Lip Smoke

Name: Lip Smoke
Englischer Name:
Originaltitel: Lip Smoke
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2014
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Mai Nishikata
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Als der Schriftsteller Kazuki Seta eine Geschichte über einen unschuldigen Kuss schreiben soll, fällt ihm einfach nichts ein. Um seine Schreibblockade zu durchbrechen, heuert er Setsuna an, eine Schülerin, die als Aushilfe für seinen Verlag arbeitet.

Allerdings hat diese keine gute Meinung von Männern und lässt sich erst mit der Aussicht auf eine gute Bezahlung auf sein Angebot ein. Sie wundert sich, dass er anders ist als die Jungs, die sie kennt, und rechnet ständig damit, dass Kazuki über sie herfallen wird. Da dem aber nicht so ist, taut sie immer mehr auf und nimmt noch weitere Aufträge von ihm an.

Dabei verfällt sie dem wesentlich älteren Mann immer mehr! Dieser versucht allerdings standhaft zu bleiben, was sie ihm mitunter nicht gerade leicht macht.

Kann das mit den beiden überhaupt was werden, wenn der Altersunterschied so hoch ist?

Zusätzlich gibt es noch eine weitere kurze Geschichte!

In „Großes Unglück verbindet“ verkündet das Neujahrsorakel der jungen Takahashi „Größtes Unglück“ für das neue Jahr. Da sie dies aber ganz sicher nicht haben möchte, möchte sie es an einen hohen Ast binden, allerdings stürzt sie dabei fast in die Tiefe, wird aber von ihrem Schulkameraden Yoshizawa gerettet! Ist das vielleicht ein Wink des Schicksals?

Eigene Meinung
„Lip Smoke“ ist ein interessanter Manga. Die Charakter sind sehr gut gelungen. Setsuna ist ziemlich kühl und hat schlechte Erfahrungen gemacht. Kazuki dagegen schreibt erotische Geschichten und man würde meinen, dass er sexuell ziemlich erfahren wäre. Doch er ist eher ein ziemlich braver Typ. Besonders in Hinsicht auf Setsuna ist er eher ruhig und kein bisschen aufdringlich. Dies zieht sie gerade an und man fragt sich, ob dass mit den Beiden wirklich was werden könnte.

Die Zusatzgeschichte ist auch ganz nett, aber die Hauptgeschichte war einfach besser!

Zeichnerisch ist der Manga einer der wirklich Guten: Sehr detailreich und doch nicht überladen. Dies kann man auch von den Panelen sagen: Nicht zu viel Text, so dass das Lesen recht angenehm war.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren. Außer Küssen passiert nicht viel, da aber der Altersunterschied der beiden Hauptcharaktere doch ziemlich auseinander liegt, ist die Empfehlung dennoch gut gewählt.

Fans von interessanten Shojo-Manga, sollten bei „Lip Smoke“ zugreifen. Einen Fehler macht man damit ganz sicher nicht!

Lip Smoke: © 2014 Mai Nishikata, Hakusensha/ Altraverse

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Sacrifice to the King of Beasts

Name: Sacrifice to the King of Beasts
Englischer Name: Sacrificial Princess and the King of Beasts
Originaltitel: Niehime to Kemono no Oh
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Yu Tomofuji
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Einst herrschte Krieg zwischen den Menschen und den tierähnlichen Dämonen. Es besteht zwar schon seit 100 Jahren Waffenstillstand, doch die Bedingung dafür ist, dass dem Dämonenkönig jedes Jahr ein Mensch geopfert werden muss. Dieses Jahr ist das junge Mädchen Saliphie an der Reihe. Sehr zum Erstaunen aller zeigt sie jedoch keinerlei Anzeichen von Angst vor dem namenlosen Dämonenkönig, da sie scheinbar über die Gabe verfügt, die Wahrheit hinter jeder Fassade zu sehen und aufzudecken. Sie erzählt dem König, dass es für sie keinen Ort mehr gibt, an den sie zurückkehren kann, da ihre Eltern sie nur adoptiert haben, um nicht ihre leibliche Tochter opfern zu müssen. Die kalten Augen ihrer Stiefeltern fürchtet Saliphie viel mehr als die Augen des Königs, in denen sie eher eine verborgene Herzenswärme sieht. In der Nacht, in der sie geopfert werden soll, findet sie heraus, dass der König in Wirklichkeit zur Hälfte Mensch ist und sich in jeder sogenannten „Nacht der Offenbarung“ in einen Menschen verwandelt! Natürlich weiß kein einziger seiner Untertanen davon und er hat bisher jedes einzelne Menschenopfer heimlich laufen lassen. Damit trotzdem alle glauben, dass er sie gefressen hat, fügt er sich selbst Verletzungen zu, bis alles in Blut getränkt ist. Doch Saliphie möchte lieber von ihm gefressen werden, als zu fliehen…

