Zero Distance

Name: Zero Distance
Englischer Name:  –
Originaltitel: Zero Kyori
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Neos Leben ist Scheiße! Seit dem sein Schulkamerad Yuki ihn zu Schulzeiten immer wieder zu den unmöglichsten Gelegenheiten geküsst und ihm ein Salzkaramellbonbon in den Mund geschoben hat, ist er geradezu traumatisiert. Bisher konnte er einfach keine richtige Beziehung zu einem anderen aufbauen und ist daher ständig allein mit sich und das frustriert ihn immer mehr. Als er dann auch noch die Einladung zur Hochzeit von Yuki bekommt ist das Maß voll. Er will zur Hochzeit gehen und dort eine Szene machen. Allerdings kommt es dazu nicht mehr, denn auf den Weg dorthin bekommt er wieder einen Schwächeanfall und wird dann auch noch von einem Lastwagen erfasst.

Dass er dann allerdings in Winzlingsgestalt in der Vergangenheit landet, damit hat er nicht gerechnet. Doch es ist auch eine Chance einiges wieder in Ordnung zu bringen und so mischt er sich in das Leben seines jüngeren selbst ein. Das dies allerdings gleich Yuki zur Rede stellt und diesem mehr und mehr verfällt gefällt ihm gar nicht! Noch weniger, dass auch er den jungen Mann besser verstehen lernt, denn Yuki sieht Geister und wird nicht selten von diesen verletzt. Auch Neo scheint ein Magnet für diese zu sein, auch wenn er sie nicht sehen kann. Daher auch das Küssen und die Salzkaramellbonbons, quasi um Neos Körper zu reinigen und die Geister fern zu halten.

Doch auch, wenn die Beiden sich immer mehr zu verstehen scheinen und sich auch verlieben, steht ihnen immer noch Yukis Familie im Weg! Er soll Arzt werden, das Krankenhaus seines Vaters übernehmen und einmal die Frau heiraten, die sie ihm aussuchen!

Kann man die Zukunft ändern? Gibt es eine Chance für die Beiden oder endet ihre Geschichte doch tragisch?

Eigene Meinung
„Zero Distance“ ist ein wirklich guter Manga. Einziges Manko für mich war, dass sich der Mittelteil der Geschichte ein wenig zog und es ab und an ein wenig verwirrend war. Darüber konnte man aber wegsehen, denn die Geschichte macht einfach Spaß! Viel mit Geistern und Zeitreisen hat man bei Boys Love Manga ja nicht oft, daher war es mal was Neues. Neo war ein wenig nervig von seiner Art her, aber zusammen mit dem eher kalt erscheinenden Yuki passte das schon wieder sehr gut zusammen. Man fieberte wirklich mit, ob die Zukunft zu ändern ist oder ob Neo wohl doch das zeitliche segnen wird! Zudem gibt es am Ende noch eine kurze Geschichte darüber, wie sich Natsu und Haru – zwei Nebencharaktere – näher gekommen sind.

Die Zeichnungen waren gewohnt gut! Aber was wirklich anderes kann man von Ryo Takagi auch nicht erwarten. Kaum einer ihrer Manga enttäuscht was die Zeichnungen angeht. Einziges Manko ist halt, dass ihre Protagonisten immer sehr den gängigen Boys Love Klischees entsprechen.

Mit dem Lesen kam man zügig voran. Die Panels waren nie zu textlastig und bei der interessanten Geschichte konnte man den Manga ohnehin kaum aus der Hand legen.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist gut gewählt. Es geht nur kurz einmal wirklich hoch her, dabei ist aber nichts explizit zu sehen. Ansonsten setzt man eher auf Romantik und eine Spur Drama.

Für Fans von interessanten Boys Love Manga, die auch nichts gegen Geister und Zeitreisen haben, ist der Manga auf jeden Fall den Kauf wert!

Zero Distance: © 2015 Ryo Takagi, Kadokawa/ EMA

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Love Observation

Name: Love Observation
Englischer Name:
Originaltitel: Nekoya-Kun No Renai Kansatsu
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2016
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Der junge Nekoya ist, was die Liebe angeht, nicht gerade einer, der viel davon versteht. Spricht ihn ein Mädchen nur an, dann wird er schon rot und kriegt keinen Ton mehr raus. Da er mit dieser Situation nicht länger leben will, hofft er auf die Hilfe von Inui. Auf den jungen Mann stehen die Mädchen und er ist im Umgang mit ihnen eher locker und nicht so verkrampft wie Nekoya. Dieser stimmt zu, dass er ihn beobachten darf, allerdings möchte er dafür mit ihm zusammen sein. Unbedarft versteht Nekoya natürlich nicht, was Inui damit genau meint. Doch je mehr Zeit sie zusammen verbringen, desto wohler fühlt er sich mit Inui und schon bald keimen Gefühle auf, die er so noch nie verspürt hat. Wird Nekoya verstehen wie Inui wirklich für ihn fühlt und dass er selbst dabei ist sich in ihn zu verlieben?

