Fox Spirit Tales

Name: Fox Spirit Tales
Englischer Name: Konohana Kitan
Originaltitel: Konohana Kitan
Herausgebracht: Japan: Gentosha Comics 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Sakuya Amano
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Das Konohanatai ist ein Gasthaus zwischen Traum und Realität. Verlorene Seelen finden ihren Weg hierher um wieder Orientierung zu finden. Dabei helfen ihnen die Angestellten im Konohanatai, die Fuchsgeister. Als Gottesdiener behandeln sie ihre Gäste wie Götter.

Doch nicht alle Fuchsgeister sind wie Satsuki oder die Herrin Kiri, die mit Disziplin und Eleganz gekonnt das Hotel managen. Zu den Fuchsgeistern gehören auch die junge aber lernwillige Yuzu, die zerstreute Sakuya, die bildhübsche Ren und die maskuline Natsume.

Eines Tages findet Satsuki plötzlich ein Baby auf der Terrasse des Konohanatais. Doch woher kommt es? Es wird noch verrückter, als in einem Augenblick der Unachtsamkeit das Baby plötzlich verschwunden ist. Kurz darauf hat auch Natsume und Ren eine seltsame Begegnung mit einem jungen, unbekannten Mädchen, dass im Konohanatai einen Ball verloren hat und sich aus Trauer über ihren altmodischen Kimono verstecken möchte. Kann es sein, dass es sich bei allen drei Begegnungen um ein und das selbe Mädchen handelt?

Und so kommt es im Konohanatei jeden Tag zu seltsamen Ereignissen.
Mal möchte sich eine gerettete Schildkröte bei den Angestellten des Konohanatais bedanken und mal rollt im Gasthaus ein magisches Ei herum, dass sich am Körper der Fuchsmädchen festsaugt und zu Albträumen führt. Für Yuzu und ihre Fuchsfreunde ist der Alltag im Konohanatai deswegen jeden einzelnen Tag eine Freude.

Eigene Meinung
„Fox Spirit Tales“ schafft es den Leser mit auf eine magische Reise zu nehmen und mit seinen liebevollen Geschichten zu verzaubern.

Die Charaktere sind nicht nur niedlich, sondern alle sind auch grundverschieden. Man kann sie gut auseinander halten und vor allem die zielstrebige und gutherzige Yuzu schließt man schnell ins Herz.

Zeichnerisch ist „Fox Spirit Tales“ ein typisches Shojo-Manga. Sakuya Amano hat sich jedoch viel Mühe gegeben, den Leser schnell in ihre Welt mitzunehmen. Und das ist ihr gelungen. Die Gebäude und die Umgebung sind detailliert gezeichnet, sodass man sich rasch in einem alten Ryokan wiederfindet.

Überraschend ist der Einstieg von „Fox Spirit Tales“, da hier der Leser direkt angesprochen und wie ein Gast im Konohanatai behandelt wird. Das hat mir persönlich sehr gefallen.

Im ersten Band von „Fox Spirit Tales“ werden einzelne Kurzgeschichten erzählt. Diese scheinen unabhängig voneinander zu sein. Alle Shortstorys sind abwechslungsreich und unterhaltsam. Dennoch wäre es auch schön gewesen, wenn sich ein roter Faden durch die Geschichten gezogen hätte.

Ich bin aber sicher, dass auch die weiteren Bände kurzweilige Unterhaltung bieten werden.

©Izumi Mikage

Fox Spirit Tales: © 2015 Sakuya Amano, Gentosha Comics/Tokyopop

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Mein erstes Mal

Name: Mein erstes Mal
Englischer Name:
Originaltitel: Mein erstes Mal
Herausgebracht: Deutschland EMA 2018
Mangaka: Niloo
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Die junge Kathrin, von allen nur Kiki genannt, ist in Liebesdingen nicht gerade bewandert. Daher ahnt sie auch nicht, dass ihr Freund Ben schon länger in sie verliebt ist. Aus diesem Unwissen heraus verletzt sie ihn, als sie sich in Luke verliebt. Der Junge ist neu in ihrer Klasse und scheint ein idealer Kandidat für einen festen Freund abzugeben. Aber ist dem wirklich so?

