Starlight Dreams

Name: Starlight Dreams
Englischer Name:
Originaltitel: 4gatsu no kimi, Spica
Herausgebracht:

Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: Tokyopop 2019

Mangaka: Miwako Sugiyama
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Sei Satome ist 15 Jahre alt als sie durch die Aufnahmeprüfung der Highschool fällt. Auch die zweite Prüfungsrunde schafft sie nicht. Ihr Lehrer gibt ihr jedoch die Aufnahme-Unterlagen für eine andere Schule, für die sich nicht genug Schüler beworben haben. So schafft sie es also doch noch mit Ach und Krach an die Highschool.

Erst als sie sich die Bücher in ihrer neuen Schule abholen will, erfährt sie, dass sie an einer der besten Schulen der Präfektur gelandet ist. Nach der Einschulungsfeier gibt es den ersten Test, den sie als Schlechteste im ganzen Jahrgang abschließt. 

Nach dem Unterricht geht sie auf das Schuldach und entdeckt dort eine Sternwarte. Darin trifft sie auf den gut aussehenden Mizuki Otaka, der sie in die Sternwarte einlädt. Er lässt sie durchs Teleskop gucken. Außerdem trifft sie dort auf ihren Klassenkameraden und Schulsprecher Taiyo Udagawa, der sich über sie lustig macht. Trotz allem bietet Mizuki ihr die Mitgliedschaft im Astronomieclub an. Seis Name bedeutet nämlich „Spica“ – ein heller Stern im Sternbild der Jungfrau. Als alle Drei ihre Anmeldungen für den Astronomieclub abgegeben, fällt auf, dass ihre Namen übersetzt „Sonne“, „Mond“ und „Sterne“ bedeuten. Ob das Schicksal ist?

Sei hat sich in Mizuki verliebt und freut sich auf jede Minute im Astronomieclub. Doch das Verhältnis zu Taiyo ist weiterhin schwierig. Erst ist Taiyo eifersüchtig und möchte Mizuki nicht mit Sei teilen. Doch dann schwanken seine Gefühle um und er verliebt sich in Sei. Für wen wird sich Sei entscheiden?

Eigene Meinung
„Starlight Dreams“ ist hierzulande die erste Serie von Miwako Sugiyama, die seit 2002 Manga veröffentlicht.

Bei „Starlight Dreams“ handelt es sich um eine typische Dreiecksgeschichte. Auch die Charaktere sind sehr stereotypisch. Sei ist der weibliche Hauptcharakter, der durchschnittlich hübsch ist und schlecht in der Schule. Mizuki ist der stille Schönling mit einer besonderen Vergangenheit. Taiyo dagegen ist ein Großmaul, der Sei gerne neckt. Sei ist jedoch glücklicherweise nicht schusselig oder benimmt sich naiv wie weibliche Charaktere in ähnlichen Mangaserien.

Die Geschichte wird interessant erzählt und ist durch viele komische Szenen sehr unterhaltsam. Jedoch gibt es etliche unlogische Szenen. So sind Taiyo und Mizuki selbst noch nicht im Astronomieclub Mitglied und entscheiden, ob Sei Mitglied werden darf…? Das Erzähltempo ist sehr hoch. Es ist mir persönlich etwas unklar, was Miwako Sugiyama in noch neun weiteren Bänden erzählen will.

Zeichnerisch ist diese Serie eher durchschnittlich. Besonders Sei ist manchmal etwas unförmig und einfach gezeichnet. Die Jungs dagegen sind detaillierter gezeichnet. Die Hintergründe sind eher schlicht gestaltet.

Rumdum ist „Starlight Dreams“ eine typische Dreiecksgeschichte. Durch viele lustige Szenen und sympathische Charaktere hebt sich dieser Manga etwas aus der Menge heraus. Shojo-Fans können gerne einen Blick riskieren.

4gatsu no kimi, Spica: © 2015 Miwako Sugiyama, Shugakukan / Tokyopop

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Ein Freund zum Verlieben

Name: Ein Freund zum Verlieben
Englischer Name:
Originaltitel: Suteki na kareshi
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Kazune Kawahara
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Nonoka Kozakura hat seit frühster Kindheit den Traum mit einem festen Freund beim romantischen Silvester-Countdown dabei zu sein. Nun als Highschool-Schülerin haben ihre Freundinnen feste Freunde, doch sie hat immer noch nicht ihren Prinzen gefunden.

