Nivawa und Saito

Name: Nivawa und Saito
Englischer Name:
Originaltitel: Nivawa to Saito
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Nagabe
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 9,95 €

Story
Der arbeitslose Saito hat seit neustem eine neue Mitbewohnerin: Nivawa, ein Kind des Arfica-Volkes. Dies ist eine Wasserspezies, die gern mehr über die Menschen erfahren möchte.

Saito macht das jedoch alles nicht ganz freiwillig, da Nivawas Mutter doch recht furchteinflössend sein kann. Dabei geht ihm Nivawa schon bald gehörig auf die Nerven, da sie seinen Alltag ziemlich stört und sogar Ärger mit der Vermieterin provoziert.

Aber irgendwie hängt er auch an ihr, was ihm erst klar wird, als er ihr gegenüber laut wird und sie danach scheinbar verschwunden ist.

Wie wird sich die merkwürdige Konstellation in Zukunft bewähren? Was für Abenteuer steht den Beiden noch bevor?

Eigene Meinung
„Nivawa und Saito“ ist ein lustiger Manga, der auch zu mehr Toleranz und Verständnis aufruft.

Die Beiden sind grundverschieden, mögen sich aber dennoch, auch wenn Saito das wohl nie zugeben würde. Dieser ist in der Geschichte eher der Träge. Er kommt im Leben einfach nicht voran und scheint keine Ziele zu haben. Vielleicht ändert sich das nun mit der Verantwortung, die er für das Arfica-Kind trägt!

Die kleine Nivawa dagegen ist ein typisches Kind. Ihr passieren so einige Missgeschicke, eben auch einfach aus Unverständnis und Neugier, was aber auch echt niedlich ist!

Es lohnt sich auf jeden Fall auch die weiteren Bände zu kaufen, da man einfach gern wissen möchte, wie es mit den beiden weiter geht!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll. Gerade in die Gestaltung der Arfica wurde sehr viel Zeit und Liebe gesteckt. Dabei ist besonders Nivawa sehr niedlich geworden, wohingegen ihre Mutter doch schon ein wenig Furcht hervorruft.

Mit dem Lesen kam man sehr zügig voran. Der Manga ist einfach sehr unterhaltsam und witzig, so dass man ihn gut in einem Rutsch durchlesen kann.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist gut gewählt, da er sich vom Thema her doch eher an ältere Leser wendet.

Fans von wirklich guten Manga, die auch eine Botschaft haben, sollten unbedingt bei „Nivawa und Saito“ zugreifen. Man macht damit garantiert keinen Fehler!

Nivawa und Saito: © 2015 Nagabe, Futabasha/ Tokyopop

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Barrage

Name: Barrage
Englischer Name: Barrage
Originaltitel: Sensei no Barrge
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2012
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Kohei Horikoshi
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Dem 15-jährigen Astro ist nichts wichtiger als seine Familie. Da er ganz alleine in den Slums aufgewachsen ist, hat er irgendwann angefangen andere Straßenkinder unter seine Fittiche zu nehmen und arbeiten zu gehen, um seine so entstandene Familie aus jüngeren Kindern zu ernähren. Doch gleich zu Beginn der Geschichte wird er entlassen, weil er sich mit bösen Aliens von anderen Planeten anlegt, um seinen undankbaren Chef zu schützen. Kurz darauf taucht Barrage, der Prinz des Planeten Industria, auf und möchte mit Astro die Rollen tauschen. Schließlich sehnt er sich nichts mehr herbei, als frei zu sein und Astro könnte das Geld des Königs sehr gut gebrauchen, um seinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Bevor sie dieses Vorhaben konkretisieren können, wird Barrage erschossen und seine Diener halten Astro für den Prinzen! Astro sieht Barrage nämlich zum Verwechseln ähnlich. Ehe er sich versieht, findet sich Astro im Königspalast wieder. Barrage konnte offensichtlich nicht mit der Verantwortung umgehen, die das Amt des Prinzen mit sich bringt und ist deshalb geflohen. Als das böse Alien wieder auftaucht, das Astro den Job gekostet hat und sich abfällig über den (insgeheim verstorbenen) Prinzen äußert, der für seine Familie ja bloß Ballast sei, verliert Astro die Fassung. Er geht auf das Alien los und aktiviert dabei das Org, eine übermächtige Waffe, die ihre wahre Gestalt nur in den Händen derjenigen annimmt, die zum König geeignet sind.

