Ein verbotenes Spiel

Name: Ein verbotenes Spiel
Englischer Name:
Originaltitel: Sex Friends
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Ari Uehara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Toa hat mit der Liebe nichts am Hut. Stattdessen schläft er lieber mit so gut wie jedem, dem er über den Weg läuft, wenn auch nur einmal. Der Einzige, mit dem er es öfters treibt, ist Jiro, ein alter Studienkollege.

Nur sind sie in einer „Beziehung“ die gerade Jiro nicht gut tut. Er springt, wenn Toa ruft und tut Dinge, die er sonst wohl nicht tun würde, wie etwa mit einem anderen Mann schlafen, während sein „Freund“ zu sieht.

Und dennoch ist Jiro eifersüchtig, als Toa Interesse an seinen Kollegen zeigt und sogar mit ihnen in’s Bett steigt. Nur sobald er von Liebe und fester Beziehung anfangen würde, wäre Toa sofort weg und er würde ihn ganz verlieren!

Irgendwann muss sich aber auch Toa eingestehen, dass ihm Jiro mehr bedeutet, als er wahr haben wollte. Daher trennt er sich auch von ihm, um Jiro nicht weiter zu verletzten, doch die Anziehung scheint zu groß.

Werden sie wieder zusammen kommen? Kann es wirklich klappen oder fängt alles wieder von vorne an?

Eigene Meinung
An sich bietet „Ein verbotenes Spiel“ schon eine interessante Geschichte, aber der Manga ist einfach zu überfrachtet mit Text und Sex! Das hat es mir schwer gemacht den Manga auch zu Ende lesen zu wollen.

Die Charaktere bleiben sehr blass und das Hauptaugenmerk liegt zu sehr auf den sexuellen Eskapaden. Zwar sind diese wirklich hervorragend in Szene gesetzt und bieten auch schon mal was Neues in der Spielart, doch sie behindern auch die Entwicklung der Charaktere. Auch das „Happy-End“ kam für mich dann zu schnell, da hätte man der Geschichte mit einem weiteren Band besser noch mehr Raum geben sollen!

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und ist durch den hohen Sexanteil und der doch eher düsteren Geschichte gut gewählt.

Mir lag der Manga nicht wirklich, aber da muss sich jeder sein eigenes Bild machen! Ein Muss ist der Manga, meiner Meinung nach, nicht.

Ein verbotenes Spiel: © 2016 Ari Uehara, Takeshobo/ Tokyopop

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23:45re

Name: 23:45re
Englischer Name:
Originaltitel: 23:45 re
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Ohana
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Nachdem Mimori aus dem Koma erwacht ist, scheint er sich nicht mehr an seine Zeit mit Iku zu erinnern. Dennoch sucht er immer wieder den Konbini auf, in dem dieser arbeitet.

Allerdings hat Mimori dem jungen Mann klar gemacht, dass er ihm nicht das geben kann, was dieser sich ersehnt. Schließlich hat er doch all seine Erinnerungen und Gefühle von damals verloren.

Kann Iku sich von der Vergangenheit frei machen und Mimori so nehmen, wie er jetzt ist? Was fühlt Mimori für den jungen Mann wirklich? Kann es noch eine gemeinsame Zukunft geben, wenn der Geist des alten Mimori noch immer um sie herum zu sein scheint?

Eigene Meinung
„23:45re“ ist ein sehr guter Boys Love Manga und man war froh zu erfahren wie es mit den Beiden nun weitergeht, da Mimori aus dem Koma erwacht ist.

Dass es für sie nicht leicht sein würde, war klar, aber es ist auch schwer die Vergangenheit und die Erinnerungen los zulassen. Gerade das muss Iku jedoch tun, um Mimori wieder nahe zu sein, da dieser sich nun mal kaum an das erinnert was während seines Komas geschehen ist. Sie müssen einander neu Kennenlernen und herausfinden, ob es mit ihnen immer noch passt oder es doch besser ist, getrennte Wege zu gehen, egal wie schmerzhaft das auch sein mag!

Zeichnerisch ist der Manga, wie gewohnt, sehr gut und sehr detailreich. Der Manga gehört eher zu der textlastigen Sorte, worüber man jedoch gern hinweg sieht. Zu gefesselt ist man von der wirklich interessanten Geschichte und der Frage, ob es doch noch zum Happy-End kommt!