Anfang Dezember beginnt sie nun zu Gruppendates zu gehen, um nun auf Biegen und Brechen einen Freund zu finden. Dadurch trifft sie Naoya, der das Mädchen kennen lernen wollte, welches so verzweifelt einen Freund sucht. Er findet schnell Gefallen daran sie auf den Arm zu nehmen und zu provozieren. Er prophezeit ihr, dass sie nie einen Freund finden wird. Doch so schnell gibt Nonoka nicht auf.

Sie sucht sich extra einen Nebenjob, um neue Leute zu treffen. Doch dadurch trifft sie nur schon wieder auf Naoya, der dort auch arbeitet. Er ist erstaunlich nett zu ihr und hilft ihr beim Job.

Als es Silvester wird, hat Nonoka trotzdem keinen Freund gefunden. Sie ist traurig, doch dann klingelt es plötzlich an der Tür. Naoya möchte mit ihr zum Countdown gehen. Er bietet ihr an, ihr Freund zu sein, damit ihr Traum endlich in Erfüllung geht. Doch dies lehnt sie ab. Sie möchte die Eine für jemanden sein und das trifft auf Naoya nicht zu. Doch als der Countdown zu Ende ist, küsst er sie überraschend. Kann aus den Beiden doch ein Paar werden?

Eigene Meinung
Mit „Ein Freund zum Verlieben“ erscheint die dritte Serie von Kazune Kawahara (u.a. „My Love Story – Ore Monogatari„, „KOKO DEBUT„) beim dritten deutschen Verlag.

Die Geschichte wird recht langsam erzählt. Allen Charakteren wird dadurch viel Zeit gegeben, um sich zu entwickelt. Anfangs mögen sich Nonoka und Naoya nicht sonderlich. Doch durch die ständigen Konfrontationen und auch der vielen Kommunikation zwischen Beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Spannend wird es erst gegen Ende des ersten Bandes als Naoyas Sandkastenfreunde in die Geschichte stoßen. 

Es ist interessant die Geschichte von Nonoka, die sich verlieben will, aber nicht weiß wie dies machen soll, zu verfolgen. Dabei benimmt sie sich jedoch nicht dumm und tollpatschig, wie Protagonisten in ähnlichen Serien. Sie trifft ihre Entscheidungen überlegt und lehnt auch Angebote ab.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt. Nonoka ist recht abwechslungsreich gezeichnet. Naoya dagegen hat oft den gleichen Gesichtsausdruck. Die Hintergründe sind eher einfach gestaltet.

Rundum ist „Ein Freund zum Verlieben“ eine typische Shojo-Geschichte, die sich nicht aus der Masse abhebt, aber solide umgesetzt ist. Fans von „KOKO DEBUT“ können unbesorgt zugreifen. Alle anderen sollten in den ersten Band hineinschnuppern.

Suteki na kareshi: © 2016 Kazune Kawahara, Shueisha / KAZÉ

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Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!

Name: Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!
Englischer Name:
Originaltitel: Kantan dakedo, mendokusai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Chia Teshima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Yuha Sasamine ist im dritten Jahr an der Highschool und hat einen Nebenjob an der Tankstelle. Dort hat sie den Studenten Kono kennengelernt. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, kommen sie sofort zusammen.

Dies ist nun fast einen Monat her. Von ihrem etwas mürrischen Arbeitskollegen Kiryu, der ein Jahr jünger als Yuha ist, erfährt sie, dass Kano neben ihr noch eine andere Freundin hat. Erst glaubt sie Kiryu nicht, doch als er plötzlich ihr Date zum einmonatlichen Jubiläum absagt, beschließt sie mit Hilfe von Kiryu Kono zu beschatten. Es stellt sich heraus, dass Kono wirklich eine andere Freundin hat, wodurch sich Yuha sofort von ihm trennt.

