Naruto – Die Schriften des Sha

Name: Naruto – Die Schriften des Sha
Englischer Name: Naruto: The Official Character Data Book
Originaltitel: NARUTO Hiden: Sha no Sho
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2008
Deutschland: Carlsen 2010
Mangaka: Masashi Kishimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 9,95 €

Naruto - Die Schriften des ShaInhalt & Eigene Meinung
„Die Schriften des Sha“ ist der vierte Zusatzband zur Serie „Naruto“ und der erste zur „zweiten Staffel“ „Naruto Shippuden“. Wieder wird ein Sammelsurium an Informationen geboten. Mit über 350 Seiten ist dieser Band der dickste bisher, er bezieht sich aber auch auf die meisten Bände – Band 28 bis etwa Band 41 einschließlich.

Die Hälfte des Bandes wird wie üblich von den aktualisierten Steckbriefen der wichtigsten Charaktere eingenommen. In diesem Band kommen nun auch die neuen Charaktere der zweiten Saga, wie Sai oder Yamato, mit dazu. Aber auch zu bekannten Charaktere, die bisher weniger im Licht standen, wurden Informationen ergänzt, wie beispielsweise zu den Hokage.
Besonders interessant dürfte dabei an anderer Stelle im Band die Übersicht über die Entwicklung der Charaktere zwischen den Staffeln sein. Leider wird diese nur zu sieben Charakteren angegeben. Die Reihenfolge der Charaktere folgt wieder dem japanischen Alphabeth.

Nach den Steckbriefen folgen die neuen Kampftechniken und Ninjakünste, die zu Beginn der neuen Staffel eingeführt wurden. Zur Übersicht gibt es zudem eine Aufstellung aller neuen und alten Organisationen, Gruppierungen und Interessensgemeinschaften, damit man nicht durcheinander kommt.

Auf den letzten 50 Seiten finden nunmehr gewisse „Schmankerl“ für die Fans ihren Platz. So gibt es beispielsweise eine Beziehungstabelle, die Ergebnisse diverser Umfragen, die unter den japanischen Fans durchgeführt wurden – mit Erläuterungen, ein Glossar, ein Mini-Interview mit dem Zeichner Masashi Kishimoto, eine Autogrammkarte (nur abgedruckt, nicht zum herausnehmen) und ein fünfseitiger Mini-Manga, in dem es wieder einmal darum geht Kakashis Antlitz unter der Maske zu enthüllen. Zeichen-Fans kommen mit Produktionsskizzen und Charakterentwürfen (samt Kommentaren) zur neuen Staffel auf ihre Kosten.

Die deutsche Fassung überzeugt wieder mit zahlreichen Farbseiten und einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis. Der Band wurde dem Original angepasst, daher wurde wieder die japanische Silbenreihe statt des Alphabets als Reihenfolge der Steckbriefe verwendet. Dafür gibt es aber im Anhang ein Register.

„Die Schriften des Sha“ ist wieder einmal vollgepackt mit Informationen. Der Wechsel zu zweiten Staffel bringt einige Veränderungen mit sich – neue Charaktere, neue Organisationen, neue Begebenheiten und Änderungen in alten Ansichten. Daher ist dieser Zusatzband genau das richtige, um sich in „Shippuden“ einzufinden. Gerade Fans des Anime, die zwischendurch Folgen verpasst haben, können sich hiermit auf den neuesten Stand bringen. Sicherlich sind ein paar Inhalte für die deutschen Fans weniger interessant – wie die Auswertung der Umfragen in Japan. Dafür gibt es auch sehr viele interessante Inhalte.

© Rockita

Naruto – Die Schriften des Sha: © 2008 Masashi Kishimoto, Shueisha / Carlsen

Naruto – Die Schriften des Tō

Name: Naruto – Die Schriften des Tō
Englischer Name:
Originaltitel: NARUTO Hiden: Tō no Sho
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2005
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Masashi Kishimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 8,95 €

Naruto - Die Schriften des TôInhalt & Eigene Meinung
Bei „Die Schriften des Tō“ handelt es sich um den bereits dritten Zusatzband zur Manga-Serie „Naruto“ von Masashi Kishimoto. Wie schon bei den „Schriften des Rin“ ist auch dieser Band eine Sammlung wichtiger Daten rund um das „Naruto“-Universum und seine Bewohner.

