Rumiko Takahashi beendet „Kyokai no Rinne“

Die erste Ausgabe 2018 des Weekly Shonen Sunday Magazins von Shogakukan kündigt an, dass Rumiko Takahashi ihre Serie „Kyokai no Rinne“ nach drei Kapiteln beenden wird. Es ist jedoch nicht klar, ob in den drei Kapiteln das Kapitel der ersten Ausgabe 2018 enthalten ist oder nicht. Je nach dem wird das letzte Kapitel der Serie in der dritten oder vierten Ausgabe des Magazins am 13. oder 27. Dezember erscheinen.

Rumiko Takahashi veröffentlicht „Kyokai no Rinne“ bereits seit 2009. Der 39. Band erschien in Japan diesen Monat. Hierzulande wird die Serie bei EMA veröffentlicht.

Quelle: ANN

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Jubiläumsband für Gosho Aoyama in Japan

Anlässlich des 30. Jubiläums des Schaffens von Gosho Aoyama erscheint in Japan diese Woche ein Sonderband mit Beiträgen verschiedener namhafter Mangaka. Die Zeichnerinnen und Zeichner würdigen den Geburtstag mit Illustrationen zu Serien von Gosho Aoyama (u.a.“Detektiv Conan“, „Kaito KID“, „Yaiba!“) und verbinden diese mit persönlichen Glückwünschen. Außerdem soll der Band ein längeres Interview mit Aoyama enthalten.

In illustrer Runde finden sich u.a. Beiträge von Rei Hiroe („Black Lagoon“), Rumiko Takahashi („Inu Yasha“), Inio Asano („Gute Nacht, Punpun“), Ai Minase („Namida Usagi – Tränenhase“), Minami Mizuno („Rainbow Days“) und Monkey Punch („Lupin III.“).

Gosho Aoyama begann sein Wirken 1986. Mit seiner Serie „Detektiv Conan“ (seit 1994,  93+ Bände) wurde er weltberühmt.

Quelle: ANN

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Rumiko Theater

Name: Rumiko Theater
Englischer Name:
Originaltitel: Takahashi Rumiko gekijō:
P No Higeki
Senmu no Inu
Akai Hanataba
Unmei no Tori
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2003
Deutschland: EMA 2006
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt (in Deutschland nach Band 2 eingestellt)
Preis pro Band: 5,00 €

Rumiko Theatre Band 1Story
Bei „Rumiko Theater“ handelt es sich um einen Sammelband aus sechs Kurzgeschichten der Erfolgsautorin von „InuYasha“ und „Ranma 1/2“ Rumiko Takahashi. In diesem ersten Band entstanden die Kurzgeschichten in den Jahren 1987 bis 1993, von denen ich die ersten beiden näher beschreiben werde.

In Das P-Theater geht es um die Familie Haga, die in einer Wohnsiedlung lebt, in der das Halten von Haustieren aufs Strengste verboten ist. Ungeachtet dessen überrascht Herr Haga eines Abends seine Freu und seinen kleinen Sohn Kota mit einem Pinguin, auf den er für einen wichtigen Geschäftspartner eine Woche lang aufpassen soll. Verständlicherweise ist Frau Haga zunächst nicht begeistert, zumal ihre Nachbarin Frau Kakei, eine Vertreterin der Anti-Hautier-Partei in der Wohnsiedlung, ständig vor der Tür der Hagas steht und sich über den Lärm, der surch Kota verursacht wird, beschwert. Doch der Pinguin, Pitto-kun genannt, schafft es schnell, ihr Herz im Sturm zu erobern. Von jetzt an ist für Frau Haga jeder Tag ein Schwanken zwischen Entdeckung und Nicht-Entdeckung, zumal auch noch Kota seine Mitschüler, unter denen sich auch der Sohn von Frau Kakei befindet, einlädt, damit diese sich den Pinguin ansehen können. Doch Hiroshi Kakei ist da schlauer als Kota und hält dicht, ebenso wie die anderen Kinder, die lediglich ihren Geschwistern davon erzählen. Bei Frau Haga taucht allerdings immer wieder die Frage auf, was Frau Kakei eigentlich so schlimmes gegen Tiere hat und versucht, eine Lösung zu finden…