Am nächsten Tag eröffnet der König seinen Untertanen, dass ausgerechnet das Menschenopfer Saliphie seine Braut und somit die Königin werden soll! Natürlich machen sich die beiden damit im gesamten Königreich, welches ohnehin voller Revolutionäre und Rebellen ist, jede Menge Feinde. Liebevoll tauft Saliphie ihren neuen Verlobten daraufhin auf den Namen „Leonheart“, was „mutiges Herz“ bedeutet. Um eine würdige Königin zu werden, muss sie natürlich viel über das Dämonenreich lernen und bittet Leonheart deshalb darum, mit ihr gemeinsam einen Ausflug in die Hauptstadt zu machen. Dafür verkleidet sich Saliphie als Dämonin und Leonheart verschleiert sich mit einer Art Burka, um nicht erkannt zu werden. Tatsächlich haben die beiden anfangs auch eine Menge Spaß, bis Saliphie auffliegt und erkennen muss, dass die Dämonen genauso viel Angst vor den Menschen haben, wie umgekehrt. Die beiden können zwar entkommen, stehen allerdings schon bald der nächsten Herausforderung gegenüber: Saliphie wird durch den giftigen Dunst, der das Dämonenreich umhüllt, schwer krank und muss zurück zu den Menschen, um sich behandeln zu lassen. Als sie bereits glaubt, dass Leonheart sie zurückgelassen hat, holt er sie doch noch ab und steckt ihr einen Ring aus Ambrosia an, der den Dunst neutralisiert und ihr so ermöglicht, weiterhin an seiner Seite zu bleiben. Um den Dämonenadel zu beschwichtigen, lädt Premierminister Anubis die Prinzessinnen des Reichs dazu ein, dem König einen Besuch abzustatten. Wenn er schon keine von ihnen zur Frau nimmt, soll er doch zumindest die eine oder andere zu seiner Mätresse machen. Selbst Saliphie ist im ersten Moment dafür, was Leonheart stinkwütend macht. Als Saliphie jedoch mitbekommt, wie eine der Prinzessinnen versucht, Leonheart zu verführen, geht sie dazwischen und rennt mit gebrochenem Herzen davon…

Eigene Meinung:
Die Grundprämisse dieses Shojo-Mangas erinnert natürlich sehr stark an „Die Schöne und das Biest“. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine eigenständige Geschichte, die weit mehr ist als eine bloße Nacherzählung des Märchens. Saliphie und Leonheart verlieben sich zwar rasant schnell ineinander, aber Yu Tomofuji versteht es meisterhaft dieser jungen Liebe Steine in den Weg zu legen, was für gute Unterhaltung sorgt. Dabei ist ihr Zeichenstil lobend hervorzuheben. Man kann einfach sehen, dass es ihr sehr viel Freude bereitet hat, die tierartigen Dämonen zu zeichnen. Bei all diesen Fantasy-Elementen wundert es mich, dass der Manga von Carlsen als Mystery-Titel vermarktet wird. Dabei ist er definitiv eher den Genres Romance und Fantasy zuzuordnen. Seltsamerweise ist Carlsen somit nicht der erste deutsche Verlag, der Fantasy mit Mystery verwechselt. Ob es sich dabei womöglich sogar um Kalkül handelt, um auch Leser anzusprechen, die normalerweise mit Romance und Fantasy nichts anfangen können? Riskant, aber bei mir hat es in dem Fall funktioniert.

Yu Tomofuji hat eine glaubhafte Welt kreiert voller interessanter Charaktere und Konflikte. Saliphie wirkt zwar manchmal etwas dumm, aber das ist sie ganz und gar nicht, da sie alles und jeden durchschauen kann. Auch Leonheart ist in Wirklichkeit ganz anders als er sich nach außen hin gibt. Der schroffe ewig wütende König ist nur eine Tarnung, um dem Volk Angst einzuflößen und somit einem Putsch vorzubeugen. Dabei ist er doch eigentlich ganz lieb und kuschlig. Ein großes Mysterium wirft der erste Band doch auf: Der vorherige König und seine Gemahlin waren beide Dämonen. Wie kommt es dann also, dass es sich bei Leonheart um einen Halbdämon handelt, der zur anderen Hälfte Mensch ist? Und warum haben ihm seine Eltern keinen Namen gegeben? Es bleibt also spannend. Denn vor den beiden Liebenden liegen zwei zutiefst verfeindete Völker, die es zu einen gilt – Menschen und Dämonen – und selbst unter den Dämonen hat der König natürlich viele Gegner und Feinde, deren Zahl immens in die Höhe geschossen sein dürfte, nachdem er seine Verlobung mit dem Menschenopfer bekanntgegeben hat.

