Wild Rock

Name: Wild Rock
Englischer Name: Wild Rock
Originaltitel: Wild Rock
Herausgebracht: Japan: Biblos 2002
Deutschland: Carlsen 2005, 2016
Mangaka: Kazusa Takashima
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,00 €
7,95 € (Neuausgabe)

Wild RockStory
Yuen ist der jüngste Sohn des Häuptlings des Stammes der östlichen Wälder. Im Gegensatz zu seinem Bruder und seinem Vater ist er beim Jagen keine große Hilfe, da er es nicht übers Herz bringt die Beute zu töten. Daher kommt es immer wieder dazu, das Enba, der Häuptlingssohn des Seevolks, ihnen die Beute vor der Nase wegschnappt. Um sich für den Stamm nützlich zu machen, soll Yuen, als Mädchen verkleidet, versuchen Enba davon zu überzeugen, wo anders nach Beute zu suchen.

Jedoch kommt es anders als geplant. Yuen ist fasziniert von Enba und bewundert ihn immer mehr. Aus Wut, dass er auch diese Aufgabe nicht erfüllen kann, stürzt sich Yuen in den See, um zu zeigen, dass auch er etwas wert ist. Ohne es zu merken begibt er sich so in große Gefahr, wird von einem riesigen Krokodil angegriffen und dabei verletzt. Enba rettet ihn und beide kommen sich näher.

Nun ist sich Yuen sicher, dass er Enba liebt, glaubt aber, dass dieser nur ihn als Frau mag. Er stürmt davon und will Enba nie wieder sehen….

Eigene Meinung
Der Manga „Wild Rock“ ist von Kazusa Takashima und ist ein Einzelband. Der Zeichenstil ist wirklich schön gemacht. Von der Story her geht es hauptsächlich um die Beziehung von Yuen und Enba. Daher erfährt man über den ganzen Hintergrund (Zeit, Ort, etc.) nicht sehr viel. Empfehlen würde ich den Band für Leser ab 16, da die Darstellung der intimen Szenen ziemlich genau sind.

© Kari

Wild Rock: © 2002 Kazusa Takashima, Biblos / Carlsen

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Wild Fish

Name: Wild Fish
Englischer Name:
Originaltitel: Wild Fish
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2000
Deutschland: Carlsen 2007
Mangaka: Reiichi Hiiro
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,00 €

Wild FishStory
Drei Monate ist es nun her, dass Kai Ayase fast vor Okinawa ertrunken wäre. Doch ein Mann hatte ihn gerettet, durch einen Kuss. Seit dem träumt Kai ständig von diesem Mann und ihm wird heiß. Doch er versucht sich nichts anmerken zu lassen und geht weiterhin Tag für Tag zur Arbeit. Er ist gerade an einem Projekt zur künstlichen Aufzucht von Korallen. Und ganz unverhofft bekommt er hierfür finanzielle Unterstützung vom sechsten Prinz des Königreichs Hiranipura, Prinz Janata Kagetsu Dezamu. Schon bald findet Kai heraus, dass Kagetsu der Meermann ist, der ihm vor drei Monaten das Leben gerettet hat. Und damit noch nicht genug, Kagetsu eröffnet ihm auch, dass auch in ihm das Blut eines Meermenschen fließen soll. Das ist auch die Erklärung dafür, dass Kai sich so seltsam fühlt, denn das Meervolk kommt einmal im Jahr in die Balz. Zu dieser Zeit verlangt der Körper nach Geschlechtsverkehr, ohne diesen wird ihm bei jedem Wasserplätschern oder durch eine Berührung dessen, der die Balz ausgelöst hat, heiß. Bei Kai wurde die Balz durch Kagetsus Kuss vor drei Monaten ausgelöst.

Ohne, dass Kai es wirklich möchte hängt sich Prinz Kagetsu an ihn dran, er zieht sogar bei ihm ein. Schließlich findet sich Kai einfach mit seiner Situation ab. Doch er muss sich auch eingestehen, dass sein Körper damit einverstanden ist. Doch kann sich auch sein Herz für Kagetsu erwärmen?

