Café Liebe

Name: Café Liebe
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi no Yuri wa Oshigoto desu!
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Miman
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die junge Hime möchte unbedingt einmal in eine reiche Familie einheiraten! Um dieses Ziel zu erreichen, versucht sie sich bei allen beliebt zu machen und niedlich zu sein. Dabei verliert sie aber ihr eigentliches „Ich“ aus den Augen.

Erst, als sie bei einem unglücklichen Zusammenstoß Mai versehentlich den Arm bricht, verändert sich ihr Leben. Sie ist gezwungen von nun an im „Cafe Liebe“ zu arbeiten, welches Mai leitet. Dabei beginnt sie nach und nach ihre Art zu leben zu hinterfragen, auch wenn ihr das selbst noch nicht klar ist.

Hime scheint zudem auch noch nicht wirklich zu verstehen, dass das Café sich vom Thema her in Richtung Liebe zwischen Mädchen orientiert. Das hält sie jedoch nicht davon ab die Nähe von Mitsuki zu suchen, welche aber im Grunde ständig nur mit ihr schimpft. Als dann auch noch ihre Freundin Kanoko im Café anfängt geht das Chaos erst richtig los, denn das schüchterne Mädchen hat selbst eine Schwäche für das junge Mädchen.

Für wen wird sich Hime entscheiden? Und wie wird sie darauf reagieren, dass sie Mitsuki von früher kennt und dieses aufeinander treffen damals nicht gerade glücklich gewesen ist?

Eigene Meinung
„Café Liebe“ ist ein wirklich interessanter, wenn auch etwas zäh zu lesender Manga, da er doch recht textlastig ist. Ansonsten habe ich mich aber wirklich gefreut, das es mit dem Girls Love Genre bei uns in Deutschland wieder voran geht. Viel erscheint in der Hinsicht leider nicht und daher ist dieses Jahr eigentlich ein recht Gutes für Fans des Genre.

Die Story ist auch nicht so schlecht, könnte nur etwas zügiger voran gehen. In meinen Augen wird zu viel Augenmerk auf das Café und dessen Ablauf gelegt, als dass man da wirklich schon etwas an Charakterentwicklung bemerken würde. Gerade Hime ist ziemlich oberflächlich und man nimmt ihr nicht so wirklich ihre Beweggründe für ihre Lebensart ab. Dagegen sind Mitsuki und Kanoko in ihrer Darstellung schon weitaus nachvollziehbarer. Dennoch wird es interessant sein zu erfahren, wer am Ende nun Himes Herz gewinnen wird!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll und sehr detailreich, besonders detailliert ist das Café und die Kostüme. Die Charaktere entsprechen auch den ihnen zugedachten Wesenszügen und unterstützen so die voranschreitende Geschichte.

Die Altersempfehlung liegt bei 15+. Meiner Meinung nach hätte sie eigentlich auch geringer ausfallen können, da in Richtung Girls Love bisher nur Andeutungen gemacht werden. Man wird sehen, wie es in den nächsten Bänden weitergeht und ob es dort später auch expliziter zugehen wird.

Fans von Girls Love Manga sollten bei „Café Liebe“ beherzt zugreifen!

Café Liebe: © 2017 Miman, Ichijinsha/ Toykopop

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Netsuzou Trap – NTR

Name: Netsuzou Trap – NTR
Englischer Name: NTR: Netsuzou Trap
Originaltitel: Netsuzō Torappu -NTR-
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2015
Deutschland: Toykopop 2018
Mangaka: Naoko Kodama
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Yuma und Hotaru sind seit der Kindheit beste Freundinnen. Sie sind durch Dick und Dünn gegangen, doch ihre Beziehung hat sich mit den Jahren verändert. Gerade jetzt, wo Yuma ihre ersten Erfahrungen mit Jungs macht, ist es Hotaru, die ständig ihre Spielchen mit ihr zu spielen scheint. Ständig berührt sie ihre Freundin oder küsst sie. Damit bringt sie Yuma ziemlich durcheinander, die sich doch eigentlich auf ihre junge Liebe zu Takeda einlassen wollte. Stattdessen herrscht nun in ihr ein Gefühlschaos!

