Manga News Nr. 740

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Card Captor Sakura Clear Card Arc
Game – Lust ohne Liebe
Interviews mit Monster-Mädchen
Jünger als ich
Mein wildes Geheimnis
The Promised Neverland

 

Japanische Manga-Charts vom 9. bis 15. Juli 2018 von Oricon
01. Haikyu!! #32
02. My Hero Academia #19
03. Karakai Jōzu no Takagi-san #9
04. Grand Blue Dreaming #11
05. Karakai Jōzu no (Moto) Takagi-san #3
06. Food Wars – Shokugeki no Soma #30
07. Shinya no Damekoi Zukan #4
08. Chūkan Kanriroku Tonegawa #7
09. Escape Journey #3
10. Shūmatsu no Harem #6

Quelle: www.oricon.co.jp

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Game – Lust ohne Liebe

Name: Lust ohne Liebe
Englischer Name:
Originaltitel: Game – Suit no Sukima
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Mai Nishikata
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00€

Story
Sayo ist junge 27 Jahre alt und schon Vizedirektorin einer großen und wohlhabenden Steuerberatung. Ihren Status hat sie sich hart erarbeitet. Sie arbeitet jeden Tag länger, als alle Kollegen und betreut freiwillig die meisten Kunden der ganzen Firma. Natürlich leiden darunter Sayos Beziehungen. Die Männer, die Sayo bisher nähergekommen ist, haben alle die Flucht ergriffen. Bisher hat Sayo ihrer Arbeit immer den Vorzug gegeben.

Als die Firma 2 neue Kollegen bekommt, bekommt Sayo die Aufgabe, Ryoichi Kiriyama einzulernen. Kiriyama ist nicht nur schlau, sondern auch extrem attraktiv. Alle Kolleginnen der Firma verfallen sofort seinen Charme, außer Sayo.

Als Kiriyama und Sayo den ersten gemeinsamen Außendienst haben, zeigt sich jedoch Kriyamas wirklichen Charakter. Im Auto geht Kiriyama auf Tuchfühlung und macht sich selbstbewusst an Sayo ran. Wie zu erwarten, lässt sie Kiriyama abblitzen.

Ein paat Tage darauf hört Sayo im Büro zufällig mit an, wie ihre männlichen Kollegen über sie herziehen. Mit ihrem Karrierewahn finden sie Sayo total unattraktiv, sodass sie alle eher als Mann betrachten.

Zunächst gibt sich Sayo, als wären die Worte an ihr abgeprallt. Erst als sie am Abend, im Schutz der Dunkelheit und des Regens auf den Weg nach Hause ist, wird sie von ihren Gefühlen übermannt. Dicke Tränen kullern ihr über die Wange. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um von Kiriyama gesehen zu werden. Doch dieser steht genau in diesem Moment hinter ihr. Anstatt sich lustig zu machen, bietet er ihr unter seinem Regenschirm Sichtschutz vor den gaffenden Leuten.

An einer ruhigen Ecke kommen sie ins Gespräch. Sayo gab in ihrem Leben bisher immer der Arbeit den Vorzug, weil sie noch nie die aufrichtige Liebe gefunden hatte. Kiriyama gesteht Sayo, dass er in sie verliebt wäre. Da Sayo den Worten nicht glauben kann, aber sich körperlich zu Kiriyama hingezogen fühlt, gehen beide einen Deal ein: sie wollen ein Verhältnis miteinander eingehen, um zu sehen, ob sie sich aufrichtig in einander verlieben könnten. Sobald sie jedoch die wahre Liebe mit einer anderen Person finden würden, würden beide getrennte Wege gehen. Kiriyama lässt sich darauf ein – und so beginnt das Spiel!

Eigene Meinung
„Game – Lust ohne Liebe“ ist eine Serie, in der es vor allem und die Darstellung des nächtlichen Liebesspiels zwischen Sayo und Kiriyama geht. Inhaltlich ist die Geschichte daher eher einfach gehalten. Die Hauptcharaktere sind sehr attraktiv dargestellt. Mit Kiriyama und Sayo treffen zudem zwei Alpha-Tiere aufeinander, was deren Interaktion miteinander interessant macht.

