Hina & Gen

Name: Hina & Gen
Englischer Name:
Originaltitel: Hidamari no tsuki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Moe Yukimaru
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nachdem der Vater die Familie verlassen hat, leben Hina Anamiya, ihre kleine Schwester Iroha und die Mutter alleine. Seitdem kümmert sich Hina um den Haushalt und geht in der Rolle der Hausfrau und Mutter auf. Als Hinas Mutter wieder heiraten möchte, wird die Familie plötzlich deutlich größer oder doch nicht? Hinas Stiefvater hat einen Sohn namens Gen, der nur einen Monat jünger ist als Hina. Doch dieser ist ein erfolgreicher Mangaka und hat wenig Zeit. Dazu kommt, dass er auch wenig Interesse an seiner Familie hat und diese nicht zu brauchen scheint.

Hina gibt jedoch nicht auf. Immer wieder sucht sie den Kontakt zu Gen und wird oft von ihm abgewiesen. Doch Stück für Stück scheint sie ihn zu erreichen und er zieht sogar wieder zu Hause ein.

Wenig später kommt auch Todo-kun wieder in die Schule, der sich ein Bein gebrochen hatte. Hina und Todo kennen sich schon seit der Grundschule. Todo ist erstaunt, wie gut sie sich mit Gen versteht und ist eifersüchtig. Hina ist leider die Einzige, die nicht bemerkt hat, dass Todo in sie verliebt ist. Doch auch Gen scheint vielleicht mehr für sie zu empfinden als geschwisterliche Gefühle…

Eigene Meinung
„Hina & Gen“ ist eine Kurzserie von Moe Yukimaru. Es handelt sich dabei um einen wenig innovative, aber gut gemachten Manga. Eine Geschichte mit Stiefgeschwistern, gab es schon ab und zu z.B. in „Marmalade Boy„.

Die Charaktere sind alle sehr sympathisch. Hina, die fürsorgliche große Schwester scheint in ihrer Rolle voll aufzugehen und ist wohl am glücklichsten, wenn sie ihre Familie um sich hat. Gen dagegen ist zwar in der Schule äußerst beliebt, aber von seiner neuen Familie möchte er aus Selbstschutz erst einmal nicht viel wissen. Dies ändert sich Stück für Stück.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt.

Rund um ist „Hina & Gen“ eine nette Dreiecksgeschichte mit Stiefgeschwistern. Mit nur zwei Bänden hat die Geschichte einen guten Umfang, so dass sie rasch erzählt ist und gut unterhält.

 Hidamari no tsuki: © 2017 Moe Yukimaru, Shueisha / Tokyopop

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2ZKB, Feder & Wecker

Name: 2ZKB, Feder & Wecker
Englischer Name:
Originaltitel: 2DK, GPEN, MEZAMASHI DOKEI
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2015
Deutschland: altraverse 2019
Mangaka: Yayoi Ohsawa
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 10,00 €

Story
Nanami geht voll und ganz in ihrem Bürojob auf und liebt es, wenn alles seine Ordnung hat. Kaede dagegen ist eine Mangaka! Sie ist kreativ und chaotisch und damit das komplette Gegenteil zu Nanami. Dennoch teilen sich die Beiden eine Wohnung. Dabei gibt es immer wieder auch Stress zwischen ihnen, aber man rauft sich zusammen, da es doch angenehmer ist zusammen zu leben, als allein zu sein.

Als sich dann aber Nanamis Freund von ihr trennt, muss sie sich mit sich selbst und ihren Gefühlen auseinandersetzen. Die junge Frau steht nämlich eigentlich gar nicht auf Männer. Dies hat auch ihr Ex verstanden und deutet an, dass sie wohl eher auf Kaede stehen würde, so oft wie sie sie in ihren Telefongesprächen erwähnt habe.

Hat sie wirklich Gefühle für ihre Mitbewohnerin? Und wie sieht es bei Kaede aus? Zumal diese ebenfalls Frauen zu bevorzugen scheint!

