Hinata-kun

Name: Hinata-kun
Englischer Name:
Originaltitel: Kakko Warui Hinata-kun
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2013
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Lily Umiyuki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Der junge Hinata gibt sich in der Schule als Musterschüler. Immer vorbereitet, immer die besten Noten. Bei ihm sieht das für die Anderen so leicht aus, aber kaum einer ahnt, dass auch er dafür hart arbeitet. Er hatte sich auf eine einfaches, normales Leben gefreut, doch dann kam alles anders.
Kagami gesteht ihm seine Liebe. Er sei schon seit der Mittelschule in ihn verliebt und bittet um eine Chance ihn für sich zu gewinnen. Ab da lernen die Beiden zusammen, aber kann Kagami Hinata wirklich für sich gewinnen?

Zusätzlich gibt es noch zwei weitere kürzere Geschichten.

In „Deine Liebe ist mir Befehl“ bekommt der frischgebackene Student Yu einen Tutor namens Mamoru, der ihm den Einstieg ein wenig erleichtern soll. Allerdings ist dieser nicht gerade der lockere Typ und eher ein wenig herrisch. Doch genau dies scheint Yu zu mögen und so schleicht sich Mamoru immer mehr in sein Herz! Aber kann dieser seine Gefühle erwidern?

In „Das Geheimnis am Mittwoch“ führen Sato und Shiono eine heimliche Romanze. Allerdings sind sie sich noch immer nicht körperlich nahe gekommen, was gerade Sato ziemlich fertig macht. Liebt Shiono ihn vielleicht doch nicht wirklich? Soll er vielleicht auf das Liebesgeständnis einer Mitschülerin eingehen oder doch darauf hoffen, dass Shiono sich ihm doch noch nähert? Aber vielleicht ist auch alles nur ein Missverständnis.

Eigene Meinung
Mir gefiel „Hinata-Kun“ recht gut. Herausragend ist der Manga jetzt nicht, aber was Nettes für zwischendurch. Bei der Gestaltung der Charaktere hätte ich mir ein wenig mehr Individualität gewünscht. Die Protagonisten der einzelnen Geschichten waren sich doch recht ähnlich vom Äußeren, da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Auch sonst waren die Geschichten nicht wirklich was Neues, aber dennoch gut gemacht.
Die Zeichnungen sind wirklich gut, etwas kantiger und nicht so weich wie bei manch anderen Manga, aber ich fand das es zu den Geschichten gut passte.

Das Lesen ging zügig voran, auch wenn es ab und an ein wenig textlastig war.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt. Es wird nichts zu deutlich dargestellt, aber einen gewissen Sexanteil gibt es in dem Manga dann doch.

Hinata-Kun“ ist jetzt kein Muss, aber man macht mit dem Kauf auch keinen Fehler, denn der Manga unterhält einen dennoch gut!

Hinata-kun: © 2013 Lily Umiyuki, Houbunsha/ Toykopop

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Manga News Nr. 718

Diese Woche gibt es folgende neue Review:
Vertraute Fremde

 

VerlagslogoDie neuen Bände von Tokyopop sind seit dieser Woche erhältlich:
7th Garden 8
Accel World / Dural – Magisa Garden 6
Auf der Suche nach Licht 2
Beasts of Abigaile 3
Buddy Go! 5
Das Funkeln der goldenen Fische
Dead Dead Demon’s Dededede Destruction 6
Ein bittersüßer Winter
Ein Freund für Nanoka 8
Kamo – Pakt mit der Geisterwelt 2
Kuss um Mitternacht 2
Last Exit Love 5
Love Trouble Darkness 18
Merry Nightmare 14
Mikamis Liebensweise 1
Servant & Lord
Sugar Dog 1
Sword Art Online – Aincrad 2 (Roman)
Sword Art Online – Progressive 3
Ultraman 3
Voice or Noise 5
Yona – Prinzessin der Morgendämmerung 10

Nachdrucke
Bakuman. Box 1
Beasts of Abigaile 1
Black Clover 3
Death Note 4, 7+8
Subaru – My Dirty Mistress 1
Yona – Prinzessin der Morgendämmerung2

 

Japanische Manga-Charts vom 29. Januar bis 4. Februar 2018 von Oricon
01. Hunter x Hunter #35
02. Haikyu!! #30
03. My Hero Academia #17
04. Otaku ni koi wa muzukashii #5
05. Food Wars – Shokugeki no Soma #28
06. Tokyo Ghoul:re #14
07. Kakegurui #9
08. Shûmatsu no Harem #5
09. Kingdom #49
10. DARLING in the FRANXX #1

Quelle: www.oricon.co.jp

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Und wenn ich dich lieben würde?