Nach Astros Sieg über die Aliens eröffnet er dem König, der darüber begeistert ist, dass „sein Sohn“ endlich die königliche Waffe aktivieren konnte, dass der echte Barrage erschossen wurde und Astro nur irrtümlich von den Wachen des Königs aufgelesen wurde. Nichtsdestotrotz hat Astro bereits unter Beweis gestellt, dass er als Thronfolger geeignet ist, weshalb er der Prinz bleiben soll. Unter der Bedingung, dass seine Familie ebenfalls im Palast leben darf, willigt Astro ein. Doch er und Tiamat, der stärkste Ritter des Königs, werden sogleich auf eine Reise geschickt, um das Volk vor Banditen zu retten und im Königreich nach und nach für Frieden zu sorgen, weshalb sich Astro fürs Erste von seinen Kindern verabschieden muss. Tiamat soll ihn im Kampf mit dem Org ausbilden und tatsächlich gelingt es den beiden einigen Außerirdischen das Handwerk zu legen, die allesamt hinter dem Org her sind. Aber ist das nicht seltsam? Der Prinz wird ohne vorherige Kampfausbildung mit nur einem einzigen Ritter und dem Org, auf das es jeder abgesehen hat, losgeschickt? Was geht nur in dem König vor? Und warum hat er den beiden nicht mehr darüber erzählt, wie man den Org benutzt? Schließlich war der König in jungen Jahren selbst dazu in der Lage, die Wunderwaffe zu gebrauchen!

Eigene Meinung:
„Barrage“ ist der zweite Manga von Kohei Horikoshi, der im „Shonen Jump“-Magazin veröffentlicht wurde, bevor ihm mit seinem dritten Manga „My Hero Academia“ weltweit der Durchbruch gelungen ist. „Barrage“ hingegen kam nicht so gut an und wurde bereits nach 2 Bänden beendet. Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, ist mir auch klar warum. Astro wirkt als Protagonist ziemlich eindimensional. Er wird nahezu vollständig darauf reduziert, dass ihm Familie sehr wichtig ist. Die Handlung ist leider auch kein bisschen originell. Dass eine arme Person aus den Slums zufällig genauso aussieht wie ein reicher Prinz oder eine Prinzessin und die beiden die Rollen tauschen, ist ein alter Hut. Die Kämpfe sind ebenfalls recht eintönig und unspektakulär. Da fehlt einfach die Raffinesse, die man aus Kämpfen anderer Battle-Mangas wie „Naruto“ und „Hunter x Hunter“ gewohnt ist. Außerdem ist der Manga unnötig textlastig für sein Genre, was für einen eher zähen Lesefluss sorgt.

Versteht mich bitte nicht falsch. „Barrage“ ist nicht schlecht! Die Monster und Aliens sehen interessant aus, man findet Astro trotz (oder gerade wegen?) seiner simplen Persönlichkeit sympathisch und man wird definitiv unterhalten. Aber es fehlt irgendein herausstechendes Merkmal. Dieser Manga hat einfach absolut nichts, was ihn von durchschnittlichen Mainstream-Shonen-Mangas abhebt und ist daher nur einer jüngeren Leserschaft zu empfehlen sowie Hardcore-Fans von „My Hero Academia“, die neugierig auf Horikoshis andere Werke sind. Im Endeffekt kann man bei gerade mal 2 Bänden ohnehin nicht viel falsch machen.

Barrage: © 2012 Kohei Horikoshi, Shueisha / Carlsen

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To your Eternity

Name: To your Eternity
Englischer Name:
Originaltitel: Fumetsu no Anata he
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Yoshitoki Oima
Bände: 7 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Ein unbekanntes Wesen wird auf die Erde geschickt. Am Anfang ist es nur eine Kugel. Aber je mehr es von der Welt sieht, je mehr Lebewesen es trifft und emotionale Traumata es erlebt, desto weiter entwickelt es sich.

Zuerst trifft es auf einen sterbenden Wolf und nimmt dessen Form an. Es trifft in der Gestalt dann auf einen jungen Mann, der ganz allein in den weiten einer Winterlandschaft lebt und hart ums Überleben kämpft. Die anderen Dorfbewohner sind losgezogen, um eine neue Heimat zu finden und hatten ihn mit den Alten zurück gelassen. Doch diese starben und so war nur noch er dort. Ganz allein, nur mit seinem Wolf.

Doch der Drang den anderen zu folgen wird zu stark und sie machen sich auf den Weg. Allerdings verletzt sich der junge Mann schwer und die Wahrheit über den Verbleib seiner Leute lässt ihn einen Teil seines Verstandes verlieren. Am Ende verliert er sein Leben und der Wolf wird zu dem jungen Mann.

Er zieht weiter, sucht nach immer neuen Reizen, um sich weiter zu entwickeln und findet diesen unter anderem in einem monströsen Bären und einem kleinen Mädchen.

Wie wird das Wesen, das von dem Mädchen einen Namen erhält, weiterentwickeln? Wird es irgendwann seine Unsterblichkeit verfluchen? Und wer hat das Wesen geschickt?

