Neue Anime bei KAZÉ

KAZÉ hat mit dem heutigen Newsletter neue Anime angekündigt:

  • Keijo!!!!!!!! – 12-teiliger Sportanime von Studio Xebec
  • Izetta: The Last Witch – 12-teiliger Anime von Ajiado
  • Schwarzesmarken – 12-teiliger Anime von Studio Ixtl und LIDEN Films
  • Karakai jozu no Takagi-san – 12-teiliger Anime von Shin-Ei Animation
  • My First Girlfriend is a Gal – 10-teiliger Anime von NAZ

Quelle: KAZÉ Newsletter

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Manga News Nr. 769

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:
Atelier of Witch Hat – Das Geheimnis der Hexen
Father Figure (Roman)  

 

EMA hat die Neuheiten ausgeliefert:

Armed Girl’s Machiavellism 6
Bad Boy Yagami 5
Bungo Stray Dogs 9
Color of Happiness 3
Graineliers 2
High Rise Invasion 14
Horimiya 12
Noragami 19
Pakt der Yokai 18
Say „I love you“! 10
Taboo Tattoo 12
Teezimmerspiele
Tell me your Secrets! 3
To Your Eternity 6
Waiting for Spring 10

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KAZÉs neue Bände sind nun erhältlich:
Blue Exorcist 21
Der Wüstenharem 3
Die magische Konditorin Kosaki 3
Dimension W 14
Haikyu!! 10
Kinder des Fegefeuers 3
Küss ihn, nicht mich! 14
Love & Lies 3
One-Punch Man 16
Scum’s Wish 6
Seraph of the End – Vampire Reign 14
Yunas Geisterhaus 6
Zwischen dir und mir 3

Japanische Manga-Charts vom 28. Januar bis 3. Februar 2019 von Oricon
01. Kingdom #53
02. Uramichi onii-san #3
03. Seven Deadly Sins #35
04. Hibiki – Shôtetsuka ni naru hôhô #11
05. Giant Killing #50
06. The Promised Neverland #12
07. Daiya no A Act II #15
08. Kaguya-sama wa kokurasetai – Tensai-tachi no ren’ai zunôsen #13
09. Skip Beat! #43
10. Tanya the Evil #12

Quelle: www.oricon.co.jp

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Teuflisches Verlangen

Name: Teuflisches Verlangen
Englischer Name:
Originaltitel: Koi wa hito no hoka
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Maki Minami
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Die fünfzehnjährige Sayo war schon immer etwas Besonderes. Sie ist nicht nur das Karate-Ass der Schule, das eine Trophäe nach der anderen gewinnt, sondern sie hat auch ein seltsames Symbol auf ihrem Handgelenk, von dem sie nicht mal weiß, woher sie es hat. Fest steht nur, dass es immer mal wieder wie Feuer brennt.

Als eines Tages plötzlich ein riesen Wolf erscheint, wird ihr offenbart, dass das Symbol ein Zeichen für einen bestehenden Vertrag mit einem Yokai, einem Dämon, ist.

Erst langsam kommt Sayo die Erinnerung, dass sie vor 10 Jahren einen kleinen Jungen getroffen hat. Er machte ihr Mut, alle Probleme selbst lösen zu können, wenn man nur stark genug sei. Er war der Ansporn für Sayo, mit Karate anzufangen. Beide versprachen einander, immer füreinander da zu sein.

Und nun möchte der Dämon Yo, der sein Erscheinungsbild auch in einen stattlichen Mann verändern kann, sein Versprechen einlösen. Für Ihn waren die Worte, die Sayo als fünfjährige zu ihm gesagt hatte, ein Versprechen auf ewige Liebe. Doch Dämonen drücken ihre Liebe etwas anders aus als wir Menschen. Sie verspeisen ihren Partner mit Haut und Haaren. Je größer die Liebe, desto größer ist die magische Kraft, die Yo dafür erhält.

Ein Glück für Sayo, dass auch sie durch den Pakt einen gewissen Einfluss auf Yo hat. Denn mit jeder Zurückweisung schwindet auch vorübergehende Yos Zauberkraft und er wird zu einem niedlichen Schoßhündchen.
Für Sayo steht fest, sie darf sich keinesfalls in Yo verlieben, sonst wird sie gefressen.

