How I feel about you

Name: How I feel about you
Englischer Name:
Originaltitel: Sekai wa Kimi de Mawatteru
Herausgebracht: Japan: Kaiohsha 2013
Deutschland: Tokyopop 2019
Mangaka: Chise Ogawa
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Maki fühlte sich immer eher vom Aussehen her wie ein Durchschnittstyp. Umso verunsicherter ist er, als sich Fukamachi für ihn zu interessieren beginnt. Ist dieser doch durch und durch ein Schönling! Doch wie lange kann er ihm noch widerstehen, wenn sein Mitschüler ihm immer wieder deutlich macht wie sehr er ihn haben will?

Neben dieser Geschichte gibt es noch weitere Kurzgeschichten in dem Band.

Darin kommen sich unter anderem Tadachika und Yushi näher. Letzterer betreibt in der Schule nebenher einen privaten Friseursalon und stylt jeden Tag Tadachikas widerspenstige Haare! Dabei würde er gern noch an andere Dinge seine Hand bei ihm anlegen! Doch so leicht lässt sich sein Mitschüler nicht herumkriegen!

In einer weiteren Geschichte geht es um Ryohei und Harumi. Erster fühlt sich zu seinem Freund hingezogen! Allerdings meint er intellektuell nicht gut genug für ihn zu sein. Harumi ist doch so viel Klüger als er. Als dann jedoch ein Mädchen dabei ist ihm Harumi zu stehlen, hält er es nicht mehr aus. Wird Harumi seine Gefühle erwidern?

In der vorletzten Geschichte kauft sich Yosuke für 100 Yen Sex mit Satomi. Dessen Ruf nicht gerade der Beste ist. Angeblich schläft er mit jedem der ihn nur darum bittet. Dabei ist dem im Grunde gar nicht so, was auch Yosuke bald herausfindet!

Die letzte Geschichte handelt von Natsume und Kaji. Natsume liebt Süßes über alles und wird sauer, als sein Mitschüler ihn einfach so küsst und danach auch noch die Süßigkeiten, die die Mädchen sonst ihm geschenkt haben, abstaubt. Wird Natsume seine Süßigkeiten zurück kriegen oder verfällt er jemand anderem?

Eigene Meinung
„How I feel about you“ war wie immer ein sehr schöner Manga von Chise Ogawa. Etwas seichter als manch anderer ihrer Manga, aber dennoch lesenswert.

Die Geschichten in dem Band waren zwar recht kurz und einiges hob sich nicht wirklich von anderen Manga des Genre ab. Aber darüber sieht man gern hinweg, denn Ihre Charaktere sind wie immer sehr liebenswürdig. Sie haben ihren eigenen Kopf und das macht es spannend mitzuerleben, wie sie am Ende dann doch zusammen finden.

Zeichnerisch ist der Manga gut. Explizite Szenen gibt es keine, sondern es wird mehr angedeutet. Aber es muss ja nicht immer hoch her gehen. Stattdessen wurde eher Wert auf die Charaktere gelegt, die sich in ihrem Aussehen sehr unterscheiden. So dass die Paare der einzelnen Geschichten sich auch wirklich unterscheiden und nicht all zu sehr den gängigen Klischees entsprechen.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist passend gewählt, da es schon zu einigem Körperkontakt kommt, wenn auch nicht wirklich explizit.

Fans von guten Boys Manga sollten bei „How I Feel about you“ auf jeden Fall zugreifen. Damit macht man ganz sicher keinen Fehler.

How I feel about you: © 2013 Chise Ogawa, Kaiohsha/ Tokyopop

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L.A. Waves

Name: L.A. Waves
Englischer Name:
Originaltitel: L.A. Waves
Herausgebracht: Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Pengu
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Student Noah aus Deutschland hat sich sehr auf sein Austauschjahr in L.A. gefreut. Allerdings hat er nicht mit einem grantigen Mitbewohner namens Lucy gerechnet. Dieser ist zwar eine Augenweide, hat aber ständig nur was zu meckern.