Eigene Meinung
„To your Eternity“ ist ein eher ruhig anmutender Manga, der dennoch viel Schauwert bietet und hin und wieder auch etwas Action, aber auch eine gewisse Traurigkeit in sich birgt. Die Zeichnungen sind wirklich toll, sehr detailreich und unterschiedlich in seinen Stilen, was die Stimmungen der verschiedenen Abschnitte des Manga wirklich gut unterstreicht.

Das Wesen lernt beständig dazu. Erleidet dabei aber auch viel Schmerz, den der Reiz den es braucht um sich weiter zu entwickeln endet zumeist mit seinem Tod. Allerdings kommt es immer wieder zurück ins Leben. Es lernt jedes Mal dazu. Nimmt andere Gestalt an und wird mit der Zeit sicher auch lernen was Gefühle sind und zu sprechen anfangen. Wird es verstehen was es heißt zu leben, zu lieben und wie befreiend es auch sein kann einmal endgültig zu sterben?

Dies ist gerade das was den Manga so spannend macht, so ruhig er hin und wieder schon mal ist. Was bedeutet es zu Leben? Was ist ein Leben wert und ist ewiges Leben wirklich erstrebenswert? Gerade um die Antworten es Wesens darauf zu erfahren, wird man sicher auch die weiteren Bände des Manga kaufen wollen. Zumal es sicher auch interessant sein wird zu erfahren, wer es genau war, der die Kugel auf die Erde geworfen hat!

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, aber ich denke das man schon um die 12 Jahre alt sein sollte, um die Geschichte und deren Hintergründigkeit auch wirklich zu verstehen. Zudem sind ein paar Szenen doch ein wenig heftig. Besonders dann, wenn sich das Wesen nach einem grauenvollen Tod wieder zusammensetzt und heilt.

Fans von wirklich guten, hintergründigen Geschichten, mit einer Spur Action und ganz viel Gefühl, sollten bei „To your Eternity“ unbedingt zugreifen!

To your Eternity: © 2017 Yoshitoki Oima, Kodansha/ EMA

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Naruto – Unschuldiges Herz, blutroter Dämon

Name: Naruto – Unschuldiges Herz, blutroter Dämon
Englischer Name: Naruto – Innocent Heart, Demonic Blood
Originaltitel: Naruto – Shiro no Douji, Keppu no Kijin –
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2002
Deutschland: Carlsen 2008
Autor: Original-Story: Masashi Kishimoto
Story: Masatoshi Kusakabe
Illustrator: Masashi Kishimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story:
Als in Konohagakure ein grausames neunschwänziges Fuchsungeheuer wütet und viele Menschenleben kostet, wird es vom vierten Hokage unter Einsatz seines Lebens in einem Säugling versiegelt. Dieser Säugling heißt Naruto Uzumaki und wird seine ganze Kindheit hindurch von allen Dorfbewohnern gemieden, da sie in ihm nur das Ungeheuer sehen, das ihre Freunde und Familienmitglieder umgebracht hat. Naruto selbst weiß davon allerdings nichts und spielt immer wieder Streiche, um Aufmerksamkeit zu erregen. Damit geht er vor allem seinem Lehrer Iruka, der ja für ihn die Verantwortung trägt, gehörig auf die Nerven. Bei der Abschlussprüfung der Ninja-Akademie muss jeder einen Bunshin, einen Doppelgänger von sich, erschaffen, ausgerechnet die eine Technik, die Naruto so gar nicht beherrscht! Also kommt es, wie es kommen muss und Iruka lässt Naruto als Einzigen durchfallen.

Mizuki, ein anderer Lehrer an der Akademie, nennt Naruto einen Weg, um Iruka doch noch zu beeindrucken: Er soll eine geheime Schriftrolle mit verbotenen Künsten vom dritten Hokage stehlen. Gesagt, getan. Eifrig übt der naive Junge daraufhin eine der Techniken auf der Schriftrolle ein, bis Iruka ihn schließlich findet und herauskommt, dass Mizuki ihn nur benutzt hat, um an die Schriftrolle zu kommen. Als Mizuki Naruto umbringen will, wird dieser von Iruka beschützt und auf Mizukis schockierende Enthüllung, dass Naruto das Fuchsungeheuer sei, erwidert Iruka, dass Naruto für ihn kein Ungeheuer sondern sein Schüler ist, den er sehr achtet. Von Irukas Worten gerührt, demonstriert Naruto seine neue Kunst: Er erschafft tausend Kagebunshin, sogenannte Schattendoppelgänger, die anders als normale Bunshin real sind und sogar selbständig agieren können. Mit dieser Technik überwältigt Naruto Mizuki und besteht doch noch die Abschlussprüfung. Allerdings soll er künftig ein Team mit dem kühlen Sasuke bilden, den er so gar nicht leiden kann. Aber auch Sakura, für die Naruto schwärmt, wird seine Kameradin und gemeinsam mit ihrem neuen Meister, dem Jo-Nin Kakashi, bilden sie von nun an das Team 7. Einer ihrer Aufträge konfrontiert die drei frisch gebackenen Ninjas schon viel früher mit der harten Realität der Ninja-Welt, als ihnen lieb ist und bringt sie ernsthaft in Lebensgefahr…

