Hajime Segawa und Toshinori Okazaki starten „Dengeki Travellers“

Die Website des Comic Newtype Magazins gab bekannt, dass Hajime Segawa und Toshinori Okazaki eine neue Mangaserie mit dem Titel „Dengeki Travellers“ starten werden. Segawa ist für das original Konzept zuständig und Okazaki ist für die Zeichnungen zuständig.

Der Manga konzentriert sich auf Kiriharu Kunimori, einen High-School-Schüler, der einen „geladenen Körper“ besitzt und die Fähigkeit Elektrizität in seinem Körper zu speichern und freizusetzen. Eines Tages wechselt das Mädchen Kirio Nagihara, die die gleiche Fähigkeit hat, in Kiriharus Klasse. Von nun an ändert sich Kiriharus alltägliches Leben stark.

Hajime Segawa ist hierzulande durch die Serien „Tokyo ESP“ und „Ga-Rei“ bekannt.

Quelle: ANN

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Hajime Segawa startet „Raisekamika“

Die Februar-Ausgabe des Shonen-Ace Magazins von Kadokawa kündigt an, dass Hajime Segawa einen neuen Manga starten wird. Die neue Serie trägt den Titel „Raisekamika“ und beginnt in der kommenden Ausgabe am 26. Januar.

Hierzulande ist Hajime Segawa durch den Manga „Tokyo ESP“ bekannt. Die Serie wurde im Juli 2016 nach 16 Bänden beendet. Außerdem erschien von Hajime Segawa auch die Serie „Ga-Rei – Monster in Ketten“ bei Tokyopop.

Quelle: ANN

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Tokyo ESP

Name: Tokyo ESP
Englischer Name: Tokyo ESP
Originaltitel: Tokyo ESP
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2010
Deutschland: Tokyopop 2012
Mangaka: Hajime Segawa
Bände: 8 Doppelbände
Preis pro Band: 14,00 €

Tokyo ESP Band 1Story
Die 16-jährige Rinka Urashima besucht eine Oberschule in Tokyo. Da ihr Vater keine festen Arbeitsstellen bekommt, jobbt sie nach der Schule, um das Haushaltsgeld aufzubessern. Trotz ihrer angespannten finanziellen Lage ist Rinka ein freundliches und zielstrebiges Mädchen.

Eines Tages bemerkt Rinka auf dem Rückweg von der Schule mitten in der Stadt einen Schwarm fliegender Leuchtfische, die auch noch von einem (ebenso flugfähigen) Pinguin begleitet werden. Die seltsamen Tiere scheinen sich um den Tokyo Tower zu sammeln. Dort trifft Rinka auch Kyotaro Azuma, einen Jungen aus ihrer Schule, der ebenfalls von dem Phänomen angelockt wurde. Beide sind gleichermaßen überrascht, als die Fische plötzlich durch sie durch zu schwimmen scheinen.

Erst am nächsten Tag zeigen sich die Folgen dieses bizarren Ereignisses: Rinka ist plötzlich in der Lage, durch Wände hindurch zu gehen. Die Handhabung dieser Kraft stellt allerdings ein Problem dar – denn solange sie sich nicht darauf konzentriert, dematerialisiert sie sich automatisch und fällt auch schon einmal durch die Zimmerdecke in die darunter liegende Wohnung. Doch nicht nur das: Auch ihr Vater scheint von den Leuchtfischen eine Kraft erhalten zu haben, denn er zieht Autos plötzlich wie magnetisch an. Keine optimalen Voraussetzungen inmitten des Tokyoter Berufsverkehrs. Bald schon ist ihr Vater inmitten eines Pulks von Automobilen eingeschlossen.

Zum Glück gibt es da noch Kyotaro, dessen Fähigkeit der Teleportation erweist sich bei der Rettung von Herrn Urashima als elementar wichtig. Kyotaro überrascht Rinka damit, dass er vorhat, seine Kraft in Zukunft für die Gerechtigkeit einzusetzen und bittet das Mädchen, in dabei zu unterstützen. Eine Allianz wird bald zur Notwendigkeit, als nämlich noch weitere Menschen mit (bald mit ESP abgekürzten) Kräften auftauchen – nur mit weit weniger lauteren Motiven…

Tokyo ESP Band 2Eigene Meinung
Mit „Tokyo ESP“ kommt der zweite Titel von Hajime Segawa („Ga-Rei – Monster in Ketten“) innerhalb kurzer Zeit nach Deutschland. Aufgrund eines seltsamen Ereignisses entwickeln plötzlich einige Menschen in Tokyo Superkräfte, darunter auch die Oberschüler Rinka und Kyotaro. Nur sind längst nicht alle bereit, diese auch zum Wohle der Menschheit einzusetzen…

Es zeigt sich schnell, dass Segawa das Science-Fiction-Genre eindeutig leichter von der Hand geht als Fantasy. Auch seine Comedy-Einschübe wirken in diesem eher Action und weniger Romance umfassenden Setting deutlich passender rüber. Ein wenig erinnern die Fähigkeiten der ESP-Nutzer an die Kräfte der X-Men, zahlreiche Anspielungen auf diverse Marvel-Helden inklusive.

