Little Witch Academia

Name: Little Witch Academia
Englischer Name: Little Witch Academia
Originaltitel: Little Witch Academia
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Story: TRIGGER / Yoh Yoshinari
Zeichnungen: Keisuke Sato
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Seit sie als kleines Mädchen eine Zaubershow von Shiny Chariot gesehen hat, wünscht sich Akko Kagari nichts sehnlicher als genauso eine Hexe zu werden wie sie. Chariot ist seither ihr großes Idol, sie trägt immer eine Chariot-Sammelkarte mit sich herum und möchte auf dieselbe Magieschule gehen wie sie: die Luna Nova. Allerdings gehört Akko keiner Hexenfamilie an, besitzt null magisches Talent und kann nicht einmal auf einem Besen fliegen! Letzteres soll ihr schon gleich zu Beginn fast zum Verhängnis werden, da man nicht etwa mit einem Bus zur Luna Nova gelangt, sondern nur auf einem Besen! Doch zum Glück versucht die gutmütige und hilfsbereite Lotte Jansson Akko auf ihrem Besen mitzunehmen. Da die unbegabte Japanerin jedoch in Salz eingelegte Pflaumen dabei hat und die Leyline, die den Besen auf magische Weise zur Luna Nova führen soll, kein Salz mag, stürzen sie ab, wobei sie auch noch die sarkastische Eigenbrötlerin Sucy Manbavaran mitreißen, die bereits bei ihrer ersten Begegnung mit Akko so genervt von ihr gewesen ist, dass sie ihren Mund kurzerhand in einen geschlossenen Reißverschluss verwandelt hat. Nach ihrer Bruchlandung findet sich das ungleiche Trio ausgerechnet im verbotenen Arctulus Wald wieder. Nur mit Mühe und Not entgehen sie den gefährlichen Ungeheuern, die dort leben, wobei Akko immerhin Chariots Zauberstab finden und damit alle pünktlich zur Eröffnungsfeier in die Luna Nova teleportieren kann.

Wie sich herausstellt, teilt sich Akko ausgerechnet mit Lotte und Sucy ein Zimmer. Den Schulalltag hat sie sich ganz anders vorgestellt und langweilt sich im Magie-Unterricht zu Tode. Mit dieser Einstellung und ihrer offenkundigen Verehrung gegenüber Chariot, die unter den Hexen kein hohes Ansehen genießt, zieht Akko schnell den Zorn der begnadeten Musterschülerin Diana Cavendish auf sich, die vorgibt, Chariot zu verachten. Um den Streit zu schlichten, treten sie in einem magischen Volleyball-Turnier gegeneinander an und obwohl Akko hoffnungslos unterliegt, ist Diana insgeheim von ihrem unerschütterlichen Siegeswillen beeindruckt und entschuldigt sich anschließend bei Chariots Foto. Immer wieder sorgt Akko mit ihren spontanen Einfällen für heilloses Chaos und mischt die traditionsbewusste Luna Nova mächtig auf. So setzt sie sich zum Beispiel fest in den Kopf, die Besitzerin des legendären Besens Ryuseimaru ausfindig zu machen und eine Überraschungsparty für Sucy zu schmeißen, die ihren Geburtstag gar nicht feiern möchte. Als Akko mit den anderen loszieht, um einen Giftpilz als Geburtstagsgeschenk zu pflücken, bringt sie damit alle in ernste Gefahr. Kaum eilt Sucy ihnen zu Hilfe, müssen sie hilflos mitansehen, wie ein Drache den magischen Stein entführt, ohne den die Hexen nicht zaubern können!

Eigene Meinung:
„Little Witch Academia“ erblickte 2013 als Anime-Kurzfilm das Licht der Welt, auf den schon bald ein zweiter, um einiges längerer Film sowie eine 25 Folgen umfassende Anime-Serie folgten, die allesamt auf Netflix gestreamt werden können. Bisher haben diese Animes auch schon drei verschiedene Manga-Adaptionen hervorgebracht, wobei die hier vorliegende von Keisuke Sato die jüngste ist und sich an der TV-Serie orientiert. Insbesondere die ersten beiden Kapitel sind mit der ersten Anime-Folge nahezu identisch. In den restlichen Kapiteln des ersten Bandes werden allerdings Elemente aus der Serie, wie eben der Besen Ryuseimaru und der Diebstahl des magischen Steins, genommen und in völlig neue Geschichten eingebettet. Leider sind diese Manga-Geschichten nicht halb so interessant und spannend wie die im Anime, weshalb ich mich gerade durch die hinteren Kapitel etwas durchquälen musste. Um beim Beispiel Ryuseimaru zu bleiben: Im Manga wird uns eine eher ermüdende Suche nach der Besitzerin des Besens präsentiert, während wir im Anime ein spektakuläres Besen-Wettrennen geboten bekommen, bei dem sich Akko an den eigenwilligen Ryuseimaru ankettet, um nicht abgeworfen zu werden. Auch die Suche nach einem Pilz für Sucy im Manga ist bei Weitem nicht so unterhaltsam wie die Folge, in der Akko ins Innere von Sucys Persönlichkeit eindringen muss, um ihre Freundin nach einem fehlgeschlagenen Experiment zu retten.

