The Tale of the Wedding Rings

Name: The Tale of the Wedding Rings
Englischer Name:
Originaltitel: Kekkon Yubiwa Monogatari
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Maybe
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Sato liebt Hime! Seit sie damals als junges Mädchen zusammen mit ihrem Großvater auf einmal vor ihm stand – gehüllt in Licht. Seither sind die Beiden beste Freunde. Allerdings wurden seine Gefühle immer mehr durch Liebe ersetzt, nur traut er sich nicht es ihr zu sagen. Nun ist es fast zu spät, denn Hime muss fort.

Doch Sato kann sie nicht einfach so gehen lassen, folgt ihr und geht letztendlich auch durch das Licht. Er erwacht in einer fremden Welt, in der Hime eine Prinzessin ist und just in dem Moment vermählt werden soll.

Er begehrt dagegen auf und ehe er sich versieht hat Hime ihn als ihren Gemahl erwählt und ihn damit zum Ringkönig gemacht, der nun die Welt retten und die Dämonen des Abyssus besiegen soll! Dafür braucht er allerdings noch vier weitere Eheringe. Was bedeutet er bekommt noch vier weitere Ehefrauen!

Um diese zu finden machen sich Sato, Hime und ihre Verbündeten auf eine gefährliche Reise!

Wie wird es Hime gefallen nicht mehr die einzige Ehefrau zu sein? Wie werden die anderen Frauen sein, die es aufzuspüren gilt? Und kann Sato am Ende die Welt retten?

Eigene Meinung
Mir gefiel „The Tale of the Wedding Rings“ sehr gut, auch wenn mit weiblichen Attributen mal wieder nicht gespart wird. Dafür ist aber die Geschichte sehr spannend und interessant und man brennt drauf zu erfahren wie Satos andere Frauen sein werden. Und wie wird Hime damit umgehen? Allein, um dies zu erfahren, sollte man sich auch die weiteren Bände kaufen!

Einzig etwas schade fand ich, dass die Charaktere ruhig noch etwas einzigartiger hätten sein können. Leider sind sie da doch ein wenig zu klischeehaft vom Wesen und Aussehen her. Die Zeichnungen des Manga machen es zumindest etwas wieder gut. Die sind wirklich detailreich und gerade in den Actionszenen sehr dynamisch.

Die Panels sind dafür doch ein wenig textlastig, aber man sieht gern darüber hinweg, da man den Manga wegen dem wirklich guten Handlungsbogen und der Spannung, kaum aus der Hand legen mag.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist gut gewählt. Gerade die jungen Frauen werden doch mit deutlich weiblichen Attributen zur Schau gestellt, was nicht unbedingt was für jüngere Leser wäre.

Fans von guten Fantasygeschichten mögen, die ein wenig „Herr der Ringe“-Flair mit sich bringen, sollten bei „The Tale of the Wedding Rings“ unbedingt zu greifen!

The Tale of the Wedding Rings: © 2014 Maybe, SQUARE ENIX/ KAZÉ

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Der Klang meines Herzens

Name: Der Klang meines Herzens
Englischer Name:
Originaltitel: Nibiiro Musica
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Kemeko Tokoro
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Zehn Jahre haben sich Takuma und Yuki nicht mehr gesehen. Letzterer ging nach Italien, um dort zu studieren und ein gefeierter Cellist zu werden. Schmerzlich vermisst Takuma seinen Jugendfreund, doch von diesem kamen irgendwann nicht einmal mehr Antworten auf seine Mails.

Als Takuma, der nun für einen Hilfsdienst arbeitet, einen neuen Auftraggeber annimmt, ahnt er nicht, dass es sich dabei um Yuki handelt. Dieser verletzte sich bei einem Unfall schwer und kann seitdem kaum mehr sehen und braucht Unterstützung im Alltag. Diesen leistet er seinem Freund natürlich, aber ohne ihm vorerst preiszugeben, wer er wirklich ist.

So erfährt Takuma nach und nach immer mehr über das, was während ihrer Trennung geschah und welche Gefühle Yuki schon immer für ihn hatte.

Kann er diese Gefühle erwidern? Oder wird Yuki ihn von sich stoßen, wenn er erfährt, wer seine Alltagshilfe wirklich ist!

