„Rozen Maiden 0“ endet in Japan

Die März-Ausgabe des Ultra Jump Magazine von Shueisha kündigt am Dienstag an, dass die Mangaserie „Rozen Maiden 0“ von Peach-Pit in der nächsten Ausgabe am 19. März enden wird.

Die Serie startete im Februar 2016 im Ultra Jump Magazine. Der dritte Band erschien im Oktober 2018 in Japan. Das Manga spielt in der Taisho-Ära und folgt einem Mädchen namens Okiku, das auf ihrem Dachboden eine schöne Puppe findet.

Tokyopop veröffentlichte „Rozen Maiden“ zwischen 2005 und 2008.

Quelle: ANN

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„Nishina Tesura ha Suirishinai“ erhält zweite Staffel im Frühjahr

© 2018 Peach-Pit, Kodansha

Nachdem Anfang Juni angekündigt wurde, dass das Duo Peach-Pit in der 29. Ausgabe des Morning Magazins die kurze Mangaserie „Nishina Tesura ha Suirishinai“ starten wird, endet diese in der aktuellen Ausgabe bereits nach nur acht Kapiteln wieder. Doch es wird ein wiedersehen geben. Im Frühjahr 2018 soll eine zweite Staffel von „Nishina Tesura ha Suirishinai“ starten.

Quelle: ANN

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Peach-Pit starten „Nishina Tesura ha Suirishinai“

Die 28. Ausgabe des Morning Magazins von Kodansha kündigt an, dass das Zeichenduo Peach-Pit eine neue Serie starten wird. Die Serie trägt den Titel „Nishina Tesura ha Suirishinai“ und wird in der kommenden Ausgabe am 15. Juni starten. Es wird nur eine kurze Serie werden.

Außerdem informierten Peach-Pit über den aktuellen Stand zu ihrer Serie „Rozen Maiden 0“. Die Serie wird noch bis August pausieren.

Peach-Pit ist hierzulande durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt. Die wichtigsten sind wohl „Rozen Maiden“, „Dears“ und „Shugo Chara“.

Quelle: ANN

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Zombie-Loan

Name: Zombie-Loan
Englischer Name: Zombie-Loan
Originaltitel: Zombie-Loan
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2003
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Peach-Pit
Bände: 13 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

U_9131_1A_EMA_ZOMBIE_LOAN_01.inddStory:
Die schüchterne 16-jährige Michiru Kita kann einem nur leid tun. Seit ihre Eltern vor drei Jahren gestorben sind, lebt sie bei ihrem Onkel und ihrer Tante, die zwar liebevoll tun, doch in Wirklichkeit nur scharf auf ihr Erbe sind. Selbst Michirus Klassenkameradinnen nutzen sie nur aus, indem sie sie immer das Mittagessen für alle holen lassen. Zu allem Überfluss verfügt sie auch noch über das Auge eines Shinigamis, welches ihr ermöglicht, graue Ringe zu sehen, die Menschen um den Hals tragen, die bald sterben werden. Je dunkler der Ring wird, desto näher rückt der Todeszeitpunkt. Bei Toten ist der Ring pechschwarz. Doch zum Glück sieht sie die Ringe nicht, wenn sie ihre Brille anhat.

Zwei von Michirus Mitschülern haben vor einem halben Jahr wie durch ein Wunder einen Brückeneinsturz überlebt: Shito Tachibana, der zwar überaus charmant und zuvorkommend wirkt, allerdings eine Art zweite Persönlichkeit hat, die ziemlich fies sein kann und von der sein freundliches Ich offenbar nichts weiß und Chika Akatsuki, der ziemlich schroff und geldgeil ist, aber das Herz am rechten Fleck hat. Nachdem Michiru aus Versehen in Chika hineinläuft, will dieser doch allen Ernstes 500 Yen Schmerzensgeld von ihr! Als sie ihn und Shito heimlich beobachtet, muss sie mitansehen, wie die beiden ihre Hände einfach abnehmen und gegen die Hand des jeweils anderen tauschen. Die Hände wachsen daraufhin einfach so wieder an! Außerdem stellt sie fest, dass die beiden pechschwarze Ringe um den Hals tragen. Michirus Voyeurismus bleibt jedoch nicht unbemerkt, sodass sie von nun an für die beiden als Zombie-Detektor arbeiten muss, wenn sie nicht von ihnen zum Schweigen gebracht werden will…

