Princess Ruby

Name: Princess Ruby
Englischer Name:
Originaltitel: Tateno Makoto Irasutosyu Princess Ruby
Herausgebracht: Japan: Enterbrain 2008
Deutschland: EMA 2009
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 19,95 €

Princess RubyInhalt
Mit „Prince Sapphire“ erschien bereits 2008 das erste deutsche Artbook von Makoto Tateno, das sich ausschließlich ihren Yaoi und BL Serien widmete. Nun legt EMA mit „Princess Ruby“ das zweite Artbook vor, das ursprünglich in Japan zeitgleich mit dem BL-Pendant auf den Markt kam und das sich nun ihren Shojo-Mangas widmet.

So kann man etliche Illustrationen ihrer bekanntesten Shojo-Werke entdecken, beispielsweise „Kado no Osama“, „Cute x Guy“, „9th Sleep“ oder „Happy Boys“. Auf knapp 100 Seiten präsentieren sich farbige Illustrationen verschiedener Serien, wobei auffällt, dass hier etliche Bilder schon älteren Datums sind, ein Beweis dafür, dass Makoto Tateno als Shojo- Zeichnerin begann, bevor sie sich dem Boys Love Genre widmete. Die meisten Illustrationen sind daher noch mit Copics oder Aquarell; Medien, die die Künstlerin unterdessen nicht mehr verwendet, da sie ihre Werke zumeist mit dem PC coloriert. Auch sollte man sich nicht ganz von dem Titel und dem Shojo- Schwerpunkt täuschen lassen. Das Buch enthält trotz allem etliche Bilder, die durchaus BL- Andeutungen innehaben und manchmal fragt man sich, ob diese Illustration nicht sogar im „Prince Sapphire“ Artbook besser aufgehoben wäre. Sicherlich findet man etliche niedliche Mädels und erwachsene Frauen, doch man kann beim Durchblättern überraschend viele Zeichnungen mit Männern entdecken, die vielleicht nicht Charaktere aus BL- Mangas sind, dennoch aber in recht eindeutigen Posen posieren. Gerade die Illustrationen zu „Happy Boys“ bestechen durch einen Haufen Männer in eleganten Anzügen, so dass es schwer fällt die Serie dem Shojo- Genre zuzuordnen, egal wie wenig BL in diesem Comic vorkommt.

So gesehen ist „Princess Ruby“ sogar für BL-Fans etwas, im Gegenzug sollten diejenigen, die Shojo mögen dem typischen Boys Love Genre nicht gänzlich abgeneigt sein, um das Buch in seiner Gesamtheit zu genießen.

Neben der Gallery enthält das Buch noch ein Interview, das sich dieses Mal gänzlich auf ihre Arbeit im Shojo Genre und ihre Debutphase beschränkt und ein kleines Tutorial, dass zeigt wie die Künstlerin die Titelseite coloriert hat. Zudem gibt es als Special am Ende des Artbooks noch einen 4-seitigen, farbigen Kurzmanga „Butterfly Moon“ zur Serie „Kado no Osama“.

Eigene Meinung:
Das Artbook entspricht in seiner Aufmachung dem japanischen Original, lediglich der Schutzumschlag fehlt, was jedoch auch schon bei „Prince Sapphire“ der Fall war. Ansonsten ist die Aufmachung genauso gehalten, wie das Vorgängerartbook und bietet gerade deswegen eine sehr schöne Ergänzung zu „Prince Sapphire“. Die Aufmachung ist sehr schön, die silber verbrämte Schrift und die Verzierungen auf dem Cover sind sehr schön geworden und auch der Druck ist sehr schön geworden. Schade, dass die Bildbeschreibungen direkt auf den Bildern liegen und manchmal schwer zu lesen sind, doch das war leider auch schon im Original der Fall gewesen.

Insgesamt ist „Princess Ruby“ ein schönes Artbook, dass einfach zu „Prince Sapphire“ gehört und daher jedem zu empfehlen ist, der auch schon das BL-Artbook der Künstlerin besitzt. Die beiden Bände gehören einfach zusammen.

© Koriko

Princess Ruby: © 2008 Makoto Tateno, ENTERBRAIN, INC/ EMA

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Prince Sapphire

Name: Prince Sapphire
Englischer Name:
Originaltitel: Tateno Makoto Irasutosyu Prince Sapphire
Herausgebracht: Japan: Enterbrain 2008
Deutschland: EMA 2008
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 19,95 €