Eigene Meinung
„2ZKB, Feder & Wecker“ gefiel mir sehr gut. Es ist eine reifere Geschichte, die sich Zeit gibt sich zu entwickeln.

Man lernt die Beiden unterschiedlichen Frauen mit der Zeit näher kennen und freut sich auf jedes neue Detail, dass man über sie erfährt. So unterschiedlich sie auch sind, so passen sie doch perfekt zusammen. Nanami hält Kaede den rückenfrei für ihre Arbeit, kommt aber wegen Kaedes eher flippiger Art auch mal aus sich heraus. Darum drückt man den Beiden auch die Daumen, dass es am Ende vielleicht was mit ihnen wird. Dies wird sich in den nächsten sieben Bänden dann zeigen! Zumal schon angedeutet wird, dass es wohl auch Konkurrenz geben wird. Dies macht es dann aber auch wieder spannend der Geschichte zu folgen, so dass man sicher dran bleiben wird, um zu erfahren was am Ende geschehen wird.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Das Format des Manga ist größer als normal, passt aber sehr gut zu den detailreichen Zeichnungen und auch über die 8 Farbseiten, die im Manga verteilt wurden, hab ich mich sehr gefreut.

Die Altersempfehlung liebt bei 16 Jahren. Momentan passiert sexuell allerdings noch nicht viel, sollte sich das in den kommenden Bänden ändern, würde die Empfehlung wirklich passen. Sollte die Handlung allerdings eher so bleiben wie sie jetzt ist, dann wäre auch eine Altersempfehlung ab 14 Jahren nicht schlecht gewesen, da man in diesem Alter die Beweggründe der Charaktere auch schon verstehen würde.

Fans von reiferen Girls Love Geschichten sollten bei „2ZKB, Feder & Wecker“ unbedingt zu greifen!

2ZKB, Feder & Wecker: © 2015 Yayoi Ohsawa, Ichijinsha/ altraverse

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Unwiderstehlicher S

Name: Unwiderstehlicher S
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi wa S ni Sakarenai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2018
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Ai Hibiki
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Finanziell am Ende, wegen der Schulden ihres Vaters, sieht Miku keinen anderen Ausweg, als sich als Mätresse für einen reichen Verwandten anzubieten. Allerdings wird sie gar nicht erst zu ihm vorgelassen, sondern muss sich mit dem Butler Sogo auseinandersetzen. Dieser sieht in ihr kein Potenzial als Liebhaberin und weist sie ab. Doch Miku gibt nicht klein bei – da auch das Leben ihrer Mutter auf dem Spiel steht – und bittet Sogo um Unterricht, um am Ende doch würde zu sein eine Mätresse zu werden.

Dieser geht das Training allerdings ziemlich forsch an. Überfordert mit der Situation und ihren Gefühlen bleibt Miku aber keine andere Wahl, als sich Sogo zu fügen und zu tun was er verlangt.

Ein erotisches Spiel beginnt, wie es endet, wird sich zeigen!

Eigene Meinung
„Unwiderstehlicher S“ bietet reichlich nackte Haut und Sex. Die Handlung steht dabei ein wenig im Hintergrund und bietet auch nicht wirklich etwas Neues. Dennoch macht der Manga Spaß, zumal die expliziten Szenen immer geschmackvoll und gut in Szene gesetzt sind.

Interessant ist zu dem auch das Verhältnis zwischen Sogo und Miku. Irgendwie hab ich den Verdacht, dass hinter Sogo doch mehr steckt, als man zuerst vermuten mag. Ist er vielleicht in Wirklichkeit der Verwandte zu dessen Mätresse sie werden will? Denn den Verwandten hat man bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Vielmehr dreht sich im Augenblick alles nur um Sogo und Miku! Also wird man sich aus Neugier darüber schon die kommenden Bände noch holen!

