XX me! Couple Arc

Name: XX me! Couple Arc
Englischer Name:
Originaltitel: Watashi ni xx shinasai! Couple-hen
  Japan: Kodansha 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Ema Toyama
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Yukina hat es endlich geschafft! Als erfolgreiche Autorin Yupina ist ihr Handyroman zurzeit in aller Munde. Sogar einen Auftritt im Fernsehen hatte sie schon.

Doch mit dem Wechsel in die Oberschule ergeben sich neue Schwierigkeiten. Es hat sich unter den Schülern herumgesprochen, dass Yukina ihr persönliches Umfeld im Handyroman verarbeitet. Aus diesem Grunde wird Yukina von ihren Mitschülern gemieden. Und auch Handyromane an sich sind in der Oberstufe nicht mehr so beliebt, wie in der Mittelstufe.
Zu allem Überfluss sind auch die Treffen mit Shigure zurzeit eher selten. Er ist an eine renommierte, private Schule gewechselt, die jegliche Beziehung zu einer Freundin untersagt. Seitdem gab es also auch keine „Missions“ mehr. Yukina spürt daher starke Entzugserscheinungen. Ihr Verlangen nach Shigure und seinen Zärtlichkeiten wächst jeden Tag mehr.

Natürlich gehen Yukinas Sehnsüchte auch an Hisame nicht unbemerkt vorbei. Er nutzt die Gelegenheit, um erneut Unruhe zu stiften. Eines Nachmittags präsentiert er Yukina Shigures Handy, welches er unbemerkt an sich genommen hat. Yukina traut ihren Augen nicht, denn darauf befinden sich heimliche Nachrichten zu einem anderen Mädchen. Was hat es damit auf sich? Verbringt Shigure seine Zeit mit einem anderen Mädchen?

Eigene Meinung
Fast drei Jahre nachdem Ema Toyamas Serie „xx me!“ ein Ende gefunden hat, geht es in einem Einzelband noch einmal weiter. Inhaltlich schließt „xx me! Couple Arc“ zeitnah nach dem Ende der Hauptserie an. Vorkenntnisse sollten daher auf jeden Fall vorhanden sein.

Dabei beinhaltet „xx me! Couple Arc“ keine inhaltlosen Site-Stories, nur um noch mal Geld aus dem Erfolg der Ursprungsserie zu ziehen, sondern den Fans von „xx me!“ wird tatsächlich ein echter Mehrwert und eine vollwertige Weiterführung der Handlung geboten. Es ist also interessant, zu sehen, was aus den Charakteren und Pärchen geworden ist.

Zeichnerisch bleibt Ema Toyama ihrem Stil treu. Die Autorin gibt jedoch an, dass es ihr schwergefallen ist, noch mal ihren alten Stil zu verwenden und zu versuchen, dass „xx me! Couple Arc“ optisch gleichbleibt.

Mir hat „xx me! Couple Arc“ sehr gut gefallen. Es war spannend, romantisch und überraschend zu gleich. Man bekommt direkt Lust, noch mal bei den Ursprüngen der Geschichte zu beginnen.

© Izumi Mikage

xx me! Couple Arc: © 2018 Ema Toyama, Kodansha / EMA

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Voll erwischt!

Name: Voll erwischt
Englischer Name: You got me, Sempai!
Originaltitel: Mairimashita, Senpai!
  Japan: Kodansha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Azusa Mase
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Als eines Tages auf Serinas Schreibtisch in der Schule der Text eines Lovesongs geschrieben steht, ist sie sofort verzaubert. Die tiefgründigen Worte berühren sie zutiefst, sodass sie unbedingt herausfinden muss, wer diese Nachricht hinterlassen hat. Und tatsächlich stammen die Worte von Mizukawa, einem Jungen, der eine Klassenstufe über Serina ist.
Doch Mizukawa kennenzulernen scheint schwerer als gedacht.

Weder im Computerraum, noch bei einer Einladung zum Karaoke gewinnt sie Mizukawas Interesse. Er bleibt abweisend und desinteressiert. Doch Serina lässt sich davon nicht entmutigen.