Prince SapphireInhalt
Das Artbook „Prince Sapphire“ von Makoto Tateno ist eines von zwei Artbooks die in Japan im April 2008 erschienen. Das vorliegende Artbook widmet sich hierbei all ihren Shonen-Ai und Yaoi-Reihen, während „Princess Ruby“ die Shojo-Serien abdeckt, so dass man bei diesem „Prince Sapphire“ weibliche Wesen vergeblich sucht. Auf 112 Seiten findet man Illustrationen zu „Yellow“, „I hate to Love you“, „Hero Heel“, „Steel Moon“ und eine Auswahl der bekanntesten Illustrationen ihrer Shonen-Ai Reihen. Auf den ersten 30 Seiten präsentieren sich nahezu alle Illustrationen zu „Yellow“ und erstmals kann man die Cover und Zwischenbilder ohne störenden Text genießen. Dem Ganzen folgen Bilder zu „Hero Heel“, „Steal Moon“ und schnell wird klar, dass es keine logische Ordnung nach Alter oder Entstehungszeit gibt, sondern die Illustrationen nach Serien geordnet wurden. Hin und wieder hat Makoto Tateno für ältere Serien neue Illustrationen geliefert oder man kann einige Originalbilder ohne Serienbezug dazwischen entdecken. Leider fehlt eine Kapitelaufteilung für neue Serien, so dass es schwer fällt zu sagen, welche Illustration zu welcher Serie gehört, besonders wenn sich die Charaktere zu sehr ähneln.

Haufenweise schöne Männer und Jungs, manchmal alleine, manchmal zu zweit oder zu dritt sind auf den Seiten zu finden, teilweise sogar in ziemlich eindeutigen Posen, jedoch niemals wirklich explizit. Makoto Tateno arbeitet lieber mit Andeutungen und Symbolen und zumeist sind die Bilder sehr stimmungsvoll umgesetzt. Teilweise stören jedoch die Photoshopeffekte, die zu Beginn recht plump eingesetzt werden und erst bei neueren Illustrationen einen besseren Platz eingeräumt bekommen.

Die knapp 100 Seiten rundet ein sehr interessantes Interview mit Makoto Tateno ab, in dem sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert und Einblicke in ihre Arbeitsweise gewährt. Dem ganzen schließt sich ein zweiseitiger Bericht darüber an, wie eine Mangaseite entsteht und als Bonus gibt es noch den farbigen Sondermanga „Weep in the Rain“ zu „Yellow“.

Eigene Meinung
Die deutsche Fassung ist nahezu 1:1 mit dem japanischen Original, dass jedoch wie in Japan üblich eigentlich einen Schutzumschlag hat. Ansonsten hat EMA das Artbook gut umgesetzt, sowohl was die Papierqualität anbelangt, als auch die Drucke selbst. Die Farben sind gut geworden, leuchten richtiggehend, nur die deutschen Texte auf den Illustrationen sind nicht so gut gelungen. Sie sind teilweise sehr schwer zu lesen und eigentlich sollte man meinen, dass es nicht gut ist schwarzen Text auf dunklem Hintergrund zu drucken.

Ansonsten ist „Prince Sapphire“ ein sehr schönes Artbook, bei dem Shonen-Ai und Yaoi- Fans nichts falsch machen können. Wer Makoto Tateno mag, wird um dieses Buch nicht herum kommen, doch auch andere sollten einen Blick riskieren. Besonders da „Princess Ruby“ ebenfalls bald in Deutschland zu erhalten sein wird und die beiden Bücher einfach zusammengehören…

© Koriko

Prince Sapphire: © 2008 Makoto Tateno, ENTERBRAIN, INC/ EMA

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Ninja 4 Life

Name: Ninja 4 Life
Englischer Name:
Originaltitel: Takatsukasake no Ninja
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2011
Deutschland: EMA 2011
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Ninja 4 Life Band 1Story
Ryo Takatsukasa und Botan Kiratsukasa sind miteinander verlobt. Und das obwohl sie noch Grundschüler sind. Sie sind einander versprochen um die Zukunft ihrer Familien zu sichern. Sie besuchen die selbe Schule, jedoch ist diese unterteilt in einen Jungen- und einen Mädchenbereich. Um miteinander kommunizieren und Geschenke austauschen zu können, benötigen sie Boten.

Jeder von ihnen wird von ihren privaten Ninjas beschützt. Der jüngste Zugang bei Ryos Ninjas ist Kenta Akai. Dieser ist tagsüber wie die anderen drei Ninjas, Lehrer an Ryos Schule. Kenta ist der Sportlehrer und noch etwas unbeholfen in seiner neuen Tätigkeit. Zwar stammt er aus einer Familie von Ninjas, jedoch kann er seine Kraft noch nicht ganz einschätzen und sorgt deshalb immer wieder für Chaos. Ryo erklärt ihn zum Boten, damit er sich beweisen kann. Kenta soll als Ninja Geschenke bei Ryos Verlobten abliefern.

Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Botan wird genauso wie Ryo beschützt und zwar von zwei Ninjas. Diese sind weiblich und das macht sie keinesfalls schwächer und sobald man anfängt sie zu unterschätzen, sieht man ganz schön alt aus. Genau das muss Kenta bei seiner ersten Lieferung feststellen. Er hatte nicht mit einem Widerstand gerechnet, wurde regelrecht überrannt. Zum Glück sind ihm seine Ninjakollegen zur Hilfe geeilt, so dass er die Lieferung unbeschädigt abgeben kann.