Name: Und wenn ich dich lieben würde
Englischer Name:
Originaltitel: kimi wa, ore ga suki datte ittara Donna kao suru daro
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2016
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Yuki Shiraishi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Als Kanzaki diesen stolzen und entschlossenen Blick seines Mitschülers Asahina sieht, ist es um ihn geschehen – Hals über Kopf hat er sich verliebt. Dabei ist Asahina nicht wie jeder andere Klassenkamerad, denn Asahina ist in Wahrheit ein Mädchen.

Doch Kanzakis Chancen, Asahinas Herz zu erobern, könnten nicht schlechter stehen. Asahina hat nämlich nur Augen für den Captain des Basketballteams. Nur um ihm näher zu kommen, hat sie sich als Junge ausgegeben und im Basketballklub angemeldet.

Aber so leicht will Kanzaki nicht aufgeben. Kurzentschlossen meldet sich Kanzaki ebenfalls im Basketballklub an. Wäre doch gelacht, wenn er Asahina nicht beweisen könnte, dass er die deutliche bessere Partie im Vergleich zum Klubchef ist. Allerdings verliert Kanzaki gleich das erste Duell haushoch. Da hat er den Mund wohl doch zu voll genommen. Dann muss er eben mit anderen Stärken punkten, immerhin ist er der einzige, der Asahinas Geheimnis kennt – wenn das nicht verbindet?

Eigene Meinung
„Und wenn ich dich lieben würde?“ ist endlich wieder ein absolutes Highlight unter den Shojo-Titeln. Die Geschichte ist nicht nur spannend und herzerwärmend, sondern auch noch total innovativ. Werke wie „Buddy Go“ und „Hana Kimi“, in denen sich ebenfalls ein Mädchen als Junge ausgibt, kennt man zu genüge. Doch bisher werden diese Geschichten immer aus der Sicht des Mädchens erzählt. In „Und wenn ich dich lieben würde?“ ist hingegen der Mitschüler Kanzaki im Mittelpunkt, der sich in das verkleidete Mädchen verliebt. Das eröffnet dem Leser einen ganz anderen Blickwinkel und macht die Serie so erfrischend.

Neben der tollen Story sind auch die Zeichnungen herausragend. Vor allem die Augen von Kanzaki sind atemberaubend. In entscheidenden Momenten wirkt es oft so, als würde Kanzaki mit seinem tiefen Blick direkt in die Augen des Lesers starren – Herzklopfen garantiert!

Wer Werke von Mangaka Yuki Shiraishi, wie „Fesseln der Liebe“ oder „Die mit den Wölfen spielt“ kennt, wird nicht darauf kommen, dass auch „Und wenn ich dich lieben würde?“ aus ihrer Feder stammt. Yuki Shiraishi hat sich unglaublich weiterentwickelt und scheint mit „Und wenn ich dich lieben würde?“ am absoluten Höhepunkt angekommen zu sein.

© Izumi Mikage

Und wenn ich dich lieben würde?: © 2016 Yuki Shiraishi, Shogakukan/ Tokyopop

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Manga News Nr. 714

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:

Burning Hell – Das Land der Götter
Let me take responsibility!
Love Drops
Mob Psycho 100
Rock – The Clockwork World
Royal Tailor

EMA-LogoEMA hat die Neuheiten für diesen Monat veröffentlicht:
Blood loop 1
Broken Girl 2
Detektiv Conan 92
Fort of Apocalypse 8
Girls und Panzer – Little Army 1
Guten Morgen, Dornröschen! 5
Horimiya 6
Infection 2
Last Hero Inuyashiki 9
Namaiki Zakari – Frech verliebt 2
The Sacred Blacksmith 10
Sengoku Vamp 1
Tsubasa World Chronicle – Niraikanai 2
UQ Holder! 12
Waiting for Spring 7
Werewolf Game – Beast Side 1