Sacrifice to the King of Beasts: © 2016 Yu Tomofuji, Hakusensha / Carlsen

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Bittersweet Chocolate

Name: Bittersweet Chocolate
Englischer Name:
Originaltitel: Tokenai koi to chocolate
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Reiko Momichi
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Tamako geht in die 9. Klasse und erlebt gerade, wie grausam das Schicksal sein kann.
Solang sie denken kann ist sie heimlich in ihren Mitschüler Kou verliebt. Doch jetzt hat sie erfahren, dass er in ein Jungeninternat einer anderen Präfektur wechselt. Tamako hat daher allen Mut zusammengenommen und beschlossen, Kou ihre Liebe zu gestehen. Der in 2 Tagen stattfindende Valentinstag ist dafür die perfekte Gelegenheit.

Doch so einfach will sie den Erfolg ihres Geständnisses nicht dem Zufall überlassen. Eine Legende ihres Ortes besagt, dass sich eine Liebe erfüllt, wenn man bei Vollmond einen persönlichen Gegenstand des Geliebten in den „Spiegelteich“ im Wald versenkt. Tamako macht sich daher auf dem Weg zum Teich, um Kous Radiergummi, das sie seit dem ersten Treffen aufbewahrt hat, in den Teich zu werfen und ihrem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen.

Aber dort angekommen, stellt Tamako fest, dass sie nicht alleine ist. Am Ufer läuft ein wunderschönes, aber traurig aussehendes Mädchen durchs Wasser. Bereits nach einem kurzem Wortwechsel stellen sie fest, dass beide aus dem gleichen Grund zum Spiegelteich gekommen sind – Sie haben den Wunsch nach einer glücklichen Liebesbeziehung.

Doch am Valentinstag kommt alles anders als geplant. Der Tag scheint wie verhext. Erst schafft Tamako es nicht, Kou in der Schule anzusprechen und dann zieht abends plötzlich ein gigantischer Schneesturm auf. Als Tamako endlich vor Kou steht und ihm beichtet, dass sie in ihn verliebt ist, weißt er Tamako zurück. Er ist bereits in einer Beziehung – und zwar mit dem Mädchen vom Spiegelteich!

Eigene Meinung
„Bittersweet Chocolate“ ist eine niedliche, wenn auch einfach gestrickte, Shojo-Geschichte. Zwar bemüht sich „Bittersweet Chocolate“, ausgefallene Elemente, wie die Legende um den Spiegelteich oder die Hintergründe von Kous Beziehung zum fremden Mädchen, mit hineinzubringen aber das gelingt leider nicht optimal. So ist der Zauber nach dem kurzen Auftritt des Spiegelteichs sogleich auch wieder verfolgen, weil dieser zu keinem späteren Zeitpunkt mehr thematisiert wird. Es ist also eigentlich ziemlich überflüssig, die Legende zu erwähnen.

Die Geschichte von „Bittersweet Chocolate“ wird sehr spunghaft erzählt und überrascht immer wieder mit teils surrealen Wendungen.

Der Zeichenstil ist hingegen sehr sauber und vor allem die Augen sehr ansprechend. Diese verleihen den Charakteren Tiefe und lassen sie lebendig wirken. Reiko Momochi bleibt ihren Stil dabei treu.

In Summe ist „Bittersweet Chocolate“ eigentlich ein unterhaltsamer Manga um Liebe und Herzschmerz, der es aber letztendlich leider nicht schafft, im Gedächtnis zu bleiben.

© Izumi Mikage

Bittersweet Chocolate: © 2016 Reiko Momichi, Kodansha/ EMA

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Geten no Hana – die Blume, die im Schatten blüht

Name: Geten no Hana
Englischer Name:
Originaltitel: Geten no Hana
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2013
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Ruby Party
Zeichnung: Yuka Kumada
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Wir schreiben die Zeit der Sengoku Ära. Die Reiche des alten Edo befinden sich im Kampf und streiten um die Vorherrschaft Japans. Alles sieht danach aus, als würde der Fürst Oda Nobunaga alle Provinzen unter seiner Führung vereinen können. Nur zwei Regionen, Chugoku und Shikoku, wehren sich noch Vehement, sich Nobunaga zu unterwerfen.