Eigene Meinung
„Prüfe wer sich ewig bindet“ sagt schon ein bekanntes Sprichwort. Das gilt auch, wenn man erst 5 Jahre alt ist. Die Protagonisten Sayo bereut ihre unbedachten Worte jedenfalls zutiefst.

Was zunächst wie eine romantische Geschichte über eine verbotene Liebe zwischen Dämon und Mensch aussieht, entpuppt sich schnell als etwas unkomplizierter. Denn „Teuflisches Verlangen“ ist eher eine Komödie, als ein Drama.
Dass der Dämon Yo seine große Liebe Sayo lieber verspeisen möchte, als in trauter Zweisamkeit mit ihr zu leben, ist für den Leser gleichermaßen überraschend, wie auch verstörend. Und ganz logisch erscheint diese Tatsache leider auch nicht. Für so manchen Leser dürfte diese Wendung eher ein notgedrungener Versuch sein, sich von den üblichen Shojo-Manga abzuheben.

Darüber hinaus bleibt Band 1 der Serie noch recht offen. Viele Story-Elemente werden nur angerissen, ohne in die Tiefe zu gehen. So wird beispielsweise Sayos kranker, kleiner Bruder nur kurz mal gezeigt, ohne auf ihre Beziehung oder die Umstände seiner Krankheit einzugehen. Für mich ist das daher eher unbefriedigend.

Zeichnerisch ist „Teuflisches Verlangen“ eine klassische Shojo-Serie. Große Augen, hübsche Protagonisten und viele niedliche Elemente. Vor allem die Chibi-Zeichnungen vom Wolfswelpen Yo sind humorvoll und süß zugleich.

Leider ist das Konstrukt von „Teuflisches Verlangen“ für mein Empfinden zu simpel und nicht alle Elemente passen zusammen. Dabei ist die Grundidee gar nicht mal schlecht.
Bleibt nur zu hoffen, dass die beiden Folgebände noch das Ruder rumreißen können.

© Izumi Mikage

Teuflisches Verlangen: © 2016 Maki Minami, Hakusensha/ KAZÈ

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Die magische Konditorin Kosaki

Name: Die magische Konditorin Kosaki
Englischer Name:
Originaltitel: Magical Pâtissière Kosaki-chan
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Naoshi Komi
Zeichnungen: Taishi Tsutsui
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Ein epochales Chaos steht kurz bevor, denn das Verhältnis des Manas, die Energiequelle allen Lebens, zwischen unserer Welt und der Zauberwelt ist gestört. Immer mehr Menschen werden aggressiv und begehen Straftaten, weil in ihnen das bösartige, dunkle Mana überhand nimmt.

Nur Menschen mit besonderen Kräften können dieses sensible Gleichgewicht wiederherstellen. Kosaki ist eine von ihnen. Eigentlich möchte sie einfach nur in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und irgendwann die Konditorei der Familie übernehmen. Gäbe es dabei nicht ein Problem – Kosaki kann einfach nicht backen. Dabei würde sie zu gerne, dass eines Tages der Schulsprecher Raku, den sie aus der Ferne anhimmelt, eines ihrer Kuchen probiert und es ihm schmeckt.

Doch nun rückt ihr Traum in weite Ferne. Denn als Kosaki mit ansehen muss, wie ihr geliebter Raku bei einem Raubüberfall in einer Bank als Geisel festgehalten wird, geht sie unüberlegt einen Deal mit dem gesandten der Zauberwelt namens Rurlin ein, um ihn zu retten.
Seitdem muss sie als Magical Girl dafür sorgen, dass das böse Mana verbannt und dem Drahtzieher hinter alle den Machenschaften, Dr. Maiko, das Handwerk gelegt wird.

Und zu allem Überfluss kommt auch noch hinzu, dass seit dem Banküberfall auch Raku Gefühle für Kosaki hegt, allerdings nur für ihre geheime Identität als Magical Girl.

Eigene Meinung
Bei der Serie „Die magische Konditorin Kosaki“ handelt es sich um ein Spin-off zur Mangaserie „Nisekoi“. Fans von „Nisekoi“ dürfen sich also auf ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren freuen, auch wenn sie nun in andere Rollen schlüpfen. Unter anderem trifft man in „Die magische Konditorin Kosaki“ auf Raku, Kosaki und Chitoge.