Rumiko Theatre Band 2In Der romantische Geschäftsmann dreht sich alles um Yukari, die mit nur einer Handvoll Angestellten eine mehr schlecht als recht laufenden Hochzeitshalle betreibt. Nach immer häufigeren Rückschlägen beschließt sie, den Laden dicht zu machen, zumal sie immer noch auf die Abfindung von ihrer Scheidung wartet. Als Yukari mit den letzten drei Angestellten, die sie nicht allein lassen wollen, einen Grabbesuch bei ihrem Vater macht, trifft sie dort zufällig ein älteres Paar. Der Mann erählt, er habe vor 30 Jahren selbst in der „Villa Romantik“ gearbeitet, bis er genug Geld zusammen hatte, um in Amerika neu anzufangen. Kurz vor seiner Abreise wurden ihm ebendieses Geld gestohlen, doch Yukaris Vater streckte ihm das Geld vor, woraufhin er in Amerika sein Glück machte. Nun ist er nach Japan zurück gekehrt um in der „Ville Romantik“, die ihm so viel gebracht hat, seine langjährige Freundin zu heiraten. Yukari stimmt dieser letzten Hochzeit zu und es kommt zu ungeahnten Verwicklungen…

Eigene Meinung
Am Zeichenstil merkt man ganz deutlich, dass es sich auch bei „Rumiko Theater“ um ein Werk Rumiko Takahashis handelt, weswegen sich die Fans wohl auch darauf stürzen werden.

Von den Stories her kann man diese Handlung voll verstehen und auch befürworten. Diese sind ebenfalls im typischen Takahashi-Stil mit viel Humor und (un-)möglichen Problemen. Bei „Der romantische Geschäftsmann“ merkt man daher noch ganz deutlich, dass sie die älteste Geschichte (von 1987) ist, da es die einzige, fast ganz erste Geschichte ist.

Einzig und allein die Behauptung, dass die Handlungen von Rumiko Takahashi in ähnlicher Form erlebt habe, kann ich nicht ganz glauben…

© Rockita

Rumiko Theatre: © 2003 Rumiko Takahashi, Shogakukan / EMA

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Ranma 1/2

Name: Ranma 1/2
Englischer Name: Ranma 1/2
Originaltitel: Ranma 1/2
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1987
Deutschland: EMA 1999
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 38 Bände
Preis pro Band: 9,95 DM / 4,99 € (Band 1-32)
5,00 € (Band 33-38)

Ranma 1/2 Band 1Story
Soun Tendo, Besitzer einer Kampfschule, bekommt einen Brief von einem alten Freund namens Genma Saotome. Hieraus erfährt er, dass dieser ihn zusammen mit seinem Sohn besuchen wird. Sofort ruft er seine drei Töchter zu sich und erklärt ihnen, dass eine von ihnen Ranma, den Sohn seines Freundes, heiraten wird. Währenddessen wird ein Mädchen auf offener Straße von einem Pandabären verfolgt und niedergeschlagen.

Kurz danach bekommen die Tendos Besuch. Jedoch nicht, wie sie dachten von Souns altem Freund, sondern von einem Panda. Dieser setzt Ranma b der sich verschämt vorstellt. Doch als Soun „ihn“ umarmt stellt er fest, dass Ranma ein Mädchen ist. Kasumi, die älteste Tochter, kümmert sich um ihren Vater der auf den Schreck zusammengebrochen ist. Nabiki, die zweitälteste Tochter ist nur enttäuscht, da sie sich schon auf einen süßen Verlobten gefreut hatte. Nur Akane, die jüngste, ist froh, denn sie hasst Jungs. Sie beschließt sich mit Ranma anzufreunden.

Ranma steigt in die Wanne und auch Akane beschließt baden zu gehen. Doch als sie ins Bad kommt steht vor ihr ein Mann. Akane schnappt sich einen Stein aus dem Garten mit der festen Absicht diesen Perversen zu ertränken, als der Junge hinter ihnen auftaucht. Nachdem er gefragt wurde wer er sei, stellt er sich als „Ranma Saotome“ vor.