Um dennoch Anschluss zu finden, fängt Noah mit dem Surfen an und trifft dabei auf Vince und seine Leute. Keine gute Idee wie sich zeigen soll. Vince und Lucy können sich nicht ausstehen und ehe sich Noah versieht, gerät er zwischen die Fronten.

Allerdings ist ihm schon bewusst was für ein Kerl Vince ist und versucht daher auch weiter Lucy näher zu kommen. Bei einer gemeinsamen Sightseeingtour kommen sich die Beiden dann auch näher! Treffen auf ein paar Mädels, aber wirklich Interesse scheinen sie dann doch eher aneinander zu haben.

Wohin wird das mit den Beiden am Ende führen und was hält Vince noch für sie parat?

Eigene Meinung
Für einen deutschen Manga ist „L.A. Waves“ wirklich nicht schlecht gemacht.

Der Manga war aber im großen und ganzen nicht so mein Fall. Er war ziemlich textreich, was einen doch beim Lesen schon recht ermüden konnte. Ich lese sonst oft Manga, besonders Einzelbände, in einem Rutsch durch, bei diesem brauchte ich dann doch zwei Tage.

Die Zeichnungen haben aber was für sich, die Kerle in der Geschichte bieten einiges an Schauwerten und man sieht an, wie viel Herzblut in dem Band steckt. Allerdings wäre es vermutlich besser gewesen, noch einen weiteren Band zu machen und der Geschichte damit mehr Raum zum entwickeln zu geben. Gerade Noah, Vince und Lucy bleiben doch recht blass. Man erfährt zwar ein wenig über ihre Beweggründe, aber nicht genug, um wirklich mit ihnen mit zu fiebern. Ich fand auch das Ende eher unbefriedigend, aber dazu verrate ich jetzt nicht zu viel, da ich ja nicht den ganzen Inhalt der Geschichte spoilern möchte.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und passt sehr gut. Zum Ende hin geht es doch heißer her, aber es werden auch Themen wie Drogen und Missbrauch aufgegriffen, die für jüngere Leser noch nichts sind.

Fans von Boys Love Manga sollten sich selbst eine Meinung über „L.A. Waves“ bilden. Nur weil er mir nicht so gefallen hat, muss das ja nicht bei jedem so sein!

L.A. Waves: © 2019 Pengu, EMA

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Jealousy

Name: Jealousy
Englischer Name:
Originaltitel: Jealousy
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Scarlet Beriko
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 8,00 €

Story
Als Yakuza kennt Rogi eigentlich keine Gnade, allerdings kann er seiner kleinen Tochter kaum einen Gefallen abschlagen. Daher nimmt er den Betrüger, der sich vor sein Auto geworfen hat, auch mit nachhause statt ihn auf der Stelle zu erledigen.

Nur scheint es dem jungen Hachi auch noch bei Ihnen zu gefallen und währt sich kaum, wenn er wie ein Hund behandelt wird. Wird er in den Leben der Beiden wirklich ein neues Zuhause oder vielleicht sogar eine Familie finden?

Wird Rogi von seiner alten, obsessiven Liebe loskommen? Oder wird er für alle Ewigkeiten Akitora nach laufen?

Eigene Meinung
Ich mag die Manga von Scarlet Beriko sehr gern! In ihnen geht es nicht nur sexuell hoch her, sondern sie haben auch meist eine sehr gute Handlung. Genauso ist es auch in „Jealousy“! 

In diesem Manga erfährt man mehr über Rogis Vergangenheit und warum er so sehr an Akitora hängt. Dessen obsessive Liebe hat man ja schon in „Show me your Gun“ zu sehen bekommen. Allerdings ist dies keine seichte Geschichte, sondern eine von Leid, Schmerz und viel Sex. Man hofft sehr darauf, dass Hachi ihn vielleicht ein wenig ändern wird, auch wenn momentan eher der Rückblick in die Vergangenheit im Vordergrund steht und nicht die Gegenwart. Vielleicht kommt Rogi ja aber auch wieder mit Akitora zusammen! Dran bleiben lohnt sich also!

Zeichnerisch ist der Manga vermutlich nicht jedermanns Geschmack. Scarlet Beriko setzt besonders die Sex- und Gewaltszenen ziemlich gut in Szene.