Wie sich herausstellt, haben Shito und Chika Schulden bei Z-Loan, einem Büro voller Kredithaie. Um die schwarzen Ringe loszuwerden und somit wieder richtige lebende Menschen werden zu können, jagen sie andere Zombies, die – anders als Shito und Chika – böse sind, sich von Menschen ernähren und weder Vernunft noch einen eigenen Willen besitzen. Zu diesem Zweck kann Shito beliebig eine Pistole und Chika ein Schwert materialisieren. Die Zombie-Suche mit den beiden Jungs macht Michiru viel Spaß, doch am Ende des Tages muss sie mit Entsetzen feststellen, dass ihr Spiegelbild einen hellgrauen Ring um den Hals trägt…

Zombie-Loan Band 2Als immer mehr Schüler vermisst werden, darunter eine von Michirus „Freundinnen“, liegt der Verdacht nahe, dass in der Schule ein Zombie sein Unwesen treibt. Trotz ihrer Angst schleicht sich Michiru nachts aus dem Haus, um der Sache mit Shito und Chika auf den Grund zu gehen. Und tatsächlich: Eine hungrige Zombie-Nonne steckt dahinter und erweist sich als gefährliche Gegnerin! Im darauffolgenden Kampf wird Michiru tödlich verletzt. Shito und Chika fragen sie, ob sie leben oder sterben will und sie wählt das Leben. Doch als sie wieder zu sich kommt, ist sie weder tot noch untot. Ihre beiden neuen Freunde haben selbstlos mit Z-Loan einen weiteren Vertrag abgeschlossen, um Michirus Schicksal zu verändern. Dieses Geschenk soll nicht umsonst gewesen sein! Sie zahlt ihrem Onkel und ihrer Tante auf einen Schlag alle Unkosten zurück, die sie ihnen verursacht hat und zieht aus. Von nun an will Michiru ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen und „richtig leben“.

Eigene Meinung:
Nachdem der Anime bereits 2009 in Deutschland erschienen ist, haben bestimmt schon viele sehnsüchtig auf die Manga-Vorlage gewartet. Denn da die Anime-Serie die Handlung nur bis zur Mitte von Band 5 abdeckt, ist dies die einzige Chance, zu erfahren, wie es danach weitergeht. Wer also den Anime mag, sollte sich dringend den Manga zulegen.

Michiru ist ein interessanter Hauptcharakter, da sie allein schon im Verlauf des ersten Bandes eine enorme Charakterentwicklung hinlegt. Man darf gespannt sein, wie sich ihr neues Leben gestalten und sie sich noch verändern wird. Ihre beiden schlagkräftigen männlichen Begleiter lassen auch noch viele Fragen offen. Warum unterscheiden sie sich so stark von den anderen Zombies und wie ernähren sie sich? Warum tauschen sie ihre Hände und was genau ist vor einem halben Jahr geschehen? Eins ist jedenfalls sicher: Auch in „Zombie-Loan“ regiert Geld die Welt. Selbst ein neues Leben lässt sich mit Geld kaufen, doch wie funktioniert das eigentlich? Und was hat es mit Z-Loan auf sich?
Bekanntheit erlangte das Mangaka-Duo Peach-Pit durch „DearS“, „Shugo Chara!“ und „Rozen Maiden“. „Zombie-Loan“ ist ein Mystery-Manga für Leser ab 16 Jahren, der bestimmt nicht so schnell langweilig wird.

Zombie-Loan: © 2003 Peach-Pit, Square Enix / EMA

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Neuer „Rozen Maiden“-Manga

Rozen Maiden Band 8Die Januar-Ausgabe des Ultra Jump Magazins von Shueisha kündigt an, dass das Mangaka-Duo Peach-Pit einen weiteren „Rozen Maiden„-Manga starten. Die Serie mit dem Titel „Rozen Maiden 0“ wird in der März-Ausgabe des Magazins starten, welche am 19. Februar 2016 erscheint.

