Keine Cheats für die Liebe

Name: Keine Cheats für die Liebe
Englischer Name: Wotakoi: Love is Hard for Otaku
Originaltitel: Wotaku ni Koi wa muzukashii
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2015
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Fujita
Bände: 8 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 10 €

Story:
Narumi Momose ist ein totaler Otaku, ein Manga-Nerd, was dazu geführt hat, dass sich ihr Freund zurückgezogen und bald darauf Schluss gemacht hat, nachdem er ihr düsteres Geheimnis entdeckt hat. Selbst auf der Arbeit hält sie ihr Hobby streng geheim, bis sich herausstellt, dass ihr Kindheitsfreund Hirotaka Nifuji, ein Videogame-Junkie, in derselben Firma arbeitet. Er outet sie gleich bei der ersten Gelegenheit vor Kollegen, was Narumi natürlich überhaupt nicht passt. Doch alles halb so wild, da die kühle Hanako Koyanagi und der aggressive Taro Kabakura nämlich ebenfalls Manga-Fans sind und dazu noch ein Liebespaar. Nachdem Narumi und Hirotaka ein paar mal nach der Arbeit gemeinsam trinken gehen, schlägt er ihr schließlich vor, doch ihn zum Freund zu nehmen. Vor ihm muss sie nichts geheim halten, da er ihre Leidenschaft teilt und sie daher logischerweise nicht dafür verurteilen würde. Als er auch noch anbietet, sie beim Verkauf ihres Boys Love-Dojinshis auf der nächsten Comiket, einer Convention für Hobbyzeichner, zu unterstützen, willigt sie sofort ein.

Doch zunächst ist Narumi mit der neuen Situation völlig überfordert und geht Hirotaka aus dem Weg, bis dieser ihr offenbart, dass er sein Liebesgeständnis (welches er eigentlich nie gemacht hat) wegen ihres distanzierten Verhaltens bereut. Mit der Zeit lernen die beiden, damit umzugehen und schnell zeigt sich, dass Narumi sich voll und ganz auf Hirotaka verlassen kann: Er hilft ihr last minute bei der Fertigstellung des Dojinshis und übernimmt sogar kurzzeitig ihren Verkaufsstand, obwohl die Leute ihn deshalb für einen Fudanshi halten, einen männlichen Boys Love-Fan. Konflikte entstehen, weil Hirotaka eigentlich große Brüste bevorzugt, womit Narumi leider nicht dienen kann und Hirotaka gar nicht ihr Typ ist, sondern Kabakura. Umgekehrt bevorzugt Kabakura niedliche Mädchen wie Narumi und Hanako steht total auf Hirotaka. Missverständnisse en masse und Liebeschaos de luxe vorprogrammiert!

Eigene Meinung:
Der Anime zu „Keine Cheats für die Liebe“ dürfte einigen bereits durch Amazon Prime bekannt sein. Mir gefällt vor allem der geniale Insider-Humor, der sich hauptsächlich an Manga-Fans meiner Generation (d. h. die aktuell ca. 26-jährigen, genau in dem Alter sind auch die beiden Protagonisten) richtet. Egal ob „Sailor Moon“, „Dragon Ball“ oder „Neon Genesis Evangelion“, alles, was Rang und Namen hat, wird in die Gags miteingeflochten. Die Bände sind im Hochformat und mit Konturenlack verziert, was sehr viel hermacht. Außerdem ist die acht Seiten umfassende Episode 0 komplett in Farbe. Leider schlägt sich all das sehr massiv im Preis nieder. 10 Euro ist schon ziemlich happig, zumal die Bände mit weniger als 130 Seiten recht dünn sind. Erschwerend hinzu kommt, dass der Manga kaum Handlung hat und der Band durch das Format äußerst unhandlich ist. Mit dieser Preispolitik tut sich Altraverse in meinen Augen absolut keinen Gefallen, auch wenn sie es nur gut gemeint haben und den Manga möglichst originalgetreu herausbringen wollen. Normales Taschenbuchformat hätte es auch getan oder – angesichts der geringen Seitenzahl – hochformatige 2in1-Bände für 14 €, wie man sie von Tokyopop kennt. Umgerechnet wären das 3 € weniger pro Band, eine deutliche Kostenersparnis für die Leser.

Thematisch erinnert der Manga sehr stark an „Küss ihn, nicht mich!“, wobei „Keine Cheats für die Liebe“ zwar mit wesentlich höherer Frequenz auf bekannte Animes und Videogames anspielt, jedoch insgesamt weniger gut unterhalten kann. Ich würde euch daher empfehlen, zuerst in den Anime reinzuschnuppern. Otakus in den Mittzwanzigern werden sich auf jeden Fall in den Charakteren wiedererkennen und viel zu lachen haben.