Kiryu kümmert sich um Yuha und versucht sie etwas aufzuheitern. Yuha ist ganz verwirrt, schließlich dachte sie bisher, Kiryu würde sie nicht leiden können. Durch seine freundliche Art, entwickelt Yuha für Kiryu Gefühle. Werden die Beiden ein Paar?

Im Anschluss gibt es noch die beiden Kurzgeschichten „Das Liebesdiagramm“ und „Love all of me“.

Eigene Meinung
„Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!“ ist das Erstlingswerk von Chia Teshima. Der Band besteht aus drei Geschichten, die jedoch unterschiedliche Längen haben. Die erste Geschichte umfasst etwa 120 Seiten, die anderen beiden 36 bzw. 30 Seiten.

Chia Teshima hat sich mit der ersten Geschichte viel Mühe gegeben und hat die Geschichte hauptsächlich an einer Tankstelle spielen lassen. Dies ist eine angenehme Abwechslung zu anderen Shojo-Manga, die hauptsächlich an der Schule spielen. Leider ist ansonsten die Geschichte nicht sehr innovativ und vorhersehbar. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und äußerst sympathisch gestaltet.

Zeichnerisch ist der Manga durchschnittlich gut. Sehr viel Wert wurde auf die Zeichnungen des Motorrades gelegt, die wirklich sehr gut und detailliert gelungen sind. Wenn man ein Motorradmotiv als Cover verwendet hätte, würde sich mit Sicherheit dieser Manga eher von der Masse im Bücherregal abheben. 

Rund um ist „Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!“ eigentlich nicht wirklich „kompliziert“ und ein netter Shojo-Manga für Zwischendurch.

Kantan dakedo, mendokusai: © 2017 Chia Teshima, Shogakukan / Tokyopop

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My World is You

Name: My World is You
Englischer Name:
Originaltitel: Io Sakisaka ren-ai jyoshi tanpenshu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2004, 2014
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Io Sakisaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,99 €

Story
„My World is You“ ist der dritte Band der „I Love Shojo Short Story Collection“ bei Tokyopop und besteht aus insgesamt sechs Kurzgeschichten.

Die erste Geschichte „My World is You“ ist die vermutlich älteste. Hier geht es um Yuriko Yoshikawa, die sich in ihren Mitschüler Takashi Seya verliebt hat. Ihre Freundin Ayaka hat sich auch in den Jungen verliebt. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, erfährt sie, dass Takashi bereits in jemanden verliebt ist.

Als sie eines Nachmittags zusammen nachhause gehen, kommt es fast zu einem Kuss zwischen Yuriko und Takashi. Doch Takashi scheint zu glauben, dass Yuriko in jemand anderen verliebt ist. Kann sie das Missverständnis klären und ihm ihre Liebe gestehen?

In „Gate of Planet“ sind Sakura Shimamine und Kan Sandkastenfreunde. Sakura wird von Fremden immer als „leichtes Mädchen“ eingestuft und so ist sie bei ihren Mitschülerinnen immer der Sündenbock, wenn eine von ihrem Freund verlassen wird. Rina Higuchi aus der Parallelklasse hat den Ruf einer Jungfrau, doch dies stimmt keinesfalls. Als Sakura Kan gerade ihre Liebe gestehen will, erzählt er ihr, dass er sich in Rina verliebt hat. Die Beiden kommen zusammen. Doch dann erfährt Sakura, dass Rina nur mit ihm spielt….

Megu aus „Love Drops“ sitzt im Klassenzimmer genau vor ihrem Schwarm Fujino. Als sich ihre Freundin Risa auch in Fujino verliebt, begräbt sie ihre Hoffnungen auf eine Beziehung mit ihm. Was wird passieren, wenn Risa ihm ihre Liebe gesteht?

Sudoh und Kaji sind in „Warten auf die Liebe“ beste Freunde. Sudoh hat sich in ihren Kumpel verliebt, doch sie traut sich nicht ihm dies zu sagen. Sie hat den Eindruck, dass er ihr etwas sagen möchte, doch irgendwie kommt es nie dazu. Dann taucht das Mädchen Asoh auf, gesteht Kaji ihre Liebe und gibt so schnell nicht auf. Hat Sudoh noch eine Chance?