Der Manga bietet insofern einen Mehrwert zum Anime, dass wir nur hier etwas über Sucys familiäre Hintergründe und Lottes Großmutter erfahren. Carlsen veröffentlicht auch diese Miniserie mit Aquarellpapiereinband. Anscheinend hat der Verlag aktuell einen ziemlichen Narren an diesem Papier gefressen, obwohl es empfindlicher und anfälliger für Flecken ist. Ich würde euch empfehlen, euch zuerst den Anime anzusehen und erst wenn euch dieser gefallen hat, dem Manga eine Chance zu geben. Ansonsten empfehle ich diesen Manga vor allem Fans von „DoReMi“ und „My Hero Academia“. Denn seien wir mal ehrlich: Dass sich Kohei Horikoshi sowohl was den Zeichenstil als auch die Story und Charaktere anbelangt ordentlich bei „Little Witch Academia“ bedient hat, ist mehr als offensichtlich! Aber auch zwischen „Little Witch Academia“ und „DoReMi“ lassen sich viele Parallelen erkennen: So erinnert die untalentierte Akko an Doremi, die schüchterne Lotte mitsamt Brille an Emilie, Sucy hat mit ihrer frechen Art etwas von Sophie und die Überfliegerin Diana übernimmt eine ähnliche Rolle als Rivalin wie Nicole in der ersten Staffel, auch wenn Diana sehr viel verantwortungsbewusster und sympathischer ist. 

© Ban_Mido

Little Witch Academia: © 2017 TRIGGER, Yoh Yoshinari, Keisuke Sato, Kadokawa / Carlsen

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Atrail – Mein normales Leben in einer abnormalen Welt

Name: Atrail – Mein normales Leben in einer abnormalen Welt
Englischer Name:
Originaltitel: Atrail – Nisekaiteki nichijo to senmetsu element
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2016
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Story: Goro Taniguchi
Zeichnungen: Akihiko Higuchi
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story:
Iori Shijima geht zwar noch zur Schule, hat jedoch bereits aufs Genauste geplant, wie sein gesamtes Leben verlaufen soll. Zu dumm nur, dass sich eines Tages der Himmel rot färbt und Atrail, ein seltsamer schwarzer Kasten über der Stadt erscheint. Einfach jeder außer ihm selbst scheint zu wissen, was hier gerade vor sich geht und eine Armee aus Raumschiffen fordert Ioris Auslieferung! Zwei Parteien – das Regime und Innovation – streiten sich um den völlig perplexen Iori und erklären ihm, dass sein bisheriges Leben bloß ein „Szenario“ war. Das Regime hat einen „Sealing-Prozess“ an ihm durchgeführt, damit er u. a. seinen kleinen Bruder Ruri, der Innovation angehört, vergisst. Seine Mutter ist noch nicht einmal seine richtige Mutter, sondern hat ihm im Auftrag des Regimes nur etwas vorgespielt! Was Iori so besonders macht? Er hat die einzigartige Gabe, Atrails Stimme zu hören und diesem sogar Befehle zu erteilen. Atrail ist vor 103 Jahren das erste Mal aufgetaucht und hat ein Drittel der Gesamtmasse der Erde einfach so ausgelöscht, nachdem die Menschen versucht hatten, mit ihm zu kommunizieren. Abgesehen davon ist nichts über Atrail bekannt, weder wo es herkommt, noch was es will.

Sehr zum Entsetzen beider Parteien will Iori nachdem er all das erfahren hat, einfach das Szenario, also sein gefaktes Leben, fortführen, als wäre nichts gewesen. Er bittet die Frau, die sich als seine Mutter ausgegeben hat, auch weiterhin ihre Rolle zu spielen, doch was er nun von seiner Kindheitsfreundin Minato halten soll, ist ihm völlig unklar. Von seinem kleinen Bruder erfährt Iori, dass sich der von Atrail angerichtete Schaden langsam aber stetig vergrößert, sodass es die Erde in 1000 Jahren nicht mehr geben wird. Innovation hat Iori erschaffen, um mit Atrail zu verhandeln und so die Erde zu retten. Das Regime hat ihn jedoch im Alter von drei Jahren entführt, um zu gewährleisten, dass er keine gefährliche Persönlichkeit entwickelt und das Ende der Welt womöglich noch herbeiführt, statt es zu verhindern. Obwohl Minato die Wahrheit über Iori gegen Ende der Mittelstufe erfahren hat und ihm diese seither verheimlichen musste, versichert sie ihm, dass ihre Freundschaft dennoch echt ist. Von nun an wird Iori rund um die Uhr von Phy vom Regime, Ruri und seinem Untergebenen von Innovation und Minato überwacht, selbst während er schläft. Trotz all dieser Widrigkeiten ist er fest entschlossen sein normales Leben in dieser abnormalen Welt weiterzuleben…

Eigene Meinung:
Die Story von „Atrail“ stammt aus der Feder von Goro Taniguchi, dem „Code Geass“-Regisseur und ist ziemlich ausgefallen und originell. Für meinen Geschmack hätte man sich sicher den ein oder anderen Fachbegriff schenken können, um den Leser nicht schon gleich zu Beginn so mit Begrifflichkeiten zu erschlagen: „Atrail Domain“, „Szenario“, „Great Vanishing“, „Regime“, „Innovation“, „Sealing-Prozess“, „Nias Fluch“ – ich kann mir gut vorstellen, dass da der ein oder andere Leser resigniert das Handtuch wirft und den Band gleich wieder weglegt. Aber keine Sorge. Sämtliche Termina werden ausreichend erklärt, sodass man am Ende des ersten Bandes eine vage Vorstellung davon hat, was eigentlich vor sich geht und wie es dazu gekommen ist.