© Ban_Mido

Keine Cheats für die Liebe: © 2015 Fujita, Ichijinsha / Altraverse

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When Amber shines in Neon Light

Name: When Amber shines in Neon Light
Englischer Name:
Originaltitel: Neon Sign Amber
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Ogeretsu Tanaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Wenn Yosuke ein Problem hat, dann jenes, dass sein Gesicht einem Pokerface gleicht. Sein Minenspiel scheint kaum vorhanden zu sein und genau dies führt immer wieder dazu, dass seine Beziehungen zerbrechen.

Umso verwunderter ist er, als er bei seiner Arbeit als Türsteher auf einen jungen Mann trifft, der hinter sein vermeintlich starres Gesicht blicken kann. Masaki scheint wirklich der Einzige zu sein, der ihn wirklich richtig deuten kann. Allerdings ist dies auch kein Wunder, denn dessen Vergangenheit war kein Zuckerschlecken.

Abend für Abend macht er junge Dinger an, geht aber nie zum äußersten und kriegt ständig eine geknallt. Dieses Verhalten macht Yosuke noch neugieriger und so kommt es, dass die Beiden sich mit der Zeit immer näher kommen.

Aber kann Yosuke Masaki wirklich geben wonach dieser sich sehnt? Kann Masaki die Vergangenheit abhaken und sich auf den vermeintlichen Hetero Yosuke einlassen?

Eigene Meinung
Bisher hat mir nur „Come to where the Bitch Boys are“ von Ogeretsu Tanaka nicht gefallen.

„When Amber shines in Neon Light“ ist allerdings wieder ein wirklich herausragender Manga, wie so einige andere von ihr zuvor auch.

In dem Manga dreht sich nicht alles nur um Sex. Stattdessen sind es die Charaktere und ihre Geschichten, die im Vordergrund stehen. Dadurch werden sie einen wirklich nahe gebracht und man leidet mit ihnen mit und hofft auf ein Happy End.

Ich finde es auch immer wieder toll, wie die Mangaka ernste Themen wie Mobbing aber auch die Frage nach der eigenen Sexualität mit aufgreift. Zwar geht sie da auch nie zu tief in die Materie hinein, aber man leidet dennoch mit, zumal der ein oder andere Leser vermutlich selbst schon seine eigenen Erfahrungen mit diesen Themen gemacht hat.

Sex ist aber natürlich dennoch eine Komponente des Manga, sogar eine sehr Explizite. Allerdings ist dieser gut eingesetzt und treibt die Handlung meiner Meinung nach mit voran, was auch nicht immer der Fall in Boys Love Manga ist. Durch den Sexanteil liegt die Altersempfehlung allerdings bei 18 Jahren.

Zeichnerisch ist der Manga auch wieder wirklich toll. Die Charaktere heben sich von den doch sonst oft sehr genretypischen Hauptcharakteren in anderen Boys Love Manga ab, was einen weiteren frischen Wind in die Geschichte bringt.

Wer also wirklich gut unterhalten werden möchte sollte bei „When Amber shines in Neon Light“ unbedingt zugreifen. Der Kauf ist, bei dem spannenden Manga, ganz sicher kein Fehler!

„When Amber shines in Neon Light: © 2017 Ogeretsu Tanaka, Shinshokan/ EMA

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Trunken vor Lust

Name: Trunken vor Lust
Englischer Name:
Originaltitel: Dekiai kare to oishii douseichuu
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Kayou Amamiya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In Paris lernt Taisei den jungen Franzosen Ludovic kennen. Zuvor kannten sich die Beiden nur durch die Mails, die sie bezüglich ihrer Arbeit im Weinhandel, austauschten.

Der blonde Mann ist sofort fasziniert von dem Japaner und verguckt sich heftig in diesen. Dieser ist allerdings ziemlich überfordert über die deutliche Zurschaustellung Ludovics Gefühle für ihn, hatte er bisher doch noch nie etwas mit einem Mann. Er lässt sich dennoch darauf rein und sein Verehrer folgt ihm sogar bis nach Japan, um mit ihm zusammen zu sein. Dies gestaltet sich nur nicht so leicht wie gedacht und schnell kommen bei Taisei Zweifel auf, ob das mit ihnen wirklich was Festes sein kann.