Die Zeichnungen von „Game – Lust ohne Liebe“ sind eher realistisch, ohne Spielerein. Mangaka Mai Nishikata hat dabei wohl eine Vorliebe für Nahaufnahmen, sodass es für detaillierte Hintergrundzeichnungen seltener Gelegenheit gibt.

Auch wenn der Fokus der Serie auf der körperlichen Liebe der beiden Protagonisten liegt, werden sexuelle Details oft nur angespielt, sodass der Rest der Fantasie des Lesers überlassen wird.

Ich persönlich finde das Bild der Frau in dieser Serie etwas bedenklich. Setzt man sich mit der japanischen Gesellschaft auseinander, weiß man, dass japanische Frauen immer noch eine sehr konservative Rolle im Land der aufgehenden Sonne haben. In dieser Serie wird jedoch sehr deutlich gezeigt, dass fleißige Frauen in der von Männern dominierten Arbeitswelt eher verachtet werden. Wiederum zeigt sich Sayo gegenüber Kiriyama oft als sehr willensschwach und hörig. Seinen plumpen Anmachen gibt sie schnell klein bei.

Wer dieses Detail ausblenden kann und erotische Lektüre sucht, kann sicher mal einen Blick in „Game – Lust ohne Liebe“ wagen.

© Izumi Mikage

Game – Lust ohne Liebe © 2016 Mai Nishikata, Hakusensha / Altraverse

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Interviews mit Monster-Mädchen

Name: Interviews mit Monster-Mädchen
Englischer Name: Interviews with Monster Girls
Originaltitel: Demichan wa kataritai
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Petos
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00€

Story
Biolehrer Tetsuo Takahashi führt ein einfaches Leben ohne hohe Ansprüche. Als angehender Lehrer hatte er den Traum, seine Abschlussarbeit über die Ajins zu schreiben. Ajins sind menschenähnliche Kreaturen, die besondere Fähigkeiten besitzen. Doch bisher hatte er nicht einmal das Glück, einen Ajin zu treffen.

Doch sein Leben ändert sich plötzlich, als er an einem einzigen Tag an der Shibasaki Schule vier Ajins auf einen Schlag trifft.

Die neue Mathematiklehrerin Saki Sato gehört zu den Sukkuben, die über eine enorme erotische Anziehungskraft verfügen. Mit nur einem Wimpernschlag bringt ein Sukkubus jeden Mann um den Verstand. Aus diesem Grund kleidet sich Frau Sato immer mit einer dicken Hornbrille, trägt einem Pferdeschwanz und einen Jogginganzung. Nur so kann sie vermeiden, dass sie das sexuelle Verlangen aller Männer an der Schule ins unermessliche treibt.

Doch auch drei Mitschülerinnen gehören zu den Ajins. Die schüchterne Kyoko ist ein Dullahan. Ihren Kopf trägt sie auf ihrem Arm, da dieser vom Körper getrennt ist.

Die Vampirfrau Hikari ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie spricht immer alles aus, was sie denkt, was sie zwar etwas dümmlich aber auch sehr liebevoll wirken lässt.

Tetsuhos größter Traum geht in Erfüllung. Endlich kann er mehr über die Ajins erfahren. Dabei räumt er mit vielen Vorurteilen auf. So brauchen Vampire gar kein Blut, um zu überleben und sie sind auch nicht sonnenscheu.

Mit seiner aufgeschlossenen Art ist Tetsuho unter den Ajins sehr beliebt. Dabei entwickeln die Frauen schnell mehr Gefühle für den sympathischen Biolehrer.

Eigene Meinung
„Interviews mit Monster-Mädchen“ ist nicht mit der Serie „Monster Mädchen“ zu verwechseln. Hierbei handelt es sich um eine gänzlich andere Geschichte.
„Interviews mit Monster-Mädchen“ erinnert viel mehr an Serien wie „Love Hina“: Ein etwas sonderbarer, junger Mann, der von einer Vielzahl von Mädchen angehimmelt wird… nur dass diese Mädchen über unglaubliche Kräfte verfügen.