Lustig ist natürlich auch der Perspektivwechsel, denn dieses Mal wird die Geschichte aus Sicht von Kosaki erzählt, die unsterblich in Raku verliebt ist, und nicht umgekehrt. Vorkenntnisse über die Serie „Nisekoi“ sind übrigens nicht nötig, wenn man „Die magische Konditorin Kosaki“ lesen möchte.

Die Handlung von „Die magische Konditorin Kosaki“ sollte man, ähnlich wie „Nisekoi“, auch dieses Mal nicht zu ernst nehmen. Die Serie setzt auf viel Humor und Slapstick. So muss Kosaki jedes Mal, wenn sie sich in ein Magical Girl verwandelt, allen Mut zusammennehmen, da sie dabei splitterfasernackt ist. Und auch sonst wird an Aufnahmen von Unterwäsche nicht gegeizt.
Zu guter Letzt hat auch „Die magische Konditorin Kosaki“ das gleiche Problem, wie alle Magical Girl-Serien: Die Tarnung der Charaktere kann noch so schlecht sein, niemand erkennt, wer in Wahrheit hinter den Magical Girls und Bösewichten steckt. Dabei ist sofort klar, dass hinter dem Fiesling Dr. Maiko, Kosakis Vertrauenslehrer Herr Maiko steckt.

Die Zeichnungen von „Die magische Konditorin Kosaki“ sind überraschenderweise nicht mehr von Naoshi Komi, sondern von Taishi Tsutsui. Dabei kommt grad die Schnelligkeit der Kampfszenen und die Dynamik gut zu Geltung. Zeichnerisch kann „Die magische Konditorin Kosaki“ wirklich punkten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass „Die magische Konditorin Kosaki“ eine einfache und niedliche Unterhaltung ist, die vor allem Fans von „Nisekoi“ erfreuen dürfte

© Izumi Mikage

Die magische Konditorin Kosaki: © 2015 Naoshi Komi/ Taushi Tsutsui, Shueisha/ KAZÈ

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Neue Anime bei KAZÉ

KAZÉ hat mit dem heutigen Newsletter neue Anime angekündigt:

  • die zweite Staffel von „One Punch Man“ startet im April im Simulcast exklusiv auf Anime on Demand
  • „My Hero Academia – 2. Staffel“ wird am 31. Mai als Limited Edition mit Sammelschuber auf DVD und Blu-ray erscheinen. Ein Sammelschuber zur ersten Staffel ist ab Ende März im KAZÉ-Shop erhältlich

Quelle: Newsletter

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Love & Lies

Name: Love & Lies
Englischer Name: Love & Lies
Originaltitel: Koi to Uso
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Musawo
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Neji ist seit über fünf Jahren unsterblich in seine Mitschülerin Misaki verliebt. Doch seine Liebe steht unter keinem guten Stern, denn sein 16. Geburtstag steht kurz bevor. Durch das sogenannte Yukari-Gesetzt wurde beschlossen, dass einen jeden Japaner mit Erreichen des 16. Lebensjahres ein geeigneter Ehepartner zugeteilt wird. Dadurch sollen die Geburtenraten erhöht und genetisch besser Kinder gezeugt werden.

Daher beschließt Neji am Tag seines Geburtstages, Misaki seine Liebe zu gestehen, bevor er seine zukünftige Partnerin in der Regierungsmitteilung erfahren wird. Als er Misaki im Park trifft und seine Gefühle beichtet, traut er seinen Ohren nicht, denn auch Misaki ist in Neji verliebt.
Sein Glück könnte nicht größer sein, als er in der Regierungsmitteilung auf seinem Handy liest, dass die ihm zugeteilte Partnerin Misaki ist! Doch ehe er sich versieht, wird das Display schwarz. Als er dann den Brief der Regierung erhält, steht darin ein ganz anderer Name – seine Partnerin ist Ririna Sanada. Für Neji und Misaki bricht eine Welt zusammen. Zudem geht Misaki seitdem auf Abstand zu Neji.

Als Neji dann Ririna kennen lernt, versteht er die Welt nicht mehr. Ririna ist bildhübsch, intelligent und aus gutem Hause. Zunächst hält Neji sie für eingebildet und zickig, doch als er ihr von seiner Liebe zu Misaki erzählt, fangen Ririnas Augen an zu funkeln. Sie ist nämlich ein totaler Fan romantischer Liebesgeschichten. Ririnas Entschluss steht fest: Sie will Neji helfen, seine Liebe zu Misaki zu verwirklichen.