Als sie Mizukawa eine Auswahl an CDs mitbringt, die ihre persönlichen Lieblingslieder enthalten, scheint Serina ihn endlich auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Ihr Herz schlägt wie wild, als Mizukawa am Bahnhof steht, um sich für die CDs zu bedanken. Serina wird plötzlich klar, dass sie sich Hals über Kopf in Mizukawa verliebt hat. Sie kann sich diese Chance einfach nicht entgehen lassen und beichtet ihm ihre Gefühle. Serina möchte Mizukawas Freundin sein und bittet ihn um eine Beziehung. Und auch wenn beide nicht viel voneinander wissen, hofft Mizukawa, dass sich aus Zuneigung und Interesse die wahre Liebe entwickeln kann. Er willig einer Beziehung auf Probe ein.

Doch Serina weiß eigentlich gar nichts über Beziehungen. Was tut man, wenn man ein Paar ist? Und wie sich herausstellt, verläuft auch ihr erstes Date alles andere als geplant. Eine außergewöhnliche Liebe beginnt…

Eigene Meinung
„Voll erwischt“ ist endlich mal wieder ein Shojo-Manga, dass es schafft, auch eingefleischte Shojo-Fans zu überzeugen. Die Liebe wird hier auf eine außergewöhnliche Weise dargestellt.

Die Geschichte von Mizukawa und Serina ist überdurchschnittlich einfühlsam. Die Serie ist von kleinen, ausgefallenen Gesten übersät, die „Voll erwischt“ zu etwas Besonderem machen.
Es ist derartig erfrischend, im überfüllten Markt von Shojo-Manga, noch mal etwas Neuartiges zu entdecken.

Der Zeichenstil ist sehr zart und sanft. Die Bilder wirken zunächst etwas einfach, aber schnell findet man Gefallen daran, denn die Zeichnungen passen perfekt zur gefühlvollen Handlung. Szenen, die voller Emotionen stecken, wirken hingegen sehr ausdrucksstark. Der Leser wird förmlich mitgerissen. Die einzelnen Gesten der Hauptcharaktere sind dadurch nicht übertrieben, sondern kommen durch die Zeichnungen perfekt zur Geltung.

Allen Fans romantischer Shojo-Manga, die genervt sind, immer wieder das gleiche zu Lesen, kann ich „Voll erwischt“ wärmstens empfehlen.

© Izumi Mikage

Voll erwischt!: © 2016 Azusa Mase, Kodansha/ KAZÉ

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Starlight Dreams

Name: Starlight Dreams
Englischer Name:
Originaltitel: 4gatsu no kimi, Spica
Herausgebracht:

Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: Tokyopop 2019

Mangaka: Miwako Sugiyama
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Sei Satome ist 15 Jahre alt als sie durch die Aufnahmeprüfung der Highschool fällt. Auch die zweite Prüfungsrunde schafft sie nicht. Ihr Lehrer gibt ihr jedoch die Aufnahme-Unterlagen für eine andere Schule, für die sich nicht genug Schüler beworben haben. So schafft sie es also doch noch mit Ach und Krach an die Highschool.

Erst als sie sich die Bücher in ihrer neuen Schule abholen will, erfährt sie, dass sie an einer der besten Schulen der Präfektur gelandet ist. Nach der Einschulungsfeier gibt es den ersten Test, den sie als Schlechteste im ganzen Jahrgang abschließt. 

Nach dem Unterricht geht sie auf das Schuldach und entdeckt dort eine Sternwarte. Darin trifft sie auf den gut aussehenden Mizuki Otaka, der sie in die Sternwarte einlädt. Er lässt sie durchs Teleskop gucken. Außerdem trifft sie dort auf ihren Klassenkameraden und Schulsprecher Taiyo Udagawa, der sich über sie lustig macht. Trotz allem bietet Mizuki ihr die Mitgliedschaft im Astronomieclub an. Seis Name bedeutet nämlich „Spica“ – ein heller Stern im Sternbild der Jungfrau. Als alle Drei ihre Anmeldungen für den Astronomieclub abgegeben, fällt auf, dass ihre Namen übersetzt „Sonne“, „Mond“ und „Sterne“ bedeuten. Ob das Schicksal ist?