Das Chaos wird perfekt als Sakuya, Kagetsus älterer Bruder, auftaucht. Er möchte Kagetsu zurück nach Hause holen, doch dieser weigert sich ohne Kai dort hin zu gehen und so beschließt Sakuya ebenfalls zu bleiben, bis die beiden mit kommen. Doch er quartiert sich nur am Anfang bei Kai ein, denn schon bald entdeckt der den Nachbarn, Ryuuji Toba, der unrasiert und unordentlich herumläuft und eine dreckige Wohnung hat. Genau das richtige für Sakuya, der einen Putzfimmel hat und sich sofort seiner annimmt. Doch was ist, wenn Toba dabei entdeckt, dass Sakuya kein gewöhnlicher Mensch ist?

Ist es wahr, dass Kais Vater ein Meermann war? Und wenn ja, weshalb ist er dann an die Oberfläche gegangen? Und was wird noch alles auf Kai und Kagetsu zukommen?

Eigene Meinung:
„Wild Fish“ ist ein schöner Manga, hübsche Zeichnungen und eine nette Story. Er hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber trotzdem habe ich nicht bereut ihn zu lesen. Im Großen und Ganzen war es keine besondere Story, ein Mensch und ein Meermensch verlieben sich, sie stoßen auf die üblichen Probleme und müssen diese meistern. Allerdings wurde die Geschichte durch die Vergangenheit von Kais Vater etwas interessanter als andere Geschichten dieser Art.

Wer gerne Shonen-Ai für zwischen durch ließt, sollte „Wild Fish“ auf jeden Fall lesen. Man kann auch viel lachen, besonders wenn die Meermänner entdecken wie viel man im Bett machen kann, von dem sie bisher noch nichts wussten.

© Nekolein
Wild Fish: © 2000 Reiichi Hiiro Tokuma Shoten Publishing Co. / Carlsen

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Neue „Dragon Ball“- Animeserie startet im Juli

DragonBallZFuji TV hat angekündigt, dass im Juli zum ersten mal seit 18 Jahren eine brandneue „Dragon Ball“-Animeserie im TV  zu sehen sein wird. Der Name der Serie wird „Dragon Ball Super“ lauten und jeweils immer 9 Uhr morgens laufen.

Die Story zur Serie wird laut bisherigen Informationen von Akira Toriyama selbst stammen. Erst vor 2 Jahren schrieb Toriyama an dem Drehbuch zum „Dragon Ball Z“ Kinofilm „Battle of Gods“ mit, sowie dieses Jahr am neuen Film „Resurrection ‘F’“. Beide Filme sind laut ihm Teil des „Dragon Ball“-Kanons, während dies bei „Dragon Ball GT“ scheinbar nicht mehr der Fall zu sein scheint.

Kimitoshi Chioka (Hakaba Kitarō, Kamisama Kazoku) wird als Regisseur der Serie, Naoko Sagawa (Yomiko Advertising, Inc.) und Atsushi Kido (Toei Animation) als Produzenten fungieren.

Quelle: ANN

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White Night Melody

Name: White Night Melody
Englischer Name:
Originaltitel: White Night Melody
Herausgebracht: Taiwan: Sharp Point 2004
Deutschland: Tokyopop 2005
Mangaka: Selena Lin
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

White Night Melody Band 1Story
Kelin und Yuanshu haben einen gemeinsamen Sohn namens Haoji. Damit dieser nicht so alleine ist, haben sie zwei außergewöhnliche chinesische Puppen mit den Namen Keling und Jingping, welche sich wie kleine Kinder benehmen und genauso laut sind. Haoji ärgert die kleine Keling liebend gerne. Besonders gern nimmt er ihr die Glasschuhe weg. Eines Tages ist ihm erneut langweilig und er geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach. Keling wird sauer und Kelin versucht den Streit zu schlichten. Leider ohne Erfolg. Um Keling noch mehr zu ärgern, wirft er die Glasschuhe ins Aquarium. In diesem Moment beginnen Keling und Jingping zu leuchten und verwandeln sich in Menschen.