In „Der Strahlemann“ geht es um Miyamoto, die mit ihrem Leben absolut unzufrieden ist. Sie hat die Aufnahmeprüfung für ihre Wunsch-Highschool nicht geschafft und ist nun neidisch auf ihre frühere beste Freundin. Matsuda-kun ist ein absoluter Strahlemann und somit das totale Gegenteil von Miyamoto. Er will ihr helfen und sie wieder glücklicher machen. Ob er es schafft?

In „Liebe für Dumme“ geht es um Chie, die mit 15 Jahren ihrem Schwarm die Liebe gestanden hat. Sie kamen zusammen. Doch sie spürt keine Gefühle von ihm. Wird sie noch sein Herz erobern können?

Eigene Meinung
„My World is You“ ist eine wirklich gute Kurzgeschichtensammlung von Io Sakisaka.

Die einzelnen Kurzgeschichten erschienen bereits 2004 bei Shueisha. 2014 erschien eine Neuauflage in Japan. Der Zeichenstil ist dementsprechend aus ihrer beruflichen Anfangszeit und noch nicht so ausgereift. 2007 startete Io Sakisaka erst ihre erste Serie „Strobe Edge“, welche hierzulande auch bei Tokyopop erschienen ist. Der Stil ist jedoch sofort wieder zuerkennen.

Die Geschichten ähneln sich Anfangs alle ein wenig. Jedoch gehen sie schnell in Unterschiedliche Richtung und enden auch nicht immer mit einem Happy End. Das Ende ist dennoch immer für den Leser nachvollziehbar. Das Charakterdesign ist äußerst Unterschiedlich, wodurch die Geschichten abwechslungsreich sind.

Rund um ist „My World is You“ eine empfehlenswerte Shojo- Kurzgeschichtensammlung, besonders für Fans von Io Sakisaka.

Io Sakisaka ren-ai jyoshi tanpenshu: © 2014 Io Sakisaka, Shueisha / Tokyopop

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Please love me

Name: Please love me
Englischer Name:
Originaltitel: Damena watashi ni koishite kudasai
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2013
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Aya Nakahara
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1)
7,00 € (ab Band 2)

Story

Michiko Shibata ist 29 Jahre alt und derzeit arbeitslos. Ihr Arbeitgeber ging vor einem halben Jahr pleite. Seit dem ist sie erfolglos auf Jobsuche und ihr Geld geht ihr aus. Zu allem Überfluss traf sie bei einem Gruppendate den jüngeren Medizin-Studenten Junta und hat sich in ihn verliebt. Seit dem macht sie ihm regelmäßig teure Geschenke und lädt ihn zum Essen ein.

Als sie eines Tages wieder ein Vorstellungsgespräch hat und nach dem Termin vor Hunger fast umkippt, trifft sie ihren ehemaligen Vorgesetzten Ayumu Kurosawa wieder. Er war ein Fiesling und hat Michiko ständig kritisiert. Doch da er sie zum Essen einlädt, erduldet sie seine Gesellschaft.

Als Michiko sich mit Junta unterhält, stellt sich heraus, dass er gar keine feste Beziehung haben möchte und sie für ihn eher wie ein Hund ist. War sie wirklich so naiv und hat sich in ihm so getäuscht?

Wenig später trifft sich wieder auf Kurosawa. Er lädt sie in sein Bistro ein, dass er in einer Woche eröffnen möchte. Es ist das Bistro seiner Oma, die jedoch krank ist und es nicht fortführen kann. Kurosawa ist ein sehr talentierter Koch und weiß, dass er in Michiko eine verlässliche Angestellte hätte, die auch nicht so schnell aufgibt. Sie willigt ein bei ihm zu arbeiten bis sie einen anderen Job gefunden hat. Dann tauchen noch seine besten Freunde auf, ehemalige Bandenmitglieder, die ihm bei der Neueröffnung unterstützen möchten. Durch sie lernt Michiko neue Seiten an ihrem neuen Chef kennen.

Michiko hat also endlich wieder einen Job und es könnte langsam wieder bergauf gehen, wäre sie nicht so blöd für Junta einen Kredit über 1.000.000 Yen bei einem zwielichtigen Kreditunternehmen aufzunehmen. Ein weitere Job in einer schmuddeligen Bar muss also her… Ob das so eine gute Idee ist…?

