Ryuko

Name: Ryuko
Englischer Name:
Originaltitel: Ryuko
Herausgebracht: Japan: Eldo Yoshimizu 2014
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Eldo Yoshimizu
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 14,99 €

Story
Als Ryuko im Mittleren Osten einem Freund helfen und dessen Kind in Sicherheit bringen möchte, geht ihr Vater dazwischen. Dieser hat jenen Freund ans Messer geliefert und will nun auch das kleine Baby töten. Doch Ryuko geht dazwischen.

Jahre später ist aus dem Baby eine junge Frau geworden, die nichts von ihrer Herkunft weiß und Ryuko, nun Yakzua-Chefin, treu zur Seite steht. Zumindest dachte Ryuko dies, doch dann versuchen Sasori und Barelle, sie zu betrügen und sich aus dem Staub zu machen.

Allerdings geraten sie dabei in die Fänge des Militärregimes, aus dessen Händen Ryuko die Beiden nun zu befreien hat.

Dabei erfährt sie auch, dass ihr Vater sie belogen hat. Ihre tot geglaubte Mutter lebt noch! Nun zieht es sie natürlich nach Japan, um dieser Sache nachzugehen und wenn möglich ihre Mutter zu retten.

Doch ist wirklich alles so, wie sie denkt? Die Grenzen von schwarz und weiß verschwimmen! Die Wahrheit wird sie nur herausfinden, wenn sie den Weg der Gewalt, den sie eingeschlagen hat, nun auch zu Ende geht!

Eigene Meinung
„Ryuko“ ist anspruchsvoller, als man denken mag. Zudem ist auch der Umfang mit 260 Seiten nicht zu verachten und auch das Cover ist ansprechend gestaltet und regt dazu an, den Manga zu kaufen.

Die Geschichte von „Ryuko“ erinnert an die Werke von Quentin Tarantino. Überdreht, blutig und doch mit einer eindringlichen Aussagekraft! Man fiebert bei dieser Geschichte über Leid, Liebe, Verrat und dunklen Geheimnissen von der ersten Minute an mit und mag den Manga daher kaum aus der Hand legen.

Zu gern will man erfahren wie es mit Barelle weiter geht! Wie wird sie mit ihrer wahren Herkunft umgehen, sollte sie es erfahren? Wie wird sie Ryuko dann begegnen? Mit Wut und Hass? Oder wird sie verstehen, was für ein Opfer auch sie damals brachte?

Was ist mit Ryukos Mutter? Ist sie wirklich eine unschuldige Geisel oder auch ein Feind, dem sich ihre Tochter stellen muss?

Kann man in diesen Zeiten Vergebung finden? Was ist an dem Siegel, welches Ryuko besitzt so wertvoll, dass eine weitere Organisation hinter ihr her ist und ihre Leute als Geiseln nutzen?

Viele Fragen, die zum Glück schon im zweiten Band, welcher auch der Abschlussband ist, beantwortet werden.

Der Zeichenstil mag nicht jedem gefallen, da er doch recht kantig ist und oft ein wenig überzeichnet wirkt. Besonders in den Kampfszenen, die zwar recht dynamisch sind, aber doch auch ein wenig zu überladen wirken.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist passend gewählt. Es geht ziemlich brutal zu und auch die Themen die der Manga behandelt, ist noch nichts für jüngere Leser.

Fans von guten Manga, mit einem gewissen Anspruch, sollten bei „Ryuko“ unbedingt zu greifen!

Ryuko: © 2014 Eldo Yoshimizu, Eldo Yoshimizu/ Carlsen

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My Honey Boy

Name: My Honey Boy
Englischer Name:
Originaltitel: Mizutama Honey Boy
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Junko Ike
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Als Shiro Mei bittet seine Freundin zu sein, lehnt sie dankend ab. Shiro kommt von seiner Art her eher wie ein Mädchen herüber, wohin gegen Mei in der Schule als „der Samurai“ bekannt ist. Sie ist taff und lässt sich nichts gefallen!

Doch gerade diese Gegensätze scheinen sich anzuziehen, auch wenn Mei das eher irritiert. Aber wer kann auch Shiros Back- und Nähkünsten auf Dauer widerstehen? Oder seine Art sich für seine Mitschüler einzusetzen oder auch Mei zu beschützen, auch wenn er weitaus öfter ihres Schutzes bedarf?