Doch als er bei der kleinen Prinzessin Botan ankommt, ist er erstaunt. Denn sie ist beeindruckt, dass er gegen ihre Leibwächterinnen so gut gegen halten konnte. Als sie den Brief von Ryo öffnet, scheint sie verärgert zu sein. Sie teilt Kenta mit, dass sie sich von Ryo etwas wünscht das einem blauen Edelstein und einen geschmückten weißen Körper hat und der Familie Takatsukasa lieb und teuer ist.

Ninja 4 Life Band 2Diese Botschaft überbringt Kenta seinem Herren und er scheint diese Forderung äußerst frech zu finden. Kenta wundert sich. Kann es sein, dass Ryo und Botan sich gar nicht mögen und überhaupt nicht heiraten wollen? Doch Ryo gibt nach und überreicht Kenta ein Paket. Es soll genau das sein, was seine Verlobte sich von ihm gewünscht hat. Wieder soll Kenta sich als Bote auf den Weg machen.

Wird er wieder auf Widerstand treffen? Um was genau handelt es sich eigentlich bei dieser Lieferung? Wird Kenta sich bewähren können und ein großer zuverlässiger Ninja werden?

Eigene Meinung
“Ninja 4 Life“ ist ein Manga bei dem man viel zu lachen hat und man trotzdem jede Menge Action findet. Es handelt sich hier um ein neues Werk von Star-Mangaka Makoto Tateno, was man deutlich an den Zeichnungen erkennt. Ihr Zeichenstil ist viel ausgereifter als in früheren Werken. Die Romantik bleibt hier ein wenig auf der Strecke, trotzdem lohnt sich der Manga und sichert einige lustige Stunden.

© AyaSan

Takatsukasake no Ninja: © 2011 Makoto Tateno, Shinshokan/EMA

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Makoto Tateno beendet „Anata wa Itsumo Dareka no Koibito“

Therapie LiebeMakoto Tateno hat in der aktuellen Ausgabe von Shinshokans Dear+ Magazin ihren Shonen-Ai-Manga „Anata wa Itsumo Dareka no Koibito“ („Du wirst immer jemandes Geliebter sein“) beendet. Als Einzelband wird der Manga im Mai erscheinen. Im gleichen Monat will Tateno außerdem ihre neueste Serie veröffentlichen.

Hierzulande ist Makoto Tateno durch viele Manga-Veröffentlichungen bei EMA bekannt: Diagnose: Liebe, How is your Ex-Boyfriend?, Martino for Two, Blue Sheep Dream, Akai Tenshi, Therapie: Liebe uvm.

Quelle: ANN

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Kashinfu

Name: Kashinfu
Englischer Name: Kashinfu
Originaltitel: Kashinfu
Herausgebracht: Japan: Oakla 2006
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

KashinfuStory:
Die alte und ehrwürdige Familie Korenji sucht händeringend einen Nachfolger für das verstorbene Oberhaupt. Dessen Frau führt das Familienunternehmen in seinem Sinne weiter, doch da sie bereits schon älter ist und sich nicht mehr allzu viele Jahre gibt, lässt sie nichts unversucht, um endlich jemanden zu finden, der das neue Oberhaupt der Korenjis wird. Ihre Enkel Shu und Yuichi kämen zwar dafür in Frage, sind jedoch beide unverheiratet. Aus diesem Grund stellt ihnen ihre Großmutter eines Tages die entfernt verwandte Mitsuko vor. Einer der beiden soll das 17-jährige Mädchen heiraten und mit ihr einen neuen Nachfolger zeugen. Während die Männer diesem Wunsch nur schwer nachkommen können, fühlen sie sich doch eher einander zugetan, nimmt Mitsuko ihnen die Entscheidung ab – sie brennt mit dem Chauffeur durch und lässt die Korenjis hinter sich.

Jahre vergehen, die alte Frau wird immer schwächer und das Nachfolgerproblem ist noch immer nicht geklärt. Da stöbert Yuichi den Sohn Mitsukos auf – der junge Kaoru soll die Familie übernehmen. Ohne seinen Partner davon zu unterrichten, hat Shu ebenfalls Nachforschungen betrieben und den Sohn des vor Jahrzehnten verschollenen ersten Sohnes Shoichis aufgetrieben. Ryugo wäre ebenfalls ein geeigneter Nachfolger und zudem älter als Kaoru.

Doch noch während sich die meisten darüber Gedanken machen, wer das Erbe der Korenjis nun antreten soll, kommt Ryugo Kaoru auf die Schliche, der ein doppeltes Spiel treibt. Denn obgleich Kaoru nach außen hin eher harmlos wirkt, plant er die Familie Korenji aus Rache am schnellen Tod seiner Eltern zu vernichten. Für seine Ziele ist ihm jedes Mittel recht, auch wenn es bedeutet seinen eigenen Körper dafür zu nutzen. Ryugo kann in letzter Sekunde das schlimmste verhindern und nimmt Kaoru mit sich ins Krankenhaus, da es der alten Großmutter der beiden aufgrund des Schocks über das plötzliche Auftauchen von Ryugo immer schlechter geht. Dort offenbart sich ein altes Familiengeheimnis, das sowohl Shoichi, als auch Mitsuko mit sich genommen und bewahrt haben, als sie den Korenjis den Rücken kehrten…

