Chivalry of a Failed Knight

Name: Chivalry of a Failed Knight
Englischer Name:
Originaltitel: Rakudai kishi no cavalry
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZE 2018
Mangaka: Charakterdesign: Won
Originalwerk: Riku Misora
Zeichnungen: Megumu Soramichi
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Stella ist die zweite Prinzessin des kleinen europäischen Kaiserreichs Vermillion und nicht nur äußerst hübsch sondern auch sehr begabt! Sie kommt mit Rekordnoten an die Hagun-Akademie und erreicht sogar den Blazer-Rang A. Blazer haben die Fähigkeit ihre Seele in Form einer Waffe zu manifestieren und Magie einzusetzen. In Japan gibt es sieben Akademie die Blazer (Magieritter) ausbilden.

Ikki Kurogane ist ebenfalls Schüler an der Hagun-Akademie. Jedoch hat er den Rang F inne und muss nun die zehnte Klasse an der Akademie wiederholen, da ihm die nötigen Punkte für die Versetzung fehlen.

Zum Schuljahresbeginn bekommt Ikki eine Mitbewohnerin in sein Zimmer: Stella. Er weiß nichts davon, als er in sein Zimmer kommt und Stella halbnackt entdeckt. Der Schrecken ist groß, denn auch Stella wusste nichts von einem Mitbewohner. Bei der Direktorin wird schließlich alles aufgeklärt. Da Beide sich nicht einigen können, wer die Zimmerregeln festlegt, schlägt die Direktorin einen Trainingskampf vor. Der Gewinner des Kampfes soll die Zimmerregeln festlegen, doch Stella, welche siegessicher ist, setzt noch einen drauf: der Verlierer gehorcht lebenslang dem Gewinner!

Der Trainingskampf endet anders als Stella gedacht hat: sie verliert gegen Ikki. Sie erfährt von der Direktorin, dass er aus einer berühmten Familie stammt. Da Ikki dieser Familie den Rücken gekehrt hat, hat ein Teil der Familie ihren Einfluss an der Akademie genutzt und dafür gesorgt, dass er nicht bestehen wird. Die neue Direktorin hat dieses Abkommen aufgehoben, so dass Ikki nun eine Chance hat.

Stellas Interesse an Ikki ist geweckt. Wie wird das Zusammenleben der Beiden funktionieren? Alles wird komplizierter als Ikkis kleine Schwester an der Schule auftaucht. Ikki steht plötzlich total im Mittelpunkt und Stella versucht ihn für sich zu gewinnen…

Eigene Meinung
Die Mangaserie „Chivalry of a Failed Knight“ beruht auf der gleichnamigen Lightnovelserie von Riku Misora und ist anders als die Novelserie bereits abgeschlossen. Zur Serie gibt es hierzulande sogar schon die Anime-Umsetzung bei KSM Anime.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Actionszenen sind sehr dynamisch und die Charaktere detailliert gezeichnet. Männliche Leser werden bei diesem Manga auch auf ihre Kosten kommen. Besonders Stellas enorme Oberweite wird gut zur Schau gestellt und manchmal auch in sehr wenig Stoff verpackt.

Die Geschichte wird spannend erzählt und man wird sehr schnell mit den beiden Hauptcharakteren warm. Geschickt wird am Anfang ihre Geschichte eingeflochten, so dass die Stella und Ikki einem sofort sehr sympathisch werden.

Rund um ist „Chivalry of a Failed Knight“ ein Manga, der den Leser sehr gut unterhalten kann.

