Hina & Gen

Name: Hina & Gen
Englischer Name:
Originaltitel: Hidamari no tsuki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Moe Yukimaru
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nachdem der Vater die Familie verlassen hat, leben Hina Anamiya, ihre kleine Schwester Iroha und die Mutter alleine. Seitdem kümmert sich Hina um den Haushalt und geht in der Rolle der Hausfrau und Mutter auf. Als Hinas Mutter wieder heiraten möchte, wird die Familie plötzlich deutlich größer oder doch nicht? Hinas Stiefvater hat einen Sohn namens Gen, der nur einen Monat jünger ist als Hina. Doch dieser ist ein erfolgreicher Mangaka und hat wenig Zeit. Dazu kommt, dass er auch wenig Interesse an seiner Familie hat und diese nicht zu brauchen scheint.

Hina gibt jedoch nicht auf. Immer wieder sucht sie den Kontakt zu Gen und wird oft von ihm abgewiesen. Doch Stück für Stück scheint sie ihn zu erreichen und er zieht sogar wieder zu Hause ein.

Wenig später kommt auch Todo-kun wieder in die Schule, der sich ein Bein gebrochen hatte. Hina und Todo kennen sich schon seit der Grundschule. Todo ist erstaunt, wie gut sie sich mit Gen versteht und ist eifersüchtig. Hina ist leider die Einzige, die nicht bemerkt hat, dass Todo in sie verliebt ist. Doch auch Gen scheint vielleicht mehr für sie zu empfinden als geschwisterliche Gefühle…

Eigene Meinung
„Hina & Gen“ ist eine Kurzserie von Moe Yukimaru. Es handelt sich dabei um einen wenig innovative, aber gut gemachten Manga. Eine Geschichte mit Stiefgeschwistern, gab es schon ab und zu z.B. in „Marmalade Boy„.

Die Charaktere sind alle sehr sympathisch. Hina, die fürsorgliche große Schwester scheint in ihrer Rolle voll aufzugehen und ist wohl am glücklichsten, wenn sie ihre Familie um sich hat. Gen dagegen ist zwar in der Schule äußerst beliebt, aber von seiner neuen Familie möchte er aus Selbstschutz erst einmal nicht viel wissen. Dies ändert sich Stück für Stück.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt.

Rund um ist „Hina & Gen“ eine nette Dreiecksgeschichte mit Stiefgeschwistern. Mit nur zwei Bänden hat die Geschichte einen guten Umfang, so dass sie rasch erzählt ist und gut unterhält.

 Hidamari no tsuki: © 2017 Moe Yukimaru, Shueisha / Tokyopop

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Unwiderstehlicher S

Name: Unwiderstehlicher S
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi wa S ni Sakarenai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2018
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Ai Hibiki
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Finanziell am Ende, wegen der Schulden ihres Vaters, sieht Miku keinen anderen Ausweg, als sich als Mätresse für einen reichen Verwandten anzubieten. Allerdings wird sie gar nicht erst zu ihm vorgelassen, sondern muss sich mit dem Butler Sogo auseinandersetzen. Dieser sieht in ihr kein Potenzial als Liebhaberin und weist sie ab. Doch Miku gibt nicht klein bei – da auch das Leben ihrer Mutter auf dem Spiel steht – und bittet Sogo um Unterricht, um am Ende doch würde zu sein eine Mätresse zu werden.

Dieser geht das Training allerdings ziemlich forsch an. Überfordert mit der Situation und ihren Gefühlen bleibt Miku aber keine andere Wahl, als sich Sogo zu fügen und zu tun was er verlangt.

Ein erotisches Spiel beginnt, wie es endet, wird sich zeigen!

Eigene Meinung
„Unwiderstehlicher S“ bietet reichlich nackte Haut und Sex. Die Handlung steht dabei ein wenig im Hintergrund und bietet auch nicht wirklich etwas Neues. Dennoch macht der Manga Spaß, zumal die expliziten Szenen immer geschmackvoll und gut in Szene gesetzt sind.