Und genau das macht „Interviews mit Monster-Mädchen“ so interessant. Jedes Mädchen verfügt über eine andere Fähigkeit. Diese wurden mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Es ist faszinierend, mehr über die Kräfte zu erfahren. Dabei sind die Fähigkeiten sehr kreativ und erfrischend neuartig. Beispielsweise entspricht die Vampirin Hikari so gar nicht all den Klischees aus Genrevertretern, wie „Twilight“.

Der Zeichenstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er eher an einen amerikanischen Comic erinnert, als an den typischen Manga-Stil. Das fällt vor allem bei Hauptperson Tetsuho auf, der oft sehr simpel dargestellt wird. Auf Hintergrundzeichnungen wird oft gänzlich verzichtet.

Band 1 der Serie erscheint zunächst sehr dünn zu sein, dennoch erwartet einen dlanger Lesespaß.

Und wenn die Serie nur halb so interessant wird, wie das erste Band ist, dann ist „Interviews mit Monster-Mädchen“ ein absoluter Hit.

© Izumi Mikage

Interviews mit Monster-Mädchen: © 2015 Petos, Kodansha/ Altraverse

 

 

 

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Mein wildes Geheimnis

Name: Mein wildes Geheimnis
Englischer Name: That Wolf-Boy Is Mine!
Originaltitel: Watashi wa ookami kun
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Yoko Nogiri
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95€

Story
Als Komugi auf eine neue Maruyama Schule geht, ahnt sie noch nicht, wie sich ihr Leben schlagartig verändern und ihre bisherige Welt verändern würde.

Dabei fing alles ganz harmlos an. Als ihre Mutter für ein Jahr auf Geschäftsreise geht, kommt Komugi bei Ihrem Vater in Hokkaido unter, der einen kleinen aber beliebten Udon-Landen betreibt.

In der neuen Schule versucht Komugi nicht zu sehr aufzufallen. In ihrer bisherigen Schule hatte sich Komugi dadurch eher Feinde gemacht. Doch das fällt nicht leicht, als plötzlich die beliebtesten Jungen der Schule Interesse an ihr zeigen. Ihr Sitznachbar ist ausgerechnet der attraktive Yu Ogami, der von Komugis Körpergeruch magisch angezogen wird.

Die nächsten Tage wird sie ständig von Yu beschnüffelt, sodass sie beschließt, mit Yu über die Situation zu reden. Als sie ihn am Nachmittag schlafend im Schulhof entdeckt, traut sie ihren Augen nicht. Aus Yus Kopf wachsen Wolfsohren. Vor ihren Augen verwandelt sich Yu in einen Wolf.

Damit hat Komugi das streng gehütete Geheimnis von Yu und seinen Freunden entdeckt. Sie alle kommen vom Maruyama Berg, einem spirituellen Ort, an dem Tiere Kräfte bekommen. Auch seine Freunde sind Tiere, die sich in Menschen verwandeln können.

Absofort steht Komugi unter strenger Bewachung der Jungs. Vor allem der misstrauische Fuchs Rin traut Komugi nicht über den Weg. Keiner darf erfahren, was die Jungs in Wirklichkeit sind. Aber so wird Komugi nie von den Jungs loskommen, woraufhin sie sich den Zorn einiger Mitschülerinnen auf sich zieht.

Eigene Meinung
„Mein wildes Geheimnis“ ist eine typische Shojo-Story, in der vor allem attraktive Jungs im Mittelpunkt stehen. Dabei ist für jeden Geschmack sicher ein Junge dabei. Tatsächlich unterscheiden sich Yu und seine Freunde bzgl. Charakter und Aussehen stark voneinander, was es ansprechend macht. Es fällt dadurch zudem einfacher, die Charaktere zu unterscheiden.

Auch wenn die Verwandlung vom Tier zum Menschen einen magischen Ursprung hat, steht im Gegensatz zu anderen Manga, nicht die Mythologie im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, wie sie gemeinsam den Schulalltag meistern, ohne aufzugliegen.