Chivalry of a Failed Knight: © 2014 Megumu Soramichi, Riku Misora, Won, Square Enix / KAZÉ

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Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX

Name: Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX
Englischer Name: Final Fantasy Ultimania Archive Volume 2
Originaltitel: Final Fantasy 25th Memorial Ultimania Vol. 2
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2012
Deutschland: Carlsen 2018
Autor: Square Enix
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 39,99 €

Inhalt & Eigene Meinung
Mit „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ veröffentlicht Carlsen hierzulande den ursprünglich zweiten Band der Trilogie als erstes. Der erste Band beinhaltet die Spiele I -VI, welche in Europa erst viel später (ab 2002) erschienen und nur eine kleine Fanbase hat im Vergleich zu den Teilen VII bis XIII. 2002 gab es bereits die Teile VII-IX, und X folgte nur wenige Monate später. So kommen wir also erstmal in den nostalgischen Genuss der „Final Fantasy“-Teile VII bis IX.

Die Hardcover-Ausgabe „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ ist 320 Seiten stark und ist in drei große Kapitel für jedes Spiel unterteilt. Der Erstauflage ist zusätzlich ein kleiner Kalender für 2019 beigelegt.

Zu jedem Spiel gibt es ausführliche Informationen zu den Charakteren, der Welt und einigen Monstern. Außerdem werden Fortbewegungsmittel (Motorräder, Dreiräder, Schiffe, Luftschiffe, U-Boote, Chocobos uvm.) Bestia, Waffen, Gegenstände und vieles mehr vorgestellt. Natürlich gibt es auch etliche Artwork-Illustrationen zu den einzelnen Teilen. Interessant ist es, wenn man sich die ersten Zeichnungen der Charaktere ansieht und sie mit der Endversion vergleicht.

Jedoch wird in diesem Buch nur auf die drei Spiele eingegangen. Die Fortsetzungen und Ableger als Spiel oder Film wie z.B. „Final Fantasy VII: Advent Children“ werden völlig ignoriert und auch nicht erwähnt. Das finde ich schade und lässt für mich das Buch irgendwie unvollständig erscheinen. Auch Details zu den Erscheinungsdaten in Deutschland sind enthalten.

„Final Fantasy“ hat neue Maßstäbe bei den Videospielen gesetzt und weltweit viele Verkaufsrekorde gebrochen. So ist es nicht verwunderlich, dass man ganze Bücher zu diesem Thema füllen könnte. Diese Enzyklopädie ist ein Versuch die verschiedenen Welten von „Final Fantasy“ abzubilden.  Rund um ist „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ ein Muss für alle „Final Fantasy“-Fans der neunziger Jahre. Beim Durchblättern kann man noch einmal in alten Erinnerungen schwelgen.

Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX: © 2012 Square Enix / Carlsen

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Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne

Name: Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne
Englischer Name:
Originaltitel: Bokudake shitteru Ichimiya-san
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2017
Deutschland: Panini Manga 2018
Mangaka: Ryuta Amazume
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Tadatora Nishina ist ein recht unbeliebter Highschool-Schüler, dessen großer Bruder Lehrer in seiner Klasse ist. Neben ihm sitzt die recht unauffällige Mitschülerin Misumi Ichimiya. Diese weckt in ihm durch ihre sinnlichen Lippen und großen Brüste erotische Phantasien. Doch diese Reize scheinen nur ihm aufgefallen zu sein. Aus diesem Grund versucht er alles neben ihr in der letzten Reihe sitzen bleiben zu können. So nimmt er es sogar in Kauf die Wahl zu sabotieren.

Misumi bemerkt natürlich die ständige Beobachtung, doch ihr scheint es viel Spaß zu machen mit ihm zu spielen. Und dann scheint sie noch ihre eigenen Pläne nebenher laufen zu haben…

Doch alles ändert sich als in einem Erotik-Webforum Fotos von den Mädchen des Jahrgangs veröffentlicht werden. Sofort wird Tadatora unterstellt, dass er diese Fotos heimlich gemacht hätte und hochgeladen hat. Eine Jagd nach dem wahren Täter beginnt!

