After School Dates

Name: After School Dates
Englischer Name:
Originaltitel: Houkago, Aimashou
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Kazumi Ohya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Itsuki und Seiya besuchen dieselbe Akademie, allerdings jeweils einen anderen Fachbereich, welchen sie auch noch als Schülersprecher vertreten.

Diese Fachbereiche sind ständig am streiten, zumal die ISB Schüler (reiche, einflussreiche Eltern) auf die Schüler der AGM, wegen ihres niedrigen sozialen Status, hinabblicken. Itsuki und Seiya sind ständig bemüht Streit zu schlichten und ein besseres Verhältnis untereinander zu schaffen, auch wenn sie sich dabei mitunter selbst einige Wortgefechte liefern.

Was allerdings niemand ahnt ist, dass die Beiden nach Schulschluss ein Paar sind! Am wenigsten hätten sie selbst das wohl erwartet, da ihre Familien seit je her im Streit miteinander liegen und sie sich entsprechend ebenfalls die Kindheit und Jugend über nur am streiten waren.

Doch was passiert, wenn sie auffliegen? Gibt es dann noch eine gemeinsame Zukunft für sie?

Eigene Meinung
Endlich gibt es etwas Neues von Kazumi Ohya!

Ich hab schon ihre „Takumi-kun“-Reihe geliebt, auch wenn sie etwas weniger offen hätte enden können. Um so glücklicher bin ich nun über „After School Dates“ welcher mit „After School Dates Re“ im nächsten Jahr noch fortgesetzt wird.

Wie von der Mangaka gewohnt, sind die Zeichnungen wirklich toll, sehr filigran und detailreich. Dies kommt auch den expliziteren Szenen zu gute, obwohl dort meist viel mehr angedeutet, als wirklich gezeigt wird. Aber dies passt auch wieder zur Handlung, da das Augenmerk wirklich mehr auf das Paar und seinen Problemen gelegt wird, als auf den Sex zwischen den Beiden.

Es macht daher auch wirklich Spaß zu erfahren, wie die beiden Hauptcharaktere überhaupt zusammen gekommen sind und wie schwer es ihnen fällt, Zeit füreinander zu finden. Gerade dieses auf und ab, die Missverständnisse, die Heimlichtuerei und die Liebe der Beiden macht den Manga so lesenswert.

Die Altersempfehlung liegt bei 15+ und passt sehr gut, da die Sexszenen nun wirklich nichts für jüngere Leser sind.

Fans von Kazumi Ohya und sehr guten Boys Love Manga sollten unbedingt bei „After School Dates“ zugreifen

After School Dates: © 2015 Kazumi Ohya, Kadokawa/ Tokyopop

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Give me this Man!

Name: Give me this Man!
Englischer Name:
Originaltitel: Kono Hito wo Ore ni Kudasai
Herausgebracht: Japan: Libre 2013
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Saeko Kamon
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Wataru versucht über eine Partnervermittlung die Frau für’s Leben zu finden. Dies gestaltet sich wegen seiner Menschenscheu und seiner schnellen Erregbarkeit als ziemlich schwierig. Neu an die Seite wird ihm daher Shishinai gestellt. Der Angestellte der Partnervermittlung tut sein möglichstes, um seinen Klienten an die Frau zu bringen!

Nur warum hat er in Watarus Nähe, je mehr Zeit sie miteinander verbringen, solches Herzklopfen? Warum wird er eifersüchtig, nachdem er dann doch noch eine potentielle Partnerin für den scheuen Mann gefunden hat? Und was ist mit seinem Klienten? Sucht er nicht auch gezielt seine Nähe?

Kann Shishinai es wagen zu hoffen, das er der „Mann“ für Wataru sein könnte? Die Person die das Schicksal ihm bestimmt hat?

Eigene Meinung:
Ich hab mich sehr gefreut, das mal wieder ein neuer Boys Love Manga von Saeko Kamon erschienen ist! Nachdem, meiner Meinung nach, nicht so tollen „Das Raubtier in dir“, hoffte ich, dass „Give me this Man!“ von der Qualität wieder mehr in Richtung „Royal Fiance“ geht und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Geschichte wird genügend Raum gegeben um sich zu entwickeln. Gerade Wataru ist anfangs noch so scheu, er taut mit der Zeit auf und auch Shishinai ist nicht sofort in den anderen Mann verliebt, wie es so oft der Fall in Boys Love Manga ist. Die Beiden haben stattdessen ihre Höhen und Tiefen, was die Spannung erhöht und einen den Manga ungern aus der Hand legen lässt.