Interessant ist zu dem auch das Verhältnis zwischen Sogo und Miku. Irgendwie hab ich den Verdacht, dass hinter Sogo doch mehr steckt, als man zuerst vermuten mag. Ist er vielleicht in Wirklichkeit der Verwandte zu dessen Mätresse sie werden will? Denn den Verwandten hat man bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Vielmehr dreht sich im Augenblick alles nur um Sogo und Miku! Also wird man sich aus Neugier darüber schon die kommenden Bände noch holen!

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und sollte auch beachtet werden. Für jüngere Leser sind das Thema des Manga und der hohe Sexanteil noch nicht wirklich was.

Fans von erotischen Liebesgeschichten sollten bei „Unwiderstehlicher S“ ruhig zu greifen. Falsch macht man damit ganz sicher nichts!

Unwiderstehlicher S: © 2018 Ai Hibiki, Shogakukan/ Tokopop

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Lieblingsstücke

Name: Lieblingsstücke
Englischer Name:
Originaltitel: Nana Haruta renai monogatarishu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Nana Haruta
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In der ersten Geschichte „Samurai Darling“ geht es um Amiko. Sie ist Schülerin einer Mädchenschule und hat sich auf ihrem Schulweg in einen Jungen von der Nishi-Highschool verliebt. Mit ihren Freundinnen macht sie sich auf dem Schulfest der Nishi auf die Suche nach dem Jungen, um ihm näher zu kommen. Doch auf ihrer Suche trifft sie auf einen Samurai, in den sie sich Hals über Kopf verliebt!

Die hübsche Rika ist der Hauptcharakter von „ein schwieriges Alter“. Sie war noch nie mit einem Jungen zusammen und kann nicht verstehen, warum ihre Klassenkameradinnen so Interesse an einem möglichen Liebesleben haben. Besonders die Vorstellung einen Jungen zu küssen, findet sie schrecklich. Mit ihrem Mitschüler Sakaki versteht sich Rika sehr gut und kommt auch mit ihm zusammen. Wird sie mit ihm glücklich werden?

In „Blumen, die im Himmel blühen“ sind Eri und Asano gerade zusammen gekommen. Eri möchte gerne mit Asano das Feuerwerk beim Straßenfest ansehen. Sie wartet täglich darauf, dass er sie einlädt. Wird sie mit Asano auf das Fest gehen?

In „das unsichtbare Mädchen“ ist Risa in ihrem Kindheitsfreund Yuki verliebt. An seinem Geburtstag schenkt sie ihm einen selbst gemachten Schokoladenkuchen. Doch er würdigt ihr Geschenk nicht und lässt den Kuchen auch noch achtlos fallen. Risa rennt weinend davon. Da erscheint aus dem Nichts eine Stimme. Yuki bekommt schlimme Kopfschmerzen. Als er wieder zu sich kommt, ist er selbst ein Geist und erlebt die Geschehnisse des Vortags…

Mana hat sich in der Geschichte „Das Symbol der Liebe“ in ihren Mitschüler Kiichi verliebt. Sie ist sehr eifersüchtig auf dessen Kindheitsfreundin. Mana macht sich große Hoffnungen, da Kiichi sie als Einzige anlächelt. Werden sie zusammenkommen?

Eigene Meinung
„Lieblingsstücke“ ist der zweite Sammelband von Nana Haruta, welcher in der „I Love Shojo Short Story Collection“ erscheint. Wie schon im ersten Band „Kleine Schätze“ enthält der Band ausschließlich ältere Kurzgeschichten von Nana Haruta. 

Die fünf Geschichten sind wie schon in „Kleine Schätze“ recht einfach gezeichnet, da diese am Anfang von Nana Harutas Kariere entstanden sind. Die Geschichten sind sehr simpel gestickt und vorhersehbar.