Eigene Meinung
Die Geschichte von Nekoya und Inui ist zwar jetzt nicht wirklich was Neues, aber sie hat dennoch Spaß gemacht. Besonders Nekoyas Schüchternheit und das ständige rot werden hatte was echt niedliches an sich. Man gab den beiden auch genug Raum, sich zu entwickeln und warf sie nicht gleich in eine Beziehung, wie es in manchen Manga schon mal der Fall ist. Dadurch fieberte man auch sehr gern mit den Beiden mit. Zudem nahm man Bezug auf den Manga „Cafe Men“ auch von Ryo Takagi. Fans des 2015 erschienen Manga freuen sich sicher über ein kurzes Wiedersehen mit ihren Lieblingen.

Die Zeichnungen waren wie von Ryo Takagi gewohnt gut und voller liebevoller Details. Die Protagonisten entsprachen zwar wieder eher den gängigen Klischees, aber damit konnte man hier ganz gut leben.

Mit dem Lesen kam man zügig voran, da die Panels nie zu textlastig waren. Dadurch das die Geschichte zudem nicht zu schnell voranspreschte hielt sich eine gewisse Spannung, die einen dazu brachte, wissen zu wollen, wie es endet.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist meiner Meinung nach gut gewählt. Zwar kommen sich die beiden schon in sexuellem Sinne näher, aber dabei bleibt es immer geschmackvoll und wird nie zu explizit.

Für Fans von wirklich guten Boys Love Manga ist der Kauf von „Love Observation“ sehr zu empfehlen!

Love Observation: © 2016 Ryo Takagi, Tokuma Shoten/ EMA

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Kurokoi

Name: Kurokoi
Englischer Name:
Originaltitel: Kuro x Koi
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2015
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Kurokoi“ geht es um den jungen Ao, welcher als Kindergärtner arbeitet. Dieser hat noch einen Zwillingsbruder und der hat leider immer wieder Pech in der Liebe. Daher beschließt Ao dessen neuen Freund auf den Zahn zu fühlen, in dem er, statt seinem Zwillingsbruder, zu einem geplanten Date geht. Allerdings ist das größte Problem wohl, das beide auf den vermeintlich gleichen Mann zu stehen scheinen. Wird Ao nun seinem Bruder in den Rücken fallen und dessen Liebsten für sich gewinnen? Oder ist doch nicht alles so wie es aussieht? Haben die beiden Brüder vielleicht endlich die Chance glücklich zu werden?

In einer Zusatzgeschichte geht es dann noch um Aki, dieser ist der Sohn eines der Hauptcharaktere aus der Hauptgeschichte und hat Schwierigkeiten, seinen Jugendfreund Akane von seiner Zuneigung zu überzeugen. Insbesondere auch, weil er diesem damals im Kindergarten einen Korb gegeben hatte, da er meinte Ao zu lieben. Wird Akane sich erweichen lassen oder behält er seine abweisende Art bei?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Kurokoi“ gut! Ich finde Ryo Takagi entwickelt sich mit ihren Manga immer weiter und gerade das Thema mit Zwillingen in Liebe war mal was etwas Anderes. Es hebt den Manga so ein wenig von der breiten Masse ab! Insbesondere die Zusatzgeschichte gefiel mir richtig gut, da ich Aki schon im Hauptteil des Manga richtig niedlich fand und gern gewusst hätte, wie es mit ihm weiter geht. Nun wirklich zu sehen, was aus dem Kleinen geworden ist und wie ähnlich er doch in manchen Dingen seinem Vater ist, war toll.

Von den Zeichnungen her finde ich hat sich Ryo Takagi auch weiterentwickelt. Einige ihrer vorherigen Manga gefielen mir von den Zeichnungen her nicht so wirklich. Die Zeichnungen diesmal fand ich dagegen sehr ansprechend, fließend und detailverliebt.

Der Lesefluss war gut, man kam zügig mit dem Lesen voran. Hin und wieder gibt es zwar ein paar Passagen, wo die Panels ein wenig Text überladen waren, aber darüber konnte man gut hinweg sehen.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren. Sehr passend, da es doch, gerade zum Ende hin, schon heißer her geht.

Für Fans von Ryo Takagi und Boys Love ist der Kauf auf jeden Fall zu empfehlen. Einen Fehler macht man bei dem Manga wirklich nicht.