Sei hat sich in Mizuki verliebt und freut sich auf jede Minute im Astronomieclub. Doch das Verhältnis zu Taiyo ist weiterhin schwierig. Erst ist Taiyo eifersüchtig und möchte Mizuki nicht mit Sei teilen. Doch dann schwanken seine Gefühle um und er verliebt sich in Sei. Für wen wird sich Sei entscheiden?

Eigene Meinung
„Starlight Dreams“ ist hierzulande die erste Serie von Miwako Sugiyama, die seit 2002 Manga veröffentlicht.

Bei „Starlight Dreams“ handelt es sich um eine typische Dreiecksgeschichte. Auch die Charaktere sind sehr stereotypisch. Sei ist der weibliche Hauptcharakter, der durchschnittlich hübsch ist und schlecht in der Schule. Mizuki ist der stille Schönling mit einer besonderen Vergangenheit. Taiyo dagegen ist ein Großmaul, der Sei gerne neckt. Sei ist jedoch glücklicherweise nicht schusselig oder benimmt sich naiv wie weibliche Charaktere in ähnlichen Mangaserien.

Die Geschichte wird interessant erzählt und ist durch viele komische Szenen sehr unterhaltsam. Jedoch gibt es etliche unlogische Szenen. So sind Taiyo und Mizuki selbst noch nicht im Astronomieclub Mitglied und entscheiden, ob Sei Mitglied werden darf…? Das Erzähltempo ist sehr hoch. Es ist mir persönlich etwas unklar, was Miwako Sugiyama in noch neun weiteren Bänden erzählen will.

Zeichnerisch ist diese Serie eher durchschnittlich. Besonders Sei ist manchmal etwas unförmig und einfach gezeichnet. Die Jungs dagegen sind detaillierter gezeichnet. Die Hintergründe sind eher schlicht gestaltet.

Rumdum ist „Starlight Dreams“ eine typische Dreiecksgeschichte. Durch viele lustige Szenen und sympathische Charaktere hebt sich dieser Manga etwas aus der Menge heraus. Shojo-Fans können gerne einen Blick riskieren.

4gatsu no kimi, Spica: © 2015 Miwako Sugiyama, Shugakukan / Tokyopop

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Ein Freund zum Verlieben

Name: Ein Freund zum Verlieben
Englischer Name:
Originaltitel: Suteki na kareshi
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Kazune Kawahara
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Nonoka Kozakura hat seit frühster Kindheit den Traum mit einem festen Freund beim romantischen Silvester-Countdown dabei zu sein. Nun als Highschool-Schülerin haben ihre Freundinnen feste Freunde, doch sie hat immer noch nicht ihren Prinzen gefunden.

Anfang Dezember beginnt sie nun zu Gruppendates zu gehen, um nun auf Biegen und Brechen einen Freund zu finden. Dadurch trifft sie Naoya, der das Mädchen kennen lernen wollte, welches so verzweifelt einen Freund sucht. Er findet schnell Gefallen daran sie auf den Arm zu nehmen und zu provozieren. Er prophezeit ihr, dass sie nie einen Freund finden wird. Doch so schnell gibt Nonoka nicht auf.

Sie sucht sich extra einen Nebenjob, um neue Leute zu treffen. Doch dadurch trifft sie nur schon wieder auf Naoya, der dort auch arbeitet. Er ist erstaunlich nett zu ihr und hilft ihr beim Job.

Als es Silvester wird, hat Nonoka trotzdem keinen Freund gefunden. Sie ist traurig, doch dann klingelt es plötzlich an der Tür. Naoya möchte mit ihr zum Countdown gehen. Er bietet ihr an, ihr Freund zu sein, damit ihr Traum endlich in Erfüllung geht. Doch dies lehnt sie ab. Sie möchte die Eine für jemanden sein und das trifft auf Naoya nicht zu. Doch als der Countdown zu Ende ist, küsst er sie überraschend. Kann aus den Beiden doch ein Paar werden?