Rundum ist „Lieblingsstücke“ ein netter Manga für Zwischendurch. Fans von Nana Haruta, die schon „Kleine Schätze“ mochten, können bei diesem Manga zugreifen. 

Nana Haruta renai monogatarishu: © 2015 Nana Haruta, Shueisha / Tokyopop

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Aller Anfang ist Sex

Name: Aller Anfang ist Sex
Englischer Name:
Originaltitel: Sex kara Hajimaru Ai wa Aru no ka
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Chiyori
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Ari ist entsetzt, als sie erfährt, dass es eine neue Frau im Leben ihres Vaters gibt. Seit der Scheidung ihrer Eltern waren sie Beide allein und nun soll sie ihn auf einmal teilen. Zudem bringt diese Frau auch Kinder mit in die neue Beziehung. Einer davon ist Ritsu, welcher ebenfalls auf Aris Schule geht und keinen guten Ruf hat, wenn es um Mädchen geht. Angeblich treibt er es sehr gern, hat aber an einer weiteren Beziehung kein Interesse.

Das junge Mädchen will dies für sich nutzen und mit Ritsu schlafen, um so ihre Eltern auseinander zu bringen. Allerdings haben die Beiden nicht mit ihren aufkeimenden Gefühlen gerechnet! Tun sie es wirklich miteinander? Schaffen sie es die Eltern zu trennen oder sehen sie ein, dass dies selbstsüchtig wäre? Und wird aus ihnen am Ende wirklich noch ein richtiges Paar?

Eigene Meinung
„Aller Anfang ist Sex“ ist eine interessante Geschichte für zwischen durch. Der Manga ist nicht gerade anspruchsvoll, aber für einen Einzelband dennoch recht emotional und spannend gemacht. Allerdings hätte man daraus noch mehr machen können, wenn man der Handlung durch weitere Bände noch mehr Raum zum entfalten gegeben hätte.

Man kann Aris Sicht der Dinge gut verstehen, auch wenn man weiß, dass man so nicht handeln sollte. Ritsu bleibt ein wenig farblos und von den Eltern sieht man nicht gerade viel. Noch eher von dem Vater, als von Ritsus Mutter, aber die Szenen mit dem Vater sind dafür mitunter ganz lustig. Mit Ritsus älteren Bruder kommt auch kurz noch ein Liebesrivale auf, aber der ist so schnell wieder weg, dass man sich den Teil mit ihm auch hätte sparen können ohne der Geschichte zu schaden.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Sehr detailreich und schön anzusehen, aber abheben tut sich der Stil der Mangaka nicht wirklich von anderen Manga des Shojo Genre.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren. Hätte aber auch niedriger ausfallen können, da es sexuell nicht wirklich viel zu sehen gibt.

Fans von romantischen Shojo Manga, in denen es auch gern emotional zu gehen darf, sollten bei „Aller Anfang ist Sex“ beherzt zu greifen! Einen Fehler macht man damit nicht!

Aller Anfang ist Sex: © 2017 Chiyori, Shogakukan/ Tokyopop

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Liebe kennt keine Deadline!

Name: Liebe kennt keine Deadline!
Englischer Name:
Originaltitel: Sensei, Shimekiri made Matte 
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Kayoru
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Ichika kann man voll und ganz als Otaku bezeichnen. Was man ihr früher auch äußerlich angesehen hat. Nach einem Vorfall auf ihrer alten Schule verändert sie sich drastisch und versucht ihre Otaku Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber das ist schwerer als gedacht, als sie kurz darauf auf Subaru trifft, der sich als Mangaka ihres Lieblings Manga entpuppt.

Ehe sie sich versieht, arbeitet sie sogar mit ihm an dessen Manga und bald keimen zarte Gefühle auf. Zumal Subarus Temperament auch noch ihrem Lieblingscharakter aus dem Manga zu gleichen scheint.