Und so ist es an der Zeit die schreckliche Geschichte zu erzählen, die Ranma und seinem Vater geschehen ist. Für ihr Kampfsporttraining sind die beiden nach China zu den verwunschenen Quellen gereist. Dort kämpften sie, doch stürzten auch jeder in eine Quelle. Ranma in die Quelle des ertrunkenen Mädchens und sein Vater in die Quelle des ertrunkenen Pandas. Seit dem verwandeln sie sich, wenn sie mit kaltem Wasser in Berührung kommen jeweils in ein Mädchen und einen Panda. Und nur heißes Wasser kann sie wieder in ihre ursprüngliche Form verwandeln. Sofort entscheiden Kasumi und Nabiki, dass Akane ihn heiraten wird. Da sie Jungs hasst, ist ein halbes Mädchen wie geschaffen für sie. Allerdings ist Akane nicht gerade begeistert diesen „Perversen“ heiraten zu sollen. Und auch Ranma ist nicht erfreut, denn er möchte nur nach China zurück um ein Gegenmittel zu finden. Doch die Väter sind sich einig und so bleiben Genma und Ranma bei den Tendos.

Der normale Alltag geht los. Ranma soll sogar mit Nabiki und Akane zusammen zur Schule gehen. Schon auf dem Schulweg findet Ranma einiges über seine „Verlobte“ heraus. Zum Beispiel lernt er Dr. Tofu kennen, der Arzt bei dem Akane ihre Verletzungen behandeln lässt, die sie sich beim Kampfsport zuzieht. Außerdem scheint Akane in diesen Doktor verliebt zu sein. Und dann lernt Ranma auch den Grund für Akanes Hass auf Männer kennen. Jeden Morgen wird sie vor dem Schulgebäude von einer Horde Jungs empfangen die nur das Ziel haben sie im Kampf zu besiegen um dann mit ihr ausgehen zu dürfen. Jedoch schafft es Akane sie alle zu besiegen. Aber dann taucht „Oberschüler Kuno“ auf. Auch er fordert Akane heraus, doch als er bemerkt wie vertraut Ranma mit ihr ist, entschließt er sich diesen herauszufordern. Ranma nimmt an.

Der Kampf ist härter als Ranma gedacht hätte. Obwohl Kuno nur mit einem Bambusschwert antritt, spaltet er damit eine Mauer. Jedoch wird ihr Kampf unterbrochen, denn es fängt an zu Regnen und bevor jemand sehen kann, dass Ranma ein Mädchen ist, taucht Genma als Panda auf und nimmt Ranma mit.

Ranma 1/2 Band 2Doch für Kuno ist der Kampf noch nicht vorbei. Vor allem nicht, als er von Nabiki erfährt, dass Ranma und Akane verlobt sind. Sofort greift er wieder an, wobei die gesamte Schule von der Verlobung hört. Doch erneut wird der Kampf durch Wasser unterbrochen, denn Ranma springt direkt ins Schwimmbecken. Die Mitschüler können aus dem Fenster heraus nicht erkennen, dass Ranma zum Mädchen wurde, aber Kuno hatte Ranma fest umschlungen, dabei musste er es bemerkt haben. Sofort holt Akane heißes Wasser. Hat Kuno etwas bemerkt? Und werden sich Ranma und Akane jemals vertragen? Außerdem hat Ranma immer noch das Ziel diesen Fluch los zu werden.

Mit der Zeit tauchen noch mehr Charaktere auf, die in verschiedene Quellen gefallen sind und sich nun verwandeln. Außerdem reicht es nicht, dass Ranma und Akane gar nicht heiraten wollen, es tauchen trotzdem jede Menge Gegner auf, die die beiden mit aller Gewalt auseinander bringen möchten und dabei gar nicht darauf achten, dass die beiden eigentlich kein Problem damit haben sich zu trennen. Aber es tauchen nicht nur Gegner auf. Gerade Ranma ist sehr beliebt und so kommt eine nach der anderen zu ihm und erzählt ihm, dass sie seine Verlobte sei. Denn auf ihrer Trainingsreise hat ihn sein Vater an jeden der ihm dafür Essen gab versprochen. Doch wie reagiert Akane darauf? Wird sie eifersüchtig?