Eigene Meinung:
„Unschuldiges Herz, blutroter Dämon“ ist der erste von einer ganzen Reihe von „Naruto“-Romanen. Ehrlich gesagt, habe ich bisher immer einen großen Bogen um das Buch gemacht, weil es sich dabei lediglich um eine Nacherzählung des ersten Story-Arcs der Manga-Reihe bzw. der ersten Staffel des Animes handelt. Konträr zum Klappentext wird die Chu-Nin-Prüfung hier nicht mehr behandelt. Tatsächlich musste ich mich beim Lesen stellenweise etwas durchquälen, da ich ja immer schon genau wusste, was passieren wird, allerdings hat es auch Spaß gemacht, nach all der Zeit noch einmal einen Blick auf die Anfänge des Epos zu werfen, nun wo die Manga-Reihe schon eine Weile abgeschlossen ist. Der Mehrwert gegenüber Manga und Anime besteht darin, dass man tiefere Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Naruto und Iruka bekommt. Außerdem bietet der Roman einige Szenen, die im Manga nicht vorkommen, wie z. B. Narutos Begegnung mit Hinata nach Verkündung der Team-Zusammenstellungen und die Versiegelung des Fuchsungeheuers. Letztere ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sich die Beschreibung der Ereignisse nicht wirklich mit dem deckt, was man in späteren Manga-Bänden über die Umstände jener Versiegelung erfährt.

Der Novel taugt nicht als Ersatz für die ersten paar Manga-Bände, da einiges weggelassen wird, wie z. B. Narutos erste Begegnung mit Konohamaru und einige anfängliche Querelen des Teams 7, darunter Narutos und Sasukes unfreiwilliger Kuss. Mit über 280 Seiten ist dieser Roman bisher mit Abstand der dickste und anders als die anderen Light-Novels wartet er mit deutlich mehr Illustrationen von Masashi Kishimoto auf, wobei mich die Auswahl der Artworks aus dem Original-Manga teilweise verwundert hat, da man bedeutsamere Bilder hätte nehmen können. „Unschuldiges Herz, blutroter Dämon“ bietet nicht viel Neues und ist daher alles andere als ein Must-Have. Ich kann diesen Light-Novel eigentlich nur all denen empfehlen, die Lust auf einen Nostalgie-Trip haben. Der allererste Story-Arc von „Naruto“ ist außerordentlich gut, also lohnt es sich, ihn noch einmal zu lesen.

Naruto – Unschuldiges Herz, blutroter Dämon: © 2002 Masashi Kishimoto, Masatoshi Kusakabe, Shueisha / Carlsen

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Pokémon Schwarz und Weiß 2

Name: Pokémon Schwarz und Weiß 2
Englischer Name: Pokémon Adventures Black 2 & White 2
Originaltitel: Pocket Monsters Special -Black 2 and White 2-
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1997
Deutschland: Panini Manga 2018
Mangaka: Story: Hidenori Kusaka
Zeichnungen: Satoshi Yamamoto
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
2 Jahre sind seit den Ereignissen des letzten Bandes von „Pokémon Schwarz und Weiß“ vergangen. Schwarz wurde von G-Cis zusammen mit Reshiram im Lichtstein versiegelt und gilt seitdem als verschollen, N ist auf Zekroms Rücken davongeflogen, Weiß erfindet weiterhin neue Attraktionen, wie z. B. PokéWood, Bell ist Prof. Esches Assistentin geworden und Cheren fängt als Lehrer an der renommierten Trainerschule von Eventura City an. Jene Trainerschule ist der Schauplatz dieses neuen Abenteuers, denn im 75. Jahrgang geht es rund: Womanizer Schwarzy ist trotz seines zarten Alters von gerade einmal 12 Jahren in Wirklichkeit ein Top-Agent der internationalen Polizei, die schüchterne Weißy gehört insgeheim zu Team Plasma und der stets übellaunige Matisse will um jeden Preis stärker werden, um sich an Team Plasma dafür zu rächen, dass sie vor fünf Jahren das Felilou seiner kleinen Schwester gestohlen haben.