Alles wird noch komplizierter, als Ben einen großen Fehler macht und sich auf Caro einlässt. Diese ist schon länger in ihn verliebt und nutzt seinen Liebeskummer, um ihm näher zu kommen. Doch dies hat ungeahnte Folgen!

Eigene Meinung
Für einen deutschen Manga ist „Mein erstes Mal“ sehr gut. Es werden ernste Themen aufgegriffen und man fragt sich, wie es wohl weiter gehen wird mit den Protagonisten. Wird Kiki mit Luke glücklich? Oder ist er doch nur ein Aufreißer? Was ist mit Ben? Wird er Kikis Herz erobern? Oder ist er nun wegen des Fehlers, den er mit Caro begangen hat, für immer an diese gebunden? Alles Fragen, die einen bei Laune halten und dazu führen könnten, dass man sich auch die weiteren Bände kauft.

Zeichnerisch war der Manga nicht ganz so mein Fall. Zwar bietet er optisch, gerade bei der Darstellung von Caro, endlich mal Abwechslung zu den sonstigen Shojo-Manga, aber bei mir sprang der Funke einfach nicht über. Zudem muss man sich auch erst Mal wieder umgewöhnen, da die Leserichtung nicht der japanischen entspricht!

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, ich würde den Manga aber Lesern erst ab 12 Jahren empfehlen! Einige Themen wären für jüngere Leser noch nicht ganz nachvollziehbar und es gibt zudem noch eine doch etwas eindeutigere Szene.

Fans von Geschichten, die nah am realen Leben sind sollten bei „Mein erstes Mal“ beherzt zugreifen. Einen Fehler macht man damit nicht! Außerdem gibt man so auch mal deutschen Zeichnern eine Chance!

Mein erstes Mal: © 2018 Niloo, EMA

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Die Braut des Magiers – Merkmal

Name: Die Braut des Magiers – Merkmal
Englischer Name:
Originaltitel: Maho Tsukai no Yome offical Guide Book Merkmal
Herausgebracht: Japan: MAG Garden 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Organisation: MAG Garden
Story & Zeichnungen: Kore Yamazaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,00 €

Inhalt & Eigene Meinung
„Die Braut des Magiers -Merkmal“ ist ein ultimatives Guidebook für jeden Fan des Manga.

Darin werden unter anderem die Charaktere ausführlich vorgestellt, erste Entwürfe gezeigt und einige Illustrationen vorgestellt, die man so noch nicht kannte. Zudem erfährt man mehr über die Entstehungsgeschichte des Manga und über die Mangaka selbst.

Einige der Illustrationen sind zudem in Farbe, der Band ist in Großformat und das Cover ist vorne und hinten seitlich ausklappbar.

Der Preis ist – mit 12 Euro -, für den Umfang und die Aufmachung des Bandes, vollkommen in Ordnung!

Also unbedingt zugreifen!!!

Die Braut des Magiers – Merkmal: © 2017 Kore Yamazaki, MAG Garden, MAG Garden/ Tokyopop

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Tales of Zestiria – Alisha´s Episode

Name: Tales of Zestiria – Alisha´s Episode
Englischer Name:
Originaltitel: Tales of Zestiria Alishas After Episode – Hitomi ni Utsurumono
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Manga: Aki Yosii
Originalspiel: BANDAI NAMCO
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Nach ihrem Kampf mit Sorey gegen die Bosheit geht Alisha nun eigene Wege. Die junge Ritterin und Prinzessin von Hyland versucht den Frieden zu wahren und alles dafür zu tun, damit nicht wieder ein Krieg entbrennt. Dabei stellen sich ihr aber immer wieder Pro-Krieg-Extremisten in den Weg und auch die Bosheit scheint wieder stärker zu werden.

Unverhofft trifft sie zudem auf Rose, welche der neu aufkommenden Bosheit auf den Grund geht und dabei als bald Alishas Hilfe braucht. Zusammen mit den Seraphim Enda und Lailah, stellen sie sich der neuen Bedrohung!