Werden die Beiden zusammen bleiben oder gibt es sogar einen Rivalen um Ludovics Gunst?

Eigene Meinung
„Trunken vor Lust“ war okay, aber jetzt auch nichts, das man unbedingt gelesen haben muss.

Es gibt kaum einen Einblick in die Hintergründe der Charaktere, dadurch bleiben diese leider einfach nur fade. Keiner der Beiden wächst einem an’s Herz, so dass man mitfiebern würde, ob aus ihnen nun was wird oder nicht.

Zudem wird die Geschichte einfach zu schnell voran getrieben. Es gibt keine Entwicklung. Ludovic ist einfach verliebt in Taisei, verführt ihn, bringt ihn dazu mit ihm zusammen zu sein, fertig. Dazwischen gibt es dann noch reichlich Sex und zum Ende noch ein klein wenig Drama, als Taisei befürchten muss, das sich sein Freund jemand anderem zuwendet. Wirklich Spannung kommt da nicht auf.

Die Zeichnungen sind dagegen wirklich gut. Besonders explizit geht es in den Sexszenen zu, auf die auch meiner Meinung nach mehr Wert gelegt wurde, als auf den Rest der Geschichte. Durch die Sexszenen liegt die Altersempfehlung auch bei 18 Jahren und ist daher passend gewählt.

Das Lesen des Manga zog sich ein wenig, da kein wirklicher Spannungsbogen zu erkennen war und man immer wieder durch die Sexszenen aus der eigentlichen Geschichte der Beiden gerissen wurde.

Ob der Manga am Ende etwas für einen ist, ist Geschmackssache. Mein Fall war er leider nicht!

Trunken vor Lust: © 2016 Kayou Amamiya, Shinshokan/ EMA

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„Ghost in the Shell“-OVA bei KSM Anime

KSM Anime haben sich die Rechte an zwei „Ghost in the Shell„-OVAs gesichert:

  • Ghost in the Shell: Stand Alone Complex – The Laughing Man
  • Ghost in the Shell: S.A.C 2nd GIG – Individual Eleven

Die Titel erscheinen voraussichtlich Ende 2018. Für die Synchronisation wurde das Hamburger Studio DMT beauftragt. Die Dialogregie übernimmt Stefan Weller.

Quelle: KSM Anime Facebook

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Requiem of the Rose King

Name: Requiem of the Rose King
Englischer Name:
Originaltitel: Bara-ô no sôretsu
Herausgebracht: Japan: Tohan Corporation 2014
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Aya Kanno
Bände: 10 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 9,99 €

Story
Im 15. Jahrhundert führen die Herzogshäuser York und Lancaster in den „Rosenkriegen“ einen erbitterten Kampf um den englischen Thron. Das Haus York („Weiße Rose“) bestreitet darin die Legitimität des amtierenden Königs Henry VI. aus dem Hause Lancaster („Rote Rose“).

Richard ist der dritte Sohn des Herzogs von York. Gerne würde er wie sein ältester Bruder an der Seite des Vaters ins Feld ziehen, um die Krone zu erobern. Doch Richard ist nicht nur jung, sondern auch intersexuell und damit von Geburt an missgestaltet, weswegen er zu seinem Frust immer wieder zurückstecken muss. Einige bezeichnen ihn als „Kind des Teufels“ und Unglücksbringer. Darüber hinaus plagen ihn Visionen einer jungen Frau namens Jeanne, die eigentlich schon vor langer Zeit auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Die Lage ändert sich, als Richard, zusammen mit seiner Mutter und einem seiner Brüder vom Sohn des Königs gefangengenommen wird. Zwar gelingt es ihm unbemerkt durch einen Geheimgang nach draußen zu gelangen, doch seiner Familie bleibt dieser Weg versperrt. Auf der Suche nach Hilfe begegnet Richard einem Mann namens Henry, der sich als Schäfer ausgibt. In Henry findet Richard erstmals jemanden, der ihn nicht nur vorbehaltlos in seiner Andersheit akzeptiert, sondern ihm auch Seelenverwandter wird. Wer ist jener „Henry“ wirklich? Wird es Richards Familie gelingen, den Thron für sich zu erkämpfen? Und was wird die Rolle von Richard selbst sein?