„Atrail – Mein normales Leben in einer abnormalen Welt“ spielt mit der Absurdität dessen, dass Ioris Leben durch Atrails Erscheinen völlig aus der Bahn geworfen wird, dieser jedoch krampfhaft seinen bisherigen Alltag weiterleben möchte, als wäre nichts geschehen. Sicher wird das noch zu vielen aberwitzigen Situationen führen und man darf gespannt sein, wie sich die Handlung noch entwickeln wird. Die Charaktere sind leider sehr überzeichnet. Sei es Ioris vermeintliche Mutter, die viel zu sorglos ist oder Iori, der wiederum übertrieben akkurat ist. Schwer vorstellbar, dass sich jemand mit solchen Extremen identifizieren kann. Lediglich Minato macht da noch einen vernünftigen Eindruck und es ist gut möglich, dass sich zwischen ihr und Iori noch eine kleine Romanze anbahnt. Wer vom Mainstream die Schnauze voll hat und auf abgedrehte Geschichten steht, sollte unbedingt zugreifen!

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Atrail – Mein normales Leben in einer abnormalen Welt: © 2016 Goro Taniguchi, Akihiko Higuchi, Kadokawa / Altraverse

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NieR:Automata World Guide – Berichte aus der Ruinenstadt

Name: NieR:Automata World Guide – Berichte aus der Ruinenstadt
Englischer Name: NieR:Automata World Guide [City Ruins Survey Report]
Originaltitel: NieR:Automata Bijyutsu kiroku-shu «Haikyo toshi chosa hokokusho»
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2017
Deutschland: Altraverse 2018
Autor: Square Enix
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 30,00 €

Inhalt & Eigene Meinung:
„NieR:Automata“ ist ein 2017 für PlayStation 4 und PC erschienenes Videogame, das in einer fernen Zukunft spielt, in der sich die Menschheit in Folge einer Alien-Invasion auf den Mond zurückziehen musste. Seither haben die Maschinenwesen der Außerirdischen den einstigen Platz der Menschheit auf der Erde eingenommen. Mit der Rückeroberung des Planeten sind die sogenannten YoRHa-Soldaten betraut, von den Menschen erschaffene Androiden. Zwei von ihnen, die auf Allzweck-Kampf spezialisierte 2B und das auf Hacking spezialisierte Scanner-Modell 9S, werden auf die Erde geschickt, um ein Maschinenwesen der Goliath-Klasse zu zerstören.

Über ein Jahr nach dem Deutschland-Release des Games legt Altraverse unverhofft nach. „NieR:Automata World Guide – Berichte aus der Ruinenstadt“ ist ein ebenso wunderschönes wie hochwertiges Guide-Book zu „NieR:Automata“ und ein absolutes Must-Have für jeden, dem das Game gefallen hat. Selbst ich als jemand, der das Spiel noch gar nicht gekannt hat, habe viel Spaß dabei gehabt, mit Hilfe dieses hochformatigen Hardcover-Buchs in die postapokalyptische Welt von „NieR:Automata“ einzutauchen. Die zahlreichen Artworks der Ruinenlandschaften sind einfach faszinierend anzusehen. Doch auch der Informationsgehalt des World Guides ist nicht zu unterschätzen. Er enthält eine Timeline, Karten und detaillierte Informationen aller Gebiete, wie z. B. welche Wasserlebewesen man wo angeln kann, Steckbriefe aller wichtigen Charaktere und Erklärungen zu den wichtigsten Funktionen und Endgegnern. Gleichzeitig verlaufen sich die „Aufzeichnungen“ ab einem bestimmten Punkt, sodass keine Spoiler-Gefahr für diejenigen besteht, die das Spiel noch nicht durchgespielt haben. Symbolisch hierfür besteht der Aufklärungsbericht zum Turm aus 6 Seiten Bildrauschen und einem zweiseitigen Steckbrief des roten Mädchens, der abgesehen von seiner Vorder- und Rückansicht keinerlei Informationen über es preisgibt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch die Character-Designs sehr ansprechend gezeichnet wurden.

Für die richtigen Hardcore-Nerds gibt es im hinteren Teil des Buchs auch noch „Aufzeichnungen über die Maschinen“, in denen sämtliche im Game vorkommenden Maschinen bis ins kleinste Detail erklärt und sämtliche noch so kleinen Komponenten benannt werden. Den Rahmen dieses grandiosen Nachschlagewerks bilden zwei Kurzgeschichten von Jun Eishima. Die erste ist sowas wie ein Prolog, die zweite behandelt einen dramatischen Plot-Twist und versteht es meisterhaft, den Leser zu fesseln und emotional zu involvieren. 

„NieR:Automata World Guide“ ist eine unschlagbare Mischung aus Artbook, Spieleberater und Enzyklopädie, also genau das, was ich mir zu so vielen anderen Games sehnlichst wünsche, zu denen lediglich Lösungsbücher erhältlich sind, in denen Game-Artwork viel zu spärlich einstreut wird. Square Enix hat hier wirklich alles richtig gemacht und lässt jedes Fanherz höherschlagen. Absolute Kaufempfehlung!