Eigene Meinung:
„Kashinfu“ stammt von Makoto Tateno ist bereits im Jahr 2006 in Japan erschienen und ist bereits ein wenig älter. Die Geschichte ist ein wenig verwirrend und wirkt durcheinander, wenn man den Manga durchliest, zumal es nach dem ersten Kapitel einen Zeitsprung von fast 20 Jahren gibt, man diese jedoch den Charakteren Shu und Yuichi nicht anmerkt. Auch sonst wirkt alles sehr zusammengestückelt, da man die Motive Kaorus schwer nachvollziehen kann. Man versteht zwar, aus welcher Motivation heraus er handelt, doch er scheint keinen wirklichen Plan zu haben. Er verführt Ryugo und einen alten Mann des Vorstandes der Korenji Familie, doch warum genau er die tut, bleibt komplett ungeklärt. Auch sonst wirkt die Charakterentwicklung und die Handlung recht unausgegoren. Ein wirklicher roter Faden fehlt, weswegen „Ka Shin Fu“ nur schwer zu verstehen ist.

Zeichnerisch ist „Kashinfu“ wie immer okay. Die Illustrationen von Makoto Tateno sind hübsch anzusehen. Ihr Stil ist sehr routiniert und es gibt nicht viele Fehler an den einzelnen Seiten zu bemängeln. Lediglich die Tatsache, dass die Charaktere recht stereotyp geworden sind, sowohl von ihrem Aussehen her, als auch von ihrer Motivation her, wirkt sich nachteilig auf den Manga aus. Es fehlt einfach das Neue. Wer andere Manga von Makoto Tateno kennt, wird stets dieselbe „Handschrift“ wiedererkennen. Das macht ihre Werke mit der Zeit langweilig und eintönig.

Insgesamt ist „Kashinfu“ nur etwas für Fans von Makoto Tateno, die wirklich alles von der Künstlerin besitzen müssen. Alle anderen sollten sich einen Kauf genau überlegen, da der Manga wie schon so viele Tateno- Mangas nach dem altbekannten Schema abläuft und man sich schnell langweilt. Die stereotypen Charaktere und die verworrene, unausgegorene Handlung sind weitere Minuspunkte, so dass „Kashinfu“ nicht unbedingt bei jedem Boys Love Fan im Regal stehen muss…

© Koriko

Ka Shin Fu: © 2006 Makoto Tateno, Oakla Publishing Co.,Ltd. / EMA

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Martini for Two

Name: Martini for Two
Englischer Name: How to Capture a Martini
Originaltitel: Martini Capture Method
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2006
Deutschland: EMA 2008
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Martini for TwoStory
Die erste Liebe vergisst man nicht so schnell… Auch Naoyuki kann seine erste große Liebe nicht vergessen. Mit dem zwei Jahre älteren Shinobu hatte er in jeglicher Hinsicht seine ersten Erfahrungen gemacht, doch am Tage des Schulabschlusses Shinobus, verschwindet dieser und verlässt Naoyuki.

Jahre später und mit dem festen Glauben, über den Verrat Shinobus hinweggekommen zu sein, hat Naoyuki sein Leben wieder unter Kontrolle. Er studiert, hat eine Freundin und sein Leben läuft in geregelten Bahnen. Jedoch gerät eben dieses aus den Fugen, als er plötzlich in einer Bar über seinen ehemaligen Geliebten stolpert, der dort als Barkeeper arbeitet. Naoyukis Hoffnungen steigen und er möchte nicht nur eine Aussprache, sondern versucht ihre alte Beziehung erneut aufleben zu lassen. Jedoch versucht Shinobu alles, um ihn auf Abstand zu halten und schreckt auch davor nicht zurück, Naoyuki mit Worten und verschiedenen Aktionen weh zu tun. Darunter fallen auch Liebesspiele mit Gästen und dem Besitzer der Bar, bei dem Naoyuki mehr als einmal Zeuge wird. Naoyuki beschließt nicht so leicht aufzugeben und nimmt einen Job in der Bar an, um Shinobu näher zu sein. Doch das Verhältnis der beiden spitzt sich zu und Shinobu beginnt seinen Ex-Freund immer heftiger von sich zu stoßen. Naoyuki ist kurz davor endgültig aufzugeben, da bemerkt er, dass sich Shinobu immer seltsamer benimmt und etwas nicht mit ihm in Ordnung ist…

Wird Naoyuki mit seinen hartnäckigen Avancen Erfolg haben? Was war der Grund für Shinobus Verschwinden?

Eigene Meinung
„Martini for Two“ ist ein typischer Boys Love Manga. Er weicht nicht wirklich vom altbekannten Schema ab, lediglich die Idee mit dem Martini ist ganz nett gewesen. Ansonsten folgt er einer vorgeschriebenen Bahn, deren Ende man schon nach 10 Seiten erahnen kann. Makoto Tatenos Zeichnungen sind wie immer sehr solide, detailliert und schön ausgearbeitet, die Story ist leider etwas dünn geraten. Für zwischendurch sicherlich nicht schlecht, zumal es ja auch nur ein Einzelband ist. Wer jedoch auf eine tiefgreifende Story hofft, der wird hier kaum fündig.