Dabei driftet „Mein wildes Geheimnis“ leider etwas zu sehr in eine einfache Highschool-Story ab.

Der Zeichenstil ist simpel aber sauber und klar definiert. Der Fokus liegt auf der Vermittlung der Geschichte.

Leser von einer etwas anderen Highschool-Story dürften daher auf den Geschmack kommen.

© Izumi Mikage

Mein wildes Geheimnis: © 2015 Yoko Nogiri, Kodansha/ KAZÉ

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Jünger als ich

Name: Jünger als ich
Englischer Name:
Originaltitel: Toshishita no Otokonoko
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Chihiro Hiro
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50€

Story
Mihiro geht in die 11. Klasse der Oberstufe. Doch als pflichtbewusste Schwester von vier jüngeren Brüdern, greift sie ihrer überforderten, berufstätigen Mutter bei der Erziehung und Pflege ihrer Geschwister tatkräftig unter die Arme. Kein Wunder, dass Mihiro also bereits wie eine junge Erwachsene wirkt.

Als sie auf dem Weg zu Schule einen Jungen sieht, der verzweifelt neben seinem Fahrrad kniet, gewinnt Mihoros Fürsorglichkeit wieder die Oberhand. Und tatsächlich benötigt Chihei, der ein Jahr jünger ist als Mihiro und in die 10. Klasse der gleichen Schule geht, Hilfe. Sein Fahrrad ist kaputt. Aus diesem Grund bietet Mihiro an, gemeinsam auf ihrem Fahrrad zum Unterricht zu fahren.

Seit diesem Tag weicht Chihei nicht mehr von Mihoros Seite. Jede Mittagspause besucht er Mihoro, sodass er fast schon Bestandteil ihrer Schulklasse ist und auch Mihoros Mitschüler super mit ihm klarkommen.

Doch Mihoro kommt einfach nicht aus ihrer Haut heraus. Immer wieder erliegt sie der Gewohnheit und fängt an, Chihei zu bemuttern. Als sie ihm eines Mittags ein Reiskorn aus dem Gesicht wüscht und ihn süß nennt, reagiert Chihei plötzlich verletzt.

Seit dem Tag versucht Chihei, Mihoro immer wieder klar zu machen, dass er ein Mann ist und nicht einer ihrer Brüder. Dabei geht er allerdings alles andere als feinfühlig vor. Ständig bringt er MIhiro dabei in Verlegenheit. So gibt er vor, seinen Schlüssel für sein Fahrradschloss verloren zu haben, um Zeit mit Mihiro zu verbringen oder er verlangt von ihr, sich gegenseitig nur noch beim Spitznamen zu nennen. Doch die Situation eskaliert als Chihei zu weit geht und Mihoro körperlich zu nah kommt. Mihoro wird von ihren Gefühlen übermannt und schlägt Chiheis Hand reflexartig von ihr weg.

Daraufhin kommt Chihei in der Mittagspause nicht mehr zu Besuch… Ist Mihoro zu weit gegangen?

Eigene Meinung
„Jünger als ich“ ist eine niedliche Highschool-Story über zwei unerfahrene, verliebte Schüler. Dabei fällt es dem Leser nicht schwer, die liebevolle Mihoro schnell ins Herz zu schließen. Chihei verliert hingegen immer mal wieder Sympathiepunkte, wenn er ohne Rücksicht auf Mihoros Gefühle, unüberlegt vorgeht. Dabei will er eigentlich nur ihr Herz für sich gewinnen und schießt dabei über das Ziel hinaus.

Der Zeichenstil von „Jünger als ich“ ist sehr fein und unterstreicht diese süße Geschichte optimal. Es ist ein durchaus gelungener Shojo-Stil.

„Jünger als ich“ hat noch viel Potenzial, was es hoffentlich in den kommenden Bänden ausschöpft.