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und sollte auch beachtet werden. Für jüngere Leser sind das Thema des Manga und der hohe Sexanteil noch nicht wirklich was.

Fans von erotischen Liebesgeschichten sollten bei „Unwiderstehlicher S“ ruhig zu greifen. Falsch macht man damit ganz sicher nichts!

Unwiderstehlicher S: © 2018 Ai Hibiki, Shogakukan/ Tokopop

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Neuer Manga von Rina Yagami startet im September 2019

(c) Shogakukan

In Shogakukans Sho-Comi Magazine wurde angekündigt, dass Mangaka Rina Yagami (u.a. „Küsse und Lügen“) Ihr neues Werk „Muteki no Banken ni Kamitsukaremashite“ veröffentlichen wird:

Der Manga handelt von Hiyori, einer ganz normalen Schülerin der High School, die sich nur nach einem normalen Schulalltag mit ihren Freunden sehnt. Jedoch kommt alles ganz anders: Ryoma, auch „Mad Dog“ genannt, ist ein junger, charismatischer Kerl, der im selben Wohnblock wie Hiyori lebt. Eines Tages treffen ihre beiden Welten aufeinander und Hiyori wird in eine unbekannte Welt hineingezogen, in der nur Ryoma sie beschützen kann.

Das erste Kapitel des Romance-Manga wird am 20. September 2019 im Sho-Comi Magazine veröffentlicht und 39 Seiten umfassen.

Quelle: ANN

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„Tsukikage Moratorium“ endet im November 2019

(c) Akita Shoten

In der Oktoberausgabe von Akita Shoten´s Monthly Princess Magazine wurde bekannt gegeben, dass Saki Aikawas Manga „Tsukikage Moratorium“ mit dem Kapitel in der Dezemberausgabe am 6. November 2019 endet (es erscheint kein Kapitel in der Novemberausgabe).

Im Romance-Comedy-Manga geht es um den Highschool-Schüler Saku Tsukimiya, der in der Nacht seines 17. Geburtstags von einer mysteriösen Stimme erfährt, dass er die Reinkarnation von Prinzessin Kaguya sei. Daraufhin beginnt sein Körper eine ungewöhnliche Transformation.

„Tsukikage Moratorium“ wurde im Mai 2017 erstmals veröffentlicht.

Quelle: ANN

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Lieblingsstücke

Name: Lieblingsstücke
Englischer Name:
Originaltitel: Nana Haruta renai monogatarishu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Nana Haruta
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In der ersten Geschichte „Samurai Darling“ geht es um Amiko. Sie ist Schülerin einer Mädchenschule und hat sich auf ihrem Schulweg in einen Jungen von der Nishi-Highschool verliebt. Mit ihren Freundinnen macht sie sich auf dem Schulfest der Nishi auf die Suche nach dem Jungen, um ihm näher zu kommen. Doch auf ihrer Suche trifft sie auf einen Samurai, in den sie sich Hals über Kopf verliebt!

Die hübsche Rika ist der Hauptcharakter von „ein schwieriges Alter“. Sie war noch nie mit einem Jungen zusammen und kann nicht verstehen, warum ihre Klassenkameradinnen so Interesse an einem möglichen Liebesleben haben. Besonders die Vorstellung einen Jungen zu küssen, findet sie schrecklich. Mit ihrem Mitschüler Sakaki versteht sich Rika sehr gut und kommt auch mit ihm zusammen. Wird sie mit ihm glücklich werden?

In „Blumen, die im Himmel blühen“ sind Eri und Asano gerade zusammen gekommen. Eri möchte gerne mit Asano das Feuerwerk beim Straßenfest ansehen. Sie wartet täglich darauf, dass er sie einlädt. Wird sie mit Asano auf das Fest gehen?