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Sexuell passiert nichts, aber aufgrund der emotionalen Geschichte ist die Bewertung gerechtfertigt.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga sollten sich „23:45“ und 23:45re“ unbedingt für ihre Sammlung anschaffen, denn damit macht man definitiv keinen Fehler!

23:45re: © 2016 Ohana, Ichijinsha/ Tokyopop

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Golden Love

Name: Golden Love
Englischer Name:
Originaltitel: Koi ni mo naranai
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: hagi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Liebeskummer ist schlimm! Wenn dann einem auch noch das Haustier, der geliebte Goldfisch, stirbt, ist man erst recht am Boden. Noch schlimmer kann es nicht werden, denkt Tajima, doch dann kriegt er in der Schule auch noch einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet.

Koga tut das auch unheimlich Leid, zumal Tajima ihm dann auch noch von seinem Goldfisch und dem Kater erzählt, der dafür verantwortlich ist. Dieser scheint auch noch ausgerechnet sein eigener Kater zu sein, was er seinem Mitschüler aber nicht erzählen mag, da er seine Rache fürchtet.

Also macht er es sich zur Aufgabe, seinen neuen Freund aufzuheitern. Dadurch verbringen sie mehr Zeit miteinander und aus Freundschaft wird langsam mehr.

Doch kann Tajima seine unglückliche Liebe vergessen und Koga eine Chance geben? Was, wenn er erfährt, wessen Kater seinen Goldfisch auf dem Gewissen hat?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Golden Love“ sehr gut! Eine recht traurig angehauchte Geschichte, die aber dennoch einen gewissen Witz hat. Insbesondere die Szenen mit Kogas Kater Buta sind humorvoll. Leicht ist es für Koga und Tajima allerdings nicht zusammen zu finden. Eine alte Liebe hinter sich zu lassen und sein Herz für etwas Neues zu öffnen, ist nicht leicht. Daher fand ich es auch gut, dass die Handlung sich etwas Zeit ließ in Richtung Liebe zu gehen und erst mit Freundschaft anfing.

Zeichnerisch ist der Manga vielleicht nicht für jeden was. Mir gefiel es ganz gut, zumal wirklich viel Wert auf die Charaktere gelegt wurde und gerade Buta oder auch der Goldfisch sehr detailreich dargestellt wurden!

Zu textlastig war der Manga auch nicht, so dass man gut mit dem Lesen voran kam.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Sexuell gesehen kommt nicht wirklich was vor, daher hätte man diese auch ein wenig senken können.

Fans von guten Boys Love Manga, die ein wenig Melancholie nicht abschreckt, sollten sich „Golden Love“ unbedingt kaufen!

Golden Love: © 2017 hagi, Kadokawa/ Tokyopop

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Hino-kuns süßer Plan

Name: Hino-kuns süßer Plan
Englischer Name:
Originaltitel: Danshi Kôkôseiteki Kazoku Keikaku!
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Lily Umiyuki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Hino-kun ist in der Schule als Raufbold verschrien, aber nun wirklich alles andere als das. Im Grunde kümmert er sich Zuhause um Haushalt und das Kind seiner Schwester, was ihn doch ziemlich erschöpft und ihn daher oft schroff rüber kommen lässt.

Darum sucht er auch nach einem neuen Mann für seine Schwester. Dabei stößt er in der Schule auf Reona, welcher ihn versehentlich mit Pudding übergießt. Allerdings schmeckt der Pudding so gut, dass er seinen Mitschüler schon als potentiellen neuen Schwager sieht.

Nur steht dieser mehr auf ihn, als auf Hinos Schwester! Doch kann Hino-kun seinen Plan einfach so aufgeben? Zumal sich sein kleiner Neffe Satoru auch noch so gut mit Reona versteht! Und liebt er Reona nicht selbst schon längst und hat es nur noch nicht realisiert?

Eigene Meinung
„Hino-kuns süßer Plan“ ist ein wirklich zuckersüßer Boys Love Manga. Hino und Reona sind so niedlich zusammen und man gönnt ihnen einfach ihr Happy-End. Trotzdem wird den Beiden eindeutig die Show von Satoru gestohlen wird, der einfach zu süß ist und die Handlung in allen Szenen, in denen er vorkommt, dominiert.