© Izumi Mikage

Jünger als ich: © 2015 Chihiro Hiro, Shueisha/ KAZÉ

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The Promised Neverland

Name: The Promised Neverland
Englischer Name: The Promised Neverland
Originaltitel: Yokusoku no Neverland
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: Kaiu Shirai
Zeichnung: Posuka Demizu
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99€

Story
Die lebhafte und allzeit fröhliche Emma wohnt mit 38 weiteren Kindern im Waisenhaus im Wald. Dort wachsen die Kinder behütet und glücklich auf, als wären sie eine große Familie. Mit einem Alter von 11 Jahren gehört Emma, wie der kluge Norman und der zurückhaltende Ray, bereits zu den ältesten Kindern des Waisenhauses. Daher kümmern sie sich zusammen mit Mama, der obersten Erzieherin des Hauses, auch um die Jüngeren.

Der Alltag im Waisenhaus scheint ganz ruhig und normal zu sein, wären da nicht die täglichen Tests. Das Waisenhaus verfügt nicht über das übliche Schulwesen. Die Kinder lernen jeden Tag am Computer und müssen hundert Fragen beantworten. Dabei zählt die richtige Antwort ebenso wie die Zeit, die für die Beantwortung gebraucht wird. Natürlich gehören Emma, Norman und Ray zu den Besten. Ihre Quote beträgt wie immer 100%, worauf sie von Mama mit Lob übersäht werden.

Täglich spielen die Kinder Fangen im angrenzendem Wald. Dabei gibt es nur eine Regel. Die Kinder dürfen niemals die Waldgrenzen überschreiten, die durch eine Mauer und ein gigantisches Tor klar gekennzeichnet sind. Bisher hat keins der Kinder die Welt außerhalb des Waisenhauses gesehen. Sie wissen nur, dass alle adoptierten Kinder, die das große Tor durchquert haben, glücklich sein müssen, denn keins hat je wieder von sich hören lassen.

Als die süße Conny jedoch adoptiert wird, verändert sich für Emma und Norman alles.
Als sie Conny zum großem Tor folgen, um ihr zum Abschied ihren Wegbegleiter, ihr geliebtes Kuscheltier, mitzugeben, machen sie eine grausame Entdeckung. Conny liegt tot auf der Ladefläche des Transporters, ihre leeren Augen weit aufgerissen. Um sie herum stehen deformierte Kreaturen, die mehr einem Monster, als einem Menschen ähneln. Dabei wird schnell klar, das Waisenhaus ist keine Obhut für elternlose Kinder, sondern eine Farm zur Züchtung von Menschenfleiß und Mama ist alles andere als der liebevolle Mutterersatz, für den Emma sie bisher gehalten hatte.

Eigene Meinung
Selten habe ich ein so spannendes und innovatives Manga gelesen, wie „The Promides Neverland“. Die Geschichte setzt sich nach und nach wie ein Puzzle zusammen, bei dem der Leser jedes einzelne Teil zu finden versucht. Man fiebert jeder Sekunde mit. Dabei fängt die Idylle des Waisenhauses und der liebevollen Mama nach und nach an zu bröckeln.

Die 3 Hauptpersonen, Emma, Norman und Ray, sind grundverschieden und geben ein spannendes Trio ab. Alle sind grundsätzliches unterschiedlich. Vor allem die fidele Emma schließt man schnell ins Herz.

Der Zeichenstil ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Oftmals wirkt „The Promised Neverland“ eher wie ein Comic aus den USA, als ein Manga aus Japan. Die Augen sind eher klein, die Körper sehr realistisch ausgearbeitet und die Handlungsorte sehr detailverliebt gemalt. Ganz egal, ob man das mag oder nicht, die Handlung passt dazu und stellt jeden Zeichenstil meilenweit in den Schatten.

„The Promised Neverland“ ist das beste Manga, das ich seit langem gelesen habe. Eine absolute Kaufempfehlung.

© Izumi Mikage

The Promised Neverland: © 2016 Kaiu Shirai/ Posuka Demizu, Shueisha/ Carlsen

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Card Captor Sakura Clear Card Arc

Name: Card Captor Sakura Clear Card Arc
Englischer Name: Cardcaptor Sakura: Clear Card
Originaltitel: Card Captor Sakura: Clear Card-hen
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: CLAMP
Bände: 5 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Knapp ein Jahr ist vergangen nach den Geschehnissen der 12-teiligen „Card Captor Sakura“-Serie. Shaolan ist in Hongkong und Sakura scheint ihr Leben zu leben. Seit wenigen Tagen geht sie in die Mittelschule.