Allerdings bleibt Subaru nicht der Einzige, der Interesse an dem jungen Mädchen zeigt. Ein weiterer Mangaka, der ebenfalls auf ihre Schule geht, entwickelt ein gewisses Interesse an ihr. Am Anfang wegen ihres Aussehens, aber wird das so bleiben?

Für wenn wird sich Ichikas Herz sich am Ende entscheiden?

Eigene Meinung
„Liebe kennt keine Deadline!“ ist ein wirklich guter Shojo Manga mit viel Herz und Witz.

Die Geschichte fand ich gerade deswegen gut, weil darin männliche Mangaka und ein weiblicher Otaku vorkommen. Ist sonst ja meist nicht so! Daher hat die Geschichte endlich mal wieder einen frischen Ansatz, in der doch sonst recht tristen Welt der Shojo Manga. Leider laufen die Geschichten der letzten Zeit ja einfach zu konform ab und hatten nicht viel neues zu bieten.

Zwar wird es bei diesem Manga vom Grundgerüst her auch so sein! Allerdings macht der Hintergrund der verschiedenen Charaktere, was Manga und Fan sein angeht, die Geschichte schon wieder so interessant, dass man darüber hinweg sehen kann und wird.

Die Charaktere sind zudem in ihren Wesen recht sympathisch und man freut sich darüber immer mehr über sie zu erfahren. Wobei gerade Pink Himejima noch so einige Rätsel aufgibt! Er ist der zweite Mangaka an der Schule, der gern hübsche Mädchen aufreizend in seinen Manga darstellt und ein Auge auf Ichika geworfen hat. Zwischen ihm, Ichika und Subaru scheint es sicher noch zu einigen Verwicklungen zu kommen, bevor diese ihr Herz endgültig verschenken wird.

Zeichnerisch ist der Manga ebenfalls sehr gut. Wie von Kayoru auch erwartet! Zwar sind die Charaktere wie immer ein wenige stereotyp, aber damit kann man wegen der interessanten Geschichte gut leben.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und passt ganz gut. Zwar passiert nicht viel aufreizendes, aber es gibt schon ein paar Schauwerte zusehen.

Fans von Kayoru und guten Shojo Manga, sollten bei „Liebe kennt keine Deadline!“ unbedingt zugreifen!

Liebe kennt keine Deadline!: © 2017 Kayoru, Shogakukan/ Tokyopop

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Reflections of Ultramarine

Name: Reflections of Ultramarine
Englischer Name:
Originaltitel: Gunjo reflection
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Altraverse 2019
Mangaka: Mayu Sakai
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Koharu Hiragi beginnt ihr Highschool-Leben an der Privatschule Funakoshi. Zwei von acht Klassen eines Jahrgangs haben den Schwerpunkt Entertainment. In diese Klassen gehen nur Schüler, die im Showgeschäft aktiv sind. Koharu hat zwar bisher nur kleine Rollen gespielt, doch auch sie kommt in eine der Klassen. Dort ist sie umgeben von bekannten Models, Sängern und Schauspielern.

Außerdem ist in ihrere Klasse ihr Sandkastenfreund Keigo Konno, der ein bekannter und äußerst beliebter Schauspieler ist. Auch Koharu träumt davon einmal eine berühmte Schauspielerin zu werden. Als sie klein war, ging sie mit ihrem Onkel ins Kino und hat in einem Film einen Jungen gesehen, der ihr Mut gegeben hat. Sie wünscht sich seit dem diesem Jungen wieder zu begegnen. 

An der Funakoshi ist es Tradition, dass die neuen Schüler der Businessklasse ein Theaterstück aufführen. Koharu zieht zufällig die Rolle der Julia in „Romeo und Julia“. Die Rolle des Romeos erhält ihr Mitschüler Ren Serizawa. Dieser gibt jedoch seine Rolle an Keigo ab.