Ein großes Chaos mit vielen Charakteren entsteht bei dem bald Verwirrung auftritt wenn man versucht herauszufinden wer gegen wen und wer für wen kämpft.

Eigene Meinung:
„Ranma ½“ ist ein toller Manga. Man sieht interessante Kämpfe, er ist also für Kampfsportliebhaber zu empfehlen, hat viel Witz, wer also gerne lacht sollte ihn auch lesen und der Manga enthält auch große Gefühle, also auch was für diese Fans. Besonders die vielen verwirrenden Verbindungen zwischen den Charakteren gefallen mir gut. Und allein für die Idee dass sich ein Junge durch kaltes Wasser in ein Mädchen verwandelt verdient doch schon ein großes Lob.

Wer also nichts gegen Verwirrungen hat und jeder Zeit immer wieder gerne lacht, sollte sich „Ranma ½“ auf gar keinen Fall entgehen lassen.

© Nekolein

Ranma 1/2: © 1987 Rumiko Takahashi, Shogakukan / EMA

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One Pound Gospel

Name: One Pound Gospel
Englischer Name:
Originaltitel: One Pound Gospel
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1989
Deutschland: EMA 2004
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

One Pound Gospel Band 1Story
Kosaku Hatanaka möchte Boxer werden. Und wie es scheint schlägt er sich auch gar nicht so schlecht im Ring. Doch schon recht bald wird klar, was sein größtes Problem ist. Er hat Übergewicht. Und da er sich immer wieder vom Essen verführen lässt schlagen die Diäten seines entnervten Trainers nicht an. Und obwohl Kosaku regelmäßig zu Schwester Angela beichten geht, kommt er trotzdem nicht davon los. Sobald er etwas zu Essen sieht muss er zuschlagen. Doch Kosaku kommt nicht nur zum Beichten zu Schwester Angela. Wann immer sie ihm über den Weg läuft freut er sich. Das geht soweit, bis er ihr sogar seine Liebe gesteht. Doch sie ist mit Gott verheiratet und kann seine Gefühle somit nicht erwidern. Und doch lässt er ihr keine Ruhe. Immer wieder betet sie für ihn und im Gegensatz zu Kosakus Trainer glaubt sie jedes Mal fest an ihn und seinen Sieg. Sie kommt sogar zu seinen Kämpfen und spricht ihm soviel Mut zu, dass er selbst den schwersten Gegner schlagen kann.

Jedoch lernt Kosaku nichts aus seinen vorherigen Kämpfen, denn jedes Mal ist es das gleiche mit ihm. Immer ist er zu schwer für seine Gewichtsklasse und so muss er vor jedem Kampf erst Mal gegen sein eigenes Gewicht antreten. Dabei treibt er seinen Trainer fast in den Wahnsinn, sogar so weit, dass dieser zusammenbricht.

Kosaku sieht jedoch all seine Probleme gelöst, als ihn ein neuer Gegner herausfordert. Denn dieser kämpft nicht wie Kosaku in der Federgewichtsklassen, sondern in der Welterklasse. Und somit müsste er 10 Kilo schwerer sein, als bei der Federgewichtsklasse. Nun sieht Kosaku seine große Chance. Endlich kann er essen so viel er will, er muss sogar zunehmen. Dabei klärt er auch Schwester Angela über die verschiedenen Gewichtsklassen auf, denn diese macht sich Sorgen um seine Diät und möchte ihm das Essen verbieten. Nun, da sie sieht wie glücklich er darüber ist, essen zu dürfen, bietet sie ihm freundliche ihre Hilfe an. Doch er meint nur, dass er ihre Hilfe bei diesem Kampf nicht bräuchte. Trifft sie das etwa?

One Pound Gospel Band 2Doch was Kosaku nicht eingeplant hatte ist, dass unter dem zusätzlichen Gewicht seine Geschwindigkeit leidet. Wird er es von selbst merken? Und wie wird er diesem Problem entgegen gehen? Kann er den Kampf trotzdem gewinnen?