Aber warum kann sie mit Rose einen Provisorpakt schließen? Ist Sorey nicht der Hirte? Was ist mit diesem passiert und warum schweigt sich ihre Freundin darüber aus? Was hat Symone mit der ganzen Sachen zu tun und warum steht Alisha plötzlich ihrer totgeglaubten Mentorin Maltran im Kampf gegenüber?

Eigene Meinung
Nachdem in dem Manga „Tales of Zestiria – The Time of Guidance“ die Geschichte des Spiels nacherzählt wird, erfährt man in „Tales of Zestiria – Alisha´s Episode“, wie es mit ihr nach Ende des Spiels weitergeht.

Es ist schön zu sehen, dass sie immer noch am Frieden festhält und versucht diesen mit allen Mitteln zu verteidigen. Dennoch sucht sie aber noch immer ihren Platz in der Welt, ob als Ritterin, einfaches Mädchen oder Prinzessin. Ein Gleichgewicht zu finden, ist nicht leicht, gerade dann nicht, wenn die Bosheit wieder aufflammt.

Sie schließt sich daraufhin wieder mit Rose, Edna und Lailah zusammen, um der Sache auf den Grund zu gehen und die Bosheit aufzuhalten. Dass ihr dabei vorenthalten wird was mit Sorey ist, ist fies, aber Rose hat ihre Gründe, auch wenn diese nicht immer nachvollziehbar sind.

Zeichnerisch wirklich toll, entsprechen die Charaktere haargenau denen aus dem Spiel und auch ihre Charakterzüge passen perfekt. Fans des Spiels oder Leser des vorherigen Manga werden sicher auch ihren Spaß an diesem haben und sollten unbedingt zugreifen. Zu textlastig war er nicht und die Handlung ist spannend. Man brennt darauf, zu erfahren, wie es weiter geht, da viele Fragen noch offen sind.

Die Altersempfehlung liegt bei 13 Jahren und ist perfekt gewählt. Mitunter kommt es zu einigen Kampfhandlungen, die aber nie zu brutal sind.

Für Fans des Spiels ein Muss!

Tales of Zestiria – Alisha´s Episode: © 2015 Aki Yosii, BANDAI NAMCO, Kadokawa/ Tokyopop

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Atemlose Liebe

Name: Atemlose Liebe
Englischer Name:
Originaltitel: Awa-koi
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Kanan Minami
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Yuka hätte gern einen Freund, weswegen sie auch ihre Freundinnen auf ein Gruppendate begleitet. Dort bekommt sie aber nur Kentaro ab, der so gar nicht ihr Fall zu sein scheint. Was sie aber nicht ahnt ist, dass dieser auf sie angesetzt wurde, da ihre Freundinnen sie los werden wollen. Daher bringen sie sie auch dazu für den Schülerrat zu kandidieren und geben ihr danach den Laufpass.

Nun sitzt sie aber ausgerechnet mit Kentaro im Schülerrat. Dieser scheint dann aber doch kein so schlechter Kerl zu sein und die Beiden kommen sich näher. Kann aus ihnen ein Paar werden? Wird Yuka echte Freunde finden, indem sie weniger verzweifelt nach neuen Freunden sucht und somit die Menschen nicht mehr abschreckt wie zuvor?

Eigene Meinung
„Atemlose Liebe“ ist ein typischer Shojo-Manga. Die Charaktere sind wie immer genretypisch, sowohl vom Aussehen als auch vom Verhalten her. Interessant ist die Handlung dennoch, auch wenn man sie in abgewandelter Form sicher schon kennt. Man wünscht den beiden Protagonisten schon ein Happy-End und dass Yuka echte Freunde findet und glücklich wird.

Zeichnerisch wie immer gut, bietet der Manga nichts Neues, wie fast jeder Shojo-Manga, der in letzter Zeit erschienen ist. Abheben tut er sich nicht von den Massen, was ich immer wieder Schade finde. In dem Genre sollte sich wirklich mal was tun, denn auf Dauer wird das doch ein wenig langweilig.