Gerade als sie sich endlich näher kommen, taucht auch noch ein Rivale um Meis Gunst auf. Der sich nach einem Duell mit Mei aber erst Mal als fester Freund von Shiro bezeichnet, aber immer noch sein Glück bei Mei versucht!

Wenn wird sie am Ende wählen? Können so unterschiedliche Menschen ihr Glück überhaupt gemeinsam finden?

Eigene Meinung
Mit gefiel „My Honey Boy“ wirklich sehr gut. Gerade, dass man hier mit den Geschlechterrollen spielt, war mal sehr erfrischend.

Hier ist der Junge eher dem Verhalten nach das Mädchen und das Mädchen der Junge. Dennoch ziehen sich gerade diese Gegensätze an, auch wenn gerade Mei das schwer fällt zu akzeptieren. Sie wurde allerdings auch der Familientradition früh im Kendo gedrillt und daher ist ihr Charakter eher jungenhaft. Shiro dagegen wuchs als Junge mit drei älteren Schwestern und der Mutter auf, der Vater war oft auf Geschäftsreisen, daher steht er eben auf das Nähen, Backen und schämt sich auch nicht Mädchensachen zu tragen. Es wird daher sehr interessant zu sehen, wie sich die Geschichte zwischen den beiden weiterentwickelt und ob sie am Ende ihr Glück gemeinsam finden! Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall.

Zeichnerisch gibt es sicher bessere Manga. Detailreich ist er dennoch und man merkt wie viel Herzblut in der Geschichte steckt. Die Panele sind zwar recht textlastig, aber bei der wirklich guten Handlung des Manga, sieht man gern darüber hinweg und legt den Manga auch nur ungern aus der Hand.

Die Altersempfehlung liegt bei zwölf Jahren und ist gut gewählt. In dem Alter kennt man sich ja schon mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern aus und kann der Geschichte daher gut folgen. Zudem gibt es auch immer mal wieder ein wenig Drama und Action.

Fans von wirklich guten Manga, sollten bei „My Honey Boy“ unbedingt zu greifen!

My Honey Boy: © 2014 Junko Ike, Hakusensha/ KAZÈ

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Yunas Geisterhaus

Name: Yunas Geisterhaus
Englischer Name:
Originaltitel: Yuragiso no Yuuna-san
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Tadahiro Miura
Bände: 14 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Der junge Kogarashi hat es nicht gerade leicht. Er hat einiges an Schulden angehäuft und kein Dach über dem Kopf. Das Einzige, das er noch hat, ist seine Fähigkeit Geister zu sehen und sie schlagkräftig austreiben zu können. Daher zieht er auch dankend in ein ehemaliges, heruntergekommenes Onsen, um dort einen Geist auszutreiben und lebenslanges Wohnrecht zu bekommen.

Allerdings ist das Onsen mit weitaus mehr Geisterwesen bevölkert, als er ahnt. Gerade Yuna hat es ihm da angetan, der er unbedingt dabei helfen möchte ins Jenseits zu gehen. Dafür muss er aber herausfinden was sie an das Jetzt noch bindet! Dies ist allerdings nicht so einfach, wenn man gleichzeitig von Exorzisten attackiert wird, ein Missverständnis mit einem Katzengeist durch ein Tischtennisduell bereinigt oder einer neuen Mitschülerin mit einem Geistproblem helfen muss!

Yuna versucht zwar zu helfen, macht aber im Grunde alles noch komplizierter für Kogarashi.

Wird er Yuna helfen können? Wie geht es mit den anderen Geistern weiter? Und bekommt Kogarashi sein Leben in den Griff?

Eigene Meinung
„Yunas Geisterhaus“ war nicht nach meinem Geschmack. Vom eigentlichen Ziel herauszufinden was Yuna in dieser Welt hält, wird ziemlich schnell abgewichen. Viel mehr wird Kogarashi ständig in neue Situationen gebracht, die ihn noch lächerlicher erscheinen lassen, als er eh schon rüber kommt. Yuna macht es mit ihrer Hilfe auch nicht besser und bleibt wie die anderen Geistermädchen auch noch ziemlich charakterlos. Wirklich mitfiebern tut man nicht. Mir fiel es daher auch ziemlich schwer den Manga überhaupt bis zum Ende zu lesen.