 

VerlagslogoDie neuen Bände von Tokyopop sind seit dieser Woche erhältlich:
Accel World (Manga) Starter Pack (Band 1+2)
Black Clover 9
Deine teuflischen Küsse 1 (auch als Limited Edition)
Fesseln der Liebe 5
Fire Force 7
Hanger 1
Haus der Sonne 9
Home Sweet Home 4
Innocent 4
Last Frontline 2
Liar Prince and Fake Girlfriend 2
Magical Girl of the End 14
Maiden Spirit Zakuro 2
Miniature Garden of Twindle 1
Platinum End 6
Real Account 1
Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen 2
Sparkly Lion Boy 3
Suisai 1
The Rising of the Shield Hero 4
Und wenn ich dich lieben würde? 2

Nachdrucke
Caste Heaven 1
Death Note Complete Box
Dein starker Rücken
Die Braut des Magiers 1, 5
Mein geliebter Geliebter

Japanische Manga-Charts vom 1. bis 7. Jnauar 2018 von Oricon
01. The Promised Neverland #7
02. Attack on Titan #24
03. Black Butler #26
04. Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand #7
05. Yuragi-sō no Yūna-san #9
06. Saiki kusuo no Psi Nan #24
07. Yomawushi Pedal #54
08. Gakuen Babysitters #16
09. Emiya-sanchi no kyô no gohan #2
10. Amaama to Inazuma #10

Quelle: www.oricon.co.jp

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Osora auf der MMC 2018

Tokyopop haben heute ihren Ehrengast für die Manga-Comic-Convention 2018 angekündigt! Osora ist die Mangaka von „The Ones Within“ und „Sie liebt gefährlich“ und wird vor Ort an einem Diskussionspanel teilnehmen. Außerdem könnt ihr euch bei den Signierstunden Autogramme ergattern.

Die Manga-Comic-Convention findet vom 15. bis 18. März auf dem Gelände der Leipziger Messe statt.

Quelle: Tokyopop.de

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Dance in the Vampire Bund – Scarlet Order

Name: Dance in the Vampire Bund – Scarlet Order
Englischer Name: Dance in the Vampire Bund II – Scarlet Order
Originaltitel: Scarlet Order – Dance in the Vampire Bund 2
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Corporation 2014
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Nozomu Tamaki
Bände: Japan: 4 Bände
Deutschland: 2 Doppelbände
Preis pro Band: 14,00 €

Story
Sieben Jahre ist es her, dass Vampir-Prinzessin Mina Tepes und ihr Leibwächter, der Werwolf Akira die Rebellion eines verfeindeten Vampirclans niederschlagen konnten. Seitdem ist eine trügerische Ruhe eingekehrt in den Tokyoter Spezialdistrikt für Vampire, den Bund. Obwohl die Vampire in weiten Teilen der japanischen Bevölkerung anerkannt sind, gibt es nach wie vor Widerstand einzelner Gruppen radikaler Vampirgegner. Und dann läuft auch noch ein mysteriöser Vampir innerhalb Tokyos Amok und tötet auf grausame Art und Weise Menschen. Indizien deuten darauf hin, dass es sich bei dem Mörder um einen Untertanen von Prinzessin Mina handelt. Schnellstmöglich müssen Mina und ihre Leute den Schuldigen finden, bevor durch die Affäre Wasser in die Mühlen der Vampirgegner fließt.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Nach Jahren der Suche gelingt es einem Rettungstrupp hunderte fangzahnlose Vampire aus einem unirdischen Gewölbe zu retten, in dem diese verschüttet worden waren. Überleben konnten sie nur dank eines Vampirbruders, den sie in den Tiefen der Höhle trafen, Dieser Vampir, Saburo, verfügte über einen scharlachroten Stein, der sie all die Jahre lang vor jeglichem Bluthunger bewahrte. Prinzessin Mina und ihre Freunde sind hocherfreut über die geglückte Rettung. Aber sie wollen auch wissen, was es mit Saburo und seinem mysteriösen Stein auf sich hat. Könnte es sich bei dem Artefakt um den Schatz handeln, den die Rebellen vor Jahren suchten? Und könnte der Stein, der den Hunger stillt, womöglich der Schlüssel für ein friedlicheres Zusammenleben zwischen Vampiren und Menschen sein?