Am Tag der Aufführung verspätet sich Keigo so sehr, dass die Aufführung ohne ihn laufen muss. Nun ist guter Rat teuer. Letztendlich übernimmt Serizawa doch seine Romeo-Rolle und rettet so die Aufführung. Wird die Legende war werden und Koharu wird ein Star? Wird sie den Jungen von damals wiederfinden oder ist sie ihm vielleicht bereits schon begegnet?

Eigene Meinung
Mit „Reflections of Ultramarine“ präsentiert Mayu Sakai einen weiteren typischen Shojo-Manga, der diesmal im Showbusiness spielt. Es handelt sich dabei um eine klassische Dreiecksgeschichte für Teenager. 

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Koharu ist ein hübsches, fröhliches Mädchen, die bei Niemandem Berührungsängste zu haben scheint. Keigo ist ein beliebte Schauspieler, der sich in seine Sandkastenfreundin verliebt hat. Ren ist eher schroff und etwas mysteriös.

Zeichnerisch ist die Serie, wie von Mayu Sakai gewohnt, gut umgesetzt. Die doch recht vielen Charaktere kann man gut unterscheiden. Hintergründe und Charaktere sind sehr detailliert gezeichnet.

Rundum ist „Reflections of Ultramarine“ ein unterhaltsamer Manga von der bekannten Mangaka Mayu Sakai. Die Tatsache, dass sich in dieser Serie viel um das Showbusiness dreht, ist eine angenehme Abwechslung zu anderen Shojo-Manga. Die Geschichte wird recht zügig erzählt, so dass man wohl davon ausgehen kann, dass die Serie nicht so lang wird. Kaufempfehlung!

Gunjo reflection: © 2017 Mayu Sakai, Shueisha / Altraverse

 

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XX me! Couple Arc

Name: XX me! Couple Arc
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi ni xx shinasai! Couple-hen
  Japan: Kodansha 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Ema Toyama
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Yukina hat es endlich geschafft! Als erfolgreiche Autorin Yupina ist ihr Handyroman zurzeit in aller Munde. Sogar einen Auftritt im Fernsehen hatte sie schon.

Doch mit dem Wechsel in die Oberschule ergeben sich neue Schwierigkeiten. Es hat sich unter den Schülern herumgesprochen, dass Yukina ihr persönliches Umfeld im Handyroman verarbeitet. Aus diesem Grunde wird Yukina von ihren Mitschülern gemieden. Und auch Handyromane an sich sind in der Oberstufe nicht mehr so beliebt, wie in der Mittelstufe.
Zu allem Überfluss sind auch die Treffen mit Shigure zurzeit eher selten. Er ist an eine renommierte, private Schule gewechselt, die jegliche Beziehung zu einer Freundin untersagt. Seitdem gab es also auch keine „Missions“ mehr. Yukina spürt daher starke Entzugserscheinungen. Ihr Verlangen nach Shigure und seinen Zärtlichkeiten wächst jeden Tag mehr.

Natürlich gehen Yukinas Sehnsüchte auch an Hisame nicht unbemerkt vorbei. Er nutzt die Gelegenheit, um erneut Unruhe zu stiften. Eines Nachmittags präsentiert er Yukina Shigures Handy, welches er unbemerkt an sich genommen hat. Yukina traut ihren Augen nicht, denn darauf befinden sich heimliche Nachrichten zu einem anderen Mädchen. Was hat es damit auf sich? Verbringt Shigure seine Zeit mit einem anderen Mädchen?

Eigene Meinung
Fast drei Jahre nachdem Ema Toyamas Serie „xx me!“ ein Ende gefunden hat, geht es in einem Einzelband noch einmal weiter. Inhaltlich schließt „xx me! Couple Arc“ zeitnah nach dem Ende der Hauptserie an. Vorkenntnisse sollten daher auf jeden Fall vorhanden sein.