Der erste „Rozen Maiden“-Manga erschien zwischen 2002 und 2007 bei Gentosha. Diese acht Bände erschienen hierzulande bei Tokyopop.

Quelle: ANN

 

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EMA Sommerprogramm 2016

EMA-LogoEMA hat gestern das komplette Sommerprogramm 2016 angekündigt:

Mystery:
Another +Zero von Yukito Ayatsuji & Hiro Kiyohara – Einzelband im März
Detektiv Conan – Shinichi returns von Gosho Aoyama – Einzelband im September
Draw (OT: „Draw – Majo no Nemuru Umi de“) von Chaco Abeno & Saki Okuse – 3+ Bände ab Mai
Werewolf Game (OT: „Jinroh Game“) von Ryo Kawakami & Koudo – 3+ Bände ab April
ZOMBIE-LOAN von Peach-Pit – 13 Bände ab April

Fantasy:
Paranormal High School (OT: „Atsumare! Gakuen Tengoku“) von Mikiyo Tsuda – 3 Bände ab Juni

Action:
Corpse Party – Another Child von Makoto Kedouin & Shunsuke Ogata – 3 Bände ab Juli
High Rise Invasion (OT: „Tenkuu Shinpan“) von Takahiro Oba & Tsuina Miura  – 5+ Bände ab Juni
Last Hero Inuyashiki (OT: „Inuyashiki“) von Hiroya Oku – 9+ Bände ab Mai
UQ Holder! von Ken Akamatsu – 6+ Bände ab März

Romance:
A Silent Voice (OT: „Koe no Katachi“) von Yoshitoki Ooima – 7 Bände ab Juli
Daisy aus Fukushima (OT: „Daisy – 3.11 Joshikouseitachi No Sentaku“) von Reiko Momochi, Teruhiro Kobayashi, Darai Kusanagi & Tomoji Nobuta – Einzelband (2in1 Band) im Februar
Jimikoi – Simple Love (OT: „Jimikoi“) von Ema Toyama – Einzelband im September
Love Hotel Princess (OT: „Watanuki-San Ni Wa Boku Ga Tarinai“) von Ema Toyama  – 2+ Bände ab Juni
Shinobi Quartet (OT: „Shinobi Shijuusou“) von Tohru Himuka – 3+ Bände ab Mai

Boys Love:
110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss (OT: „110 – Ban wa uketsukemasen!“) von Kyo Kitazawa  – Einzelband im April
Kuroneko – Fang mich! (OT: „Kuroneko Kareshi no Aishikata“) von Aya Sakyo – 2 Bände ab Juni
Kuroneko – Streichel mich! (OT: „Fukigen Kareshi no nadamekata“) von Aya Sakyo – Einzelband im September
Kuroneko – Zeig’s mir! (OT: „Nekoka Kareshi no ayashikata“) von Aya Sakyo – Einzelband im Mai
Love Fever (OT: „Koisuru Futari no Taion“) von Papiko Yamada – Einzelband im April

Hier findet ihr die Monatsübersicht!

Quelle: EMA Forum

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Peach-Pit veröffentlichen One-Shot zu „Parasyte“

Parasyte Band 10Die Juni-Ausgabe des Afternoon Magazins von Kodansha kündigt an, dass das Zeichenduo Peach-Pit einen One-Shot zum Manga „Parasyte“ von Hitoshi Iwaaki veröffentlichen werden. Der Manga wird den Titel „Oshiete! Tamiya Ryōko-sensei“ tragen und bereits in der Juli-Ausgabe erscheinen.

Peach-Pit sind hierzulande durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt geworden. Zu den beliebtesten Serien gehören wohl „Shugo Chara“ und „Rozen Maiden„.

Quelle: ANN

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Sukuiya

Name: Sukuiya
Englischer Name:
Originaltitel: Kingyozaka Noboru
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2012
Deutschland: EMA 2014
Mangaka: Peach-Pit
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 7,00 € (Band 1-4)
7,50 € (Band 5)

Sukuiya Band 1Story
Nishiki ist ein ruhiges, freundliches und fleißiges junges Mädchen. Vor kurzem ist sie zu ihrer Oma, die ein Papiergeschäft betreibt, in das idyllische und verschlafene Städtchen Misato gezogen. Die Stadt selbst ist durchzogen von Hügeln und Tälern, sodass die einzelnen Bezirke sogar nach den Hügeln benannt wurden.