Ganz überraschend kehrt Shaolan aus Hongkong zurück und wird nun die gleiche Schule besuchen wie Sakura, jedoch eine andere Klasse. Doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachts hat Sakura einen seltsamen Traum von einer unbekannten Person. Außerdem sind ihre Sakura Cards im Traum plötzlich durchsichtig. Als sie aufwacht, rennt sie zu ihrem Buch und muss feststellen, dass ihre Karten wirklich alle durchsichtig sind und keine Magie mehr besitzen.

Kero-chan, Yue, Tomoyo und Shaolan wissen leider auch keinen Rat und Eriol, der mittlerweile wieder in England lebt, antwortet nicht. Doch in der nächsten Nacht träumt Sakura erneut und ihr Schlüssel verändert sich. Als sie diesmal aufwacht leuchtet der Schlüssel und sie sieht einen riesigen Drachen am Himmel. Was hat das alles zu bedeuten?

Eigene Meinung
„Card Captor Sakura Clear Card Arc“ schließt sich nahtlos an die Geschehnisse der alten „Card Captor Sakura“-Serie an. Man merkt weder zeichnerisch noch im Erzählstil nennenswerte Unterschiede und das nach 15 Jahren Pause!

Der „Clear Card Arc“ lässt dem Leser Zeit wieder in das alte „Card Captor Sakura“-Universum rein zukommen. Schließlich haben uns Sakura und Shaolan in „Tsubasa Reservoir Chronicle“ die letzten Jahre stets begleitet, doch war diese Welt eine völlig andere. „Card Captor Sakura“ ist eher eine Serie für jüngere Leser. Zwar kommt es auch zu kämpfen, doch diese sind eher harmlos.

Um den „Clear Card Arc“ richtig genießen zu können, setzt es das Vorwissen der Hauptserie voraus. Leser, die schon die alte Serie mochten, können wir bedenkenlos zugreifen.

Card Captor Sakura Clear Card Arc: © 2016 CLAMP, Kodansha / EMA

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„One Piece“/“Food Wars!“-Crossover mit Sanji

Die dieswöchige englischsprachige digitale Ausgabe des „Weekly Shonen Jump“ Magazins hat ein einmaliges Manga-Crossover von „One Piece“ und „Food Wars“ angekündigt, welches 23. Juli erscheinen soll.

Das Spezial-Kapitel soll „Shokugeki no Sanji“ heißen und wird vom amerikanischen Viz Verlag wie folgt beschrieben:

„Dieses Zeichner Team ist einfach zu perfekt für Sanji! Essensschlachten! Entkleidungen! Lasst euch diesen köstlichen Manga nicht entgehen!“

Der Manga wird am selben Tag in Japan in der Weekly Shonen Jump Ausgabe zum 21. Jahrestag von „One Piece“ erscheinen.

Quelle: Viz’s Shonen Jump Ausgabe 33

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Die Walkinder

Name: Die Walkinder
Englischer Name:
Originaltitel: Kujira no kora wa Sajyo ni utau
Herausgebracht: Japan: Akita 2013
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Abi Umeda
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nichts als Sand um einen herum. Die ganze Welt scheint nur aus diesem zu bestehen.

Auf einer Insel namens Schlammwal, welche auf dem Sand treibt, lebt der junge Chakuro. Er ist Chronist der Insel, sein wird Leben sich bald grundlegend ändern .

Auf dem Schlammwal leben makierte (magisch begabte Menschen) und unmarkierte (normale Menschen) zusammen. Leider leben die „Saimia“ Nutzer nur ein kurzes Leben, da ihre Kräfte durch ihre Gefühle genährt werden und dies ihre Körper schneller auslaugt. Die Unmarkierten leben dagegen ein normales Leben, weswegen sie auch den Schlammwal anführen.