Mit dem Lesen zog es sich etwas, da der Manga doch ein wenig textlastig war. Darüber sah man aber gern hinweg, da die Geschichte ansonsten sehr spannend ist.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und sollte auch unbedingt eingehalten werden, da es besonders in den Gewalt- und Sexszenen doch ziemlich heftig zur Sache geht.

Fans von Scarlet Beriko und wirklich spannenden Boys Love Manga, sollten bei „Jealousy“ unbedingt zugreifen!

Jealousy: © 2017 Scarlet Beriko, Shinshokan/ EMA

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(B) Romance

Name: (B) Romance
Englischer Name:
Originaltitel: Mamanaranai Mon de
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2017
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Kai Asou
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Hotaka und seine Freunde treffen sich regelmäßig und sind schon seit Schulzeiten befreundet. Allerdings ändert sich die Gruppendynamik, als Hotaka und Chika eine Affäre miteinander beginnen, aber keine Beziehung. Neben Chika scheint aber auch Masato Interesse an der jungen Pflegekraft zu haben und das, obwohl er verheiratet ist und eine Tochter hat.

Wie wird sich die Geschichte wohl weiterentwickeln? Wird Masato Hotaka seine Gefühle beichten und seine Familie verlassen? Wie werden die Drei damit umgehen? Kommt es gar zu einer Dreiecksbeziehung?

Eigene Meinung
„(B)Romance“ ist ein interessanter Manga, aber ich fand ihn etwas schwer zu lesen, da sich die Geschichte doch ein wenig träge dahin zieht.

Zudem sind die Charaktere recht farblos, da hätte man noch mehr Energie in die Charakterdefinition stecken können! Wobei es schon interessant ist, in welchem Zwiespalt sich gerade Masato wegen seinen Gefühlen gegenüber seinem Freund befindet. Aber ich muss auch sagen, dass ich Hotaka am Ende doch lieber mit Chika zusammen sehen würde, als mit Masato! Dies wird sich wohl im zweiten Band zeigen, welcher Anfang Juni erschienen ist.

Zeichnerisch ist der Manga gut, aber die Freunde hätte sich optisch doch noch mehr von einander unterscheiden können.

Die Altersempfehlung liegt bei 14+ und passt sehr gut, da man doch schon etwas reifer sein sollte, um die Thematik gerade in Bezug auf Masato und dessen Zwiespalt wegen seiner Familie besser verstehen zu können.

Fans von interessanten Boys Love Manga sollten „(B)Romance“ ruhig eine Chance geben, auch wenn der Manga jetzt kein Muss ist!

(B) Romance: © 2017 Kai Asou, Houbunsha/ KAZÉ

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Obsessed with a naked Monster

Name: Obsessed with a naked Monster
Englischer Name:
Originaltitel: Hadakeru Kaibutsu
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Ogeretsu Tanaka
Bände: 1 Band, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 8,00 €

Story
„Obsessed with a naked Monster“ führt die Geschichte von Shuna und Hayashida aus „Love Whispers in the Rusted Night“ und „The right way to write Love“ fort.

Die Beiden sind nun schon länger ein Paar, allerdings wird Shuna in ein andere Stadt versetzt. Dies bringt die Beziehung der Beiden mehr aus dem Gleichgewicht, als sie dachten. Gerade Shuna fällt es immer schwerer seinen Freund nicht nach dessen Vergangenheit zu fragen, da es ihm zusetzt, dass er immer noch ein Foto seines Ex an seiner Wand hat. Wer ist er und was genau ist damals vorgefallen!

Dass er Yumi, Hayashidas Ex, dann auch noch in seiner neuen Heimatstadt über den Weg läuft macht die Angelegenheit nicht besser!

Wird sich Hayashida Shuna endlich weiter öffnen? Wird er sich selbst endlich verzeihen können? Wird Shuna mit dessen Vergangenheit wirklich zurecht kommen? Was für Auswirkungen wird dies alles auf Yumi haben?