Shonen-Ai Fans werden sicherlich auf ihre Kosten kommen, zum Schmöckern für zwischendurch ist er sicherlich nicht verkehrt, doch zu viel Tiefgang sollte man nicht erwarten.

Das 8-seitige Kapitel „Let’s forget“ wurde in der deutschen Umsetzung zensiert.

© Koriko

Martini for Two: © 2006 Tateno Makoto, Shinshokan / EMA

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How is your Ex-Boyfriend?

Name: How is your Ex-Boyfriend?
Englischer Name: How’s your Ex?
Originaltitel: Wakareta Otoko wa Ikaga desuka?
Herausgebracht: Japan: Libre 2011
Deutschland: EMA 2013
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

How is your Ex-Boyfriend?Story:
Der Angestellte Yoji wurde einst sehr unsanft von seinem Geliebten und Freund Tomoe verlassen, der nicht nur ihm, sondern auch der Firma Kajita den Rücken kehrt, in der sich die beiden kennengelernt haben. Jahre später ist Yoji noch immer nicht über Tomoe hinweg und trauert seiner großen Liebe nach. Daran kann nicht einmal sein bester Freund Kagawa, der schon länger ein Auge auf ihn geworfen hat, etwas ändern. Als eines Tages die Firmen R.S. und Kajita fusionieren, findet sich Yoji in einem Strudel der Gefühle wieder, denn unter den Mitarbeitern des ehemaligen Konkurrenten befindet sich auch Tomoe, der ab sofort mit ihm zusammenarbeiten soll. Es fällt beiden schwer, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ihre privaten Differenzen nicht zum Arbeitsplatz zu tragen. Gerade Yoji, dessen Gefühle mit jedem Tag stärker werden, hat Probleme Tomoe einfach nur als Kollegen zu sehen …

Der zweite Handlungsbogen des Mangas konzentriert sich auf Kagawa, der als technischer Entwickler bereits etliche Produkte konzipiert und erfolgreich auf den Markt gebracht hat. Nachdem er bei Yoji abgeblitzt ist und auch keinerlei Chancen bei seinem Freund hat, gesteht ihm Sasakado, ehemals Mitarbeiter bei der Konkurrenz R.S., jetzt Kollege, seine Liebe. Kagawa misstraut jedoch dem Frauenschwarm, der sowohl auf der Uni, als auch im Arbeitsleben nur mit Frauen zusammen war. So verbringen die beiden zwar eine Nacht miteinander, doch für Kagaw steht fest, dass aus den beiden niemals ein Paar werden kann. Als Sasakados Exfreundin Kiri neu in die Firma kommt, ist Ärger vorprogrammiert, insbesondere da Kagaw mitbekommt, dass er wider besserer Vernunft eifersüchtig auf die gutaussehende Frau ist …

Eigene Meinung:
„How is your Ex-Boyfriend?” ist ein typischer Alltagsmanga von Makoto Tateno. Die Geschichte ist simpel gestrickt und vorhersehbar, so dass schon nach wenigen Seiten klar ist, dass Yoji und Tomoe wieder zueinander finden und es einen Grund für Tomoes ablehnendes Verhalten gibt. Dieser wirkt sowohl gestelzt und schwer nachvollziehbar, als auch stereotyp, da Makoto Tateno mit einer Zwangsheirat den typischen Trennungsgrund für eine derartige Beziehung gewählt hat. Auch die Charaktere wirken blass und gewinnen kaum an Tiefe. Gerade Tomoe vergisst man als Leser, sobald man den Manga zugeschlagen hat. Lediglich Kagawa und Sasakado weisen ein wenig mehr Tiefgang auf, wenngleich die Liebesgeschichte zwischen den beiden ebenfalls nichts Neues bietet. Es ist schade, dass in solchen Mangas zunehmend ein verschmähter Randcharakter zur Hauptperson im Spin-Off wird und seine Liebe bei einem anderen Mann findet. Dieses Schema findet man nicht nur in Tatenos Mangas vor – immer wieder stößt man auch derartige Fortsetzungen, die zumeist interessanter sind, als die Hauptgeschichte.

Zeichnerisch bleibt sich Makoto Tateno treu – sie punktet durch einen sicheren, gefälligen Stil und schön ausgearbeitete Hintergründe. Das größte Manko an ihren Zeichnungen ist wohl, die Ähnlichkeit der Figuren, die optisch relativ austauschbar sind. Auch sonst bietet sich dem Leser wenig Neues, dafür gibt es auch kaum Anatomiefehler oder falsche Perspektiven. Die Künstlerin ist stilsicher und routiniert wie eh und je.