Eigene Meinung
„One Pound Gospel“ ist ein typischer Manga von Rumiko Takahashi. Es ist sehr viel Witz enthalten und die Charaktere sind charmant und liebenswert. Und jedes Mal, wenn die Story anfängt ernst zu werden, hat Rumiko Takahashi einen weiteren Witz eingebaut, ganz so, wie man es auch schon von „Ranma 1/2“ gewöhnt ist.

Mir hat dieser Manga sehr gut gefallen. Und das obwohl mir Boxen eigentlich überhaupt nicht liegt. Aber dieser Sport und vor allem seine Brutalität liegt ganz im Hintergrund. Es geht eigentlich nur um die Charaktere, der Sport ist dabei einfach nur eine Tätigkeit, die sie als Hobby ausüben.

„One Pound Gospel“ ist ein weiterer Beweis für Rumiko Takahashis Talent für humorvolle Geschichten mit schönen Zeichnungen.

© Nekolein

One Pound Gospel: © 1989 Rumiko Takahashi Shogakukan / EMA

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Mermaid Saga

Name: Mermaid Saga
Englischer Name: Mermaid Forest
Originaltitel: Mermaid Forest
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1988
Deutschland: EMA 2001
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 9,95 DM / 4,99 €

Mermaid Saga Band 1Story
Yuta ist auf dem Weg nach Kap Nosuri um dort nach einer Meerjungfrau zu suchen. Zur gleichen Zeit ziehen viele Frauen das junge Mädchen Mana auf, dass eine Fußfessel trägt und daher nicht laufen kann. Nach kurzer Zeit kommt Yuta zu dem Kap und wird von ein paar Frauen angesprochen. Als diese erfahren, dass er alleine unterwegs ist, greifen sie ihn an und wollen ihn töten. Als sie denken, dass er tot ist, werfen sie ihn in das Loch der „verlorenen Seelen“, doch dort kommt er wieder zu sich und sieht eine tote Meerjungfrau im Wasser. Diese nimmt er mit und kommt in das Dorf der Frauen.

Er trifft auf Mana und um nicht gleich wieder schwer verletzt zu werden, nimmt er diese als Geisel und flieht mit ihr aus dem Dorf. Er erzählt ihr davon, dass er Meerjungfrauenfleisch gegessen hatte und seitdem 500 Jahre nicht gealtert ist. Er sucht einen Weg, um ganz normal alt zu werden und dann zu sterben.

Plötzlich werden sie von einer verlorenen Seelen angegriffen und können gerade noch gerettet werden. Yuta geht ins Dorf mit der verletzten Helferin und erfährt dort einige Informationen über die Meerjungfrauen. Als Mana von den anderen Frauen gefunden wird und ins Dorf gebracht wird, durchsticht die Älteste Yuta mit einer Harpune. Doch er kann Mana noch vor den Frauen retten und flieht mit ihr erneut.

Mermaid Saga Band 2Sie verstecken sich erneut und er erzählt Mana, dass die Frauen im Dorf Meerjungfrauen sind und ihr Fleisch essen wollen, um wieder jung zu werden. Werden die beiden fliehen können oder wird Mana von den Meerjungfrauen verspeist? Und wird Yuta einen Weg finden älter zu werden?

Eigene Meinung
Der Zeichenstil des Manga ist recht gut. Die Story ist sehr spannend und aktionsgeladen. Wer an anderen Werken von Rumiko Takahashi gefallen gefunden hat, wird auch dieses Manga mögen. Es ist ein relativ kurzes Manga von ihr und ist mit 4 Bänden abgeschlossen. Insgesamt ist der Manga ca. ab 14 Jahren geeignet, da es an einigen Stellen etwas blutig wird. Viel Spaß beim lesen 😉

Mermaid Saga: © 1988 Rumiko Takahashi, Shogakukan / EMA

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Kyokai no RINNE

Name: Kyokai no RINNE
Englischer Name: Rin-ne
Originaltitel: Kyokai no RINNE
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2009
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 40 Bände
Preis pro Band: 6,50 € (Band 1-7)
7,50 € (Band 8-22)
8,50 € (ab Band 23)

Kyokai no RINNE Band 1Story
Sakura Mamiya ist eine nicht ganz normale Oberschülerin. Seit ihrer Kindheit ist sie in der Lage, Geister zu sehen. An das geheimnisvolle Ereignis, das zu ihrer besonderen Fähigkeit führte, kann sie sich jedoch nicht mehr erinnern. Zudem sieht sie ihre Gabe eher als Belastung an, da sie ständig von ruhelosen Geistern belästigt wird. Leider ändert sich für sie auch nichts, als sie auf die Oberschule kommt.