Eigene Meinung
Im neusten Manga von Ryuta Amazume dreht sich alles um die Schwärmerei eines Highschool-Schülers! Seiner Sitznachbarin scheint es jede Menge Spaß zu machen Tadatora aus dem Konzept zu bringen. So fallen Gegenstände auf den Boden, nur damit Tadatora einen kleinen Ausblick auf ihre Oberweite bekommt. Es gibt oft knappe Röckchen, leicht geöffnete Blusen oder auch mal Mädchen in Badeanzügen zu betrachten. Aber wirklich zur Sache geht es in diesem Manga nicht.

Die Mädchen sind alle recht hübsch gezeichnet, wobei die Jungs hier nicht so gut wegkommen und oft recht verzerrte Gesichter haben.

Die Geschichte ist unterhaltsam und der Vorfall mit den im Internet veröffentlichten Bildern gibt der Story die nötige Spannung!

Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne: © 2017 Ryuta Amazume, Hakusensha / Panini Manga

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Card Captor Sakura Clear Card Arc

Name: Card Captor Sakura Clear Card Arc
Englischer Name: Cardcaptor Sakura: Clear Card
Originaltitel: Card Captor Sakura: Clear Card-hen
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: CLAMP
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Knapp ein Jahr ist vergangen nach den Geschehnissen der 12-teiligen „Card Captor Sakura“-Serie. Shaolan ist in Hongkong und Sakura scheint ihr Leben zu leben. Seit wenigen Tagen geht sie in die Mittelschule.

Ganz überraschend kehrt Shaolan aus Hongkong zurück und wird nun die gleiche Schule besuchen wie Sakura, jedoch eine andere Klasse. Doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachts hat Sakura einen seltsamen Traum von einer unbekannten Person. Außerdem sind ihre Sakura Cards im Traum plötzlich durchsichtig. Als sie aufwacht, rennt sie zu ihrem Buch und muss feststellen, dass ihre Karten wirklich alle durchsichtig sind und keine Magie mehr besitzen.

Kero-chan, Yue, Tomoyo und Shaolan wissen leider auch keinen Rat und Eriol, der mittlerweile wieder in England lebt, antwortet nicht. Doch in der nächsten Nacht träumt Sakura erneut und ihr Schlüssel verändert sich. Als sie diesmal aufwacht leuchtet der Schlüssel und sie sieht einen riesigen Drachen am Himmel. Was hat das alles zu bedeuten?

Eigene Meinung
„Card Captor Sakura Clear Card Arc“ schließt sich nahtlos an die Geschehnisse der alten „Card Captor Sakura“-Serie an. Man merkt weder zeichnerisch noch im Erzählstil nennenswerte Unterschiede und das nach 15 Jahren Pause!

Der „Clear Card Arc“ lässt dem Leser Zeit wieder in das alte „Card Captor Sakura“-Universum rein zukommen. Schließlich haben uns Sakura und Shaolan in „Tsubasa Reservoir Chronicle“ die letzten Jahre stets begleitet, doch war diese Welt eine völlig andere. „Card Captor Sakura“ ist eher eine Serie für jüngere Leser. Zwar kommt es auch zu kämpfen, doch diese sind eher harmlos.

Um den „Clear Card Arc“ richtig genießen zu können, setzt es das Vorwissen der Hauptserie voraus. Leser, die schon die alte Serie mochten, können wir bedenkenlos zugreifen.

Card Captor Sakura Clear Card Arc: © 2016 CLAMP, Kodansha / EMA

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This Lonely Planet

Name: This Lonely Planet
Englischer Name:
Originaltitel: Tsubaki-chou Lonely Planet
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: KAZÉ 2017
Mangaka: Mika Yamamori
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die Oberschülerin Fumi Ohno ist 16 Jahre alt. Sie kümmert sich seit dem Tod ihrer Mutter um den Haushalt und dreht jeden Yen zwei Mal um, um an allen Ecken und Enden zu sparen. Eines Tages kommt ihr Vater nach Hause und teilt ihr mit, dass er hohe Schulden hat und deshalb auf einem Thunfischkutter angeheuert hat. Fumi soll gegen Kost und Logis als Haushälterin bei einem Schriftsteller arbeiten.