Zu den vorhandenen Informationen gehören zunächst einmal recht ausführliche Steckbriefe über die wichtigsten Charaktere, sowie die seit dem letzten Zusatzband in der Original-Serie eingeführten Nebencharaktere. Man kann die Tō-Schriften so gesehen als Nachfolger der Rin-Schriften bezeichnen, da die Entwicklungen der Hauptcharaktere ebenfalls vermerkt sind.
Die Steckbriefe bestehen in der Regel aus einer Info-Box mit den wichtigsten Eckdaten zu der jeweiligen Person, einer Grafik über die kämpferischen Fähigkeiten, sowie ein paar Ausschnitten in Form von Panels aus dem Manga zur Verdeutlichung der Persönlichkeit des vorgestellten Charakters.

Die zweite Hälfte des Bandes besteht wiederum zur Hälfte aus Ninja-Wissen. Hierbei werden die relevanten Organisationen, Gruppierungen und Fachtermina ausführlich erläutert. Im Folgenden wird in großem Umfang auf alle in der Serie verwendeten Kampftechniken und Ninjakünste eingegangen. Neben der Funktion und dem Anwender werden auch weitere Informationen geliefert.

Zu guter Letzt gibt es auch noch besonderen Fanservice in den „Schriften des Tō“ durch einen ganzen Haufen an zusätzlichem Material. Dazu gehören Farbseiten, ein genaues Inhalts-Verzeichnis aller Charaktere, das sich auch auf die „Schriften des Rin“ bezieht, eine Charakter-Beziehungsgrafik, die Ergebnisse verschiedener, in Japan durchgeführter Leser-Umfragen, ein großes Lexikon mit allen (un-)möglichen Begriffen sowie ein kurzes Interview mit Masashi Kishimoto.

„Die Schriften des Tō“ bietet eine reichhaltige Fülle an Daten-Material zur Serie „Naruto“ und ist für alle Fans ganz klar zu empfehlen. Die bereits bekannten Informationen finden sich kompakt und übersichtlich in einem Band und sind durch weitere – teils völlig neue – Fakten ergänzt. Dazu kommen weiteres bisher unveröffentlichtes Bonus-Material und schöne Farbseiten.

Einzig das japanische Alphabet dürfte die übersichtliche Anordnung des Bandes für europäische Leser etwas trüben. Dafür gibt es aber im Inhaltsverzeichnis – das übrigens strategisch günstig noch einmal alle wichtigen Details erfasst – eine Tabelle mit der japanischen Reihenfolge. Der Zusatzband bezieht sich auf die zweite Hälfte der ersten „Naruto“-Serie – von Band 14 bis einschließlich Band 27.

© Rockita

Naruto – Die Schriften des Tō: © 2005 Masashi Kishimoto, Shueisha / Carlsen

Naruto

Name: Naruto
Englischer Name: Naruto
Originaltitel: Naruto
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1999
Deutschland: Carlsen 2003
Mangaka: Masashi Kishimoto
Bände: 72 Bände
24 Bände (Neuedition „Massiv“)
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1-45 nachträgliche Erhöhung auf 5,95 €)
5,95 € (ab Band 46)
6,50 € (ab 01.02.2019)
1,95 € (Band 1 Sonderausgabe 20 Jahre Manga bei Carlsen)
5,00 € (Band 1 Massiv)
9,99 € (ab Band 2 Massiv)

Naruto Band 1Story
Naruto Uzumaki ist ein kleiner Waisenjunge, der allein im Ninja-Dorf Konoha lebt. Sein größter Traum ist es, einmal Hokage zu werden. Da aber vor langer Zeit in ihm ein Fuchsdämon gebannt wurde, wird er von den Dorfbewohnern – mit Ausnahme seines Ausbilders Iruka – gemieden. Um an Aufmerksamkeit zu kommen, spielt er dem ganzen Dorf alle möglichen Streiche, sei es das Beschmutzen großer Denkmäler oder ähnliches. Da der Nudelsuppen-Fan aber gerade dadurch sehr schnell müde wird, passt er dafür beim Unterricht in der Ninja-Akademie nicht auf. Kein Wunder also, dass er bereits zweimal durchgefallen ist. Er ist die Niete der Klasse und macht keine erkennbaren Fortschritte, mit einer Ausnahme: Seiner selbst entworfenen, für Ninjas völlig unorthodoxen Künste des Verwandelns, die „erotische Kampfkunst“.