Eigene Meinung
„Der Klang meines Herzens“ ist ein wirklich toller Manga. Sehr emotional und doch recht ruhig in seiner Erzählweise. Man überstürzt auch nichts und lässt der Geschichte Zeit sich zu entwickeln. Hin und wieder ist der Manga zwar etwas textlastig, aber man hat den Manga dennoch nur ungern aus der Hand gelegt.

Die Geschichte der Beiden ist aber auch bittersüß. Yuki liebt Takuma schon so lange, der davon aber bisher nichts wusste. Dass sie sich dann auch noch unter so tragischen Umständen wieder sehen, macht es umso trauriger, das nicht schon früher etwas aus ihnen geworden ist. Stattdessen müssen sie sich erstmals wieder annähern und gerade für den jungen Cellisten ist es nicht leicht sich darauf einzulassen, da er anfangs nicht mal wusste, dass Takuma seine Hilfe ist. Umso schöner ist es zu sehen, dass sie sich langsam annähern und jeder für sich seine Gefühle dem anderen Gegenüber entdeckt und zum Ausdruck bringen kann.

Zeichnerisch gibt es meiner Meinung nach bessere Manga. Der Zeichenstil war jetzt nicht ganz meins, aber er ist dennoch sehr detailreich in den expliziteren Szenen. Daher liegt die Altersempfehlung auch bei 16 Jahren.

Das einzige was ich mich jetzt Frage ist was in den kommenden Bänden nun noch kommen soll, da die Geschichte der Beiden an sich schon als beendet angesehen werden könnte. Dies ist wohl auch mit ein Grund warum man sich wohl auf jeden Fall auch die nächsten Bände kaufen wird, um genau dies zu erfahren.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, die es auch gern mal etwas melancholisch mögen, sollten bei „Der Klang meines Herzens“ beherzt zugreifen.

Der Klang meines Herzens: © 2015 Kemeko Tokoro, Kadokawa/ KAZÈ

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Verliebt in Akihabara

Name: Verliebt in Akihabara
Englischer Name:
Originaltitel: Akihabara Fall in Love
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2014
Deutschland: KAZÈ 2018
Mangaka: Chiaki Kashima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Früher ständig als Otaku bezeichnet tat Yuki alles, um diesem Bild nicht mehr zu entsprechen. Nun ist er durch die Arbeit bedingt allerdings genau da gelandet, wo er nie sein wollte: in Akihabara, dem Mekka der Otakus, Nerds und Fans!

Dort greift er dann auch ein, als ein junger Mann in einer Seitenstraße bedrängt wird. Dabei bekommt er allerdings ganz schön was ab und wacht erst in der Wohnung des jungen Mannes wieder auf, dem er geholfen hatte. Dieser stellt sich als Ayumu vor. Ein Otaku durch und durch, der mit seinem jüngeren Bruder zusammen wohnt.

Und wie es so ist, verfällt Yuki dem Otaku nach und nach immer mehr! Wird dieser seine Gefühle erwidern?

Als Nebengeschichte gibt es dann noch „ Liebesgeständnis einen Angsthasen“! Darin kommt ein alter Schulkamerad von Haru aus den Staaten zurück. Beide empfanden früher etwas für einander, waren aber zu ängstlich, es sich zu gestehen! Haben sie diesmal den Mut dazu?

Eigene Meinung
„Verliebt in Akihabara“ ist ganz nett, aber kein Muss. Ich fand den Manga zum einen zu textlastig! Zudem kam keine wirkliche Spannung auf und so zog sich die Geschichte leider, was es doch schwer machte den Manga auch wirklich zu Ende zu lesen.

Keiner der Charaktere zog einen wirklich in den Bann. Sie ähnelten zudem viel zu sehr den gängigen Boys Love Klischees. Zudem kam es einem so vor, als würde man zwanghaft lustig sein wollen. Allerdings versucht man das einfach zu krampfhaft und mehr als ein müdes Lächeln ringt es einen nicht ab, wenn ein Maid Cafe nur von Jungs in Mädchenklamotten geführt wird oder der jüngere Bruder immer wieder auf das Thema Boys Love anspielt.