Eigene Meinung
William Shakespeares Dramen „Henry VI.“ und „Richard III.“ zählen bis heute zu seinen beliebtesten Werken und waren auch noch Jahrhunderte später maßgeblich für das Image der Titelpersonen in der Öffentlichkeit. Schon der alte Meister hatte gemerkt, dass die englischen Rosenkriege des 15. Jahrhunderts alles bieten, was eine Story braucht, um erfolgreich als Unterhaltungsmedium aufbereitet zu werden. Die Faszination des Stoffs ist bis heute ungebrochen, daher wundert es nicht, dass auch der Manga-Markt zunehmend die In Japan weniger bekannten Werke Shakespeares für sich entdeckt. Heraus kommt ein düsteres Fantasy-Epos, das vom Stil etwas an die früheren Werke von Kaori Yuki erinnert, mit Shakespeares Werken aber zu tun hat. Historische Genauigkeit darf man ebenfalls nicht erwarten, man vermisst sie aber auch nicht bzw. braucht auch keine Hintergrundinformationen, da sich der Spannungsbogen auch so erhält.

Die surreal anmutenden Bildkompositionen mit überwiegend spärlichen Hintergründen, aber umso mehr Licht- und Schattenspielereien erzeugen eine melancholisch-trübe Grundstimmung, an der Shakespeare sich erfreut hätte und die auch die Fans dieser Art von Manga optisch bestens bedient. Die Rollen sind klassisch verteilt: Der schwarzhaarige Außenseiter Richard, der seine Familie mit allen Mitteln an die Macht bringen will auf der einen und sein liebevoller Vater, die treuen Brüder und der fromme Henry, alle blond, auf der hellen Seite. Die Intersexualität Richards ist eine interessante Interpretation der immer wieder betonten Missgestaltung des Herzogssohns. Es wird spannend, wie die begonnenen Handlungsstränge noch miteinander verwoben werden.

© Rockita

Requiem of the Rose King: © 2014  Aya Kanno  Tohan Corp. / Carlsen

 

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5 Seconds to Death

Name: 5 Seconds to Death
Englischer Name:
Originaltitel: Deatte 5byo de Battle
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Story: Saizou Harawata
Zeichnungen: Miyako Kashiwa
Bände: 11 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Der Zehntklässler Akira Shiroyanagi ist zwar ein Musterschüler, aber auch ein ganz schöner Eigenbrötler. Die meiste Zeit verbringt er damit, diverse Games zu zocken. Insbesondere das Online-Strategiespiel „World Logic Place“ hat es ihm angetan. Daneben muss selbst die Schule zurückstehen.

Eines Tages ändert sich alles, als wie aus dem Nichts ein vermummter Muskelmann erscheint und die Jagd auf Akira eröffnet. Der sieht zwar die Gefahr, fühlt sich aber sogleich in eines seiner geliebten Survival-Games katapultiert und handelt dementsprechend. So gelingt es ihm, den feindlichen Hünen auszuschalten. Dann aber taucht ein merkwürdiges Mädchen auf, das ihm unvermittelt in den Bauch schießt.

Zu Akiras größter Überraschung ist sein Leben aber dadurch nicht vorbei. Zusammen mit vielen anderen scheinbar „toten“ Menschen verschiedenen Alters und mit Handschellen gefesselt findet er sich in einem unbekannten Testkomplex wieder. Dort wird dem Oberschüler und seinen Leidensgenossen offenbart, dass sie unfreiwillig als Testpersonen für eine wissenschaftliche Studie ausgewählt wurden. Jedem und jeder von ihnen wurde dafür eine besondere Fähigkeit verliehen. Nun sollen sie sich mit dieser Gabe vertraut machen, um dann in Kämpfen gegeneinander anzutreten. Widerstand? Keine Chance.

In Ermangelung von Alternativen beugt sich auch Akira den restriktiven Forderungen der seltsamen Organisation, in deren Hände er gefallen ist. Die Fähigkeit, die er erhalten hat, stellt ihn aber vor Herausforderungen: Er hat genau die Kraft, die ihm sein Gegenüber zuschreibt. Wie soll er so eine Fähigkeit trainieren? Aber die Zeit läuft, denn bald schon heißt es: „ Noch 5 Sekunden bis zum Kampf“…