Die beiden können es kaum fassen, wieder ihre alte Gestalt zu haben und gehen erstmal in ihren Puppenkleidern auf die Straße und werden natürlich von allen Leuten angestarrt. Als sie an einer Schule vorbeikommen, erwacht in Keling ein Traum. Sie möchte auch in die Schule gehen und Freunde haben. Jingping ist jedoch noch nicht ganz überzeugt davon, dass sie von nun an Menschen bleiben. Keling tritt aus Versehen auf den Schwanz eines Hundes, welcher natürlich sofort sauer wird. Sie nimmt die Beine in die Hand und rennt davon, doch dann erinnert sie sich daran, dass sie eine Prinzessin ist und gibt dem Hund einen Tritt. Sie springt davon auf der Suche nach Jingping und rennt dabei ein junges Mädchen um, welches Keling sehr erstaunt ansieht. Verwirrt geht das Mädchen weiter und Jingping taucht auf der Bildfläche wieder auf.

White Night Melody Band 2Plötzlich wird Keling schlecht und sie wird erneut wieder zu einer Puppe. Kelin und Yuanshu können sich kaum das Lachen verkneifen, als sie die Hundestory hören. Genauso plötzlich wie Keling wird in diesem Moment auch Jingping wieder zur Puppe. Haoji sieht die beiden und möchte Keling wieder ärgern und wirft die Glasschuhe wieder ins Aquarium. Dadurch werden die beiden Puppen wieder zu Menschen. So findet Yuanshu herraus, wie sich die beiden verwandeln können. Und dann macht er den beiden drei Geschenke. Das erste: Die Glasschuhe mit Wasser gefüllt als Kette. Das zweite: Schülerausweise für die High School und als drittes: ein Besuch im Vergnügungspark.

Zu fünft gehen sie in den Vergnügungspark und trennen sich nach kurzer Zeit. Kinling sieht einen Aussichtsturm und geht dort alleine hinauf und übersieht das Schild „Einsturzgefahr“. Oben angekommen setzt sie sich hin und unerwartet kommt ein starker Luftstrom, wodurch Kinling die Balance nicht mehr halten kann und fällt. In letzter Sekunde kann sie sich an einem kaputten Geländer festhalten. Sie schaut auf die Plattform und sieht dort eine Frau im schwarzen Umhang, die sie scheinbar umbringen will. Keling schreit daher um Hilfe und nur wenige Augenblicker kommt ihr Retter Jingping und versetzt der Frau einen kräftigen Tritt. Schluchzend fällt Keling in seine Arme und die Frau im Umhang verschwindet mit den Worten „Wir werden uns wiedersehen.“

Eigene Meinung
„White Night Melody“ ist eine sehr süße und phantasievolle Geschichte. Besonders für junge weibliche Leser ist dieser Manhua ein Muss im Schrank. Die Story hat etwas fröhliches und bezauberndes an sich. Der einzige Nachteil den ich sehe, ist die Ähnlichkeit der beiden Namen „Keling“ und „Kelin“. Alles in allem ein sehr schönes Werk und ein Blickfang in jeder Sammlung.

White Night Melody: © 2004 Selena Lin, Sharp Point / Tokyopop

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When a man loves a man

Name: When a man loves a man
Englischer Name:
Originaltitel: When a man loves a man
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 1997
Deutschland: Carlsen 2007
Mangaka: Youka Nitta
Bände: 9 Bände
Preis pro Band: 6,00 €

When a man loves a man Band 1Story
Takaki Shinkawa und Ryo Takaki arbeiten beide im Host Club Schnapps, wobei ersterer die Nummer 1 ist. Shinkawa wurde ein Mitglied im Host Club, um in Takakis Nähe zu sein, denn er ist in ihn verliebt. Eines Abends kommt ein Man in den Club und sucht nach einem Takaki. Es ist ungewöhnlich, dass ein Man nach ihm fragt aber Ryo weist keinen Kunden ab. Aber der will gar keine Dienste sondern er will, das dieser Takaki seine Schwester abweist, da sie sich in Schulden stürzt, um ihn zu sehen. Kazunori Urushizaki ist so verzweifelt, dass sich seine Schwester in Schulden stürzt, dass er zustimmt Ryos Kunde zu werden. So kommt es, das beide im Bett landen und sich heraus stellt, dass Kazunori es mag, wenn man ihm die Luft abdrückt. Als beide am nächsten Morgen noch schlafen klingelt das Telefon und Ryo geht ran. Die Schwester von Kazunori fleht ihren Bruder an, doch zuzulassen dass sie Takaki Shinkawa sehen kann. Nun bemerkt Ryo, dass es sich wohl um eine Verwechslung handelt und Kazunori eigentlich den anderen Takaki gesucht hat. Doch er verschweigt es. So treffen sie sich in der nächsten Zeit immer wieder.