Eigene Meinung
Mit „Ein Freund zum Verlieben“ erscheint die dritte Serie von Kazune Kawahara (u.a. „My Love Story – Ore Monogatari„, „KOKO DEBUT„) beim dritten deutschen Verlag.

Die Geschichte wird recht langsam erzählt. Allen Charakteren wird dadurch viel Zeit gegeben, um sich zu entwickelt. Anfangs mögen sich Nonoka und Naoya nicht sonderlich. Doch durch die ständigen Konfrontationen und auch der vielen Kommunikation zwischen Beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Spannend wird es erst gegen Ende des ersten Bandes als Naoyas Sandkastenfreunde in die Geschichte stoßen. 

Es ist interessant die Geschichte von Nonoka, die sich verlieben will, aber nicht weiß wie dies machen soll, zu verfolgen. Dabei benimmt sie sich jedoch nicht dumm und tollpatschig, wie Protagonisten in ähnlichen Serien. Sie trifft ihre Entscheidungen überlegt und lehnt auch Angebote ab.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt. Nonoka ist recht abwechslungsreich gezeichnet. Naoya dagegen hat oft den gleichen Gesichtsausdruck. Die Hintergründe sind eher einfach gestaltet.

Rundum ist „Ein Freund zum Verlieben“ eine typische Shojo-Geschichte, die sich nicht aus der Masse abhebt, aber solide umgesetzt ist. Fans von „KOKO DEBUT“ können unbesorgt zugreifen. Alle anderen sollten in den ersten Band hineinschnuppern.

Suteki na kareshi: © 2016 Kazune Kawahara, Shueisha / KAZÉ

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Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!

Name: Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!
Englischer Name:
Originaltitel: Kantan dakedo, mendokusai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2017
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Chia Teshima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Yuha Sasamine ist im dritten Jahr an der Highschool und hat einen Nebenjob an der Tankstelle. Dort hat sie den Studenten Kono kennengelernt. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, kommen sie sofort zusammen.

Dies ist nun fast einen Monat her. Von ihrem etwas mürrischen Arbeitskollegen Kiryu, der ein Jahr jünger als Yuha ist, erfährt sie, dass Kano neben ihr noch eine andere Freundin hat. Erst glaubt sie Kiryu nicht, doch als er plötzlich ihr Date zum einmonatlichen Jubiläum absagt, beschließt sie mit Hilfe von Kiryu Kono zu beschatten. Es stellt sich heraus, dass Kono wirklich eine andere Freundin hat, wodurch sich Yuha sofort von ihm trennt.

Kiryu kümmert sich um Yuha und versucht sie etwas aufzuheitern. Yuha ist ganz verwirrt, schließlich dachte sie bisher, Kiryu würde sie nicht leiden können. Durch seine freundliche Art, entwickelt Yuha für Kiryu Gefühle. Werden die Beiden ein Paar?

Im Anschluss gibt es noch die beiden Kurzgeschichten „Das Liebesdiagramm“ und „Love all of me“.

Eigene Meinung
„Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!“ ist das Erstlingswerk von Chia Teshima. Der Band besteht aus drei Geschichten, die jedoch unterschiedliche Längen haben. Die erste Geschichte umfasst etwa 120 Seiten, die anderen beiden 36 bzw. 30 Seiten.

Chia Teshima hat sich mit der ersten Geschichte viel Mühe gegeben und hat die Geschichte hauptsächlich an einer Tankstelle spielen lassen. Dies ist eine angenehme Abwechslung zu anderen Shojo-Manga, die hauptsächlich an der Schule spielen. Leider ist ansonsten die Geschichte nicht sehr innovativ und vorhersehbar. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und äußerst sympathisch gestaltet.

Zeichnerisch ist der Manga durchschnittlich gut. Sehr viel Wert wurde auf die Zeichnungen des Motorrades gelegt, die wirklich sehr gut und detailliert gelungen sind. Wenn man ein Motorradmotiv als Cover verwendet hätte, würde sich mit Sicherheit dieser Manga eher von der Masse im Bücherregal abheben. 

Rund um ist „Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!“ eigentlich nicht wirklich „kompliziert“ und ein netter Shojo-Manga für Zwischendurch.