In „das unsichtbare Mädchen“ ist Risa in ihrem Kindheitsfreund Yuki verliebt. An seinem Geburtstag schenkt sie ihm einen selbst gemachten Schokoladenkuchen. Doch er würdigt ihr Geschenk nicht und lässt den Kuchen auch noch achtlos fallen. Risa rennt weinend davon. Da erscheint aus dem Nichts eine Stimme. Yuki bekommt schlimme Kopfschmerzen. Als er wieder zu sich kommt, ist er selbst ein Geist und erlebt die Geschehnisse des Vortags…

Mana hat sich in der Geschichte „Das Symbol der Liebe“ in ihren Mitschüler Kiichi verliebt. Sie ist sehr eifersüchtig auf dessen Kindheitsfreundin. Mana macht sich große Hoffnungen, da Kiichi sie als Einzige anlächelt. Werden sie zusammenkommen?

Eigene Meinung
„Lieblingsstücke“ ist der zweite Sammelband von Nana Haruta, welcher in der „I Love Shojo Short Story Collection“ erscheint. Wie schon im ersten Band „Kleine Schätze“ enthält der Band ausschließlich ältere Kurzgeschichten von Nana Haruta. 

Die fünf Geschichten sind wie schon in „Kleine Schätze“ recht einfach gezeichnet, da diese am Anfang von Nana Harutas Kariere entstanden sind. Die Geschichten sind sehr simpel gestickt und vorhersehbar.

Rundum ist „Lieblingsstücke“ ein netter Manga für Zwischendurch. Fans von Nana Haruta, die schon „Kleine Schätze“ mochten, können bei diesem Manga zugreifen. 

Nana Haruta renai monogatarishu: © 2015 Nana Haruta, Shueisha / Tokyopop

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Mermaid Prince

Name: Mermaid Prince
Englischer Name:
Originaltitel: Ningyo Ouji
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2015
Deutschland: Carlsen 2019
Mangaka: Kaori Ozaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 8,00 €

Story
Die erste Geschichte handelt von Akari und Fumika, die beste Freundinnen sind und nahezu jede Minute miteinander verbringen. Oft träumen sie in der Bahn zur Schule davon, zusammen bis zur Endstation Ametsukigahara zu fahren und das Leben zu genießen. Doch bisher haben sich beide nie getraut, Taten folgen zu lassen.

Als jedoch Fumika eines Tages verkündet, mit Kaji aus der Parallelklasse zusammen zu sein, ändert sich für Akari alles. Ihre Freizeit verbringt Fumika nun immer mehr mit Kaji. Als Fumika nicht einmal mitbekommt, als Akari in der Bahn von einem Fremden angefasst wird, zerbricht für Akari eine Welt. Beide gehen seitdem getrennte Wege.

Die Jahre vergehen und Akari geht mittlerweile an die Oberschule. Eines Nachmittags im Buchladen sieht sie jedoch Kaji. Sie traut ihren Augen nicht, als er versucht ein Buch zu stehlen und natürlich prompt erwischt wird. Akari kann einfach nicht anders, als Kaji zu helfen. Sie schubst ein Regal um und sorgt für Ablenkung. Beide fliehen und setzen damit den ersten Schritt für eine richtungsweisende Zukunft.

In „Mermaid Prince“ sind Mugi und seine große Schwester vor Kurzem auf die kleine Insel gezogen. Eigentlich wollte er lieber in der Großstadt bleiben, aber als sich seine Schwester in Kotaro von der Insel verliebt und sich beide verloben, beschließt diese mit Mugi umzuziehen.
Zum Glück für Mugi trifft er auf seine Klassenkameradin Matori, die ihm seitdem eine gute Freundin ist.

Dennoch kann sich Mugi einfach nicht mit der Insel und dem Meer anfreunden. Gerne würde er im Meer tauchen gehen, um eines Tages eine Nixe zu treffen, aber durch sein Asthma ist ihm das verwehrt. Umso schlimmer für ihn, dass Kotaro ausgerechnet Tauchlehrer ist. Ein Grund mehr für Mugi, ihn zu verachten.