Dafür gab es dann aber wieder reichlich Schauwerte von üppigen Brüsten, Hintern und Höschen zu sehen. Für weibliche Leser nicht unbedingt etwas das einen anspricht! Gut gezeichnet ist der Manga besonders bei diesen anzüglichen Szenen und auch die Action kommt recht dynamisch daher, allerdings für mich kein Grund mir die weiteren Bände auch noch zu kaufen. Es fehlt einfach an Spannung, die den Wunsch wecken könnte, zu erfahren wie es mit Yuna und Kogarashi weiter geht!

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren. Dies ist wegen der doch recht freizügigen Szenen auch gut gewählt.

Fans von Manga mit reichlich Fan-Service, können einen Blick riskieren, aber ein Muss ist „Yunas Geisterhaus“ meiner Meinung nach nicht!

Yunas Geisterhaus: © 2016 Tadahiro Miura, Shueisha/ KAZÉ

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Die Walkinder

Name: Die Walkinder
Englischer Name:
Originaltitel: Kujira no kora wa Sajyo ni utau
Herausgebracht: Japan: Akita 2013
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Abi Umeda
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nichts als Sand um einen herum. Die ganze Welt scheint nur aus diesem zu bestehen.

Auf einer Insel namens Schlammwal, welche auf dem Sand treibt, lebt der junge Chakuro. Er ist Chronist der Insel, sein wird Leben sich bald grundlegend ändern .

Auf dem Schlammwal leben makierte (magisch begabte Menschen) und unmarkierte (normale Menschen) zusammen. Leider leben die „Saimia“ Nutzer nur ein kurzes Leben, da ihre Kräfte durch ihre Gefühle genährt werden und dies ihre Körper schneller auslaugt. Die Unmarkierten leben dagegen ein normales Leben, weswegen sie auch den Schlammwal anführen.

Nur scheint der Rat etwas zu verbergen, das erst zu Tage tritt, als Chakuro mit ein paar anderen eine Insel aufsucht, die in ihrer Nähe aufgetaucht ist. Dort finden sie ein junges Mädchen, dem Tode nahe und die einzige Überlebende der Insel. Sie nehmen sie mit, doch nun droht Gefahr, denn da draußen gibt es doch noch weiteres Leben und diese Leute wollen ihren Tod!

Nur warum? Und warum hat der Rat so lange geschwiegen? Was ist das für ein Krieg in den sie nun hineingezogen werden, um die Menschen verlieren, die sie lieben und mit denen sie aufgewachsen sind?

Eigene Meinung
„Die Walkinder“ ist ein wirklich toller Manga. Er schürt die Neugier und man leidet mit den Charakteren richtig mit.

Diese versuchen ihre Gefühle zu unterdrücken, damit sie laut dem Rat nicht die nächsten sind, die sterben. Was genau dahinter steckt, hat man ihnen aber nie gesagt. So geraten sie nun in einen Krieg von denen sie nichts wussten, da es immer hieß es gäbe dort draußen auf den Sanddünen kein weiteres menschliches Leben.

Doch dies ist nicht so! Plötzlich werden sie angegriffen und viele Sterben. Wer wird überleben? Und wenn wie und wo? Was ist das für ein Krieg und warum sollen sie Verbrecher sein? All diese Fragen bringen einen garantiert dazu sich die weiteren Bände zu kaufen. Auch wenn der Manga ab und an doch recht textlastig sein kann.

Die Zeichnungen sind Geschmackssache. Meiner Ansicht nach sind sie ein wenig grober und nicht so fließend wie bei manch anderen Manga, aber dennoch voller Detrailreichtum.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. Für mich hätte diese besser bei 14 Jahren liegen können, da die Geschichte doch ganz schön an die Nieren geht und auch einige gewalttätige Szenen vorkommen, die für jüngere Leser einfach noch nichts sind.

„Die Walkinder“ gibt es zudem auch schon als Animeserie, welche in Deutschland bei Netflix abgerufen werden kann.

Fans von wirklich interessanten Fantasygeschichten, die der Geschichte gern Raum zum entfalten geben sollten sich „Die Walkinder“ unbedingt kaufen! Man macht damit garantiert keinen Fehler!