Wie sich herausstellt, hat sich Team Plasma inzwischen in zwei Lager gespalten: Das eine Lager betrachtet Achromas als Ns Nachfolger, der mit seiner Achromas-Maschine den Pokémon ihr volles Potenzial entlocken will, während das andere Lager ihn und seine Erfindung entschieden ablehnt und eine Vorrichtung entwickelt hat, die das Wellensignal der Achromas-Maschine außer Kraft setzt. Die Forschungsdaten dazu wurden auf einer Speicherkarte versteckt und Weißy anvertraut. Da Schwarzy nur weiß, dass ein zwölfjähriges Mädchen im Besitz der Karte ist, hat er sich an der Trainerschule eingeschrieben, um dort undercover zu ermitteln. Nachdem er inzwischen schon mit allen gleichaltrigen Mädchen geflirtet hat und ausschließen kann, dass sie etwas mit Team Plasma zu tun haben, konzentriert er sich nun voll und ganz auf Weißy, die zwar neu in die Klasse kommt, aber bereits an ihrem ersten Schultag alle anderen Schülerinnen in einem Pokémon-Kampfturnier schlagen kann. Aus dem Turnier der männlichen Schüler geht Schwarzy als Sieger hervor, sodass Bell ihn und Weißy mit je einem Pokédex ausstattet. Dabei betrachtet N den Pokédex doch als Machwerk des Teufels. Was soll Weißy nur tun?

In der darauffolgenden Nacht macht LeBelle Bekanntschaft mit Schwarzy, der sein neuer Vorgesetzter sein wird, womit LeBelle aufgrund des großen Altersunterschieds zunächst überhaupt nicht klarkommt. Tapfer stellen sich die beiden Achromas in den Weg, der mit der Achromas-Maschine ein wildes Genesect kontrolliert. Statt sich von dessen überwältigender Zerstörungskraft einschüchtern zu lassen, fängt Schwarzy das Käfer-Pokémon kurzerhand mit einem Luxusball, woraufhin sich Achromas aus dem Staub macht. Bei einem Schulausflug nach PokéWood wird Matisse kurz darauf von seinen Klassenkameradinnen geärgert, woraufhin er sie mit seinem Vibrava angreift. Dabei verliert Weißy ihr Medaillon und Matisse entdeckt die Speicherkarte darin. Als er die Speicherkarte überprüft, findet er darin eine Liste aller durch Team Plasma „befreiten“ Pokémon, auf der auch das Felilou seiner Schwester aufgeführt ist. Folglich muss eine von Matisses Mitschülerinnen zu Team Plasma gehören! Voller Zorn schwört er sich herauszufinden, wem die Karte und das Medaillon gehören…

Eigene Meinung:
Nach dem schockierenden Cliffhanger-Ende von „Pokémon Schwarz und Weiß“ habe ich den S2-W2-Story-Arc bereits sehnsüchtig erwartet. Man erfährt zwar – zumindest im ersten Band – immer noch nicht, wo N oder der Lichtstein mit Schwarz darin abgeblieben sind, aber das kommt sicher noch im Laufe der Geschichte heraus. Ein Agent der internationalen Polizei, eine N-Jüngerin vom Team Plasma und ein Junge, der vollkommen verbittert ist vor lauter Hass gegen jenes Team… Eine brisantere Mischung hätte Hidenori Kusaka wohl kaum einfallen können, was diesen Manga ungeheuer vielversprechend gestaltet. Dabei kann man mit jedem der drei Hauptcharaktere, so unterschiedlich sie auch sein mögen, in irgendeiner Weise sympathisieren.

Worüber man sich streiten kann, sind sicherlich die etwas gewöhnungsbedürftigen deutschen Namen der Protagonisten, wobei diese nicht so einfach ins Deutsche zu übersetzen sind, wie sonst, da es sich in der japanischen Fassung um Verschmelzungen aus den Wörtern „Black“ bzw. „White“ und „Two“ handelt. Wenn man bei den deutschen Namen das Y am Ende jedoch auf Englisch liest, also „Wai“, klingen die Namen tatsächlich ein wenig wie „Schwarz 2“ und „Weiß 2“, von daher finde ich die Idee dahinter sogar recht pfiffig. Was mich eher stört, ist, dass Genesects „Module“ als „Kassetten“ bezeichnet werden und aus Felilous „Raub“-Attacke im letzten Kapitel einfach „Kratzer“ gemacht wurde. Gerade letzteres dürfte eingefleischte „Pokémon“-Nerds stutzig machen, da der Angriff gegen ein Geist-Pokémon ausgeführt wird und diese ja bekanntlich gegenüber Normal-Attacken immun sind. Hoffentlich achtet Panini in den kommenden Bänden wieder etwas mehr darauf, die entsprechenden Begriffe und Namen aus der deutschen Version der Videospiele zu verwenden, statt diese wortwörtlich aus dem Japanischen zu übersetzen. Ansonsten ist mir dieses Mal nur ein einziger Grammatikfehler aufgefallen, ein riesiger Fortschritt gegenüber „Omega Rubin & Alpha Saphir“.