Etwas textlastig war der Manga schon, aber man kam dennoch mit dem Lesen gut voran.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Der Grund erschließt sich mir jetzt noch nicht, da weder sexuell noch psychisch wirklich was passiert. Das Grundthema des Manga wäre auch für Leser ab 13 Jahren schon vertretbar.

Fans von Shojo-Manga sollten sich ein eigenes Bild machen, ob der Manga was für sie wäre.

Atemlose Liebe: © 2016 Kanan Minami, Shogakukan/ Tokyopop

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Verliebt in Prinz und Teufel?

Name: Verliebt in Prinz und Teufel?
Englischer Name:
Originaltitel: Kurosaki-kun no iinari ni nante naranai
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Makino
Bände: 14 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Da Yu früher eher ein Mauerblümchen war und kaum Freunde hatte, hat sie für die Oberschule ihren Look komplett gewandelt. Sie wird nun gemocht und hat viele Freunde, nur die Liebe fehlt ihr noch! Allerdings ist es nicht so leicht an ihren Schwarm, den „weißen Prinzen“ heran zu kommen, da der „schwarze Teufel“ ihr ständig einen Strich durch die Rechnung macht.

Mit diesem gerät sie immer wieder aneinander, insbesondere, als sie ebenfalls in’s Wohnheim zieht. Doch warum schlägt ihr Herz in der Gegenwart des Teufels auf einmal höher? Hasst sie ihn nicht eigentlich? Was ist mit ihren Gefühlen für den „weißen Prinzen“?

Wem wird am Ende ihr Herz gehören?

Eigene Meinung
„Verliebt in Prinz und Teufel?“ ist ein netter Manga für zwischendurch, wirklich was Neues bietet die Handlung jedoch nicht.

Yu steht zwischen zwei Jungs. Der eine ist der Nette, der andere der Fiese! Wie es dann meist so ist, hat der Fiese doch seine guten Seiten und das Mädchen beginnt sich in ihn zu verlieben, steht damit aber zwischen den Stühlen, da sie den anderen auch mag. Was die Geschichte auflockert ist, ist die Tatsache, dass Yu nicht wirklich zu sich steht. Sie war früher schüchtern, dunkelhaarig und bebrillt, wandelt sich jedoch um beliebt zu sein in ihr Gegenteil und versucht ihre Vergangenheit unter Verschluss zu halten. Doch das wird sicher nicht ewig gut gehen!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich hervorragend, auch wenn die Charaktere wieder genretypisch sind. Der Blonde ist der Nette, der Schwarzhaarige der Fiese. Das Mädchen hat wie immer langes Haar und große Augen.

Ab und an war der Manga zudem ein wenig textlastig, aber das Lesen ging dennoch gut voran.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Wobei diese auch niedriger hätte ausfallen können. Es gibt nur eine etwas verfänglichere Situation und auch sonst begründet sich das wohl eher im Verhalten des „Teufels“. Dieser ist oft sehr fies und er behandelt Yu schon fast wie eine Dienerin!

Fans von Shojo-Manga sollten sich selbst ein Bild machen, ob der Manga was für sie ist. Mein Fall war er leider nicht!

Verliebt in Prinz und Teufel?: © 2014 Makino, Kodansha/ Tokyopop

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Naughty Temptation

Name: Naughty Temptation
Englischer Name:
Originaltitel: Mahoko no kuse ni namaiki da
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Hiraku Miura
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Mahoko ist am verzweifeln! Ihr Bester Freund Chise bedrängt sie ständig und meint, dass alles was ihr gehört auch ihm gehört. Damit stört er aber intensiv ihr leider nicht vorhandenes Liebesleben. Dies nervt sie immer mehr, dabei war er es doch, der sie damals als kleines Kind wegen eines anderen Jungen abgewiesen hatte. Daher nimmt sie auch an, dass Chise auf Jungs steht.

Allerdings ist nicht alles so wie Mahoko denkt: Als sie einen Jungen daten will, wird klar, dass Chise mehr von ihr will als Freundschaft! Seine Besitzansprüche verunsichern Mahoko, aber auch sie kann nichts gegen ihre Gefühle tun.

Werden die Beiden also doch noch ein Paar?