Die Walkinder: © 2013 Abi Umeda, Akita/ Carlsen

 

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Splatoon

Name: Splatoon
Englischer Name:
Originaltitel: Splatoon
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Sankichi Hinodeya
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Wer das größte Gebiet in Inkopolis mit seiner Farbe einfärbt,  gewinnt. Team Blau will natürlich den Sieg davontragen, allerdings sind deren Teammitglieder Google, Headphone, Knitcap und Brillo eher von einem unteren Spielrang. Dies ist auch der Grund, warum keiner glauben mag, dass sie den CoroCoro-Cup gewinnen könnten. Allerdings schlagen die Inklinge – Tintenfische, welche humanoiden ähnliche Form annehmen können – dann in Runde 1 schon Rider, der ein S+ rang hat, und die Siegesserie setzt sich fort!

Wird ihnen das Glück erhalten bleiben oder werden sie am Ende doch noch verlieren?

Eigene Meinung
„Splatoon“ ist höchstens was für Fans des Spiels! Der Manga basiert nämlich auf dem gleichnamigen Third-Person-Shooter von Nintendo. Welchen dieser für die Wii-U entwickelt hat.

Im Grunde geht es nur darum dass man als Team ein Areal schneller als das andere Team mit seiner Farbe einfärbt. Wer mehr gefärbt hat, gewinnt!

Daher gibt es auch im Manga kaum eine Handlung. Team Blau tritt wieder und wieder gegen ein anderes Team an, das stärker als sie ist, gewinnen dann aber. Meist weil sie mehr Spaß am Spiel haben, sich aufeinander verlassen oder einfach impulsiver sind. Nur kommt dabei keine Spannung auf. Man ahnt, dass sie immer gewinnen und zudem sind die Figuren, insbesondere Google, einfach zu gewollt lustig gestaltet.

Die Zeichnungen sind ebenfalls Geschmackssache und in den Panels passiert einfach zu viel, so dass man einfach überfordert ist dem allem wirklich folgen zu wollen.

Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren, da die Action nicht zu brutal ausfällt und es im Grunde nur ums einfärben geht, ist dies Ok.

Meiner Meinung nach hätte man sich diesen Manga allerdings auch sparen können, da das Spiel an sich schon ausreichend wäre.

Fans des Spiels könnten einen Blick riskieren, aber ein Muss ist der Manga definitiv nicht!

Splatoon: © 2016 Sankichi Hinodeya, Shogakukan/ Carlsen

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The Tale of the Wedding Rings

Name: The Tale of the Wedding Rings
Englischer Name:
Originaltitel: Kekkon Yubiwa Monogatari
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Maybe
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Sato liebt Hime! Seit sie damals als junges Mädchen zusammen mit ihrem Großvater auf einmal vor ihm stand – gehüllt in Licht. Seither sind die Beiden beste Freunde. Allerdings wurden seine Gefühle immer mehr durch Liebe ersetzt, nur traut er sich nicht es ihr zu sagen. Nun ist es fast zu spät, denn Hime muss fort.

Doch Sato kann sie nicht einfach so gehen lassen, folgt ihr und geht letztendlich auch durch das Licht. Er erwacht in einer fremden Welt, in der Hime eine Prinzessin ist und just in dem Moment vermählt werden soll.

Er begehrt dagegen auf und ehe er sich versieht hat Hime ihn als ihren Gemahl erwählt und ihn damit zum Ringkönig gemacht, der nun die Welt retten und die Dämonen des Abyssus besiegen soll! Dafür braucht er allerdings noch vier weitere Eheringe. Was bedeutet er bekommt noch vier weitere Ehefrauen!

Um diese zu finden machen sich Sato, Hime und ihre Verbündeten auf eine gefährliche Reise!

Wie wird es Hime gefallen nicht mehr die einzige Ehefrau zu sein? Wie werden die anderen Frauen sein, die es aufzuspüren gilt? Und kann Sato am Ende die Welt retten?

Eigene Meinung
Mir gefiel „The Tale of the Wedding Rings“ sehr gut, auch wenn mit weiblichen Attributen mal wieder nicht gespart wird. Dafür ist aber die Geschichte sehr spannend und interessant und man brennt drauf zu erfahren wie Satos andere Frauen sein werden. Und wie wird Hime damit umgehen? Allein, um dies zu erfahren, sollte man sich auch die weiteren Bände kaufen!