Doch Nishiki kann die Ruhe, die ihre Heimat ausstrahlt, nicht genießen. Anstatt sich nach der Schule mit ihren Klassenkameraden zu treffen, arbeitet Nishiki fast jeden Nachmittag als „Sukuiya“. Dabei nimmt sie Aufträge, sogenannte „Sukuware“, jeglicher Art an. So kommt es vor, dass sie mal die Einkäufe einer älteren Dame erledigen, nach einer verschwundenen Katze suchen oder auch Babysitten muss. Als Gegenleistung verlangt Nishiki nicht mehr, als eine Nachricht auf einem hübschen Stück Papier aus dem Laden ihrer Oma, welches sie anschließend zu einem Origami-Kranich faltet.

All diese Aufträge nimmt Nishiki an, um die durch einen Gedächtnisverlust verloren gegangenen Erinnerungen an den letzten Sommer wieder zu erlangen. Sie selbst beschreibt es als die Suche nach den verloren gegangenen Stücken und hofft, dass sich die Kraniche in sie verwandeln und sie formen werden.

Durch ihren Gedächtnisverlust hat Nishiki sogar vergessen, dass sie schon mal in Misato gelebt hat. Ihr damaliger Sandkastenfreund Soma unterstützt Nishiki bei der Suche nach den Stücken und hat zudem ein wachsames Auge auf sie, obwohl sich Nishiki auch nicht an ihn erinnern kann.

Weitere Unterstützung erhält Nishiki von den Geschwistern Akai und Kon. Das kleine Mädchen Akai, dass bei ihrem älteren Bruder Kon lebt, strotzt vor Fantasie. Sie erzählt überzeugend, dass sie und ihr Bruder Fuchsgeschwister seien, die aus ihrem Winterwald in die Stadt gekommen seien. Nun würden sie davon träumen, eines Tages zurückzukehren.

Vor Nishikis geistigen Augen tauchen durch die Begegnung mit Akai und Kon immer wieder Bilder aus ihrer Vergangenheit auf. Nishiki hat das Gefühl, dass beide eine entscheidende Rolle für die Rückkehr ihrer Erinnerungen spielen. Darum besucht sie die Geschwister so oft es nur geht.

Aber vielleicht hat Nishiki den letzten Sommer aus einem bestimmten Grund vergessen? Was ist damals wohl passiert? Nishiki muss es herausfinden. Doch mit jeder weiteren Erinnerung wachsen auch die Gefahren…

Sukuiya Band 2Eigene Meinung
Mit „Sukuiya“ erscheint ein weiteres Werk von PEACH-PIT in Deutschland. Allerdings ist dieses weitaus realistischer als die vorherigen Serien, wie „Dears“ oder „Rozen Maiden“.

Die Geschichte von „Sukuiya“ spielt im heutigen Alltag Japans und ist eine Mischung aus Romantik, Krimi und Fantasy. Vor allem Nishiki spricht immer wieder in Rätseln. Daher wird dem Leser erst im Verlauf der Geschichte klar, dass Nishiki versucht, ihre Erinnerungen wieder zu erlangen. Die Splitter und Bilder, die sie immer wieder sieht, sind dabei Teile aus ihrer Vergangenheit, die ihr Stück für Stück wieder einfallen.

Leider werden die meisten Begrifflichkeiten, die im Manga benutzt werden, nur unzureichend beschrieben. „Sukuiya“ ist beispielsweise eine Zusammensetzung aus „sukui“, was soviel wie „helfen“ bedeutet und „-ya“, dem japanische Wort für „Geschäft“ oder „Laden“. Demnach betreibt Nishiki eine Art Geschäft, bei dem sie anderen Leuten hilft. Diese Bedeutung wird aus dem Manga nicht deutlich. Auch der Begriff „Sukuware“ wird nicht weiter erklärt. Dabei wird „suku“ mit „Papier herstellen“ und „ware“ mit „Bruchteil“ oder „Bruchstück“ übersetzt. Auch das macht im Zusammenhang und unter Berücksichtigung der Geschichte mehr als Sinn.