Eigene Meinung
Manga, in denen eine scheinbar bunt zusammengewürfelte Gruppe Menschen in die Fänge unbekannter Mächte gerät und um ihr Leben kämpfen muss, gibt es mittlerweile einige, auch hierzulande. Während bei Serie wie „Doubt“ oder „Secret“ die inneren Werte im Vordergrund stehen, sind es bei „5 Seconds to Death“ von Saizou Harawata (Autor) die fantastischen Fähigkeiten der Personen. Überhaupt hat man den Eindruck, dass hier versucht wurde, den Mind-Battle-Manga, der eher ältere Leser anspricht, für ein jüngeres Publikum tauglich zu machen. Die Mehrzahl der Charaktere ist im Highschool-Alter, es gibt mehr Fantasy-Elemente, mehr Kämpfe und immer wieder Panels, die komisch wirken sollen. Und überhaupt kommt die Serie betont jugendfrei daher. Der Titel der deutschsprachigen Veröffentlichung irritiert da schon ein wenig. Bei „5 Sekunden bis zum Tod“ erwartet man eher martialische Schlachten. Tatsächlich sind die Gefechte betont unblutig. Lediglich in zwei Szenen sieht man überhaupt echte Gewaltdarstellungen und auch dabei geht es vergleichsweise klinisch sauber zu. Des Rätsels Lösung bietet der weit treffendere Originaltitel, in dem statt des Wortes „Death“ noch „Battle“ steht.

Zeichner Miyako Kashiwa, der auch schon „Testament of Sister New Devil“ illustrierte, setzt die Handlung im klassischen Shonen-Stil, ohne Schnörkel, in Szene. Die Story entwickelt sich aber nur langsam. Der Autor will einiges erreichen und eröffnet zahlreiche Fragen und Nebenschauplätze, auch mit den Charakteren und ihren verschiedenen Hintergründen. Ob er sich damit nicht verheddert, wird sich erst im Laufe der Reihe zeigen.

© Rockita

5 Seconds to Death: © 2016  Saizou Harawata / Miyako Kashiwa  Shogakukan / EMA

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Neue Live-Action zu „L-DK“ in Japan angekündigt

Der Shojo-Manga „L-DK“ von Ayu Watanabe erhält eine weitere Adaption als Live-Action-Film. Der Film, der im nächsten Jahr unter dem Titel „LDK – Hitotsu yane no shita, „Suki“ ga futatsu“ in die japanischen Kinos kommen soll, wird einen komplett anderen Cast haben, als der letzte Film zur Serie aus dem Jahr 2014.

Die Serie „L-DK“ lief zwischen 2009 und 2017 in Japan, in Deutschland erscheint sie seit 2011 bei EMA. Der 24. und letzte Band der Reihe erscheint hierzulande Anfang September.

Quelle: ANN

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Dokomi 2018: Signierstunden mit Tokyopop-Mangaka

Der Tokyopop-Verlag hat die Signiertermine auf der Dokomi (19./20. Mai) in Düsseldorf angekündigt:

Ban Zarbo („Kamo – Pakt mit der Geisterwelt„):
Samstag, 19.05.2018: 13:30 bis 14:30 Uhr
Sonntag, 20.05.2018: 13:00 bis 14:00 Uhr

Gin Zarbo („Undead Messiah„):
Samstag, 19.05.2018: 13:30 bis 14:30 Uhr
Sonntag, 20.05.2018: 13:00 bis 14:00 Uhr

David Füleki (aktuell: „Demon Mind Game„):
Samstag, 19.05.2018: 15:00 bis 16:00 Uhr
Sonntag, 20.05.2018: 14:30 bis 15:30 Uhr

Anna Backhausen & Sophie Schönhammer („Sternensammler„):
Samstag, 19.05.2018: 11:30 bis 12:30 Uhr
Samstag, 19.05.2018: 16:30 bis 17:30 Uhr

Quelle: Tokyopop

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Manga News Nr. 729

Diese Woche gibt es eine neue Review:
Naruto – Unschuldiges Herz, blutroter Dämon

 

EMA-LogoEMA hat die Neuheiten für diesen Monat veröffentlicht:
5 Seconds to Death 1
Bestiarius 5
Darwin’s Game 12
Detektiv Conan 93
Fort of Apocalypse 10
Given 1
High Rise Invasion 12
Horimiya 8
Infection 4
K – The First – 1
Love in Hell 1
Namaiki Zakari – Frech verliebt 4
Perfect World 1
Sengoku Vamp 3
Shinobi Quartet 7
Sonnensturm 7
Tanya the Evil 1
Trunken vor Lust

 

Japanische Manga-Charts vom 23. bis 29. April 2018 von Oricon
01. Yotsuba&! #14
02. Uchû Kyôdai #33
03. Kingdom #15
04. Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand #8
05. Giant Killing #47
06. Seven Deadly Sins #31
07. Attack on Titan #25
08. Ashi-Girl #10
09. Overlord #9
10. Yona – Prinzessin der Morgendämmerung #25

Quelle: www.oricon.co.jp

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