Kantan dakedo, mendokusai: © 2017 Chia Teshima, Shogakukan / Tokyopop

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My World is You

Name: My World is You
Englischer Name:
Originaltitel: Io Sakisaka ren-ai jyoshi tanpenshu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2004, 2014
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Io Sakisaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,99 €

Story
„My World is You“ ist der dritte Band der „I Love Shojo Short Story Collection“ bei Tokyopop und besteht aus insgesamt sechs Kurzgeschichten.

Die erste Geschichte „My World is You“ ist die vermutlich älteste. Hier geht es um Yuriko Yoshikawa, die sich in ihren Mitschüler Takashi Seya verliebt hat. Ihre Freundin Ayaka hat sich auch in den Jungen verliebt. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, erfährt sie, dass Takashi bereits in jemanden verliebt ist.

Als sie eines Nachmittags zusammen nachhause gehen, kommt es fast zu einem Kuss zwischen Yuriko und Takashi. Doch Takashi scheint zu glauben, dass Yuriko in jemand anderen verliebt ist. Kann sie das Missverständnis klären und ihm ihre Liebe gestehen?

In „Gate of Planet“ sind Sakura Shimamine und Kan Sandkastenfreunde. Sakura wird von Fremden immer als „leichtes Mädchen“ eingestuft und so ist sie bei ihren Mitschülerinnen immer der Sündenbock, wenn eine von ihrem Freund verlassen wird. Rina Higuchi aus der Parallelklasse hat den Ruf einer Jungfrau, doch dies stimmt keinesfalls. Als Sakura Kan gerade ihre Liebe gestehen will, erzählt er ihr, dass er sich in Rina verliebt hat. Die Beiden kommen zusammen. Doch dann erfährt Sakura, dass Rina nur mit ihm spielt….

Megu aus „Love Drops“ sitzt im Klassenzimmer genau vor ihrem Schwarm Fujino. Als sich ihre Freundin Risa auch in Fujino verliebt, begräbt sie ihre Hoffnungen auf eine Beziehung mit ihm. Was wird passieren, wenn Risa ihm ihre Liebe gesteht?

Sudoh und Kaji sind in „Warten auf die Liebe“ beste Freunde. Sudoh hat sich in ihren Kumpel verliebt, doch sie traut sich nicht ihm dies zu sagen. Sie hat den Eindruck, dass er ihr etwas sagen möchte, doch irgendwie kommt es nie dazu. Dann taucht das Mädchen Asoh auf, gesteht Kaji ihre Liebe und gibt so schnell nicht auf. Hat Sudoh noch eine Chance?

In „Der Strahlemann“ geht es um Miyamoto, die mit ihrem Leben absolut unzufrieden ist. Sie hat die Aufnahmeprüfung für ihre Wunsch-Highschool nicht geschafft und ist nun neidisch auf ihre frühere beste Freundin. Matsuda-kun ist ein absoluter Strahlemann und somit das totale Gegenteil von Miyamoto. Er will ihr helfen und sie wieder glücklicher machen. Ob er es schafft?

In „Liebe für Dumme“ geht es um Chie, die mit 15 Jahren ihrem Schwarm die Liebe gestanden hat. Sie kamen zusammen. Doch sie spürt keine Gefühle von ihm. Wird sie noch sein Herz erobern können?

Eigene Meinung
„My World is You“ ist eine wirklich gute Kurzgeschichtensammlung von Io Sakisaka.

Die einzelnen Kurzgeschichten erschienen bereits 2004 bei Shueisha. 2014 erschien eine Neuauflage in Japan. Der Zeichenstil ist dementsprechend aus ihrer beruflichen Anfangszeit und noch nicht so ausgereift. 2007 startete Io Sakisaka erst ihre erste Serie „Strobe Edge“, welche hierzulande auch bei Tokyopop erschienen ist. Der Stil ist jedoch sofort wieder zuerkennen.

Die Geschichten ähneln sich Anfangs alle ein wenig. Jedoch gehen sie schnell in Unterschiedliche Richtung und enden auch nicht immer mit einem Happy End. Das Ende ist dennoch immer für den Leser nachvollziehbar. Das Charakterdesign ist äußerst Unterschiedlich, wodurch die Geschichten abwechslungsreich sind.