Zeichnerisch gibt es ebenfalls bessere Manga. Die Zeichnungen waren meinem Geschmack nach zu eckig und kantig, mir fehlte das Fließende. Dennoch muss man den Detailreichtum der Zeichnungen loben.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren, was aufgrund der doch zum Ende hin recht expliziten Szenen sehr gut passt!

Mir lag der Manga nicht wirklich, aber letztlich muss jeder sich selbst ein Bild machen, ob ihn die Geschichte anspricht.

Verliebt in Akihabara: © 2014 Chiaki Kashima, Houbunsha/ KAZÈ

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Er ist mein Gott

Name: Er ist mein Gott
Englischer Name:
Originaltitel: Ore no Kami-sama
Herausgebracht: Japan: Libre 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Komachi Machi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Kazusa hat früh seine Eltern verloren und lebt nun bei Verwandten, doch wirklich willkommen fühlt er sich dort nicht. Immer wieder geht er zu einem alten Schrein und betet, dass ein Gott ihm seinen Wunsch erfüllen möge, doch nichts tut sich – bis er eines Tages doch noch erhört worden zu sein scheint. Allerdings glaubt Kazusa dem jungen Mann mit dem langem, hellen Haar und dem katzenähnlichen Wesen an seiner Seite zuerst nicht, das dieser ihm wirklich seinen Wunsch erfüllen wird, wenn er sich ihm körperlich hingibt.

Zudem ahnt Kazusa nicht, dass Aka, der sich ihm gegenüber als Gott ausgibt, nur ein Yokai ist. Dieser will sich an ihm rächen, da er dessen Blumen einfach herausgerissen hatte.

Allerdings verfallen die Beiden einander nach und nach immer mehr. Doch das macht Akas Begleiter eifersüchtig und er treibt mit der Wahrheit einen Keil zwischen sie!

Kann es dennoch eine gemeinsame Zukunft für Mensch und Dämon geben?

Der Manga enthält neben dieser Hauptgeschichte noch einige Nebengeschichten.
In „Ein Rezept gegen die Einsamkeit“ vergräbt sich Maeno nach einem missglückten Liebesgeständnis in der Nachhilfeschule zu Hause und datet nur noch online. Dort hat er jemanden kennengelernt, für den er doch mal wieder das Haus verlassen will. Sein Date ist aber am Ende doch gänzlich anders als er dachte und dann holt ihn dadurch auch noch die Vergangenheit ein! Hat seine Liebe diesmal eine Chance?

In „Meine Beute“ entsteht eine merkwürdige Verbindung zwischen Fuchs und Hase, in der der Fuchs vom Rammler ganz schön ran genommen wird! Aber kann es wirklich was mit ihnen werden, wenn sie doch eigentlich Feinde sind?

Eigene Meinung
„Er ist mein Gott“ ist was Nettes für zwischendurch.
Die Charaktere haben nicht wirklich Tiefe! Am interessantesten ist noch Kazusa der aus Trauer und Einsamkeit handelt und der im Grunde nur jemanden an seiner Seite haben möchte, der ihn liebt. Dagegen will sich Aka zuerst nur an dem Schüler rächen. Zudem geht es am Ende einfach zu schnell mit dem Happy End! Da hätte man wirklich mehr daraus machen können.

Das passt auch auf die Geschichte von Maeno und Tamaki. Die Charaktere in der Geschichte bleiben ebenfalls recht farblos und das Happy End kommt zu schnell, obgleich die Geschichte durchaus ein wenig Spannung enthält.
Dagegen geht es bei der letzten Geschichte im Grunde nur um den Akt selbst, was schade war.

Das Lesen zog sich ein wenig hin, da der Manga doch ein wenig zu textlastig ist. Zeichnerisch war er nicht ganz so mein Fall. Besonders die Hände der Charaktere waren für meinen Geschmack zu groß gehalten und die Zeichnungen im großen und ganzen zu unruhig.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren, wäre aber vermutlich geringer ausgefallen, wenn es nicht in der letzten Geschichte „Meine Beute“ etwas expliziter zugehen würde.

Ein Muss ist „Er ist mein Gott“ nicht aber am Ende muss sich jeder selbst ein Bild machen, ob der Manga etwas für einen ist oder nicht.