Die junge Hotaru vom Fujibayashi-Ninja-Klan erhält in diesem Machtkampf einen überraschenden Auftrag.
Sie wird von Mitsuhide, einem Gefolgsmann Nobunagas, mit dem Schutz von Oda Nobunaga beauftragt. Mitsuhide hat die Befürchtung, dass es in den eigenen Reihen einen Verräter gibt, der Nobunaga an der Herrschaft hindern will. Da Mitsuhide aber nicht weiß, um wen es sich handelt, ist höchste Vorsicht geboten. Aus diesem Grund soll sich Hotaru unauffällig unter die Leute Nobunagas mischen und Ausschau nach verdächtigen Aktivitäten halten. Ein Glück, dass sie sich als Ninja auf Verkleidungskünste spezialisiert hat. Doch so einfach scheint der Auftrag dann doch nicht zu werden, denn Hotaru kann sich zwar wunderbar in Tiere verwandeln aber nicht in eine Prinzessin, wie es Mitsuhide von ihr verlangt. Sie soll sich als Prinzessin Kikyo, Mitsuhides Schwester, in der Burg Azuchi einquartieren. Das fällt Hotaru allerdings außerordentlich schwer. Als Ninja ist sie es gewohnt, in einfachen Verhältnissen zu leben. Sich aber als Adlige auszugeben ist für sie eine Herausforderung. Bereits die ersten Gespräche als Prinzessin Kikyo klingen eher wie aus einem schlechten, historischen Roman. Zum Glück ist Kikyo bildhübsch, sodass sie mit ihrem Aussehen von ihren Fehlern ablenken kann.

Als sie das erste Mal auf Oda Nobunaga trifft, entgeht auch ihm die Schönheit Kikyos nicht. Er verfällt ihr sofort und bittet bereits beim ersten Treffen um ihre Hand.

Doch Nobunagas Wachmänner stehen Kikyo nicht so aufgeschlossen gegenüber. Vor allem der kindliche Ranmaru ist ihr gegenüber sehr misstrauisch. Unter diesen Umständen ist es schwierig, Informationen zu sammeln und die Tarnung aufrecht zu halten. Ob es Hotaru, alias Kikyo, schaffen wird, den Verräter ausfindig zu machen, bevor etwas Schlimmes passiert?

Eigene Meinung
In Zeiten, in denen Geschichten aus dem alten Japan, wie „Unterm Wolkenhimmel“ oder „Sengoku Vamp“, in Deutschland beliebt sind, erscheint „Geten no Hana“ genau richtig. Auch dieses Mal dreht sich die Handlung um Oda Nobunaga und seine Feldzüge. Fantasy-Elemente werden in „Geten no Hana“ jedoch nicht durch einen Vampir erzeugt, sondern durch Ninja, die auf Verwandlungskünste spezialisiert sind.

Zeichnerisch erinnert „Geten no Hana“ an Werke von Karakarakemuri. Insbesondere die Kleidungen, wie Kimono und Rüstungen, sind detailliert und zeitgemäß ausgearbeitet.
Auch die Festungen werden sehr sorgfältig, mit Liebe zum Detail, dargestellt. Dadurch gelingt dem Leser der Einstieg in die Vergangenheit mühelos.
Etwas Zurückhaltender war man jedoch bei der Darstellung von Schatten und Licht. Vor allem Haare weisen oft keine Reflexionen auf. Und auch die Hintergrund-Illustrationen sind durchaus ausbaufähig, da diese oft nur angedeutet werden und ansonsten Mangelware sind. Die Farbbilder von „Geten no Hana“ sind wiederum ein echter Hingucker und ziehen die Leser magisch an.

Die Handlung von „Geten no Hana“ ist durchaus niedlich erzählt und baut zum Ende noch mal richtig Spannung auf. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich – von cool und attraktiv, über schüchtern bis hin zum kindlichen Trotzkopf. Für jeden Geschmack ist was dabei.

Es bleibt spannend, ob sich die Handlung noch zum Liebesroman entwickeln wird. Bisher ist davon nicht viel zu spüren, auch wenn Nobunaga in „Geten no Hana“ ein kleiner Charmeur ist.

© Izumi Mikage

Geten no Hana: © 2013 Ruby Party/ Yuka Kumada, Kodansha/ KAZÉ

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Zur Hölle mit Enra

Name: Zur Hölle mit Enra
Englischer Name:
Originaltitel: Jigoku no Enra
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Corporation 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Chie Shinmada
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Komachi ist 16 Jahre alt und stammt aus einer berühmten Anwaltsfamilie. Natürlich steht für sie jetzt schon fest, dass sie einmal in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wird. Um ebenfalls eine Star-Anwältin zu werden, befolgt sie immer alle Regeln. Das gilt auch in der Schule. Dort ist sie als wandelndes Gesetzbuch gefürchtet, die unter den Schülern immer auf die Einhaltung von Recht und Ordnung achtet.