Ihre neue Wohn- und Arbeitsstätte befindet sich im Kamelienviertel. Sie klingelt an der Tür ihres neuen Chefs Akatsuki Kibikino, doch niemand öffnet. Sie bemerkt, dass die Tür offen ist und tritt hinein. Im Flur angekommen, fällt sie fast über einen jungen Mann, der am Boden schläft. Nachdem der erste Schock verdaut ist, zeigt ihr der junge Mann ihr Zimmer. Wie sich erst jetzt herausstellt, ist der junge Mann ihr Chef und er kann kaum glauben, dass Fumi erst 16 Jahre alt ist. Weder Fumi noch ihr Chef sind von ihrem Gegenüber sonderlich begeistert, doch sie versuchen das Beste daraus zu machen.

Die ersten Tage ist Fumi von ihrem Chef nicht begeistert. Er ist nur mit seiner Arbeit beschäftigt, ist unfreundlich und undankbar. Doch als er eines Tages mit seinem Redakteur telefoniert, erfährt er, dass Fumi kein Zuhause mehr hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sie vor ihrem früheren Zuhause. Zum ersten Mal ist er freundlich zu ihr und zeigt ein wenig Verständnis.

Nach und nach werden die Beiden warm mit einander. Doch dann taucht ein Junge aus Fumis Vergangenheit auf: Isshin Aioi. Er hat eine Rechnung mit ihr offen und zwingt sie dazu ihre ganze Freizeit mit ihm zu verbringen! Hasst er Fumi wirklich so, wie er vorgibt? Und was empfindet Akatsuki für Fumi?

Eigene Meinung
Nach „Daytime Shooting Star“ ist „This Lonely Planet“ bereits die zweite Serie von Mika Yamamori in Deutschland.

Mika Yamamori erzählt hier eine recht typische Dreiecksgeschichte. Jedoch ist es mal etwas anderes, dass ein Part der Chef ist und einige Jahre älter ist. Fumi ist von Anfang an sehr sympathisch und überzeugt den Leser durch ihre taffe und selbstsichere Art.

Der Lesefluss ist super. Es macht richtig Spaß diese locker erzählte Geschichte mit zu verfolgen. Grafisch ist der Manga eher einfach, aber sauber, umgesetzt und erinnert mich ein wenig an den Stil von Karuho Shiina.

Rundum ist „This Lonely Planet“ ein empfehlenswerter Shojo-Manga für Leserinnen ab etwa 14 Jahren!

Tsubaki-chou Lonely Planet: © 2015 Mika Yamamori, Shueisha / KAZÉ

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Kiss X Death

Name: Kiss X Death
Englischer Name:
Originaltitel: Kiss X Death
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Yasuhiro Kanou
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Der Außerirdische Z erhält den Auftrag fünf kriminelle Parasiten ins Exil auf die Erde zu bringen und dort niederen Lebewesen einzunisten. Er hat fünf Jahre Zeit Proben der Wirte an seine Heimat zu schicken. Sollte er das schaffen, wird ein Raumschiff ihn abholen. Doch auf der Erde angekommen läuft einiges schief! Die fünf Kriminellen können fliehen und nisten sich in den Körper von den fünf äußerst unattraktiven Mädchen Rosa Mikawa, Ria Nagamine, Hinano Chineya, Nanaka Oue und Yuni Komagata ein. Zusammen überwältigen sie Z und töten ihn. Nur mit viel Glück kann er sich als Wirtskörper eine Blume übernehmen und fristet zwei Jahre darin. Dann nähert sich zufällig der introvertierte Oberschüler Shingo Tozu der Blume und wird von Z übernommen. Z muss nun versuchen die fünf Kriminellen einzufangen und seinen Auftrag in die Tat umzusetzen.