Einzig etwas schade fand ich, dass die Charaktere ruhig noch etwas einzigartiger hätten sein können. Leider sind sie da doch ein wenig zu klischeehaft vom Wesen und Aussehen her. Die Zeichnungen des Manga machen es zumindest etwas wieder gut. Die sind wirklich detailreich und gerade in den Actionszenen sehr dynamisch.

Die Panels sind dafür doch ein wenig textlastig, aber man sieht gern darüber hinweg, da man den Manga wegen dem wirklich guten Handlungsbogen und der Spannung, kaum aus der Hand legen mag.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist gut gewählt. Gerade die jungen Frauen werden doch mit deutlich weiblichen Attributen zur Schau gestellt, was nicht unbedingt was für jüngere Leser wäre.

Fans von guten Fantasygeschichten mögen, die ein wenig „Herr der Ringe“-Flair mit sich bringen, sollten bei „The Tale of the Wedding Rings“ unbedingt zu greifen!

The Tale of the Wedding Rings: © 2014 Maybe, SQUARE ENIX/ KAZÉ

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Imprisoned Hearts

Name: Imprisoned Hearts
Englischer Name:
Originaltitel: Prison Hearts
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Hikaru Suruga
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Das Leben des jungen Muga besteht nur aus Leid und Verzweiflung. Seine Mutter misshandelt ihn, genauso wie seine Schulkameraden. Zudem starb seine einzige Freundin Aoi, als er selbst versuchte sich umzubringen. Fünf Jahre später ist er erneut soweit sich umzubringen.

Allerdings stoppt ihn ein junges Mädchen namens Kikyo, die seiner verstorbenen Freundin sehr ähnelt. Durch sie erfährt er, dass er ein ewiglich Verurteilter sein soll – ein Schwerverbrecher, der immer wieder neu geboren wird, um dann als Strafe ein Leben voller Leid und Schmerz zu führen.

Sie will ihm helfen die Anschuldigungen gegen sich aufzuheben. Ihre Gegenspieler sind Mugas „Gefängniswärter“. Diese scheinen ganz normale Leute im Leben des Verurteilten zu sein, sind aber nur dazu da sein Leben unerträglich zu machen. Dazu zählen seine „Mutter“, sein „Sozialarbeiter“ und noch weitere Leute.

Zusammen mit Kikyo flieht Muga. Sie kommen bei Liam unter, einem ebenfalls ewiglich Verurteilten. Doch ihre Verfolger sind ihnen schon auf der Spur. Zumal Kiyko selbst einmal eine Gefängniswärterin war.

Was sollen Muga und Liam verbrochen haben, um so eine Strafe verdient zu haben? Warum hilft ihnen Kikyo?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Imprisoned Hearts“ sehr gut. Die Charaktere sind sehr interessant und man leidet mit Muga mit. Sein Leben ist wirklich hart und man möchte zu gern wissen was er verbrochen haben soll, um dies zu verdienen. Dazu bringt auch die Sache mit Kiyko und Aoi eine gewissen Spannung mit sich, da es wohl eine Verbindung zwischen den Beiden zu geben scheint. Liam dagegen ist eher für die lockere Seite der Geschichte zuständig, was sie oft in seiner Obsession für Hasen manifestiert.

Man kann mit Spannung die weiteren Bände erwarten. Lohnen wird es sich sicher diese zu kaufen und an der Geschichte dran zu bleiben. Zwar ist der Manga schon ein wenig textlastig, aber aufgrund der wirklich guten Geschichte sieht man darüber gern hinweg.

Die Zeichnungen tun ihr weiteres, um einen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sie sind sehr ausdrucksstark und detailreich. Besonders dann, wenn es mal ein wenig actionreich zu geht.

Eine Altersempfehlung gab es nicht, würde diese aber auf mindestens 15 Jahre setzen, da die Geschichte doch ganz schön hart ist und man schon eine gewisse Reife haben sollte, um dies auch zu verstehen und verarbeiten zu können.

Fans von wirklich guten Geschichten, die auch nicht im ersten Band gleich alle Geheimnisse lüften, sollten unbedingt bei „Imprisoned Hearts“ zugreifen.