© Ban_Mido

NieR:Automata World Guide – Berichte aus der Ruinenstadt: © 2017 Square Enix / Altraverse

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Neue „Shin Chan“-Folgen“ und mehr bei „polyband anime“!

Nachdem sich polyband unter Anime-Fans bereits Anfang der 2000er mit der Veröffentlichung der „Dragon Ball“-, „Dragon Ball Z“- und „Dragon Ball GT“-Filme und -Specials auf DVD, VHS und sogar im Kino einen Namen gemacht hat und jüngst mit „Soul Eater“, „D.Gray-Man“ und „Pokémon – Der Film: Du bist dran!“ sehr gute Ergebnisse verzeichnen konnte, plant der Publisher nun seine Anime-Sparte weiter auszubauen. Unter dem Label „polyband anime“ werden künftig alle Anime-Produktionen und auch animeaffine Titel veröffentlicht.

Den Start macht am 8. März 2019 das erste Volume der bekannten „MEGALO BOX“-Reihe aus Japan, die kürzlich für die Chrunchyroll Anime Awards 2018 in gleich drei Kategorien nominiert wurde – Best Animation, Best Character Design und Best Ending Sequence.

Am 29. März folgt dann der 21. Pokémon Film „Pokémon – Die Macht in uns“ auf DVD und Bluray.

Last but not least lässt Polyband ab dem 26. April 2019 so richtig die Backen knacken: Nach all den Jahren wird es nämlich endlich neue Folgen von „Shin Chan“ auf DVD geben! So wie es aussieht, wird jede der 4 Volumes 6-7 Folgen enthalten, die wie gewohnt aus jeweils 3 Mini-Episoden bestehen. Bei den insgesamt 26 Folgen handelt es sich nach japanischer Zählung um Episode 689-714. Des Weiteren ist bereits bekannt, dass sich die neuen Folgen stärker an der japanischen Fassung orientieren werden, d. h. die Charaktere werden mit ihren japanischen Namen angesprochen und es wird sogar die japanische Tonspur enthalten sein. Um diesen Neustart zu markieren, wurde allerdings leider auch ein komplett neuer Cast aus Synchronsprechern zusammengestellt.

Die 130 von mittlerweile über 1000 Folgen des kultigen Frechdachses „Shin Chan“, die seinerzeit auf RTL 2 zu sehen waren und aktuell auf Watchbox gestreamt werden können, basieren allesamt auf der US-Fassung, was sich u. a. darin bemerkbar macht, dass die ersten 57 Folgen komplett übersprungen und Folge 58 bis 342 mit viel Mut zur Lücke (etliche Mini-Episoden wurden weggelassen) in völlig willkürlicher Reihenfolge angeordnet wurden, was zu erheblichen Kontinuitätsfehlern führt, wie z. B. dass Mitsy abwechselnd schwanger, nicht schwanger oder bereits zweifache Mutter ist.

Quelle: Polyband

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MangaCult gibt erste Lizenz für das Herbstprogramm bekannt

MangaCult gab auf der Hamburger AniManga Convention CoAket bekannt, sich die Lizenz zum Historiendrama „Golden Kamuy“ gesichert zu haben. Der Manga wird als Softcover in der regulären Manga-Cult-Größe (14x21cm) mit Flappen erscheinen.

Golden Kamuy von Satoru Noda – 17+ Bände ab August für je 10 €

Die Geschichte spielt in den frühen 20er Jahren. Der russisch-japanische Kriegsveteran Saichi Sugimoto lebt während des Goldrausches in der Wildnis von Hokkaido in der Nachkriegszeit ein mageres Leben. Als er über eine Karte stolpert, die den Weg zu einem verborgenen Ainu-Schatz weist, begibt er sich auf die Suche. Aber Sugimoto ist nicht der Einzige, der sich für das Gold der Ainu interessiert. Jeder, der von dem Gold weiß, wird töten, um es zu besitzen.

Angesichts der rauen Bedingungen der nördlichen Wildnis, der rücksichtslosen Kriminellen und der japanischen Schurken-Soldaten, wird Sugimoto all seine Fähigkeiten, sein Glück und die Hilfe eines Ainu-Mädchens namens Asirpa brauchen, um zu überleben.

Quelle: MangaCult

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Death Note Hörspiel: 02 Kollateralschaden

Name: Death Note: 02 Kollateralschaden
Englischer Name:
Originaltitel: Death Note: 02 Kollateralschaden
Herausgebracht: Deutschland: Bastei Lübbe 2018
Autor: Charakterdesign: Takeshi Obata
Original-Story: Tsugumi Ohba
Story: Jonathan Clements
Volumes: 12
UVP: 7,90 €
Synchronstudio: Studio STIL, Berlin
Laufzeit: 58 Minuten (10 Tracks)

Charaktere

Light Yagami – David Turba (Edward Elric in „Fullmetal Alchemist“, Chazz Princeton in „Yu-Gi-Oh! GX“)


Light Yagami ist ein Musterschüler wie er im Buche steht und doch hat er ein finsteres Geheimnis: Mit dem Death Note tötet er Verbrecher, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch nicht einmal vor Menschen, die sich einfach nur daneben benehmen oder gar vor Unschuldigen, die gegen „Kira“ ermitteln, macht er Halt…

 

 

 


Ryuk
– Marlin Wick (Whamon in „Digimon“, C19 und Kibito in „Dragon Ball Z Kai“)


Ein Todesgott, der sein Death Note aus Langeweile auf die Erde fallen ließ. Nur diejenigen, die es berühren, können ihn sehen und hören. Er hält Lights Ambitionen für eher fragwürdig und macht ziemlich schnell klar, dass er Lights Namen ins Death Note schreiben wird, sollte dieser irgendwann im Begriff sein, zu sterben. Hat eine Vorliebe für Äpfel.