Nur scheint der Rat etwas zu verbergen, das erst zu Tage tritt, als Chakuro mit ein paar anderen eine Insel aufsucht, die in ihrer Nähe aufgetaucht ist. Dort finden sie ein junges Mädchen, dem Tode nahe und die einzige Überlebende der Insel. Sie nehmen sie mit, doch nun droht Gefahr, denn da draußen gibt es doch noch weiteres Leben und diese Leute wollen ihren Tod!

Nur warum? Und warum hat der Rat so lange geschwiegen? Was ist das für ein Krieg in den sie nun hineingezogen werden, um die Menschen verlieren, die sie lieben und mit denen sie aufgewachsen sind?

Eigene Meinung
„Die Walkinder“ ist ein wirklich toller Manga. Er schürt die Neugier und man leidet mit den Charakteren richtig mit.

Diese versuchen ihre Gefühle zu unterdrücken, damit sie laut dem Rat nicht die nächsten sind, die sterben. Was genau dahinter steckt, hat man ihnen aber nie gesagt. So geraten sie nun in einen Krieg von denen sie nichts wussten, da es immer hieß es gäbe dort draußen auf den Sanddünen kein weiteres menschliches Leben.

Doch dies ist nicht so! Plötzlich werden sie angegriffen und viele Sterben. Wer wird überleben? Und wenn wie und wo? Was ist das für ein Krieg und warum sollen sie Verbrecher sein? All diese Fragen bringen einen garantiert dazu sich die weiteren Bände zu kaufen. Auch wenn der Manga ab und an doch recht textlastig sein kann.

Die Zeichnungen sind Geschmackssache. Meiner Ansicht nach sind sie ein wenig grober und nicht so fließend wie bei manch anderen Manga, aber dennoch voller Detrailreichtum.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. Für mich hätte diese besser bei 14 Jahren liegen können, da die Geschichte doch ganz schön an die Nieren geht und auch einige gewalttätige Szenen vorkommen, die für jüngere Leser einfach noch nichts sind.

„Die Walkinder“ gibt es zudem auch schon als Animeserie, welche in Deutschland bei Netflix abgerufen werden kann.

Fans von wirklich interessanten Fantasygeschichten, die der Geschichte gern Raum zum entfalten geben sollten sich „Die Walkinder“ unbedingt kaufen! Man macht damit garantiert keinen Fehler!

Die Walkinder: © 2013 Abi Umeda, Akita/ Carlsen

 

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Manga News Nr. 739

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Detektiv Conan – Karate und Orchideen
Die Walkinder
Splatoon
Tanya the Evil
The Tale of the Wedding Rings

 

VerlagslogoDie neuen Bände von Tokyopop sind seit dieser Woche erhältlich:
Accel World / Dural – Magisa Garden 7
An jenem sonnigen Tag 1
Atemlose Liebe 2
Black Clover 12
Citrus 8 (auch als Limited Edition)
Deine wundersame Welt 1
Ein Freund für Nanoka -Starter Pack (Band 1+2)
Fate/stay night Sammelband 1
Gin Tama 38
Haus der Sonne 12
Innocent 6
Kemono Friends – Willkommen im Japari Park! 1
Last Frontline 4
Liar Prince and Fake Girlfriend 4
Magical Girl of the End 16
Maiden Spirit Zakuro 4
Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand 7
Purgatory Survival 1
Real Account 3
Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen 4
Smokin‘ Parade 4
Suisai 4
The Ones Within 6
The Rising of the Shield Hero 6
Young Bride’s Story 9

 

Japanische Manga-Charts vom 2. bis 8. Juli 2018 von Oricon
01. Haikyu!! #32
02. My Hero Academia #19
03. Food Wars – Shokugeki no Soma #30
04. Shûmatsu no Harem #6
05. Slam Dunk (Refurbished Edition) #7
06. Slam Dunk (Refurbished Edition) #8
07. Slam Dunk (Refurbished Edition) #9
08. Kekkai Sensen Back 2 Back #5
09. Slam Dunk (Refurbished Edition) #10
10. Bokura ga minna kawaisô #10

Quelle: www.oricon.co.jp

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