Etwas irritierend ist lediglich die ständige Betonung, in welchen ärmlichen Verhältnissen die Protagonistin und ihr Vater aufwachsen. Dies wird in einer Vehemenz betont (auch an so unpassenden Momenten immer wieder eingebracht), dass man sich nicht sicher sein kann, ob dies tatsächlich noch als Gesellschaftskritik oder lediglich als Running Gag zu interpretieren ist.

Segawas Stil zeigt sich auch zeichnerisch deutlich: Insbesondere die männlichen Charaktere haben große (und sogar teils sehr große) Ähnlichkeit mit den Figuren aus „Ga-Rei“. Bei den weiblichen Charakteren mildern andere Haarfarben und Frisuren den Eindruck etwas ab.
Insgesamt ist „Tokyo ESP“ eine interessante und gut zu lesende Sci-Fi Story, die sich wunderbar eignet, um nebenher gelesen zu werden.

© Rockita

Tokyo ESP: © 2010 Hajime Segawa, Kadokawa Shoten / Tokyopop

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Ga-Rei – Monster in Ketten

Name: Ga-Rei – Monster in Ketten
Englischer Name: The Enchained Spiritual Beast Ga-Rei
Originaltitel: Ga-rei
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2006
Deutschland: Tokyopop 2011
Mangaka: Hajime Segawa
Bände: 6 Bände (2 in 1) + 1 Sonderband (2 in 1)
Preis pro Band: 14,00 €

Ga-Rei - Monster in Ketten Band 1Story
Der Oberschüler Kensuke Nimura führt alles andere als ein normales Leben. Zum einen ist da seine besondere Gabe, Geister sehen zu können. Zum anderen die Tatsache, dass er mit 16 Jahren immer noch keine Freundin hatte – wie denn auch, wenn ihn selbst bei einem Date die Seelen diverser Verstorbener nerven. Die meisten Toten sind harmlos, aber manche können auch gefährlich werden.

Eine Begegnung aber soll Kensukes ganzes Leben beeinflussen. Auf der Flucht vor einer Horde Geisterbabies über eine Straße rennend, wird er unversehens von der gleichaltrigen Kagura Tsuchimiya mit dem Roller angefahren. Zwar zieht er nur ein Kratzer davon, doch der Zufall will es, dass Kagura auch noch unwillkürlich küssen. Als wäre die daraus folgende emotionale Achterbahn nicht schon schlimm genug, so zeigt es sich, dass Kagura ebenfalls Geister sehen kann und gerade um die Ecke ein ganzes Nest an Geisterkindern befindet. Während Kensuke zu einem taktischen Rückzug ansetzt, macht sich Kagura gleich daran, die untoten Seelen zu exorzieren.

Bevor sie jedoch ihre magischen Kräfte einsetzen kann, schlägt der Sammelgeist zurück und macht das Mädchen mittels eines schnell trocknenden Schleims handlungsunfähig. Im Glauben, endlich eine Seelenverwandte gefunden zu haben, ist Kensuke wild entschlossen, Kagura zu beschützen. Er schnappt sich das alte Schwert, dessen magische Kraft die Geister einst an diesen Ort lockte und befreit damit Kagura. Gemeinsam mit deren magischem Biest Byakuei gelingt es den beiden, den bösen Sammelgeist zu besiegen.

Ga-Rei - Monster in Ketten Band 2Bald darauf ereilt Kensuke die nächste Überraschung: Seine neue Bekanntschaft wird ab sofort in seine Klasse gehen! Es stellt sich zudem heraus, dass Kagura in ihrer Freizeit für eine Regierungsbehörde arbeitet, die sich dem Austreiben von gefährlichen Geistern, Dämonen und ähnlichem verschrieben hat. Da gerade Leute gesucht werden, bietet sie dem notorisch blanken Kensuke einen Job an – nicht ganz ohne Hintergedanken. Beziehung, Schule und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, erweist sich schnell als schwierig. Und wer ist die mysteriöse Yomi, gegen die Kagura so einen Groll hegt?