Daher fällt Komachi aus allen Wolken, als eines friedlichen Tages der sadistische und lüsterne Dämon Enra auftaucht und Komachi als Sünderin in die Hölle zerrt. Enra ist der 3. Sohn des Höllenfürsten und konkurriert mit seinen Geschwistern um die Thronfolge. Wer von der Liste aller zukünftigen Sünder die meisten Leute in die Hölle bringt, wird die Nachfolge des Teufels antreten. Und Komachis Name steht weit oben auf der Liste!

Die Hölle ist ein dunkler Ort, in dem es vor Würmern und Ungeziefer wimmelt, die Komachi am ganzen Körper herumkrabbeln. Irgendwas muss gründlich schief gelaufen sein, denn Komachi kann ja noch nicht mal lügen, ohne rot zu werden.

Sie fordert von Enra einen Beweis. Dieser zückt einen magischen Spiegel, der die Zukunft zeigen soll. Doch als er Komachis zukünftige Sünde abspielen möchte, bricht die Aufnahme einfach ab.
Für Komachi steht fest: hier muss ein Fehler vorliegen! Unter diesen Umständen wird sie keine Minute länger in der Hölle bleiben.

Sie macht mit Enra einen Deal: Sie wird Enra beweisen, dass sie keine Sünderin ist. Doch sollte sie dennoch eine Sünde begehen, dann fährt ihre Seele in tiefste und grausamste Höllenebene hinab. Doch das ist Komachi nicht genug: Sie will zudem auch beweisen, dass kein Mensch ein Sünder sein muss und sie in der Lage ist, die Visionen des Spiegels zu verhindern, bevor sie passieren.

Eigene Meinung
„Zur Hölle mit Enra“ basiert auf einem interessanten Konzept. Die Story um Enra und Komachi, in der es gilt, die Sünden zu verhindern, ist durchaus spannend, auch wenn der erste Band den Erwartungen noch hinterherhinkt.

Dass die Serie dabei episodisch vorgeht und nicht nur Komachis Sünde thematisiert wird, bringt Abwechslung in die Geschichte.

Der Zeichenstil von „Zur Hölle mit Enra“ ist sehr ansprechend und vielfältig. Insbesondere die Farbseiten sind ein Hingucker und verführen zum Lesen.

Die Shojo-Elemente sind gut herausgearbeitet und die Protagonisten attraktiv. Vor allem Enra wird den weiblichen Lesern gefallen, der ab und an mit erotischen Anspielungen etwas Fanservice bietet.

„Zur Hölle mit Enra“ ist in nur 4 Bänden abgeschlossen, was zu einem kurzweiligen Lesevergnügen führen dürfte.

© Izumi Mikage

Zur Hölle mit Enra: © 2015 Chie Shinmada, Kadokawa Corporation/ KAZÉ

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Bad Boy Yagami

Name: Bad Boy Yagami
Englischer Name:
Originaltitel: Yagami-kun wa, kyou mo ijiwaru
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Saki Aikawa
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die Schülerin Shizuku hat eine enorme Phobie – Sie kann hübsche Männer einfach nicht ausstehen. Diese Abneigung hat sie ihrem Bruder zu verdanken, der sich mit seiner Attraktivität ein Mädchen nach dem anderen angelt und anschließend wie eine heißte Kartoffel fallen lässt.

Für sie steht ihr Bruder sinnbildlich für alle schönen Männer, die nur mit den Herzen der Mädchen spielen.

Doch mit dem ersten Tag in der neuen Highschool wird für Shizuku der Albtraum zur Realität.
Der Mädchenscharm Tamaki Yamagi, der mit seinem Aussehen bereits von Modelagenturen begehrt wird, ist ausgerechnet in ihrer Klasse. Als sie nach reichlich Überwindung Tamaki anspricht, wird sie von diesem schroff angefahren. Es stellt sich heraus, dass es sich nicht um Tamaki, sondern einen Zwillingsbruder Kaede handelt. Shizuku beschließt letztendlich, beiden Brüdern aus dem Weg zu gehen. Aber das ist leichter gesagt, als getan, denn als Shizuku eines Nachmittags in der U-Bahn auf Kaede trifft und der sich zum Nickerchen an ihre Schulter lehnt, ist sie plötzlich das Gespräch der ganzen Schule. Alle halten Shizuku und Kaede für ein Paar, wodurch sich Shizuku den Zorn der Kaede-Groupies zuzieht.

Als Shizuku von einigen Mitschülerinnen erneut gemobbt wird, nimmt Kaede sie schützen in seine Armen und verkündet, dass Shizuku seine Freundin sei.

Um der Meute und den fiesen Gerüchten zu entgehen, akzeptiert Shizuku diese Notlüge. Doch Kaede hat dabei eine Bedingung: Sie darf sich nicht in ihn verlieben.