Dabei beinhaltet „xx me! Couple Arc“ keine inhaltlosen Site-Stories, nur um noch mal Geld aus dem Erfolg der Ursprungsserie zu ziehen, sondern den Fans von „xx me!“ wird tatsächlich ein echter Mehrwert und eine vollwertige Weiterführung der Handlung geboten. Es ist also interessant, zu sehen, was aus den Charakteren und Pärchen geworden ist.

Zeichnerisch bleibt Ema Toyama ihrem Stil treu. Die Autorin gibt jedoch an, dass es ihr schwergefallen ist, noch mal ihren alten Stil zu verwenden und zu versuchen, dass „xx me! Couple Arc“ optisch gleichbleibt.

Mir hat „xx me! Couple Arc“ sehr gut gefallen. Es war spannend, romantisch und überraschend zu gleich. Man bekommt direkt Lust, noch mal bei den Ursprüngen der Geschichte zu beginnen.

© Izumi Mikage

xx me! Couple Arc: © 2018 Ema Toyama, Kodansha / EMA

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Voll erwischt!

Name: Voll erwischt
Englischer Name: You got me, Sempai!
Originaltitel: Mairimashita, Senpai!
  Japan: Kodansha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Azusa Mase
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Als eines Tages auf Serinas Schreibtisch in der Schule der Text eines Lovesongs geschrieben steht, ist sie sofort verzaubert. Die tiefgründigen Worte berühren sie zutiefst, sodass sie unbedingt herausfinden muss, wer diese Nachricht hinterlassen hat. Und tatsächlich stammen die Worte von Mizukawa, einem Jungen, der eine Klassenstufe über Serina ist.
Doch Mizukawa kennenzulernen scheint schwerer als gedacht.

Weder im Computerraum, noch bei einer Einladung zum Karaoke gewinnt sie Mizukawas Interesse. Er bleibt abweisend und desinteressiert. Doch Serina lässt sich davon nicht entmutigen.

Als sie Mizukawa eine Auswahl an CDs mitbringt, die ihre persönlichen Lieblingslieder enthalten, scheint Serina ihn endlich auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Ihr Herz schlägt wie wild, als Mizukawa am Bahnhof steht, um sich für die CDs zu bedanken. Serina wird plötzlich klar, dass sie sich Hals über Kopf in Mizukawa verliebt hat. Sie kann sich diese Chance einfach nicht entgehen lassen und beichtet ihm ihre Gefühle. Serina möchte Mizukawas Freundin sein und bittet ihn um eine Beziehung. Und auch wenn beide nicht viel voneinander wissen, hofft Mizukawa, dass sich aus Zuneigung und Interesse die wahre Liebe entwickeln kann. Er willig einer Beziehung auf Probe ein.

Doch Serina weiß eigentlich gar nichts über Beziehungen. Was tut man, wenn man ein Paar ist? Und wie sich herausstellt, verläuft auch ihr erstes Date alles andere als geplant. Eine außergewöhnliche Liebe beginnt…

Eigene Meinung
„Voll erwischt“ ist endlich mal wieder ein Shojo-Manga, dass es schafft, auch eingefleischte Shojo-Fans zu überzeugen. Die Liebe wird hier auf eine außergewöhnliche Weise dargestellt.

Die Geschichte von Mizukawa und Serina ist überdurchschnittlich einfühlsam. Die Serie ist von kleinen, ausgefallenen Gesten übersät, die „Voll erwischt“ zu etwas Besonderem machen.
Es ist derartig erfrischend, im überfüllten Markt von Shojo-Manga, noch mal etwas Neuartiges zu entdecken.

Der Zeichenstil ist sehr zart und sanft. Die Bilder wirken zunächst etwas einfach, aber schnell findet man Gefallen daran, denn die Zeichnungen passen perfekt zur gefühlvollen Handlung. Szenen, die voller Emotionen stecken, wirken hingegen sehr ausdrucksstark. Der Leser wird förmlich mitgerissen. Die einzelnen Gesten der Hauptcharaktere sind dadurch nicht übertrieben, sondern kommen durch die Zeichnungen perfekt zur Geltung.