Insgesamt ist „How is your Ex-Boyfriend?” ein Muss für alle Fans von Makoto Tateno, wobei man im Hinterkopf behalten sollte, dass der Manga nicht unbedingt etwas Neues bietet. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere sind stereotyp, überraschende Wendungen und neue Ideen sucht man vergebens. Dafür sind die Zeichnungen wie immer gelungen und routiniert und Fans erotischer Boys Love Mangas kommen dank der ein oder anderen Sexszene ebenfalls auf ihre Kosten. Wer wirklich alles von Makoto Tateno haben will, sollte zugreifen, alle anderen sollten sich überlegen, ob sie wirklich eine weitere Büroangestellten-Liebesgeschichte haben wollen.

© Koriko

Yellow: © 2011 Makoto Tateno, Libre Publishing Co., Ltd. / EMA

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Hero Heel

Name: Hero Heel
Englischer Name: Hero Heel
Originaltitel: Hero Heel
Herausgebracht: Japan: Libre 2005
Deutschland: EMA 2008
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Hero Heel Band 1Story:
Minami ist Jungschauspieler und wartet auf seine erste große Rolle und damit den großen Durchbruch. Als ihm die Hauptrolle in einer Science- Fiction- Kinderfernsehserie angeboten wird, nimmt er nur auf Anraten seines Agenten hin an. Minami wollte eigentlich eine Charakterrolle spielen, doch da sich keinerlei Angebote einfinden, beschließt er für ein Jahr an der Produktion teilzunehmen und den Helden der Serie zu spielen. Bei der ersten Pressekonferenz trifft er auf seine Filmkollegen, allen voran den zynischen Sawada, der die Rolle des Bösewichts übernehmen soll. Dieser hält nicht viel von Minami, der nur halbherzig bei der Sache ist und auch kurze Zeit nach Beginn der Dreharbeiten nicht mit ganzem Herzen an der Fernsehserie mitwirkt, findet Minami doch solche Actionserien selbst ein wenig lächerlich.

Doch schon bald, muss Minami feststellen, dass ihm die Arbeit mehr abverlangt, als er gedacht hat und angestachelt von Sawadas Kommentaren und Blicken, beginnt Minami sich immer mehr in die Rolle des Helden hinein zu versetzen. Tatsächlich gelingt es ihm sich zu steigern und er wird fester Teil des Teams. Als er sich bei Sawada nach einem anstrengenden Drehtag bedanken will, erwischt er diesen in einer äußerst prekären Situation- beim Kuss mit einem anderen Mann. Die Erkenntnis, dass Sawada schwul ist, erschüttert Minami, gleichzeitig ist er jedoch von seinem Schauspielkollegen fasziniert, der sich nicht darum kümmert, dass er in flagranti erwischt wurde. Minamis Gedanken beginnen immer mehr um Sawada zu kreisen und schon bald fällt auch Sawada die offensichtliche Neugier Minamis auf.

Als Sawada den verdutzen jungen Mann küsst, um Minamis Neugier zu stillen, ahnt er nicht, dass er auf diesem Wege erst recht Minamis Interesse an sich selbst steigert. Denn nach und nach verfällt Minami dem Charme Sawadas immer mehr, obgleich dieser keinerlei Interesse an seinem Kollegen hat.

Hero Heel Band 2Eigene Meinung:
Die Story von „Hero Heel“ klingt recht stereotyp. Ein junger (unschuldiger) Mann, der keinerlei Interesse an Schwulen hat, lernt einen Mann kennen und muss sich eingestehen doch nicht so heterosexuell zu sein, wie gedacht. Dennoch ist der Manga ein gelungenes Werk Makoto Tatenos und weiß durchaus mit interessanten Handlungsbögen zu trumpfen. Besonders der Dreh der Actionserie, die einen größeren Teil des Mangas einnimmt, ist abwechslungsreich, interessant und gut in Szene gesetzt. Der Mangaka gelingt es so, in eine recht unspektakuläre Handlung mit Actionszenen und interessanten Charakteren und Kostümen zu spicken, die das Ganze ein wenig aufpeppen, besonders weil der Leser die Handlung der Actionserie parallel noch mitbekommt und verfolgen kann.

Die Zeichnungen sind sehr solide und weisen einen hohen Standard auf. Man merkt deutlich, dass das Werk neueren Datums ist, da sich Makoto Tateno seit ihrem Erstling sehr gesteigert hat. Gleichzeitig sind auch die erotischen Szenen etwas expliziter und ästhetischer, sind generell stimmungsvoller in Szene gesetzt. Lediglich das stereotype Aussehen der Charaktere stört ein wenig, besonders da Sawadas Partner immer hellhaarig sind und sich auch sonst diese Personen kaum voneinander unterscheiden lassen. Zeitweise wirken die Nebencharaktere auch etwas schludrig, aber das verringert in keiner Weise das Lesevergnügen.

Fans der Zeichner und generell Fans des Yaoi-Genres, sollten einen Blick riskieren und sich „Hero Heel“ durchlesen. Die Zeichnungen sind solide, die Handlung interessant und auch wenn alles vom Grundschema her nichts Neues bietet, verspricht es doch kurzweiliges Lesevergnügen.