When a man loves a man Band 2

Das einzige was Ryo nicht leiden kann sind Drogen. Als ein neuer Kollege im Club anfängt, tauchen bei Takaki plötzlich Drogen auf. Erst glaubt Ryo das sein Freund ihn so angelogen hätte aber dann bekommt er doch raus, dass der neue Kollege ihm die Drogen untergeschoben hatte. Nach der ganzen Aufregung gehen beide bei Takaki noch etwas trinken und beide schlafen miteinander.

Ein paar Tage später fleht Kazunoris Schwester ihn wieder nach Geld an, da sie es nicht ertragen kann, dass sich ihr Takaki auch mit anderen Frauen trifft. Jetzt begreift ihr Bruder, dass Ryo anscheinend sein Versprechen gebrochen hat und will ihn zur Rede stellen. Nun muss er auch begreifen das es eine Verwechslung war und ist enttäuscht, denn er liebt Ryo. Beide Takakis müssen feststellen, dass wenn eine Beziehung ernster wird, sie sich benehmen wie Idioten…

 

Eigene Meinung
„When a man loves a man“ ist ein Manga von Youka Nitta. Er wird empfohlen für Leserinnen ab 16 Jahren. Dieses Mal ist dies auch wirklich berechtigt, da es mehrere Szenen gibt, die relativ heftig sind.

Die Zeichnungen sind gut gelungen und auch die Story ist gut geworden. Der Manga ist das richtige für Leser, die das Genre Shonen Ai bevorzugen.

© Kari

When a man loves a man: © 1997 Youka Nitta, Houbunsha / Carlsen

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What’s Michael?

Name: What’s Michael?
Englischer Name: What’s Michael?
Originaltitel: What’s Michael?
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1985
Deutschland: EMA 2001
Mangaka: Makoto Kobayashi
Bände: 9 Bände (in Deutschland nach Band 4 eingestellt)
Preis pro Band: 9,95 DM / 4,99 €

What's Michael Band 1Story
Dieser Manga besteht aus vielen Kurzgeschichten über 6 Seiten. Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag stressgeplagter Dosenöffner, Vier- und Zweibeinern. Die Protagonisten selbst wechseln immer wieder, nur der Kater Michael taucht in jeder „Geschichte“ auf. Er ist ein rot getiegerter Kater, der alle möglichen Abenteuer erlebt. So muss er beweisen, was für ein guter Jäger eine Katze doch ist und welche Geduld sie dabei habe. Es wird gezeigt, wie sehr Katzen von ihrem Jagdtrieb beherrscht werden und wie sie über die Menschen herrschen. Mal lebt Michael bei einem Yakuza, mal zusammen mit anderen Katzen bei einer Frau und dann auch mal bei einem einfachen Geschäftsmann. Manchmal schafft er es seine Besitzer in den Wahnsinn zu treiben und dann wieder zeigt er die liebenswerten Seiten einer Katze. In einer Geschichte ist Michael ein Schauspieler und einmal sogar ein Tatverdächtiger. Aber egal in welcher Rolle er ist, stets bleibt das typische Verhalten einer Katze. Ab Band zwei bekommt Michael dann auch eine Lebensgefährtin samt Nachwuchs. Aber auch Gegner wie Maunzilla treten mit der Zeit auf. Der Manga zeigt sowohl das Leben von Rassenkatzen, als auch das von streunenden Katzengangs.

Die Geschichten in „What’s Michael“ sind sehr vielfältig. So gibt es auch Geschichten die in einer „Katzenwelt“ spielen. Hier leben die Katzen so als wären sie Menschen. Makoto Kobayashi benutzt gerne Parodien auf Bekanntes wie „Planet der Katzen“, „Das Hässliche Kätzchen“ oder sogar „Michael Jackson“.