Allen Fans romantischer Shojo-Manga, die genervt sind, immer wieder das gleiche zu Lesen, kann ich „Voll erwischt“ wärmstens empfehlen.

© Izumi Mikage

Voll erwischt!: © 2016 Azusa Mase, Kodansha/ KAZÉ

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Starlight Dreams

Name: Starlight Dreams
Englischer Name:
Originaltitel: 4gatsu no kimi, Spica
Herausgebracht:

Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: Tokyopop 2019

Mangaka: Miwako Sugiyama
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Sei Satome ist 15 Jahre alt als sie durch die Aufnahmeprüfung der Highschool fällt. Auch die zweite Prüfungsrunde schafft sie nicht. Ihr Lehrer gibt ihr jedoch die Aufnahme-Unterlagen für eine andere Schule, für die sich nicht genug Schüler beworben haben. So schafft sie es also doch noch mit Ach und Krach an die Highschool.

Erst als sie sich die Bücher in ihrer neuen Schule abholen will, erfährt sie, dass sie an einer der besten Schulen der Präfektur gelandet ist. Nach der Einschulungsfeier gibt es den ersten Test, den sie als Schlechteste im ganzen Jahrgang abschließt. 

Nach dem Unterricht geht sie auf das Schuldach und entdeckt dort eine Sternwarte. Darin trifft sie auf den gut aussehenden Mizuki Otaka, der sie in die Sternwarte einlädt. Er lässt sie durchs Teleskop gucken. Außerdem trifft sie dort auf ihren Klassenkameraden und Schulsprecher Taiyo Udagawa, der sich über sie lustig macht. Trotz allem bietet Mizuki ihr die Mitgliedschaft im Astronomieclub an. Seis Name bedeutet nämlich „Spica“ – ein heller Stern im Sternbild der Jungfrau. Als alle Drei ihre Anmeldungen für den Astronomieclub abgegeben, fällt auf, dass ihre Namen übersetzt „Sonne“, „Mond“ und „Sterne“ bedeuten. Ob das Schicksal ist?

Sei hat sich in Mizuki verliebt und freut sich auf jede Minute im Astronomieclub. Doch das Verhältnis zu Taiyo ist weiterhin schwierig. Erst ist Taiyo eifersüchtig und möchte Mizuki nicht mit Sei teilen. Doch dann schwanken seine Gefühle um und er verliebt sich in Sei. Für wen wird sich Sei entscheiden?

Eigene Meinung
„Starlight Dreams“ ist hierzulande die erste Serie von Miwako Sugiyama, die seit 2002 Manga veröffentlicht.

Bei „Starlight Dreams“ handelt es sich um eine typische Dreiecksgeschichte. Auch die Charaktere sind sehr stereotypisch. Sei ist der weibliche Hauptcharakter, der durchschnittlich hübsch ist und schlecht in der Schule. Mizuki ist der stille Schönling mit einer besonderen Vergangenheit. Taiyo dagegen ist ein Großmaul, der Sei gerne neckt. Sei ist jedoch glücklicherweise nicht schusselig oder benimmt sich naiv wie weibliche Charaktere in ähnlichen Mangaserien.

Die Geschichte wird interessant erzählt und ist durch viele komische Szenen sehr unterhaltsam. Jedoch gibt es etliche unlogische Szenen. So sind Taiyo und Mizuki selbst noch nicht im Astronomieclub Mitglied und entscheiden, ob Sei Mitglied werden darf…? Das Erzähltempo ist sehr hoch. Es ist mir persönlich etwas unklar, was Miwako Sugiyama in noch neun weiteren Bänden erzählen will.