Kurokoi: © 2015 Ryo Takagi, Tokuma Shoten/ EMA

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Das Raubtier in dir

Name: Das Raubtier in dir
Englischer Name:
Originaltitel: Mouju School Days
Herausgebracht: Japan: Libre 2015
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Das Raubtier in dir“ geht es um den Weiberheld Jin. Dieser landet ständig mit einer anderen Frau im Bett, immer darauf aus den perfekten Körper zu finden, der ihn fesselt. Als dieser Körper dann aber zu seinem männlichen Klassenkameraden Manaka gehört, ist er dann doch ein wenig verstört und weiß damit zuerst nicht umzugehen. Dann bekommt er auch noch mit, wie sehr Manaka immer wieder bedrängt wird, wegen seines Körpers und der Anziehungskraft, die er ausstrahlt. Allerdings kann sich Manaka kaum gegen die Übergriffe wehren. Jin greift daraufhin ein und bietet ihm an ihn zu beschützen. Doch dies hat seinen Preis! Manaka soll ihm dafür seinen Körper zur Verfügung stellen. Wird Manaka darauf eingehen und ist es am Ende wirklich nur dessen Körper, den Jin will? Oder kann es sein das er echte Gefühle für seinen Klassenkameraden entwickelt?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Das Raubtier in dir“ recht gut, wobei der Manga jetzt auch kein Muss ist. Insgesamt fand ich, dass gerade Manaka doch recht farblos blieb, wohingegen Jin sich im Manga doch recht eindeutig weiterentwickelte. Schade fand ich es zudem das ein Nebencharakter, der ebenfalls Interesse an Manaka zu haben schien, nicht wirklich ausgebaut wurde. Es wäre sicher interessant geworden zu sehen, wie Jin mit richtiger Konkurrenz umgegangen wäre. Aber so blieb auch der Nebencharakter eher farblos und stand eigentlich nur als Stichwortgeber für Jin zur Verfügung. Zudem kann ich mich partout nicht mal daran erinnern, ob eben jener Nebencharakter auch überhaupt einen Namen hatte.

Die Zeichnungen waren gut, recht detailreich, wurden jedoch nie zu explizit, weshalb die Altersempfehlung von 16 Jahren angemessen ist. Neben dem Sex als solches werden auch Themen wie sexuelle Übergriffe behandelt, für die eine gewisse Reife vorhanden sein sollte.

Der Lesefluss war gut. Die Panels waren nicht Text überladen weswegen man beim Lesen zügig voran kam.

Für Fans von Boys Love ist der Manga sicher einen Blick wert, allerdings ist es kein „Must-Have“, welches im Regal nicht fehlen darf.

Das Raubtier in dir: © 2015 Ryo Takagi, Libre/ EMA

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EMA Sommerprogramm 2017

EMA-LogoEMA hat heute das Sommerprogramm 2017 angekündigt. Folgende Serien und Einzelbände werden starten:

Action:
Dolly Kill Kill von Yukiaki Kurando & Yuusuke Komura – 6+ Bände ab April
Girls und Panzer von Seisaku Iinkai & Ryouichi Saitaniya – 4 Bände ab Mai
Mirai Nikki – Einsteigerset von Sakae Esuno – im August
Prison School – Einsteigerset von Akira Hiramoto – im April

Boys Love:
Cocktails im Bett (OT: „Between the Sheets“) von Aoi Hashimoto – Einzelband im Mai
Cocktails im Bett – Blue Moon (OT: „Between the Sheets – Blue Moon“) von Aoi Hashimoto – Einzelband im Juni
Es beginnt um Mitternacht (OT: „12-ji Kara Hajimaru“) von Aya Sakyo – Einzelband im August
Icon von Mariko Nekono – Einzelband im April
It’s the Journey not the Destination (OT: „Escape Journey“) von Ogeretsu Tanaka – 2+ Bände ab Juli
Love At First Bite (OT: „Koi Wo Hitokuchi“) von Papiko Yamada – Einzelband im September
Love Observation (OT: „Negoya-kun no Renai Kansatsu“) von Ryo Takagi – Einzelband im Juni
Zero Distance (OT: „Zero Kyori“) von Ryo Takagi – Einzelband im August

Fantasy/Science-Fiction:
Bibliotheca Mystica – Luxury Edition von Chako Abeno, Gakuto Mikumo & G Yusuke – ab Juli
Ghost in the Shell – Stand Alone Complex (OT: „Koukaku Kidoutai – Ghost in the Shell – Stand Alone Complex“) von Yuu Kinutani – 5 Bände ab April
Graffiti of the Moment (OT: „Setsuna Graffiti“) von Hinoki Kino – 4 Bände ab April
Noragami – Einsteigerset von Adachitoka – im August
Taboo Tattoo von Shinjiro – 12+ Bände ab April

Mystery:
Corpse Party – Book of Shadows von Makoto Kedouin & Mika Orie – 3 Bände ab Mai
Danganronpa – The Animation (OT: „Danganronpa – Kibou no Gakuen to Zetsubou Koukousei – The Animation“) von Spike Chunsoft & Takashi Tsukimi – 4 Bände ab Mai