Rund um ist „My World is You“ eine empfehlenswerte Shojo- Kurzgeschichtensammlung, besonders für Fans von Io Sakisaka.

Io Sakisaka ren-ai jyoshi tanpenshu: © 2014 Io Sakisaka, Shueisha / Tokyopop

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Bye-Bye Liberty

Name: Bye-Bye Liberty
Englischer Name:
Originaltitel: Bye Bye Liberty
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Ayuko Hatta
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Die junge Lina kann so gar nichts mit Liebe anfangen. Das macht sie verbal auch immer wieder deutlich. Dabei ist sie im Grunde nur eifersüchtig, da sie noch nie verliebt war.

Dies wird ihr allerdings erst klar, als sie einen neuen Nachbarn bekommt, der sich als ein Mitschüler entpuppt, mit dem sie so schon nichts anzufangen weiß. Als dieser sie dann auch noch küsst, um eine Stalkerin los zu werden, setzt es Ohrfeigen!

Dies macht Takumi und seine Freunde erst recht neugierig, was es mit Lina auf sich hat und so kommt man sich näher. Aber verlieben tut sich das junge Mädchen zunächst nicht in Takumi, sondern in einen älteren Mann.

Doch diese Liebe wird wohl keine Chance haben? Oder wie passt Takumi sonst ins Bild?

Eigene Meinung
„Bye-Bye Liberty“ hat schon was an sich! Endlich mal kein junges Mädchen, dass von der ach so tollen Liebe träumt. Lina ist da eher bodenständiger und rennt niemanden nach, auch wenn sie sich schon nach Liebe sehnt.

Zudem wunderte es mich auch, dass sie sich nicht gleich in Takumi verliebt, sondern ihre ersten zarten Gefühle für dessen Chef aufkeimen. Wobei es da denke ich keine Zukunft geben kann, da er um einiges älter ist als sie. Außerdem bin ich mir sicher, das sie am Ende bei Takumi landen wird, sonst hätte man die Beiden ja nicht als Hauptcharaktere etabliert. Dran bleiben lohnt sich also, denn die Geschichte wird sicher noch um einiges Interessanter!

Zeichnerisch ist der Manga ebenfalls gut, auch wenn die Zeichnungen für mich jetzt nicht ganz meinen Geschmack trafen, aber da muss sich jeder selbst ein Bild machen.

Als Bonus gibt es noch ein Sonderkapitel mit dem Paar aus „Wolf Girl and Black Prince“, was Fans des gleichnamigen Mangas sicher freuen wird und einen weiteren Anreiz bietet sich auch „Bye-Bye Liberty“ zu kaufen.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und ist passend zum Thema des Manga gewählt, da es hier um die erste Liebe und ihre Schwierigkeiten geht.

Fans von interessanten Shojo Manga sollten bei „Bye-Bye Liberty“ beherzt zu greifen!

Bye-Bye Liberty: © 2017 Ayuko Hatta, Shueisha/ KAZÉ

 

 

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Living with Matsunaga

Name: Living with mit Matsunaga
Englischer Name: Living-Room Matsunaga-san
Originaltitel: Living no Matsunaga-san
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Keiko Iwashita
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Da ihre Mutter sich um ihre kranke Großmutter kümmern muss, zieht die junge Miko in eine Wohngemeinschaft ihres Onkels. Dort muss sie sich erstmal daran gewöhnen selbstständig zu sein und mit ihren neuen Mitbewohner aus zukommen.

Besonders Matsunaga fasziniert sie. Der junge Designer kann von einer Minute auf die andere in die Luft gehen, ist aber auch sehr fürsorglich ihr gegenüber. Nach und nach entwickelt sie daher Gefühle für den jungen Mann.

Wird er diese Gefühle erwidern, zumal er ein paar Jahre älter als sie ist?