Die fünf Mädchen waren in den letzten zwei Jahren nicht untätig. Sie haben nicht nur ihr Äußeres perfektioniert, sondern haben auch die Herrschaft von fünf Oberschulen übernommen. Ihr Ziel ist es alle Schüler unter ihre Kontrolle zu bringen. Z in Shingos Körper ist dagegen zwar extrem stark und hochintelligent, aber ganz allein. Shingo findet schnell die fünf Kriminellen, da sie sich sehr auffällig benehmen, und sucht sich als erstes Ziel seine Mitschülerin Yuni Komagata aus.

Im alten Schulgebäude der Enjo-Oberschule befindet sich die „Alte-Schulgebäude-Liga“, deren Chefin Yuni Komagata ist. Er nähert sich unerlaubt dem Gebäude und wird gleich von ihren Aufpassern abgefangen. Doch diese pustet Shingo geradezu weg. Er bemerkt, dass einer der Verteidiger ein Nebenwirt von Yuni ist. Er besiegt den Jungen. Durch einen Kuss kann er den Parasiten auf der Zunge entfernen. Doch als er dann auf Yuni trifft, endet sein Siegeszug. Shingo hat fürchterliche Angst vor Frauen und kann sich ihnen nicht nähern! Wird Z es schaffen Shingo diese Angst zu nehmen? Wird er die fünf Kriminellen einfangen und seinen Auftrag beenden?

Eigene Meinung
„Kiss X Death“ ist hierzulande der erste Manga von Yasuhiro Kanou. Der Manga hat mich jedoch nicht gerade umgehauen. Der schüchterne Shingo mit einer Frauen-Phobie wird von einem außerirdischen Parasiten übernommen und muss gegen fünf Schönheiten kämpfen. Die Geschichte folgt einem bekannten Muster, welches zwar flüssig und unterhaltsam erzählt wird, aber leider wenig überrascht. 

Die Charaktere sind sehr stereotypisch und klischeehaft. Besonders Shingo wird einem als Nerd vorgestellt und scheint jede Facette eines Nerds zu haben. Die Zeichnungen sind ordentlich und die kurzen Actionszenen detailliert umgesetzt.

Natürlich kommt auch dieser Shonen-Titel von Panini Manga nicht ohne Höschen-Szenen daher, von denen es schon einige zu sehen gibt. Außerdem gibt es Nacktszenen in der Sauna, in denen aber nur die nackten Brüste zu sehen sind.

Rundum ist „Kiss X Death“ ein solider Shonen/Science-Fiction-Manga mit bekannten Elementen. Band eins bildet ein gutes Fundament für eine Geschichte, die sich vielleicht auch in eine spannende Richtung entwickeln kann.

Kiss X Death: © 2014 Yasuhiro Kanou, Shueisha / Panini Manga

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Twin Star Exorcists: Onmyoji

Name: Twin Star Exorcists: Onmyoji
Englischer Name: Twin Star Exorcists
Originaltitel: Sousei no Onmyouji
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Yoshiaki Sukeno
Bände: 14 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Rokuro Enmado ist zwölf Jahre als sich sein Leben vollkommen verändert. Bis zu jenem Tag wollte er der stärkste Onmyoji werden und alle Unreinen läutern. Doch als er und seine Kameraden in der Residenz Hiinatsuki von Unreinen angegriffen wurden und fast alle getötet wurden, möchte er mit diesem Kapitel abschließen. Doch so wirklich gelingt ihm dies nicht.

Zwei Jahre sind seit dem Vorfall vergangen. Rokuro zog in eine andere Residenz und versuchte sich andere Ziele zu setzen, doch hat er keine anderen Talente. Nachdem er zum wiederholten Male sein Zuhause verlassen hat, steht er auf einer Brücke und denkt nach. Plötzlich fällt ein Mädchen vom Himmel direkt in den Fluss. Rokuro überlegt nicht und springt einfach ins Wasser um sie zu retten. Doch das Mädchen rettet sich selbst, denn Rokuro kann nicht schwimmen… Es stellt sich heraus, dass sie Benio Adashino heißt und ein Onmyoji ist. Schnell kommt es zum Kampf gegen einige Unreine und Benio zeigt wie stark und schnell sie ist. Doch letztlich kommt sie in Bedrängnis und Rokuro rettet sie. So wirklich zugeben möchte dies die ehrgeizige Benio natürlich nicht.