Er ist mein Gott: © 2016 Komachi Machi, Libre/ KAZÈ

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Schäferstündchen

Name: Schäferstündchen
Englischer Name:
Originaltitel: Omae wa Hitsuji
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: KAZÈ 2018
Mangaka: Bosco Takasaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Nachdem Yuuyas Wohnung niedergebrannt ist, nimmt sein Freund Keigo ihn bei sich auf. Was er allerdings nicht wusste, ist, dass Keigo zusammen mit seinem Bruder eine Wohnung teilt. Dieser stellt sich zudem als Yuuyas Juniorprofessor heraus und verlangt dann auch noch, dass dieser mit ihm im gleichen Bett schläft. Zweck dessen? Der Juniorpfroessor Tsukasa leider an Schlafmangel und scheint nur dann schlafen zu können, wenn Yuuya neben ihm liegt.

Aber wie soll das auf Dauer klappen, wenn Gefühle ins Spiel kommen? Zu allem Überfluss kommt auch noch ein alter Freund von Tsukasa und will diesen wieder mit sich nach Amerika nehmen!

Kann es so für die Beiden überhaupt eine gemeinsame Zukunft geben?

Eigene Meinung
„Schäferstündchen“ ist ein wirklich guter Manga. Die Charaktere waren zwar nichts Neues, aber die Geschichte war gut erzählt. Zudem gab genug Spannung, so dass man den Manga ungern aus der Hand legte, auch wenn er ab und an etwas textlastig war.

Mir gefiel von den Charakteren besonders Tsukasa ganz gut, auch wenn sich die Geschichte eher auf Yuuyas Sicht konzentrierte. Er war vielschichtiger, mit seiner Vergangenheit in Amerika, dem Vertrauens- und Schlafmangel und seinen aufkeimenden Gefühlen für Yuuya. Dagegen war Yuuya leider etwas farblos.

Die Zeichnungen waren wirklich gut, sehr detailreich, gerade auch in den expliziteren Szenen, wovon es allerdings nicht viele gab. Dennoch liegt die Altersempfehlung passend bei 16 Jahren.

Fans von guten Boys Love Manga sollten bei „Schäferstündchen“ unbedingt zugreifen!

Schäferstündchen: © 2015 Bosco Takasaki, Kadokawa/ KAZÈ

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Meine erste Liebe

Name: Meine erste Liebe
Englischer Name:
Originaltitel: Kare no Hatuskoi wa Doku ka Aruiwa
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: KAZÈ 2018
Mangaka: Iroha Megu
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Miyako ist selbst nach zehn Jahren noch auf der Flucht vor seinen eigenen Gefühlen. Damals liebte er seinen Freund Atsuya, doch ahnte dieser nichts davon, da Miyako sich nie traute, ihm seine Liebe zu gestehen.

Nun schmerzt es ihn um so mehr, als er zur Hochzeit seines Jugendfreundes eingeladen wird. Allerdings nimmt sein Leben dort eine Wendung in Form von Yuya, Atsuyas jüngerem Bruder.

So wie einst sein Freund seine Gefühle nicht wahrnahm, so übersah Miyako Yuyas Liebe zu ihm.

Kann der junge Mann, der nun ein Model ist, diesmal einen Weg in Miyakos Herz finden? Wird er ihm eine Chance geben?

Eigene Meinung
„Meine erste Liebe“ gefiel mir gut. Die Charaktere sind interessant und die Geschichte spannend. Zu textlastig war der Manga auch nicht, so dass man recht zügig mit dem Lesen voran kam.

Mir gefiel Yuya weitaus mehr als Miyako, denn dieser war mich ab und an doch entweder zu gefühlskalt oder zu weinerlich. Dagegen war Yuya schon richtig süß in seinen Bemühungen, um den anderen.

Zeichnerisch mag der Manga nicht unbedingt jedem gefallen. Mich überzeugt der Stil nicht ganz, aber da überwog bei mir diesmal die gute Geschichte, auch wenn sie nicht unbedingt was gänzlich neues bot. Durch die sexuellen Inhalte, in denen es auch ganz schön rund geht, ist der Manga für Leser ab 16 Jahren empfohlen.

Fans von guten Boys Love Geschichten, die auch mal einem anderen Zeichenstil eine Chance geben, sollten sich „Meine erste Liebe“ unbedingt kaufen!