Romance:
Guten Morgen, Dornröschen! (OT: „Ohayou, Ibara-hime“) von Megumi Morino – 4+ Bände ab Mai
Gothic Angel (OT: „Tenshi Kinsei“) von Miku Momono – Einzelband im September
Horimiya von HERO & Daisuke Hagiwara – 9+ Bände ab April
Love Live! School Idol Diary von Sakurako Kimino & Masaru Oda – 3+ Bände ab April
xx me! – Einsteigerset von Ema Toyama – im April

Quelle: manganet.de

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EMA Winterprogramm 2016/2017

EMA-LogoEMA haben heute ihr Programm für den Zeitraum Oktober 2016 bis März 2017 angekündigt:

Romance:
Love Live! School Idol Project von Sakurako Kimono & Arumi Tokita – 3+ Bände
Rainbow Days (OT: „Nijiiro Days“) von Minami Mizuno  – 11+ Bände
Waiting for Spring (Original: „Haru Matsu Bokura“) von Anashin  – 4+ Bände

Action:

Corpse Party – Book of Shadows von Makoto Kedouin & Mika Orie – 3 Bände
Fort of Apocalypse (OT: „Apocalypse no Toride“) von Yuu Kuraishi – 10 Bände
Ghost in the Shell von Masamune Shirow

Mystery:

Detektiv Conan – Sherry Edition von Gosho Aoyama – Einzelband
re:member (OT: „Karada Sagashi“) von Welzard & Katsutoshi Murase – 6+ Bände

Fantasy:

Death Edge von Kairi Shimotsuki – 4+ Bände
Pakt der Yokai – Einsteiger-Set von Yuki Midorikawa

Boys Love:

Chain my Heart (OT: „Tojikometai“) von Papiko Yamada – Einzelband
Das Raubtier in dir (OT: „Mouju School Days“) von Saeko Kamon – Einzelband
Give me a Hand (OT: „Minori no te“) von Scarlet Beriko – Einzelband
Kurokoi (OT: „Kuro x Koi“) von Ryo Takagi – Einzelband
Kuroneko – Nachtaktiv (OT: „Kuroneko Kareshi no Afurekata“) von Aya Sakyo – 2+ Bände
Love Whispers In The Rusted Night (OT: „Sabita yoru demo koi wa sasayaku“) von Ogeretsu Tanaka – Einzelband
Show me your Gun (OT: „Yondaime ooyamato tatsuyuki“) von Scarlet Beriko – Einzelband
The Right Way to Write Love (OT: „Renai rubi no tadashii furikata“) von Ogeretsu Tanaka – Einzelband

Quelle: EMA Forum

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Wonderland Love

Name: Wonderland Love
Englischer Name:
Originaltitel: Fushigi ni Kuni de Koi Shiyou
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2012
Deutschland: EMA 2015
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Wonderland LoveStory:
Zehn Jahre lang haben sich der weiße und der rote König des Wunderlands nicht mehr gesehen, seitdem sich ihre Väter zerstritten und das gemeinsame Bündnis beendet haben. Für Kohaku brach eine Welt zusammen, als Akaza nicht zu seiner Krönungszeremonie erschienen ist, denn dort wollte er dem roten König seine Liebe gestehen. Dementsprechend enttäuscht und verletzt ist er und kann während gemeinsamer Ratssitzungen wegen eines schwarzen Loches im Himmel, nicht über seinen Schatten springen und auf Akaza zugehen. Dennoch kann sich Kohaku der Anziehungskraft des roten Königs nicht entziehen und schon bald kommen sich die beiden näher. Nachdem sie das jahrelange Missverständnis geklärt haben, treten neue Probleme auf: ihre Länder sind noch immer verfeindet, weswegen sie ihre Beziehung geheim halten müssen …

Eigene Meinung:
Mit „Wonderland Love“ erscheint ein Spinoff zu Ryo Takagis Oneshot „Wonderland Date“, der bereits bei EMA erschienen ist. Dieses Mal stehen der weiße und der rote König im Zentrum des Mangas, die in der Geschichte um Arisu und Rihito lediglich am Rande erwähnt werden. Dafür wird auf die beiden Protagonisten aus „Wonderland Date“ nicht eingegangen, lediglich das „Loch im Himmel“ durch das Arisu ins Wunderland gerät, findet Erwähnung.

Inhaltlich bietet Ryo Takagi gewohnte Boys Love Kost, die in den üblichen Bahnen verläuft: ein Missverständnis, jahrelange Abstinenz und ein Zusammenfinden, bei dem sich die Hintergründe aufklären. Viel Abwechslung erwartet den Leser nicht, auch als die beiden zusammen sind und sich vor den Augen ihrer Familien und Bediensteten verstecken müssen. Ansonsten konzentriert sich die Mangaka nur auf die Beziehung zwischen Kohaku und Akaza und lässt alle anderen interessanten Aspekte außen vor. Man erfährt nicht, wie die Verhandlungen bezüglich des Lochs im Himmel ausgehen und welche Maßnahmen ergriffen werden. Dieser Punkt wird einfach vergessen und kommt nicht mehr zum Tragen. Er scheint einzig dafür da zu sein, die beiden Könige zusammen zu führen, spielt aber ansonsten keine Rolle. Damit verschenkt sie nicht nur Potenzial, der Manga wird auch unlogisch und inkonsistent. Da wäre es besser gewesen, Kohaku und Akaza hätten sich im Wald wiedergesehen, der zwischen den Schlössern liegt.