Wie sich herausstellt ist Benio eine neue Kameradin in Rokuros jetziger Residenz. Den Grund dafür erfahren alle jedoch erst auf einer Versammlung der Vorstandsmitglieder der Onmyojis. Das Oberhaupt der Onmyojis erhielt die Weissagung, dass Benio und Rokuro die „Onmyoji Zwillingssterne“ sind und die stärksten Kämpfer des Clans. Aus ihrer Vereinigung soll der Miko geboren werden.

Wird Benio es schaffen aus Rokuro wieder einen fähigen Onmyoji zu machen? Werden sie tatsächlich heiraten und ein Kind bekommen, der der legändere Miko wird und die Unreinen besiegt? Und dann taucht da noch ein geheimer Gegenspieler auf…

Eigene Meinung
„Twin Star Exorcists“ ist hierzulande der erste Manga von Yoshiaki Sukeno. Zwischen 2016 und 2017 wurde bei Studio Pierrot sogar ein gleichnamiger 50-teiliger Anime produziert.

Die Zeichnungen im Manga sind sehr detailliert und die Kampfszenen sehr dynamisch. Die Geschichte hat einen guten Lesefluss. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wissen zu überzeugen. Yoshiaki Sukeno versteht es eine spannende Geschichte durch kleine Gags aufzulockern.

Rundum ist „Twin Star Exorcists: Onmyoji“ ein Manga den besonders actionliebende Leser in die Hand nehmen sollten.

Twin Star Exorcists: Onmyoji: © 2014 Yoshiaki Sukeno, Shueisha / Panini Manga

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Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai

Name: Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai
Englischer Name:
Originaltitel: Tsubasa World Chronicle – Niraikanai
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: CLAMP
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Nachdem Sakura ihre Erinnerungen zurückerhalten hat, muss Shaolan seine Reise fortsetzen. In Begleitung von Kurogane, Fye und Mokona kommt er in das Land Niraikanai. Niraikanai ist ein friedliches Land mit angenehmen Klima und gutem Essen. Dort warten sie nun bis eine Person erscheinen soll.

Als San Yun die Freunde besucht, erzählt er ihnen von ihrer Göttin Himegami und dem anstehenden Fest zu ihren Ehren. Sie gehen gemeinsam auf das Fest und sehen am Ende sogar Himegami. Plötzlich spricht Himegami zu Shaolans Herzen und lässt über die gläubigen Menschen Blumen regnen. Nur in Shaolans Hand tauchen Kirschblüten auf und erinnern ihn an seine Sakura.

Am nächsten Tag tauchen nachdem Frühstück Naturgeister auf und laden Shaolan und seine Freunde zu Himegami ein. Auf dem Rücken der Geister reiten sie zur Göttin. Im Palast angekommen, werden sie von den Dienern Sakon und Ukon in Empfang genommen. Himegami erwartet die kleine Truppe bereits. Nach einem Essen erzählt Himegami, dass sie zusammen mit Sakura geträumt hat. Sakura hat für ein fröhliches und friedliches Leben auf Niraikanai gebetet, doch dies umzusetzen ist nicht so ganz leicht. In Niraikanai gibt es eine Anomalie – einen mysteriösen Nebel der alles verdorren lässt – und nur Shaolan ist in der Lage diesen zu sehen und auch zu beseitigen. Er entscheidet sich Niraikanai zu helfen. Auf einer kleinen Insel ist das Tor zur Welt der Toten und dort soll der Grund für die Anomalie liegen.

Eine spannende Reise voller Gefahren beginnt. Werden es Shaolan, Fye und Kurogane schaffen die Anomalie zu beseitigen?