Meine erste Liebe: © 2016 Iroha Megu, Kadokawa/ KAZÈ

 

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Sister & Vampire

Name: Sister & Vampire
Englischer Name:
Originaltitel: Sister to Vampire
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2015
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Akatsuki
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Erna, eine junge Ordensschwester, fällt einem Vampir in die Hände, der sich einen Spaß daraus machen will, sie Gott zu rauben. Allerdings hätte Richter nicht mit der Vehemenz gerechnet, mit der sich die Menschenfrau gegen ihn wehrt.

Als Richter Erna vor einer großen Gefahr rettet unterbreitet sie ihm einen Vorschlag: Sie will ihm beibringen, was Gefühle sind. Danach könne er sie töten. Dies alles macht Erna noch interessanter für ihn und es entspinnt sich ein merkwürdiges Miteinander zwischen den Beiden.

Als dann auch noch ein junger Priester Erna zurück holen und Richter töten will, geht das Drama erst richtig los!

Was wird aus ihnen werden?

Eigene Meinung
„Sister & Vampire“ hat nicht gerade viel Handlung. Richter raubt die junge Frau, der perverse Priester versucht sie zurück zu bekommen, während Erna versucht Richter zu bekehren. Daneben gibt es reichlich sexuelle, blutige und auch actionreichere Szenen zu sehen.

Leider bleiben die Hauptcharaktere eher flach. Von Erna weiß man nur das sie ein Waisenkind ist, das in der Kirche ein Zuhause gefunden hat. Über Richter erfahren wir so gut wie nichts. Wie lange lebt er schon? War er schon immer ein Vampir oder wurde er dazu gemacht? Was sind Vampire in der Welt genau? Woher kommen sie? Total unsympathisch kommt dann auch noch der Priester her, der trotz seiner Stellung, ebenfalls ein Auge auf Erna geworfen hat und auch vor Folter und Mord nicht zurückschreckt. Einzig Erna gewinnt ein paar Sympathiepunkte, da sie nicht einfach so vor den männlichen Charakteren kuscht. Das reicht aber leider nicht aus, erfahren zu wollen, wie es weiter geht!

Zeichnerisch ist der Manga allerdings wirklich gut. Besonders in den blutigen und sexuellen Szenen wird viel Wert auf Details gelegt. Allerdings sind die Panele ab und an ein wenig zu textlastig und durch die teils recht große Schriftgröße wird das Visuelle etwas gestört.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist aufgrund der doch recht expliziten Szenen mehr als gerechtfertigt.

Am Ende muss sich aber wohl jeder selbst ein Bild machen, ob der Manga was für einen ist. Mich hat er leider nicht wirklich angesprochen, dafür fehlte mir einfach die Tiefe.

Sister & Vampire: © 2015 Akatsuki, Hakusensha/ altraverse

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Given

Name: Given
Englischer Name:
Originaltitel: Given
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2014
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Natsuki Kizu
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Eigentlich will Uenoyama nur etwas den Unterricht schwänzen und an seinem Lieblingsplatz eine Weile in der Sonne dösen, allerdings ist der Platz diesmal von Mafuyu besetzt. Dieser strahlt eine gewisse Trauer aus, während er da so mit seiner kaputten Gitarre sitzt. Im Grunde will Uenoyama gar nichts mit dem jungen Mann zu tun haben, aber am Ende repariert er dann doch dessen Gitarre und als er dann auch noch ein paar Akkorde spielt, möchte Mafuyu von diesem das Gitarre spielen lernen.

Zuerst weigert sich Uenoyama jedoch, kann dem Drängen des anderen dann aber auf Dauer doch nicht widerstehen und willigt ein. Als er dann auch noch mitbekommt wie gut dieser singen kann, will er ihn in seiner Band, auch wenn er da selbst in letzter Zeit recht unmotiviert war. Mafuyu lehnt allerdings erstmal ab!

Wird er dennoch in die Band kommen? Wird er das Lied singen, dass Uenoyama für ihn geschrieben hat? Und was ist in Mafuyus Vergangenheit passiert, dass er so wortkarg geworden ist? Er scheint jemanden verloren zu haben und dieser Verlust scheint noch immer schwer zu wiegen! Kann es so für die Beiden eine gemeinsame Zukunft geben?