Zeichnerisch ist diese Serie eher durchschnittlich. Besonders Sei ist manchmal etwas unförmig und einfach gezeichnet. Die Jungs dagegen sind detaillierter gezeichnet. Die Hintergründe sind eher schlicht gestaltet.

Rumdum ist „Starlight Dreams“ eine typische Dreiecksgeschichte. Durch viele lustige Szenen und sympathische Charaktere hebt sich dieser Manga etwas aus der Menge heraus. Shojo-Fans können gerne einen Blick riskieren.

4gatsu no kimi, Spica: © 2015 Miwako Sugiyama, Shugakukan / Tokyopop

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Ein Freund zum Verlieben

Name: Ein Freund zum Verlieben
Englischer Name:
Originaltitel: Suteki na kareshi
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Kazune Kawahara
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Nonoka Kozakura hat seit frühster Kindheit den Traum mit einem festen Freund beim romantischen Silvester-Countdown dabei zu sein. Nun als Highschool-Schülerin haben ihre Freundinnen feste Freunde, doch sie hat immer noch nicht ihren Prinzen gefunden.

Anfang Dezember beginnt sie nun zu Gruppendates zu gehen, um nun auf Biegen und Brechen einen Freund zu finden. Dadurch trifft sie Naoya, der das Mädchen kennen lernen wollte, welches so verzweifelt einen Freund sucht. Er findet schnell Gefallen daran sie auf den Arm zu nehmen und zu provozieren. Er prophezeit ihr, dass sie nie einen Freund finden wird. Doch so schnell gibt Nonoka nicht auf.

Sie sucht sich extra einen Nebenjob, um neue Leute zu treffen. Doch dadurch trifft sie nur schon wieder auf Naoya, der dort auch arbeitet. Er ist erstaunlich nett zu ihr und hilft ihr beim Job.

Als es Silvester wird, hat Nonoka trotzdem keinen Freund gefunden. Sie ist traurig, doch dann klingelt es plötzlich an der Tür. Naoya möchte mit ihr zum Countdown gehen. Er bietet ihr an, ihr Freund zu sein, damit ihr Traum endlich in Erfüllung geht. Doch dies lehnt sie ab. Sie möchte die Eine für jemanden sein und das trifft auf Naoya nicht zu. Doch als der Countdown zu Ende ist, küsst er sie überraschend. Kann aus den Beiden doch ein Paar werden?

Eigene Meinung
Mit „Ein Freund zum Verlieben“ erscheint die dritte Serie von Kazune Kawahara (u.a. „My Love Story – Ore Monogatari„, „KOKO DEBUT„) beim dritten deutschen Verlag.

Die Geschichte wird recht langsam erzählt. Allen Charakteren wird dadurch viel Zeit gegeben, um sich zu entwickelt. Anfangs mögen sich Nonoka und Naoya nicht sonderlich. Doch durch die ständigen Konfrontationen und auch der vielen Kommunikation zwischen Beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Spannend wird es erst gegen Ende des ersten Bandes als Naoyas Sandkastenfreunde in die Geschichte stoßen. 

Es ist interessant die Geschichte von Nonoka, die sich verlieben will, aber nicht weiß wie dies machen soll, zu verfolgen. Dabei benimmt sie sich jedoch nicht dumm und tollpatschig, wie Protagonisten in ähnlichen Serien. Sie trifft ihre Entscheidungen überlegt und lehnt auch Angebote ab.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt. Nonoka ist recht abwechslungsreich gezeichnet. Naoya dagegen hat oft den gleichen Gesichtsausdruck. Die Hintergründe sind eher einfach gestaltet.

Rundum ist „Ein Freund zum Verlieben“ eine typische Shojo-Geschichte, die sich nicht aus der Masse abhebt, aber solide umgesetzt ist. Fans von „KOKO DEBUT“ können unbesorgt zugreifen. Alle anderen sollten in den ersten Band hineinschnuppern.

Suteki na kareshi: © 2016 Kazune Kawahara, Shueisha / KAZÉ

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