Eigene Meinung
„Bad Boy Yagami“ ist eine niedliche, wenn auch einfache Highschool-Liebesgeschichte.
Dabei dreht sich alles um das Thema „Vorurteile“.
Shizuku hat sich darauf festgelegt, dass alle hübschen Männer einen miesen Charakter haben und geht diesen deshalb aus dem Weg. Kaede hingegen leidet unter den ständigen Vorurteilen und hasst es, immer mit seinem Bruder vergleichen zu werden. Warum genau Kaede darauf so empfindlich reagiert, wird aus Band 1 aber leider noch nicht klar.

Zeichnerisch bleibt Saki Aikawa ihrem Stil treu. Die Linien sind sauber und deutlich. Die Protagonisten sind attraktiv und auch wenn Kaede und Tamaki Zwillinge sind, kann man sie gut voneinander unterscheiden.

Wer mal wieder eine traditionelle Highschool Liebesgeschichte gesucht hat, der kann gerne einen Blick in „Bad Boy Yagami“ hineinwerfen.

© Izumi Mikage

Bad Boy Yagami: © 2016 Saki Aizawa, Shueisha/ EMA

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My Honey Boy

Name: My Honey Boy
Englischer Name:
Originaltitel: Mizutama Honey Boy
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Junko Ike
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Als Shiro Mei bittet seine Freundin zu sein, lehnt sie dankend ab. Shiro kommt von seiner Art her eher wie ein Mädchen herüber, wohin gegen Mei in der Schule als „der Samurai“ bekannt ist. Sie ist taff und lässt sich nichts gefallen!

Doch gerade diese Gegensätze scheinen sich anzuziehen, auch wenn Mei das eher irritiert. Aber wer kann auch Shiros Back- und Nähkünsten auf Dauer widerstehen? Oder seine Art sich für seine Mitschüler einzusetzen oder auch Mei zu beschützen, auch wenn er weitaus öfter ihres Schutzes bedarf?

Gerade als sie sich endlich näher kommen, taucht auch noch ein Rivale um Meis Gunst auf. Der sich nach einem Duell mit Mei aber erst Mal als fester Freund von Shiro bezeichnet, aber immer noch sein Glück bei Mei versucht!

Wenn wird sie am Ende wählen? Können so unterschiedliche Menschen ihr Glück überhaupt gemeinsam finden?

Eigene Meinung
Mit gefiel „My Honey Boy“ wirklich sehr gut. Gerade, dass man hier mit den Geschlechterrollen spielt, war mal sehr erfrischend.

Hier ist der Junge eher dem Verhalten nach das Mädchen und das Mädchen der Junge. Dennoch ziehen sich gerade diese Gegensätze an, auch wenn gerade Mei das schwer fällt zu akzeptieren. Sie wurde allerdings auch der Familientradition früh im Kendo gedrillt und daher ist ihr Charakter eher jungenhaft. Shiro dagegen wuchs als Junge mit drei älteren Schwestern und der Mutter auf, der Vater war oft auf Geschäftsreisen, daher steht er eben auf das Nähen, Backen und schämt sich auch nicht Mädchensachen zu tragen. Es wird daher sehr interessant zu sehen, wie sich die Geschichte zwischen den beiden weiterentwickelt und ob sie am Ende ihr Glück gemeinsam finden! Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall.

Zeichnerisch gibt es sicher bessere Manga. Detailreich ist er dennoch und man merkt wie viel Herzblut in der Geschichte steckt. Die Panele sind zwar recht textlastig, aber bei der wirklich guten Handlung des Manga, sieht man gern darüber hinweg und legt den Manga auch nur ungern aus der Hand.

Die Altersempfehlung liegt bei zwölf Jahren und ist gut gewählt. In dem Alter kennt man sich ja schon mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern aus und kann der Geschichte daher gut folgen. Zudem gibt es auch immer mal wieder ein wenig Drama und Action.

Fans von wirklich guten Manga, sollten bei „My Honey Boy“ unbedingt zu greifen!

My Honey Boy: © 2014 Junko Ike, Hakusensha/ KAZÈ

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Mein wildes Geheimnis

Name: Mein wildes Geheimnis
Englischer Name: That Wolf-Boy Is Mine!
Originaltitel: Watashi wa ookami kun
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Yoko Nogiri
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95€

Story
Als Komugi auf die neue Maruyama Schule geht, ahnt sie noch nicht, wie sich ihr Leben schlagartig verändern würde.

Dabei fing alles ganz harmlos an. Als ihre Mutter für ein Jahr auf Geschäftsreise geht, kommt Komugi bei ihrem Vater in Hokkaido unter, der einen kleinen aber beliebten Udon-Landen betreibt.