Da dieser Story-Arc sehr stark auf dem 9 Bände umfassenden Manga „Schwarz und Weiß“ aufbaut, solltet ihr diesen zuerst lesen. In den letzten paar Bänden hatten Schwarzy und Weißy übrigens sogar schon kurze Cameo-Auftritte. Vorkenntnisse aus noch früheren Arcs, wie „Die ersten Abenteuer“ sind nicht erforderlich. „Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2“ ist ein absolutes Muss für alle „Pokémon“-Fans und die, die es werden wollen!

Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2: © 1997 Hidenori Kusaka, Satoshi Yamamoto, Shogakukan / Panini Manga

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Sugar Dog

Name: Sugar Dog
Englischer Name:
Originaltitel: Sugar Dog
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Masahiro Ikeno
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Die Küstenstadt Zena wird von einem Rat regiert, der sich aus Mitgliedern bestimmter Gangs zusammensetzt, welche sich in der Stadt niedergelassen haben. Als allerdings drei Mitglieder des Rates durch die Organisation „Imago“ getötet werden, kommt es zu Chaos und weiterem Blutvergießen.

Um seine Tochter zu schützen, schickt Ratsmitglied Richard Allenby seine Tochter Fiona in’s Cafe „Little Clover“. Ihre Leibwächterin Agnes versteht dies nicht so wirklich, bis das Cafe von den Leuten Imagos angegriffen wird und sich Chef und Personal schlagkräftig zu Wehr setzen. Der Chef, des Cafes, ist niemand anderes als Vincent Nill, auch als Dog-Eat-Dog, bekannt. Im Kampfmodus cool und fokussiert, denkt er sonst nur an’s Backen und seinen geliebten Laden, den er ständig neu aufbauen muss.

Auch nach diesem Angriff werden sie immer wieder angegriffen, von Freund und Feind gleichermaßen, da man Fiona in die Hände bekommen will. Kann Vincent sie auf Dauer beschützen?

Eigene Meinung
„Sugar Dog“ muss man mögen. Es ist einer der Manga, der entweder was für einen ist oder eben nicht.

Die Charaktere sind alle interessant und man freut sich darauf immer wieder neue Facetten zu entdecken. Zudem wird es sicher interessant sein, zu erfahren, wer genau hinter Imago steckt, da dies wohl auch mit Vincents Vorgeschichte im Zusammenhang steht. Zudem fragt man sich auch warum er ausgerechnet das Backen für sich entdeckt hat, wo er sonst doch echt brutal sein kann.

Auf Romantik wird verzichtet. Zwar will Fiona sich gern mit Vincent anfreunden, doch keiner der Beiden scheint romantische Absichten zu haben. Bei Fairy, einer Mitstreiterin von Vincent, scheint das etwas anders zu sein, allerdings entwickelt sich bisher daraus nichts. Das muss bei dem Manga auch nicht wirklich sein, da er mehr in Richtung Action tendiert und das auch gut so ist.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Sehr detailreich beim Aussehen der Charaktere, aber auch bei den Torten, die Vincent immer wieder zaubert. Am besten sind allerdings die Actionszenen. Diese sind gekonnt in Szene gesetzt worden und bringen einen durch ihre Dynamik mitten ins Geschehen.

Das Lesen zog sich leicht, da die Panels, trotz der oft vorkommenden Actionszenen, doch ein wenig textlastig waren. Da aber die Mischung zwischen Action und Spannung passte, sah man gern darüber hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahre und ist gut gewählt. Es geht schon oft sehr brutal zu und dies wird auch deutlich dargestellt.

Fans von wirklich spannenden Manga, voller Witz und Action, sollten bei „Sugar Dog“ unbedingt zugreifen!

Sugar Dog: © 2016 Masahiro Ikeno, Kodansha/ Tokyopop

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Kiss X Death

Name: Kiss X Death
Englischer Name:
Originaltitel: Kiss X Death
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Yasuhiro Kanou
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Der Außerirdische Z erhält den Auftrag fünf kriminelle Parasiten ins Exil auf die Erde zu bringen und dort niederen Lebewesen einzunisten. Er hat fünf Jahre Zeit Proben der Wirte an seine Heimat zu schicken. Sollte er das schaffen, wird ein Raumschiff ihn abholen. Doch auf der Erde angekommen läuft einiges schief! Die fünf Kriminellen können fliehen und nisten sich in den Körper von den fünf äußerst unattraktiven Mädchen Rosa Mikawa, Ria Nagamine, Hinano Chineya, Nanaka Oue und Yuni Komagata ein. Zusammen überwältigen sie Z und töten ihn. Nur mit viel Glück kann er sich als Wirtskörper eine Blume übernehmen und fristet zwei Jahre darin. Dann nähert sich zufällig der introvertierte Oberschüler Shingo Tozu der Blume und wird von Z übernommen. Z muss nun versuchen die fünf Kriminellen einzufangen und seinen Auftrag in die Tat umzusetzen.