Doch als Kotaro eines Tages auf offenes Meer hinausgezogen und vermisst wird, bemerkt Mugi, wie sehr das Glück seiner Schwester mit diesem Mann zusammenhängt. Er beschließt, alles zu tun, um Kotaro zu retten. Mugi und Matori machen sich auf die Suche nach einer Nixe, denn wer eine Nixe sieht, kann sich von dieser einen Wunsch erfüllen lassen. Doch damit beginnt auch eine Reise, die mit vielen Gefahren verbunden ist.

Eigene Meinung
Endlich gibt es Nachschub von Kaoru Ozaki. Bereits „Our Summer Holiday“ hat viele Leser in seinen Bann gezogen. Und auch „Mermaid Prince“ schafft es, mit einer gefühlvollen und einfühlsamen Geschichte, zu begeistern.

Dabei ist „Mermaid Prince“ eine Sammlung von 3 Kurzgeschichten (zwei längeren und eine kurze). Überraschenderweise ist jedoch erst die letzte Shortstory die, die dem Band seinen Namen gab. Und auch wenn bereits die erste Handlung um Akari, Fumika und Kaji tiefgründig und berührend ist, überzeugt eben vor allem „Mermaid Prince“.

Vor allen die Bilder von Kaoru Ozaki machen ihre Serien zu etwas ganz Besonderen, denn diese transportieren die Geschichte von „Mermaid Prince“ so eindrucksvoll und fließend, wie ein Film.

 „Mermaid prince“ hat mich ebenso überzeugt wie „Our Summer Holiday“. Eine absolut empfehlenswerte, kurzweile Reise, die den Leser emotional packen und mitreißen wird.

© Izumi Mikage

Mermaid Prince: © 2015 Kaori Ozaki, Shinshokan/ Carlsen

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Devil’s Line

Name: Devil’s Line
Englischer Name: Devil’s Line
Originaltitel: Devil’s Line
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2013
Deutschland: Kazé 2019
Mangaka: Ryo Hanaba
Bände: 14 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die hübsche Tsukasa ist eine ganz gewöhnliche Studentin. Von Klatsch und Tratsch und okkulten Horrormeldungen in den Medien hält sie nicht viel. Genauso wenig wie von den Annäherungsversuchen ihres Kommilitonen Shota. Die beiden verstehen sich bestens, doch im Gegensatz zu Tsukasa erhofft sich Shota mehr. Eines Abends auf dem Heimweg folgt den beiden ein mysteriöser dunkel gekleideter junger Mann. Tsukasa bekommt es mit der Angst zu tun, doch es ist nicht der Unbekannte, vor dem sie sich fürchten sollte.

Der dunkle Mann, Yuki Anzai, ist nämlich Polizist und auf der Suche nach einem mehrfachen Frauenmörder. Den glaubt er in niemand anderem als Shota gefunden zu haben. Denn der Student ist in Wahrheit kein Mensch, sondern ein Vampir. Obwohl er beteuert, sich tatsächlich in Tsukasa verliebt zu haben und nicht auf ihr Blut aus zu sein, zeigt sich, dass er seinen Durst nicht unter Kontrolle hat. Anzai nimmt ihn in Gewahrsam und bringt die verstörte Tsukasa nach Hause.

An ihrer Wohnungstür passiert dann etwas Ungeplantes. Der sonst so professionelle Anzai verspürt eine heftige Lust auf die süße Studentin. Denn auch Anzai ist zur Hälfte ein Vampir. Gewöhnlich betäubt er seinen Blutdurst mit Medikamenten, doch Tsukasa ist für ihn etwas Besonderes. Und auch Tsukasa selbst, die gewöhnlich äußerst beziehungsscheu ist, ertappt sich dabei, wie ihr der junge Polizist im Kopf herumspukt.