 

 

 


L Lawliet
– Fabian Hollwitz (Mitsuhiko Tsuburaya in „Detektiv Conan“, Daisuke ‚Davis‘ Motomiya in „Digimon“)


Der mysteriöse Ermittler, dessen wahren Namen niemand kennt, sieht sich inzwischen gezwungen, direkten Kontakt zu Soichiro Yagamis Polizei-Einheit aufzunehmen und dieser sein Gesicht zu zeigen. Er will Kira stellen und kann die Gruppe der Verdächtigen mit erschreckender Geschwindigkeit immer stärker eingrenzen.

 

 

 

Weitere Charaktere

Soichiro Yagami – Thomas Schmuckert
Tota Matsuda – Mario Hassert
Watari – Lutz Mackensy
Yuri – Caroline Walch
Raye Penber – Andi Krösing
Naomi Misora – Vera Teltz
Sasaki – Reinhard Kuhnert
Kiichiro Osoreda – Felix Isenbügel

Story:
Light wird von jemandem observiert und muss sich etwas einfallen lassen, um sich des lästigen Verfolgers zu entledigen. Da er mit Hilfe des Death Notes in der Lage ist, Menschen vor ihrem Tod zu manipulieren, kreiert er ein Szenario, in dem sich sein Beschatter zwangsläufig selbst entlarvt: Light schreibt den Namen eines drogensüchtigen Verbrechers ins Death Note und bringt diesen so dazu, einen Bus zu überfallen und alle Passagiere, zu denen natürlich Light, ein Mädchen, welches er alibimäßig auf ein Date einlädt und Lights Verfolger gehören, als Geiseln zu nehmen. Light tut so, als plane er irgendeine waghalsige Aktion, um den Mann, der auf ihn angesetzt wurde, aus der Reserve zu locken. Dieser gibt sich Light als FBI-Agent Raye Penber zu erkennen, um ihn davon abzuhalten, sich in Gefahr zu begeben, woraufhin sich der Junkie ihnen wegen des Getuschels nähert. Dabei lässt Light eine Seite aus dem Death Note fallen, der Geiselnehmer hebt sie auf und wird somit dazu befähigt, Ryuk zu sehen. Panisch verballert er daraufhin sinnlos seine gesamte Munition, um den erschreckenden Todesgott zu erschießen, springt schließlich aus dem Bus und wird von einem Auto überfahren. Für die Außenwelt erweckt das seltsame Verhalten des Busentführers den Anschein, als habe er unter Drogeneinfluss halluziniert. Nun da Light Rayes Namen kennt, kann er ihn mühelos dazu bringen, ihm die Namen seiner 11 Kollegen zu beschaffen und durch das Death Note werden alle 12 FBI-Agenten auf einen Schlag ausgelöscht.

Rayes abruptes Ableben ruft seine Verlobte Naomi Misora auf den Plan, die selbst schon als FBI-Fahnderin mit L zusammengearbeitet hat (siehe „Another Note“) und der festen Überzeugung ist, dass Raye Kira zum Opfer gefallen sein muss. Wie es das Schicksal so will, läuft Naomi nichtsahnend genau diesem in die Arme: Bevor sie Kontakt zu L und der im Fall Kira ermittelnden Polizei-Einheit aufnehmen kann, wird sie von Light abgepasst und in ein Gespräch verwickelt. Bei der nächstbesten Gelegenheit schreibt er den Namen, mit dem sie sich ihm vorstellt, in sein Death Note, doch nichts geschieht! Als Ryuk dem verdutzten Light erklärt, dass es sich dabei lediglich um einen Decknamen handelt, muss sich der Musterschüler angesichts von Naomis überragendem Intellekt und ihren brillianten Schlussfolgerungen schnell etwas einfallen lassen, um ihren tatsächlichen Namen in Erfahrung zu bringen. Wird er es schaffen, bevor sie ihm auf die Schliche kommt? In der Zwischenzeit veranlasst L die vollständige Überwachung der Häuser einiger Polizisten – darunter Lights Zuhause…

Eigene Meinung:
Ich bin verliebt. Vera Teltz gibt eine richtig taffe Naomi Misora ab und es ist ein Genuss ihrer Stimme zuzuhören. Zum Glück tritt L im Laufe dieses Teils nun auch endlich persönlich in Erscheinung, sodass man seine elektronisch verzerrte Stimme nicht mehr lange ertragen muss, bei der es leider sehr schwer fällt, jedes einzelne Wort zu verstehen. Ansonsten wirkt L in den Hörspielen um einiges bissiger als im Original, da er Soichiros Polizei-Einheit gleich bei der ersten Begegnung beleidigt, Ryuk hingegen kommt wesentlich hilfsbereiter rüber. Obwohl er auch in den Hörspielen oft genug klarmacht, dass er Light nicht helfen wird, verrät er ihm hier nur allzu bereitwillig, dass Naomi Misora einen Decknamen benutzt, während Light im Original durch Ryuks höhnisches Gelächter von selbst darauf kommt. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Handlung jedoch nicht sonderlich von der des Animes. Die Hörspiele haben zwar einen ganz eigenen Soundtrack, der nicht ganz an den der TV-Serie heranreicht, aber dennoch sehr gut zur Atmosphäre von „Death Note“ passt.