Eigene Meinung
„Obsessed with a naked Monster“ ist wie so gut wie jeder Ogeretsu Tanaka Manga und wieder einmal einfach nur toll.

Ich liebe ja die Mischung aus Drama und Romantik. Zumal die Geschichten auch immer realitätsnaher sind, als manch anderer Boys Love Manga. Außerdem war ich einfach nur glücklich, dass die Geschichte von Shuna und Hayashida fortgesetzt wurde. Ich mochte die Beiden ja schon in den Beiden anderen Bänden, in denen sie vorkamen, und bin nun mehr als gespannt zu erfahren wie es mit ihnen weitergeht und ich hoffe doch sehr auf ein endgültiges Happy-End!

Zeichnerisch ist der Manga wie gewohnt sehr gut und detailreich. Besonders die Charakterdarstellung und die expliziten Szenen sind gut umgesetzt.

Der Manga ist etwas textlastig, aber aufgrund der spannenden Geschichte sieht man gern darüber hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und passt sehr gut, da es doch sexuell hoch her geht und das Thema von häuslicher Gewalt wieder aufgegriffen wird.

Fans von Ogeretsu Tanaka, sollten sich auch „Obsessed with a naked Monster“ unbedingt kaufen! Leser, die ihre Manga noch nicht kennen, sollten zuerst mit den zuvor erschienenen Manga beginnen.

Obsessed with a naked Monster: © 2017 Ogeretsu Tanaka, Shinshokan/ EMA

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No Color Baby

Name: No Color Baby
Englischer Name:
Originaltitel: No Color Baby
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Waku Okuda
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Für seine Umwelt ist Masahiro ein Typ, der von einem Mann zum anderen zieht und nur Sex im Kopf hat. Allerdings ist er im Grunde nicht wirklich so. Er hat aber Angst, dass man ihn als er selbst nicht mag, daher gibt er sich so, wie die Leute ihn meinen zu sehen.

Dies ändert sich erst, als er auf Daichi trifft. Das erste Mal in seinem Leben verliebt er sich richtig! Aber gerade da macht sein kleiner Bruder, der ein wenig zu obsessiv ihm gegenüber ist, und sein „Noch-Lover“ Probleme!

Gibt es für seine neue Liebe eine Chance?

Eigene Meinung
„No Color Baby“ hat schon ernstere Grundtöne. Zwar wird gerade die Sache mit dem kleinen Bruder eher angeschnitten, als wirklich ernst ausgeführt, bringt aber dennoch Spannung in die Geschichte.

Generell setzt man bei diesem Manga eh auf Emotionen. Mashahiro hat kein leichtes Leben und auch nur wenig Selbstwertgefühl, aber dann kommt Daichi in sein Leben. Er verändert den jungen Mann und lässt ihn für sich und seine Liebe einstehen. Dieser Kampf mit sich selbst und dem was Masahiro wirklich will, ist es was den Manga so lesenswert macht und man gönnt den Beiden daher auch einfach ein Happy-End.

Zeichnerisch fand ich den Manga ebenfalls sehr gut. Viel Wert wurde auf die einzelnen Charaktere gelegt, auch wenn Einige ein wenig Stereotyp sind, so sind ein paar Andere, zumindest vom Aussehen her, mal ein wenig frischer dargestellt als sonst.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und aufgrund des Themas und den ziemlich expliziten Szenen gut gewählt.

Fans von Shonen-Ai Manga, die auch gern mal ein wenig ernster sein können, sollten bei „No Color Baby“ auf jeden Fall zu greifen!

No Color Baby: © 2017 Waku Okuda, Shinshokan/ EMA

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Mein heißer Mitbewohner

Name: Mein heißer Mitbewohner
Englischer Name:
Originaltitel: Micchaku Roomshare
Herausgebracht: Japan: Libre 2018
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Akiho Kousaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Keiichi hat sich eigentlich sehr auf einen Mitbewohner gefreut. Allerdings ist Takumi eigentlich ständig nur am schlafen und auch sonst eher mundfaul. Auf Dauer nervt ihn dies doch sehr. So versucht er den jungen Mann aus der Reserve zu locken, um ihm näher zu kommen. Wie nah er ihm dabei kommt, damit hat er allerdings selbst nicht gerechnet!