Eigene Meinung
Mir gefiel „ Living with Matsunaga“ sehr gut. Allerdings könnte Miko in meinen Augen ein wenig selbstbewusster herüber kommen. Die Geschichte ist aber echt süß und etwas realistischer, als sonst in diesem Genre. Ich bin wirklich gespannt wie es mit den Beiden weitergehen wird.

Super fand ich auch, dass in dem Manga auch mal Wert auf die Nebencharaktere gelegt wird, so dass man wirklich gespannt ist auch mehr über diese herauszufinden.

Zeichnerisch ist der Manga auch wirklich toll. Sehr detailreich und die Charaktere an sich sind auch nicht so stereotypisch, was sich besonders auch in der Darstellung der Haare widerspiegelt.

Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und passt sehr gut, zumal es ein paar Schauwerte gibt, aber noch keine expliziteren Szenen. Wobei ich bezweifle, dass es darauf hinaus laufen wird, da die Geschichte dafür doch einfach zu nett herüber kommt.

Fans von wirklich guten Shojo Manga, sollten bei „Living with Matsunaga“ unbedingt zu greifen.

Living with Matsunaga: © 2017 Keiko Iwashita, Kodansha/ EMA

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Kleine Schätze

Name: Kleine Schätze
Englischer Name:
Originaltitel: Nana Haruta renai monogatarishu
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Nana Haruta
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In der ersten Geschichte „Geliebtes Herrchen“ dreht sich alles um die Beziehung zwischen Konomi Kurosawa und ihrem Freund Hiro. Konomi würde alles für ihren Freund tun, doch er zeigt ihr ständig die kalte Schulter und behandelt sie wie einen Hund.

Zufällig trifft Konomi auf den Mitschüler Hokuto Furuya, der mit seiner Freundin Sao die gleichen Probleme hat. Die Beiden schmieden Pläne wie sie ihren Freund bzw. Freundin mehr Zuneigung bekommen können. Werden sie am Ende damit Erfolg haben?

In „Bis an unser Lebensende“ geht es um die Schülerin Mao. Sie ist derzeit Single, war aber auf der Mittelschule mit Chihiro zusammen. Doch damals war sie so schüchtern, dass die Beziehung deshalb scheiterte. Auf der Highschool trifft sie wieder auf Chihiro. Kommen die Beiden wieder zusammen?

„Immer gut drauf“ ist die dritte Geschichte. Itsuka und Izumi sind gute Freunde und spielen täglich zusammen Basketball. Seit zwei Monaten hat Izumi eine Freundin. Erst da bemerkt Itsuka, dass sie eigentlich mehr für Izumi empfindet. Als die Beiden sich dann trennen, freut sie sich. Doch dann kommen Zweifel…

Taishi und Rie sind die Hauptcharaktere von „Ein kindischer Verehrer“. Die Beiden sind zusammen aufgewachsen und Rie dachte sogar als Kind, dass Taishi ihr kleiner Bruder wäre. Für Rie ist Taishi wie ein kleiner Bruder. Langsam wird ihr jedoch bewusst, dass Taishi erwachsen wird und ein Interesse an anderen Mädchen haben könnte? Dieser Gedanke gefällt ihr nicht. Empfindet sie vielleicht mehr für ihn?

Eigene Meinung
„Kleine Schätze“ ist der zweite Band der „I Love Shojo Short Story Collection“. Diesmal dreht es sich um ältere Kurzgeschichten von Nana Haruta. Diese Kurzgeschichtensammlung umfasst in Japan eigentlich zwei Bände. Der zweite Band wird jedoch bei Tokyopop auch als Teil der „I Love Shojo Short Story Collection“ unter dem Titel „Lieblingsstücke“ im Sommer 2019 veröffentlicht.

Bei der ersten Geschichte „Geliebtes Herrchen“ handelt es sich um einen verhältnismäßig alten Manga von Nana Haruta aus dem Jahre 2005. Bei der recht langen Kurzgeschichte merkt man die starken zeichnerischen Einflüsse von Mangaka wie z.B. Arina Tanemura. Auch inhaltlich ist die erste Geschichte recht schwach, da die Charaktere einfach unsympathisch sind und wenig nachvollziehbar reagieren.