Die Charaktere entsprechen ebenfalls den üblichen Klischees: Kohaku ist der unsicherer, verletzte Uke, Akaza der selbstsichere, undurchschaubare Seme. Bereits nach wenigen Seiten weiß man, wie die Beziehung der beiden abläuft und wer welchen Part übernimmt. Das macht die Geschichte sehr vorhersehbar und langweilig, da die Figuren nicht einmal für Spannung und Überraschungen sorgen. Dieses „Problem“ findet man jedoch häufig bei Werken der Mangaka, so dass es niemanden überraschen sollte.

Zeichnerisch ist „Wonderland Love“ Geschmackssache – wie schon in „Wonderland Date“ besticht Ryo Takagis Stil durch laaaange Oberkörper und Gliedmaßen, so dass die Charaktere oftmals sehr unproportioniert wirken. Das merkt man besonders bei den erotischen Szenen, von denen es im Laufe der Zeit eine Menge gibt. Lediglich die Gesichter sind anatomisch korrekt und sind sehr detailliert ausgearbeitet. Dem Rest, gerade den Hintergründen, wird weniger Zeit gewidmet, so dass „Wonderland Love“ ein wenig schluderig wirkt.

„Wonderland Love“ ist ein weiterer Teil der „Alice im Wunderland“ – Serie von Ryo Takagi, wenngleich es sich dieses Mal kaum Bezüge zu der Original Geschichte gibt. Stattdessen legt sie einen recht flachen, vorhersehbaren 08/15 – Boys Love Manga vor, der nicht so recht überzeugen kann. Die Charaktere sind stereotyp, bei den Zeichnungen gibt es gravierende anatomische Schwächen, die sich seit Jahren in Ryo Takagis Stil gehalten haben. Somit ist „Wonderland Love“ nur etwas für Hardcore-Fans der Mangaka und diejenigen, die nahezu alle deutschen Veröffentlichungen besitzen müssen.

Wonderland Love: © 2012 Ryo Takagi, Kadokawa Shoten / EMA

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Thief’s Game

Name: Thief’s Game
Englischer Name:
Originaltitel: Kaitou Game
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2009
Deutschland: EMA 2011
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Thief’s GameStory:
Der junge Shiki fühlt sich alles andere als Wohl in seinem Elternhaus. Seitdem seine Mutter gestorben ist, tyrannisieren ihn seine Stiefmutter und seine Brüder. Selbst sein Vater scheint nicht viel von ihm zu halten, ist jedoch sehr selten zuhause. Als eines Nachts ein berüchtigter Dieb inklusive Beute in sein Zimmer flüchtet, versteckt er sich zusammen mit diesem vor seinen Brüdern. Da der Einbrecher mitbekommt, wie über Shiki gesprochen wird, bietet er ihm an mitzukommen, verschwindet jedoch, bevor Shiki ihm antworten kann.

Bereits am nächsten Tag tauchen die nächsten Probleme auf. Ein Ring von Shikis Stiefmutter ist verschwunden und sofort wird Shiki verdächtigt ihn gestohlen zu haben. Da er dem Dieb geholfen hat, kann er nicht nachweisen, dass er den ganzen Abend sein Zimmer nicht verlassen hat und gerät so immer stärker unter Verdacht. Schließlich wird Seomi, der talentierter Kommandant der Schutztruppen wird geschickt, um den Fall zu untersuchen. Der junge Kommandant ist niemand anderes als der Dieb von letzter Nacht, doch Shiki kann ihn unmöglich verraten. Seomi erklärt ihm, warum er stielt und das er Shikis Unschuld beweisen will. Dafür nimmt er Shiki vorerst mit zu sich, damit dieser nicht noch mehr unter seiner Familie zu leiden hat.