Eigene Meinung
In „Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai“ gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit den Charakteren aus „TSUBASA – RESERVoir CHRoNICLE“, sondern auch aus „Gate 7“ und „xxxHOLiC“. „Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai“ schließt nahtlos an die Geschehnisse in „TSUBASA – RESERVoir CHRoNICLE“ an. Vorkenntnisse sind auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn die wichtigsten Inhalte am Anfang des Manga noch einmal kurz zusammengefasst werden.

Die Vorgängerserie „TSUBASA – RESERVoir CHRoNICLE“ ist derzeit teilweise verlagsvergriffen. Ein Nachdruck ist leider nicht geplant. Das ist sehr schade, denn wer kauft schon die Fortsetzung einer Serie ohne die Hauptserie zu kennen?

Zeichnerisch haben CLAMP „Niraikanai“ wie in „TSUBASA – RESERVoir CHRoNICLE“ sehr gut und detailverliebt umgesetzt. Die Geschichte beginnt recht ruhig und der Leser hat genug Zeit sich in Niraikanai einzuleben. Erst am Ende des ersten Bandes beginnt die Geschichte richtig an Fahrt aufzunehmen.

„Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai“ ist ein Muss für alle „TSUBASA – RESERVoir CHRoNICLE“-Fans, denn vielleicht endet diese Fortsetzung mit einem befriedigenden Ende.

Tsubasa World Chronicle – Niraikanai: © 2015 CLAMP, Kodansha / EMA

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Girls in my Glasses

Name: Girls in my Glasses
Englischer Name:
Originaltitel: Mousou Megane
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2010
Deutschland: Panini Manga 2014
Mangaka: Yuki Azuma
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Yuudai Sahara ist Student im ersten Jahr. In seinen ersten Sommerferien hat er sich mit seinem Kumpel Hironori und den beiden Mädchen Miharu Tokita und Asami Kamijou zu einem Feuerwerk verabredet. Doch leider verlieren sie sich vor Ort aus den Augen. Als er auf der Suche nach Miharu ist, wird er angerempelt und seine Brille fällt zu Boden. Glücklicherweise ist sie nicht kaputt. Er setzt sie wieder auf und sieht zufällig Miharu wieder. Doch sie trägt plötzlich nur noch Unterwäsche! Yuudai läuft rot an und schaut erst einmal woandershin. Sie gehen zusammen weiter zum Feuerwerk und als er sie das nächste mal anschaut, ist sie nackt! Doch dann wird er von Hironori angerempelt. Die Brille fällt wieder zu Boden und Miharu hat plötzlich wieder Kleidung an…

In der nächsten Geschichte geht es um den Angestellten Satoru Ichikawa. Er freut sich darauf, dass heute seine jüngere Kommilitonin Sakura in seiner Firma anfängt. Irgendwas ist plötzlich mit seiner Brille los. Als er Sakura in der Menschenmenge entdeckt, ist sie zu seiner Verblüffung nur mit Unterwäsche bekleidet. Doch wenn er die Brille abnimmt, trägt sie einen Anzug. Und als er sie dann wieder aufsetzt, ist sie plötzlich nackt!

Eigene Meinung
„Girls in my Glasses“ ist hierzulande der erste Manga von Yuki Azuma. Der erste Band enthält 13 Kapitel mit jeweils 13 männlichen Hauptcharakteren und ihren jeweiligen Mädchen. So wie die beiden vorgestellten Geschichten sind leider alle Geschichten. Dadurch wird der Manga schnell langweilig. Die Idee mit der Brille ist eigentlich gut, doch wurde nichts daraus gemacht. Zum Beispiel wird nicht erklärt, was mit der Brille geschieht und wie es mit den Protagonisten danach weitergeht.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Mädels sind sehr vorteilhaft umgesetzt und setzen ihre Kurven gut in Szene.

Empfohlen wird die Serie von Panini für Leser ab 16 Jahren wegen der vielen nackten Haut. Jedoch sollte man bei dieser Serie wirklich nur zugreifen, wenn man keinen Wert auf eine gute Geschichte legt, sondern nur nackte Haut von verschiedenen attraktiven Mädchen sehen möchten.