Zu dem gibt es mit „Love Overcomes Time and Space“ noch eine Zusatzgeschichte in dem Band.

In dieser hat Azusa die Chance, einen Fehler aus der Vergangenheit zu bereinigen. Dadurch hat sie vielleicht die Möglichkeit auch ihre momentane Gegenwart zu verändern und mit dem Mann zusammen zu sein, den sie damals abgewiesen hat.

Wird ihr dies gelingen oder war alles nur ein Traum?

Eigene Meinung
„Naughty Temptation“ war endlich mal wieder etwas erfrischendes zwischen den ganzen anderen Shojo-Titeln der letzten Zeit.

Es wird mit den Geschlechtsvorlieben gespielt, indem Chise scheinbar auf Jungs steht. Zudem gibt es mit Nakamura noch einen Charakter, der dank Chise lieber ein Mädchen sein will, als ein Junge.

Gerade das macht den Manga doch ein wenig anders, als andere Shojo-Manga. Zwar geht es sexuell schon ein wenig mehr zur Sache, allerdings überwiegt deutlich die eigentliche Handlung des Manga.

Die Zusatzgeschichte ist nett, aber die Hauptgeschichte, war um einiges Besser!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich sehr gut, allerdings sind die Charaktere doch wieder ein wenig zu genretypisch, da hätte man noch mehr rausholen können.

Mit dem Lesen kam man gut voran, der Manga war nie zu textlastig und so interessant, das man ihn eh nur ungern aus der Hand legte.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und passt sehr gut, da die Themen des Manga doch eher was für ältere Leser sind und es auch sexuell zur Sache geht.

Fans von eher außergewöhnlichen Shojo-Manga sollten bei „Naughty Temptation“ unbedingt zugreifen!

Naughty Temptation: © 2017 Hiraku Miura, Takeshobo/ Tokyopop

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Arinas Sammelsurium – Ihr süßes Leben

Name: Arinas Sammelsurium – Ihr süßes Leben
Englischer Name:
Originaltitel: Arina no tane -mattari nichijohen-
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Arina Tanemura
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Inhalt & Eigene Meinung:

Arina Tanemura ist eine japanische Bridget Jones: schusselig, stets im Kampf gegen die Pfunde und mit über 30 Jahren immer noch Single. Dabei ist sie doch eine weltberühmte Mangaka und somit eigentlich eine gute Partie! Obwohl „Ihr süßes Leben“ bereits Arinas zweiter autobiografischer Manga ist, muss man den ersten „Arinas Sammelsurium“-Band nicht unbedingt gelesen haben, um alles zu verstehen, da keinerlei Vorkenntnisse erforderlich sind. Die Episoden aus ihrem Leben werden nämlich nicht in chronologischer Reihenfolge geschildert, sondern wild durcheinander. So werden immer mal wieder Geschichten aus ihrer Jugend eingestreut und wechseln sich mit Berichten über aktuelle Vorkommnisse ab.

Dabei gewährt die Zeichnerin tiefe Einblicke in ihre Arbeit und vor allem wird deutlich, wieviel Stress sie tagtäglich ausgesetzt ist und dass es auch so seine Schattenseiten hat, eine erfolgreiche Mangaka zu sein. Aber wir erfahren auch viel über ihre Urlaube und Besuche auf Conventions im Ausland – darunter sogar einige übernatürliche Erlebnisse! Sicher, nicht jede der Kurzgeschichten ist außergewöhnlich und interessant. Mich persönlich haben z. B. die ausschweifenden Abnehm-Ernährungs-Tipps, Arinas Fitnessprogramm und Aufzählungen aller verschiedenen Brote, die sie bisher hobbymäßig gebacken hat, ziemlich gelangweilt, aber ich kann mir vorstellen, dass sich manch einer dafür begeistern kann. Außerdem finde ich es sehr schade, dass man sich bei all den im Buch genannten Yen-Preisen nicht einmal die Mühe gemacht hat, einen der Beträge in Euro umzurechnen und als Fußnote anzugeben, wie man es von anderen Mangas gewohnt ist.