Eigene Meinung
Mit „Please love me“ erscheint nach längerer Zeit ein Josei-Manga bei Carlsen. Aya Nakahara ist hierzulande eine noch unbekannt Mangaka, auch wenn sie bereits seit über zwanzig Jahren zeichnet und schon etliche Serien veröffentlicht hat.

Michiko ist ein sehr spezieller Charakter mit der man erst warm werden muss. Sie ist irre naiv, vielleicht auch etwas dumm, und merkt gar nicht wie sie ausgenutzt wird. Kurosawa dagegen weiß was er will und versucht seinen Traum als Inhaber eines Bistros in die Tat umzusetzen. Michiko scheint dem jungen Mann nicht egal zu ein, schließlich versucht er ihr zu helfen wo er nur kann und rettet sie regelmäßig aus brenzligen Lagen. 

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Der Stil ist detailliert, aber eher schlicht und nicht überladen. Die Hintergründe sind meist sehr einfach gestaltet.

„Please love me“ ist nach längerer Zeit endlich wieder ein Manga, der sich an ältere Leserinnen richtet. Mit dem günstigen Einstiegspreis von 5,00 € können alle Shojo-Fans einen Blick in den Manga riskieren und sich selbst eine Meinung darüber bilden.

Damena watashi ni koishite kudasa: © 2013 Aya Nakahara, Shueisha / Carlsen

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Kleine Schätze

Name: Kleine Schätze
Englischer Name:
Originaltitel: Nana Haruta renai monogatarishu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Nana Haruta
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In der ersten Geschichte „Geliebtes Herrchen“ dreht sich alles um die Beziehung zwischen Konomi Kurosawa und ihrem Freund Hiro. Konomi würde alles für ihren Freund tun, doch er zeigt ihr ständig die kalte Schulter und behandelt sie wie einen Hund.

Zufällig trifft Konomi auf den Mitschüler Hokuto Furuya, der mit seiner Freundin Sao die gleichen Probleme hat. Die Beiden schmieden Pläne wie sie ihren Freund bzw. Freundin mehr Zuneigung bekommen können. Werden sie am Ende damit Erfolg haben?

In „Bis an unser Lebensende“ geht es um die Schülerin Mao. Sie ist derzeit Single, war aber auf der Mittelschule mit Chihiro zusammen. Doch damals war sie so schüchtern, dass die Beziehung deshalb scheiterte. Auf der Highschool trifft sie wieder auf Chihiro. Kommen die Beiden wieder zusammen?

„Immer gut drauf“ ist die dritte Geschichte. Itsuka und Izumi sind gute Freunde und spielen täglich zusammen Basketball. Seit zwei Monaten hat Izumi eine Freundin. Erst da bemerkt Itsuka, dass sie eigentlich mehr für Izumi empfindet. Als die Beiden sich dann trennen, freut sie sich. Doch dann kommen Zweifel…

Taishi und Rie sind die Hauptcharaktere von „Ein kindischer Verehrer“. Die Beiden sind zusammen aufgewachsen und Rie dachte sogar als Kind, dass Taishi ihr kleiner Bruder wäre. Für Rie ist Taishi wie ein kleiner Bruder. Langsam wird ihr jedoch bewusst, dass Taishi erwachsen wird und ein Interesse an anderen Mädchen haben könnte? Dieser Gedanke gefällt ihr nicht. Empfindet sie vielleicht mehr für ihn?

Eigene Meinung
„Kleine Schätze“ ist der zweite Band der „I Love Shojo Short Story Collection“. Diesmal dreht es sich um ältere Kurzgeschichten von Nana Haruta. Diese Kurzgeschichtensammlung umfasst in Japan eigentlich zwei Bände. Der zweite Band wird jedoch bei Tokyopop auch als Teil der „I Love Shojo Short Story Collection“ unter dem Titel „Lieblingsstücke“ im Sommer 2019 veröffentlicht.