Gemeinsam mit der Werwolf-Spezialeinheit „Wolf Boys“ macht sich Yuki Saegusa, frühere Mitschülerin und heute wissenschaftliche Beraterin von Mina und Akira, auf die Suche nach dem Stein und seinem Besitzer…

Eigene Meinung
„The Scarlet Order“ ist die Fortsetzung des Vampir-Manga „Dance in the Vampire Bund“. Die Handlung greift noch nicht abgeschlossene Fragen der ersten Serie auf, entwickelt darüber hinaus aber auch eine eigene Story. Auch bei den Charakteren geht man diesen Mittelweg aus liebgewonnenen „alten“ und neuen Figuren.

Auch wenn auf Fanservice in Form von aufreizenden und figurbetonten Outfits nicht verzichtet wird, so steht dieser in „Scarlet Order“ erfreulicherweise nicht im Mittelpunkt. Auch der Romance-Anteil ist deutlich dezimierter, zugunsten einer geheimnisvollen Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart. Insgesamt ist diese Mini-Serie ansprechender als der Vorgänger. Zielgruppe ist diesmal auch ein etwas älteres Publikum.

Für die deutsche Fassung hält Tokyopop am Konzept der hochformatigen Doppelbände mit blutrotem Vorderschnitt fest. Das dürfte vor allem Sammelnde zufriedenstellen, die beide Serien so optisch ansprechend im Bücherregal aufstellen können.

© Rockita

Dance in the Vampire Bund – Scarlet Order: © 2014  Nozomu Tamaki  Kadokawa Corporation / Tokyopop

 

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„The Legend of Zelda: Twilight Princess“ von Akira Himekawa wird wieder fortgesetzt

Im offiziellen Blog von dem Mangaka-Duo Akira Himekawa wurde angekündigt, dass „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ ab 26. Februar fortgesetzt wird. Die Serie wird in Shogakukans Manga ONE App veröffentlicht.

Im Oktober 2017 wurde von Manga ONE angekündigt, dass das Duo eine Pause macht. Jedoch wurde damals bekannt gegeben, dass es bereits Ende Januar weiter gehen würde. Grund für die Pause waren die Vorbereitungen auf das Finale der Serie, sowie die Erholung von einer Krankheit.

Hierzulande erscheint die Serie bei Tokyopop.

Quelle: ANN

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Ultraman

Name: Ultraman
Englischer Name: Ultraman
Originaltitel: Ultraman
Herausgebracht: Japan: Hero’s Inc 2012
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Eiichi Shimizu / Tomohiro Shimoguchi
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Vor einigen Jahren suchten Außerirdische die Erde heim, bösartige Monster, die die Menschheit vernichten wollten. Zum Glück tauchte auch ein gutes Alien auf. Es vereinigte sich mit einem Menschen und verlieh diesem seine Macht. Mit dieser Stärke konnte „Ultraman“ als Superheld die Erde retten. Danach kehrte der gute Alien wieder in die Weiten des Weltalls und „Ultraman“ in sein normales Leben zurück.

Jahre später ist Shin Hayata, der frühere „Ultraman“, Japans Verteidigungsminister und glücklicher Vater eines Sohnes. Obgleich er Teil der SSS-Party war, die den Schutz der Erde organisierte, kann er sich an die Bedrohung aus dem Weltraum kaum erinnern. Als sein außerirdischer Partner ihn verließ, nahm er auch alle Erinnerungen mit sich. Die übermenschliche Stärke aber blieb Hayata erhalten. Und das ist auch dringend notwendig. Denn erneut greifen Monster die Erde an und nur „Ultraman“ kann die Bedrohung aufhalten. So legt Hayata erneut den Anzug an.

Doch nicht nur das: Es scheint, dass auch sein Sohn Shinjiro superstark und nahezu unverwundbar ist. Im Gegensatz zu seinem Vater kann der Oberschüler seine angeborenen Kräfte jedoch nicht kontrollieren. Das interessiert den bösen Außerirdischen Bemular reichlich wenig. Er will die Ultraman-Gene in Shinjiro für seine Zwecke nutzen. Ultraman ist kein Gegner für ihn. In einen Kampf um Leben und Tod, den Ultraman zu verlieren droht, schaltet sich Hayatas Arbeitskollege Die ein. Er bietet Shinjiro einen neuen „Ultraman“-Anzug an, um seinen Vater zu retten – und die Welt..