Eigene Meinung
„Love & Lies“ hat mich gefesselt, mitgerissen, emotional gepackt und total überrascht. Selten habe ich ein Manga sofort in einem Atemzug durchgelesen.

Die Geschichte von „Love & Lies“ ist innovativ. Die Vorstellung, in einer futuristischen Gesellschaft zu leben, in der selbst die Liebe von der Regierung optimiert wird, ist makaber und surreal und genau deswegen so aufregend. Auch Deshalb fühlt der Leser sofort mit den Protagonisten mit. Dabei erinnert die Geschichte um Neji und Misaki ein wenig an „Romeo & Julia“, auch wenn man hofft, dass die beiden eine glücklichere Zukunft erwartet.

Am Anfang ist der Leser zunächst total begeistert von dem Pärchen Misaki und Neji, doch auch Ririna findet schnell einen Platz im Herzen der Leser. Die Vorstellung einer glücklichen Ehe zwischen Ririna und Neji scheint plötzlich nicht mehr so utopisch.

Die Zeichnungen sind sehr gut gelungen. Vor allem die Emotionen werden wunderbar herausgearbeitet. Gerade die Mimik von Ririna, die so natürlich und ehrlich wirkt, dringt tief ins Herz ein.

Bei all den tollen Elementen, die „Love & Lies“ so perfekt macht, vergisst man total, dass Nejis Handy am Anfang den Namen von Misaki angezeigt hat. Was es damit wohl auf sich hat? Bahnt sich hier etwa eine größere Verschwörung an?

„Love & Lies“ ist eine tolle und romantische Serie, voller unvorhersehbarer Wendungen. Vor allem das Ende des ersten Bandes haut den Leser noch mal vom Hocker, sodass man am liebsten sofort in die nächste Buchhandlung rennen und Band 2 kaufen möchte.

© Izumi Mikage

Love & Lies: © 2015 Musawo, Kodansha/ KAZÉ

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Manga News Nr. 764

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Akame ga KILL! ZERO
Ballad Opera
Chivalry of a Failed Knight
Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu
IM – Great Priest Imhotep
Let´s Destroy the Idol Dream
Rokka – Braves of the Six Flowers
True Kisses

EMA hat die Neuheiten ausgeliefert:
5 Seconds to Death 5
Atelier of Witch Hat – Das Geheimnis der Hexen 3 (auch als Limited Edition)
Ballad Opera 2
Card Captor Sakura – Clear Card Arc 4
Fair Blue
Gleipnir 5
Infection 8
It’s the Journey not the Destination 3
Liebeslügen 15
Love Live! School Idol Diary 4
Namaiki Zakari – Frech verliebt 8
Napping Princess 1
Origin 2
Perfect World 5
re:member 14
Secret XXX
Sengoku Vamp 5
Tanya the Evil 5
True Kisses 2
UQ Holder! 16

KAZE_LogoKAZÉs neue Bände sind nun erhältlich:
Akame ga KILL! ZERO 2
Chivalry of a Failed Knight 2
Die Tanuki-Prinzessin 8
Fire Punch 5
Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon? 9
Magi – The Labyrinth of Magic 37
My Honey Boy 5
Teuflisches Verlangen 2
The Tale of the Wedding Rings 4
This Lonely Planet 8
Tokyo Ghoul:re 15
Toriko 42

Auch in Japan haben die meisten über die Feiertage frei. Deswegen gibt es die neuen Manga-Charts erst nächste Woche.

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Chivalry of a Failed Knight

Name: Chivalry of a Failed Knight
Englischer Name:
Originaltitel: Rakudai kishi no cavalry
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZE 2018
Mangaka: Charakterdesign: Won
Originalwerk: Riku Misora
Zeichnungen: Megumu Soramichi
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Stella ist die zweite Prinzessin des kleinen europäischen Kaiserreichs Vermillion und nicht nur äußerst hübsch sondern auch sehr begabt! Sie kommt mit Rekordnoten an die Hagun-Akademie und erreicht sogar den Blazer-Rang A. Blazer haben die Fähigkeit ihre Seele in Form einer Waffe zu manifestieren und Magie einzusetzen. In Japan gibt es sieben Akademie die Blazer (Magieritter) ausbilden.