Girls in my Glasses: © 2010 Yuki Azuma, Shueisha / Panini Manga

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Biorg Trinity

Name: Biorg Trinity
Englischer Name:
Originaltitel: Biorg Trinity
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2012
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Story: Otaro Maijo
Zeichnungen: Oh! Great
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 € (Band 1-7)
8,99 € (Band 8-9)
9,99 € (ab Band 10)

Story
Fujii hat sich bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Fumino Enomoto verliebt. Dadurch macht er einige Dummheiten und lässt sich von seiner Kindheitsfreundin Kiwako retten. Aber nicht nur Fujii hat ein Auge auf Fumino geworfen, auch sein Kumpel Hosa schwärmt für das Mädchen.

In der Schule spürt Fujii einen starken Schmerz. Als der Schmerz verschwindet, stellt er fest, dass er vom Bio-Bug befallen ist. Der Bio-Bug ist erkennbar durch herzförmige Löcher in den Händen. Durch die Krankheit können sich die Infizierten mit verschiedenen Dingen oder Wesen verschmelzen.

Seiner Mitschülerin Chieri geht es überhaupt nicht gut. Sie leidet stark unter dem Bug, da sie immer wieder neue Verschmelzungen getestet hat und es übertrieben hat. Sie muss eigentlich ins Krankenhaus und sich helfen lassen, doch sie weigert sich. Es kommt zum Kampf gegen Kiwako, die mit einem Motorrad verschmolzen ist, und versucht Chieri in Spinnengestalt zu helfen. Letztendlich gewinnt Kiwako und Fumino gibt Chieri eine starke Medizin. Doch statt Chieri wieder in ihre normale menschliche Gestalt zurück zubringen, tauscht ihr Geist den Körper mit der Spinne. Jedoch geht Chieri erstaunlich entspannt mit dieser neuen Situation um.

Fujii kann sich nun überlegen womit er verschmelzen möchte. Doch in erster Linie möchte er mehr Kontakt zu Fumino. Doch diese hängt lieber mit ihrem Sandkastenfreund Hosa rum. Plötzlich geraten Fujii und Kiwako auch noch in einen Krieg zwischen Bugs und Bug-Hunter. Und Fumino umgibt auch noch ein Geheimnis…

Eigene Meinung
„Biorg Trinity“ ist hierzulande der erste Manga des Autors Otaro Maijo. Oh! Great dagegen ist durch zahlreiche Veröffentlichungen (u.a. „Tenjo Tenge“, „Air Gear“) bei Panini und Heyne bekannt.

Zeichnerisch ist die Serie von Oh! Great toll umgesetzt. Die Kampfszenen sind sehr dynamisch und die Verschmelzungen kreativ auf Papier gebracht.

Anfangs kommt die Geschichte noch als Liebesdreieck daher, doch das ändert sich schnell. Rasant geht die Entwicklung zur Action-Story mit Science-Fiction-Elementen. Jedoch finde ich die Geschichte etwas verwirrend und ziemlich abgedreht. Es gibt häufig unvorhersehbare Wendungen, die die Serie dann schon wieder interessant macht.

Panini Manga haben sich viel Mühe bei der Umsetzung der knapp 230 Seiten dicken Bände gegeben. Neben acht Farbseiten am Anfang des ersten Bandes gibt es sogar ein Extra: ein Tattoo in Form eines Herzens. Zwar hätte ich dieses Extra nicht gebraucht, aber so ein kleines Gimmick finde ich immer positiv.

Rundum ist „Biorg Trinity“ ein abgedrehter Action-Manga, der im späteren Verlauf auch recht brutal wird. Deshalb wird die Serie auch von Panini Manga erst ab 16 Jahren empfohlen.

Biorg Trinity: © 2012 Otaro Maijo, Oh! Great, Shueisha / Panini Manga

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