Doch ein Kuss verändert so einiges und Takumi scheint wirklich gefallen an ihm gefunden zu haben. Dennoch fällt es den Beiden zunächst schwer sich das einzugestehen und ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Wird aus den Beiden am Ende ein Paar?

Eigene Meinung
„Mein heißer Mitbewohner“ ist ein netter Manga für zwischendurch. Nichts herausragendes, aber gute Unterhaltung. Man kennt die Geschichte in ihren Grundzügen eben schon, da der Ablauf der Boys Love Manga ja immer relativ gleich ist.

Die Beiden sind aber dennoch echt süß zusammen und der Geschichte wird genug Raum gegeben, um sich zu entwickeln. Heiß geht es zudem auch zu, wenn auch nicht zu explizit.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut, allerdings sind die Charaktere vom Äußeren doch wieder sehr genretypisch geraten. Aufgrund der interessanten Geschichte sieht man aber gern drüber weg.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und passt wegen der eindeutigeren Szenen sehr gut.

Fans von Boys Love Manga sollten ruhig einen Blick riskieren! Schlecht ist der Manga nicht!

Mein heißer Mitbewohner: © 2018 Akiho Kousaka, Libre/ KAZÉ

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Doggystyle

Name: Doggystyle
Englischer Name:
Originaltitel: Pink to Mameshiba
Herausgebracht: Japan: Libre 2017
Deutschland: KAZÉ 2019
Mangaka: Tomo Kurahashi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Ken ist nicht nur ein junger Lehrer, sondern auch ein fanatischer Boygroup-Anhänger! Allerdings versucht er dies in seinem Alltag zu verheimlichen, da er seinen Ruf nicht schädigen möchte.

Nur hat er da nicht mit Haruma gerechnet. Dieser ist Schüler an seiner Schule und kommt hinter sein „peinliches“ Geheimnis. Ehe er sich versieht, ist er dessen Schoßhündchen und muss ihm zu Diensten sein.

Doch aus diesem Spiel wird schnell mehr! Liebe gar? Und was passiert, wenn Ken herausfindet wer Harumas Bruder ist? Hat Haruma da überhaupt eine Chance Kens Liebe für sich zu gewinnen oder wird er ihn verlieren?

Eigene Meinung
„Doggystyle“ ist eine charmante Boys Love Geschichte.

Haruma und Ken sind echt niedlich zusammen. Er nutzt sein Hündchen auch nicht zu sehr aus, zeigt ihm aber immer wieder wie wichtig er ihm ist. Man merkt da aber schon, dass er doch eifersüchtig ist, wenn es um Kens Liebe für die Boygroup geht. Zumal das ja auch einen gewissen Grund hat, der sich den Lesern zum Ende hin noch erschließen wird.

Mit „Hello Morning Star“ gibt es in Japan auch noch einen weiteren Manga, der auf „Doggystyle“ basiert und sich um Harumas Bruder zu drehen scheint. Hoffen wir, dass dieser Manga auch in Deutschland noch erscheinen wird, bisher gab es dazu aber noch keine Ankündigung.

Zeichnerisch fand ich den Manga wirklich gut. Sehr detailreich und stylisch.

Die Altersempfehlung liegt bei 14+ und ist gut gewählt, das es zum Ende sexuell mehr zur Sache geht.

Fans von guten Boys Love Manga sollten bei „Doggystyle“ unbedingt zugreifen!

Doggystyle: © 2017 Tomo Kurahashi, Libre/ KAZÈ

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Limit Honey

Name: Limit Honey
Englischer Name:
Originaltitel: Limit Honey
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2018
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Nanase
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Man sollte sich nicht betrinken, wer weiß wo man dann landet! Genau das ist Yoichi passiert! Betrunken landete er mit einer männlichen Hostess in einem Hotel und kann sich am nächsten Morgen an nichts erinnern. Allerdings wird er sich bei Hajime melden müssen, da dieser seinen Führerschein mitgenommen hat.