Die fünf Mädchen waren in den letzten zwei Jahren nicht untätig. Sie haben nicht nur ihr Äußeres perfektioniert, sondern haben auch die Herrschaft von fünf Oberschulen übernommen. Ihr Ziel ist es alle Schüler unter ihre Kontrolle zu bringen. Z in Shingos Körper ist dagegen zwar extrem stark und hochintelligent, aber ganz allein. Shingo findet schnell die fünf Kriminellen, da sie sich sehr auffällig benehmen, und sucht sich als erstes Ziel seine Mitschülerin Yuni Komagata aus.

Im alten Schulgebäude der Enjo-Oberschule befindet sich die „Alte-Schulgebäude-Liga“, deren Chefin Yuni Komagata ist. Er nähert sich unerlaubt dem Gebäude und wird gleich von ihren Aufpassern abgefangen. Doch diese pustet Shingo geradezu weg. Er bemerkt, dass einer der Verteidiger ein Nebenwirt von Yuni ist. Er besiegt den Jungen. Durch einen Kuss kann er den Parasiten auf der Zunge entfernen. Doch als er dann auf Yuni trifft, endet sein Siegeszug. Shingo hat fürchterliche Angst vor Frauen und kann sich ihnen nicht nähern! Wird Z es schaffen Shingo diese Angst zu nehmen? Wird er die fünf Kriminellen einfangen und seinen Auftrag beenden?

Eigene Meinung
„Kiss X Death“ ist hierzulande der erste Manga von Yasuhiro Kanou. Der Manga hat mich jedoch nicht gerade umgehauen. Der schüchterne Shingo mit einer Frauen-Phobie wird von einem außerirdischen Parasiten übernommen und muss gegen fünf Schönheiten kämpfen. Die Geschichte folgt einem bekannten Muster, welches zwar flüssig und unterhaltsam erzählt wird, aber leider wenig überrascht. 

Die Charaktere sind sehr stereotypisch und klischeehaft. Besonders Shingo wird einem als Nerd vorgestellt und scheint jede Facette eines Nerds zu haben. Die Zeichnungen sind ordentlich und die kurzen Actionszenen detailliert umgesetzt.

Natürlich kommt auch dieser Shonen-Titel von Panini Manga nicht ohne Höschen-Szenen daher, von denen es schon einige zu sehen gibt. Außerdem gibt es Nacktszenen in der Sauna, in denen aber nur die nackten Brüste zu sehen sind.

Rundum ist „Kiss X Death“ ein solider Shonen/Science-Fiction-Manga mit bekannten Elementen. Band eins bildet ein gutes Fundament für eine Geschichte, die sich vielleicht auch in eine spannende Richtung entwickeln kann.

Kiss X Death: © 2014 Yasuhiro Kanou, Shueisha / Panini Manga

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My Hero Academia Ultra Archive

Name: My Hero Academia Ultra Archive
Englischer Name: My Hero Academia Ultra Archive
Originaltitel: Boku no Hero Academia Character Book Ultra Archive
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2016
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Kohei Horikoshi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 9,99 €

Inhalt & Eigene Meinung
Es war nur eine Frage der Zeit, bis „My Hero Academia“, ein Überraschungserfolg der letzten Jahre, das erste Guide Book zur Serie erhalten würde. Dieses erste „Ultra Archive“ umfasst etwa die Ereignisse der ersten neun Bände.

Bei der Review hatte ich geschrieben, dass es ganz schön viele Charaktere und Fähigkeiten sind, die bei „My Hero Academia“ auf die Lesenden hereinprasseln. Der nun vorliegende Band nimmt sich dieser Problematik dankbar an und schafft es, die Figuren trotz ihrer Unterschiedlichkeit in einer übersichtlichen und liebevoll gestalteten Enzyklopädie zusammenzufassen.

Doch Schritt für Schritt: Im „Ultra Archive“ geht es klar strukturiert zu. Zunächst werden die Helden-Schülerinnen und Schüler vorgestellt, geordnet nach Klassen und Fakultäten. Die Zusammenfassung der Erlebnisse der Klasse 1A seit Beginn der Serien schließen sich als kommentierte Zusammenfassung an. Anschließend folgen Darstellungen der Profi-Helden und Superschurken, eine Vorstellung der Oberschule, an der die Handlung spielt sowie ein umfangreicher Anhang mit Interview, Entwürfen, Skizzen und Bonus-Manga. Eine umfangreiche Sammlung von Farbillustrationen rundet den Band ab. Zudem gibt es für diejenigen, die sich nach Goodies sehnen, noch zwei Stickerbögen als Extra obendrauf.