Das 2. Hörspiel umfasst ungefähr die Anime-Folgen 3-7. Dieses Mal ist das Booklet Ryuk und seiner Hörspiel-Stimme Marlin Wick gewidmet. Wer die Geschichte um Light Yagami gerne noch einmal miterleben möchte oder aus irgendeinem Grund noch nie mit „Death Note“ in Berührung gekommen ist, sollte unbedingt zugreifen! Angesichts der riesigen Masse an Anime- und Manga-Hörspielen in Japan, die teilweise völlig neue Geschichten zu den jeweiligen Serien erzählen, ist es immens wichtig, dass die „Death Note“-Hörspiele in Deutschland ein großer Erfolg werden, damit sich Bastei Lübbe künftig vielleicht sogar mal an eine Übersetzung japanischer Anime-Hörspiele herantraut. Dies wäre eine enorme Bereicherung für den deutschen Anime- und Manga-Markt und würde eine klaffende Marktlücke schließen.

© Ban_Mido

Death Note Hörspiel: 02 Kollateralschaden: © 2018 Jonathan Clements, Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Bastei Lübbe

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Death Note Hörspiel: 01 Mustererkennung

Name: Death Note: 01 Mustererkennung
Englischer Name:
Originaltitel: Death Note: 01 Mustererkennung
Herausgebracht: Deutschland: Bastei Lübbe 2018
Autor: Charakterdesign: Takeshi Obata
Original-Story: Tsugumi Ohba
Story: Jonathan Clements
Volumes: 12
UVP: 7,90 €
Synchronstudio: Studio STIL, Berlin
Laufzeit: 53 Minuten (9 Tracks)

Charaktere

Light Yagami – David Turba (Edward Elric in „Fullmetal Alchemist“, Chazz Princeton in „Yu-Gi-Oh! GX“)


Light Yagami ist ein Musterschüler wie er im Buche steht und doch hat er ein finsteres Geheimnis: Mit dem Death Note tötet er Verbrecher, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch nicht einmal vor Menschen, die sich einfach nur daneben benehmen oder gar vor Unschuldigen, die gegen „Kira“ ermitteln, macht er Halt…

 

 

 


Ryuk
– Marlin Wick (Whamon in „Digimon“, C19 und Kibito in „Dragon Ball Z Kai“)


Ein Todesgott, der sein Death Note aus Langeweile auf die Erde fallen ließ. Nur diejenigen, die es berühren, können ihn sehen und hören. Er hält Lights Ambitionen für eher fragwürdig und macht ziemlich schnell klar, dass er Lights Namen ins Death Note schreiben wird, sollte dieser irgendwann im Begriff sein, zu sterben. Hat eine Vorliebe für Äpfel.

 

 

 


L Lawliet
– Fabian Hollwitz (Mitsuhiko Tsuburaya in „Detektiv Conan“, Daisuke ‚Davis‘ Motomiya in „Digimon“)


Der mysteriöse Ermittler, dessen Gesicht und wahren Namen niemand kennt. Er stellt Kira eine Falle und kann die Gruppe der Verdächtigen mit erschreckender Geschwindigkeit immer stärker eingrenzen.

 

 

 

 

 

Weitere Charaktere

Soichiro Yagami – Thomas Schmuckert
Sachiko Yagami – Arianne Borbach
Tota Matsuda – Mario Hassert
Paula Virilio – Liane Rudolph
Yui – Sascha Nathan
Clemenceau – Urs Remond

Story:
Eine Geiselnahme. Die Polizei schleicht sich in das Gebäude, doch der Täter ist bereits tot! Immer mehr Verbrecher sterben urplötzlich an einem Herzinfarkt. Manche glauben an die Strafe Gottes, im Internet wird der Verantwortliche hingegen schon bald „Kira“ genannt, „Killer“. Niemand ahnt, dass hinter alledem in Wirklichkeit ausgerechnet der Polizeisohn und Musterschüler Light Yagami steckt. Dieser hat nämlich ein sogenanntes Death Note gefunden, das Notizbuch eines Todesgottes. Um damit jemanden umzubringen, muss man nur seinen Namen hineinschreiben, während man sein Gesicht vor Augen hat und kann sogar den Todeszeitpunkt und die Todesart bestimmen. Tut man dies nicht, stirbt die Person einfach an Herzversagen. Zunächst hat sich Light im Rotlichtviertel nach seinem ersten Opfer umgesehen. Als dort ein Mann eine Frau sexuell belästigt hat, hat Light dessen Namen aufgeschrieben und zugesehen, wie dieser kurz darauf überfahren worden ist. Somit wurde Light klar, dass das Death Note wirklich funktioniert und er machte sich daran, mit dieser Wunderwaffe Unmengen an Verbrechern zu töten.