In der neuen Schule versucht Komugi nicht zu sehr aufzufallen. In ihrer bisherigen Schule hatte sich Komugi dadurch eher Feinde gemacht. Doch das fällt nicht leicht, als plötzlich die beliebtesten Jungen der Schule Interesse an ihr zeigen. Ihr Sitznachbar ist ausgerechnet der attraktive Yu Ogami, der von Komugis Körpergeruch magisch angezogen wird.

Die nächsten Tage wird sie ständig von Yu beschnüffelt, sodass sie beschließt, mit Yu über die Situation zu reden. Als sie ihn am Nachmittag schlafend im Schulhof entdeckt, traut sie ihren Augen nicht. Aus Yus Kopf wachsen Wolfsohren. Vor ihren Augen verwandelt sich Yu in einen Wolf.

Damit hat Komugi das streng gehütete Geheimnis von Yu und seinen Freunden entdeckt. Sie alle kommen vom Maruyama Berg, einem spirituellen Ort, an dem Tiere Kräfte bekommen. Auch seine Freunde sind Tiere, die sich in Menschen verwandeln können.

Absofort steht Komugi unter strenger Bewachung der Jungs. Vor allem der misstrauische Fuchs Rin traut Komugi nicht über den Weg. Keiner darf erfahren, was die Jungs in Wirklichkeit sind. Aber so wird Komugi nie von den Jungs loskommen, woraufhin sie den Zorn einiger Mitschülerinnen auf sich zieht.

Eigene Meinung
„Mein wildes Geheimnis“ ist eine typische Shojo-Story, in der vor allem attraktive Jungs im Mittelpunkt stehen. Dabei ist für jeden Geschmack sicher ein Junge dabei. Tatsächlich unterscheiden sich Yu und seine Freunde bzgl. Charakter und Aussehen stark voneinander, was es ansprechend macht. Es fällt dadurch zudem einfacher, die Charaktere zu unterscheiden.

Auch wenn die Verwandlung vom Tier zum Menschen einen magischen Ursprung hat, steht im Gegensatz zu anderen Manga, nicht die Mythologie im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, wie sie gemeinsam den Schulalltag meistern, ohne aufzufliegen.

Dabei driftet „Mein wildes Geheimnis“ leider etwas zu sehr in eine einfache Highschool-Story ab.

Der Zeichenstil ist simpel aber sauber und klar definiert. Der Fokus liegt auf der Vermittlung der Geschichte.

Leser von einer etwas anderen Highschool-Story dürften daher auf den Geschmack kommen.

© Izumi Mikage

Mein wildes Geheimnis: © 2015 Yoko Nogiri, Kodansha/ KAZÉ

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Jünger als ich

Name: Jünger als ich
Englischer Name:
Originaltitel: Toshishita no Otokonoko
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Chihiro Hiro
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50€

Story
Mihiro geht in die 11. Klasse der Oberstufe. Doch als pflichtbewusste Schwester von vier jüngeren Brüdern, greift sie ihrer überforderten, berufstätigen Mutter bei der Erziehung und Pflege ihrer Geschwister tatkräftig unter die Arme. Kein Wunder, dass Mihiro also bereits wie eine junge Erwachsene wirkt.

Als sie auf dem Weg zu Schule einen Jungen sieht, der verzweifelt neben seinem Fahrrad kniet, gewinnt Mihoros Fürsorglichkeit wieder die Oberhand. Und tatsächlich benötigt Chihei, der ein Jahr jünger ist als Mihiro und in die 10. Klasse der gleichen Schule geht, Hilfe. Sein Fahrrad ist kaputt. Aus diesem Grund bietet Mihiro an, gemeinsam auf ihrem Fahrrad zum Unterricht zu fahren.

Seit diesem Tag weicht Chihei nicht mehr von Mihoros Seite. Jede Mittagspause besucht er Mihoro, sodass er fast schon Bestandteil ihrer Schulklasse ist und auch Mihoros Mitschüler super mit ihm klarkommen.

Doch Mihoro kommt einfach nicht aus ihrer Haut heraus. Immer wieder erliegt sie der Gewohnheit und fängt an, Chihei zu bemuttern. Als sie ihm eines Mittags ein Reiskorn aus dem Gesicht wischt und ihn süß nennt, reagiert Chihei plötzlich verletzt.