Und was ist es, dass Hotaru dazu antreibt diese Dinge zu tun? Liebt sie ihre Freundin auf andere Weise? Ist das mehr als Freundschaft oder ist sie gar eifersüchtig? Dabei hat sie doch selbst scheinbar ständig neue Freunde und wird an der Schule schon als Schlampe verschrien!

Und was ist mit Yuma? Kann sie Takeda wirklich ihr Herz schenken? Oder gehört es nicht schon längst Hotaru?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Netsuzou Trap – NTR“ wirklich sehr gut. Zwar hätten die Mädchen in meinen Augen nicht unbedingt so viel Vorbau haben müssen, aber das ist einfach nur Geschmackssache. Ansonsten war der Manga angenehm zu lesen. Die Bilder sprachen meistens eine eindringlichere Sprache, als der Text selbst.

Die Geschichte ist zudem auch sehr interessant, da es hier um erwachende Gefühle, das daraus resultierende Chaos und den Herzschmerz geht. Takeda kann einem dabei schon Leid tun, denn er mag Yuma wirklich, aber auf Dauer denke ich nicht, dass er eine Chance gegen Hotaru haben wird. Dafür liebt diese ihre Freundin einfach zu sehr und auch Yuma zeigt schon erste Eifersuchtszeichen, als sie ihre Jugendfreundin mit deren aktuellen Freund zusammen in ihrem Zimmer erwischt und diese dabei recht wenig anhat.

Die nächsten Bände werden zeigen, wie sich die Beziehung weiter entwickelt und man sollte auch dran bleiben, denn spannend bleibt es.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll, sehr detailreich, mir ab und an aber auch ein wenig zu freizügig, obgleich es für einen Yuri Manga nicht überraschend ist.

Die Altersempfehlung liegt bei 15+ und ist sehr gut gewählt, da man schon eine gewisse Reife besitzen sollte, um das Grundthema des Manga auch vollends zu verstehen.

Neben dem Manga erschien zu dem ein 12-teiliger Anime, welcher in Deutschland kostenpflichtig über Anime on Demand abrufbar ist.

Fans von Yuri Manga sollten unbedingt bei „Netsuzou Trap – NTR“ zugreifen.

Netsuzou Trap – NTR: © Naoko Kodama, Ichijinsha/ Tokyopop

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Der Wüstenharem

Name: Der Wüstenharem
Englischer Name:
Originaltitel: Sabaku no Harem
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Mitsuru Yumeki
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Die junge Mishe ist gerade eben erst aus einem Harem geflohen, da lande sie schon wieder in einem neuen. Allerdings ist der Harem von Prinz Kallum ganz anders als erwartet und noch bevor es ihr recht klar wird, liegt ihr doch tatsächlich etwas an ihrem „Ehemann“.

Doch ist dieser wirklich so, wie er zu sein scheint? Achtet er wirklich seine gut 30 Frauen und nutzt ihre Fähigkeiten für seine Staatsgeschäfte? Kann Sie ihm trauen? Die junge Frau ist sich nicht sicher, und doch zeigt der Prinz ihr immer wieder, wie viel ihm an ihr und ihrer Sicherheit liegt. Bringt sie es vielleicht sogar zu seiner Hauptfrau?

Bis diese Frage beantwortet wird, dauert es noch ein wenig, denn die Beiden haben noch so einige Abenteuer und Gefahren zu bestehen.

Als Zusatz gibt es dann noch die Kurzgeschichte „Mein geliebter Fuchsgott“.

Darin trifft die junge Miyu an einem verwahrlosten Schrein auf den Fuchsgott Kohaku. Das todkranke Mädchen und den Fuchsgott verbindet daraufhin so etwas wie eine kleine Hassliebe, welche am Ende dafür sorgt, dass Kohaku ein großes Opfer für das junge Mädchen bringt.

Eigene Meinung
Mir gefiel „Der Wüstenharem“ ganz gut. Der Manga war ein wenig textlastig, was es etwas mühsam machte ihn in einem Rutsch zu lesen, aber durch die spannende Geschichte wurde dieses Manko wieder wett gemacht.

Es ist sehr erheiternd Kallum und Mishe immer wieder miteinander streiten zu sehen. Die beiden schenken sich nichts, denn Mishe ist niemand der sich so leicht geschlagen gibt, wohingegen der Prinz wirklich bemüht ist, sie zu beschützen! Allerdings wird er dabei mitunter auch ein wenig übergriffig, aber seine Frau weiß, sich zu wehren!