Yoichi hofft auf einen einfachen Austausch, doch es kommt anders als erwartet. Ehe er sich versieht datet er Hajime! Aber kann aus den so unterschiedlichen Männern wirklich ein Paar werden?

Dies müssen sich auch Kakei und Oji fragen!

Oji arbeitet ebenfalls als männliche Hostess und trifft so auf den Mangaka Kakei. Dieser ist für seinen Körperbau doch eher ein recht schüchterner Mann, der mit Menschen nicht viel an zu fangen weiß. Zu Recherchezwecken bucht er daher bei „Limit Honey“ einen Begleiter und ist gleich sehr angetan von Oji. Dieser auch von ihm, aber so einfach wird es für sie nicht ein Paar zu werden!

Eigene Meinung
„Limit Honey“ fand ich wirklich sehr gut. Wobei mir die zweite Geschichte mit Oji und Kakei am besten gefallen hat. Kakei ist einfach zu niedlich. So hochgewachsen und sozial doch so inkompetent, muss man ihn einfach lieben. Oji tut es auf jeden Fall, auch wenn es die Beiden zunächst nicht leicht haben eine gemeinsame Basis zu finden.

Auch die Geschichte mit Yoichi und Hajimi war interessant, aber der Funke sprang bei den Beiden nicht so bei mir über, wie bei dem anderen Paar. Aber da hat jeder eben seinen eigenen Geschmack!

Der Manga war ein wenig textlastig, aber darüber sah man bei den interessanten Geschichten gern drüber weg. Zeichnerisch war der Manga ebenfalls wirklich toll, wobei mir hier Kakei einfach am besten gefiel. Sexuell geht es ebenfalls zur Sache, aber immer geschmackvoll und nie zu explizit.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga sollten bei „Limit Honey“ zugreifen, damit macht man ganz sicher keinen Fehler!

Limit Honey: © 2018 Nanase, Shinshokan/ EMA

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Full Bloom

Name: Full Bloom
Englischer Name:
Originaltitel: Moriyamaryode Hanga ga saku
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2019
Mangaka: Mariko Nekono
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Matsubara und Kariya sind Arbeitskollegen. Ersterer ist eher ein Einzelgänger, während Kariya eine Frohnatur zu sein scheint. Allerdings ist auch er tiefgründiger als man denkt und wegen seiner Vergangenheit auch ein wenig traumatisiert.

Nachdem Kariya, in das Wohnheim zieht, in dem auch Matsubara mit zwei weiteren Kollegen aus der Firma zusammen wohnt, kommt man sich näher. Aus Zuneigung wird Liebe! Aber Beide haben aus unterschiedlichen Gründen Angst davor ihre Gefühle zu zulassen.

Werden sie ihre Ängste überwinden und zueinander finden? Findet Kariya in Matusbara ein neues Zuhause oder trennen sich ihre Wege wieder?

Eigene Meinung
„Full Bloom“ ist mir ein wenig zu textlastig, auch wenn die Geschichte an sich gut war. Man kann mit beiden Hauptcharakteren mitfühlen und wünscht ihnen nur das Beste. Allerdings zieht sich die Geschichte ein wenig, hier hätte es für meinen Geschmack ein wenig schneller voran gehen können.

Zudem wäre es auch interessant gewesen noch etwas mehr über die beiden anderen Mitbewohner zu erfahren. Es wurde zwar kurz erwähnt, dass wohl der Eine in den Anderen verliebt ist, der Andere aber hetero ist. Danach verläuft die Andeutung auch schon wieder im Sande.

Zeichnerisch ist der Manga gut, besonders wenn es um Naturszenen und Blumen geht, wurde sehr detailreich gezeichnet. Sexuell geht es erst zum Ende hin rund, aber die Geschichte legt eh mehr Wert auf die emotionale Entwicklung der Charaktere.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist aufgrund der Themen des Manga und der sexuellen Komponente auch passend gewählt.

Fans von guten Boys Love Manga sollten ruhig einen Blick riskieren!

Full Bloom: © 2017 Mariko Nekono, Shinshokan/ EMA

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