Zeichnerisch ist der Manga vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch toll. Er ist sehr detailreich, gerade bei den Desserts und bei Satoru.

Zügig hatte man den Manga auch durch, da man ihn einfach nicht aus der Hand legen mag.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren, was gut passt, auch wenn sexuell gesehen nicht großartig was passiert und wenn, dann doch eher in dezenter Weise!

Boys Love Fans sollten sich „Hino-kuns süßer Plan“ unbedingt kaufen!

Hino-kuns süßer Plan: © 2015 Lily Umiyuki, Houbunsha/ Tokyopop

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An jenem sonnigen Tag

Name: An jenem sonnigen Tag
Englischer Name:
Originaltitel: Higasa-chan
Herausgebracht: Japan: Gentosha 2014
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Techno Samata
Bände: 1 Band, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Der junge Minato, der nach einer schweren Zeit, Zuflucht bei seinem Opa gesucht hat, trifft dort auf den älteren Seth.

Dieser ist oft in der Nachbarschaft mit einem Damensonnenschirm unterwegs, weswegen er auch von allen „Sonnenschirm-König“ genannt wird. Minato bewundert dessen ruhiges Wesen, doch auch Seth hat so seine eigenen Probleme; sei es der Verlust eines geliebten Menschen oder aber auch sein nerviger Bruder.

Mit der Zeit kommen die beiden unterschiedlichen Männer sich näher. Sie lernen voneinander und eine zarte Verbindung entsteht. Aber wird daraus auch Liebe? Werden die Beiden ihre jeweiligen Vergangenheiten hinter sich lassen können, um wirklich neu anzufangen?

Eigene Meinung
„An jenem sonnigen Tag“ ist ein eher ruhiger Manga, der sich Zeit lässt, sich zu entwickeln.

Das braucht die Geschichte auch, da beide Protagonisten einiges zu verarbeiten haben. Zwar ist Minatos Vergangenheit nicht so tragisch wie Seths, aber man leidet dennoch mit Beiden mit. Man wünscht ihnen, dass das, was sich zwischen ihnen entwickelt, eine Zukunft hat und freut sich allein deswegen auch schon auf den nächsten Band.

Die Zeichnungen sind sehr detailreich, aber nicht jedem wird der Zeichenstil gefallen. Er ist nicht sehr filigran, ab und an auch eher ein wenig hart.

Der Manga gehört eher zur textlastigen Sorte, weswegen das Lesen auch ein wenig länger dauert. Allerdings passt die Textmenge auch wieder zu der langsamen Erzählart des Manga.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren. Zwar passiert noch nicht wirklich viel, was einen Boys Love Manga diese Altersempfehlung einbringen würde, vermutlich ändert sich dies noch im Lauf der Geschichte.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „An jenem sonnigen Tag“ unbedingt zugreifen!

An jenem sonnigen Tag: © 2014 Techno Samata, Gentosha/ Tokyopop

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Unser unstillbares Verlangen

Name: Unser unstillbares Verlangen
Englischer Name:
Originaltitel: Kurui naku no wa boku no Ban
Herausgebracht: Japan: Takeshobo 2016
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Keri Kusabi
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
In Takabas Welt wird man entweder als Alpha, Beta oder Omega geboren. Wobei es mehr Betas, als Alphas und Omegas gibt. Omegas sind nicht sehr hoch im Ansehen, obwohl sie es sind, die, wie Frauen, Kinder gebären können. Ein Großteil dieser Kinder sind Alphas.

Takaba verabscheut nichts so sehr, wie Omegas, die mit ihren Pheromonen Betas und Alphas in sexuelle Erregung versetzen und deren gesunden Menschenverstand ausschalten. Für ihn, als Sohn eines Omegas geboren, war es grausam mit anzusehen, wie sein Vater immer wieder von diversen Männern als lebende Matratze missbraucht wurde.

Umso überraschter ist er, als sein neuer Abteilungsleiter ein Omega ist. Allerdings stellt sich schnell heraus, das Masashi dies auch ordentlich ausnutzt. Er gibt seinen Körper für neue Verträge und zur Erhaltung seine Position her. Nur bei Takaba kann er nicht landen, was sein Interesse an ihm nur steigert.