Eigene Meinung
„Ultraman“ war der Titel eines Superhelden-Kinofilms aus den 1960er-Jahren. 50 Jahre später bringen nun mit Eiichi Shimizu und Tomohiro Shimoguchi zwei „Ultraman“-Fans eine Fortsetzung des ursprünglichen Stoffs im Manga-Format heraus. Im Mittelpunkt stehen der frühere Ultraman und sein Sohn, die sich gemeinsam einer neuen Herausforderung stellen müssen.

Ultraman ist eine Mischung aus Iron Man und Captain America – in gut. Das liegt zu einem nicht unwesentlichen Teil an den Charakteren. Während im Marvel-Universum ein naiv-patriotischer Steve Rogers in US-Flaggenmontur über die Schlachtfelder wetzt und Tony Stark, trotz allem Verantwortungsbewusstsein, in seiner Freizeit ein Dandy und Lebemann ist, kann man sich sowohl mit Hayata, als auch seinem Sohn Shinjiro identifizieren. Trotz aller Superkraft handelt es sich um normale Leute – einen Vater, der seinen Sohn liebt und wenig Aufhebens um seinen Beruf macht und einen Jugendlichen, der spektakulär an der Eroberung eines Mädchens scheitert. Das  allein macht schon sympathisch und bildet das Fundament für eine tiefergehende charakterliche Betrachtung der beiden Protagonisten im Laufe der Serie. Das unterstreichen auch die Zeichnungen, in denen die Mimiken der Charaktere im Mittelpunkt stehen, Hintergründe gibt es nur spärlich. Im Kampfgetümmel werden sie aber auch nicht unbedingt benötigt. Dafür braucht sich „Ultraman“ wirklich nicht hinter seinem genial designten Maß-Anzug zu verstecken. Die Handlung übrigens auch nicht, deren Fortgang man nur schwer vorrausagen kann.

Endlich mal wieder eine Superhelden-Serie, bei der man wirklich gespannt auf die Fortsetzung sein darf!

© Rockita

Ultraman: © 2012  Eiichi Shimizu /Tomohiro Shimoguchi  Hero’s Inc / Tokyopop

 

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Super Mario Encyclopedia – Die ersten 30 Jahre

Name: Super Mario Encyclopedia – Die ersten 30 Jahre
Englischer Name:
Originaltitel: 30th Anniversary Encyclopedia Super Mario Bros.
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2015
Deutschland: Tokyopop 2017
Autor: Nintendo
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 29,95 €

©TOKYOPOP

Inhalt & Eigene Meinung
Das Buch liegt in einem stabilen Hardcover vor. Auf dem simplen gelbfarbigen Karton werden auf Front und Seite blauschimmernde Schriftzüge und Hintergründe für das Mario-Logo benutzt. Die Deckelinnenseiten sind mit zahlreichen aneinandergereiten Items wie Sternen, Pilzen und Blöcken auf blauem Hintergrund verziert. Das gesamte Buch ist in Vollfarbe gedruckt, zudem wird aufgrund zahlreicher abgedruckter Spielszenen und Animationen ein mattes, hochwertiges Papier benutzt.

Der Aufbau der Enzyklopädie ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig: nach einem weiteren Druck des Frontcovers kommt zuerst eine persönliche Nachricht des Entwicklers Takashi Tezuka über vier Seiten, worauf nochmal vier Seiten mit einem Extraartikel zum im September 2015 erschienen WiiU-Spiel „Super Mario Maker“ folgen. Erst dann stößt man auf die Inhaltsangabe des Buches und die nachfolgenden Kapitel zu diversen Spieleablegern in chronologischer Reihenfolge.

