yoh Yoshinari, Keisuke Sato, Kadokawa / Carlsen

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