What's Michael Band 2Dieser Manga kann auch viele Fragen beantworten die man sich als Katzenbesitzer und auch als jemand, der sich für Katzen interessiert, immer wieder stellt. Er zeigt, ob Katzen wirklich immer auf den Füßen landen. Die Frage, welche Haustiere besser sind, Katzen oder Hunde, wird geklärt. Und, was bestimmt jeder schon mal wissen wollte, was denken unsere Stubentiger eigentlich wirklich? Kann man Katzen denn erziehen? All damit beschäftigt sich Makoto Kobayashi in seinem Manga.

Michael erinnert manche bestimmt an Garfield, jedoch gibt es Unterschiede. Nicht nur, dass Michael aus Japan kommt, sondern auch, dass er schneller, bissiger und gemeiner ist. Da Makoto Kobayashi selbst ein Katzenbesitzer ist und auch ein großer Fan von diesen Tiere ist, lässt er auch sich selbst, seine Familie und seine Bekannten in seinem Manga auftreten.

Eigene Meinung
Dieser Manga ist allen Katzenfreunden zu empfehlen. Wer selber eine Katze zu Hause hat wird beim lesen immer wieder mit dem Kopf nicken können. „What’s Michael“ zeigt sehr schön und durch einfache Zeichnungen wie sich Katzen so verhalten.

Außerdem ist der Manga sehr lustig gestaltet, sodass man neben dem Schwärmen für die Katzen auch noch viel lachen kann.

© Nekolein

What’s Michael: © 1985 Makoto Kobayashi, Kodansha / EMA

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What a Wonderful World!

Name: What a Wonderful World!
Englischer Name: What a Wonderful World
Originaltitel: Subarashii Sekai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2003
Deutschland: EMA 2007, Tokyopop 2015
Mangaka: Inio Asano
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 € (EMA)
12,00 € (Tokyopop)

What a Wonderful World! Band 1Story
„What a Wonderful World!“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die manchmal zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen und weiter erzählt werden.

Die Geschichten behandeln dabei alle die Schicksale von „Außenseitern“, „Verlieren“ und ähnlichen Leuten, die mit ihrem Leben alles andere als zufrieden sind. Manche von ihnen treibt es sogar fast zum Selbstmord. Die einzelnen Geschichten tragen Namen, die zwar etwas mit der Geschichte zutun haben, aber nie wieder geben was eigentlich für schlimme Dinge in ihnen geschehen. Was man auch am Titel des Manga sieht.

Ein Beispiel wäre Kapitel 2 „Eine Stadt mit vielen Hügeln“. Hier begegnet einem Mädchen eines Morgens auf dem Weg zur Schule, ein schwarzer Rabe, der im Kadaver einer überfahrenen Katze herumpickt. Der Rabe schaut das Mädchen an und fängt dann an, mit ihr zu sprechen. Er stellt in dieser Erzählung den Tod da, der das Mädchen davon überzeugen möchte sich umzubringen, indem er ihr immer wieder aufzeigt, dass sie eine Außenseiterin ist. Tatsächlich hat das Mädchen keine Freunde und wird von ein paar Mädchen gehänselt, woraufhin sie sich letzten Endes entscheidet, dem Ratschlag des Raben zu folgen. Sie nimmt an einer Mutprobe der Jungs aus ihrer Klasse teil, die jedes Jahr aufs Neue mittels einer irrsinnigen Aufgabe den neuen König, der das sagen in der Klasse hat, festlegen. Bei einer dieser Mutproben ist schon mal jemand umgekommen und nun nimmt auch das Mädchen teil mit dem Gedanken im Kopf sich möglicherweise umzubringen…

What a Wonderful World! Band 2Auch die anderen Kapitel behandeln solche Situationen und die Gefühle des Opfers, das oft von der Gesellschaft im Stich gelassen wurde und nun versucht, sich mit seiner Situation abzufinden, oder alles zu beenden. Allerdings hat jedes Kapitel ein Ende das zeigt, dass auch Hoffnung in der Welt existiert. So wächst an der Stelle wo vorher der Kadaver einer Katze gelegen hat(Kapitel 2) nun eine Blume. Das Ende ist allerdings nicht als Happy End zu sehen und kann die bedrückte Stimmung, die in einem erwächst, während man sich durch den Manga liest nicht vertreiben.