Die anderen drei Kurzgeschichten, die teilweise schon in anderen Manga enthalten waren, sind jedoch deutlich besser.  Sie überzeugen mit einem guten Lesefluss und können sehr gut unterhalten. Die Konflikte der Paare sind realistischer und die Charaktere sympathisch, so dass man auf ein Happy End fiebert und nicht hofft, dass das Paar bitte sich schleunigst trennt…

In „Kleine Schätze“ sieht man die stetige Entwicklung von Nana Haruta. Der Band sollte in keiner Sammlung von Nana Haruta-Fans fehlen. Auch Shojo-Fans, besonders die Jüngeren, können bei diesem Band sorglos zugreifen. Ältere Leser sollten jedoch eher die erste Geschichte überspringen und mit der zweiten beginnen.

Nana Haruta renai monogatarishu: © 2015 Nana Haruta, Shueisha / Tokyopop

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Zwischen dir und mir

Name: Zwischen dir und mir
Englischer Name: The walls between us
Originaltitel: Watashi-tachi ni wa Kabe ga Aru
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2013
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Haru Tsukishima
Bände: 7 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Als Makoto sagte, sie hätte auch endlich gern einen festen Freund, hatte sie auf keinen Fall ihren Sandkastenfreund Reita gemeint. Dieser empfand das jedoch als willkommene Gelegenheit, Makoto auf offener Straße um eine Liebesbeziehung zu bitten.

Natürlich lehnt Makoto dieses Angebot ohne zu zögern ab. Auch wenn Reita von allen Mädchen der Schule angehimmelt wird, kennt sie seinen wahren Charakter. In ihren Augen ist Reita selbstverliebt und ungehobelt. Zudem kennt sie Reita schon seit ihrer Kindheit. Sie sieht in Reita eher einen Bruder, als einen potenziellen Partner.

Daher versucht Makoto auf einem Gruppendate einen passenden Freund zu finden. Doch der Junge, der sich zunächst so nett mit ihr unterhält, entpuppt sich als lästigen Lüstling. Er will Makoto auf der Toilette an die Wäsche. Ein Glück, dass im letzten Moment ausgerechnet Reita da ist, um den Lustmolch in die Flucht zu schlagen.

Zu blöd nur, dass am nächsten Tag in der Schule, alle nach Makotos Freund vom Gruppendate fragen. Makoto hatte sich so über dieses Date gefreut, dass sie allen verkündet hatte, nun einen Freund zu haben. Als sie jedoch droht, vor Scharm im Fußboden zu versinken, ergreift Reita seine Chance und stellt sich allen als Mokotos neuer Freund vor. Dabei ist es Makoto so wichtig, ihre Freundschaft zu Reita zu bewahren. Wir kann sie aus diesem Schlamassel nur wieder rauskommen?

Eigene Meinung
Mit „Zwischen dir und mir“ erscheint erneut ein Shojo-Manga für alle Fans von romantischen Geschichten über Liebesbeziehungen.

Auch wenn „Zwischen dir und mir“ reichlich schwer in Fahrt kommt und die Handlung zu Beginn noch etwas mühselig erscheint, gelingt es der Serie vor allem im späteren Verlauf des ersten Bandes immer wieder kleine, gefühlvolle Highlights einzubauen.

Natürlich erahnt der erfahrene Shojo-Manga-Leser, dass hinter der vehementen Ablehnung Makotos gegenüber einer Beziehung mit Reita, mehr stecken muss. Der tatsächliche Grund verleiht der Serie dann auch an Tiefe und wertet „Zwischen dir und mir“ noch mal deutlich auf.

Die Zeichnungen wirken zunächst eher simpel. Aber in gefühlvollen, sensiblen Momenten, kommen die leichten, feinen Bilder perfekt zur Geltung und verleihen der jeweiligen Szene den letzten Schliff.

„Zwischen dir und mir“ kann sein Potenzial vielleicht erst auf den zweiten Blick herausstellen, aber wer dran bleibt, wird sicher nicht enttäuscht.

© Izumi Mikage

Zwischen dir und mir: © 2013 Haru Tsukishima, Kodansha/ KAZÉ

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