Shiki beginnt nach und nach auf Seomis Worte zu vertrauen und schließlich verliebt er sich in ihn, da Seomi der einzige Mensch ist, der ihm vertraut und ihn liebevoll behandelt. Seomi, der bereits einen verdacht hat, wer den Ring wirklich gestohlen haben könmnte, beschließt als Dieb erneut in Erscheinung zu treten, dieses Mal jedoch um Shikis Unschuld zu beweisen, was ihm auch gelingt. Da Shiki Seomi nicht mehr verlassen will, beschließt er bei ihm zu bleiben. Doch schon bald tauchen neue Probleme auf, da Shiki Anwalt werden will und dafür wieder zur Schule geht, und Seomi plötzlich in zweifacher Hinsicht Konkurrenz bekommt …

Eigene Meinung:
„Thiefs Game“ ist ein weiterer Band der „Game“-Reihe von Ryo Takagi. Er hat nicht viel mit den anderen Teilen zu tun, kann also ganz für sich gelesen werden. Die Geschichte ist recht simpel, wenngleich es zumindest verschiedene kleine Abenteuer gibt. Leider wird den Raubzügen und den wirklichen Einbrüchen nur wenig Platz eingeräumt, es geht vorwiegend um die Beziehung zwischen Shiki und Seomi. Sicherlich tauchen später auch andere Charaktere auf, teilweise ebenfalls Diebe, doch die Geschichte bleibt trotzdem recht flach.

Die Hauptcharaktere sind sehr sterotyp, teilweise sehr simpel gestrickt. Man erfährt nicht viel über Seomi, einen Grund für die ganzen Diebstähle ist zwar vorhanden, jedoch wirkt er nur vorgeschoben, da man nie seine kranke Mutter sieht. Ashiki ist der typische, naive, passive Part der Geschichte, der alles versucht, um seinen Geliebten zu unterstützen.

„Thiefs Game“ bietet wenig Neues und verschenkt leider einiges an Potenzial. Es ist schade, dass alles so stereotyp ist und der Manga genauso ist, wie die anderen Werke Ryo Takagis.

Zeichnerisch ist der Manga Geschmackssache. Ryo Takagai hat einen recht gefälligen Stil, jedoch stimmt nac wie vor die Anatomie überhaupt nicht. Die Charaktere haben zu lange Oberkörper, Arme und Beine, teilweise wirken die Gliedmaßen wie Gummi. Zudem mangelt es an Dynamik und Bewegung, da die Charaktere sehr statisch wirken und selbst bei Actionszenen alles sehr gestellt wirkt.

Die Gesichter und Haare sind hübsch anzusehen. Man merkt beim Lesen, dass dies ihr Steckenpferd ist, weswegen die Seiten des Mangas nur selten Ganzkörperansichten beinhalten. Zumeist muss man sich mit den Gesichtern der Charaktere begnügen, die man nur dank der Frisuren auseinander halten kann. Zudem verzichtet sie fast vollständig auf Hintergründe, und arbeitet lieber mit Rasterfolien. Das macht den Manga insgesamt recht langweilig.

Insgesamt ist „Thiefs Game“ nur etwas für Fans der Künstlerin und für solche, die Boys Love und Comedy mögen. Wer es tiefgründig mag und ausgefeilte Geschichten bevorzugt oder interessante Charaktere sucht, sollte über Ryo Takagis Mangas einen Bogen machen …

© Koriko

Thief’s Game: © 2009 Ryo Takagi, Kadokawa Shoten Co., Ltd. / EMA

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The Devil Within

Name: The Devil Within
Englischer Name: The Devil Within
Originaltitel: Tenshi no Naka ni Akuma Ari
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2003
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

The Devil Within Band 1Story
Als Rion noch ein kleines Mädchen war, fand sie im Arbeitszimmer ihres Vaters ein Video. Es war ein Video für Erwachsene und trotzdem hat sie es sich angeschaut. In diesem Video nahmen Dämonen junge unschuldige Jungs in Besitz und ließen diese zu Dämonen heran wachsen. Diese Dämonen fielen dann über junge Frauen her. Seit diesem Tag hat Rion Männern gegenüber ihre eigene Vorstellung. Kleine Jungs sind unschuldig wie Engel und große Jungs sind Dämonen. Selbst ihren eigenen Vater bezeichnet sie als Oberteufel.

Inzwischen ist Rion etwas älter, hat ihre Einstellung Männern gegenüber aber kein Stück geändert. Ganz zum Leidwesen ihrer Mitschülerinnen, die ihre Ansichten ganz und gar nicht teilen und schon gar nicht nachvollziehen können. Sie selbst schwärmen für süße Schauspieler und Sänger und bewundern diese in Zeitschriften. Immer wieder versuchen sie Rions Einstellung zu ändern, indem sie ihr die schönen Fotos dieser Jungs zeigen, doch Rion zeigt so gar kein Interesse. Sie bezeichnet sie alle als Dämonen. Die Mädchen wissen langsam nicht mehr weiter. Wenn Rion so weiter macht und alle Jungen als Dämonen bezeichnet, wird sie nie einen Freund finden. Doch Rion findet ja nicht das alle Jungen Dämonen sind. Erst in der Pubertät entwickeln sie sich zu Dämonen.