© Koriko

Hero Heel: © 2002 Makoto Tateno, Libre Publishing Co.,Ltd. / EMA

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Hate to love you

Name: Hate to love you
Englischer Name:
Originaltitel: Kirai Kiraimo
Herausgebracht: Japan: Ohzora 2001
Deutschland: EMA 2008
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Hate to love youStory
Die Familien Konoe und Kazuki sind seit jeher Rivalen in der Immobilienbranche und obwohl die Anwesen nur durch einen Fluss getrennt direkt nebeneinander liegen, begegnet man sich zwar mit Respekt, jedoch gleichermaßen mit Distanz. Auch die Söhne der Familien werden auf ihre zukünftige Rolle vorbereitet und dass heißt für Masaya den Spross der Konoes, dass er ständig mit Yuma Kazuki im Streit liegt. Seien es schulische Dinge, oder Liebesangelegenheiten – ihre Streitgesprächen sind an der Schule fast schon legendär. Dabei haben sie sich als Kinder halbwegs gut verstanden und im Grunde fällt es Masaya immer schwerer sich mit Yuma anzulegen.

Als Gerüchte einer Verlobung zwischen Yuma Kazuki und Akiko Tojoin, einer Familie die ihr Anwesen direkt an den Grenzen der Konoes und Kazukis hat, ist Masaya verstört und stellt Yuma zur Rede. Auch er hatte ein Auge auf die schöne Akiko geworfen und muss sich nun damit abfinden, wieder der Unterlegene zu sein. Yuma blockt zunächst, schlägt aber vor die Sache direkt am Fluss zu klären und tatsächlich findet sich Masaya am Abend an der Stelle ein, an der sie sich als Kinder immer begegnet sind. Das Gespräch endet anders, als es sich Masaya gedacht hat. Yuma überrumpelt Masaya und schläft mit ihm. Dieser Akt beschäftigt Masaya schwer und er muss sich eingestehen, dass er Yuma gegenüber anders empfindet, als bisher angenommen und es fällt ihm schwer, sich seinem Rivalen zu entziehen. Glücklicherweise lehnt Akiko, die durchaus etwas von der heimlichen Liebelei mitbekommen hatte, den Verlobungsantrag ab und räumt damit scheinbar die letzten Hindernisse aus dem Weg.

Doch damit fangen ihre Probleme erst an, denn nach außen hin müssen sie immer noch die Rivalen mimen und auch ihre Beziehung wird auf mehrere Proben gestellt, als Yuma an der Schule Mädchen verführt und letztendlich beschließt in den USA zu studieren…

Die Kurzgeschichte „Water Lily“ erzählt die Geschichte des Arztes Ryoichi, dessen kleiner Bruder Satomi seit fast einem Jahr im Koma liegt. Nach einem Autounfall der Eltern, ist der Junge der einzig Überlebende. Ryoichi ruft oft nach dem Schlafenden und tatsächlich gelingt es ihm Satomi zurückzuholen. Auch danach hilft er seinem Bruder auf die Beine und alles scheint gut zu gehen, bis sich Ryoichi zur Heirat mit der Tochter des Krankenhauschefs entscheidet. Satomi, der genau weiß, dass Ryoichi ihn während des Komas geküsst und berührt hat, fühlt sich zurück gesetzt und noch bevor sein älterer Bruder etwas sagen kann, fällt Satomi erneut ins Koma…

„You can’t call it Love“ ist die letzte Kurzgeschichte des Manga. Der Schüler Kyoichi Hozumi läuft zufällig einem Mann über den Weg, der ihn an seinen Cousin Takashi erinnert- er hat dieselben Muttermale an der Hand. Kurz darauf begegnet er ihm erneut und fühlt sich mehr und mehr zu dem Mann hingezogen. Er beginnt ihn zu verfolgen und findet schließlich heraus wo er wohnt, dass sein Name Seiji Koda ist und dass er mit vier Frauen eine Beziehung hat. Seine Neugier und sein Drang immer mehr herauszufinden, gipfeln darin, dass er sogar Kodas Post stiehlt und schließlich von Kodas Freundin Misa erwischt wird. Doch Koda scheint ganz andere Pläne zu haben, um Kyoichi eine Lehre zu erteilen…

Eigene Meinung
„Hate to love you“ ist das Erstlingswerk von Makoto Tateno. Trotzdem hat sie einen sehr hübschen und sicheren Strich, die Zeichnungen wirken solide und die Geschichte ist gar nicht so uninteressant für einen Oneshot. Man mag die Hauptcharaktere, auch wenn zwischenzeitlich alles ein wenig stereotyp wird. Es macht Spaß sie zu lesen, sie sorgt für kurzweilige Unterhaltung.

Wirklich gut gelungen sind ihr die beiden Kurzmanga, die ebenfalls im Manga zu finden sind. „Water Lily“ ist eine fast schon böse Geschichte, mit einem unerwarteten Ausgang, der definitiv anders ist als erwartet. Die Geschichte erschien bereits als Doujinshi und ist damit noch älter als „Hate to love you“. „You can’t call it Love“ schlägt ebenfalls in eine andere Sparte, die ebenso wie „Water Lily“ nicht unbedingt dem gängigen Shonen-Ai Standart folgt, sondern ihre eigenen Wege geht. Dabei scheut Tateno nicht davor zurück das heikle Thema „Stalken“ anzusprechen und in ihre Geschichte einzubauen. Auch hier wartet die Geschichte mit einem ungeahnten Ende auf.