So kommt es, dass Anzai kurze Zeit später auf Tsukasas Balkon steht und in dieser Nacht in ihrer Wohnung – unter dem Kotatsu – einschläft. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein. Könnte sich da etwas entwickeln zwischen dem ungleichen Paar?

Eigene Meinung
„Devil’s Line“ ist die erste umfassende Manga-Serie des Mangaka Ryo Hanada. Im Zentrum der Handlung steht die wachsende Beziehung zwischen dem introvertierten Halb-Vampir Anzai und der beziehungsscheuen Studentin Tsukasa. Anzai, der sich als Polizist gerne einen professionellen Anstrich gibt, greift auch zu unlauteren Methoden, um Tsukasa zu beschützen. Außerdem hadert er mit seiner Mischlingsexistenz, die ihn zu keiner Seite richtig gehören lässt. Umgekehrt gibt die Begegnung mit Anzai Tsukasa den Anlass ihre eigene Zurückhaltung gegenüber Annäherungsversuchen zu reflektieren. In der Rahmenhandlung geht es generell um das Zusammenleben zwischen Menschen und Vampiren, die dadurch einigermaßen funktioniert, dass Vampire Medikamente einwerfen, um ihren Blutdurst zu unterdrücken. Immer klappt das nicht. Denn was, wenn Angehörige den Vampiren etwa freiwillig ihr Blut anbieten?

Nicht immer klappt auch das Zusammenspiel der Rahmenhandlung mit der Geschichte der Protagonisten. So ganz ist nicht klar, ob der Mangaka nun eine Liebesgeschichte mit Spannungselementen oder eine Fantasy-Handlung mit romantischen Elementen schaffen wollte.

Im Jahr 2018 wurde ein Anime zum Manga produziert, der zwölf Episoden umfasst. Die Serie ist zwischenzeitlich auch in deutscher Sprache erschienen.

© Rockita

Devil’s Line: © 2013  Ryo Haneda  Kodansha / Kazé

 

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Aller Anfang ist Sex

Name: Aller Anfang ist Sex
Englischer Name:
Originaltitel: Sex kara Hajimaru Ai wa Aru no ka
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Chiyori
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Ari ist entsetzt, als sie erfährt, dass es eine neue Frau im Leben ihres Vaters gibt. Seit der Scheidung ihrer Eltern waren sie Beide allein und nun soll sie ihn auf einmal teilen. Zudem bringt diese Frau auch Kinder mit in die neue Beziehung. Einer davon ist Ritsu, welcher ebenfalls auf Aris Schule geht und keinen guten Ruf hat, wenn es um Mädchen geht. Angeblich treibt er es sehr gern, hat aber an einer weiteren Beziehung kein Interesse.

Das junge Mädchen will dies für sich nutzen und mit Ritsu schlafen, um so ihre Eltern auseinander zu bringen. Allerdings haben die Beiden nicht mit ihren aufkeimenden Gefühlen gerechnet! Tun sie es wirklich miteinander? Schaffen sie es die Eltern zu trennen oder sehen sie ein, dass dies selbstsüchtig wäre? Und wird aus ihnen am Ende wirklich noch ein richtiges Paar?

Eigene Meinung
„Aller Anfang ist Sex“ ist eine interessante Geschichte für zwischen durch. Der Manga ist nicht gerade anspruchsvoll, aber für einen Einzelband dennoch recht emotional und spannend gemacht. Allerdings hätte man daraus noch mehr machen können, wenn man der Handlung durch weitere Bände noch mehr Raum zum entfalten gegeben hätte.

Man kann Aris Sicht der Dinge gut verstehen, auch wenn man weiß, dass man so nicht handeln sollte. Ritsu bleibt ein wenig farblos und von den Eltern sieht man nicht gerade viel. Noch eher von dem Vater, als von Ritsus Mutter, aber die Szenen mit dem Vater sind dafür mitunter ganz lustig. Mit Ritsus älteren Bruder kommt auch kurz noch ein Liebesrivale auf, aber der ist so schnell wieder weg, dass man sich den Teil mit ihm auch hätte sparen können ohne der Geschichte zu schaden.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Sehr detailreich und schön anzusehen, aber abheben tut sich der Stil der Mangaka nicht wirklich von anderen Manga des Shojo Genre.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren. Hätte aber auch niedriger ausfallen können, da es sexuell nicht wirklich viel zu sehen gibt.