Es wird wirklich spannend zu erfahren wie es mit den beiden weitergeht und ob sie am Ende wirklich seine Hauptfrau wird.

Die Zusatzgeschichte ist niedlich und traurig zugleich, aber die Hauptgeschichte ist einfach die Interessantere in diesem Band!

Zeichnerisch ist der Manga sehr gut und detailreich, aber bietet jedoch nicht wirklich etwas Neues.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist gut gewählt. Es passiert nichts zu Explizites und die Handlung ist auch nicht zu komplex, dass man sie in dem Alter noch nicht verstehen würde.

Fans von wirklich guten Shojo-Manga sollten bei „Der Wüstenharem“ unbedingt zugreifen! Man macht damit ganz sicher keinen Fehler!

Der Wüstenharem: © 2014 Mitsuru Yumeki, Hakusensha/ KAZÉ

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Grimoire – Heilkunde magischer Wesen

Name: Grimoire – Heilkunde magischer Wesen
Englischer Name:
Originaltitel: Watshi to Sensei no Genjyu Shinryouroku
Herausgebracht: Japan: MAG Garden 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Kaziya
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 9,95 €

Story
Die magisch begabte Ziska lebt in einer Welt, in der immer mehr die Wissenschaft die Magie verdrängt.

Dennoch versucht sie das Erbe ihrer Familie zu erhalten und zusammen mit dem Tierarzt, bei dem sie in der Lehre ist, den magischen Wesen zu helfen. Dabei muss sie erkennen, dass nicht immer nur ausschließlich Magie zur Heilung beiträgt. Auch die Wissenschaft ist dazu nötig! Nur bedarf es dabei eines gewissen Gleichgewichts zwischen diesen gegensätzlichen Methoden.

Eigene Meinung
„Grimoire – Heilkunde magischer Wesen“ lag mir persönlich eher nicht. Das kommt vermutlich daher, dass man bisher einfach das Augenmerk zu sehr auf die Heilung der verschiedenen Wesen legt, statt auf die Charaktere selbst.

Ziska und der Doktor, aber auch die weiteren Nebencharaktere sind einfach noch zu farblos, was sich aber hoffentlich in den kommenden Bänden noch ändern wird. Sollte man ab dem zweiten Band mehr über deren Herkunft und weiteren Beweggründe erfahren, könnte die Spannung steigen. Zumal die Grundidee nicht ganz uninteressant ist. Ein wenig erinnert es an „phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ aus dem „Harry Potter“-Universum. Fans dieser Geschichte könnten auch Spaß an diesem Manga haben!

Wirklich viel Wert wurde darum wohl auch auf die Darstellung der magischen Wesen gelegt. Diese wurden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und wecken dadurch ein gewisses Mitleid, wenn man sieht, wie sehr sie doch zu leiden haben. Diese Szenen sind es auch die den Manga tragen, da sie recht eindringlich sind und den Leser rühren. Dabei erfährt man auch leider zu oft, dass gerade der Mensch für diese Verletzungen und Krankheiten verantwortlich ist, was leider auch heute noch zu oft, auf unsere eigene Tierwelt bezogen werden kann.

Als Altersempfehlung wurde 15+ angegeben! Verständlich ist dies aber nicht, da nichts Brutales oder Explizites passiert und ich mir momentan auch nicht vorstellen kann, dass da noch etwas in dieser Richtung kommen wird. Im Allgemeinen finde ich, dass der Manga gerade die recht jungen Leser mit dessen Handlung und den Charakteren anspricht.

„Grimoire – Heilkunde magischer Wesen“ ist vermutlich nicht für jeden Leser etwas, aber darüber sollte man sich wohl selbst eine Meinung bilden, in dem man dem Manga eine Chance gibt!

Grimoire – Heilkunde magischer Wesen: © 2017 Kaziya, MAG Garden/ Toykopop

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I hear the sunspot

Name: I hear the sunspot
Englischer Name:
Originaltitel: Hidamari ga Kikoeru
Herausgebracht: Japan: France Shoin 2018
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Y. Fumino
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Der junge Student Kohei hat es nicht leicht. Sein Gehör ist geschädigt und er braucht mitunter die Unterstützung seiner Mitmenschen. Diese übertreiben es aber entweder mit ihrer Hilfe, oder aber sie meiden ihn, da es ihnen zu anstrengend ist. Darum ist es auch kein Wunder, dass er sich zurückzieht und kaum jemanden an sich heran lässt.