Zeichnerisch ist der Manga wie immer wirklich toll, sehr detailreich, im sexuellen Bereich nie zu explizit, aber dennoch sehr gut dargestellt.

Die Altersempfehlung von 18 Jahren finde ich hier etwas hoch gegriffen, die hätte meiner Meinung nach auch bei 16 Jahren liegen können. Es gibt zwar eine Szene die etwas über griffig dargestellt wird, aber diese kann man auch mit 16 Jahren schon nachvollziehen!

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „Give me this Man!“ unbedingt zugreifen!

Give me this Man!: © 2013 Saeko Kamon, Libre/ EMA

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Taste of Desire

Name: Taste of Desire
Englischer Name:
Originaltitel: Shitasaki ni Yoake no Aji
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Aki Ueda
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Bei Yoruji und Akemi dreht sich alles um Ramen.

Yoruji hat endlich einen eigenen Laden eröffnet, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, was ihn langsam aber sicher in Verzweiflung stürzt. Dies ändert sich erst, als er sich den jungen Akemi von seinem alten Chef ausborgt. Dieser kann zwar nicht gut kochen, hat dafür aber einen außergewöhnlichen Geschmackssinn.

Gemeinsam wollen die Beiden nun das Ramenrezept schlechthin ausarbeiten, was einiges an Schweiß und Tränen kosten wird. Aus dieser engen Zusammenarbeit wird schon bald sehr viel mehr; mehr als die Beiden je erwartet hätten. Doch was ist, wenn jemand Akemi abzuwerben droht? Wird dieser gehen oder bei Yoruji bleiben?

Eigene Meinung
Zeichnerisch wird „Taste of Desire“ nicht jedem gefallen. Mich erinnert der Zeichenstil ein wenig an die Werke der Mangaka Scarlet Beriko oder auch Ogeretsu Tanaka. Deren Zeichnungen unterstreichen ebenfalls den Realismus, den auch dieser Manga einzufangen versucht.

Daher kommt einem die Geschichte die erzählt wird auch wie aus dem Leben gegriffen vor, als könnte sie an der nächsten Ecke wirklich passieren. Zwar wird schon ein wenig mit der Liebe zu Ramen übertrieben, aber die beiden Hauptcharaktere sind dabei so liebenswert, dass man den Manga ungern aus der Hand legt.

In den Sexszenen geht es dagegen ziemlich heiß her, was aber auch zu der Leidenschaft passt, die Yoruji und Akemi ausstrahlen. Daher ist die Altersempfehlung mit 18 Jahren auch passend gewählt.

Fans von wirklich hervorragenden, eher aus dem Leben gegriffenen, Geschichten sollten sich „Taste of Desire“ unbedingt kaufen! Damit macht man absolut keinen Fehler!

Taste of Desire: © 2017 Aki Ueda, Shinshokan/ EMA

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New York Minute

Name: New York Minute
Englischer Name:
Originaltitel: New York Minute
First, do no harm
One of these nights
Herausgebracht: Japan: Guilt|Pleasure 2012/2013
Deutschland: Altraverse 2018
Autor: Kichiku Neko
Illustrator: TogaQ
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 10,00 €

Story
Das New York Police Department bekommt einen neuen Polizeipsychologen – den 24-jährigen Japaner Katsuya Asano, der sich seine ersten Sporen verdienen will. Leicht hat er es nicht, denn wie jeder Neuling wird er Opfer der seltsamen Aufnahmerituale der höhergestellten Beamten, allen voran Abteilungsleiter Lane, der sich keiner Schikane zu schade ist. Der Leiter der Mordkommission David Krause beobachtet die Vorfälle skeptisch, greift jedoch nicht ein, da sich jeder Neuling erst Respekt verdienen muss. Erst als Lane handgreiflich wird, greift David ein, da er selbst Interesse an dem schweigsamen, jungen Doktor hat. Die beiden lernen sich näher kennen und kommen sich zwischen all den Fällen, einer Reihe Familienprobleme und polizeilichen Überstunden näher kennen…

Eigene Meinung:
Mit „New York Minute“ erweitert der Altraverse Verlag das „In these Words“-Universum um einen weiteren Einzelband, in dem Asanos Vergangenheit in New York beleuchtet wird. Der Band enthält die Kurzgeschichten „Prey“ und „Remember tomorrow“, ebenso die Kurzmangas „New York Minute“, „First, do no harm“ und „One of these nights“. Zudem enthält die Erstauflage zwei farbige Minidrucke.