Nach der Schule geht Rion einkaufen, denn der Oberteufel lässt sich heute wieder einmal blicken und bringt immer sehr großen Hunger mit. Es ist ziemlich spät geworden, als Rion mit den Einkäufen den Park durchquert. Plötzlich raschelt es hinter ihr und ein verwahrloster unheimlicher Mann steht vor ihr. Dieser betrachtet ihre Einkaufstüten und bettelt nach etwas zu Essen. Rion reagiert nicht wirklich, daher fällt der Mann über sie her. Auch wenn dieser Mann nur etwas zu Essen möchte, ist er Rions Ansicht nach trotzdem ein Dämon. Weil der Hunger den Mann völlig blendet und ihm die Sinne raubt, fasst er Rion versehentlich an ihre Brüste. Im selben Moment entschuldigt er sich auch schon dafür.

Kurz darauf taucht ein zweiter Dämon auf und geht dazwischen. Er legt sich mit dem hungrigen Dämon an. Rion ist fassungslos. Ist da irgendwo ein Nest oder was?! Sie nimmt etwas zu Essen und wirft es in die Büsche. Der verwahrloste Dämon springt hinter dem Essen her. Der andere fragt Rion ob alles in Ordnung sei. Doch diese lässt sich nicht beirren. Sie erwidert nur, dass er ihr nichts vor machen braucht. Erst würde er ihr helfen und dann doch über sie herfallen. Sie weiß sehr wohl, dass in jedem Mann ein Dämon stecken würde. Mit diesen Worten lässt sie den Mann stehen und läuft nach Hause.

The Devil Within Band 2Endlich zu Hause. Rion betritt den Fahrstuhl und ist etwas erleichtert. Doch dann hört sie eine Stimme. Sie schaut aus dem Fahrstuhl und sieht wie ein weiterer Dämon auf sie zugelaufen kommt. Schnell drückt sie auf die Taste für ihr Stockwerk. Sie schließt sich doch nicht freiwillig mit einem Dämon ein. Doch dieser schafft es den Fahrstuhl zu betreten bevor die Türen schließen können. Jetzt beschwert er sich bei Rion. Er hätte doch schließlich gerufen, dass er mitfahren möchte und trotzdem wollte sie die Tür schließen. Rion kann es nicht fassen. Was für ein Horrortag.

Sie verlässt den Fahrstuhl um die Treppe zu nehmen. Der Dämon schaut sie verdutzt an und fragt in welche Etage sie denn müsse, weil sie ja so viel zu schleppen hat. Rion antwortet noch, dass sie in den 21. Stock muss. Auf dem Weg nach oben bemerkt Rion dann auch, wie anstrengend der Weg über die Treppe ist. Sie macht eine kurze Pause. Plötzlich kommt eine Katze auf sie zugelaufen, doch bevor diese Rion anspringt wird sie von einem Jungen gefangen. Rion traut ihren Augen nicht. Dieser Junge gleicht einem Engel. Er ist genau ihr Typ. Als der Junge gehen will ruft Rion ihn zurück. Weil sie aber nicht recht weiß was sie ihm sagen soll, behauptet sie das es ihre Katze sei. Der Junge wollte sie wohl behalten, weil sie sehr selten ist, reicht sie ihr aber. Rion bietet ihm an, dass er sie ja ab und zu besuchen könne, um mit der Katze zu spielen. Der Junge stimmt zu, fragt anschließend aber auch, ob sie auf diese Art viele Jungen in ihre Wohnung lockt. Schließlich wäre er ein Junge. Diesen Satz beendet er indem er Rion küsst. Diese ist erstarrt vor Glück.

Als sie ihre Wohnung betritt, scheint das Glück allerdings vorbei zu sein. Denn sie wird von gleich drei Dämonen in Empfang genommen. Und allen ist sie heute bereits begegnen. Zum einen ist da der hungrige Dämon, der sich jetzt allerdings ordentlich hergerichtet hat. Auch der vermeintliche Retter von vorhin steht vor ihr und der Dämon aus dem Fahrstuhl. Was hat das nur zu bedeuten?! Genau das fragt sie den Oberteufel. Dieser antwortet nur ganz gelassen, dass es sich hier um ihre Heiratskandidaten handelt.

Was nun? Rion hat sich doch schon in diesen Engelsgleichen Jungen aus dem Treppenhaus verliebt. Soll sie jetzt wirklich einen Dämon heiraten? Was soll sie nur tun? Und sind diese Männer wirklich Dämonen oder bildet Rion sich das alles nur ein?

Eigene Meinung
Dieser Manga ist sehr witzig gemacht. Die Zeichnungen sind sehr schön und stellt die Emotionen der Charaktere sehr gut dar. Auch die Handlung ist sehr witzig und sorgt für einige Überraschungen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

© AyaSan

Tenchi no Naka ni Akuma Ari: © 2003 Ryo Takagi, Shinshokan/EMA

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Prince’s Game

Name: Prince’s Game
Englischer Name: Prince’s Game
Originaltitel: Oujisama*Game
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2004
Deutschland: EMA 2009
Mangaka: Ryo Takagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Prince's GameStory:
Ryo Takagis „Prince’s Game“ ist eine Sammlung von Kurzmangas, die allesamt nach demselben Schema verlaufen- „Prinz vs. XXX“. Damit reiht sich der Band in weitere Mangas dieser Art ein, die die Zeichnerin herausgegeben hat. Von diesen ist bereits „King’s Game“ in Deutschland erschienen.