Jeder wichtigere Charakter erhält eine übersichtliche Doppelseite mit einem persönlichen Datenblatt und „Helden-Status“ (rechts) sowie Erläuterungen zur jeweiligen „Macke“ (Superfähigkeit) und einer Einordnung des Charakters. Darüber hinaus kommentieren jeweils ein Verbündeter – in der Regel einE MitschülerIn – sowie ein Profiheld den jeweiligen Schüler. Bei den Profihelden und den Feinden ist die Aufteilung vom Ansatz her ähnlich, nur etwas kompakter. So gibt es bei den „Guten“ etwa nur eine Einschätzung von einem Kollegen, bei den „Bösen“ stattdessen einen Vermerk in der Verbrecherakte.

Deutlich wird, dass der Band gleich für den internationalen Markt mit angelegt wurde. Das kann man aber auch über die gesamte Serie sagen. Sieht man von den Augen der Charaktere ab, wirken viele der Farbillustrationen dem US-amerikanischen Comic in Komposition, Licht-Schatten-Spielen und Aufmachung wesentlich näher als dem japanischen Manga-Bereich. Das Konzept kommt aber an.

Eigentlich kann sich bei diesem gelungenen Band alles sehen lassen. Herausheben möchte ich aber die Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse in der Serie. In Vergleichspublikationen ist das eine dröge Angelegenheit, umso mehr, wenn man die Serie kennt. Hier aber kommentieren Charaktere allein oder im Duo die jeweils nacherzählten Entwicklungen und das wirklich kurzweilig. Zudem sind die Schilderungen problemlos geeignet für Neu- und Wiedereinsteiger, die evt. nur die ersten paar Kapitel kennen. Sie machen sogar Lust, sich die Serie (wieder) anzusehen.

© Rockita

My Hero Academia Ultra Archive: © 2016  Kohei Horikoshi  Shueisha / Carlsen

 

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Twin Star Exorcists: Onmyoji

Name: Twin Star Exorcists: Onmyoji
Englischer Name: Twin Star Exorcists
Originaltitel: Sousei no Onmyouji
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Yoshiaki Sukeno
Bände: 13 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Rokuro Enmado ist zwölf Jahre als sich sein Leben vollkommen verändert. Bis zu jenem Tag wollte er der stärkste Onmyoji werden und alle Unreinen läutern. Doch als er und seine Kameraden in der Residenz Hiinatsuki von Unreinen angegriffen wurden und fast alle getötet wurden, möchte er mit diesem Kapitel abschließen. Doch so wirklich gelingt ihm dies nicht.

Zwei Jahre sind seit dem Vorfall vergangen. Rokuro zog in eine andere Residenz und versuchte sich andere Ziele zu setzen, doch hat er keine anderen Talente. Nachdem er zum wiederholten Male sein Zuhause verlassen hat, steht er auf einer Brücke und denkt nach. Plötzlich fällt ein Mädchen vom Himmel direkt in den Fluss. Rokuro überlegt nicht und springt einfach ins Wasser um sie zu retten. Doch das Mädchen rettet sich selbst, denn Rokuro kann nicht schwimmen… Es stellt sich heraus, dass sie Benio Adashino heißt und ein Onmyoji ist. Schnell kommt es zum Kampf gegen einige Unreine und Benio zeigt wie stark und schnell sie ist. Doch letztlich kommt sie in Bedrängnis und Rokuro rettet sie. So wirklich zugeben möchte dies die ehrgeizige Benio natürlich nicht.

Wie sich herausstellt ist Benio eine neue Kameradin in Rokuros jetziger Residenz. Den Grund dafür erfahren alle jedoch erst auf einer Versammlung der Vorstandsmitglieder der Onmyojis. Das Oberhaupt der Onmyojis erhielt die Weissagung, dass Benio und Rokuro die „Onmyoji Zwillingssterne“ sind und die stärksten Kämpfer des Clans. Aus ihrer Vereinigung soll der Miko geboren werden.

Wird Benio es schaffen aus Rokuro wieder einen fähigen Onmyoji zu machen? Werden sie tatsächlich heiraten und ein Kind bekommen, der der legändere Miko wird und die Unreinen besiegt? Und dann taucht da noch ein geheimer Gegenspieler auf…

Eigene Meinung
„Twin Star Exorcists“ ist hierzulande der erste Manga von Yoshiaki Sukeno. Zwischen 2016 und 2017 wurde bei Studio Pierrot sogar ein gleichnamiger 50-teiliger Anime produziert.

Die Zeichnungen im Manga sind sehr detailliert und die Kampfszenen sehr dynamisch. Die Geschichte hat einen guten Lesefluss. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wissen zu überzeugen. Yoshiaki Sukeno versteht es eine spannende Geschichte durch kleine Gags aufzulockern.

Rundum ist „Twin Star Exorcists: Onmyoji“ ein Manga den besonders actionliebende Leser in die Hand nehmen sollten.

Twin Star Exorcists: Onmyoji: © 2014 Yoshiaki Sukeno, Shueisha / Panini Manga

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