Die Kurzgeschichten bauen aufeinander auf und erzählen von Asanos ersten Tagen bei der New Yorker Polizei und seinen Schwierigkeiten mit Lane und den übrigen Kollegen. Dabei ist „Prey“ vollkommen aus Davids Sicht geschrieben, der die Hexenjagd, die auf Asano gemacht wird, von außen beobachtet und am Anfang zögert einzugreifen. Erst bei „Remember tomorrow“ bekommt Asano seine eigene Stimme, denn bei dieser wesentlich längeren Geschichte wechselt die Perspektive zwischen Asano und David, so dass man beide Männer gut kennenlernt. Der Leser erfährt, wie sich die beiden näherkommen und nach und nach ihre Differenzen überwinden. Die Kurzmangas schließen direkt an die Ereignisse der Geschichten an und beleuchten ihr teils geheimes Zusammensein – natürlich auch auf erotische Art und Weise, denn die beiden Männer können nur schwer die Finger voneinander lassen.

Die Charaktere sind sehr lebendig und authentisch, wenngleich man Asano die 24 Jahre nur schwer abnimmt, da er wesentlich reifer wirkt. Nichtsdestotrotz ist sein Handeln nachvollziehbar, insbesondere wenn man seine Familie kennenlernt und herausfindet, wie er aufgewachsen ist. David Krause ist ein loyaler und gerechter Mann, der Asano sowohl in den Kurzgeschichten, als auch in den Mangas ein wenig den Rang abläuft. Man schließt ihn schnell ins Herz und würde gerne mehr über ihn erfahren.

Kichiku Neko, die sich für die Story und die Geschichten verantwortlich zeigt, legt solide geschriebene Kurzgeschichten vor, die sich stilistisch stark von den gängigen Novels abheben, da sie wesentlich lebendiger und flüssiger geschrieben sind. Sie hat ein Händchen für Beschreibungen, gerade was die Polizeiarbeit anbelangt – hier merkt man ganz deutlich, dass die Autorin selbst Polizistin ist und ihre Erfahrungen in die Geschichten mit einfließen lässt. Das sorgt für zusätzliche Authentizität, da sie die Abläufe bei der Polizei entsprechend gut beschreiben kann.

Aber auch die Zeichnungen sind, wie gewohnt, sehr gut – TogaQ beherrscht ihr Handwerk, hat einen sicheren Strich und weiß, wie man realistische Charaktere entwirft. Zeichen- oder Proportionsfehler sucht man vergeblich, da sie sowohl Perspektiven, als auch Action und Dynamik beherrscht. Ebenso verhält es sich mit erotischen Szenen, die sehr ansprechend umgesetzt sind. Ihr erwachsener, sehr realistischer Stil passt zudem sehr gut zu den Geschichten und der authentischen Figuren, die die Autorin eingeführt bzw. aufgebaut hat.

„New York Minute“ ist eine gelungene Ergänzung des „In these Words“-Universum, um die Fans der Reihe nicht herumkommen werden. Die Kurzgeschichten und Kurzmangas geben Katsuya Asano, der Hauptfigur der Hauptmangas, mehr Tiefe und dem Leser einen guten Blick in seine Vergangenheit. Sowohl die Kurzgeschichten, als auch die Mangas sind stilistisch gut gelungen und können überzeugen. Sie hätten lediglich noch ausführlicher ausfallen können, denn man hätte gern mehr über David Krause erfahren. Wer „In these Words“ mag, wird an diesem Zusatzband von Guilt Pleasure nicht vorbei kommen – es ist eine mehr als lohnenswerte Erweiterung der Reihe. Zu empfehlen.

© Koriko

New York Minute: © 2012 GUILT|PLEASURE (TogaQ / Kichiku Neko) / Altraverse

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I hear the sunspot

Name: I hear the sunspot
Englischer Name:
Originaltitel: Hidamari ga Kikoeru
Herausgebracht: Japan: France Shoin 2018
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Y. Fumino
Bände: 3 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Der junge Student Kohei hat es nicht leicht. Sein Gehör ist geschädigt und er braucht mitunter die Unterstützung seiner Mitmenschen. Diese übertreiben es aber entweder mit ihrer Hilfe, oder aber sie meiden ihn, da es ihnen zu anstrengend ist. Darum ist es auch kein Wunder, dass er sich zurückzieht und kaum jemanden an sich heran lässt.