Eigene Meinung
Mir hat „Given“ sehr gut gefallen! Der Geschichte wird Raum gegeben sich zu entwickeln. Ganz soviel ist daher von Boys Love noch nicht zu spüren. Viel mehr werden vorerst die Gefühle der einzelnen Charaktere eher unterschwellig mit eingebracht. Dies passt allerdings hervorragend zu der Geschichte und ist auch mit ein Grund, weswegen bisher keine Altersempfehlung vorliegt. Dies kann sich im Lauf der nächsten Bände allerdings noch ändern.

Mafuyu scheint seine erste Liebe verloren zu haben. War es Selbstmord, ein Unfall? Man wird es sicher erfahren, bisher werden nur Andeutungen gemacht. Diese Sache lässt ihn aber ziemlich zurückhaltend sein, fast sprachlos. Dagegen ist Uenoyama eher der Laute, der es aber dennoch irgendwie nicht hinbekommt so richtig zu sagen, was er zu sagen hat. Daher wird es sicher noch sehr spannend zu sehen, wie die beiden unterschiedlichen Charaktere dann sicher noch zusammen finden werden.

Überaus interessant und toll gestaltet sind aber auch die Nebencharaktere. Akihiko und Haruki, welche ebenfalls in der Band sind, sowie Uenoyamas Schwester. Es scheint so, als würde Haruki was für Akihiko empfinden, allerdings hängt Letzterer oft mit Uenoyamas Schwester herum. Es wird sicher auch hier spannend sein zu erfahren, wer am Ende das rennen um Akihiko macht!

Jeder Charakter wird zu dem durch die Art wie er gezeichnet wurde in seinem Wesen grandios unterstrichen. Dabei werden auch keine Boys Love Klischees bedient, sondern endlich mal frischer Wind reingebracht. Die Zeichnungen sind toll und voller Details, gerade dann, wenn es um die Musik- oder auch Sportszenen geht.

Man ist generell so in der Geschichte gefangen, dass einem das Durchlesen in einem Rutsch nicht gerade schwerfällt, obwohl der Manga ab und an doch etwas textlastig anmutet.

Fans von wirklich guten Boys Love Geschichten, die der Handlung auch gern mal Raum zur Entfaltung geben, sollten bei „Given“ unbedingt zugreifen!

Given: © 2014 Natsuki Kizu, Shinshokan/ EMA

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Attractive Detectives

Name: Attractive Detectives
Englischer Name:
Originaltitel: Bishonen Tanteidan
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Character Design: Kinako
Story: Nisioisin
Zeichnungen: Suzuka Oda
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Mayumi sucht seit zehn Jahren nach einem bestimmten Stern, den sie einmal als Kind an einem Strand gesehen hat.

Seit damals ist es ihr Traum, Astronautin zu werden. Allerdings soll sie lieber was anständiges lernen, findet ihre Familie. Sollte sie den Stern nun nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt finden, so muss sie dem Wunsch ihrer Familie folgen und ihren Traum aufgeben.

Da sie verzweifelt ist, wendet sie sich an die „Attractive Detectives“. Diese schönen Jungs haben einen Schulclub gegründet und gehen diversen Fällen nach. Mayumi ist allerdings ziemlich verunsichert, ob das was werden wird mit den Ermittlungen, denn die fünf Jungs sind doch eine ziemliche Marke für sich.

Doch diese finden tatsächlich etwas heraus, doch bringt dieses Wissen nicht nur sie, sondern auch die Detectives in Gefahr!

Nur wer ist hinter Mayumi her? Was hat es mit dem Stern von vor zehn Jahren genau auf sich? Und wieso sehen ihre Augen selbst wie ein Stern aus?

Eigene Meinung
„Attractive Detectives“ ist schon etwas Ausgefallenes. Die Jungs sind mit unter doch schon recht gestört und man traut ihnen nicht so wirklich was zu. Überraschenderweise sind sie dann aber doch recht kompetent in dem, was sie tun. Sie versuchen sogar Mayumi zu beschützen, die vor zehn Jahren wohl mehr gesehen hat, als nur einen „Stern“! Was genau das alles auf sich hat, wird man wohl erst in den folgenden Bänden erfahren.