Ryuk, der unheimliche Todesgott, dem das Death Note gehört hat, taucht eines Tages bei Light auf. Light darf das Notizbuch zwar behalten, aber sollte er es weggeben, wird er alles vergessen, was mit Ryuk und dem Death Note zu tun hat. Schon bald beginnt L, ein weltberühmter Ermittler, sich für den Fall Kira zu interessieren. Er erkennt, dass zwischen all den Herzinfarkten ein Muster besteht und ist überzeugt davon, dass irgendjemand dafür verantwortlich ist. Als er in einer Live-Übertragung Kira höchstpersönlich den Kampf ansagt und dabei sowohl seinen Namen als auch sein Gesicht offenbart, tötet Light ihn natürlich ohne zu zögern. Blöd nur, dass L noch lebt und Kira lediglich eine Falle gestellt hat. Denn der Mann, der sich im Fernsehen als L ausgegeben hat, war in Wirklichkeit bloß ein zum Tode verurteilter Verbrecher. Zu allem Überfluss erklärt der wahre L nun auch noch, dass diese TV-Sendung nur in Tokyo und Umgebung ausgestrahlt wird und somit klar ist, dass sich Kira dort aufhalten muss. Da sich die Morde anfangs alle am späten Nachmittag und in den Schulferien ereignet haben, glaubt L zudem bereits, dass es sich bei Kira um einen Schüler handeln muss und da, seitdem er der Polizei von diesem Verdacht berichtet hat, die Morde urplötzlich auch vormittags stattgefunden haben, vermutet L, dass Kira ein Freund oder Angehöriger von einem der Polizisten sein muss, die im Fall Kira ermitteln. Die Spur führt also von Lights Vater geradewegs zu ihm…

Eigene Meinung:
Für diese 12-teilige Hörspielreihe hat man nicht bloß den Ton aus der deutschen Fassung des Animes genommen und Erklärungen einer Erzählstimme hinzugefügt, wie man es sonst von Anime-Hörspielen gewohnt ist. Stattdessen hat Jonathan Clements basierend auf den Ereignissen der ersten beiden Anime-Folgen ein eigenes Drehbuch in englischer Sprache verfasst, welches Bastei Lübbe ins Deutsche übersetzen und von einem ganz neuen Cast aus Synchronsprechern einsprechen ließ. Dementsprechend muss man sich als Fan der ersten Stunde aber auch erst einmal daran gewöhnen, dass Light und L hier andere Stimmen haben als im Anime und in den Live-Action-Filmen. Allerdings sind hier durchweg sehr bekannte Synchronsprecher am Werk, die diese Umgewöhnungsphase mit ihren sympathischen Stimmen ziemlich kurz ausfallen lassen. Auch die Aufmachung der CD weiß zu überzeugen. So ist das Logo auf dem Booklet mit Konturenlack versehen und darin werden Light und seine Hörspiel-Stimme David Turba vorgestellt. Außerdem bekommt man einen Überblick aller 12 Cover-Motive und darüber, welche „Death Note“-Anime- und Live Action-DVDs und -Blurays es bei Kazé zu kaufen gibt. Wenn man fleißig alle 12 Hörspiele sammelt, ergibt sich sogar ein Rückenbild!

Negativ aufgefallen ist mir eigentlich nur, dass gelegentlich die britischen Einflüsse Jonathan Clements‘ durchscheinen, der ansonsten ein charmantes Drehbuch mit Sinn für Humor vorlegt. So ist nicht etwa die Rede davon, dass Light auf die Universität gehen wird, sondern trotz des japanischen Settings spricht seine Mutter vom „College“. Außerdem erzählt ein Komödiant im Fernsehen, dass Kira ihn auch bestrafen müsse, da er als Student Gras geraucht habe. Sowas mag in westlichen Ländern vielleicht relativ normal sein, aber wer sich mit der japanischen Kultur etwas auskennt, weiß, dass kein Japaner jemals so non-chalant im Fernsehen zugeben würde, gekifft zu haben, da Japaner mit Drogen überhaupt keinen Spaß verstehen. Wer sich dort des Drogenmissbrauchs schuldig macht, braucht sich weder im Fernsehen noch in der Öffentlichkeit je wieder blicken zu lassen. Davon abgesehen, liefert Bastei Lübbe ein hochprofessionelles Produkt ab und macht „Death Note“ einem ganz neuen Publikum zugänglich, den Hörbuchhörern. Es wäre natürlich genial, wenn Leute, die zuvor nie mit Anime in Berührung gekommen sind, durch diese Hörspielreihe auf den Geschmack kommen und vielleicht auch bald Interesse am „Death Note“-Anime oder eben an Animes und Mangas generell entwickeln würden. Die alteingesessenen Fans können sich hingegen über diese neue Adaption des Stoffs freuen. Bleibt zu hoffen, dass die „Death Note“-Hörspiele ein Erfolg werden und Bastei Lübbe künftig weitere Anime-Projekte in Angriff nehmen wird.

© Ban_Mido

Death Note Hörspiel: 01 Mustererkennung: © 2018 Jonathan Clements, Tsugumi Ohba, Takeshi Obata, Bastei Lübbe

 

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„Detektei Layton“-Anime bei KSM!

KSM Anime hat sich die Lizenz am Anime „Detektei Layton“ gesichert, der sich um die Charaktere des gleichnamigen Videospiels „LAYTON’S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“, das hierzulande 2017 von Level 5 für den Nintendo™ veröffentlicht wurde, dreht. Im Mittelpunkt steht Katrielle Layton, die Tochter des berüchtigten Professor Layton. Sie muss im Herzen von London so manch spannende, verzwickte Kriminalfälle lösen.