Doch dann trifft er auf Taichi. Der junge Student fällt ihm direkt vor die Nase und er teilt sein Essen mit ihm, denn dieser ist ständig hungrig und knapp bei Kasse. Daher ist Taichi auch begeistert, als er Koheis Aushang am schwarzen Brett liest und wird dessen Mitschreiber in den Vorlesungen. Essen gegen Mitschriften ist der Deal, allerdings ist er mitunter nicht immer zuverlässig.

Dennoch entwickelt sich eine innige Freundschaft, nicht zuletzt weil Kohei Taichis Stimme von allen am deutlichsten wahrzunehmen scheint.

Doch was passiert, wenn es mit seinem Gehör weiter bergab geht und sich zudem noch ein Mädchen für Taichi zu interessieren scheint? Oder steht das Mädchen doch eher auf ihn? Wird aus den zarten Banden zwischen den beiden Studenten vielleicht Liebe?

Eigene Meinung
Mir gefiel „I hear the sunspot“ sehr gut: Eine einfühlsame, ruhige Geschichte, die den Charakteren Zeit zum Entwickeln gibt und bei der man so sehr hofft, dass die beiden zusammen kommen.

Die beiden tun sich gegenseitig gut. Taichi wird zuverlässiger, Kohei dagegen offener. Zwar gibt es immer noch einige Probleme und Missverständnisse zu überwinden, aber ich hoffe wirklich auf ein Happy-End. Daher legt man den Manga auch nur ungern aus der Hand bis man durch ist, wobei man noch auf Band 2 warten muss, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

Zeichnerisch ist der Manga etwas grober gezeichnet, als manch andere Boys Love-Manga, aber der Stil ist passend zur Geschichte.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt sehr gut, da die Geschichte doch etwas realer und tiefsinniger ist als bei so manch anderem Boys Love-Manga.

Neben dem Manga gibt es zudem noch eine Realverfilmung, welche 2017 in den japanischen Kinos lief.

Boys Love-Fans sollten sich diesen Manga nicht entgehen lassen.

i hear the sunspot: © 2018 Y. Fumino, France Shoin/ Carlsen

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On Doorstep

Name: On Doorstep
Englischer Name:
Originaltitel: On Doorstep
Herausgebracht: Japan: Libre 2017
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: CTK
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Als Jimmy, ein junger Taschendieb, auf frischer Tat von einem Fremden ertappt und von er daraufhin dazu verdonnert wird, als Maskottchen in einem Buchladen zu arbeiten, schwört er ihm Rache!

Reese stellt sich allerdings als ehemaliger Polizist heraus, der durch einen Racheakt von Verbrechern seinen damaligen Partner verloren hat und noch immer unter dem Trauma des Verlustes leidet.

Ehe Jimmy sich versieht fühlt er sich zu Reese hingezogen und zwischen den Beiden entspinnt sich so etwas wie Liebe. Doch dann kommt ein Geheimnis heraus, welches das frische Paar zu entzweien droht.

Können die Beiden einen Weg zurück zueinander finden oder ist dies wirklich das Ende?

Eigene Meinung
„On Doorstep“ ist ein wirklich guter Manga. Eindringlich erzählt, auch wenn die Zeichnungen nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein werden. Sie sind eher grob, unterstreichen damit aber sehr gut die Handlung, da die Geschichte ja auch ihre Ecken und Kanten hat.

Jimmy ist am Anfang ein ziemlicher Hallodri, der vor fremdem Eigentum keinen Halt macht. Allerdings trifft er dann auf Reese und damit ändert sich alles. Er wird Erwachsener, nimmt sein Leben in die Hand und versucht, dem Ex-Polizisten ein guter Partner zu sein. Der findet durch den jungen Dieb erneut einen Sinn im Leben und auch den Mut, wieder seinen Dienst aufzunehmen. Daher freut man sich wirklich, dass die Beiden sich gefunden haben und wünscht ihnen das Beste!

Mit dem Lesen ging es zügig voran. Der Manga war nie zu textlastig und so interessant, das man ihn nur ungern aus der Hand legte.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt sehr gut. Es geht zwar etwas zur Sache, dies allerdings geschmackvoll und nicht zu explizit.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „On Doorstep“ unbedingt zugreifen!