Aber kann aus den Beiden wirklich was werden? Können sie ihren Hass, auf das was der jeweils andere ist, wirklich ablegen? Wird Masashi einer Paarbindung zustimmen, der ihm das Leben als Omega erleichtern würde, auch wenn dies hieße, dass er vermutlich seine hohe Stellung in der Firma verliert?

Der Hauptgeschichte folgen noch zwei Bonuskapitel:

In „Da kann man nicht widerstehen, oder?“ dreht es sich alles, um einen Dreier zwischen Studenten und ihrem Professor, während es in „Ein Versprechen fürs Leben“ ein kurzes wiedersehen mit Takaba und Masashi gibt.

Eigene Meinung
Mir gefiel „Unser unstillbares Verlangen“ sehr gut. Es war anders, als dass, was man sonst an Boys Love zu lesen bekommt. Besonders, dass nun auch männliche Schwangerschaften möglich sind, ist ja schon was ganz Außergewöhnliches. Ich bin sehr gespannt, ob das in späteren Bänden eine Rolle spielen wird.

Einziges Manko ist der viele Sex der vorkommt. Meistens lässt sich Masashi von gleich mehren Alphas oder Betas durchnehmen und provoziert somit auch, das Takaba dies immer wieder mitbekommt. Man hätte sich da etwas mehr Zeit nehmen können, die Beiden zusammen zubringen, da man so was nicht so schnell verarbeiten kann.

Im folgenden Band geht es dann um Uto, der in diesem Band eher eine Nebenrolle gespielt hat. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was da passieren wird!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut, sehr detailreich insbesondere in den Sexszenen.

Der Manga ist zwischendurch ein wenig textlastig, aber aufgrund der erfrischenden Geschichte sah man gerne drüber hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und ist sehr gut gewählt. Es geht sexuell hoch her und auch der Grundtenor der Geschichte ist nicht gerade was für jüngere Leser.

Fans von ausgefallenen Boys Love Manga, welche ein hoher Sexanteil nicht stört, sollten sich „Unser unstillbares Verlangen“ unbedingt kaufen!

Unser unstillbares Verlangen: © 2016 Keri Kusabi, Takeshobo/ Tokyopop

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BL is magic!

Name: BL is magic!
Englischer Name:
Originaltitel: BL is magic!
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Oroken
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 9,99 €

Story
Rubio ist das schwarze Schaf eines Clans von Schwarzmagiern und ist damit die Schande der Familie! Er bekommt einfach keine Zaubersprüche hin. Das nagt an ihm, denn er muss unbedingt lernen, seine Kräfte zu kontrollieren, da er eine geliebte Person aus dem Dämonenreich befreien will.

Also ist er zusammen mit seinem Urgroßvater, den er versehentlich in eine Eule verwandelt hat, in die Menschenwelt gekommen. Dort sind sie auf der Suche nach einem mächtigen Magier, der ihnen helfen könnte. Allerdings trifft Rubio dort erst Mal auf einen merkwürdigen Jungen namens Ati. Dieser will wegen eines Fehlverhaltens des Magiers eine Entschuldigung von ihm. Das sieht dieser natürlich anders und flieht.

Durch einen Zufall landet er jedoch ausgerechnet an der Schule von Ati. Ab da wird alles nur noch chaotischer!

Rubio wird in eine Klasse nur mit homosexuellen Jungs gesteckt, ständig von Ati in verschiedenen Disziplinen herausgefordert und macht ihn am Ende gar auch noch zu seinem Opus! Dabei sollten man nie ein lebendes Wesen zu eben solch einem machen!

Wie wird es mit den Beiden weitergehen? Kann es echte Liebe zwischen ihnen werden, wenn Schwarzmagier ihre Emotionen eigentlich unterdrücken? Wird Rubios Keuschheitsgürtel irgendwann fallen? Wird Ati von dem Dämon geholt werden, dem Rubio eigentlich versprochen ist?

Eigene Meinung
Für einen deutschen Manga ist „BL is magic!“ wirklich toll geworden. Der Zeichenstil ist eher Geschmackssache, wenn auch sehr detailreich und ausdrucksstark. Allerdings lag er mir jetzt nicht ganz so, aber man ist auch ziemlich vom Stil der japanischen Manga geprägt.