Bei der ersten Geschichte „Geliebtes Herrchen“ handelt es sich um einen verhältnismäßig alten Manga von Nana Haruta aus dem Jahre 2005. Bei der recht langen Kurzgeschichte merkt man die starken zeichnerischen Einflüsse von Mangaka wie z.B. Arina Tanemura. Auch inhaltlich ist die erste Geschichte recht schwach, da die Charaktere einfach unsympathisch sind und wenig nachvollziehbar reagieren.

Die anderen drei Kurzgeschichten, die teilweise schon in anderen Manga enthalten waren, sind jedoch deutlich besser.  Sie überzeugen mit einem guten Lesefluss und können sehr gut unterhalten. Die Konflikte der Paare sind realistischer und die Charaktere sympathisch, so dass man auf ein Happy End fiebert und nicht hofft, dass das Paar bitte sich schleunigst trennt…

In „Kleine Schätze“ sieht man die stetige Entwicklung von Nana Haruta. Der Band sollte in keiner Sammlung von Nana Haruta-Fans fehlen. Auch Shojo-Fans, besonders die Jüngeren, können bei diesem Band sorglos zugreifen. Ältere Leser sollten jedoch eher die erste Geschichte überspringen und mit der zweiten beginnen.

Nana Haruta renai monogatarishu: © 2015 Nana Haruta, Shueisha / Tokyopop

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Chivalry of a Failed Knight

Name: Chivalry of a Failed Knight
Englischer Name:
Originaltitel: Rakudai kishi no cavalry
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZE 2018
Mangaka: Charakterdesign: Won
Originalwerk: Riku Misora
Zeichnungen: Megumu Soramichi
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Stella ist die zweite Prinzessin des kleinen europäischen Kaiserreichs Vermillion und nicht nur äußerst hübsch sondern auch sehr begabt! Sie kommt mit Rekordnoten an die Hagun-Akademie und erreicht sogar den Blazer-Rang A. Blazer haben die Fähigkeit ihre Seele in Form einer Waffe zu manifestieren und Magie einzusetzen. In Japan gibt es sieben Akademie die Blazer (Magieritter) ausbilden.

Ikki Kurogane ist ebenfalls Schüler an der Hagun-Akademie. Jedoch hat er den Rang F inne und muss nun die zehnte Klasse an der Akademie wiederholen, da ihm die nötigen Punkte für die Versetzung fehlen.

Zum Schuljahresbeginn bekommt Ikki eine Mitbewohnerin in sein Zimmer: Stella. Er weiß nichts davon, als er in sein Zimmer kommt und Stella halbnackt entdeckt. Der Schrecken ist groß, denn auch Stella wusste nichts von einem Mitbewohner. Bei der Direktorin wird schließlich alles aufgeklärt. Da Beide sich nicht einigen können, wer die Zimmerregeln festlegt, schlägt die Direktorin einen Trainingskampf vor. Der Gewinner des Kampfes soll die Zimmerregeln festlegen, doch Stella, welche siegessicher ist, setzt noch einen drauf: der Verlierer gehorcht lebenslang dem Gewinner!

Der Trainingskampf endet anders als Stella gedacht hat: sie verliert gegen Ikki. Sie erfährt von der Direktorin, dass er aus einer berühmten Familie stammt. Da Ikki dieser Familie den Rücken gekehrt hat, hat ein Teil der Familie ihren Einfluss an der Akademie genutzt und dafür gesorgt, dass er nicht bestehen wird. Die neue Direktorin hat dieses Abkommen aufgehoben, so dass Ikki nun eine Chance hat.

Stellas Interesse an Ikki ist geweckt. Wie wird das Zusammenleben der Beiden funktionieren? Alles wird komplizierter als Ikkis kleine Schwester an der Schule auftaucht. Ikki steht plötzlich total im Mittelpunkt und Stella versucht ihn für sich zu gewinnen…

Eigene Meinung
Die Mangaserie „Chivalry of a Failed Knight“ beruht auf der gleichnamigen Lightnovelserie von Riku Misora und ist anders als die Novelserie bereits abgeschlossen. Zur Serie gibt es hierzulande sogar schon die Anime-Umsetzung bei KSM Anime.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Die Actionszenen sind sehr dynamisch und die Charaktere detailliert gezeichnet. Männliche Leser werden bei diesem Manga auch auf ihre Kosten kommen. Besonders Stellas enorme Oberweite wird gut zur Schau gestellt und manchmal auch in sehr wenig Stoff verpackt.