On Doorstep: © 2017 CTK, Libre/ KAZÈ

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The Vampire´s Prejudice

Name: The Vampire´s Prejudice
Englischer Name:
Originaltitel: Vampire wa kuwazugirai
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2014
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Story: Misao Higuchi
Zeichnungen: Ayumi Kano
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Da seine Mutter im Krankenhaus ist, sorgt Minato für seine jüngeren Geschwister. Als das Geld wegen der Krankenhausrechnungen knapp wird, bewirbt er sich auf eine ominöse Anzeige als Haushälter. Dabei ahnt er nicht, dass er dabei tatsächlich an Vampire gerät.

Er scheint zudem auch noch etwas Besonderes für den Hausherren zu sein. Dieser kann, nachdem er von dem Menschen gekostet hat, von niemand anderem mehr trinken. Dabei kann Henri, der Vampir, Minato so gar nicht ausstehen, da er ja ach so „gewöhnlich“ ist!

Dessen Einstellung ändert sich mit der Zeit und als dem Menschen dann auch noch Gefahr aus Henris eigener Familie droht, wird sich zeigen, wie weit er für ihn zu gehen bereit ist!

Wird es ein Happy-End für die Beiden geben?

Eigene Meinung
Eines vorweg: Ich werde mir definitiv auch den zweiten Band zu „The Vampire`s Prejudice“ kaufen. In letzter Zeit hat mir selten ein Boys Love Manga so gut gefallen wie dieser, vermutlich auch, weil es Vampire und Boys Love so noch nicht groß gegeben hat.

Von der Geschichte an sich ist es jedoch nichts großartig Neues. Der eine will den anderen eigentlich nicht, verliebt sich aber dennoch, während der andere gar nicht weiß wie ihm geschieht. Aber gerade bei Minato und Henri passt das einfach durch die Vampir-Dynamik perfekt und die Geschichte ist gut dargestellt. Allerdings wird den Protagonisten durch Hina, dem Fledermausdiener, fast die Show gestohlen, weil er doch einfach zu niedlich ist.

Zeichnerisch ist der Manga vermutlich nicht jedermanns Geschmack, dafür aber mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.

Der Manga war auch nicht zu textlastig und daher gut in einem Rutsch zu lesen! Aber man legte ihn eh nur ungern aus der Hand.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist sehr gut gewählt. Zwar geht es nicht gerade sexuell explizit zu, dafür wird es allerdings zum Ende hin etwas brutaler.

Boys Love Fans, sollten unbedingt bei „The Vampire`s Prejudice“ zugreifen!

The Vampire`s Prejudice: © 2014 Misao Higuchi, Ayumi Kano, Tokuma Shoten/ Tokyopop

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Was sich neckt, das liebt sich

Name: Was sich neckt, das liebt sich
Englischer Name:
Originaltitel: Satori-kun to tsundere-kun
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Yuo Yodagawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Shin hat nicht damit gerechnet, dass er durch bloße Berührung  die Gedanken eines anderen lesen kann.  Auf einmal war die Fähigkeit da und seitdem nutzt er sie ausgiebig, ganz besonders gern aber an Yoshiki. Dieser ist sonst so ablehnend, scheint aber mehr für ihn übrig zu haben, als er ihm glauben machen will.

Schon bald kommen die Beiden sich näher, doch Shins Fähigkeit verändert sich weiter und wird langsam zur Belastung. Zudem kommt auch noch Konkurrenz auf, als ein weiterer Junge ein Auge auf seinen Freund wirft.

Wird es ein Happy-End für die Beiden geben?

Eigene Meinung
„Was sich neckt, das liebt sich“ ist ein ganz netter Manga für Zwischendurch. Nichts weltbewegendes aber es macht Spaß, ihn zu lesen. Fehlende sprachliche Kommunikation wird hier durchs Gedankenlesen ersetzt und bringt das Paar zusammen. Allerdings birgt auch das einige Fettnäpfchen und Probleme!

Ein Manko sind die oft etwas zu überfrachteten Zeichnungen und die hohe Textlastigkeit des Manga. Zum Glück ist die Geschichte selbst aber interessant genug, um ihr weiter zu verfolgen, so das man auch bis zum Ende weiter liest.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und sollte auch eingehalten werden, da es mitunter doch sexuell recht gut zur Sache geht.

Boys Love Fans sollten ruhig einen Blick riskieren, auch wenn der Manga kein Muss ist!

Was sich neckt, das liebt sich: © 2016 Yuo Yodagawa, Kadokawa/ KAZÉ

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Ein verbotenes Spiel

Name: Ein verbotenes Spiel
Englischer Name:
Originaltitel: Sex Friends
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Ari Uehara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Toa hat mit der Liebe nichts am Hut. Stattdessen schläft er lieber mit so gut wie jedem, dem er über den Weg läuft, wenn auch nur einmal. Der Einzige, mit dem er es öfters treibt, ist Jiro, ein alter Studienkollege.