Das Buch enthält auf seinen 256 Seiten unzählige Figuren, Szenen, Gegenstände und Cover aus den Mario-Spielen zwischen 1985 und 2015. Hier wird ordentlich geklotzt anstatt gekleckert: so ziemlich jedes bekannte oder auch unbekannte Pixel- und Polygonmodell wurde hier reingepackt, um einen sehr umfangreichen Überblick über das Mario-Universum zu liefern. Hinzu kommen noch zahlreiche Hintergrundinformationen, Charakterdetails uvm., die die Seiten gestalterisch wirklich bis auf den letzten Zentimeter ausreizen. Dieses prallgefüllte Buch liegt entsprechend wuchtig in der Hand, was jedoch den wertigen Eindruck nur noch unterstreicht.

Meiner Meinung nach ist den Autoren dieses Jubiläumsbandes ein beeindruckendes Sammelstück für alle Mario-Liebhaber gelungen: die zahlreichen Grafiken sind schön anzuschauen und erlauben erstmals wirklich detaillierte Ansichten von teils veralteten Pixelhaufen, die man ansonsten nur von Röhrenbildschirmen oder graugrünen Handheldbildschirmen kennt. Auch die beigesteuerten Informationen zur Geschichte, Charakteren, Hintergrundinformationen uvm. sind durchweg interessant zu lesen und laden ein, sich in Kombination mit passenden Grafiken ein bisschen mehr Wissen um das Mario-Universum anzueignen. Hier kommt auch die hochwertige Verarbeitung des Buches zur Geltung, sodass wirklich alles gestochen scharf und gut erkennbar abgedruckt wurde. Der Aufbau macht durchaus Spaß, gerade für Spieler der ersten Stunde ist es ein sichtlich befriedigendes Erlebnis zu sehen, wie viele spielerische Revolutionen und Veränderungen man in 30 Jahren miterleben durfte. Vor allem ist es schön, dass auch die Entwicklung des Handhelds von Game & Watch über Gameboy und Konsorten beleuchtet wird oder auch die Spin-Offs bzw. anderen Spieleauftritte des charmanten Italieners in chronologischer Reihenfolge aufgeführt werden.

Jedoch hat die Enzyklopädie nicht nur seine guten Seiten, es gibt auch einiges zu bemängeln:
Angefangen mit dem Aufbau, der mich als Leser durch die 8 Seiten mit Entwicklerkommentar und Mario Maker Werbung erst einmal stutzen lässt, da man es ja eigentlich gewohnt ist, mit der Inhaltsübersicht zu beginnen und sich so die logische Struktur des Buches anzuschauen. Da diese ersten Seiten zudem sehr knallig in ihrer Farbgebung aufgezogen sind, habe ich anfangs die Inhaltsübersicht recht schnell überblättert (sie kommt lediglich mit einem simplen blauen Hintergrund und gelb/weißer Schrift daher). Ein weiteres Manko, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, sind die englischen Hauptüberschriften der Kapitel. Diese wurden scheinbar aus dem japanischen Original übernommen und lediglich mit kleinen daruntergesetzten Untertiteln ausgebessert. Wieso diese hier nicht gleich komplett auf deutsch übersetzt wurden, ist mir ein Rätsel. Ebenso rätselhaft erscheint mir, dass auch die japanischen Originalcover der Spiele einfach beibehalten worden sind, welche sich teilweise sehr stark von den europäischen Spielecovern unterscheiden und so ein gewisses Stück des Nostalgiefaktors für europäische Spieler verloren geht (wenn man nicht so gut mit der Materie vertraut ist und auch die internationalen Cover kennt). Auch Szenenbilder mit japanischem Text, aber auch englische Figurennamen ohne Übersetzung sind häufig zu finden. Hier wurde scheinbar lediglich das japanische Original-Layout übersetzt und eigene Recherchen zu Covern, Namen etc. auf das Notwendigste beschränkt. Auch werden lediglich die wichtigsten Spieleableger ausführlich mit mehreren Seiten behandelt, alle anderen (teils japanexklusiven Titel) werden nur in eine Gesamtübersicht gequetscht. Ich finde es auch etwas schade, dass sich Shigeru Miyamoto als „Übervater“ des Mario-Genres scheinbar nicht dazu bereit erklären konnte, eine ausführliche, persönliche Nachricht an die Leser zu richten. Mit Takashi Tezuka (u.a. Co-Director von Super Mario Bros.) wird zwar trotzdem ein langjähriger Wegbegleiter des schnauzbärtigen Klempners hervorgeholt, aber für ein 30. Jubiläum wäre Miyamoto natürlich das Sahnehäubchen auf dem Kuchen gewesen.