Die Handlung dagegen ist sehr spannend, aber auch echt witzig. Besonders Rubios Opa in Eulengestalt bringt einen immer wieder zum Schmunzeln.

Doch auch die Protagonisten und die Nebencharaktere sind sehr ausgefeilt! Besonders Rubio und Ati haben ihr Päckchen zu tragen, was die Geschichte aber umso spannender macht, da man ihre Beweggründe versteht. Sie verschweigen sich einiges, was den Dramafaktor für die kommenden Bände noch erhöht. Für mich allein daher schon ein Grund mir auch den nächsten Band zu holen, sobald er erscheint.

Der Manga ist ein wenig textlastig, aber darüber sieht man wegen der guten Geschichte gern hinweg!

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt, da das Thema mit Dämonen und schwarzer Magie doch eher was für ältere Leser ist und es schon „ ein wenig“ zur Sache geht.

Fans von interessanten Boys Love Manga sollten sich „BL is magic!“ unbedingt kaufen. Man macht damit keinen Fehler!

BL is magic!: © 2018 Oroken, Carlsen

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Super Lovers

Name: Super Lovers
Englischer Name:
Originaltitel: Super Lovers
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2010
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Miyuki Abe
Bände: 11 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 8,00 €

Story
Als Haru seine Mutter in Kanada besucht, hatte er nicht geahnt, dass er noch einen Bruder bekommt. Dieser neue Bruder ist ziemlich eigenwillig und weiß nichts über seine Vergangenheit. Dennoch wächst ihm Ren schnell ans Herz und er diesem. Als Haru dann nach Hause nach Japan muss, verspricht er dem Jungen, dass dieser später mit ihm zusammen wohnen kann.

Allerdings vergisst er dieses Versprechen, da er, sein Vater und dessen zweite Frau einen Autounfall haben, den nur Haru überlebt. Doch ein Gedächtnisverlust lässt ihn den vergangenen Sommer und sein Versprechen vergessen.

Umso erstaunter ist er, als Ren 5 Jahre später plötzlich vor ihm steht! Wie soll er das seinen anderen beiden Brüdern erklären? Und was für eine Beziehung hat er überhaupt genau mit Ren?

Eigene Meinung
„Super Lovers“ ist ein wirklich guter Boys Love Manga.

Die Zeichnungen sind wirklich toll und Ren einfach nur zu niedlich in seinem Verhalten. Kein Wunder, dass Haru ganz in ihn vernarrt ist. Dazu noch ein eifersüchtiger Bruder und ein wenig Drama und die Mischung ist perfekt.

Romantisch ist die Serie im ersten Band noch nicht wirklich. Man wird sehen, wie es mit den Beiden weitergeht, da der Altersunterschied ja nicht gerade klein ist. Allerdings macht genau das es um so spannender dran zu bleiben!

Die Panels sind ein wenig textlastig, aber aufgrund er guten Geschichte sieht man gern darüber hinweg.

Obwohl es bisher nicht in Richtung explizierter Szenen geht, ist die Altersempfehlung von 16 Jahren dennoch gerechtfertigt, da sich dies in den späteren Bänden wohl noch ändern wird.

Zum Manga gibt es auch eine Animeserie, in zwei Staffeln, mit insgesamt 20 Folgen. Sie sind bei uns in Deutschland auf der Streamingseite „Crunchyroll“ abrufbar.

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „Super Lovers“ beherzt zugreifen!

Super Lovers: © 2010 Miyuki Abe, Kadokawa/ Altraverse

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Coyote

Name: Coyote
Englischer Name: Coyote
Originaltitel: Coyote
Herausgebracht: Japan: Frontier Works 2016
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Ranmaru Zariya
Bände: 2 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Es ist nicht leicht unter Menschen zu leben, wenn man ein Werwolf ist und gejagt wird. Das muss „Lili“ oder auch Coyote genannt, allerdings.

Er und sein Rudel leben in ständiger Angst vor Entdeckung! Sich dann auch noch in einen Menschen, von ihm „Marlene“ genannt, zu verlieben macht es nicht einfacher.

Allerdings hält Marlene auch nichts davon Lili einfach ziehen zu lassen, was die Beiden vor neue Gefahren stellen wird. Denn Joshua ist derjenige, den Coyote töten soll. Doch kann er dies, wenn er herausfindet, das dies der Mann ist, den er unter den Namen Marlene kennt und liebt?