Die Zeichnungen von „Sukuiya“ sind wunderschön. Die dünnen Linien lassen die Bilder sanft und teilweise skizzenhaft wirken. Die Hintergründe werden sehr detailliert dargestellt. Der Zeichenstil von „Sukuiya“ vermittelt dem Leser ein positives und wohliges Gefühl. Durch die umfangreichen Details wirkt die Geschichte an einigen Stellen als würde ein Augenblick in Zeitlupe verstreichen und die Zeit für einen Moment still stehen. Dadurch kann der Leser vollständig in die Geschichte eintauchen und die Entwicklung gespannt verfolgen.

Letztendlich bleiben in Band 1 dennoch viele Rätsel ungelöst. Es endet zudem mit einem Paukenschlag, der dafür sorgt, dass auch Band 2 gekauft werden muss. Bleibt abzuwarten, wie viel Fantasy wirklich in der Geschichte steckt oder ob am Ende alles logisch erklärbar sein wird. Interessant wäre es beispielsweise, wenn Akai und Kon tatsächlich Fuchsgeschwister wären.

© Izumi Mikage
Sukuiya: © 2012 PEACH-PIT, Kodansha/ EMA

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Shugo Chara!

Name: Shugo Chara!
Englischer Name: Shugo Chara!
Originaltitel: Shugo Chara!
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2006
Deutschland: EMA 2009
Mangaka: Peach-Pit
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,00 € (Band 1-5)
6,50 € (Band 6-12)

Shugo Chara! Band 1Story
Amu Hinamori geht in die vierte Klasse und ist eigentlich ein schüchternes Mädchen, doch durch ihre wortkarge Art wird sie für cool gehalten. So gibt es in ihrem Umfeld jede Menge Gerüchte, die sie zur Heldin machen. Doch zu Hause ist es völlig anders, als die Mitschüler glauben, denn die Eltern sind recht normal. Amu hat eine kleine drei-jährige Schwester namens Ami.

An jenem Tag kommt sie nach der Schule nach Hause. Beim Essen läuft im Fernsehern eine Wahrsagerin, die über Schutzgeister spricht. Amu ist weniger begeistert von ihr. Doch sie hat den Eindruck, dass die Wahrsagerin mit ihr spricht, denn auf jeden Kommentar bekommt sie eine Antwort. Amu geht auf ihr Zimmer und ist sehr deprimiert. Sie wäre so gern ein offenes und fröhliches Mädchen. In diesem Moment fallen ihr wieder die Worte der Wahrsagerin ein. Sie lässt es auf einen Versuch ankommen und bittet ihr Schutzgeister um Hilfe. Plötzlich liegen in ihrem Bett drei bunte Eier. Amu ist total überrascht.

Am nächsten Morgen wird sie von ihrer kleinen Schwester zum Frühstück gerufen. Sie ist etwas verblüfft, dass es gerade Spiegelei geben muss. Wieder in ihrem Zimmer packt sie die drei Eier kurz entschlossen in ihre Tasche und geht zur Schule. Dort angekommen trifft sie auf zwei Guardians. Die Guardians sind ein besonderer Schülerrat. Einmal im Jahr werden die vier Guardians gewählt, die dann den Titel: Ass, König, Dame oder Bube tragen. Der König, der von den Schülern gerne „Prinz“ genannt wird, nähert sich auf dem Schulgelände Amu. Sie hat den Eindruck, dass die Eier sich in ihrer Tasche bewegt hätten. Als sie plötzlich von dem Prinzen an der Schulter berührt wird, beleidigt sie ihn als „Zwergenprinz“. Dies bereut sie schon im nächsten Moment, denn eigentlich hat sie sich in ihn verliebt.