Es kommt, wie es kommen muss, Naruto fällt auch bei dieser Prüfung durch, da der Doppelgänger, den er von sich erschaffen sollte, nicht sehr „lebendig“ aussieht. Auch der freundliche Einwand des Co-Prüfers Mizuki stimmt Iruka nicht um. Naruto muss wie jeder andere auch die Prüfung richtig bestehen.

Naruto Band 2Wenig später kommt Mizuki zu Naruto. Er erzählt ihm von einer Schriftrolle im Besitz des Ältesten, auf der geheime Künste (wie z.B. Schattendoppelgänger) verzeichnet sein sollen. Damit erreicht er, wie von ihm gewünscht, dass Naruto die Schriftrolle stibitzt und sich damit aus dem Staub macht. Dies ist allerdings ein schweres Vergehen und schon bald sind sämtliche Dorf-Ninja hinter Naruto her. Lehrer Iruka sucht Naruto ebenfalls, allerdings um ihm zu helfen, da er auch ohne Eltern aufgewachsen ist und ihn somit verstehen kann. Als er ihn findet, erklärt Naruto stolz, er habe die ganze Nacht geübt und beherrsche nun schon eine Kunst perfekt, in dem Moment mischt sich Mizuki ein und fordert von Naruto die Schriftrolle. Er erzählt ihm auch, warum ihn die Leute aus dem Dorf meiden. Naruto ist bestürzt und rennt weg. Als Mizuki Iruka töten will, geht Naruto dazwischen und rettet ihn. Dabei benutzt er die Technik der Schattendoppelgänger. Somit hat Naruto die Prüfung nun doch bestanden.

Nach dieser Prüfung werden die neuen Unter-Ninja in Dreiergruppen eingeteilt und einem Ober-Ninja unterstellt, der für ihre weitere Ausbildung zuständig ist. In Narutos Gruppe ist die niedliche, doch sehr gefühlsbetonte Sakura und der schweigsame Sasuke. Die drei sind zu Anfang nicht wirklich ein Team und empfinden die jeweils anderen als Klotz am Bein. Doch durch die merkwürdigen Methoden des Ausbildes Kakashi wachsen sie zusammen.

Eigene Meinung
„Naruto“ ist ein schön gezeichneter Shonen-Manga. Neben den farbenprächtigen Kämpfen mit vielen verschiedenen Ninja-Techniken kommen weder Comedy noch Ernst zu kurz. Mit dieser Serie hat die Zeitschrift „Banzai!“ einen guten Fang gemacht.

Nach Abschluss der Reihe veröffentlicht Carlsen ab 2017 eine Neuauflage in 3in1-Bänden unter dem Titel „Naruto Massiv“.

© Rockita

Naruto: © 1999 Masashi Kishimoto, Shueisha / Carlsen

Neuedition „Naruto Massiv“

Naruto – The Movie: Geheimmission im Land des ewigen Schnees

Name: Naruto – The Movie: Geheimmission im Land des ewigen Schnees
Englischer Name:
Originaltitel: Gekijoban Naruto – Daikatsugeki! Yukihime ninpocho dattebayo!!
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2004
Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Masashi Kishimoto
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,95 €

Story
Naruto und seine Kameraden Sasuke und Sakura erhalten einen neuen Auftrag. Zusammen mit ihrem Meister Kakashi sollen sie diesmal Yukie Fujikaze, eine bekannte und populäre Jung-Schauspielerin, bei ihrer Arbeit beschützen. Das klingt zunächst einmal nicht nach einer Herausforderung. Dann aber erhalten die Ninja die Information, dass die Dreharbeiten zu Yukies neuem Film in Yuki-no-kuni, dem benachbarten Land des Schnees, fortgesetzt werden sollen. Dort leben feindlich gesinnte Ninja, von deren Können im Ninjutsu Kakashi ein Lied singen kann. Noch dazu erweist sich die Schauspielerin Yukie alles andere als kooperativ. Seit sie von den Plänen der Produzenten erfahren hat, versucht sie nichts anderes, als sich heimlich davon zu stehlen. Aus zunächst unbekannten Gründen weigert sie sich Yuki-no-kuni zu betreten.