Eigene Meinung
„What a Wonderful World!“ ist einer der Manga, der unter die Haut geht. Man fühlt sich bedrückt und möchte eigentlich gar nicht weiter lesen. Hier wird einem immer wieder vor Augen geführt, wie schlecht es einem in Leben kann (nicht nur äußerlich sondern auch innerlich). Es entsteht eine gewisse Hoffnungslosigkeit, doch alle in den Geschichten behandelten Personen entdecken am Ende, dass ihre Situation doch nicht ausweglos ist und versuchen ihr jetziges „Schicksal“ zu ändern. Es wird aber nicht gezeigt ob die Hoffnungen der Charaktere in Erfüllung gehen und ob sich ihre Anstrengungen lohnen.

Ich kann den Manga nur einem älteren Publikum empfehlen, dem es nichts ausmacht, wenn es auch mal kein „Happy End“ gibt, denn sowohl vom Zeichenstil als auch von der Erzähltechnik her ist der Manga gut gelungen.

©BrainBug

What a Wonderful World!: © 1997 Inio Asano, Shogakukan / EMA / Tokyopop

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Welcome to the N.H.K.

Name: Welcome to the N.H.K.
Englischer Name: Welcome to the N.H.K.
Originaltitel: Welcome to the N.H.K.
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2004
Deutschland: Carlsen 2008
Mangaka: Story: Tatsuhiko Takimoto
Zeichnungen: Kendi Oiwa
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Welcome to the N.H.K. Band 1Story
Sato Tatsuhiro ist 22 Jahre alt. Er hat sein Studium abgebrochen und lebt seit ungefähr vier Jahren ohne soziale Kontakte. Seine Eltern haben bereits den Geldhahn abgedrückt und Sato versteckt sich die ganze Zeit in seiner Wohnung. Um die Zeit totzuschlagen pumpt er sich mit legalen Medikamenten voll. Das führt dann dazu, dass er sich mit seinen Haushaltsgeräten unterhält. Man kann also sagen, dass er ein menschliches Wrack und ein totaler Freak ist. In Japan nennt man solche Leute Hikikomori. Es ist eine Art Krankheit, der mehrere junge Leute zum Opfer fallen. Sato spekuliert sogar schon über eine Verschwörung, bei der er das Opfer ist. Dazu kommt noch, dass sein Nachbar, den er noch nie gesehen hat, den ganzen Tag Anime Musik hört. Sato ist deswegen noch mehr am Durchdrehen. Aber er hat sich ein Ziel gesetzt. Er wird sich einen Job suchen. Aber das ist leichter gesagt als getan, denn dazu müsste er mit Menschen reden.

Eines Tages klingelt es an seiner Tür. Eine ältere Frau steht vor ihm und möchte ihm eine Zeitschrift andrehen. Sato sieht sich das genau an und stellt fest, dass die Alte ein Zeuge Jehovas ist. Die Zeitschrift, die die Frau verteilt, hat den Titel “Erwachet“ und enthält derzeit eine große Reportage mit der Überschrift: “Das Hikikomori-Syndrom befällt Japans Jugend!“ Sato fühlt sich leicht ertappt. Fängt an nur noch verwirrendes Zeug zu reden, wodurch die Frau leicht nervös und verängstigt wirkt. Sato allerdings versucht nur verzweifelt, nicht als Hikikomori entlarvt zu werden. Dann fällt ihm ein junges Mädchen hinter der Frau auf. Sie ist echt süß. Sato fragt sich, wie so ein süßes Mädchen bei den Zeugen Jehovas landen konnte. Und schon bekommt er schlüpfrige Gedanken. Schließlich können ja auch religiöse Mädchen extrem erotisch sein. Die ältere Frau bekommt es nun wirklich mit der Angst zu tun und läuft weg. Sie ruft dem Mädchen zu, dass sie auch schnell kommen soll. Doch diese bleibt vor Sato stehen und starrt ihn fasziniert an.