Die Geschichte wird spannend erzählt und man wird sehr schnell mit den beiden Hauptcharakteren warm. Geschickt wird am Anfang ihre Geschichte eingeflochten, so dass die Stella und Ikki einem sofort sehr sympathisch werden.

Rund um ist „Chivalry of a Failed Knight“ ein Manga, der den Leser sehr gut unterhalten kann.

Chivalry of a Failed Knight: © 2014 Megumu Soramichi, Riku Misora, Won, Square Enix / KAZÉ

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Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX

Name: Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX
Englischer Name: Final Fantasy Ultimania Archive Volume 2
Originaltitel: Final Fantasy 25th Memorial Ultimania Vol. 2
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2012
Deutschland: Carlsen 2018
Autor: Square Enix
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 39,99 €

Inhalt & Eigene Meinung
Mit „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ veröffentlicht Carlsen hierzulande den ursprünglich zweiten Band der Trilogie als erstes. Der erste Band beinhaltet die Spiele I -VI, welche in Europa erst viel später (ab 2002) erschienen und nur eine kleine Fanbase hat im Vergleich zu den Teilen VII bis XIII. 2002 gab es bereits die Teile VII-IX, und X folgte nur wenige Monate später. So kommen wir also erstmal in den nostalgischen Genuss der „Final Fantasy“-Teile VII bis IX.

Die Hardcover-Ausgabe „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ ist 320 Seiten stark und ist in drei große Kapitel für jedes Spiel unterteilt. Der Erstauflage ist zusätzlich ein kleiner Kalender für 2019 beigelegt.

Zu jedem Spiel gibt es ausführliche Informationen zu den Charakteren, der Welt und einigen Monstern. Außerdem werden Fortbewegungsmittel (Motorräder, Dreiräder, Schiffe, Luftschiffe, U-Boote, Chocobos uvm.) Bestia, Waffen, Gegenstände und vieles mehr vorgestellt. Natürlich gibt es auch etliche Artwork-Illustrationen zu den einzelnen Teilen. Interessant ist es, wenn man sich die ersten Zeichnungen der Charaktere ansieht und sie mit der Endversion vergleicht.

Jedoch wird in diesem Buch nur auf die drei Spiele eingegangen. Die Fortsetzungen und Ableger als Spiel oder Film wie z.B. „Final Fantasy VII: Advent Children“ werden völlig ignoriert und auch nicht erwähnt. Das finde ich schade und lässt für mich das Buch irgendwie unvollständig erscheinen. Auch Details zu den Erscheinungsdaten in Deutschland sind enthalten.

„Final Fantasy“ hat neue Maßstäbe bei den Videospielen gesetzt und weltweit viele Verkaufsrekorde gebrochen. So ist es nicht verwunderlich, dass man ganze Bücher zu diesem Thema füllen könnte. Diese Enzyklopädie ist ein Versuch die verschiedenen Welten von „Final Fantasy“ abzubilden.  Rund um ist „Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX“ ein Muss für alle „Final Fantasy“-Fans der neunziger Jahre. Beim Durchblättern kann man noch einmal in alten Erinnerungen schwelgen.

Final Fantasy – Official Memorial Ultimania: VII VIII IX: © 2012 Square Enix / Carlsen

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Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne

Name: Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne
Englischer Name:
Originaltitel: Bokudake shitteru Ichimiya-san
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2017
Deutschland: Panini Manga 2018
Mangaka: Ryuta Amazume
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Tadatora Nishina ist ein recht unbeliebter Highschool-Schüler, dessen großer Bruder Lehrer in seiner Klasse ist. Neben ihm sitzt die recht unauffällige Mitschülerin Misumi Ichimiya. Diese weckt in ihm durch ihre sinnlichen Lippen und großen Brüste erotische Phantasien. Doch diese Reize scheinen nur ihm aufgefallen zu sein. Aus diesem Grund versucht er alles neben ihr in der letzten Reihe sitzen bleiben zu können. So nimmt er es sogar in Kauf die Wahl zu sabotieren.