Dennoch bestehen Yukies Manager und die Filmcrew auf die Reise, auch gegen den Willen des Mädchens. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass Yukie in Wirklichkeit Koyuki Kazahana heißt. Sie ist die Tochter des ehemaligen und die Nichte des aktuellen Herrschers von Yuki-no-kuni und damit die Thronerbin des Landes. Als sie noch ein kleines Mädchen war, wurde jedoch ihr Vater brutal ermordet und sie musste außer Landes fliehen. Herr Asama, Yukies Manager und ehemaliger Regierungsbeamter des Schnee-Reichs, hofft nun, dass die Rückkehr der Prinzessin auch das Schicksal des Reiches zum Besseren wenden wird.

Doch Yukie hat keine Absichten etwas für „ihr“ Reich zu tun. Als bald dennoch Schnee-Ninja mit hochtechnisierter Ausrüstung die Filmcrew angreifen, sind Naruto und seine Freunde gefordert…

Eigene Meinung
Es gibt Anime-Serien, die sich für Kinofilm-Adaptionen anbieten. Es gibt Anime-Serien, die sich zwar nicht unbedingt anbieten, aber zu denen trotzdem solide, passende Franchises produziert wurden. Etwa Filme, die Inhalte umfassen, die in der Serie zu kurz kamen. Oder Filme, an denen die Macher der Serie und/oder der Mangaka mitwirkten, was meistens sichtbar ist. Und dann gibt es dann noch Anime-Filme, die man eigentlich nicht gebraucht hätte. Filme, die keinen Mehrwert zu „ihrer“ Serie darstellen oder im Gegenteil nicht einmal wirklich in deren Universum passen. Denen man ansieht, dass sie einzig und allein aus Kommerz-Gründen geschaffen wurden oder weil zu Top-Anime-Serien einfach ein Kinofilm gehört, noch dazu, wenn diesen ein Bestseller-Manga zugrunde liegt.

Der Naruto-Movie „Geheimission im Land des ewigen Schnees“ gehört in letztere Kategorie. Die Prinzessin eines bisher nie erwähnten Landes gerät in Gefahr, die Ninjas um Naruto begleiten ein modernes Filmteam durch eine Welt, in der es in der Serie nicht einmal Radios gab. Geschenkt. Die Handlung bringt nicht viel Überraschendes. Ein paar Spezial-Gegner mit Sonderfähigkeiten, an denen sich die Charaktere austoben dürfen. Carlsen beschert dies den deutschen Lesern im vollfarbigen Anime-Comic, der optisch und qualitativ sogar recht gut gelungen ist. Man könnte sich aber auch für den Preis eines Bandes den Movie in der Originalfassung zulegen…

Zu dem eigentlichen Kinofilm gibt es im Anhang auch noch den dazugehörigen Vorfilm, der die Untergrenze des Niveaus markiert.

© Rockita

Naruto – Geheimmission im Land des ewigen Schnees: © 2004 Masashi Kishimoto Shueisha / Carlsen

Naruto – Die Geschichte eines unbeugsamen Ninja

Name: Naruto – Die Geschichte eines unbeugsamen Ninja
Englischer Name:
Originaltitel: Naruto: Dokonjô ninden
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2010
Deutschland: Carlsen 2012
Autor: Akira Higashiyama
Illustrator: Masashi Kishimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,95 €

Naruto - Die Geschichte eines unbeugsamen NinjasStory
Das Ninja-Dorf Shuku ist in Aufruhr: In der Nachbarregion soll aus heiterem Himmel ein ganzes Dorf verschwunden sein. Nicht einmal die Weisen vermögen zu erklären, wie genau das geschehen konnte. Doch es gibt einen Verdacht – ein verbotenes Jutsu, dessen Entwicklung eigentlich abgebrochen wurde, könnte unter Umständen den Schlüssel zu dem Mysterium darstellen. Der temperamentvolle junge Ninja Naruto und seine Partnerin, die Medizin-Ninja Tsuyu, werden mit Nachforschungen betraut. Dies hat einen Grund: Unter den Verdächtigen für die seltsamen Vorfälle findet sich auch ein ihnen wohl bekannter Name: Renge, ihr Freund und ehemaliger Mitstreiter…

Als dann auch noch der undurchsichtige Nikaku Onikoma das Team von Naruto und Tsuyu komplettiert, wappnen sich die Freunde auf Ärger…

„Naruto – Die Geschichte eines unbeugsamen Ninja“ muss aus zwei Perspektiven bewertet werden – als Roman einerseits, zum anderen aber auch als Teil des „Naruto“-Universums:

Der Roman als Buch
Einen Roman aus dem Japanischen ins Deutsche zu übersetzen, ist eine Leistung für sich. Wenn es der Übersetzer einigermaßen hinbekommt, Stimmung, Andeutungen und Figurenrelationen richtig zu übertragen, klingt das Ergebnis für deutsche Leser nicht selten merkwürdig. Bei diesem Werk nun ist es nicht zuletzt die fehlende Dynamik, die dem Leser auffällt. Trotz vermeintlich actionreichen Inhalts wirkt alles getragener, die Charaktere blass und unnahbar. Spannung kommt selten auf.