Wir erfahren, wie Arina zu ihren beiden Katzen Riku und Kai gekommen ist und wie sich diese bei ihr eingelebt haben. Neben lustigen und rührenden Begebenheiten mit ihren Assistentinnen erzählt sie auch davon, wie ihr Werdegang als Mangaka mit einigen Fehlschlägen und Niederlagen eher holprig begonnen hat. Dabei kann man auch einiges über die japanische Kultur und ihre Bräuche lernen. Ansonsten wären da noch Geschäftsessen, Live-Events, Ausflüge mit Freunden und ein Erfahrungsbericht über Arinas Augenoperation.

Herzhaft gelacht habe ich, als sich die Künstlerin mit einem Löwen ablichten lassen will, nichtsahnend, dass es sich dabei um ein ausgewachsenes Exemplar handelt. Zu allem Überfluss beißt die Raubkatze ihr auch noch in den Arm und kaut darauf herum, während das Foto geschossen wird, ohne dass die Fotografen etwas davon mitbekommen. Das reale Foto würde ich nur zu gern sehen! Stilistisch erinnert der Manga an „Schneeballen – Verliebt in Japan“. Die Zeichnungen sind meistens sehr simpel gehalten. Wer Arinas Mangas mag, sich für Japan und den Mangaka-Beruf interessiert und gerne lustige Alltagsgeschichten liest, ist hier goldrichtig.

Arinas Sammelsurium – Ihr süßes Leben: © 2016 Arina Tanemura, Shueisha / Tokyopop

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Herzenswünsche

Name: Herzenswünsche
Englischer Name:
Originaltitel: Hatsukoi Wazurai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2013
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Marina Umezawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die junge Hotaru möchte sich zu gern verlieben, doch hat sie von der Liebe einfach keine Ahnung! Plötzlich bietet ihr Mädchenschwarm Shinri an, sie in Liebesdingen zu unterrichten. Zuerst noch am zögern, stimmt sie am Ende doch zu.

Allerdings tut sie sich anfangs noch schwer. Sie verliebt sich dann aber in Shinri, der aber seinerseits nicht an die Liebe glaubt. Kann sie ihren Mitschüler dazu bringen, sich in sie zu verlieben oder nimmt sie doch die Liebeserklärung eines anderen Jungen an und wird dessen Freundin?

Zudem gibt es noch zwei weitere Geschichten und zwei kurze Wiedersehen mit Shinri und Hotaru.

In „Der rote Schicksalsfaden“ kann ein junges Mädchen durch ihre Brille sehen, welche Menschen miteinander verbunden sind. Zusammen mit ihrem Mitschüler Akechi sorgt sie dafür, dass die Paare sich auch finden, dabei übersieht sie aber fast ihren eigenen Schicksalsfaden!

Dagegen geht es in „Sag mir mit dieser Stimme, das du mich liebst“ um Kokoro, die nach längerer Krankheit wieder in die Schule kann. Dort trifft sie einen Jungen, dessen Stimme sie an einen Radiomoderator erinnert, den sie im Krankenhaus immer gehört hat. Daher ist Masumi auch verunsichert, als sie ihm aus dem Nichts ihre Liebe gesteht! Gilt sie nun wirklich ihm, oder der Stimme aus dem Radio?

Eigene Meinung
„Herzenswünsche“ ist ein netter Manga für Zwischendurch.

Von der Handlung her gibt es nichts wirklich Neues. Junges Mädchen versteht nichts von der Liebe, der Junge glaubt nicht an die Liebe und doch verlieben sie sich ineinander! Kennt man in anderer Form schon zu genüge.

Von den anderen zwei Geschichten gefiel mir „Sag mir mit dieser Stimme, das du mich liebst“ noch am Besten. Wobei Beide wieder dem gängigen Shojo-Schema folgen! Alle Charaktere sind genretypisch, was einfach schade ist. So sind die Charaktere beliebig austauschbar und hinterlassen einfach keinen Eindruck.

Die Zeichnungen sind für Shojo-Manga gewohnt gut, aber eben nichts erfrischend Neues.