Dafür macht Sakura die Bekanntschaft mit dem nicht weniger ungewöhnlichen Rinne Rokudo aus ihrer Klasse. Der kommt nicht nur mit knallroten Haaren und im Trainingsanzug zur Schule, sondern kann offenbar ebenfalls Geister sehen. Doch das ist noch nicht alles: Rinne arbeitet neben der Schule als eine Art Shinigami, als Todesengel, der ruhelose Geister zu ihrem Bestimmungsort, dem Rad von Samsara geleitet. Dort können die Geister Frieden finden und ihre Seelen in einem neuen Körper wiedergeboren werden.

Im Gegensatz zu Sakura weiß Rinne auch ganz genau, woher seine Berufung kommt. Seine Großmutter ist eine Shinigami. Vor 50 Jahren erhielt sie den Auftrag, die Seele eines jungen Mannes zum Rad von Samsara zu geleiten. Aber es kam anders. Tamako, die Großmutter, verliebte sich in den jungen Mann und ließ ihre Beziehungen spielen, um dessen Leben zu verlängern, damit sie ihn heiraten konnte. Rinne ist der Enkelsohn aus dieser Verbindung und besitzt folglich zu einem Viertel Shinigami-Blut, das ihm immerhin beschränkte Todesengel-Fähigkeiten ermöglicht.

Rinnes Probleme fingen mit dem Tod seines Großvaters an. Dadurch verlor seine Großmutter die Aufenthaltserlaubnis in der Welt der Lebenden. Ohne Erziehungsberechtigten setzte der Vermieter den Jungen vor die Tür. Seither kommt er mehr schlecht als recht über die Runden, da er bei seinen Geisteraustreibungen regelmäßig Miese macht. Tatsächlich ist es auf Dauer ganz schön teuer, Geister ins Jenseits zu befördern.

Durch ihren neuen Klassenkameraden lernt Sakura durch Zufall eine neue Welt kennen – das Totenreich. Dabei wird ihr bewusst, dass sie diesen Ort schon einmal besucht hat und dass sie seither über ihre Begabung verfügt. Schnell ist sie stets dabei, wenn Rinne sich wieder mal seinen Haori aus dem Totenreich überstreift. Welche Abenteuer werden die beiden noch erleben?

Kyokai no RINNE Band 2Eigene Meinung
„Kyokai no RINNE“ ist die neue Serie der „Inu Yasha“-Erfinderin Rumiko Takahashi. Auch diesmal wandelt die Zeichnerin auf Fantasy-Pfaden. Die Protagonisten sind ein menschlicher Shinigami und ein Mädchen, das Geister sehen kann. Im Vergleich zu den früheren Serien „Ranma ½“ und „Inu Yasha“ ist diese Serie aber recht ernst, Comedy wird hauptsächlich über die Bilder erzeugt und kaum über sprachliche Gags. Die Ähnlichkeit zur populären Fantasy-Action-Serie „Bleach“ ist nur oberflächlich. Abgesehen von einem Shinigami mit auffallend greller Haarfarbe gibt es keine wesentlichen Gemeinsamkeiten. Überhaupt ist „Kyokai no RINNE“ weniger auf Action ausgerichtet, als auf die Hauptcharaktere. Auffallend ist, dass sich Sakura und Rinne wesentlich besser verstehen als Ranma / Akane bzw. Inu Yasha / Kagome. Das liegt wohl auch daran, dass sie wesentlich ruhiger sind als ihre „Vorgänger“. Fehlt eigentliche nur noch die romantische Beziehung, die im Laufe der Serie entstehen dürfte.