Gegenüber den Jungs kommt Mayumi allerdings ein wenig blass daher. Außer das sie den Jungs nicht ganz so über den Weg traut und deren Schönheit befremdlich, gar schon fast abstoßend findet und ihrem Stern hinterher jagt, wird da nicht viel bekannt über sie. Ich hoffe, dass sich das noch ändern wird!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Besonders die verschiedenen Charaktere der Jungs werden super zur Geltung gebracht, auch wenn sie doch den gängigen Klischees entsprechen. Darüber sieht man aber gern hinweg, denn die Geschichte ist dennoch interessant genug, um ihr weiter folgen zu wollen, auch wenn der Manga doch recht textlastig ist. Eine Altersempfehlung gibt es nicht, da aber auch noch nicht viel in Sachen Action passiert ist, ist das auch vollkommen okay.

Fans von interessanten Geschichten, die sich gern hübsche Jungs anschauen, sollten guten Gewissens bei „Attractive Detectives“ zugreifen!

Attractive Detectives: © 2016 Nisioisin, Suzuka Oda, Kinako, Kodansha/ EMA

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Perfect World

Name: Perfect World
Englischer Name:
Originaltitel: Perfect World
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Rie Aruga
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Die junge Tsugumi trifft während eines Geschäftsessens auf ihren alten Schulkameraden Itsuki. Allerdings hatte sie keine Ahnung davon, dass dieser seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt.

Zwar versucht ihr Verstand sie davon zu überzeugen, dass eine Beziehung mit Itsuki nie klappen könnte, aber ihr Herz lässt sich davon nicht beeindrucken. Langsam kommen sich die Beiden näher und Tsugumi erfährt wie schwer es für Itsuki als Rollstuhlfahrer oft ist und wie seine Beziehung zu seiner alten Schulliebe zerbrach.

Als es Itsuki dann auch noch gesundheitlich schlechter geht, wird Tsugumi erst so richtig klar, wie sehr sie sich schon verliebt hat.

Aber wird Itsuki ihnen eine Chance geben? Er selbst scheint nicht daran zu glauben eine glückliche Beziehung führen zu können. Daher vergräbt er sich in seine Arbeit als Architekt und tut damit seiner Gesundheit keinen Gefallen.

Wird Tsugumi dagegen wirklich mit seiner Behinderung, den Blicken der Leute und dem Gerede leben können?

Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die Beiden?

Eigene Meinung
Ich fand „Perfect World“ wirklich toll. Die Geschichte geht zu Herzen. Mit dem Thema Behinderung wird realitätsnah umgegangen, was ich sehr gut fand. Es wird nichts über dramatisiert, dagegen aber auch gezeigt, wie schwer es sein kann mit einer Behinderung zu leben. Gerade im Umgang der Menschen untereinander.

Gut fand ich auch den Zwiespalt den Tsugumi erlebt. Sie gibt sich nicht gleich ihren aufkeimenden Gefühlen hin. Vielmehr hat auch sie zuerst mit Vorurteilen zu kämpfen und versucht herauszufinden, ob sie sich wirklich eine Zukunft mit Istuki vorstellen kann.

Aber auch dieser hat mit dem Unfall, seiner alten Liebe und seinem jetzigen Leben im Rollstuhl zu kämpfen. Man kann nachvollziehen, dass er im Grunde allein bleiben will, da er glaubt eine Frau in seinem Leben nicht glücklich machen zu können. Daher stürzt er sich in seinen beruflichen Erfolg, verliert dabei aber auch an Lebensqualität.

Es wird sich zeigen, ob die Beiden am Ende wirklich ein Paar werden. Sie werden wohl noch viel durchmachen, aber das macht die Geschichte so real und spannend. Dies ist auch ein Grund weswegen man den Manga bis zum Ende kaum aus der Hand legen mag, auch wenn er doch ein wenig textlastig ist.

Die Zeichnungen sind zu dem wirklich toll, sehr detailreich und ausdrucksstark. Darum wird man auch gleich noch ein Stück mehr in die Geschichte mit hinein gezogen und leidet noch mehr mit den Beiden Hauptcharakteren mit.

Fans von wirklich guten Shojo Manga sollten bei „Perfect World“ unbedingt zugreifen! Man macht damit absolut keinen Fehler!

Perfect World: © 2015 Rie Aruga, Kodansha/ EMA

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