Fans von romantischen Shojo Manga, in denen es auch gern emotional zu gehen darf, sollten bei „Aller Anfang ist Sex“ beherzt zu greifen! Einen Fehler macht man damit nicht!

Aller Anfang ist Sex: © 2017 Chiyori, Shogakukan/ Tokyopop

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Liebe kennt keine Deadline!

Name: Liebe kennt keine Deadline!
Englischer Name:
Originaltitel: Sensei, Shimekiri made Matte 
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Kayoru
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Ichika kann man voll und ganz als Otaku bezeichnen. Was man ihr früher auch äußerlich angesehen hat. Nach einem Vorfall auf ihrer alten Schule verändert sie sich drastisch und versucht ihre Otaku Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber das ist schwerer als gedacht, als sie kurz darauf auf Subaru trifft, der sich als Mangaka ihres Lieblings Manga entpuppt.

Ehe sie sich versieht, arbeitet sie sogar mit ihm an dessen Manga und bald keimen zarte Gefühle auf. Zumal Subarus Temperament auch noch ihrem Lieblingscharakter aus dem Manga zu gleichen scheint.

Allerdings bleibt Subaru nicht der Einzige, der Interesse an dem jungen Mädchen zeigt. Ein weiterer Mangaka, der ebenfalls auf ihre Schule geht, entwickelt ein gewisses Interesse an ihr. Am Anfang wegen ihres Aussehens, aber wird das so bleiben?

Für wenn wird sich Ichikas Herz sich am Ende entscheiden?

Eigene Meinung
„Liebe kennt keine Deadline!“ ist ein wirklich guter Shojo Manga mit viel Herz und Witz.

Die Geschichte fand ich gerade deswegen gut, weil darin männliche Mangaka und ein weiblicher Otaku vorkommen. Ist sonst ja meist nicht so! Daher hat die Geschichte endlich mal wieder einen frischen Ansatz, in der doch sonst recht tristen Welt der Shojo Manga. Leider laufen die Geschichten der letzten Zeit ja einfach zu konform ab und hatten nicht viel neues zu bieten.

Zwar wird es bei diesem Manga vom Grundgerüst her auch so sein! Allerdings macht der Hintergrund der verschiedenen Charaktere, was Manga und Fan sein angeht, die Geschichte schon wieder so interessant, dass man darüber hinweg sehen kann und wird.

Die Charaktere sind zudem in ihren Wesen recht sympathisch und man freut sich darüber immer mehr über sie zu erfahren. Wobei gerade Pink Himejima noch so einige Rätsel aufgibt! Er ist der zweite Mangaka an der Schule, der gern hübsche Mädchen aufreizend in seinen Manga darstellt und ein Auge auf Ichika geworfen hat. Zwischen ihm, Ichika und Subaru scheint es sicher noch zu einigen Verwicklungen zu kommen, bevor diese ihr Herz endgültig verschenken wird.

Zeichnerisch ist der Manga ebenfalls sehr gut. Wie von Kayoru auch erwartet! Zwar sind die Charaktere wie immer ein wenige stereotyp, aber damit kann man wegen der interessanten Geschichte gut leben.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und passt ganz gut. Zwar passiert nicht viel aufreizendes, aber es gibt schon ein paar Schauwerte zusehen.

Fans von Kayoru und guten Shojo Manga, sollten bei „Liebe kennt keine Deadline!“ unbedingt zugreifen!

Liebe kennt keine Deadline!: © 2017 Kayoru, Shogakukan/ Tokyopop

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