Der Anime feierte 2018 seine Premiere im japanischen Fernsehen bei Fuji TV. Aktuell flimmert Folge 39 über die dortigen Bildschirme. Somit sind noch einige aufregende Folgen zu sehen und knifflige Fälle zu lösen, bis auch die letzte der insgesamt 50 Folgen der ersten Staffel in Japan gezeigt wurde. Erst danach wird der Anime in Deutschland erscheinen.

Quelle: Facebook

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Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu

Name: Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu
Englischer Name: Dragon Ball: That Time I Got Reincarnated as Yamcha!
Originaltitel: Dragon Ball Gaiden: Tensei shitara Yamcha datta ken
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Original-Story: Akira Toriyama
Story & Zeichnungen: Dragongarow Lee
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,00 €

Story:
Beim Versuch einem Mädchen unter den Rock zu sehen, fällt ein „Dragon Ball“-begeisterter Highschool-Schüler eine Treppe hinunter und findet sich im Körper von Yamchu wieder! Einerseits ist es für ihn natürlich ein wahrgewordener Traum, im „Dragon Ball“-Universum wiedergeboren worden zu sein, aber andererseits ist er etwas enttäuscht darüber, ausgerechnet Yamchu zu sein. Warum nicht Son-Goku oder Vegeta? Doch da wird ihm klar, dass er als Yamchu ja mit der süßen Bulma zusammenkommt! Aber auch, dass ihn die Pflanzenmänner töten werden und Bulma kurz darauf Vegeta heiratet. Irgendwie muss sich dieses Schicksal doch abwenden lassen! Also beschließt der frischgebackene Yamchu nicht mit Bulma in die westliche Hauptstadt zu fliegen, sondern mit Son-Goku und Kuririn beim Herrn der Schildkröten zu trainieren.

Ein Jahr vor Vegetas und Nappas Ankunft auf der Erde fliegt Yamchu mit Piccolos Raumschiff nach Namek, um dort vom Dorfältesten sein volles Potenzial wecken zu lassen und mit Nail zu trainieren. Als Vegeta und Nappa schließlich einen Monat zu früh auf der Erde landen, muss sich Yamchu zwar von Polunga zurückbeamen lassen, aber durch das harte Training ist er nun so stark, dass er alle Pflanzenmänner und sogar Nappa im Alleingang töten kann, ohne dass auch nur einer seiner Kameraden sein Leben lassen muss. Mit vereinten Kräften gelingt es Son-Goku und Yamchu zwar auch Vegeta zu besiegen, allerdings verhindert Goku, dass Yamchu ihn ermordet. Wird der reinkarnierte Yamchu Bulma trotzdem noch zur Frau nehmen können? Des Weiteren spürt Gott dieselbe mysteriöse Energie, die Yamchu umgibt, auch noch bei einem anderen „Dragon Ball“-Charakter! Wer ist also der andere Wiedergeborene?

Eigene Meinung:
Yamchu gilt unter „Dragon Ball“-Fans als derartig nutzlos, dass es im Internet nur so vor über ihn spottenden Memes wimmelt. Also kamen ein paar kluge Köpfe bei Shueisha auf die Idee, den derzeitigen Isekai-Hype mit dem Versuch zu kombinieren, Yamchus Ehre wiederherzustellen. Für die zeichnerische Umsetzung wurde Dragongarow Lee engagiert und ich kann mir keine bessere Wahl vorstellen, natürlich mit Ausnahme von Akira Toriyama himself. Denn Lee versteht es meisterhaft Toriyamas Stil zu kopieren. Sobald sich der Protagonist in Yamchus Körper wiederfindet, könnte man echt meinen, Toriyama höchstpersönlich hätte die Seiten zu Papier gebracht. Aber in den Szenen, die in unserer Welt spielen, kommt auch Lees ganz eigener Stil zur Geltung, was einen schönen Kontrast bildet, der den Leser leicht zwischen beiden Welten unterscheiden lässt.

Selbst der Preis dieses Bandes trägt zu seinem Nostalgiefaktor bei, denn er kostet genauso wie die „Dragon Ball“-Bände seinerzeit nur 5 €. Dafür ist der Einzelband mit gerade einmal 140 Seiten aber auch etwas dünner als der Durchschnittsmanga. Jedenfalls finde ich es sehr löblich, dass Carlsen die Seitenanzahl bei der Preiskalkulation berücksichtigt, insbesondere wenn man bedenkt, dass andere Verlage ebenso dünne Bände im Hochformat veröffentlichen und dafür dann hemmungslos 10 € verlangen (z. B. „Another. Deadman Wonderland“ und „Keine Cheats für die Liebe“). Mein einziger Kritikpunkt liegt in der Inkonsistenz bei der Übersetzung. So wurde zwar versucht, die deutschen Bezeichnungen und Charakternamen aus dem Original-Manga beizubehalten, jedoch mit mäßigem Erfolg. So werden die Pflanzenmänner hier beispielsweise an manchen Stellen „Saibanman“ und Polunga „Porunga“ genannt. Aber das tut der Freude über das vorliegende witzige Gedankenspiel keinen Abbruch. Wer mit „Dragon Ball“ aufgewachsen ist, wird diesen Band lieben und sich genau wie ich von Shenlong bereits weitere „Dragon Ball Side Stories“ herbeiwünschen wollen.

© Ban_Mido

Dragon Ball Side Stories: Wiedergeboren als Yamchu: © 2017 Akira Toriyama, Dragongarow Lee, Shueisha / Carlsen

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