Doch dann trifft er auf Taichi. Der junge Student fällt ihm direkt vor die Nase und er teilt sein Essen mit ihm, denn dieser ist ständig hungrig und knapp bei Kasse. Daher ist Taichi auch begeistert, als er Koheis Aushang am schwarzen Brett liest und wird dessen Mitschreiber in den Vorlesungen. Essen gegen Mitschriften ist der Deal, allerdings ist er mitunter nicht immer zuverlässig.

Dennoch entwickelt sich eine innige Freundschaft, nicht zuletzt weil Kohei Taichis Stimme von allen am deutlichsten wahrzunehmen scheint.

Doch was passiert, wenn es mit seinem Gehör weiter bergab geht und sich zudem noch ein Mädchen für Taichi zu interessieren scheint? Oder steht das Mädchen doch eher auf ihn? Wird aus den zarten Banden zwischen den beiden Studenten vielleicht Liebe?

Eigene Meinung
Mir gefiel „I hear the sunspot“ sehr gut: Eine einfühlsame, ruhige Geschichte, die den Charakteren Zeit zum Entwickeln gibt und bei der man so sehr hofft, dass die beiden zusammen kommen.

Die beiden tun sich gegenseitig gut. Taichi wird zuverlässiger, Kohei dagegen offener. Zwar gibt es immer noch einige Probleme und Missverständnisse zu überwinden, aber ich hoffe wirklich auf ein Happy-End. Daher legt man den Manga auch nur ungern aus der Hand bis man durch ist, wobei man noch auf Band 2 warten muss, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

Zeichnerisch ist der Manga etwas grober gezeichnet, als manch andere Boys Love-Manga, aber der Stil ist passend zur Geschichte.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt sehr gut, da die Geschichte doch etwas realer und tiefsinniger ist als bei so manch anderem Boys Love-Manga.

Neben dem Manga gibt es zudem noch eine Realverfilmung, welche 2017 in den japanischen Kinos lief.

Boys Love-Fans sollten sich diesen Manga nicht entgehen lassen.

i hear the sunspot: © 2018 Y. Fumino, France Shoin/ Carlsen

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On Doorstep

Name: On Doorstep
Englischer Name:
Originaltitel: On Doorstep
Herausgebracht: Japan: Libre 2017
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: CTK
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Als Jimmy, ein junger Taschendieb, auf frischer Tat von einem Fremden ertappt und von er daraufhin dazu verdonnert wird, als Maskottchen in einem Buchladen zu arbeiten, schwört er ihm Rache!

Reese stellt sich allerdings als ehemaliger Polizist heraus, der durch einen Racheakt von Verbrechern seinen damaligen Partner verloren hat und noch immer unter dem Trauma des Verlustes leidet.

Ehe Jimmy sich versieht fühlt er sich zu Reese hingezogen und zwischen den Beiden entspinnt sich so etwas wie Liebe. Doch dann kommt ein Geheimnis heraus, welches das frische Paar zu entzweien droht.

Können die Beiden einen Weg zurück zueinander finden oder ist dies wirklich das Ende?

Eigene Meinung
„On Doorstep“ ist ein wirklich guter Manga. Eindringlich erzählt, auch wenn die Zeichnungen nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein werden. Sie sind eher grob, unterstreichen damit aber sehr gut die Handlung, da die Geschichte ja auch ihre Ecken und Kanten hat.

Jimmy ist am Anfang ein ziemlicher Hallodri, der vor fremdem Eigentum keinen Halt macht. Allerdings trifft er dann auf Reese und damit ändert sich alles. Er wird Erwachsener, nimmt sein Leben in die Hand und versucht, dem Ex-Polizisten ein guter Partner zu sein. Der findet durch den jungen Dieb erneut einen Sinn im Leben und auch den Mut, wieder seinen Dienst aufzunehmen. Daher freut man sich wirklich, dass die Beiden sich gefunden haben und wünscht ihnen das Beste!