In der ersten Kurzgeschichte „Prinz vs. Sklave“ geht es um den Prinzen Shuki, der eines Tages einen neuen Sklaven namens Fanlon kennenlernt, der ihm dienen soll. Doch gerade dieser umarmt ihn bei der ersten Begegnung und scheint ihn nur zu gut zu kennen. Als Fanlon ihm irgendwann beim Lernen unter die Arme greift, will Shuki nur noch von ihm unterrichtet werden. Zudem warnt Fanlon ihn vor seinem eigentlichen Lehrer, doch Shuki begreift erst die Gefahr als es fast zu spät ist…

„Prinz vs. Attentäter“ erzählt die Geschichte des ersten Prinzen Ryuen, der aufgrund seiner Position von einem Attentäter angegriffen wird. Jedoch kann er den jungen Seiran überwältigen und schlägt ihm einen ungewöhnlichen Handel vor- Seiran soll tagsüber seine Verlobte mimen und erhält dafür jeden Abend die Gelegenheit Ryuen zu töten. Sollte ihm das nicht gelingen, so soll er mit dem Prinzen das Bett teilen.

Bei der dritten Geschichte handelt es sich um die jungen Männer Rai und Rei, die jeweils das Amt des linken Kanzlers und des rechten Kanzlers von Ryuen innehaben. Rei selbst ist schon seit Ewigkeiten in Ryuen verliebt, doch auch sein Gegner Rai scheint ein Auge auf den ersten Prinzen geworfen zu haben. Allerdings scheinen Rais Augen eher auf Rei zu liegen, als auf Ryuen, besonders als dieser erneut Opfer eines Attentäters wird.

Das letzte Kapitel dreht sich um den jüngsten Prinzen Kagetsu, der sich in den Söldner Jin verliebt hat und sich daher jeden Abend aus dem Schloss schleicht, um diesem seine Liebe zu gestehen. Jin hält das Anfangs für ein Spiel, doch schon bald muss er akzeptieren, dass es Kagetsu mehr als ernst ist. Als dann auch noch Kagetsus Leibwache Suzaku auftaucht und für weitere Missverständnisse sorgt, überschlagen sich die Ereignisse.

Eigene Meinung:
„Prince’s Game“ ist vom Stil er nicht anders als „King’s Game“, nur dass man hier mehr Geschichten mit unterschiedlichen Charakteren hat, die allerdings in ein und derselben Umgebung spielen. So findet man Überschneidungen im Bezug auf Charaktere und Setting in den verschiedenen Geschichten und wird auch einige Charaktere aus dem Mangas „King’s Game“ wiedererkennen. Im Grunde spielt „Prince’s Game“ sogar vor der Handlung von „King’s Game“. Insgesamt betrachtet ist der Manga auch nicht sonderlich innovativ. Dem Leser bietet er seichte Shonen-Ai Kost, ohne sonderlich tiefgründige Storylines, was in anbetracht der Tatsache, dass es sich um Kurzmangas handelt auch weniger verwunderlich ist. Das Schema „Prinz vs. XXX“ wird beharrlich beibehalten und ödet mit der Zeit schon ein wenig an, besonders da „Prince’s Game“ durch eine Sache besticht- durch das Fehlen sämtlicher Frauen. Wenn überhaupt welche auftauchen, dann lediglich auf ein bis zwei Panelen im Hintergrund.

Ryo Takagis Zeichenstil ist nett, aber im Vergleich zu anderen BL-Mangas ein bisschen einfach und anatomisch weniger korrekt geraten ist. Die Gesichter und Haare sind sehr schön, jedoch sind die Körper oftmals durch den langen Oberkörper und die gummiartigen Gliedmaßen falsch. Auch sind Hintergründe kaum vorhanden und es gibt unmäßig viele SD-Einlagen, die den Comedy-Charakter des Mangas zusätzlich unterstreichen.

Insgesamt ist „Prince’s Game“ nur etwas für Hardcore Fans des Zeichnerin oder Liebhabern leichter Yaoi-Kost. Wer zusätzlich noch Comedy mag und es mit einer logischen Handlung nicht so genau nimmt, wird ebenfalls nichts falsch machen. Alle anderen sollten sich vielleicht doch nach anderen Mangas umschauen, gerade auf dem deutschen BL-Markt gibt es mehr als genug davon.

© Koriko

Prince’s Game: © 2004 Ryo Takagi, Kadokawa Shoten / EMA

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