Nur sind sie in einer „Beziehung“ die gerade Jiro nicht gut tut. Er springt, wenn Toa ruft und tut Dinge, die er sonst wohl nicht tun würde, wie etwa mit einem anderen Mann schlafen, während sein „Freund“ zu sieht.

Und dennoch ist Jiro eifersüchtig, als Toa Interesse an seinen Kollegen zeigt und sogar mit ihnen in’s Bett steigt. Nur sobald er von Liebe und fester Beziehung anfangen würde, wäre Toa sofort weg und er würde ihn ganz verlieren!

Irgendwann muss sich aber auch Toa eingestehen, dass ihm Jiro mehr bedeutet, als er wahr haben wollte. Daher trennt er sich auch von ihm, um Jiro nicht weiter zu verletzten, doch die Anziehung scheint zu groß.

Werden sie wieder zusammen kommen? Kann es wirklich klappen oder fängt alles wieder von vorne an?

Eigene Meinung
An sich bietet „Ein verbotenes Spiel“ schon eine interessante Geschichte, aber der Manga ist einfach zu überfrachtet mit Text und Sex! Das hat es mir schwer gemacht den Manga auch zu Ende lesen zu wollen.

Die Charaktere bleiben sehr blass und das Hauptaugenmerk liegt zu sehr auf den sexuellen Eskapaden. Zwar sind diese wirklich hervorragend in Szene gesetzt und bieten auch schon mal was Neues in der Spielart, doch sie behindern auch die Entwicklung der Charaktere. Auch das „Happy-End“ kam für mich dann zu schnell, da hätte man der Geschichte mit einem weiteren Band besser noch mehr Raum geben sollen!

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und ist durch den hohen Sexanteil und der doch eher düsteren Geschichte gut gewählt.

Mir lag der Manga nicht wirklich, aber da muss sich jeder sein eigenes Bild machen! Ein Muss ist der Manga, meiner Meinung nach, nicht.

Ein verbotenes Spiel: © 2016 Ari Uehara, Takeshobo/ Tokyopop

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23:45re

Name: 23:45re
Englischer Name:
Originaltitel: 23:45 re
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Ohana
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Nachdem Mimori aus dem Koma erwacht ist, scheint er sich nicht mehr an seine Zeit mit Iku zu erinnern. Dennoch sucht er immer wieder den Konbini auf, in dem dieser arbeitet.

Allerdings hat Mimori dem jungen Mann klar gemacht, dass er ihm nicht das geben kann, was dieser sich ersehnt. Schließlich hat er doch all seine Erinnerungen und Gefühle von damals verloren.

Kann Iku sich von der Vergangenheit frei machen und Mimori so nehmen, wie er jetzt ist? Was fühlt Mimori für den jungen Mann wirklich? Kann es noch eine gemeinsame Zukunft geben, wenn der Geist des alten Mimori noch immer um sie herum zu sein scheint?

Eigene Meinung
„23:45re“ ist ein sehr guter Boys Love Manga und man war froh zu erfahren wie es mit den Beiden nun weitergeht, da Mimori aus dem Koma erwacht ist.

Dass es für sie nicht leicht sein würde, war klar, aber es ist auch schwer die Vergangenheit und die Erinnerungen los zulassen. Gerade das muss Iku jedoch tun, um Mimori wieder nahe zu sein, da dieser sich nun mal kaum an das erinnert was während seines Komas geschehen ist. Sie müssen einander neu Kennenlernen und herausfinden, ob es mit ihnen immer noch passt oder es doch besser ist, getrennte Wege zu gehen, egal wie schmerzhaft das auch sein mag!

Zeichnerisch ist der Manga, wie gewohnt, sehr gut und sehr detailreich. Der Manga gehört eher zu der textlastigen Sorte, worüber man jedoch gern hinweg sieht. Zu gefesselt ist man von der wirklich interessanten Geschichte und der Frage, ob es doch noch zum Happy-End kommt!

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Sexuell passiert nichts, aber aufgrund der emotionalen Geschichte ist die Bewertung gerechtfertigt.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga sollten sich „23:45“ und 23:45re“ unbedingt für ihre Sammlung anschaffen, denn damit macht man definitiv keinen Fehler!

23:45re: © 2016 Ohana, Ichijinsha/ Tokyopop

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