Der markante Takahashi-Zeichenstil herrscht auch in dieser Serie vor. Spärliche Hintergründe, sich wiederholende Gesichtsausdrücke und das typische Charakterdesign stehen an der Tagesordnung.

Kurz und gut: Wenn man ein Fan von Rumiko Takahashi ist, wird man auch an diesem Werk nicht vorbeigehen könne. Für Andere dürfte die Serie etwas farb- und kreativlos daherkommen. Die Grundidee ist wirklich interessant, doch bereits im ersten Band wiederholen sich die Handlungsmuster in leicht abgeänderter Form – trotz der Vorgeschichte samt Einführung der Charaktere, die darin eingeflochten ist. Da ist man Besseres gewohnt – sowohl von der Autorin, wie auch vom Genre.

© Rockita

Kyokai no RINNE: © 2009 Rumiko Takahashi Shogakukan / EMA

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Inu Yasha

Name: Inu Yasha
Englischer Name: InuYasha
Originaltitel: Inu Yasha
Herausgebracht: Japan: Takahashi 2013, Shogakukan 1997
Deutschland: EMA 2002, 2014
Mangaka: Rumiko Takahashi
Bände: 56 Bände (Taschenbuch)
30 Bände (New Edition)
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1-52)
6,00 € (Band 53-56)
12,99 € (New Edition)

Inu Yasha Band 1Story
In einer längst vergangenen Zeit tobte in Japan ein Kampf, in dem nicht nur Menschen, sondern auch allerlei finstere Wesen und Dämonen beteiligt waren. Alle strebten danach, in den Besitz des Juwels der vier Seelen zu gelangen. Dieser verspricht seinem Besitzer enorme Stärke, Gesundheit und ein langes Leben. Auch der Halbdämon Inu Yasha war auf der Jagd nach dem Edelstein, um ein vollwertiger Dämon zu werden. Als er von seinem Ziel nur noch einen Schritt entfernt war und das Juwel schon in den Händen hielt, traf ihn der magische Pfeil der Miko Kikyo. Durch den Pfeil, der nun in seiner Brust ragte, bannte sie Inu Yasha an einen uralten Baum und strafte ihn mit einem ewig andauernden Schlaf. Um diesem Krieg ein für alle Mal ein Ende zu bereiten, ließ sie sich anschließend zusammen mit dem Juwel verbrennen.

Von all dem weiß das Mädchen Kagome Hiragashi nichts. Sie lebt Jahrhunderte später im Jahr 1996 in der Großstadt Tokyo. All diese Geschichten sind bereits zu Legenden geworden und die meisten in Vergessenheit geraten. Heute glaubt kaum noch jemand an Dämonen und Magie. Nur Kagomes Großvater, mit dem sie, ihre Mutter und ihr Bruder in einem Schrein zusammenleben, ist zutiefst abergläubisch. Täglich erzählt er wieder die Märchen und Mythen um den heiligen Baum im Hof oder den versteckten Brunnen im Schuppen. Kagome ist davon sichtlich genervt.

Heute, an ihrem 15. Geburtstag, kann sie seinem Vortrag gerade noch rechtzeitig entkommen, denn sie muss zur Schule. Jedoch wird sie von ihrem kleinen Bruder abgefangen, der verzweifelt nach der Katze Buyo sucht. Er ist der festen Überzeugung, dass sie sich in den alten Schrein, der eher einem Schuppen ähnelt, verlaufen hat. Kagome und ihr Bruder suchen akribisch, obwohl sie wissen, dass sie eigentlich nicht in die Nähe des Brunnens dürfen.

Als Kagome Geräusche aus dem Brunnen hört, nimmt sie an, dass die Katze hineingefallen sei. Sie wagt einen Blick hinunter, als zwei Arme nach ihr greifen und sie von einer Frauengestalt mit dem Körper eines Tausendfüßlers in die Tiefe gezerrt wird. Um Kagome herum ist es stockdunkel aber still, sodass sie sich vorsichtig aus dem Brunnen hinaus tastet. Doch sie erkennt ihr Zuhause nicht wieder. Kagome befindet sich mitten in einem Wald. Wo ist sie gelandet? Behutsam geht sie ein paar Schritte, als sie an einem Baum einen Jungen sieht. Er trägt seltsame Kleidung und aus seinen Haaren ragen zwei Ohren, wie von einem Hund. Kagome kann nicht widerstehen, diese zu berühren.