Insgesamt ist der Manga empfehlenswert. Gerade die Zusatzgeschichten sind spannend und interessant und heben den Manga vom gängigen Schul-Shonen-Ai ab. Der Manga ist Shonen-Ai Fans zu empfehlen, gerade weil man bei einem Einzelband nur wenig falsch machen kann.

© Koriko

Hate to love you: © 2001 Makoto Tateno, Ohzora Publishing Co. / EMA

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||

Happy Boys

Name: Happy Boys
Englischer Name:
Originaltitel: Happy Boys
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2007
Deutschland: EMA 2009
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Happy Boys Band 1Der Manga „Happy Boys“ von Makoto Tateno basiert auf der gleichnamigen TV-Serie, die in Japan recht populär war. Die beliebte Shonen-Ai Künstlerin bekam die Gelegenheit eine Mangaadaption zur Serie zu zeichnen und bisher liegen zwei Bände vor.

Story:
Das Café „Lady Braganza“ ist für seinen Luxus und seinen exquisiten Stil bekannt. Besonders junge Damen suchen das Etablissement auf, um sich einmal wie eine Lady zu fühlen. Denn genau das ist die Aufgabe der jungen Kellner, die in dem Café arbeiten. Jede Frau wird mit solcher Höflichkeit und Freundlichkeit behandelt, als sei sie eine Königin und dementsprechend hart sind die Regeln, die im „Lady Braganza“ herrschen. Doch hinter den Kulissen sind die Kellner und Butler ganz normale junge Männer, die alle mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen haben. Während Junta „Renjo“ Akasaka, Kosuke „Ivory“ Kitamura und Kyo’ichi „Shiva“ Segawa aufgrund ihrer Anstellung als normaler Kellner zusammen in einem kleinen Appartement leben, haben die Butler Kokoro „Eve“ Tsuruoka und Gen „Silk“ Inada ihr eigenes Reich. Für Ivory der hauptausschlaggebende Grund so schnell wie möglich die Butlerprüfung abzulegen und sich aus der Zwangs-WG auszuziehen, hat er doch gerade mit dem chaotischen Renjo seine Schwierigkeiten. Doch er muss feststellen, dass es auch seine Vorteile hat mit Renjo und dem ruhigen Shiva zusammen zu leben…

Zeitgleich begibt sich Shiva in größere Schwierigkeiten, als er sich jeden Abend mit einem jungen Mädchen trifft, die auch noch ausgerechnet eine Kundin im „Lady Braganza“ ist. Damit verstößt er nicht nur gegen die Regeln des Managements, sich nie mit einem Gast privat zu treffen, er weigert sich auch die Treffen einzustellen. Als die anderen versuchen mehr über das Mädchen herauszufinden, erfahren sie, dass Shiva sich aus ganz anderen Gründen mit der Frau trifft als angenommen.

Happy Boys Band 2Doch nicht nur Shiva verstößt gegen eine der Regeln, auch Silk verletzt unabsichtlich die ungeschriebenen Gesetze. Als aufstrebender Schauspieler wird er bei einer Probe im Park von einer älteren Dame gesehen, die nicht nur ein Gast ist, sondern zu der er eine ganz besondere Beziehung hat. Als ihm verboten die Dame im Café zu bedienen, ist es ausgerechnet der stille Außenseiter Eve, der ihm aus der Patsche hilft…

Eigene Meinung
„Happy Boys“ ist ein recht seichter Manga. Die Geschichten drehen sich abwechselnd um die einzelnen Bediensteten des Cafés und geben einen Einblick in die einzelnen Persönlichkeiten. Wirklich viel Tiefe oder ein durchgängiger roter Faden ist nicht zu erkennen, was ein wenig schade ist, weil der Manga schnell langweilig wird und ermüdet. Dass EMA den Manga unter dem Shonen-Ai Genre laufen lässt, ist unpassend, da es im Grunde überhaupt nicht um Boys Love geht. Es ist eigentlich ein reiner Shojo- Manga in dem es einfach nur jede Menge hübscher Kerle gibt. Für BL-Fans ist der Manga dementsprechend weniger geeignet. Die Zeichnungen sind wie immer solide und hübsch anzusehen, ganz wie man es von Makoto Tateno gewohnt ist.

Insgesamt ist „Happy Boys“ etwas für zwischendurch. Wirklich spannend und empfehlenswert ist er nicht, dazu ist die Handlung einfach zu flach, doch wer Makoto Tateno mag und ihre Zeichnungen liebt, wird um diesen Manga nicht herumkommen. Alle anderen sollten sich eher nach anderen Werken von ihr umsehen…

© Koriko

Finder: © 2007 Makoto Tateno, Shinshokan / EMA

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