Gibt es für die Beiden eine Zukunft? Oder wird der Hass siegen?

Eigene Meinung
„Coyote“ ist wirklich sehr gut. Spannend erzählt, nachvollziehbar trotz des Themas von Werwölfen und Menschen und mit einer Spur Romeo und Julia. Das ist auch mit ein Grund, die weiteren Bände zu kaufen! Man möchte unbedingt erfahren, wie das mit den Beiden klappen soll, wenn ihre Leute sich hassen und sich gegenseitig den gar aus machen wollen.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich hervorragend. Gerade die Szenen in denen Coyote im Zwischenstadium der Verwandlung ist und sind wirklich gut gezeichnet. Die sexuellen Szenen sind geschmackvoll und nie zu vulgär.

Trotz der komplexen Geschichten sind die Panels auch nicht zu textlastig, so dass man den spannenden Manga kaum aus der Hand legen mag.

Aufgrund der Thematik, der Gewalt und der sexuellen Komponente hat der Manga eine Altersempfehlung ab 16 Jahren. Diese ist gut gewählt, jüngere Leser würden damit noch nicht zurecht kommen.

Fans von Boys Love Manga sollten sich „Coyote“ unbedingt zulegen!

Coyote: © 2016 Ranmaru Zariya, Frontier Works/ Carlsen

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Whispering Blue

Name: Whispering Blue
Englischer Name:
Originaltitel: Whispering Blue
Herausgebracht: Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Chasm
Story: Michel Decomain
Zeichnungen: Marika Herzog
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Aufgrund einer jugendlichen Verfehlung muss Adrian seine Sozialstunden in einer Seehundstation ableisten: nichts, was ihn gerade freut! Zum einen, weil ihm dadurch immer wieder aufgezeigt wird was er verbrochen hat und zum anderen, weil er dort Marc trifft. Dieser ist offen schwul und weckt sein Interesse, dabei möchte Adrian mehr als alles andere nicht selbst schwul sein! Daher ist er ziemlich schroff gegenüber anderen, um seine eigenen Ängste zu verdrängen.

Allerdings lässt sich das eigene „Ich“ nicht ewig verdrängen und so kommt es zu einem folgenreichen Vorfall mit seinen schwulenfeindlichen Freunden, der ihn in Lebensgefahr bringt!

Kann Marc ihn retten? Können sie zueinander finden?

Eigene Meinung
„Whispering Blue“ ist ein deutscher Manga, was man dem Zeichenstil auch ein wenig ansieht. Dennoch ist der von der Zeichnerin Marika Herzog mit Liebe zum Detail gemacht worden, gerade wenn es um die Seehunde geht. Sexuell passiert nichts, da das Thema mehr in Richtung Selbsterkenntnis und -bewusstsein geht.

Die Handlung ist daher auch wirklich sehr interessant und man fiebert mit wie sich Adrian wohl entwickeln wird.

Zu sehen, wie Adrian sich dann mit seiner sexuellen Identität quält ist hart. Noch härter ist zu sehen, was er tut, um dazu zu gehören und nicht mehr gemobbt zu werden. Nur kann man dies nicht ewig tun, irgendwann wird es zu viel und man muss sich seiner selbst stellen; gerade dann, wenn man auch jemanden findet, den man mehr als mag! Daher stellt er sich seiner Vergangenheit auch, auch wenn er dadurch in Gefahr gerät.

Gerade dieser Zwiespalt zwischen dem, was man ist und dem, was man in den Augen anderer sein sollte, wird sehr nachvollziehbar dargestellt und macht den Manga zu einem der ernsteren Boys Love Geschichten der letzten Zeit. Allerdings bleibt eine Prise Humor enthalten.

Aufgrund der dramatischen, aber auch spannenden Handlung, hat man den Manga recht schnell durch.

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, allerdings sollte man meiner Meinung nach schon um die 12 Jahre alt sein, um die Handlung auch wirklich nachvollziehen zu können.

Fans von wirklich guten Boys Love Geschichten mit einem ernsten Hintergrund sollten bei „Whispering Blue“ unbedingt zugreifen!

Whispering Blue: © 2018 Chasm, EMA

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