Imprisoned Hearts: © 2016 Hikaru Suruga, Kodansha/ EMA

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Der Klang meines Herzens

Name: Der Klang meines Herzens
Englischer Name:
Originaltitel: Nibiiro Musica
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Kemeko Tokoro
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Zehn Jahre haben sich Takuma und Yuki nicht mehr gesehen. Letzterer ging nach Italien, um dort zu studieren und ein gefeierter Cellist zu werden. Schmerzlich vermisst Takuma seinen Jugendfreund, doch von diesem kamen irgendwann nicht einmal mehr Antworten auf seine Mails.

Als Takuma, der nun für einen Hilfsdienst arbeitet, einen neuen Auftraggeber annimmt, ahnt er nicht, dass es sich dabei um Yuki handelt. Dieser verletzte sich bei einem Unfall schwer und kann seitdem kaum mehr sehen und braucht Unterstützung im Alltag. Diesen leistet er seinem Freund natürlich, aber ohne ihm vorerst preiszugeben, wer er wirklich ist.

So erfährt Takuma nach und nach immer mehr über das, was während ihrer Trennung geschah und welche Gefühle Yuki schon immer für ihn hatte.

Kann er diese Gefühle erwidern? Oder wird Yuki ihn von sich stoßen, wenn er erfährt, wer seine Alltagshilfe wirklich ist!

Eigene Meinung
„Der Klang meines Herzens“ ist ein wirklich toller Manga. Sehr emotional und doch recht ruhig in seiner Erzählweise. Man überstürzt auch nichts und lässt der Geschichte Zeit sich zu entwickeln. Hin und wieder ist der Manga zwar etwas textlastig, aber man hat den Manga dennoch nur ungern aus der Hand gelegt.

Die Geschichte der Beiden ist aber auch bittersüß. Yuki liebt Takuma schon so lange, der davon aber bisher nichts wusste. Dass sie sich dann auch noch unter so tragischen Umständen wieder sehen, macht es umso trauriger, das nicht schon früher etwas aus ihnen geworden ist. Stattdessen müssen sie sich erstmals wieder annähern und gerade für den jungen Cellisten ist es nicht leicht sich darauf einzulassen, da er anfangs nicht mal wusste, dass Takuma seine Hilfe ist. Umso schöner ist es zu sehen, dass sie sich langsam annähern und jeder für sich seine Gefühle dem anderen Gegenüber entdeckt und zum Ausdruck bringen kann.

Zeichnerisch gibt es meiner Meinung nach bessere Manga. Der Zeichenstil war jetzt nicht ganz meins, aber er ist dennoch sehr detailreich in den expliziteren Szenen. Daher liegt die Altersempfehlung auch bei 16 Jahren.

Das einzige was ich mich jetzt Frage ist was in den kommenden Bänden nun noch kommen soll, da die Geschichte der Beiden an sich schon als beendet angesehen werden könnte. Dies ist wohl auch mit ein Grund warum man sich wohl auf jeden Fall auch die nächsten Bände kaufen wird, um genau dies zu erfahren.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, die es auch gern mal etwas melancholisch mögen, sollten bei „Der Klang meines Herzens“ beherzt zugreifen.

Der Klang meines Herzens: © 2015 Kemeko Tokoro, Kadokawa/ KAZÈ

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Focus 10

Name: Focus 10
Englischer Name:
Originaltitel: Focus 10
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Martina Peters
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Adrian ist ein scheinbar normaler junger Mann, der in einem Cafe arbeitet. Er landet des nachts immer wieder in einer alptraumhaften Welt. Unfreiwillig! Dort wandelt er zwischen den Nachtmahren bis er einen Weg zurück in seine Welt findet.

Dies stößt seiner Schwester Ada sehr auf, die den Nachtmahren, im Gegensatz zu ihm, hilflos ausgeliefert ist. Sie erstarrt gerade zu in ihrem Bett und kann sich nicht zur Wehr setzen. Darum ist sie auch sauer auf ihren Bruder, da sie sich von ihm im Stich gelassen fühlt. Doch wie soll er helfen können, wenn er es nicht steuern kann wie und wann er diese Welt betritt und wieder verlässt?

Dann trifft Adrian auch noch auf ein paar seltsame Gestalten in Kampfoutfits, welche den Menschen, die sich nicht gegen die Nachtmahre wehren können, helfen wollen. Sie möchten, dass er sich ihnen anschließt, da auch er in der Alptraumwelt wandeln kann. Doch daran hat er absolut kein Interesse! Vielmehr zweifelt er deren Verstand an!