Inu Yasha New Edition Band 1Plötzlich herrscht Hektik um sie herum. Männer umzingeln sie, nehmen sie fest und führen sie in ein altertümliches Dorf. Dort wird sie von der Miko Kaede betrachtet. Doch Kaede scheint in Kagome keinen Feind zu sehen. Vielmehr erkennt sie in Kagome ihre verstorbene Schwester Kikyo wieder. Kagome wird langsam klar, dass sie nicht mehr zu Hause in Tokyo ist. Scheinbar ist sie sogar in die Vergangenheit gereist. Viel Zeit um darüber nachzudenken bleibt Kagome jedoch nicht, denn der Dämon, der sie in diese Welt gebracht hat, hat es immer noch auf sie abgesehen.

Er verwüstet das Dorf und zwingt Kagome zurück in den Wald zu fliehen. Dort wird sie in die Enge getrieben. Ihre letzte Hoffnung ist der Junge am Baum– Inu Yasha! Sie zieht den Pfeil aus seiner Brust und befreit ihn von seinem Bann. Er scheint immense Kraft zu besitzen. Der Dämon hat nicht den Hauch einer Chance. Doch Kagome ist unachtsam. Im letzten Moment gelingt es dem Dämon Kagome eine tiefe Wunde zuzufügen, aus der eine glänzende Kugel hinaus fällt. Es ist das Juwel der vier Seelen!

Eigene Meinung
„Inu Yasha“ ist neben „Ranma ½“ wohl das berühmteste Werk von Rumiko Takahashi. Aufgrund des immensen Erfolgs in- und außerhalb Japans wurde „Inu Yasha“ nicht nur als 56-Bändige-Mangaserie sondern auch als Roman, Anime, Kinofilm und Spiel veröffentlicht. Seit 2013 erscheint zudem eine Neuauflage vom Manga „Inu Yasha“, der neben einer überarbeiteten Übersetzung auch Interviews und allerlei Hintergrundinformationen zur Story und den Charakteren enthält. Zur Überarbeitung der Übersetzung sei aber gesagt, dass im ersten Band gerade mal ein Satz verändert wurde und daher keine deutlichen Änderungen erkennbar sind. Die Neuauflage umfasst zudem knapp zwei Bände der alten Auflage, anstatt nur ein Band.

Die Handlung von „Inu Yasha“ ist im Vergleich zu anderen Serien von Rumiko Takahashi deutlich düsterer und auch brutaler. Auch wenn Blut und abgetrennte Körperteile nicht sonderlich realistisch dargestellt werden, sieht man solche Szenen öfter. Dennoch kommt der Humor nicht zu kurz. Vor allem die Beziehung zwischen Kagome und Inu Yasha, die sich zunächst nicht sonderlich vertragen, sorgt für lustige Unterhaltung. Im Verlauf der Serie treten allerlei verschiedene Charaktere auf, die alle ihre Besonderheiten haben. Das sorgt für Abwechslungsreichtum, was „Inu Yasha“ wohl so interessant macht. Die Geschichte ist gut durchdacht, sorgfältig abgestimmt und spannend bis zum Schluss.

Der Zeichenstil hat im Vergleich zu „Ranma ½“ deutlich an Reife gewonnen, dennoch ist dieser vor allem zu Beginn noch etwas unsauber. Die Zeichnungen verbessern sich allerdings mit jedem weiterem Band.

„Inu Yasha“ spricht daher einen breiten Interessenkreis an. Wer dem Fantasy-Genre zugetan ist, Geschichten um Dämonen mag, sich für das alte Japan interessiert, geballte Kampfszenen unterhaltsam findet oder einfach nur Freude an einer lustigen und auch romantischen Geschichte hat, der wird „Inu Yasha“ lieben.

© Izumi Mikage
Inu Yasha: © 1997/2013 Rumiko Takahashi, Takahashi/ Shogakukan/ EMA

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