Ikki Kurogane ist ebenfalls Schüler an der Hagun-Akademie. Jedoch hat er den Rang F inne und muss nun die zehnte Klasse an der Akademie wiederholen, da ihm die nötigen Punkte für die Versetzung fehlen.

Zum Schuljahresbeginn bekommt Ikki eine Mitbewohnerin in sein Zimmer: Stella. Er weiß nichts davon, als er in sein Zimmer kommt und Stella halbnackt entdeckt. Der Schrecken ist groß, denn auch Stella wusste nichts von einem Mitbewohner. Bei der Direktorin wird schließlich alles aufgeklärt. Da Beide sich nicht einigen können, wer die Zimmerregeln festlegt, schlägt die Direktorin einen Trainingskampf vor. Der Gewinner des Kampfes soll die Zimmerregeln festlegen, doch Stella, welche siegessicher ist, setzt noch einen drauf: der Verlierer gehorcht lebenslang dem Gewinner!

Der Trainingskampf endet anders als Stella gedacht hat: sie verliert gegen Ikki. Sie erfährt von der Direktorin, dass er aus einer berühmten Familie stammt. Da Ikki dieser Familie den Rücken gekehrt hat, hat ein Teil der Familie ihren Einfluss an der Akademie genutzt und dafür gesorgt, dass er nicht bestehen wird. Die neue Direktorin hat dieses Abkommen aufgehoben, so dass Ikki nun eine Chance hat.

Stellas Interesse an Ikki ist geweckt. Wie wird das Zusammenleben der Beiden funktionieren? Alles wird komplizierter als Ikkis kleine Schwester an der Schule auftaucht. Ikki steht plötzlich total im Mittelpunkt und Stella versucht ihn für sich zu gewinnen…

Eigene Meinung
Die Mangaserie „Chivalry of a Failed Knight“ beruht auf der gleichnamigen Lightnovelserie von Riku Misora und ist anders als die Novelserie bereits abgeschlossen. Zur Serie gibt es hierzulande sogar schon die Anime-Umsetzung bei KSM Anime.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Actionszenen sind sehr dynamisch und die Charaktere detailliert gezeichnet. Männliche Leser werden bei diesem Manga auch auf ihre Kosten kommen. Besonders Stellas enorme Oberweite wird gut zur Schau gestellt und manchmal auch in sehr wenig Stoff verpackt.

Die Geschichte wird spannend erzählt und man wird sehr schnell mit den beiden Hauptcharakteren warm. Geschickt wird am Anfang ihre Geschichte eingeflochten, so dass die Stella und Ikki einem sofort sehr sympathisch werden.

Rund um ist „Chivalry of a Failed Knight“ ein Manga, der den Leser sehr gut unterhalten kann.

Chivalry of a Failed Knight: © 2014 Megumu Soramichi, Riku Misora, Won, Square Enix / KAZÉ

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Akame ga KILL! ZERO

Name: Akame ga KILL! ZERO
Englischer Name: Akame ga KILL! ZERO
Originaltitel: Akame ga KILL! ZERO
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Takahiro
Zeichnungen: Kei Toru
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story:
Vor acht Jahren sind die Schwestern Akame und Kurome zusammen mit über hundert weiteren Kindern in einem gefährlichen Waldgebiet ausgesetzt worden. Die Überlebenden hat man in zwei Gruppen aufgeteilt und getrennt voneinander zu Killern ausgebildet, die das Kaiserreich beschützen sollen. Akame und Kurome haben zwar einander geholfen, den Survival-Test zu bestehen, allerdings soll Akame als eine der 7 besten von Gozuki trainiert werden, der die Kaiserwaffe Murasame besitzt, während Kurome als Teil der anderen Gruppe in der Kaiserstadt abgerichtet wird. Gozukis Schützlinge verbringen ihre Jugend ahnungslos in einem fingierten Dorf.