Eigene Meinung
„Ga-Rei – Monster in Ketten“ ist ein actionreicher Mystery-Manga von Hajime Segawa („Tokyo ESP“). Der Geister sehende Schüler Kensuke und die gleichsam begabte Kagura kämpfen als Teil einer Regierungsorganisation gegen übersinnliche Wesen. Nebenbei entwickelt sich zwischen den beiden auch noch eine ganz andere Art von Beziehung. Und genau in diesem Punkt liegt ein Knackpunkt der Story. Die Handlung pendelt immer mal wieder zwischen Love-Comedy und Mystery hin und her, ohne sich wirklich auf eine Linie festzulegen. Das wäre zunächst einmal nicht gravierend, jedoch ergeben sich ab und an logische Ungenauigkeiten, speziell das Verhältnis der beiden Hauptcharaktere zueinander betreffend. Die Verknüpfung zwischen beiden Genre ist nicht einwandfrei gelungen.

Zeichnerisch gibt es dagegen nichts auszusetzen. Die hübschen Zeichnungen der Charaktere im Vergleich zu den abstoßenden Geistern können sich ebenso sehen lassen wie die dynamischen Actionszenen. Panty-Shots (Höscheneinblicke) sowie stark abstrahierte Gesichtszüge sorgen ab und für eine Lacher.

Bei Tokyopop erscheint die zwölfbändige Reihe in sechs Doppelbänden im mittlerweile bekannten Großformat mit einigen Farbseiten. In Japan existiert darüber hinaus noch ein weiterer Band mit einer Side-Story. Ob der deutsche Zusatztitel „Monster in Ketten“ nötig gewesen ist, darüber lässt sich streiten, ansonsten ist die Umsetzung gelungen.
Vielleicht ist diese Serie sogar eher etwas für Fans von Love-Comedys, die gegen etwas Action nichts einzuwenden haben – zumindest eher als für reine Action- oder Mystery-Fans.

Ga-Rei – Monster in Ketten: © 2006 Hajime Segawa Kadokawa Shoten / Tokyopop


Ga-Rei - Monster in Ketten SonderbandGa-Rei Sonderband
Der in Deutschland veröffentlichte Sonderband zur Serie „Ga-Rei – Monster in Ketten“ von Hajime Segawa besteht – wie auch die deutsche Fassung der eigentlichen Serie – aus zwei Bänden. Hierzu wurde von der Redaktion der japanische Sonder- bzw. Zusatzband „Ga-Rei 0+“ mit dem im Original als Side-Story oder Sequel publizierten Einzelband „Die Episode Tsuina“ (OT: „Tsuina no Shô“) kombiniert.

Die erste Hälfte des Sonderbands entspricht also dem, was man gemeinhin als üblichen Standart von Zusatzbänden zu Manga-Serien kennt: Nach einer sehr (für Nicht-Kenner des Manga zu) kurzen Zusammenfassung der Serie werden den wichtigsten Charakteren auf Seiten der Guten und Bösen einige Seiten gewidmet, auf denen sie vorgestellt und kommentiert werden. Im Anschluss daran kommt Mangaka Segawa mit einem Interview samt Kurzportrait sowie einigen Skizzen und Entwürfen zu Wort und Bild. Dazu gibt es noch drei Kurzgeschichten mit den liebgewonnenen Charakteren – sozusagen als endgültigen Abschluss der Original-Serie.

Die zweite Hälfte des großformatigen Bands nimmt die in Kyoto angesiedelte Side-Story „Die Episode Tsuina“ (siehe Bild links) ein. Dort erlebt die aus der Hauptserie bekannte Protagonistin Tsuina, eine mit spirituellen Fähigkeiten, aber auch einem heimtückischen Fluch „gesegnete“ Oberschülerin, einige Abenteuer. Im Grunde handelt es sich um die Hintergrundgeschichte Tsuinas. So wird ihr Werdegang von ihrer ersten Begegnung mit ihrem Partner Sozaemon und ihrem Lehrmeister Izuna bis zu ihrer (selbstverständlich) erfolgreich abgeschlossenen Exorzistenprüfung erzählt. Vieles in der Handlung ähnelt dem Beginn der Hauptserie, gerade die Protagonisten Tsuina bzw. Kensuke sind sich sehr ähnlich, noch ähnlicher, als bei späteren Begegnungen der beiden in der Hauptserie. Für Fans von „Ga-Rei“ biete allerdings auch diese Story eine gelungene Ergänzung zur Serie.

Die deutsche Fassung im Doppelband ist mit 14 Euro Preis vergleichsweise kostengünstig zu erwerben und wurde optisch an das Layout der Serie angepasst. Wer also nicht genug von Kagura, Kensuke und ihren Freunden bekommen kann, wird mit diesem Band gut bedient.

© Rockita

Ga-Rei Sonderband: © 2008/2010 Hajime Segawa Kadokawa Shoten / Tokyopop

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