Mit dem Lesen ging es zügig voran. Der Manga war nie zu textlastig und so interessant, das man ihn nur ungern aus der Hand legte.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt sehr gut. Es geht zwar etwas zur Sache, dies allerdings geschmackvoll und nicht zu explizit.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „On Doorstep“ unbedingt zugreifen!

On Doorstep: © 2017 CTK, Libre/ KAZÈ

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The Vampire´s Prejudice

Name: The Vampire´s Prejudice
Englischer Name:
Originaltitel: Vampire wa kuwazugirai
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2014
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Story: Misao Higuchi
Zeichnungen: Ayumi Kano
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Da seine Mutter im Krankenhaus ist, sorgt Minato für seine jüngeren Geschwister. Als das Geld wegen der Krankenhausrechnungen knapp wird, bewirbt er sich auf eine ominöse Anzeige als Haushälter. Dabei ahnt er nicht, dass er dabei tatsächlich an Vampire gerät.

Er scheint zudem auch noch etwas Besonderes für den Hausherren zu sein. Dieser kann, nachdem er von dem Menschen gekostet hat, von niemand anderem mehr trinken. Dabei kann Henri, der Vampir, Minato so gar nicht ausstehen, da er ja ach so „gewöhnlich“ ist!

Dessen Einstellung ändert sich mit der Zeit und als dem Menschen dann auch noch Gefahr aus Henris eigener Familie droht, wird sich zeigen, wie weit er für ihn zu gehen bereit ist!

Wird es ein Happy-End für die Beiden geben?

Eigene Meinung
Eines vorweg: Ich werde mir definitiv auch den zweiten Band zu „The Vampire`s Prejudice“ kaufen. In letzter Zeit hat mir selten ein Boys Love Manga so gut gefallen wie dieser, vermutlich auch, weil es Vampire und Boys Love so noch nicht groß gegeben hat.

Von der Geschichte an sich ist es jedoch nichts großartig Neues. Der eine will den anderen eigentlich nicht, verliebt sich aber dennoch, während der andere gar nicht weiß wie ihm geschieht. Aber gerade bei Minato und Henri passt das einfach durch die Vampir-Dynamik perfekt und die Geschichte ist gut dargestellt. Allerdings wird den Protagonisten durch Hina, dem Fledermausdiener, fast die Show gestohlen, weil er doch einfach zu niedlich ist.

Zeichnerisch ist der Manga vermutlich nicht jedermanns Geschmack, dafür aber mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.

Der Manga war auch nicht zu textlastig und daher gut in einem Rutsch zu lesen! Aber man legte ihn eh nur ungern aus der Hand.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist sehr gut gewählt. Zwar geht es nicht gerade sexuell explizit zu, dafür wird es allerdings zum Ende hin etwas brutaler.

Boys Love Fans, sollten unbedingt bei „The Vampire`s Prejudice“ zugreifen!

The Vampire`s Prejudice: © 2014 Misao Higuchi, Ayumi Kano, Tokuma Shoten/ Tokyopop

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Was sich neckt, das liebt sich

Name: Was sich neckt, das liebt sich
Englischer Name:
Originaltitel: Satori-kun to tsundere-kun
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Yuo Yodagawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Shin hat nicht damit gerechnet, dass er durch bloße Berührung  die Gedanken eines anderen lesen kann.  Auf einmal war die Fähigkeit da und seitdem nutzt er sie ausgiebig, ganz besonders gern aber an Yoshiki. Dieser ist sonst so ablehnend, scheint aber mehr für ihn übrig zu haben, als er ihm glauben machen will.

Schon bald kommen die Beiden sich näher, doch Shins Fähigkeit verändert sich weiter und wird langsam zur Belastung. Zudem kommt auch noch Konkurrenz auf, als ein weiterer Junge ein Auge auf seinen Freund wirft.

Wird es ein Happy-End für die Beiden geben?

Eigene Meinung
„Was sich neckt, das liebt sich“ ist ein ganz netter Manga für Zwischendurch. Nichts weltbewegendes aber es macht Spaß, ihn zu lesen. Fehlende sprachliche Kommunikation wird hier durchs Gedankenlesen ersetzt und bringt das Paar zusammen. Allerdings birgt auch das einige Fettnäpfchen und Probleme!