Wird sich dies noch ändern? Insbesondere, wenn seine Schwester nun wirklich Gefahr drohen könnte?

Eigene Meinung
„Focus 10“ ist recht interessant, allerdings finde ich den Preis von 6,99 Euro für den doch recht schmalen und kurzen Band überteuert. Die Aufmachung ist zwar gut, aber dennoch hätte der Preis günstiger ausfallen können.

Für einen reinen deutschen Manga ist die Qualität der Zeichnungen dagegen wirklich herausragend. Sehr detailreich besonders bei den gruseligen Elementen, zieht einen die Geschichte doch schon in seinen Bann. Man möchte gern mehr erfahren! Wer sind die Gestalten in der anderen Welt, die den hilflosen Opfern helfen wollen? Woher hat Adrian die Kraft zwischen den Welten zu wandeln? Warum seine Schwester nicht? Hängt es mit dem frühen Tod der Eltern zusammen? Alles Fragen, die die kommenden Bände sicher beantworten werden.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt gut, da es zwar schon gruselig ist, aber doch nicht so arg wie zum Beispiel in den „Corpse Party“-Manga.

Fans von interessanten Horrorgeschichten, die sich Zeit lassen sich zu entwickeln und denen der recht schmale Umfang und dafür hohe Preis nichts ausmacht, sollten bei „Focus 10“ zugreifen!

Focus 10: © 2018 Martina Peters, Carlsen

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Verliebt in Akihabara

Name: Verliebt in Akihabara
Englischer Name:
Originaltitel: Akihabara Fall in Love
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2014
Deutschland: KAZÈ 2018
Mangaka: Chiaki Kashima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Früher ständig als Otaku bezeichnet tat Yuki alles, um diesem Bild nicht mehr zu entsprechen. Nun ist er durch die Arbeit bedingt allerdings genau da gelandet, wo er nie sein wollte: in Akihabara, dem Mekka der Otakus, Nerds und Fans!

Dort greift er dann auch ein, als ein junger Mann in einer Seitenstraße bedrängt wird. Dabei bekommt er allerdings ganz schön was ab und wacht erst in der Wohnung des jungen Mannes wieder auf, dem er geholfen hatte. Dieser stellt sich als Ayumu vor. Ein Otaku durch und durch, der mit seinem jüngeren Bruder zusammen wohnt.

Und wie es so ist, verfällt Yuki dem Otaku nach und nach immer mehr! Wird dieser seine Gefühle erwidern?

Als Nebengeschichte gibt es dann noch „ Liebesgeständnis einen Angsthasen“! Darin kommt ein alter Schulkamerad von Haru aus den Staaten zurück. Beide empfanden früher etwas für einander, waren aber zu ängstlich, es sich zu gestehen! Haben sie diesmal den Mut dazu?

Eigene Meinung
„Verliebt in Akihabara“ ist ganz nett, aber kein Muss. Ich fand den Manga zum einen zu textlastig! Zudem kam keine wirkliche Spannung auf und so zog sich die Geschichte leider, was es doch schwer machte den Manga auch wirklich zu Ende zu lesen.

Keiner der Charaktere zog einen wirklich in den Bann. Sie ähnelten zudem viel zu sehr den gängigen Boys Love Klischees. Zudem kam es einem so vor, als würde man zwanghaft lustig sein wollen. Allerdings versucht man das einfach zu krampfhaft und mehr als ein müdes Lächeln ringt es einen nicht ab, wenn ein Maid Cafe nur von Jungs in Mädchenklamotten geführt wird oder der jüngere Bruder immer wieder auf das Thema Boys Love anspielt.

Zeichnerisch gibt es ebenfalls bessere Manga. Die Zeichnungen waren meinem Geschmack nach zu eckig und kantig, mir fehlte das Fließende. Dennoch muss man den Detailreichtum der Zeichnungen loben.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren, was aufgrund der doch zum Ende hin recht expliziten Szenen sehr gut passt!

Mir lag der Manga nicht wirklich, aber letztlich muss jeder sich selbst ein Bild machen, ob ihn die Geschichte anspricht.

Verliebt in Akihabara: © 2014 Chiaki Kashima, Houbunsha/ KAZÈ

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