Mit dem Lesen kam man gut voran, der Manga war nie zu textlastig. Die Altersempfehlung liegt bei 13 Jahren und passt sehr gut. Sexuell passiert, außer einem Kuss, allerdings nichts.

Fans von Shojo-Manga können einen Blick riskieren, aber ein Muss ist der Manga nicht!

Herzenswünsche: © 2013 Marina Umezawa, Shogakukan/ Tokyopop

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Deine wundersame Welt

Name: Deine wundersame Welt
Englischer Name:
Originaltitel: Hôshin Shinai Engi
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Keiko Sakano
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Als die junge Saki versehentlich eine Schriftrolle beim aufräumen öffnet und wird sie in die Welt des Romans „Hoshin Engi“ gezogen.

Sie landet in einem Fluss und wird vom Hauptdarsteller der Romane gerettet: Shiga Kyo. Dieser steht kurz davor der neue Taikobo zu werden, welcher eine neue Dynastie gründen soll, da die alte Dynastie im Begriff ist unterzugehen! Das will Shiga allerdings nicht! Daher versteckt er sich, denn um den Willen des Himmels durchzusetzen müsste er die Leute auf der Liste der Götterernennung töten und dann zu Göttern erklären.

Deswegen versucht er nun auch Saki statt seiner zu überzeugen Taikobo zu werden. Die hält zunächst allerdings nicht viel davon, da sie zurück in ihre Welt möchte. Doch nach einigen, mit unter auch skurrilen, Vorfällen fängt sie daran zu zweifeln sofort nach Hause zurückzukehren.

Wird sie zusammen mit Shiga das Schicksal der Leute ändern können? Saki unterliegt nicht, wie die anderen Charaktere, dem Willen des Himmels. Warum ist ihre Mutter so besessen von „Hoshin Engi“? War sie selbst einmal in dieser Welt? Stammt vielleicht auch Sakis unbekannter Vater aus dieser? Dies würde ihre übermenschliche Kraft und die Fähigkeit die Nebenwirkung der Nutzung des Paopei (eines göttlichen Werkzeuges) aufzuheben erklären!

Eigene Meinung
Mir hat „Deine wundersame Welt“ sehr gut gefallen. Der Manga hat zwar auch Witz, richtet sich aber doch eher an eine ältere Leserschaft. Die Geschichte ist sehr spannend, die Charaktere sehr interessant, wobei aber gerade die Nebencharaktere noch mehr als die Hauptcharaktere hervorstechen.

Da wäre etwa Shigas jüngerer Bruder Kohyo Shin, welcher keinen Schmerz spüren kann und es daher liebt andere zu quälen. Allerdings scheint gerade Saki ihm doch Schmerzen bereiten zu können, weswegen er sie darum anbettelt, dies auch zu tun. Dann gibt es noch Nata, der durch die Nutzung eines Paopei unbändigen Hunger hat und Amok läuft bis er auf Saki trifft. Ihre Hintergrundgeschichten sind ausgefeilt und mit dem ein oder anderen Charakter leidet man schon sehr mit!

Daher ist man auch gespannt wie die Geschichte weiter geht. Werden Saki und Shiga zusammen der neue Taikobo und können sie das Schicksal wirklich verändern, wenn der Wille des Himmels doch schon feststeht? Da man das Ende nicht verpassen möchte, holt man sich schon allein aus diesem Grund die restlichen Bände.

Zeichnerisch ist der Manga nichts wirklich Neues und entspricht ganz dem Genre. Allein die erhöhte Brutalität hebt ihn vom Rest des Shojo-Genres ab.

Zu textlastig war der Manga auch nicht und durch die spannende Geschichte legt man diesen auch eh nicht aus der Hand, bis man ihn durch hat.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und sollte auch nicht unterschritten werden. Einige Themen sind einfach noch nichts für jüngere Leser und es wird sicher noch die ein oder andere brutalere Szene dazu kommen. Diese muss auch nicht zwingend körperlicher Art sein, vermutlich viel eher mentaler!

Fans von interessanten Shojo-Manga sollten sich „Deine wundersame Welt“ unbedingt kaufen.

Deine wundersame Welt: © 2016 Keiko Sakano, Kadokawa/ Tokyopop

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