Seit dem Tag versucht Chihei, Mihoro immer wieder klar zu machen, dass er ein Mann ist und nicht einer ihrer Brüder. Dabei geht er allerdings alles andere als feinfühlig vor. Ständig bringt er MIhiro dabei in Verlegenheit. So gibt er vor, seinen Schlüssel für sein Fahrradschloss verloren zu haben, um Zeit mit Mihiro zu verbringen oder er verlangt von ihr, sich gegenseitig nur noch beim Spitznamen zu nennen. Doch die Situation eskaliert als Chihei zu weit geht und Mihoro körperlich zu nah kommt. Mihoro wird von ihren Gefühlen übermannt und schlägt Chiheis Hand reflexartig von ihr weg.

Daraufhin kommt Chihei in der Mittagspause nicht mehr zu Besuch… Ist Mihoro zu weit gegangen?

Eigene Meinung
„Jünger als ich“ ist eine niedliche Highschool-Story über zwei unerfahrene, verliebte Schüler. Dabei fällt es dem Leser nicht schwer, die liebevolle Mihoro schnell ins Herz zu schließen. Chihei verliert hingegen immer mal wieder Sympathiepunkte, wenn er ohne Rücksicht auf Mihoros Gefühle, unüberlegt vorgeht. Dabei will er eigentlich nur ihr Herz für sich gewinnen und schießt dabei über das Ziel hinaus.

Der Zeichenstil von „Jünger als ich“ ist sehr fein und unterstreicht diese süße Geschichte optimal. Es ist ein durchaus gelungener Shojo-Stil.

„Jünger als ich“ hat noch viel Potenzial, was es hoffentlich in den kommenden Bänden ausschöpft.

© Izumi Mikage

Jünger als ich: © 2015 Chihiro Hiro, Shueisha/ KAZÉ

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Imprisoned Hearts

Name: Imprisoned Hearts
Englischer Name:
Originaltitel: Prison Hearts
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Hikaru Suruga
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Das Leben des jungen Muga besteht nur aus Leid und Verzweiflung. Seine Mutter misshandelt ihn, genauso wie seine Schulkameraden. Zudem starb seine einzige Freundin Aoi, als er selbst versuchte sich umzubringen. Fünf Jahre später ist er erneut soweit sich umzubringen.

Allerdings stoppt ihn ein junges Mädchen namens Kikyo, die seiner verstorbenen Freundin sehr ähnelt. Durch sie erfährt er, dass er ein ewiglich Verurteilter sein soll – ein Schwerverbrecher, der immer wieder neu geboren wird, um dann als Strafe ein Leben voller Leid und Schmerz zu führen.

Sie will ihm helfen die Anschuldigungen gegen sich aufzuheben. Ihre Gegenspieler sind Mugas „Gefängniswärter“. Diese scheinen ganz normale Leute im Leben des Verurteilten zu sein, sind aber nur dazu da sein Leben unerträglich zu machen. Dazu zählen seine „Mutter“, sein „Sozialarbeiter“ und noch weitere Leute.

Zusammen mit Kikyo flieht Muga. Sie kommen bei Liam unter, einem ebenfalls ewiglich Verurteilten. Doch ihre Verfolger sind ihnen schon auf der Spur. Zumal Kiyko selbst einmal eine Gefängniswärterin war.

Was sollen Muga und Liam verbrochen haben, um so eine Strafe verdient zu haben? Warum hilft ihnen Kikyo?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Imprisoned Hearts“ sehr gut. Die Charaktere sind sehr interessant und man leidet mit Muga mit. Sein Leben ist wirklich hart und man möchte zu gern wissen was er verbrochen haben soll, um dies zu verdienen. Dazu bringt auch die Sache mit Kiyko und Aoi eine gewissen Spannung mit sich, da es wohl eine Verbindung zwischen den Beiden zu geben scheint. Liam dagegen ist eher für die lockere Seite der Geschichte zuständig, was sie oft in seiner Obsession für Hasen manifestiert.

Man kann mit Spannung die weiteren Bände erwarten. Lohnen wird es sich sicher diese zu kaufen und an der Geschichte dran zu bleiben. Zwar ist der Manga schon ein wenig textlastig, aber aufgrund der wirklich guten Geschichte sieht man darüber gern hinweg.

Die Zeichnungen tun ihr weiteres, um einen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sie sind sehr ausdrucksstark und detailreich. Besonders dann, wenn es mal ein wenig actionreich zu geht.

Eine Altersempfehlung gab es nicht, würde diese aber auf mindestens 15 Jahre setzen, da die Geschichte doch ganz schön hart ist und man schon eine gewisse Reife haben sollte, um dies auch zu verstehen und verarbeiten zu können.

Fans von wirklich guten Geschichten, die auch nicht im ersten Band gleich alle Geheimnisse lüften, sollten unbedingt bei „Imprisoned Hearts“ zugreifen.

Imprisoned Hearts: © 2016 Hikaru Suruga, Kodansha/ EMA

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