Bei einer Schülerversammlung hält der „Prinz“ eine Rede. Amu ist ein wenig deprimiert, da sie ihn so unfreundlich behandelt hat. Wie von selbst verwandelt sich ihr Haargummi mit dem rosa Kreuz in ein rosa Herz und sie ruft ihm zu, dass sie ihn liebt. „Prinz“ Tadase Hotori gibt ihr eine Abfuhr, mit den Worten, dass sein Herz schon vergeben ist. Amu ist das alles unendlich peinlich und sie rennt weg.

Shugo Chara! Band 2Sie achtet nicht wohin sie läuft und rennt mitten in eine Baustelle. Dort fällt sie auf einen Jungen, der nur ein wenig älter als sie zu sein scheint. Irgendwoher weiß er, dass sie Eier bei sich trägt und erzählt ihr etwas von „Charas“. Sie hat keine Ahnung wovon er spricht. Er greift ihr gegen ihren Willen in die Tasche und stiehlt ein Ei. Doch in diesem Moment kommt ein Bagger angefahren, der kurz davor ist sie lebendig zu begraben. Aus dem Ei, das der Junge schon an sich genommen hatte, schlüpft der kleine Schutzgeist Ran – ein Shugo Chara – und gibt Amu die Fähigkeit zu fliegen. So kann sie aus der Grube rechtzeitig fliehen.

Der Junge kann plötzlich auch fliegen und landet auf einem Laternenmast nur wenige Meter entfernt. Er hat plötzlich Katzenohren und versucht ihr die restlichen Eier zu entreißen. Amu bekommt unerwartet Hilfe von dem „Prinzen“ Tadase Hotori. Wie eine Prinzessin trägt er Amu in seinen Armen und rettet sie vor dem Katzenjungen mit Einsatz seines „Charas“. Amu hat jede Menge Fragen, da sie keine Ahnung von den Shugo Charas hat. Doch Tadase hat keine Zeit und will ihr später ihre Fragen beantworten.

In ihrem Zimmer angekommen erklärt ihr der Shugo Chara Ran, dass die Eier aus ihrem Wunsch sich zu verändert geboren wurden sind. Auch in dem blauen und dem grünen Ei ist je ein Shugo Chara, die Amu ermöglichen sollen, zu der zu werden, die sie sein möchte. Nun wird Amu klar, wer ihr zur ungewollten Liebeserklärung geholfen hat. Sie möchte dieses ganze Chaos nicht, doch wie wird man die Shugo Charas wieder los?

Am nächsten Tag bekommt sie in der Schule Besuch von dem Guardian Nadeshiko Fujisaki – der Dame. Sie übergibt ihr eine Einladung zu einer Tasse Tee im Royal Garden.

Im Sportunterricht wird das Shugo-Chaos fortgesetzt: Amu ist nicht gut im Reckturnen, doch durch ihren Shugo Chara Ran macht sie so viele Aufschwünge, dass ihr fast schlecht wird.

Nach dem Sport bemerken Amu und Ran, dass das blaue Ei verschwunden ist. Sie müssen unbedingt das Ei wiederfinden. Im Kunstunterricht hat Amu plötzlich ungewöhnliche Talente und ist ein zweiter Picasso. Hat da wieder ein Shugo Chara seine Finger im Spiel?

Eigene Meinung
„Shugo Chara“ ist der neuste Streich des Zeichenduos Peach-Pit. Sendou Banri ist bei diesem Manga für die Geschichte und das Zeichnen der Charaktere Tadase, Ikuto und Kukai zuständig. Ebara Shibuko ist für das Zeichnen der Charaktere Amu, Nadeshiko, Yaya, Ami und die Shugo-Chara zuständig. „Shugo Chara!“ ist eine lustige Serie des Magical-Girl-Genre. Der Zeichenstil ist sehr detailliert und hübsch, so wie man es von Peach-Pit gewohnt ist. Die Geschichte wir spannend und zugleich sehr unterhaltsam erzählt. „Shugo Chara“ ist in Japan sehr erfolgreich. So wurden zu dieser Serie bislang schon zwei Staffeln produziert. Im Mai 2008 erhielten Peach-Pit für „Shugo Chara!“ den 32. Kodansha-Award in der Kategorie „Kinder“.

Shugo Chara!: © 2006 Peach-Pit, Kodansha / EMA

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