Misumi bemerkt natürlich die ständige Beobachtung, doch ihr scheint es viel Spaß zu machen mit ihm zu spielen. Und dann scheint sie noch ihre eigenen Pläne nebenher laufen zu haben…

Doch alles ändert sich als in einem Erotik-Webforum Fotos von den Mädchen des Jahrgangs veröffentlicht werden. Sofort wird Tadatora unterstellt, dass er diese Fotos heimlich gemacht hätte und hochgeladen hat. Eine Jagd nach dem wahren Täter beginnt!

Eigene Meinung
Im neusten Manga von Ryuta Amazume dreht sich alles um die Schwärmerei eines Highschool-Schülers! Seiner Sitznachbarin scheint es jede Menge Spaß zu machen Tadatora aus dem Konzept zu bringen. So fallen Gegenstände auf den Boden, nur damit Tadatora einen kleinen Ausblick auf ihre Oberweite bekommt. Es gibt oft knappe Röckchen, leicht geöffnete Blusen oder auch mal Mädchen in Badeanzügen zu betrachten. Aber wirklich zur Sache geht es in diesem Manga nicht.

Die Mädchen sind alle recht hübsch gezeichnet, wobei die Jungs hier nicht so gut wegkommen und oft recht verzerrte Gesichter haben.

Die Geschichte ist unterhaltsam und der Vorfall mit den im Internet veröffentlichten Bildern gibt der Story die nötige Spannung!

Ichimiya-san, wie nur ich sie kenne: © 2017 Ryuta Amazume, Hakusensha / Panini Manga

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Card Captor Sakura Clear Card Arc

Name: Card Captor Sakura Clear Card Arc
Englischer Name: Cardcaptor Sakura: Clear Card
Originaltitel: Card Captor Sakura: Clear Card-hen
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: CLAMP
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Knapp ein Jahr ist vergangen nach den Geschehnissen der 12-teiligen „Card Captor Sakura“-Serie. Shaolan ist in Hongkong und Sakura scheint ihr Leben zu leben. Seit wenigen Tagen geht sie in die Mittelschule.

Ganz überraschend kehrt Shaolan aus Hongkong zurück und wird nun die gleiche Schule besuchen wie Sakura, jedoch eine andere Klasse. Doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachts hat Sakura einen seltsamen Traum von einer unbekannten Person. Außerdem sind ihre Sakura Cards im Traum plötzlich durchsichtig. Als sie aufwacht, rennt sie zu ihrem Buch und muss feststellen, dass ihre Karten wirklich alle durchsichtig sind und keine Magie mehr besitzen.

Kero-chan, Yue, Tomoyo und Shaolan wissen leider auch keinen Rat und Eriol, der mittlerweile wieder in England lebt, antwortet nicht. Doch in der nächsten Nacht träumt Sakura erneut und ihr Schlüssel verändert sich. Als sie diesmal aufwacht leuchtet der Schlüssel und sie sieht einen riesigen Drachen am Himmel. Was hat das alles zu bedeuten?

Eigene Meinung
„Card Captor Sakura Clear Card Arc“ schließt sich nahtlos an die Geschehnisse der alten „Card Captor Sakura“-Serie an. Man merkt weder zeichnerisch noch im Erzählstil nennenswerte Unterschiede und das nach 15 Jahren Pause!

Der „Clear Card Arc“ lässt dem Leser Zeit wieder in das alte „Card Captor Sakura“-Universum rein zukommen. Schließlich haben uns Sakura und Shaolan in „Tsubasa Reservoir Chronicle“ die letzten Jahre stets begleitet, doch war diese Welt eine völlig andere. „Card Captor Sakura“ ist eher eine Serie für jüngere Leser. Zwar kommt es auch zu kämpfen, doch diese sind eher harmlos.

Um den „Clear Card Arc“ richtig genießen zu können, setzt es das Vorwissen der Hauptserie voraus. Leser, die schon die alte Serie mochten, können wir bedenkenlos zugreifen.

Card Captor Sakura Clear Card Arc: © 2016 CLAMP, Kodansha / EMA

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