Später wagt Sato sich aus seiner Wohnung in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Er geht mit seinem Lebenslauf in ein Manga-Cafe. An der Kasse sitzt ein Mädchen, das ihm den Rücken zugewendet hat. Er begrüßt sie nervös und möchte gerade mit seiner Vorstellung anfangen, als sie sich umdreht. Es ist das Mädchen von den Zeugen Jehovas. Schon wird Sato wieder nervös. Er redet wieder nur wirres Zeug, merkt es sogar selber, hört aber auch nicht auf. Letztendlich verlässt er deprimiert das Manga-Cafe. Er geht so deprimiert nach Hause, dass er sogar schon an Selbstmord denkt. Er sagt sich immer wieder, dass er sich umbringen wird. Er überlegt sogar schon auf welche Weise er es durchziehen wird. Aber dann muss er feststellen, dass er dazu viel zu feige ist. Verzweifelt legt er sich nun auf seinen Futon, um zu schlafen. Dabei wird ihm allerdings ein Strich durch die Rechnung gemacht. Denn sein Nachbar hat mal wieder die Anime Musik aufgerissen und Sato leidet unter der Melodie von “Doremi“

Welcome to the N.H.K. Band 2Wutentbrannt stürmt er zur Haustür seines Nachbarn, tritt die Tür ein und fängt an zu brüllen. Nachdem er seinem Frust freien Lauf gelassen hat, nennt ihn der Bewohner fassungslos beim Namen. Nun ist Sato irritiert. Woher kennt er ihn? Er schaut sich den Typen genauer an und erkennt auch ihn. Es ist Yamazaki, ein Mitschüler aus seiner High School Zeit. Yamazakis Wohnung ist voll mit diversen Hentai Videos, Dojinshis und kleinen weiblichen Puppen. Sato weiß nicht so recht wie er damit umgehen soll. Die beiden reden über alte Zeiten und ihre Entwicklungen nach der High School.

Nach einer gewissen Zeit läuft Sato dem Mädchen der Zeugen Jehovas, immer wieder über den Weg. Sie möchte ihn unbedingt in ihrem Projekt haben. Dieses soll eine Heilung vom Hikikomori Dasein beinhalten. Sato ist davon allerdings nicht so wirklich überzeugt und versucht sie eigentlich immer nur ab zu wimmeln. Yamazaki hingegen versucht Sato zur Produktion eines Erotik Computerspieles zu überreden. Das wiederum artet eigentlich mehr in ein Chaos aus, denn bei den Recherchen stellt sich heraus, dass Sato einen Lolitakomplex zu haben scheint. Dieser ist so schlimm, dass Sato sich mit einer Kamera, vor einer Schule hinter einem Busch versteckt und heimlich Fotos von den Mädchen macht. Und dann erfährt Sato auch noch, dass seine Eltern ihn in nächster Zeit besuchen wollen. Diese wissen noch nichts von seinem Leben als Hikikomori.

Welche Rolle spielt dieses mysteriöse Mädchen in Satos weiterer Zukunft? Kann sie ihn wirklich heilen? Werden Sato und Yamazaki wirklich ein Computerspiel entwickeln und es dementsprechend vermarkten?

Eigene Meinung
Also dieser Manga ist reine Geschmackssache würde ich sagen. Die Zeichnungen sind durchschnittlich und die Story ist sehr extrem. Der Charakter Sato ist mehr als durchgeknallt und scheint sein Leben nicht auf die Reihe zu bekommen. Dabei muss man im Verlauf der Geschichte immer wieder feststellen, dass er alles andere ist, als dumm oder untalentiert. Wenn er wollte und keine Sozialphobie hätte, bräuchte er sich im Leben wahrscheinlich nicht einmal anstrengen und würde einen guten Job bekommen. Zu diesem Manga gibt es auch eine 24-teilige Animeserie. Diese ist bereits in Japan und in den USA erschienen.

Die gesamte Story würde ich eher Lesern ab 18 Jahren empfehlen. Denn die Story ist zwischendurch doch ein wenig anspruchsvoll und schwer verständlich. Zudem kommen mehrere pornografische Anspielungen und Gelüste, wie zum Beispiel die Lolitasucht, mancher Leute, des Öfteren vor. Vielleicht einfach mal rein blättern und euch ein eigenes Urteil bilden. Ich bin gespannt ^^

© AyaSan

Welcome to the N.H.K.: © 2004 Kendi Oiwa, Kadokawa Shoten/Carlsen

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