Ein Manko sind die oft etwas zu überfrachteten Zeichnungen und die hohe Textlastigkeit des Manga. Zum Glück ist die Geschichte selbst aber interessant genug, um ihr weiter zu verfolgen, so das man auch bis zum Ende weiter liest.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und sollte auch eingehalten werden, da es mitunter doch sexuell recht gut zur Sache geht.

Boys Love Fans sollten ruhig einen Blick riskieren, auch wenn der Manga kein Muss ist!

Was sich neckt, das liebt sich: © 2016 Yuo Yodagawa, Kadokawa/ KAZÉ

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Mein erstes Mal

Name: Mein erstes Mal
Englischer Name:
Originaltitel: Mein erstes Mal
Herausgebracht: Deutschland EMA 2018
Mangaka: Niloo
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Die junge Kathrin, von allen nur Kiki genannt, ist in Liebesdingen nicht gerade bewandert. Daher ahnt sie auch nicht, dass ihr Freund Ben schon länger in sie verliebt ist. Aus diesem Unwissen heraus verletzt sie ihn, als sie sich in Luke verliebt. Der Junge ist neu in ihrer Klasse und scheint ein idealer Kandidat für einen festen Freund abzugeben. Aber ist dem wirklich so?

Alles wird noch komplizierter, als Ben einen großen Fehler macht und sich auf Caro einlässt. Diese ist schon länger in ihn verliebt und nutzt seinen Liebeskummer, um ihm näher zu kommen. Doch dies hat ungeahnte Folgen!

Eigene Meinung
Für einen deutschen Manga ist „Mein erstes Mal“ sehr gut. Es werden ernste Themen aufgegriffen und man fragt sich, wie es wohl weiter gehen wird mit den Protagonisten. Wird Kiki mit Luke glücklich? Oder ist er doch nur ein Aufreißer? Was ist mit Ben? Wird er Kikis Herz erobern? Oder ist er nun wegen des Fehlers, den er mit Caro begangen hat, für immer an diese gebunden? Alles Fragen, die einen bei Laune halten und dazu führen könnten, dass man sich auch die weiteren Bände kauft.

Zeichnerisch war der Manga nicht ganz so mein Fall. Zwar bietet er optisch, gerade bei der Darstellung von Caro, endlich mal Abwechslung zu den sonstigen Shojo-Manga, aber bei mir sprang der Funke einfach nicht über. Zudem muss man sich auch erst Mal wieder umgewöhnen, da die Leserichtung nicht der japanischen entspricht!

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, ich würde den Manga aber Lesern erst ab 12 Jahren empfehlen! Einige Themen wären für jüngere Leser noch nicht ganz nachvollziehbar und es gibt zudem noch eine doch etwas eindeutigere Szene.

Fans von Geschichten, die nah am realen Leben sind sollten bei „Mein erstes Mal“ beherzt zugreifen. Einen Fehler macht man damit nicht! Außerdem gibt man so auch mal deutschen Zeichnern eine Chance!

Mein erstes Mal: © 2018 Niloo, EMA

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Die Braut des Magiers – Merkmal

Name: Die Braut des Magiers – Merkmal
Englischer Name:
Originaltitel: Maho Tsukai no Yome offical Guide Book Merkmal
Herausgebracht: Japan: MAG Garden 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Organisation: MAG Garden
Story & Zeichnungen: Kore Yamazaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
„Die Braut des Magiers -Merkmal“ ist ein ultimatives Guidebook für jeden Fan des Manga.

Darin werden unter anderem die Charaktere ausführlich vorgestellt, erste Entwürfe gezeigt und einige Illustrationen vorgestellt, die man so noch nicht kannte. Zudem erfährt man mehr über die Entstehungsgeschichte des Manga und über die Mangaka selbst.

Einige der Illustrationen sind zudem in Farbe, der Band ist in Großformat und das Cover ist vorne und hinten seitlich ausklappbar.

Der Preis ist – mit 12 Euro -, für den Umfang und die Aufmachung des Bandes, vollkommen in Ordnung!

Also unbedingt zugreifen!!!

Die Braut des Magiers – Merkmal: © 2017 Kore Yamazaki, MAG Garden, MAG Garden/ Tokyopop

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