Fazit:
Mit der Super Mario Enzyklopädie ist Tokyopop ein sehr guter Wurf auf dem Games-Büchermarkt gelungen, da wirklich viele kleine und große Details aus 30 Jahren „Super Mario“ hier eingebracht wurden. Vor allem deutsche Fans mussten 2 Jahre auf die Veröffentlichung warten, was sich am Ende jedoch weitestgehend gelohnt hat. Ein fader Beigeschmack entsteht jedoch durch das klar erkennbare Copy-Paste des japanischen Originalbuches, was jedoch dem hartgesottenen Klempner-Nerd keineswegs den Spaß an dieser geballten Ladung Nostalgie nehmen wird. Für Neueinsteiger in das Mario-Universum finde ich das Buch etwas zu vollgestopft mit Details und unübersichtlich, um es mal eben so vor dem Schlafengehen zu schmökern.

Super Mario Encyclopedia – Die ersten 30 Jahre: © 2017 Nintendo; TOKYOPOP

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Manga News Nr. 710

Diese Woche gibt es folgende neue Reviews:
Auf der Suche nach Licht
Bungo Stray Dogs
Detektiv Conan – Best in the West
Infection
Namaiki Zakari – Frech verliebt
Say „I love you“!
Super Mario Encyclopedia – Die ersten 30 Jahre
Tsubasa WoRLD CHRoNICLE – Niraikanai
your name.

 

Carlsen_Manga_LogoCarlsen hat die neuen Bände für diesen Monat ausgeliefert:
12 Jahre 3
Assassination Classroom Character Book
Attack on Titan – Answers
Battle Angel Alita – Perfect Edition 1+2
Boruto – Naruto Next Generation 2
Dragon Ball SD 4
Ein melancholischer Morgen 7
Fairy Tail Ice Trail
Gangsta.: Cursed. – EP_Marco Adriano 3
Kamisama Darling 2
Killing Bites 6
Let me take responsibility!
Mob Psycho 100 2
Naruto Itachi Shinden – Buch der finsteren Nacht (Roman)
Naruto Massiv 4
Ousama Game Origin 5
Rock – The clockwork world 1
Seven Deadly Sins 17
Skip Beat! 39
Soul Eater Soul Art 2
The Case Study of Vanitas 2
The Heroic Legend of Arslan 6

Nachdrucke
Food Wars – Shokugeki no Soma 1-10 (im Schuber)
My Hero Academia 8
Naruto Massiv 1+2

 

Die neuen Bände von MangaCult sind nun erschienen:
Basilisk Master Edition 2
Blame! Master Edition 2
WarCraft: Legends 3+4

 

 

 

VerlagslogoDie neuen Bände von Tokyopop sind seit dieser Woche erhältlich:
Accel World 12 (Roman)
Chocolate Vampire 1
Dance in the Vampire Bund – Scarlet Order 2
Dein Verlangen gehört mir 8
Hinata-kun
Hot Pens 1
In/Spectre 1
Kasane 5
Lion and Bride 2
Merry Nightmare 13
Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand 5
Miyako – Auf den Schwingen der Zeit: Satellite Stories
No Guns Life 5
Plant Hunter 2
Rainbow Revolution 7
Smokin‘ Parade 3
Sommer der Glühwürmchen – Starter Pack (Band 1+2)
Sword Art Online – Progressive 2
Terra Formars 19
The Legend of Zelda: Twilight Princess 3
The Magician and the Glittering Garden 2
The Ones Within 5
Voice or Noise 4
Yona – Prinzessin der Morgendämmerung 9

 

Japanische Manga-Charts vom 4. bis 10. Dezember 2017 von Oricon
01. Attack on Titan #24
02. Haikyu!! #29
03. One-Punch Man #15
04. Black Clover #14
05. Gin Tama #71
06. Kekkai sensen Back 2 Back #4
07. Tensei shitara Slime datta ken #6
08. Toshokan sensô: Love & War Bessatsu-hen #5
09. Kimetsu no Yaiba #9
10. Bungo Stray Dogs #14

Quelle: www.oricon.co.jp

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