Acht Jahre später nennt Akame Gozuki „Vater“ und tötet gemeinsam mit ihren 6 Gefährten jeden, der gegen das Kaiserreich aufbegehrt. Kuromes Truppe wird indessen gedopt, um halbwegs das Niveau von Gozukis Elite erreichen zu können. Für ihre erste Mission werden die 7 besten mit Vasallenwaffen ausgestattet, die den Kaiserwaffen zwar weit unterlegen, aber dennoch deutlich stärker als herkömmliche Waffen sind. So erhält Akame das Schwert Kiri Ichimonji, welches Wunden schlägt, die nie mehr verheilen. Gozuki teilt jedem eine andere Zielperson zu und nutzt diesen Auftrag gleichzeitig als Bewährungsprobe. Denn jeder seiner Schützlinge bekommt einen Gegner, der ihm oder ihr nicht liegt. Akames Schwachpunkt ist seiner Einschätzung nach ihre Gutherzigkeit und dass sie ihm noch nicht blind vertraut. Darum soll Akame eine gute Freundin aus dem fingierten Dorf ermorden: Martha. Zunächst will Akame nicht wahrhaben, dass es sich ausgerechnet bei Martha um eine Rebellin handelt, doch ehe sie sich versieht, rammt ihr die enge Vertraute einen giftigen Dolch in den Rücken. Dennoch schafft es Akame sie zu eliminieren, nichtsahnend, dass Martha nur so gehandelt hat, weil sie ihr Leben an das Kaiserreich verkaufen musste, um ihre Familie zu retten. Alle 7 führen ihre erste Mission erfolgreich aus. Ganz anders verläuft allerdings Kuromes erster Einsatz. Eine ihrer Mitstreiterinnen kommt dabei um, eine andere wird schwer verletzt und infolgedessen eingeschläfert, da sie durch ihre Verletzungen ohnehin nicht mehr zu gebrauchen wäre.

Die Monate vergehen und die Top 7 um Akame erledigen einen Auftrag nach dem anderen mit Bravour. Allerdings bläut Gozuki ihnen ein, dass der Rebellenarmee so langsam bekannt sein dürfte, dass es eine Killer-Einheit des Kaiserreichs gibt. Möglicherweise sind Akame und ihre Kameraden also bald nicht mehr nur die Jäger, sondern auch die Gejagten…

Eigene Meinung:
„Akame ga KILL! ZERO“ ist das Prequel zu „Akame ga KILL!“ und handelt als solches von Akames und Kuromes Vergangenheit. Aber auch andere Charaktere aus der Hauptreihe kommen hier vor. So hat zum Beispiel Chelsea am Ende des ersten Bandes einen Cameo-Auftritt. Da Takahiro, der Storywriter von „Akame ga KILL!“, auch die Story für die Vorgeschichte geschrieben hat, bewegt sie sich auf ähnlich hohem Niveau. Tatsächlich ist „Akame ga KILL! ZERO“ sogar noch um einiges düsterer und noch besser durchdacht. So sind die Charaktere der 7 besten mitsamt ihren individuellen Stärken und Schwächen gut ausgearbeitet, was man insbesondere an den raffinierten Paarungen bei der ersten Mission erkennen kann. Man merkt, dass sich Takahiro durch seine Arbeit am Hauptmanga inzwischen als Autor weiterentwickelt hat. Ungewohnt sind hingegen natürlich die Zeichnungen, da sie von einem anderen Mangaka stammen.

Im Verlauf der Geschichte werden wir wohl endlich erfahren, wie es dazu gekommen ist, dass Akame dem Kaiserreich den Rücken gekehrt hat und zu Night Raid übergelaufen ist und natürlich wie sie zur Eigentümerin von Murasame geworden ist. Das Einzige, was mich an dem ersten Band gestört hat, ist, dass das erste Kapitel zeitlich eigentlich zwischen dem 5. und 6. einzuordnen ist. Deshalb würde ich jedem empfehlen mit dem 2. Kapitel anzufangen, da das erste Kapitel einen sonst bloß verwirrt. Dieser Manga wird vom Verlag erst ab 16 Jahren empfohlen und das ist angesichts der düsteren Thematik und drastischen Gewaltdarstellungen mehr als gerechtfertigt. Wer alt genug ist, sollte aber auf jeden Fall zugreifen! Auch für Neueinsteiger gut geeignet, da keine Vorkenntnisse benötigt werden.

Akame ga KILL! ZERO: © 2014 Takahiro, Kei Toru, Square Enix / KAZÉ

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