Der Roman als Teil der „Naruto“-Saga
Wer die „Naruto“-Mangaserie kennt, für den ist „Die Geschichte eines unbeugsamen Ninjas“ kein unbeschriebenes Blatt. Mehrmals wird der Roman innerhalb der Serie erwähnt, stammt er dort doch aus der Feder von Narutos Mentor Jiraiya. Nicht wenige Fans haben danach gelechzt, den vielfach angedeuteten Inhalt des Werks zu erfahren. Immerhin soll Roman-Protagonist Naruto Pate gestanden haben für sein Pendant im Manga.

Im Grunde ist genau das der Pferdefuß des ganzen Werks: Man muss davon ausgehen, dass die Lesenden den Manga kennen. Das führt aber dazu, dass der Roman für diese Lesergruppe schnell langweilig wird. Denn „Jiraiyas Roman“ bietet letztlich eine Geschichte, die an die Ereignisse in „Naruto“ angelehnt sind. So gibt es viele Parallelen, insbesondere im Bereich der Charaktere. Dass sich die beiden Narutos ähneln, nun gut, das hat Charme und passt sich lückenlos dem Manga an. Aber eine Fülle von Charakerentwürfen in den Roman zu übertragen, zeugt nicht gerade von Kreativität. Die Handlung ist dadurch über weite Strecken vorhersehbar. Erst gegen Ende wird es interessant.

Fans der „Naruto“-Mangaserie werden mit diesem Roman sicherlich nicht besonders glücklich sein. Er würde sich eher für diejenigen eignen, die den Manga nur grob kennen. Da ergibt sich dann aber wiederum das Problem, dass Spezialbegriffe, die erst im Laufe der „Naruto“-Serie auftauchen, unerklärt bleiben.

Persönlich kann ich diesen Band nicht weiterempfehlen, hier wurde leider viel Potenzial verschenkt. Wahrscheinlich sind es mehr die Komplettierungsfanatiker, die ihre Freude mit diesem Roman haben werden.

© Rockita

Naruto: Die Geschichte eines unbeugsamen Ninja: © 2010 Masashi Kishimoto / Akira Higashiyama, Shueisha / Carlsen

Naruto Mini-Serie startet im Frühjahr

Naruto Band 66Wer dachte, dass nach den letzten zwei Kapiteln von Naruto, die am 10. November veröffentlicht werden, Schluss ist hat weit gefehlt.

Das Weekly Shonen Jump Magazin wird in der 50. Ausgabe die Naruto Mini-Serie ankündigen. Die Mini-Serie soll im Frühjahr 2015 startet und ist Teil des „Naruto Shin Jidai Kaimaku“-Projektes. Auf dem Logo des Projektes ist neben Naruto auch ein Kind zu sehen. Der Inhalt der Mini-Serie ist noch unbekannt.

Hierzulande erscheint “Naruto” seit 2003 bei Carlsen. Diesen Monat wird der 66. Band veröffentlicht.

Quelle: ANN

Naruto endet in fünf Wochen

Naruto Band 66Die offizielle Homepage des wöchentlichen Shonen Jump Magazins von Shueisha kündigt an, dass Masashi Kishimoto seine Serie Naruto beenden wird!

Das letzte Kapitel wird in der Ausgabe 50 des Magazins, die am 10. November in den Handel kommen wird, erscheinen.

Seit 1999 zeichnet Masashi Kishimoto an der Serie Naruto. Am 4. November erscheint der mittlerweile 71. Band der Serie in Japan. Man kann davon ausgehen, dass der 72. Band der Letzte sein wird.

Hierzulande erscheint „Naruto“ seit 2003 bei Carlsen. Im November wird der 66. Band veröffentlicht.

Quelle: ANN

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